Bist Du bereit X Cent mehr für den Liter zu zahlen?

  • Ja.

    Stimmen: 72 69,9%
  • Nein.

    Stimmen: 31 30,1%

  • Umfrageteilnehmer
    103
hey

ich will zwar nicht den teufel an die wand malen aber wen es den discountern zubunt wird kommt die naechste milch aus (polen) und unsere milchbauern melden konkurs an.

und warum sollten die endverbraucher das zahlen den wir zahlen doch schon erhoehte preise fuer die anderen milchprodukte aber da redet keiner von

und was machen unsere politiker? die streiten sich um ihre diaeten den denen ist es egal ob ein ltr. 54 cent oder 1 € kostet

lg oneway
 
Meine Ansicht, was die Milchpreise angeht, ist folgende:
Es herrscht seit langer Zeit ein Überangebot. Logische Folge daraus sind niedrige Milchpreise. Dass es ein Überangebot gibt / geben wird war auch schon vor langer Zeit absehbar. Insofern verstehe ich die Problematik in ihrem Umfang nicht wirklich, da meiner Meinung nach Zeit genug bestand, umzudisponieren.

Es widerspricht auch jeder marktwirtschaftlichen Regel, ein Überangebot aufrecht zu erhalten (anstatt es sich selbst regulieren zu lassen) / Produkte, dessen realer Wert (durch das Überangebot) niedrig ist, künstlich zu verteuern.
Wenn die Bauern nun gestärkt werden, ändert sich an der Problematik ja nichts - das Überangebot bleibt bestehen. Unsinnig und - anderen Branchen gegenüber - unfair.

Meiner Meinung nach muss man in diesem Fall den Markt sich selbst regulieren lassen, alles andere hätte wohl noch größere Schäden zur Folge.

Wie seht ihr das?
 
Meiner Meinung nach muss man in diesem Fall den Markt sich selbst regulieren lassen, alles andere hätte wohl noch größere Schäden zur Folge.

Wie seht ihr das?
Genauso. Man darf das nur nicht von heute auf morgen machen. Wo jahrelang Quotenwirtschaft normal war, kann man nicht sofort alles abschaffen und den Markt alleine lassen, dabei gewinnen nur die Grössten.

Marty
 
Bauern, die sich in kleineren Genossenschaften organisiert haben und eigenen Molkereien betreiben, haben das Problem auch schon erkannt.

Da gab es letztlich einen Bericht im Fernsehen (Plusminus oder so). Sie halten die Produktion stabil, verkaufen ihre Produkte Lokal, setzen hohe Qualitätsstandarts und Vermarkten ihre Produkte so, dass auch die Kunden Verständnis zeigen.
 
Genau, sie haben auch ihre eigene Marke aufgezogen, die ich auch kaufe.
 
der Milchmarkt ist völlig überreguliert und übersättigt, das Problem ist aber auch das man ihn garnicht so einfach sich selbst überlassen und gesundschrumpfen lassen kann wenn in anderen Ländern für ein Bruchteil des Preises produziert werden kann oder in Nachbarländern mehr Subventionen fließen (billigerer Ackerdiesel z.B.)

es müssen auf jeden Fall möglichst schlanke Rahmenbedingungen her die möglichst marktwirtschaftlich orientiert sind aber dennoch erlauben das in Deutschland Milch produziert wird und nicht gleich jeden kleinen Milchbauern das Genick brechen

die heiligste Kuh wird wohl dabei das ewige Subventionsthema sein, aber um die kommt man auf keinen Fall herum (kleine Betriebe erhalten z.B. pro Arbeitskraft wesentlich weniger Subventionen als Große und haben dabei pro produzierter Einheit höhere Kosten)
 
Man darf dabei aber die Bergbauern nicht aus den Augen verlieren (Bsp.: Schwarzwald) Hier können keine so großen und damit kostengünstigen Betriebe entstehen, aber die Lanschaft soll erhalten bleiben. Das kann nur durch staatliche Steuerung funktionieren.
 
Das Problem ist (wo ich den Bauern recht geb), dass von dem günstigen preis im supermarkt nur ein minimaler Bruchteil bei den Bauern ankommt.

Ihr müsst bedenken, dass 1L Milch vom Bauer nicht nur 1L Milch im Supermarktregal ist, sondern auch noch Fett, was zB in der Butter drin ist.
DH es werden mehrere Produkte aus 1l Kuhmilch hergestellt.
(Je nach Zucht unterschiedlich hat die Milch vom Bauern ca.8% fett (bei unserem zumindest), die Milch im Supermarkt hat max. 3,5%).

