Soziales "Merkelheuer" macht alles Teuer - Wahlbetrug

MartyMcFly schrieb:
Und wie kann das ein Politiker direkt beeinflussen? Wie kann z.B. ein Grünen-Abgeordneter dann entlohnt werden, wenn die CDU/SPD Regierung Mist baut?

Eine Regierung sollte INSGESAMT an dem gemessen werden, was sie für Ihre Bürger erreicht. Da ist´s wirklich egal wer in der Regierung Mist baut, oder?


MartyMcFly schrieb:
Weil den Job dann niemand machen würde? Wenn Du einen tollen, gut bezahlten Job hättest, weil Du so gut bist in dem, was Du machst. Dann kommt jemand und sagt, Du könntest doch diesen Job aufgeben für einen Sitz im Bundestag und mit der Perspektive, nach 4 Jahren arbeitslos zu sein und nur Arbeitslosengeld zu bekommen. [...]

Wer seine Arbeit gut macht, muss doch nicht befürchten, dass die Bürger ihn aus dem Amt jagen. Das sollte schon Anreitz genug sein.
In der Wirtschaft kräht doch auch kein Hahn danach. Warum sollte es bei Staatsbediensten anders sein?

MartyMcFly schrieb:
Der Hinterbänkler bei der SPD z.B. kriegt nicht so einfach einen Beraterposten. In meinem Wahlkreis Düren z.B. war der Kandidat der SPD plötzlich arbeitslos, weil er sein Direktmandat verloren hat und zu weit hinten auf der Landesliste stand. Nach 12 Jahren Bundestag. Und mit der Qualifikation nimmt den auch nicht mal eben so ein Betrieb als Berater.

Das ist dann sein Problem, nicht unser. Wer damit rechnet immer wieder
gewählt zu werden, macht in meinen Augen eh was falsch.

MartyMcFly schrieb:
Tja, siehst Du mal, was das jetzt schon für Nuller sind, die da auf den hinteren Plätzen sitzen. Und Du willst die Bezüge noch weiter kürzen? Dann sitzen da demnächst ehemalige Big-Brother Teilnehmer. Harry in den Bundestag. Mit Slatko. Viel Spass.

*lach* und weil die jetzt schon sooo schlecht sind, sollen wir denen, damit
sie nicht noch schlechter werden, weiter wie bisher Zucker in den Hintern blasen?
Mensch du hast ja ein sonniges Gemüt. Hast du 'ne Firma? Brauchst du noch
Leute?:mrgreen:
 
Sollen die Abgeordneten in ihrer gesamtheit entlohnt werden. Jeder ist doch mitverantwortlich.

Wenn du in der Schule in der Gruppe ein Referat machst, wie wird da benotet?? Da bekommen doch in der Regel doch alle das gleiche als Note.

Tritt einer komplett aus der Reihe, gibt es dann das Kickoutverfahren....

Würde niemand machen? Ich denke mal wir haben genügend Fähigere Leute, die keine Arbeit haben und das gern machen würden. Sorry, ja ich halte sehr wenig von den Politikern.

Tut mir Leid, aber wenn die Politiker nciht auf die Experten hören, dann sage ich einfach die Sind unfähig, schld einfach. Anders kann mans nciht sagen. Man könnte da ein fünfjähriges Kind hinsetzen, was weniger mist bauen würde.

Willst du mir weis machen, dass die Abgeordneten keine weiteren Jobs haben? Wieso gab es denn dan Probleme wegen der Offenlegung der Bezüge?? Also das war sicherlich nicht Grundlos, das es da die Diskussion gab.

Mal Links einwerfen:
https://www.steuerzahler-nrw.de/index.asp?id=901&la=5002&action=swtext&language=de
https://www.sat1.de/news/politik/2006/02/28/n2006022813142500002/

der zweite ist besonders inetressant, kleiner Auszug:

Für Merz, der Mitglied einer internationalen Anwaltssozietät ist, sind im Bundestagshandbuch allein sieben nicht- ehrenamtliche Mitgliedschaften in Unternehmensgremien ausgewiesen, darunter beim Versicherungskonzern AXA, der BASF oder der Commerzbank.
 
das_makro schrieb:
Eine Regierung sollte INSGESAMT an dem gemessen werden, was sie für Ihre Bürger erreicht. Da ist´s wirklich egal wer in der Regierung Mist baut, oder?
Und die Grünen sind nicht "die Regierung", sie sind die Opposition. Und die können nichts dafür, was die Regierung macht.

