Ich mein Postzustellung ist nun mal auch ziemlicher Schwachsinn wenns dort kein Monopol gibt. Es kann nunmal einfach nicht lohnen wenn 20 verschiedene Anbieter 20 Briefträger rumschicken um Briefe zu verteilen. Sinn machts vielleicht noch bei Massensendungen in einem Gebiet wie zum Beispiel Werbepost an alle Haushalte. Da kann man dann auch mit gesunden Löhne konkurieren. Es macht auch Volkswirtschaftlich überhaupt keinen Sinn wenn 5 Briefträger die Straße langgehen statt einem.

Auf lange Sicht hätte das eh nur dazu geführt das wieder genausoviele Postboten wie jetzt beschäftigt sind nur zu nem niedrigeren Lohn weil man die anderen eben nicht braucht.
 
Puhh! Wurde hier wieder viel getippert, während andere arbeiten :mrgreen:

Die Argumntation verstehe ich nicht. Man kann doch nach wie vor 0,13€ pro Zustellung zahlen, mit eben dem gesetzlich festgelegten Mindestlohn. Die Guten können dann immer noch 13€/Stunde verdienen. Warum sollte deren Leistung nachlassen? Und von den Schlechten trennt man sich, so oder so.

Sorry für Fullquote, aber Marty hat meistens in jedem Satz etwas Sinnvolles drin ;)

Marty, hier gehen Theorie und Praxis auseinander. Die Firma muss doch jetzt Stundenlöhne nachweisen können. Der schlechte Zusteller heult sich nun aus, weil er wegen Langsamkeit nur 8.-€ verdient. Dass er schlecht war, ist doch vorher garnicht aufgefallen. Er hat seine Briefe an den Empfänger gebracht und war zufrieden. Nun will er einen Mindestlohn/Stunde. Der Chef will sich absichern und macht eine Rechnung auf, was im Durchschnitt verteilt werden kann. X Briefe muss man jetzt pro Stunde schaffen. Dann werden die Reviere durchleuchtet und man setzt einen Stundensatz pro Tag fest. Völlig egal, ob es mehr oder weniger sind.

Auf Deutsch: Die Zusteller, die sich bisher einen guten Stundenlohn durch Akkord erwirtschaftet haben, sind die Betrogenen. Sie haben jetzt eine fiktive Briefanzahl und einen festen Verdienst. Das macht die Atracktivität des Jobs kaputt.

Die Schlechten fallen dann natürlich auf. Da stimme ich Dir zu!
 
Aber ist der Briefzusteller der Akkord arbeitet ein guter Zusteller oder der der sich um seine Kunden kümmert und dafür etwas länger braucht?
 
Aber ist der Briefzusteller der Akkord arbeitet ein guter Zusteller oder der der sich um seine Kunden kümmert und dafür etwas länger braucht?

Man muss beides kombinieren, Akkord und Freundlichkeit.
Ich glaube wenn Ich mit den gelben Briefchen vor der Tür stand waren die Leute froh, wenn Ich schnellstens wieder weg war.
Kommt immer darauf an was mann vorbei bringt.
Für ein bissel Quasseln war meistens Zeit.

LG Niesnudel
 
Aber ist der Briefzusteller der Akkord arbeitet ein guter Zusteller oder der der sich um seine Kunden kümmert und dafür etwas länger braucht?

Wie niesnudel es passend beschrieben hat. Der gute Zusteller hat auch Zeit für Qualität. Den schlechten Zusteller zeichnet aus, dass er nach 3 Monaten noch die Strassen kennt, in denen er zustellen soll. Geschweige die exorbitante Anordnung der Hausnummern. Kennt er sein Revier, dann ist auch jederzeit ein freundliches Wort für den Empfänger drin. Und auch ein Hinweis an den Kollegen der Konkurrenz ;)
 
Marty, hier gehen Theorie und Praxis auseinander. Die Firma muss doch jetzt Stundenlöhne nachweisen können.
Genau, aber wer sagt denn, dass Akkord und Mindestlohn nicht zueinander passen. ich kann doch 0,13€ pro Brief zahlen, aber mindestens 8,50€. Ich sehe da kein Problem. Das das mit den derzeitigen Preisen nicht machbar ist steht auf einem anderen Blatt, die Dienstleistung wird dann natürlich teurer.