Von dem, was die Konzerne dafür bekommen, kommt zu wenig beim Bauern an. Die Folge davon ist, dass die kleinen Bauern garnicht mehr leben können und nur noch die Wahl haben zwischen:
1) Milchkuhbestand aufgeben
2) Milchkuhbestand vergrößern, Kredite aufnehmen...
Da bei Lösung 1 sich die bauern selbst ihrer Existenz berauben gehen viele zur Möglichkeit 2. Dadurch wird die Lage auf zweierlei Wegen schlimmer:

1) Der Markt wird übersättigt
2) Der Bauer hat Gelddruck, weil die Kredite bedient werden müssen und er u.U. noch Strafe zahlt weil er zuviel liefert.


Meine Meinung:
Gebt den Bauern einen fairen Preis. Bei der Milchpreiserhöhung die es mal gab ehe die preise ganz in den Keller fielen kamen beim Bauern nur ein kläglicher Bruchteil mehr an. Da haben sich dann vorher andere fleissig dran bedient.
 
Meine Meinung:
Gebt den Bauern einen fairen Preis. Bei der Milchpreiserhöhung die es mal gab ehe die preise ganz in den Keller fielen kamen beim Bauern nur ein kläglicher Bruchteil mehr an. Da haben sich dann vorher andere fleissig dran bedient.
Wer sind denn diese "anderen" und warum suchen sich die Bauern dann nicht "einfach" Abnehmer, die mehr zahlen? Früher haben Bauern Genossenschaften gegründet, in denen man sich zur Weiterverarbeitung zusammengeschlossen hat, warum geht das nicht mehr?

Marty
 
(Jetzt kann ich nur von meienr Region sprechen).

Hier wurde Jahrelang eine Molkerei nach der anderen geschlossen. Die Milch wird jetzt nach Niedersachsen gekarrt. Früher gabs hier in jeden 5. Dorf eine Molkerei. Nun nur noch Ruinen.
Hier kann man die Milch nicht meistbeitend veräußern, weil eben keine Bieter mehr da sind.

Wer das Geld bekam wenn nicht die Bauern? Überleg mal was da alles noch dazwischen liegt. Supermarkt, Molkerei, evtl. Fuhrunternehmen. Der Bauer ist ja nur das letzte Glied in der Kette.

Thema Genossenschaft:
Woher das Kapital nehmen? Da muss dann gemeinsam eine Milkerei gebaut werden. Doch wer hat dann das Geld dafür? Die Bauern auf jeden Fall nicht. Nur die Bank. Aber habt ihr mal versucht jetzt einen Kredit zu bekommen? Das grenzt nahezu an Unmöglichkeit.
 
Wer das Geld bekam wenn nicht die Bauern? Überleg mal was da alles noch dazwischen liegt. Supermarkt, Molkerei, evtl. Fuhrunternehmen. Der Bauer ist ja nur das letzte Glied in der Kette.
Früher haben sich die Bauern zusammengeschlossen und selber die Molkerei und Auslieferung betrieben, dann fallen zwei Glieder schon mal weg.

Wenn man natürlich nur noch die Milch selber herstellen will, den Transport und die Weiterverarbeitung anderen überlässt, dann muss man diese natürlich auch dafür bezahlen.

Woher das Kapital nehmen? Da muss dann gemeinsam eine Milkerei gebaut werden. Doch wer hat dann das Geld dafür?
Irgendwer macht es ja jetzt auch und verdient trotzdem Geld damit, es funktioniert also.

Marty
 
Früher haben sich die Bauern zusammengeschlossen und selber die Molkerei und Auslieferung betrieben, dann fallen zwei Glieder schon mal weg.

Wenn man natürlich nur noch die Milch selber herstellen will, den Transport und die Weiterverarbeitung anderen überlässt, dann muss man diese natürlich auch dafür bezahlen.

Irgendwer macht es ja jetzt auch und verdient trotzdem Geld damit, es funktioniert also.

Marty

Früher ist aber nicht heute. Zu den Zusammenschlüssen hab ich mich bereits geäußert. Die gibts hier auch, doch nur was das Thema Saat und Dünger angeht.
(muss gleich mal schauen wo du herkommst, wie gesagt ich kann nur für meine Region sprechen)

Wieso müssen die Bauern für die Milchverarbeitung bezahlen? Den Sinn dahinter versteh ich jetzt nicht. Wie meinst du das?
Bauern sind i.d.R. nur Rohstofflieferanten! Sie kriegen ihre Milch bezahlt von den Molkereien, da ein Bauer nunmal selbst keien Molkerei ist.

Ja, die Lebensmittelketten. Die verdienen und drücken den Preis, damit sie noch mehr verdienen. Die Molkerei ist froh, wenn sie was abbekommt und zieht sich auch noch in bisschen Gewinn ab. Und die zahlen halt nur kläglich an die Bauern, weil eben nicht mehr übrig ist.

Übrigens Thema Genossenschaft. Wer soll die Milch dann kaufen? Da gibts dann doch nur wieder Dumping-Preise wenn sie es schaffen in nen größeren Markt reinzukommen. Und das ist doch wieder dasselbe Dilemma.
 
