Es muß ein Sonntag g'wes'n sein,
Ein Tag voll hellem Sonnenschein.
Es war ein Glückstag ganz gewiß,
Wie unser Bayernland entstanden is'.

Die Zugspitz' und der Wendelstein,
Wo könnt' es sonst noch schöner sein?
Mein Lied klingt aus der Felsenwand,
Zum Lobe dir, mein Bayernland.
Es muß ein Sonntag g'wes'n sein,
Ein Tag voll hellem Sonnenschein.
Es war ein Glückstag ganz gewiß,
Wie unser Bayernland entstanden is'.

Die Isar schlingt ihr grünes Band
Durch dieses schöne, stolze Land.
Die Gipfel weiß, der Himmel blau -
Es lacht mein Herz, wohin ich schau'.
Es muß ein Sonntag g'wes'n sein,
Ein Tag voll hellem Sonnenschein.
Es war ein Glückstag ganz gewiß,
Wie unser Bayernland entstanden is'.
 
Ihr mögt den Rhein, den stolzen, preisen,
Der in dem Schoß der Reben liegt,
Wo in den Bergen liegt das Eisen,
Da hat die Mutter mich gewiegt.
Hoch auf dem Fels die Tannen steh'n,
Im grünen Tal die Herden geh'n,
Als Wächter an des Hofes Saum
Reckt sich empor der Eichenbaum,
|: Da ist's, wo meine Wiege stand,
O grüß dich Gott, Westfalenland! :|
Wir haben keine süßen Reden
Und schöner Worte Überfluss
Und haben nicht so bald für jeden
Den Brudergruß und Bruderkuss.
Wenn Du uns willst willkommen sein,
So schau auf's Herz, nicht auf den Schein,
Und schau uns grad hinein ins Aug',
Gradaus, das ist Westfalenbrauch!
|: Es fragen nicht nach Spiel und Tand
Die Männer aus Westfalenland. :|
Und unsre Frauen, unsre Mädchen,
Mit Augen, blau wie Himmelsgrund,
Sie spinnen nicht die Liebesfädchen
Zum Scherze für die müß'ge Stund'.
Ein frommer Engel Tag und Nacht
Hält tief in ihrer Seele Wacht,
Und treu in Wonne, treu in Schmerz
Bleibt bis zum Tod ein liebend Herz.
|: Glückselig, wessen Arm umspannt
Ein Mädchen aus Westfalenland. :|
Behüt' dich Gott, du rote Erde,
Du Land von Wittekind und Teut,
Bis ich zu Staub und Asche werde,
Mein Herz sich seiner Heimat freut!
Du Land Westfalen, Land der Mark,
Wie deine Eichenbäume stark,
Dich segnet noch der blasse Mund
Im Sterben, in der letzten Stund'!
|: Land zwischen Rhein und Weserstrand,
behüt' dich Gott, Westfalenland! :|


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1. Ich wand're ja so gerne
Am Rennsteig durch das Land.
Den Beutel auf dem Rücken
Die Klampfe in der Hand.
Ich bin ein lust'ger Wandersmann,
So völlig unbeschwert,
Mein Lied erklingt durch Busch und Tann,
Das jeder gerne hört.
Diesen Weg auf den Höh'n
Bin ich oft gegangen.
Vöglein sangen Lieder.
Bin ich weit in der Welt
Habe ich Verlangen
Thüringer Wald nur nach dir.

2. Durch Buchen, Fichten, Tannen,
So schreit' ich in den Tag.
Begegne vielen Freunden,
Sie sind von meinem Schlag.
Ich jodle lustig in das Tal,
Das Echo bringt's zurück.
Den Rennsteig gibt's ja nur einmal
Und nur ein Wanderglück.
Diesen Weg auf den Höh'n
Bin ich oft gegangen.
Vöglein sangen Lieder.
Bin ich weit in der Welt
Habe ich Verlangen
Thüringer Wald nur nach dir.

3. An silberklaren Bächen
Sich manches Mühlrad dreht.
Da rast' ich wenn die Sonne
So glutrot untergeht.
Ich bleib, so lang es mir gefällt
Und ruf es allen zu:
Am schönsten Plätzchen dieser Welt,
Da find ich meine Ruh.
Diesen Weg auf den Höh'n
Bin ich oft gegangen.
Vöglein sangen Lieder.
Bin ich weit in der Welt
Habe ich Verlangen
Thüringer Wald nur nach dir.