Nach PC-Zusammenbau nur Probleme

AB12398

Well-known member
ID: 20861
L
27 Mai 2006
776
27
ich habe mein altes Office System aufgerüstet. Folgende Komponenten sind jetzt im System verbaut:
- ECS Mainboard GS7510 ultra
- CPU Athlon 3000+
- Netzteil 300 Watt

Gehäuse, RAM + Laufwerke habe ich vom "alten" so belassen.

Nach Zusammenbau fängt der Lüfter auch an zu drehen. Aber der PC gibt keinen Mucks von sich und der Monitor ist ebenfalls schwarz. Das einzigste was der PC macht während der Lüfter dreht ist, dass erst ein Geräusch kommt, als ob irgendwas neu andreht und kurz drauf ein Geräusch wie früher, wenn eine Diskette beschrieben wird. Und die beiden Geräusche wiederholen sich immer.

Kann mir irgendjemand helfen?
 
der 4polige Stecker ist drin. Beim anderen Stecker für den Strom ist auf dem Board zwar einer mit 24 Adern und am Netzteil mit 20 Adern, jedoch habe ich mich da ans Handbuch gehalten und es müsste richtig drin sein. Der Lüfter bewegt sich ja.

Wenn irgendwo ein Fehler ist, dann beim jumpern. Ich habe da ins Handbuch geschaut und ich hatte mir Notizen gemacht vom alten Board. Ich denke, dass es richtig ist. Jedoch beschwören zu 100% kann ich es nicht. Gibt es irgendwelche Möglichkeiten oder Tricks, wie man sowas rausfinden kann?

Kann ein solcher Fehler durch einen Defekt im RAM-Speicher oder beim Netzteil oder so kommen? Ich habe da keine Erklärung für, weil der PC noch nicht einmal piepst.

Auch wenn man ihn ohne Laufwerke startet piepst er nicht. Als der RAM draussen war, hat der PC auch den RAM-Speicher nicht reklamiert. Der Start scheint irgendwie nicht bis ins BIOS zu kommen.
 
Könnte an deinem alten Netzteil liegen.

Hast du die möglichkeit von einem Freund/Bekannten vielleicht ein anderes auch gerne etwas Stärkeres zu testen?? Dann kannst du schauen ob es daran liegt. Falls es mit einem anderen auch nicht funzt, kannst du das zumindets ausschließen und weiter suchen. ist zwar Mühseelig, aber so kann man eines nach dem Anderen Abarbeiten.
 
am besten holst du dir ne PC Diagnostic Card die zeigt dir ein zahlencode und sagt dir was der fehler ist.
Gibt er sonst keine Geräusche ( pieptöne ) von sich?
mfg
 
..hast Du mal geschaut, ob die CMOS-Jumper richtig gesteckt sind ??

(Pin 2+3 sollten geschlossen sein)

Evtl. mal "clearen"...

Use this jumper to clear the contents of the CMOS memory. You may need
to clear the CMOS memory if the settings in the Setup Utility are incorrect
and prevent your motherboard from operating. To clear the CMOS memory,
disconnect all the power cables from the motherboard and then move the
jumper cap into the CLEAR setting for a few seconds.
 
Sieht für mich nach einem Kurzschluß aus - hast Du alle Abstandshalter richtig gesetzt und nicht vielleicht einen "zuviel" stehen lassen ?
 
Sieht für mich nach einem Kurzschluß aus - hast Du alle Abstandshalter richtig gesetzt und nicht vielleicht einen "zuviel" stehen lassen ?

Ich gehe davon aus, dass du mit Abstandshalter die eingeschraubten Teile meinst, an denen das Board festgeschraubt wird. Diese waren ja vom alten Board her noch da. Da musste ich nichts ändern. Das "Lochbild" der Boards für die Schrauben sah gleich aus.


die CMOS- Jumper sind nach Handbuch richtig eingestellt. Sollte ich es mal umstecken? Ich muss dafür dann ja nur den PC vom Strom trennen und umstecken. Muss ich dafür dann wieder Strom anmachen und anstellen das der Jumper aktiv wird, oder passiert das automatisch?
 
Abstandshalter sind die Kunststoff-"Füsschen" die den Abstand zum Gehäuse halten und verhindern, daß das sich Board beim einstecken von Komponenten durchbiegt oder gar bricht. (Ich hab das echt schon erlebt... Ein Bekannter von mir hat beim Versuch 'ne AGP-Karte einzubauen die Klammer nicht geöffnet und solange gedrückt bis es "Klack" gemacht hat :LOL: ).

Aber ansonsten kann dein Problem so viele Ursachen haben (von RAM über Verkabelung bis MB und CPU), daß eine korrekte Ferndiagnose imho schon wie ein sechser im Lotto wäre.

An deiner Stelle würde ich nochmal alles zerlegen, die einzelnen Komponenten, soweit möglich, in einem laufenden System testen und nochmal zusammenbauen.

Wenn dann immernoch nichts funktioniert musst du damit halt notfalls mal zum freundlichen PC-Fachmann um die Ecke.
Irgendwelche Diagnosekarten für 20-100€ anzuschaffen lohnt imho für so einen Einzelfall nicht.

An übliche/nötige Schutzmasnahmen (Stichwort: ESD) hast du beim Zusammenbau aber gedacht?

Gruß Aru
 
ich hatte mich vorher geerdet, falls du das meinst.

An eine Diagnosekarte hatte ich auch schon gedacht, aber für das eine Mal so eine Karte kaufen bringt nichts. Da ich für die Neuteile 60 Euro bezahlt habe, rentiert auch nicht wirklich eine Werkstatt. Die Prüfung wird dort wahrscheinlich locker auch 60 Euro kosten. Das rentiert dann nicht mehr.

Da ich die Teile im Versandhandel gekauft habe, werde ich wohl erst einmal von meinem Rückgaberecht gebrauch machen und mir ne andere Lösung für meinen Office-Rechner überlegen.
 
der 4polige Stecker ist drin. Beim anderen Stecker für den Strom ist auf dem Board zwar einer mit 24 Adern und am Netzteil mit 20 Adern, jedoch habe ich mich da ans Handbuch gehalten und es müsste richtig drin sein. Der Lüfter bewegt sich ja.
[...]

Mich irritiert das, wenn du nur den 20Pol dran hast wirds nicht gehen.
 
Also wenn der CPU-Lüfter dreht und die Festplatte kurz anläuft, dann würde ich sagen das das Netzteil in Ordnung ist.

Ich würde die Festplatte abklemmen und nur CD/DVD dran lassen, dann vielleicht wenns geht nur einen Speicherbaustein benutzen.

Aber das sieht für mich so aus, als ob die CPU nicht richtig erkannt wird.
Also nochmal die CPU neu einstecken.
Das weitere kann sein, das die CPU und das Mainboard nicht miteinander komunizieren, da könnte ein bios update helfen, welches natürlich nur geht wenn das Mainboard die CPU kennt (Zwickmühle).