Wer seine Arbeit gut macht, muss doch nicht befürchten, dass die Bürger ihn aus dem Amt jagen. Das sollte schon Anreitz genug sein.
In der Wirtschaft kräht doch auch kein Hahn danach. Warum sollte es bei Staatsbediensten anders sein?
Stell Dir mal vor, Du bist Arbeitgeber 8in dem Fall Staat oder Wähler). Du suchst hochqualifizierte Leute für einen Job, der evtl. nur vier Jahre dauert und nur verlängert wird, wenn andere Leute (die keine Ahnung von der Arbeit haben) Deinen neuen Angestellten für gut befinden. Du bietest ihm: schlechte Bezahlung, schlechte Arbeitszeiten, evtl. Arbeitslosigkeit nach 4 Jahren, ständig Ärger mit den Arbeitgebern. Wieviele fähige leute würdest Du wohl mit diesem Angebot locken? Richtig: kaum welche, und genau deshalb sitzen auch hauptsächlich Beamte im Bundestag. Weil die danach ihren Job sicher haben, wenn sie nicht wieder gewählt werden.


*lach* und weil die jetzt schon sooo schlecht sind, sollen wir denen, damit
sie nicht noch schlechter werden, weiter wie bisher Zucker in den Hintern blasen?
Nein, weil wir Bessere wollen, müssen wir eine höhere Entlohnung und bessere Bedingungen bieten. Oder kannst Du Dir vorstellen, dass es Top-Programmierer gibt, die 100 Stunden in der Woche arbeiten würde, einen befristeten Vertrag akzeptieren und trotzdem mit wenig Geld zufrieden sind?
Mensch du hast ja ein sonniges Gemüt. Hast du 'ne Firma? Brauchst du noch
Leute?:mrgreen:
Ich würde gutes Geld für gute Arbeit zahlen. Und wer die Leistung nicht bringt, wird gefeuert. Aber erst Stellenangebote rauszugeben mit schlechten Bedingungen und mich dann darüber ärgern, dass sich nur Kroppzeug bewirbt, das hilft nicht.

Marty
 
MartyMcFly schrieb:
Und die Grünen sind nicht "die Regierung", sie sind die Opposition. Und die können nichts dafür, was die Regierung macht.

Seit wann hat die Opposition in Deutschland nix mehr zu melden? Hab ich da
was verpasst?

MartyMcFly schrieb:
Stell Dir mal vor, Du bist Arbeitgeber 8in dem Fall Staat oder Wähler). Du suchst hochqualifizierte Leute für einen Job, der evtl. nur vier Jahre dauert und nur verlängert wird, wenn andere Leute (die keine Ahnung von der Arbeit haben) Deinen neuen Angestellten für gut befinden.
STOP … sag mir bitte wieviel Ahnung man haben muss um zu erkennen, dass
eine Mehrwertsteuererhöhung nicht gut ist? Wieviel Ahnung muss ich haben,
damit ich erkenne dass der Kauf des Eurofighter unnötig wie der Einsatz
der BW im Kongo ist?
Wenn du schon dabei bist, kannst du mir vielleicht auch sagen, wie BEKLOPPT
man sein muss um die Mittel für Jugenheime kürzen zu wollen!
(Hier in NRW ist das angedacht)

MartyMcFly schrieb:
Du bietest ihm: schlechte Bezahlung, schlechte Arbeitszeiten, evtl. Arbeitslosigkeit nach 4 Jahren, ständig Ärger mit den Arbeitgebern. Wieviele fähige leute würdest Du wohl mit diesem Angebot locken? Richtig: kaum welche, und genau deshalb sitzen auch hauptsächlich Beamte im Bundestag. Weil die danach ihren Job sicher haben, wenn sie nicht wieder gewählt werden.

Meinst du nicht auch, dass ~7000€ + Zulagen genug sind? Hey, ich finde es
sogar eine fürstlichtliche Entlohung.
Und mal ehrlich, wer sich in ein Amt wählen lässt wegen des Geldes willen,
ist eh falsch da, oder?

