Es liegt wohl im Auge des Betrachters dass man "Repressalien" gegen seine eigene "Kameradschaft", "Genossen und Genossinnen" immer anders betrachtet als den Gegenpart. Denn wo Du hier so fein aufzeichnest wie wenig doch die Medien auf die "linken Extremisten" eingehen, zeichnen die "linken Extremisten" das Bild dass gerade bei Verbrechen die von der rechten Szene begangen werden kaum noch ernst genommen werden. Wieder einmal ein bericht vom Bund, da wurde darauf eingegangen dass die Verbrechen der linken Szene um über 60% zunahmen, dagegen die der rechte Straftaten "nur" um ca 15% (bei manchen Medien wurde dies nicht einmal erwähnt). Jedoch was die Medien vergassen war der Hinweis auf die nackten Zahlen, denn da bleiben weiterhin über 6700 Straften der rechten Szene gegenüber fast 1500 Straftaten der linken Szene (vom Zuwachs der straftaten, liegt die rechten Szene ebenfalls vorn, 900 Straftaten zum Vorjahr mehr, dagegen die linke Szene "nur" knapp 600, BEIDES ist zu kritisieren nur sollte man die statistik wenn schon denn schon neutrl und objektiv wiedergeben). Also gerade der rechte Spektrum muss sich keines falls in die Opferrolle bringen. In Deutschland gibt es genug Medien wie auch Politiker die hier ganz besonders blind auf dem Auge sind. Ich denke bei den Politikern kann man in etwa erahnen wer damit gemeint ist.
Man sollte auch erwähnen, dass es in den letzten Jahren nur Todesopfer rechtsextremer Gewalt gab. Da ist meines Erachtens nach der qualitative Unterschied zwischen rechtsextremer und linksextremer Gewalt. Ein paar abfackelte Auto und eingeschmissene Fenster sind schlimm aber nicht mit Mord oder Totschlag vergleichbar. Auch wenn es Statistik gerne tut und alles über einen Hut schert.