Die Molkerei ist froh, wenn sie was abbekommt und zieht sich auch noch in bisschen Gewinn ab. Und die zahlen halt nur kläglich an die Bauern, weil eben nicht mehr übrig ist.

Übrigens Thema Genossenschaft. Wer soll die Milch dann kaufen? Da gibts dann doch nur wieder Dumping-Preise wenn sie es schaffen in nen größeren Markt reinzukommen. Und das ist doch wieder dasselbe Dilemma.


Ergänzung: Oft haben Bauern gar keine Auswahl verschiedener Molkereien sondern es gibt genau eine Brauerei in der Region, die dann die Preise entsprechend gestaltet. Und dabei hat die Molkerei - wegen Überproduktion - eben oft auch keinen oder kaum Spielraum.
Und die Selbstvermarktung wird wegen steigender Hygieneauflagen auch immer schwieriger....
 
Genau so ist es!
Wie gesagt hier fährt die Milch nach Niedersachsen in die nächste Molkerei. Das sind für mein Ort 197km !!!
 
Früher ist aber nicht heute. Zu den Zusammenschlüssen hab ich mich bereits geäußert. Die gibts hier auch, doch nur was das Thema Saat und Dünger angeht.
Und warum machen das die Bauern nicht mehr?

Wieso müssen die Bauern für die Milchverarbeitung bezahlen?
Der Kunde zahlt einen Preis für die Milch. Und alle, die mit der Produktion, dem Transport und der Verarbeitung zu schaffen haben, bekommen einen Teil davon. Wenn die Bauern der Meinung sind, die Transporteure z.B. bekommen zu viel vom Kuchen und verdienen mehr als andere, dann sollen sie die Milch selber transportieren und dieses Stück vom Kuchen selber verdienen.

Den Sinn dahinter versteh ich jetzt nicht. Wie meinst du das?
Bauern sind i.d.R. nur Rohstofflieferanten! Sie kriegen ihre Milch bezahlt von den Molkereien, da ein Bauer nunmal selbst keien Molkerei ist.
Dann kann er doch eine gründen.

Ja, die Lebensmittelketten. Die verdienen und drücken den Preis, damit sie noch mehr verdienen. Die Molkerei ist froh, wenn sie was abbekommt und zieht sich auch noch in bisschen Gewinn ab. Und die zahlen halt nur kläglich an die Bauern, weil eben nicht mehr übrig ist.
Und wer hindert jetzt die Bauern daran, die Preise zu erhöhen?

Sag ich Dir direkt: Die Unsolidarität unter den Bauern. Weil irgendein Bauer findet sich immer, der die Milch billig liefert. Mal eine Woche keine Milch geliefert und schon steigen die Preise. Gerade bei Grundnahrungsmitteln.

Die Kindergärtnerinnen machen vor, wie das geht.

Marty
 
Und warum machen das die Bauern nicht mehr?
Weil sie damit nach und nach Pleite gegangen sind. Sonst würden sie es heute doch noch machen! Als "kleine einheit" hast du zu Zeiten der Globalisierung nunmal keine Chance

Der Kunde zahlt einen Preis für die Milch. Und alle, die mit der Produktion, dem Transport und der Verarbeitung zu schaffen haben, bekommen einen Teil davon. Wenn die Bauern der Meinung sind, die Transporteure z.B. bekommen zu viel vom Kuchen und verdienen mehr als andere, dann sollen sie die Milch selber transportieren und dieses Stück vom Kuchen selber verdienen.
Und das bringt wieder kosten mit sich, dass es sich nicht lohnt. Es müssen leute eingestellt werden ect. (mal bagesehen davon, dass es eh meistens von den molkereien abgeholt wird.). Oder sollen sie sich jetzt noch selbst in den Laster setzen und die Milch hinfahren? Wer melkt in der Zeit dann die Kühe?
Dann kann er doch eine gründen.
Siehe oben.

Und wer hindert jetzt die Bauern daran, die Preise zu erhöhen?
Der Bauer hat keine Macht über den Preis. Entweder er liefert die Milch zu einem vorgegenen Preis, kann über die Qualität der Milch ein wenig handeln, oder er liefert nicht.
Sag ich Dir direkt: Die Unsolidarität unter den Bauern. Weil irgendein Bauer findet sich immer, der die Milch billig liefert. Mal eine Woche keine Milch geliefert und schon steigen die Preise. Gerade bei Grundnahrungsmitteln.
Ja, weil dann die Vorräte der Märkte ausgehen. Und wenn die Bauern hier länger nicht liefern, dann wird Milch günstig importiert. Selbst dann gibts noch nen Gewinn für die Discounter. Hier haben sie sich vor die Supermärkte gestellt und die Milch direkt verschenkt.