MartyMcFly schrieb:
Nein, weil wir Bessere wollen, müssen wir eine höhere Entlohnung und bessere Bedingungen bieten. Oder kannst Du Dir vorstellen, dass es Top-Programmierer gibt, die 100 Stunden in der Woche arbeiten würde, einen befristeten Vertrag akzeptieren und trotzdem mit wenig Geld zufrieden sind?

Wie gesagt, ~7000€ finde ich mehr als angemessen. Dafür würde ich mir sogar
120h in der Woche um die Ohren hauen.

MartyMcFly schrieb:
Ich würde gutes Geld für gute Arbeit zahlen. Und wer die Leistung nicht bringt, wird gefeuert. Aber erst Stellenangebote rauszugeben mit schlechten Bedingungen und mich dann darüber ärgern, dass sich nur Kroppzeug bewirbt, das hilft nicht.

Nochmal, Politiker nagen NICHT am Hungertuch! Aber vielleicht ist es das,
warum heute am Bürger vorbei regiert wird. Die haben ( meiner Meinung nach)
den Bezug zur Realität verloren. Ein paar Typen wie du und ich im Bundestag
würden vielleicht dafür sorgen, dass denen mal das Brett vor dem Kopp
entzogen wird!
 
das_makro schrieb:
Seit wann hat die Opposition in Deutschland nix mehr zu melden? Hab ich da
was verpasst?
Ja, so die letzte Zeit. Oder teile mir doch mal mit, welche Möglichkeiten denn zur Zeit so die Grünen haben, um aktiv zu verhindern, dass die Mehrwertsteuer erhöht wird.

STOP … sag mir bitte wieviel Ahnung man haben muss um zu erkennen, dass
eine Mehrwertsteuererhöhung nicht gut ist? Wieviel Ahnung muss ich haben,
damit ich erkenne dass der Kauf des Eurofighter unnötig wie der Einsatz
der BW im Kongo ist?
Das ist Deine persönliche Meinung. Und Du wirst sehr viele Leute finden, die anderer Meinung sind. Und das hat nichts mit Ahnung zu tun, sondern mit einer persönlichen Einstellung.
Wenn du schon dabei bist, kannst du mir vielleicht auch sagen, wie BEKLOPPT
man sein muss um die Mittel für Jugenheime kürzen zu wollen!
(Hier in NRW ist das angedacht)
Bei mir in der Strasse wollen die keinen Winterdienst mehr machen, wie bekloppt muss man dafür sein? Merkst Du was? Alles hat immer zwei Seiten.


Meinst du nicht auch, dass ~7000€ + Zulagen genug sind? Hey, ich finde es
sogar eine fürstlichtliche Entlohung.
Meinst Du. Und jetzt such mal einen Wirtschaftsfachmann, der dafür noch arbeiten geht...
Und mal ehrlich, wer sich in ein Amt wählen lässt wegen des Geldes willen,
ist eh falsch da, oder?
Mag sein, aber Fachleute, die nur wegen der Ideologie in die Politik gehen, sind sehr selten.


Wie gesagt, ~7000€ finde ich mehr als angemessen. Dafür würde ich mir sogar
120h in der Woche um die Ohren hauen.
Du würdest das. Wärst Du auch ein geeigneter Bundestagsabgeordneter? Such Dir doch mal einen Diplombetriebswirt mit 20 Jahren Berufserfahrung in Top-Positionen, der dafür solch einen Job nehmen würde...

Nochmal, Politiker nagen NICHT am Hungertuch! Aber vielleicht ist es das,
warum heute am Bürger vorbei regiert wird. Die haben ( meiner Meinung nach)
den Bezug zur Realität verloren. Ein paar Typen wie du und ich im Bundestag
würden vielleicht dafür sorgen, dass denen mal das Brett vor dem Kopp
entzogen wird!
Tja, und ich wollte nicht in den Bundestag. Meine Freizeit ist mir mehr wert als die Euros. Und ich verdiene auch ganz gut.

Und das so ein durchschnittlicher Geschäftsführer im deutschen Mittelstand mit wesentlich weniger Verantwortung schon 15.000 Euro verdient ist da kein Argument, dass man den Politikern evtl. mehr geben sollte, wenn man Fähige haben will?

