Mögliche Helmpflicht für Radfahrer

Also ich finde es sollte jedem selber überlassen sein ob er mit oder ohne Helm fährt.
Ich werd auch weiterhin ohne fahren da ich dort weiss wie ich mich bewegen muss beim Sturz (Und ja ich hatte schon einige,zuletzt hab ich fast n Smart vonna Kreuzung geschoben weil er netterweise direkt vor mir aufm Radweg stehen blieb beim abbiegen)

Mit Helm wäre es ne extreme Umstellung weil da ja dann doch noch n paar CM mehr aufm Kopf sind und man die erstmal abgerollt kriegen will und je nach Bauart des Helms,grade bei Radhelmen, bleibt man dann schonma hängen und kann nich richtig abrollen.

Ich weiss wie das is durch die Luft zu fliegen aber mein Kopf hat noch nie was abbekommen *aufholzklopf* aber am ende kommts auch immer drauf an wie man fliegt oder von wo man gekickt wird... von der Seite mit 50Km/h hilft n Helm auch nixmehr von daher...

Sollte halt jedem selbst überlassen sein. Wenn der da oben will das man verreckt dann verreckt man auch mit Helm. Bringt ja nix wenn der Kopf geschüzt is aber der 30 Tonner dahinter nichmehr bremsen kann ;)
 
Ich habe nie behauptet, dass mir nichts passieren kann, ich sagte nur, ich gehe das Risiko ein.

Interessant ist aber, das im Artikel nichts von Kopfverletzung steht... ;)
 
Sooo schlimm - nix, ich fahr auch oft mit Helm, aber...

-Kostet Geld
-finden viele unhübsch
-zerstört (angeblich) Frisur
-nutzt in vielen Fällen nix
- schadet möglicherweise, weil Autos messbar dichter an "Helmfahrern" vorbeifräsen
- schadet möglicherweise indirekt, weil Helmpflicht=>weniger Radfahrer=> Autofahrer rechnen nicht mit Radverkehr=>höhere Unfallgefahr
-ist lästigerweise im Alltag oft im Weg, weil nicht vernünftig am Fahrrad zu sichern
-Erzeugt Problem bei Leihrädern z.B. der Bahn

Also doch ne ganze Reihe von Hemmnissen, oder?
 
Ich habe auch schon geschrieben, was mir daran missfällt.

Aber davon mal ganz abgesehen. Der Gesetzgeber ist erstmal in der Pflicht mir darzulegen, warum die Helmpflicht unbedingt notwendig ist. Ich sehe die Dringlichkeit nicht.

Jeder der mag und es vernünftig findet, kann sich einen Helm kaufen und ihn tragen. Die Unfallzahlen sind auch nicht annähernd so hoch, dass es ein Massenproblem wäre. Also warum soll meine Freiheit zu entscheiden dann eingeschränkt werden?
 

Das mit dem Geld zieht aber auch nur so lange, wie die Folgekosten der Nicht-Investition durch die Gemeinschaft getragen werden.

Und wenn ich dann sehe, was Räder kosten, wenn es nicht gerade Baumarkt-Prospekt ist, dann sind die Kosten auch eher vernachlässigbar.

Als sich nen Kollege mal ne Rohloff Narbe geholt hat, bin ich fasat vom Stuhl gekippt, als er den Preis nannte.

gruss kelle!
 
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Und wenn ich dann sehe, was Räder kosten, wenn es nicht gerade Baumarkt-Prospekt ist, dann sind die Kosten auch eher vernachlässigbar.
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Aber es gibt auch viele LEute, die das Fahrrad nutzen, weil es quasi nix kostet - und die auch nicht mehr haben/Zahlen können/wollen. Der Gebrauchtshop hat dutzende Räder für <100 € - das ist das Niveau eines Oberklassehelms....
Und im Vergleich zu unserem "Liebsten Kind" sind die Preise für Fahrräder immer noch geradezu Lachplatten....
 
Bin bei ner anderen Recherche drüber gestolpert:
Im Jahre 2013 starben innerorts mehr Fahrradfahrer als Motorrad/Mopedfahrer.

Ob das mit der Helmpflicht für Moppedfahrer zusammenhängt?
An der geringeren Geschwindigkeit der Fahrradfahrer kanns ja nicht liegen.
 
Fahre selber selten Fahrrad und wenn dann bisher auch ohne Helm, aber ich wäre absolut für die Helmpflicht. Es bringt einfach mehr Sicherheit und es gibt keinen relevanten Punkt der diesen Aspekt der Sicherheit aufwiegt, weder optische, noch praktische noch finanzielle.
Die ~50€ für einen Helm sollte man übrig haben, wenn man die möglichen Schäden bedenkt.
Ich denke wenn erstmal alle einen Helm tragen und es quasi "Alltag" ist, wird es auch keinen mehr stören, ist doch nur eine Gewohnheitssache.
 
Fahre selber selten Fahrrad und wenn dann bisher auch ohne Helm, aber ich wäre absolut für die Helmpflicht. ...

