geldverdienen84
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- 7 August 2006
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"Grundversorgung"
Grundversorgung ... wie wärs mit einem akzeptablem Internetzugang für jedermann ;D Aber nö ... lieber Tatort und so

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"Grundversorgung"

Seit wann ist das Auftrag der Rundrunkanstalten?Grundversorgung ... wie wärs mit einem akzeptablem Internetzugang für jedermann...

Aber genau an dem Punkt scheiden sich ja die Geister. Denn auf der Basis kann man ja tatsächlich argumentieren, dass man 20 Fernsehorchester benötigt, weil jedes Beethovens neunte anders interpretiert"Grundversorgung" bedeutet, das die Grundbedürfnisse ALLER Fernsehkunden abgedeckt werden
Na gut und was wäre jetzt Dein Vorschlag, um Geld zu sparen? Ich meine, wir sind uns mehrheitlich darüber wohl einig, dass die derzeitige Höhe der GEZ-Gebühr horrend ist. Noch dazu sind die ÖR nicht werbefrei, also kommen diese Einnahmen noch mit dazu. Das, was am Ende mit diesen riesigen Summen gemacht wird und an Wert an den Bürger zurück fließt, erinnert mich irgendwie mehr an Plan- oder Misswirtschaft, als an Qualität. Bei diesen Milliarden, die da rein fließen, müsste aber die Qualität herausragend sein. Zumal man für das gleiche Geld wesentlich mehr Vielfalt (und sogar Qualität!) bei den Privaten jetzt schon bekommt.Die Anzahl der Sender hat im wesentlichen nichts mit den Kosten zu tun.
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Geld kosten nunmal die Produktionen, ob nun Live-Übertragung, Film, Reportage oder ein Wahlstudio.
Ich meine, wir sind uns mehrheitlich darüber wohl einig, dass die derzeitige Höhe der GEZ-Gebühr horrend ist.
Noch dazu sind die ÖR nicht werbefrei, also kommen diese Einnahmen noch mit dazu.
Das, was am Ende mit diesen riesigen Summen gemacht wird und an Wert an den Bürger zurück fließt, erinnert mich irgendwie mehr an Plan- oder Misswirtschaft, als an Qualität. Bei diesen Milliarden, die da rein fließen, müsste aber die Qualität herausragend sein. Zumal man für das gleiche Geld wesentlich mehr Vielfalt (und sogar Qualität!) bei den Privaten jetzt schon bekommt.
Also entweder versickert hier viel Geld irgendwo, aber das halte ich für unwahrscheinlich. Also wird das Geld sinn- und gedankenlos verbrannt, wie fast immer, wenn man sich keine Gedanken darüber machen muss, woher es kommt. Nun ist die Frage, wie man dem Einhalt gebieten kann. Und zwar ohne eine weitere, überwachende Institution zu etablieren, die auch wieder Geld kostet und ebenfalls überwacht werden will.
Also entweder ich bekomme mehr geboten (qualitativ, bitte nicht noch mehr Mist!), oder ich möchte dem Angebot entsprechend zahlen - und das ist mir persönlich (also eine Grundversorgung mit Nachrichten und dem Wesentlichen) sagen wir mal 5 Euro pro Monat wert.
Na dann hast Du einen ganz anderen Freundes- und Bekanntenkreis als ichNegativ.
Erlaubt sind 12 Minuten pro Stunde von Montag bis Samstag vor 20 Uhr. Im Jahresdurchschnitt darf allerdings nicht mehr als 20 Minuten pro Tag ausgestrahlt worden sein. Das bedeutet, dass man bei interessanten Sendungen (welche das im ÖR auch immer sein mögen) durchaus fast ebenso viel Werbung zeigen kann, wie die Privaten, wenn man dafür ein paar Tage am Vormittag darauf verzichtet. Durch die Gebürenfinanzierung sind sie daher auch wesentlich flexibler, können aber dennoch genauso nerven.Das mit der Werbung betrifft nur ARD und ZDF, das auch nur je zwanzig Minuten pro Arbeitstag.
Also so weit ich weiß, halten Deutsche große Anteile an Hollywood-Filmstudios. Die meisten Filme könnten ohne deutsches Geld gar nicht produziert werden, Serien auch nicht.Sicherlich ist es teurer, einen Tatort zu produzieren, statt ne ausländische Krimistaffel einzukaufen und zu synchronisieren. Nur bleibt bei Eigenproduktionen die Kohle zu großen Teilen im Land, damit in der Wirtschaft, statt irgendwo im Ausland zu verschwinden.