Marty
 
Marty, du scheinst kein dummer Junge zu sein.
Muss ich dir noch erklären, dass ein Bundestagsabgeordeter oder ein Minister
nur dann Verantwortung für ein Projekt übernimmt, wenn es gut
ausgegangen ist?
Im anderen Fall wird es auf die Wirtschaftslage, den 11. September oder auf
den Esel, der in den Rhein gefallen ist geschoben.
Nur in krassen Fällen werden diese Herren zur Verantwortung gezogen.:roll:

Aber waren wir nicht bei der MwSt- Erhöhung?:mrgreen:
 
reputation_neg.gif
Merkelheuer macht alles... 22.05.2006 23:07:38 phip Schon klar... 30% von 1000 = 30 €
Sehe das ja jetzt erst, aber was willst mir damit sagen?


@MartyMCFly
Was sagst du denn nun zu den links?
Ist es gerechtfertigt, da die Abgeordneten soviel bekommen und weiterhin nebetätigkeiten nachgehen? Das ein Abgeordneter sogar 7 hat? Das kann mir keiner weiß machen, dass er da wirklich die Zeit für sein Amt aufbringt.

Ist es korrekt, das Abgeordnete hingehen, sich einschreiben, gleich wieder weggehen und sich dann die Tagespauschale von mehreren Hundert Euro "verdienen" ??

Das wurde ja schon oft genug getestet. Hatte das beim EU-parlament gesehen. Da haben sich 600 Abgeordnete eingetragen und wieviele saßen wirklich dort? Tjo das waren mal wenns hoch kommt 100.

Ist es in Ordnung, das die nicht mal wissen, worüber sie gerade abgestimmt haben?

Ist da der Lohn den sie momentan erhalten wirlich gerechtfertigt?

Wie schon gesagt. Wie fähig muß man denn sein um zu sehen, das eine USt-Erhöhung einfach schlecht für die Wirtschaft ist?
Die Regierung erhält doch Rat von fähigen, wirklich fähigen leuten, aber misachtet diesen Rat. Also da finde ich, dass die gefeuert gehören. Das kann doch nciht sein oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
hfkb schrieb:
Dieses Beispiel hat einen kleinen Denkfehler. Nicht für alle Straßen ist der Staat zuständig, um den es ja bei der Mehrwertsteuererhöhung geht.

Wie der Name schon sagt, ist der Staat lediglich für Bundesstraßen und auch für Autobahnen zuständig. Die Länder für Landesstraßen und die Kreise für Kreisstraßen. Wenn also in einem Wohngebiet ein neuer Kreisverkehr gebaut
wird, dann hat das in erster Linie der Kreis entschieden und mit seinen eigenen Mitteln finanziert.


den denkfehler sehe ich hier nicht, wie du schon ganz richtig schreibst, ist der bund für die bundesautobahnen und bundesstraßen zuständig, entweder du gehst nur zu fuß oder fährst nur mit der bahn und nicht auf autobahnen und bundesstraßen, sonst wüsstest du in welchem katastrophalen zustand die sind, spurrillen daß man meint man fährt auf schienen und schlaglöcher daß man sich fast nen achsbruch holt.
ich weis wovon ich rede, denn ich bin tag täglich rund um die uhr auf diesen straßen unterwegs.
und baustellen wo man hin schaut, aber bei den meisten siehste zu keiner zeit einen arbeiten, ist doch komisch oder ?
dabei nimmt vaterstaat im jahr über 50 milliarden ein an mineralöl-, öko,- mwst. auf kraftstoff, kfz-steuer ein, aber nur ca 1/3 wieder in unterhalt und erneuerung des straßensystem zurück. das nur mal so nebenbei hierzu

wo wir schon beim vergleichen von äpfel und birnen sind, in anderen ländern wird auch entsprechend mehr verdient, ebenso sind die preise für die einzelnen artikel im verhältnis etwas anders, auch die mineralölsteuer, kfz-steuer usw. so daß man eingentlich garnix vergleichen kann.
 
SeelenQuell schrieb:
Ich weis auch, dass die Aufgaben auf verschiedene Bereiche verteilt sind. Das macht aber in der Summe keinen Unterschied, weil alles im Endeffekt durch Steuern finanziert wird. Nicht wenig der Steuereinnahmen des Bundes, geht an Länder, Kreise und Kommunen.