Dieser Satz ist schon eine Leistung in sich: Ein Wenigfahrer, der sich bisher noch nicht einmal aus der Einsicht, die er weiter unten von sich gibt, einen Helm gekauft hat und nutzt, ist für die Einführung der Helmpflicht.
Also los, Herr "Wenigfahrer", ab sofort gilt für dich die individuelle Helmpflicht. Was passiert? Du kaufst dir für das wenige Fahren doch keinen Helm sondern verzichtest halt vollends darauf, oder? Aber gut, dann kannst du schon nicht mehr als Radfahrer verunglücken - die Helmpflicht hat dich gerettet :)
 
Fahre selber selten Fahrrad und wenn dann bisher auch ohne Helm, aber ich wäre absolut für die Helmpflicht. Es bringt einfach mehr Sicherheit und es gibt keinen relevanten Punkt der diesen Aspekt der Sicherheit aufwiegt, weder optische, noch praktische noch finanzielle.
Die ~50€ für einen Helm sollte man übrig haben, wenn man die möglichen Schäden bedenkt.
Ich denke wenn erstmal alle einen Helm tragen und es quasi "Alltag" ist, wird es auch keinen mehr stören, ist doch nur eine Gewohnheitssache.

Ich hoffe du trägst deinen bald gekauften Helm nun auch beim spazieren gehen (auch beim Straße überqueren kannst du angefahren werden), beim Hausputz, usw. Ich denke, wenn man die möglichen Schäden bei diesen Aktivitäten bedenkt, dann gibt es keinen relevanten Punkt der diesen Aspekt der Sicherheit aufwiegt, besonders wenn man bedenkt, dass du als Befürworter der Helmpflicht ja nun bald wie bereits erwähnt einen Helm besitzen solltest.
 

Mit Argumenten, die gegen eine Helmpflicht sprechen würden, hat da aber auch nichts zu tun... ;)

Aber wie auch..? Es gibt keinen sinnvollen Grund der dagegen sprechen würde, aber ein ganze Reihe von guten Gründen für eine Helmpflicht bei Radfahrern.
Weshalb dann der Aufstand, wo doch eigentlich die Vernunft schon dazu raten sollte?

Gruß Aru
 
Aber wie auch..? Es gibt keinen sinnvollen Grund der dagegen sprechen würde, aber ein ganze Reihe von guten Gründen für eine Helmpflicht bei Radfahrern.
Weshalb dann der Aufstand, wo doch eigentlich die Vernunft schon dazu raten sollte?
Aufstand? Ich verstehe nur nicht, warum man da ein Gesetz für braucht. Das Gesetz braucht anscheinend nur Mockingbird, der sehr wohl der Meinung ist, dass ein Helm sinnvoll, sicher, günstig und gut ist, aber erst dann einen anzieht, wenn er dazu gezwungen wird.

Der Deutsche macht nichts aus Vernunft, er möchte bitte per Gesetz gezwungen werden. Dann entfällt nämlich der Rechtfertigungszwang im Bekannten- und Freundeskreis. So ein Mann im Anzug auf dem Fahrrad mit Helm sieht dämlich aus... aber wenn das Gesetz einen dazu zwingt...
 
Der Deutsche macht nichts aus Vernunft, er möchte bitte per Gesetz gezwungen werden. Dann entfällt nämlich der Rechtfertigungszwang im Bekannten- und Freundeskreis. So ein Mann im Anzug auf dem Fahrrad mit Helm sieht dämlich aus... aber wenn das Gesetz einen dazu zwingt...

da hast du leider Recht, die Diskussion erinnerst stark an die mit der Gurtpflicht.
Solange es nicht zum Schaden anderer ist, oder die Personen besonders geschütz gehören, z.B. Kinder, gehört ein unvernünftiges, gefährliches Verhalten zu den Dingen, welche man unter freier Lebensentfaltung versteht.
Wichtig wäre nur, dass die Leute dann aber auch für die Konsequenzen gerade stehen!

Ich möchte nicht das der Staat vorschreibt, was ich zu unterlassen habe, weil ich mich selber in Gefahr bringe. Ich kann alleine entscheiden, ob ich beim Motor-/Fahrrad fahren einen Helm aufziehe oder Schutzkleidung anlege, ob ich rauche, Alkohol trinke, im Rhein schwimme, mich ungesund ernähre oder oder oder

Aber ein eigenverantwortliches Leben ist ja das wovor sich der deutsche Michel am Meisten fürchtet.
Gesetze anstatt Nachdenken ist hier die Devise.
 
Aber wie auch..? Es gibt keinen sinnvollen Grund der dagegen sprechen würde, aber ein ganze Reihe von guten Gründen für eine Helmpflicht bei Radfahrern.
Weshalb dann der Aufstand, wo doch eigentlich die Vernunft schon dazu raten sollte?

Gruß Aru

Sinnvolle Gründe dagegen: Weniger Menschen haben Lust auf das Fahrrad fahren, dadurch steigt die Verkehrsbelastung der Straßen. Für jeden einzelnen geht es aber natürlich nicht um sinnvolle Gründe. Wie bei fast allen Dingen hat man Präferenzen im Leben. Wenn ich die Wahl hätte mit Helm zu fahren oder gar nicht, dann würde ich mich halt für gar nicht entscheiden. Fahre aber auch maximal 4 - 5 mal im Monat mit dem Fahrrad (Dienstrad zu anderen Betriebsstätten in der gleichen Stadt) und dafür könnte ich mir dann auch einen Wagen ausleihen.

Und die Vernunft würde wie bereits geschrieben dann ja auch in allen anderen Situationen, die irgendwie irgendwann gefährlich werden würden dazu raten. Da wir aber in der Regel ein Risiko abschätzen und es doch relativ gering ist, kann man es sicherlich verkraften ohne unvernünftig zu sein dieses Risiko einzugehen