Der schlechte Zusteller heult sich nun aus, weil er wegen Langsamkeit nur 8.-€ verdient. Nun will er einen Mindestlohn/Stunde.
Dann wird ihm der Chef erklären, dass er ab jetzt 65 Briefe pro Stunde webgringen muss. Er erhält zwar auch bei weniger Briefen seine 8,50€, aber das nur noch bis zum Ende der Kündigungsfrist. Danach macht ein besser Motivierter den Job. Wir reden doch über schnell und einfach zu feuernde Arbeitnehmer, oder? So krass, wie das sich anhört, aber das System ist immer das Gleiche.

Im Moment ist dem Chef egal, wieviele der Langsame austrägt. Weil er ja nur tatsächlich erbrachte Arbeit zahlt. Demnächst kommt die Mindestkomponente mit dazu, die wird den Arbeitnehmer dann unter Leistungsdruck setzen.

Auf Deutsch: Die Zusteller, die sich bisher einen guten Stundenlohn durch Akkord erwirtschaftet haben, sind die Betrogenen. Sie haben jetzt eine fiktive Briefanzahl und einen festen Verdienst.
Die können doch weiter Akkord verdienen.

Ich bin ganz allgemein auch kein Freund dieser Liberalisierung. Ich habe gestern drei Briefe bekommen. Einen per TNT um knapp 10 Uhr, der Zusteller klingelte mich vom Schreibtisch (und mein Baby aus dem Schlaf), weil die Briefkästen innen sind. Um 12 Uhr kam ein privater Zusteller mit einem Brief einer Behörde. Der klingelte mich auch raus. Um 16 Uhr dann der Postbote mit dem dritten Brief. der hat aber einen Schlüssel für die Haustür, damit er an die Briefkästen kommt.

Da meine Frau im Haus die Einzige ist, die regelmässig zu Hause ist, haben sich alle Zusteller angewöhnt, bei uns zu klingeln, auch bei Briefen für den Nachbarn. Mein Nachwuchs freut sich. Jetzt kann ich wegen der Postliberalisierung einen Schalter an die Klingel bauen.

Marty
 
Da meine Frau im Haus die Einzige ist, die regelmässig zu Hause ist, haben sich alle Zusteller angewöhnt, bei uns zu klingeln, auch bei Briefen für den Nachbarn. Mein Nachwuchs freut sich. Jetzt kann ich wegen der Postliberalisierung einen Schalter an die Klingel bauen.

Marty

dagegen kannst Du aber etwas unternehmen !

Wir hatten sowas hier auch mal, allerdings beim Energieversorger, 1 X wurde es für den teuer, seitdem ist ruhe.
 
dagegen kannst Du aber etwas unternehmen !
Was kann ich dagegen unternehmen, dass man bei mir klingelt, ausser die Klingel abzustellen? Zu den drei bis vier Postdienstleistern kommen dann ja noch zwei Paketdienste, diverse Zeitungszusteller und die diversen "Aussendienstvertreter"...

Zumindest ist es bei uns nicht wirklich ruhig...

Gruss
Marty
PS: PN
 
Was kann ich dagegen unternehmen, dass man bei mir klingelt, ausser die Klingel abzustellen? Zu den drei bis vier Postdienstleistern kommen dann ja noch zwei Paketdienste, diverse Zeitungszusteller und die diversen "Aussendienstvertreter"...

Zumindest ist es bei uns nicht wirklich ruhig...

Gruss
Marty

nennt sich unterlassungsverfügung, das klappt wunderbar, spätestens wenn die Firmen das erste mal bezahlen mussten !

Du wirst ganz schnell ruhe bekommen.
 
Mindestlohn hin oder her

Also ich bin absolut für einen gesetzlich geregelten Mindestlohn! Man hat ja erst gestern wieder gesehen, was für Augenwischerei Personaldienstleister mit Ihren Christlichen Tarifverträgen gemacht haben.:evil:

Und es ist doch nun wirklich egal, ob ich beim Friseur 10 oder 15€ hinblätter!

Das was die Kosten hochtreibt sind nur bedingt die Arbeitskosten!

Mehrwertsteuer auf dieses und jenes Doppelbesteuerung, z.Bsp MwSt auf Mineralölsteuer oder die Besteuerung der Rente!