Es ist auch vollkommen egal, wer, wann wo, für Investitionen zuständig ist, das was wirklich dringend wäre, wird von allen Instanzen zu GUnsten von irgendwelchem Firlefanz zurückgestellt.

Beispiel Berlin, weil gerade Berlin ja den Bund verklagt, weil sie angeblich zuwenig Geld haben.
Ein Miniaturreichstag, der mit Auf- und Abbau einige Milliönchen kostet, der soll gebaut werden. Ein paar Milliönchen, für ein paar Wochen. Wieviel Kilometer innerstädtischer Straßen könnten damit saniert werden? Das Geld flösse also so und so in die Wirtschaft. Aber nein, das geht ja nicht, damit könnte ja nicht irgend ein Politiker seinen Egotrip ausleben. Da ist es doch viel billiger ein Schild mit 10KM aufzustellen.

Beispiel Bund:
Für dubiose Einsätze der Bundeswehr, aktuell jetzt im Kongo, ist Geld da. Da kommt nie, tut uns Leid aber das können wir nicht finanzieren. Das bekommt nur der Deutsche Bürger zu hören, wenn er sich darüber beklagt, das manche Bundesstraßen, wie ein Feldweg 3.Ordnung, zu befahren sind.
Hauptsache man kann ein bombastischen Regierungsviertel bauen, auch da hat noch nie jemand gesagt, das da alles eine Nummer kleiner werden muss, weil der Staat kein Geld hat. Jetz soll der BND nach Berlin ziehen. Warum? Das kostet ein Heidengeld. Geld das der Staat angeblich nicht hat.
Der Staat hat genug Geld, er muss es sinnvoller ausgeben.
Genau das verlangt der Staat ja auch von seinen Bürgern. Bürger die in der Regel für Geld hart arbeiten müssen und nicht einfach mal eben eine neue Geldquelle erschließen können, damit sie ihren Luxus steigern können.
Wenn für den Bürger gilt, das man eine Scheibe Brot, statt mit mit Butter und Wurst auch mit Margarine essen kann, dann gilt das für den Staat als Erstes. Aber nein, der Staat will dann Butter und Margarine und statt Wurst muss es Kaviar sein. Ist das Geld alle, dann wird eben schnell eine Steuer erhöht, oder eine neue Steuer eingeführt.

bin ich ganz deiner meinung, wir sind eben keine politiker, die sich ihre diäten selbst erhöhen können wie sie es brauchen.
ein gutes beispiel dafür:
Bundestagsabgeordnete bekommen zusätzlich BVG-Umweltkarte für 805 €.

Trotz einer monatlichen Kostenpauschale von 3.647 Euro und eines Fahrdienstes können Abgeordnete des Bundestags formlos eine BVG-Umweltkarte für 805 € pro Jahr beantragen. Die Karte gilt für den gesamten öffentlichen Verkehr in der Hauptstadt Berlin.
CDU-Abgeordneter Wellmann sieht darin einen Sinn, bezeichnet die Karte als "im Rahmen ihres Mandats" um von "A nach B zu kommen." Empörung gibt es vom Bund der Steuerzahler zu verzeichnen, welcher den Abgeordneten den Rechtsanspruch aberkennt.
Der Bund der Steuerzahler fordert die Abschaffung dieses Rechts. In Brandenburg wird den Abgeordneten des Landtags eine solche Fahrkarte von der Kostenpauschale abgezogen. C. Pieper (FDP) sprach sich ebenfalls für das brandenburgische Modell aus.

Quelle: bz.berlin1.de

wie wäre es denn wenn die herrn und damen politiker auf ihren fahrdienst verzichten, dafür bekommen sie eine jahreskarte für bus und bahn, das würde jede menge kohle sparen, oder ?
 
SeelenQuell schrieb:
Das dieses Verhalten unabhängig von der jeweiligen Regierung ist, habe ich ja in meinem 1. Beitrag schon geschrieben.
Jetzt meckert alles über die CDU und das obwohl die SPD, die das meiste von dem was jetzt kommt angestoßen hat und auch in der jetzigen Regierung mitverantwortlich ist. Das Problem leigt in der Tatsache begründet, das die Regierungen den Staat nicht als Bevolkerungsgruppe sieht, dem sie verpflichtet ist, sondern als eigenständiges Gebilde, dem die Bevölkerung ihren Tribut zu zahlen hat. Genau wie es vor einigen Jahunderten die Landesfürsten gemacht haben.

denke ich auch, daß es so ist, normal sollte der staat für seine bürger was tun und da sein, und nicht daß seine bürger nur schuften daß ein paar politiker auf kosten der arbeitenden bevölkerung sich einen schönen lenz machen und nur damit beschäfigt sind, sich immer neue methoden einfallen zulassen, diese zu schröpfen und auszupressen bis nix mehr raus kommt.
 
