Dazu reichen theoretisch schon 1% Überangebot.Preise sinken nur, wenn es keine Nachfrage gibt, oder zu viel Angebot.
Wenn der Preis zu hoch ist wird auf "Teufel komm raus" produziert ohne Rücksicht auf andere Sachen, wenn er zu niedrig ist kaufen sich Großkonzerne ein, die dem Staat sagen was er tun hat. Das ist eine jetzt eine andere Kategorie, als Dein komisches begrenztes BWL.Wenn man also weniger anbieten würde, um den Preis zu stabilisieren bzw. wirtschaftlich werden zu lassen, würde man Raubbau betreiben, weil weniger produziert würde.
Ist vllt doch zu hoch für Dich.
Es gibt keine Agar-Subventionen von der EU. Die EU gleicht nur die Mehrkosten für solche komischen Sachen wie Verbraucherschutz, Umweltschutz und Marktentlastung aus. Viele Gesetze wären sonst unhaltbar.Würde die EU endlich die Agrar-Subventionen streichen und die Milchquote aufheben, gebe es fairen Wettbewerb innerhalb der EU.
Bei der Autoindustrie triffts Konzerne und bei Bauern triffts Einzelpersonen.So leid mir das tut: Dann müssen eben Bauern pleite gehen. So wie das immer am Markt ist, wenn das Angebot die Nachfrage überwiegt. Bei der Autoindustrie macht man mal kurzfristig eine Umweltprämie, trotzdem werden Anbieter vom Markt verschwinden. Wieso sollte das bei den Bauern anders sein?
Ich denke der Milchpreis wird weiter sinken und gleichzeitig werden auch die Milchproduzenten in Deutschland weniger werden. Es ist vermutlich wieder Zeit für einen Strukturwandel.
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