Desweiteren hat sich ja mal wieder die Lobby der Versicherungen durchgesetzt mit der Abgeltungssteuer. Denn Versicherungen obliegen weiterhin dem Halbeinkünfte verfahren! Nur dass das Investmentsparen trotz Abgeltungssteuer immer noch lukrativer ist, da man die Kosten der Versicherungsgesellschaften ja auch beachten muss.

Aber wieder zum Mindestlohn:

Aus AG-sicht halte ich es selbstverständlich für falsch, denn Löhne müssen kalkulierbar sein! Aber andersrum habe ich nicht bessere,fleissigere und zufriedenere Arbeitskräfte wenn ich diese gerecht entlohne? So dass ich eventuell lieber 2 400€ Kräfte einstelle anstelle einer Vollzeitkraft und die anderen Vollzeitkräfte beibehalte bei "höherem" Mindestlohn.
Also von einer Massenvernichtung der Arbeitsplätze kann keine Rede sein! Nur die Vollzeitstellen werden wohl reduziert!

Aber das Them ist viel zu weit um alles zu erörtern.

ARBEIT muss sich in Deutschland wieder lohnen! :p
 
Und es ist doch nun wirklich egal, ob ich beim Friseur 10 oder 15€ hinblätter!

Das was die Kosten hochtreibt sind nur bedingt die Arbeitskosten!

Mehrwertsteuer auf dieses und jenes Doppelbesteuerung, z.Bsp MwSt auf Mineralölsteuer oder die Besteuerung der Rente!

Genau, man verdient dann 1€ mehr und zahlt dafür 5 € mehr für eine Tätigkeit die naja .... egal^^

Jup, mein Friseur schneidet auch mit dem neuen Benizinscherenmodell, deshalb ist das so teuer geworden!

Hmm, wenn das Geld nicht daher kommt, wie sonst soll unser Sozialstaat finanziert werden? Am besten gar nichts einzahlen und trotzdem überleben können, wenn mal der Worst Case eintritt? Ich weiß nicht wie das funktionieren sollte.

Nö, Arbeitskosten sind nicht das Problem in Deutschland, moment schauen wir mal in das beliebte Postbeispiel, oh, heute erst beim Arbeitgebertag gehört, dass bei der Deutschen Post 70% der Kosten durch Lohnkosten entstehen (weitere Quelle - sonst heißts wieder "ja ja der Arbeitgebertag")

ARBEIT muss sich in Deutschland wieder lohnen!

Es gibt viele Arbeiten die sich in Deutschland lohnen...
Da gab es auch mal so Zeiten, als unser Sozialstaat subjektiv noch funktioniert hat, komischerweise sind die Leute da nicht arbeiten gegangen, obwohl sich die Arbeit gelohnt hätte, lag wohl daran, dass das Arbeitslosengeld damals noch überdurchschnittlich hoch lag :roll:

Vielleicht sollten wir in eher mal von der Einstellung wegkommen, dass man sagt "Ach der Staat ist schuld und schon hat sich das Thema erledigt" -> Mach ich auch gerne mal - nur hab ich da ein Weißbier in der Hand ^^
 
Diese Möglichkeit ist zur Zeit ja auch schon gegeben.
Klar, hätte ich gesagt, ich will unbedingt in meiner Heimat bleiben, wäre ich wohl bei 9 € die Stunde gelandet.
Durch meine Entscheidung wegzugehen, hatte ich halt 18 €.

Was haben diese Zahlen mit einem Mindestlohn zu tun ?

Das in Deiner Heimat nur 9 Euro gezahlt werden, woanders aber das Doppelte bestätigt um so mehr die These, dass ein Mindestlohn grundsätzliche Ungerechtigkeiten in der Bezahlung beseitigt.

Da müssen wiederum andere Sachen her, a la Betriebsvereinbarung/Tarifvertrag.

Wie bei den Lokführern geschehen ... :biggrin:
 
Was haben diese Zahlen mit einem Mindestlohn zu tun ?

Sie zeigen erstmal, dass es sehr vom Arbeitnehmer abhängig ist, wie viel er verdient.