Bububoomt schrieb:
@MartyMCFly
Was sagst du denn nun zu den links?
Ist es gerechtfertigt, da die Abgeordneten soviel bekommen und weiterhin nebetätigkeiten nachgehen? Das ein Abgeordneter sogar 7 hat? Das kann mir keiner weiß machen, dass er da wirklich die Zeit für sein Amt aufbringt.
Nein, das ist nicht gerechtfertigt. Ein Bundestagsabgeordneter ist Vollzeit-Abgeordneter, deshalb sollten solche Tätigkeiten, sofern sie eine gewisse Arbeitszeit überschreiten, nicht erlaubt werden. Aber was hat das mit der Bezahlung als Abgeordneter zu tun?

Wenn Du Maurer bist und Dein Chef würde Dir plötzlich weniger Geld zahlen mit der Begründung, dass Du am Wochenende ja nebenbei mit Maurern auch noch Geld verdienst... was würdest Du sagen?

Ist es korrekt, das Abgeordnete hingehen, sich einschreiben, gleich wieder weggehen und sich dann die Tagespauschale von mehreren Hundert Euro "verdienen" ??
Nein, das ist nicht korrekt. Aber das ist eine persönliche Einstellung des Abgeordneten. Und solange man das nicht kontrolliert, und es auch nicht verboten ist...

Das wurde ja schon oft genug getestet. Hatte das beim EU-parlament gesehen. Da haben sich 600 Abgeordnete eingetragen und wieviele saßen wirklich dort? Tjo das waren mal wenns hoch kommt 100.
Und was soll uns das jetzt sagen? Das wir wegen der schwarzen Schafe allen das Gehalt kürzen sollen? Dann sollen bitte alle Handwerker ab morgen weniger Geld bekommen, weil ein paar davon ihren Kunden zu viele Stunden aufschreiben.

Ist es in Ordnung, das die nicht mal wissen, worüber sie gerade abgestimmt haben?
Nein, aber da dreht sich das Rad im Kreis. Willst Du nun fähige Leute, die wissen was sie tun, oder willst Du nur Fraktions-Ja-Sager. Fähige leute kosten Geld, Ja-Sager bekommst Du billiger.

Ist da der Lohn den sie momentan erhalten wirlich gerechtfertigt?
Manche von denen, die zur Zeit da sitzen, bekommen zu viel für ihre Leistung. Andere zu wenig. Und wenn Du wirklich gute haben willst, dann lockst Du die mit den paar Euro nicht.

Wie schon gesagt. Wie fähig muß man denn sein um zu sehen, das eine USt-Erhöhung einfach schlecht für die Wirtschaft ist?
Anscheinend sieht das die Mehrheit in der deutschen Politik anders als Du. Auch ich sehe nicht auf Anhieb, warum eine MwSt.-Erhöhung pauschal schlecht sein soll. Hast Du Volkswirtschaft studiert und kannst das besser beurteilen?

Die Regierung erhält doch Rat von fähigen, wirklich fähigen leuten, aber misachtet diesen Rat.
Wer sind denn die fähigen Leute, die die Regierung beraten haben und ihr abgeraten haben von der MwSt-Erhöhung. Nenn doch mal Ross und Reiter.

Auch, wenn das nicht Thema ist: ich sehe bei der MwSt.-Erhöhung durchaus positive Dinge wie Lohnnebenkostensenkung, Verbesserung der kommunalen Finanzierung über die Länder etc.

Gruss
Marty
 
hfkb schrieb:
Mal nebenbei gesagt finde ich dieses Gehalt angemessen! Es gibt wohl kaum einen anstrengenderen Job als den der Bundeskanzlerin!


da magst du recht haben, aber im gegensatz zu anderen die für ein paar € die stunde arbeiten, kann sie von ihren 250.000€ ganz gut leben
 
Topini1962 schrieb:
wie wäre es denn wenn die herrn und damen politiker auf ihren fahrdienst verzichten, dafür bekommen sie eine jahreskarte für bus und bahn, das würde jede menge kohle sparen, oder ?