Aber das ist Aufgabe der Zeitungen. Hier hat sich eine Oma einen Fuß verknackst, da ist ein Pudel in die Spree gefallen und ersoffen - alles netter Klatsch und Tratsch. Dazu im Falle von Berlin hier und da mal ein Überfall, etliche Einbrüche und Diebstähle und Körperverletzungen. Und auch Verkehsbehinderungen und so weiter. Aber die wirklich wichtigen Sachen aus Politik und Wirtschaft sind nunmal überregionale Nachrichten. Auch ein Flughafen BER hat überregionales Interesse. Eine Baustellenumfahrung am Görlitzer Park interessiert einen Hamburger wohl eher genauso wenig, wie ein Einbruch in einem Tabakladen irgendwo in Reinickendorf.Und ja, ich bin auch für Regionalnachrichten nach Bundesländern getrennt. Ich weiß, dass es mehr kostet als Billignachrichten bei RTL.
Er kann und will aber nur für sich definieren. Wenn für Dich beispielsweise der Tatort das höchste Kulturgut und unübertreffliches Beispiel an Qualität und Unterhaltung ist, dann kann ich dem ja nicht viel mehr entgegen setzen als Dir mal zu empfehlen, Testbild zu gucken. Vielleicht wirst Du davon ja genauso begeistert seinDann definiere er "mehr"in Bezug auf Qualität.
Seit wann ist das Auftrag der Rundrunkanstalten?
@Herzoegchen90: der Denkfehler ist, dass Grundversorgung auch durchaus Sachen enthalten muss, die DU nicht brauchst. Dafür brauchen andere keine Dokus, kein Kinderfernsehen oder keine Kultursendungen. "Grundversorgung" bedeutet, das die Grundbedürfnisse ALLER Fernsehkunden abgedeckt werden, nicht nur deine!
Das BVerfG sieht das etwas anders.
Grundversorgung ist eindeutig nicht als Minimalversorgung zu verstehen, sondern schließt die gesamten Programmangebote in den Bereichen Bildung, Information und Unterhaltung ein, bestätigt damit den umfassenden »klassischeAuftrag« der Rundfunkanstalten. Der Begriff der Grundversorgung ist zudem gegenständlich und zeitlich offen sowie dynamisch.
Sonst alles richtig, was Du schreibst und auch meine Meinung. Hier liegst Du allerdings falsch. Kabel Deutschland zahlst Du nur dafür, dass sie Dir das Angebot zur Verfügung stellen mit ihrer Technik. Die Sender selbst finanzieren sich weiterhin hauptsächlich aus der Werbung. Was sonst KD an Lizenzgebühren zahlen muss, kann keinen Sender am Leben halten[...] Selbst das teuerste (Premium Komfort HD was weiß ich Ultraheftig) PAY-TV Paket bei bspw. Kabel Deutschland liegt mit 18,90 €/Monat nur geringfügig über dem Rundfunkbeitrag.
Scheiss DWN... Aber egal, ich habe mich gerade mal diagonal durch den Originaltext gekämpft. Spricht einem ja wirklich aus der Seele, jedenfalls meistens. Dem Fazit stimme ich nicht ganz zu. Aber diese Passage fand ich auch göttlich:Mal ein schönes Gutachten zum Thema, will haben bitte
https://deutsche-wirtschafts-nachri...e-ein-donnerhall-gez-sender-haben-ausgedient/
Das ist insofern witzig, wenn man aktuelle Urteile dazu mit eigenen Urteilen und eigenen Phrasen aus der Vergangenheit rechtfertigt und einen bestimmten Begriff zum Grundpfeiler der Argumentation macht, den man selbst aber nicht definieren möchte, wie eben auch im Gutachten gesagt:Seite 17 schrieb:Das vierte Rundfunkurteil vom 4. November 1986 beispielsweise macht die unerlässliche „Grundversorgung“ zur „Sache der öffentlich-rechtlichen Anstalten“, aber eben nur innerhalb der „dualen Ordnung des Rundfunks, wie sie sich gegenwärtig in der Mehrzahl der deutschen Länder auf der Grundlage der neuen Mediengesetze herausbildet. Es gehört zu den großen Defiziten der hier dargestellten Rechtsprechungslinie, dass der zentrale Begriff der „Grundversorgung“ weitgehend ungeklärt bleibt.
Klingt in etwas überzogenem Maße für mich nach: "Wer Jude ist, bestimme ich!"Seite 18 schrieb:Zur Problematik dieser Rechtsprechung gehört es, dass die Basis der rechtsdogmatischen Folgerungen ausschließlich mit Eigenzitaten belegt wird und weder ökonomische, sozialwissenschaftliche oder sonstige Fachliteratur einbezieht, der Begründungsduktus mithin zunehmend selbstreferentiell erscheint.