Das in Deiner Heimat nur 9 Euro gezahlt werden, woanders aber das Doppelte bestätigt um so mehr die These, dass ein Mindestlohn grundsätzliche Ungerechtigkeiten in der Bezahlung beseitigt.

Jo, dann beseitige entsprechende Ungerechtigkeiten bei den Preisen.
7 Hefe zu Hause in der Kneipe: 14,40 €
7 Hefe in Braunschweig in der Kneipe: 20,30 €
Vielleicht kann ich noch Friseur und Bäcker Preise anführen.

Für die Leute, die vom Mindestlohn betroffen wären, wird es doch nicht mehr verfügbares Geld, sondern sie sparen sich nur den Weg zum Amt.

gruss kelle!
 
Sie zeigen erstmal, dass es sehr vom Arbeitnehmer abhängig ist, wie viel er verdient.

Ähm ... meintest Du wirklich Arbeitnehmer ? 8O
Wie erklärst Du Dir dann unterschiedliche Tariflöhne in Ost und West ?

Für die Leute, die vom Mindestlohn betroffen wären, wird es doch nicht mehr verfügbares Geld, sondern sie sparen sich nur den Weg zum Amt.

Ah ... so langsam kommen wir der Sache schon näher.

Also stelle ich mal anhand Deiner Aussage folgendes fest ...

1. Mindestlohn findest Du doof
2. vom möglichen Mindestlohn betroffene sparen sich nur den Weg zum Amt
[um die ausgleichenden ALG2-Zahlungen zu bekommen]

Nun die Frage ... wer finanziert denn die Ausgleichszahlungen für diese Leute ???
Sie selbst ? Nein ! Denn bei solch niedrigen Löhnen geht NULL in die Sozialsysteme.

Wer also blecht ? Leute wie Du und ich, die eher zur besser verdienenden Schicht gehören, mit ihren Sozialabgaben.

Wie passt Deine Ablehnung des Mindestlohnes damit zusammen ?
 
Ähm ... meintest Du wirklich Arbeitnehmer ? 8O

Klar...
Jeder entscheidet selbst, wo er sich bewirbt.
Somit bestimmt jeder selbst seinen gehaltlichen Erwartungshorizont.

Wie erklärst Du Dir dann unterschiedliche Tariflöhne in Ost und West ?

Wettbewerbsvorteile? ;-)

Wer also blecht ? Leute wie Du und ich, die eher zur besser verdienenden Schicht gehören, mit ihren Sozialabgaben.

Wie passt Deine Ablehnung des Mindestlohnes damit zusammen ?

Blechen tun wir sowieso, das steht außer Frage.
Ich seh da zwar eher unsere Steuern als unsere Sozialabgaben draufgehen, aber egal.

Nur schlägt der Mindestlohn in die gleiche Kerbe wie "Warum soll ich arbeiten gehen, kriege auch nur 100 € mehr als HartzIV.?"

"Warum soll ich mich überhaupt anstrengen, krieg doch meine 9 € die Stunde?"

gruss kelle!
 
Klar...
Jeder entscheidet selbst, wo er sich bewirbt.
Somit bestimmt jeder selbst seinen gehaltlichen Erwartungshorizont.

Das mag für unsere Branche und noch ein paar mehr gelten.
Pauschal hält das aber keinem Vergleich stand.

Wettbewerbsvorteile? ;-)

... des Unternehmers ... :ugly:

Deine Ausführung des flexiblen und leistungsbereiten Mitarbeiters, der in der selben Firma im Osten 10 Euro für seinen überdurchschnittlichen Einsatz bekommt, im Westen dafür aber mit 15 Euro entlohnt wird, passt da aber wieder nicht ins Bild.

Blechen tun wir sowieso, das steht außer Frage.
Ich seh da zwar eher unsere Steuern als unsere Sozialabgaben draufgehen, aber egal.

ALG2 wird nun mal zum Grossteil durch die ARGE bezahlt, die wiederum von den Beiträgen lebt, die Leute wie Du und ich jährlich in grossen Summen einzahlen.

Das sich der Mindestlohn auf die Preisentwicklung auswirken würde steht ausser Frage ...
Jedoch nennt sich so etwas ein "regulierter Markt", dessen Grundprinzipien (Mindestlohn) keinerlei Einfluss auf Angebot und Nachfrage haben.
Der eigentliche Vorteil dabei aber ist, dass durch solch eine Maßnahme die jenigen sogar entlastet werden können [Beitragssenkung], die Sozialabgaben durch gut bezahlte Jobs leisten.