Nicht jeder Politiker kann zu jedem Termin mal eben mit öffentlichen Verkehrsmitteln gelangen. Dafür ist ein Fahrdienst schon notwendig. Andererseits hast Du natürlich Recht, dass die Karte für den ÖPNV schon mit der Kostenpauschale bezahlt werden sollte. Sonst sollte man die Pauschale abschaffen udn Einzelabrechnungen verlangen. Ob das dann allerdings günstiger würde...

Marty
 
Gruftinchen schrieb:
Ich hab gerade schallend lachen müssen,als ich las,daß Familien am meisten profitieren.Wirklich sehr komisch,Kelle.

Was glaubst du eigentlich was Familien mit dem Kindergeld machen?Profit? :ugly:

Von etwas zu profitieren heißt nicht zwangsläufig, Unsummen an Geld zu haben.

Fangen wir mal sachte an und rechnen pro Schulstunde 3 € pro Kind.
Macht bei 30 Wochenstunden ca. 360 € im Monat.
Zuzüglich ca. 150 € Kindergeld. Macht zusammen 500 €.
Bei uns brauchen Schüler bis zur zehnten Klasse nix für die Busse zahlen, da ist man schonmal bei 550 € im Monat.
Dazu eine kostenneutrale Krankenversicherung.
Pi mal Daumen kommt man da sicherlich auf 600 € Transferleistungen des Staates pro Kind an die Familie, zusätzlich zu dem, was an Pro-Kopf Kosten im Staat anfällt.

In meinen Augen alles kein Problem, es kotzt mich nur gelinde gesagt an, dass Leute die da mal eben 4stellig im Monat profitieren meinen, sie würden mit 350 € zuviele Lohnsteuern zahlen.

Wie gesagt, nix gegen Förderung der Familien, hät ja nix dagegen, auch mal abzugreifen, aber egal, nur sollten manche Leute auch mal realisieren, was der Staat schon leistet, anstatt rumzumeckern.

gruss kelle!
 
MartyMcFly schrieb:
Nein, das ist nicht gerechtfertigt. Ein Bundestagsabgeordneter ist Vollzeit-Abgeordneter, deshalb sollten solche Tätigkeiten, sofern sie eine gewisse Arbeitszeit überschreiten, nicht erlaubt werden. Aber was hat das mit der Bezahlung als Abgeordneter zu tun?

Wenn Du Maurer bist und Dein Chef würde Dir plötzlich weniger Geld zahlen mit der Begründung, dass Du am Wochenende ja nebenbei mit Maurern auch noch Geld verdienst... was würdest Du sagen?

Nein, das ist nicht korrekt. Aber das ist eine persönliche Einstellung des Abgeordneten. Und solange man das nicht kontrolliert, und es auch nicht verboten ist...

Und was soll uns das jetzt sagen? Das wir wegen der schwarzen Schafe allen das Gehalt kürzen sollen? Dann sollen bitte alle Handwerker ab morgen weniger Geld bekommen, weil ein paar davon ihren Kunden zu viele Stunden aufschreiben.

Nein, aber da dreht sich das Rad im Kreis. Willst Du nun fähige Leute, die wissen was sie tun, oder willst Du nur Fraktions-Ja-Sager. Fähige leute kosten Geld, Ja-Sager bekommst Du billiger.

Manche von denen, die zur Zeit da sitzen, bekommen zu viel für ihre Leistung. Andere zu wenig. Und wenn Du wirklich gute haben willst, dann lockst Du die mit den paar Euro nicht.

Anscheinend sieht das die Mehrheit in der deutschen Politik anders als Du. Auch ich sehe nicht auf Anhieb, warum eine MwSt.-Erhöhung pauschal schlecht sein soll. Hast Du Volkswirtschaft studiert und kannst das besser beurteilen?

Wer sind denn die fähigen Leute, die die Regierung beraten haben und ihr abgeraten haben von der MwSt-Erhöhung. Nenn doch mal Ross und Reiter.