Ich hab gerade das Gefühl (Gefühl, Vermutung!), dass du bloß nicht mal 5 cent mehr für einen Liter Milch bezahlen möchtest. Du wohnst in Wuppertal, bist Informatiker. Was hast du denn für eien Ahnung von der Problematik der Bauern? Ich unterstell jetzt einfach mal, dass du ein Stadtkind bist.
 
Der Bauer hat keine Macht über den Preis. Entweder er liefert die Milch zu einem vorgegenen Preis, kann über die Qualität der Milch ein wenig handeln, oder er liefert nicht.

Schuld eigene!

Wer keine Macht hat, oder seine Macht nicht erkennt, macht gehörig was falsch.

gruss kelle!
 
Weil sie damit nach und nach Pleite gegangen sind. Sonst würden sie es heute doch noch machen! Als "kleine einheit" hast du zu Zeiten der Globalisierung nunmal keine Chance
Dann sollen sie es in gross machen oder demjenigen, der es in gross macht, das zahlen, was der haben will. Diese Jammerei verstehe ich nicht.

Und das bringt wieder kosten mit sich, dass es sich nicht lohnt. Es müssen leute eingestellt werden ect.
Aha. Aber wenn eine Spedition fährt, dann soll die das noch günstiger machen. Verstehe ich nicht.

Und wenn es nur darum geht, dass man das nur in ganz gross lohnenswert machen kann, dann tun sich eben alle Bauern in Bayern zusammen und gründen eine AG, die das für ganz Bayern macht.

Der Bauer hat keine Macht über den Preis. Entweder er liefert die Milch zu einem vorgegenen Preis, kann über die Qualität der Milch ein wenig handeln, oder er liefert nicht.
Das Problem der Überkapazität, ich weiß. Reguliert man den Markt nicht, ist es blöd, wirk er reguliert, ist es auch blöd. Was hätten die Bauern denn gerne?

Ja, weil dann die Vorräte der Märkte ausgehen. Und wenn die Bauern hier länger nicht liefern, dann wird Milch günstig importiert.
Also gibt es zuviel Milch in Europa. Wie soll diese Überkapazität Deiner Meinung nach reduziert werden?

Ich hab gerade das Gefühl (Gefühl, Vermutung!), dass du bloß nicht mal 5 cent mehr für einen Liter Milch bezahlen möchtest.
Das ist nett, dass Du das meinst. Dabei kaufe ich schon immer diese Tüten mit dem 10 Cent Bauern Bonus... Aber anscheinend kommt der auch nicht an. Blöderweise kann ich direkt beim Bauern keine länger haltende Milch kaufen, sonst würde ich ja direkt zum Bauern fahren. Ich kaufe da ja auch Spargel, Erdbeeren und Kartoffeln. Aber Milch ist immer Frsichmilch, die ist was für 2 Tage.

Du wohnst in Wuppertal, bist Informatiker. Was hast du denn für eien Ahnung von der Problematik der Bauern? Ich unterstell jetzt einfach mal, dass du ein Stadtkind bist.
Nett unterstellt. Ich komme ursprünglich aus einem Grenzort der Eifel und habe vermutlich bei meiner Verwandschaft auf dem Hof schon Heu gemacht, als es Dich gerade mal gab. Damals gab es dieses Gemaule der Bauern auch schon, da waren es die Fleischpreise.

Heute stehen dort auf dem Hof nur noch Pferde von Stadmenschen, die bringen deutlich mehr Geld als jede Kuh und jedes Schwein... Ein paar Hühner laufen auf der Wiese rum, Bio-Eier für die Pferdehalter lohnen sich auch, neben Kartoffeln, Spargel und Erdbeeren.

Aber ich gebe zu: Ich bin trotzdem Stadtmensch.

geht ja auch leicht wenn man nahezu keine finanziellen Einbußen dabei hat und nicht eine Million Euro als Kredit kurz vor der Kündigung steht
Aha, und was machen die Erzieherinnen, die nicht in einer Gewerkschaft sind und trotzdem nicht arbeiten können? Diese Grossverdiener haben es auch nicht so leicht.

Das Problem der Bauern ist doch ein hausgemachtes. Ende der 80er waren es die Butterberge. Auch zuviel Milch. Alle wollten die Regulierung, nur niemand wollte was vom Kuchen abgeben.

Und was soll der Bauer machen?
Die Problematik siehst du in meinen Postings zuvor.

Alle zusammenlegen und den Grosskonzern "Molkerei" und "Spediteur" kaufen und deren Gewinne mit kassieren.

Oder eben warten, bis die Regulierung abgeschafft wird, und den Markt den Rest erledigen lassen. Das fordern bei den Banken doch auch alle. Dann gehen die Schwächsten eben pleite und der Rest produziert nur das, was auch gebraucht wird.

Marty