Beim staatlich subventionierten Niedriglohn beweisen Beispiele wie PIN deutlich, dass Hungerlöhne [und diesem Begriff willst Du sicherlich nicht wiedersprechen] einem Unternehmer noch nicht mal ein schlechtes Gewissen bereiten - weiss er doch, dass der Staat die notwendige Kohle zuschiesst um dem Arbeitnehmer ein Dach über dem Kopf und etwas zu futtern zu sichern.

Nur schlägt der Mindestlohn in die gleiche Kerbe wie "Warum soll ich arbeiten gehen, kriege auch nur 100 € mehr als HartzIV.?"

Moment ... !

Zur Zeit ist es so, dass ALG2-Bezieher jeden Job annehmen müssen.
Somit sind diese Leute gefundenes Fressen für Arbeitgeber, die einen Stundenlohn unter 5 Euro bezahlen.
Der Staat schiesst sich doch durch solche Vermittlungen selbst ins Knie in dem er zwar jemanden in "Arbeit" vermittelt hat, ihn aber trotzdem weiterhin durchfüttern muss.
Alles zugunsten von Unternehmen, die (lassen wir PIN mal aussen vor), die Rekordgewinne erzielen.

"Warum soll ich mich überhaupt anstrengen, krieg doch meine 9 € die Stunde?"

Deshalb heisst es ja auch Mindestlohn ... ;)
Das schliesst Änderungen nach oben doch nicht aus.
 
Klar...
Jeder entscheidet selbst, wo er sich bewirbt.
Somit bestimmt jeder selbst seinen gehaltlichen Erwartungshorizont.

Meinst du das ernst?
Man kann sich nur dort bewerben, wo man auch ein Angebot hat. Und nicht wenige sind sehr mickrig mit dem Gehalt.

Ich bin für einen dynamischen Mindestlohn. Der ist dann regional unterschiedlich, aber nicht Ost vs. West. Sondern orientiert sich an den regionalen Lebenserhaltungskosten (Strom, Miete, Lebensmittel, ...).
 
Ich bin für einen dynamischen Mindestlohn. Der ist dann regional unterschiedlich, aber nicht Ost vs. West. Sondern orientiert sich an den regionalen Lebenserhaltungskosten (Strom, Miete, Lebensmittel, ...).

Ich glaube das bringt nix.

Wie will man "Regionen" festlegen ? An Bundesländern ?

Bsp. Hessen ...

"Hochpreiszone" Rhein-Main-Gebiet zu dem auch noch Mainz als Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz dazu gehört und im direkten Vergleich die Gegend Kassel-Bad Hersfeld, die um einiges strukturschwächer ist.

Weiterer Nachteil ... "Regionen" lassen sich nicht abschotten.
Ein Pendler aus einer Region mit niedrigerem Mindestlohn pendelt in die 40km entfernte Region, in der ein höherer Mindestlohn gezahlt wird ... usw. usw.
 
Ich glaube das bringt nix.

Wie will man "Regionen" festlegen ? An Bundesländern ?

Bsp. Hessen ...

"Hochpreiszone" Rhein-Main-Gebiet zu dem auch noch Mainz als Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz dazu gehört und im direkten Vergleich die Gegend Kassel-Bad Hersfeld, die um einiges strukturschwächer ist.

Weiterer Nachteil ... "Regionen" lassen sich nicht abschotten.
Ein Pendler aus einer Region mit niedrigerem Mindestlohn pendelt in die 40km entfernte Region, in der ein höherer Mindestlohn gezahlt wird ... usw. usw.

Bei den Mietzuschüssen wird doch auch nach Region unterschieden. Sicher wäre es nicht ganz einfach, aber da müssen sich die entsprechenden Leute darüber die Köpfe zerbrechen.

Wer in einem Hochlohngebiet bekommt den Lohn dessen Mindestlohn. Ein aus einer benachbarten niedrigeren Zone hat unterm Strich genaus so viel in der Tasche weil er zusätzliche Fahrtkosten oder Übernachtungskosten hätte.