Auch, wenn das nicht Thema ist: ich sehe bei der MwSt.-Erhöhung durchaus positive Dinge wie Lohnnebenkostensenkung, Verbesserung der kommunalen Finanzierung über die Länder etc.

Gruss
Marty

ich sehe du kennst dich voll aus, dazu braucht man keine volkswirtschaft studiert zuhaben, verschiedene sachen lernt man sogar "man stelle sich das mal vor, in der hauptschule in sozialkunde" ohne irgendwelche studiums.
ein bisschen logischer menschenverstand sagt einem doch schon, wenn ich kein geld habe kann ich keines ausgeben, oder wie machst du das ?

logisch ist doch auch, daß wenn ich immer weniger geld habe zum ausgeben, daß dann der ganze müll der produziert wird nicht gekauft werden kann, weil ich ja für mein immer weniger geld immer weniger bekomme, und die waren in den regalen liegen bleibt.

ein lob auf die deutsche wirtschaft, wir sind export weltmeister, nur vom export alleine kann keine volkswirtschaft leben, die binnennachfrage, spielt da eine große rolle, und wenn durch die mwst. erhöhung auf einmal dem bürger wieder 3% im geldbeutel fehlen, dann wird mit 100%tiger sicherheit nicht 3% mehr sondern weniger gekauft, oder sehe ich das falsch ???
 
Topini1962 schrieb:
ich sehe du kennst dich voll aus, dazu braucht man keine volkswirtschaft studiert zuhaben, verschiedene sachen lernt man sogar "man stelle sich das mal vor, in der hauptschule in sozialkunde" ohne irgendwelche studiums.
Na, Du Supermann, dann lass uns doch mal an deinem in der Sozialkunde gelernten Wissen teilhaben: Warum ist eine Mehrwertstuererhöhung pauschal "schlecht"?

ein bisschen logischer menschenverstand sagt einem doch schon, wenn ich kein geld habe kann ich keines ausgeben, oder wie machst du das ?
Tja, und wenn man mehr Kosten hat als Einnahmen, aber die Kosten nicht senken kann, wie macht man das dann, hast Du darauf auch eine Antwort?

logisch ist doch auch, daß wenn ich immer weniger geld habe zum ausgeben, daß dann der ganze müll der produziert wird nicht gekauft werden kann, weil ich ja für mein immer weniger geld immer weniger bekomme, und die waren in den regalen liegen bleibt.
Da hast Du ja wirklich die gesamte Steuerpolitik in einem Satz erfasst. Glückwunsch.

ein lob auf die deutsche wirtschaft, wir sind export weltmeister, nur vom export alleine kann keine volkswirtschaft leben, die binnennachfrage, spielt da eine große rolle, und wenn durch die mwst. erhöhung auf einmal dem bürger wieder 3% im geldbeutel fehlen, dann wird mit 100%tiger sicherheit nicht 3% mehr sondern weniger gekauft, oder sehe ich das falsch ???
ja, das siehst Du ganz kräftig falsch. Aber vielleicht hast Du in Sozialkunde auch schon mal den Begriff "Sparquote" gehört, und kannst diesen Begriff irgendwie in Zusammenhang bringen mit Deiner fehlenden "Binnennachfrage". Und falls nicht, hier eine Kurzzusammenfassung: Die Deutschen sparen viel zu viel!

Marty
 
Das mit der Sparquote wurde hier schon z.T widerlegt *ZONK*

Wenn ich höre "Mehr Ausgaben als Einnahmen" UND "Mehr sparen geht nicht"
krich ich die Krätze.
Seit Jahren tingeln deutsche Sodaten ( und nicht nur ein Paar) im Ausland rum,
teure Rüstungsgeschäfte werden als Prestigeprojekte betrieben, das
Arbeitsamt wird für MILLIARDEN in die Arbeitsagentur umgewandelt, dank der
blödsinnig umgesetzten Vorschläge von Atze Harz werden außerdem Milliarden
aus dem Fenster geworfen,[...]Schwarzbuch des Bundes derSteuerzahler[...] u.s.w.

Sag du mit bitte nicht das es kein Einsparpotenzial gibt!

WENN die aber mal wirklich sparen wollten, würden ein paar Leute sich
fuchtbar auf die Füße getreten fühlen. Dabei rede ich nicht von dir oder mir,
denn wir lassen uns wie die Lemminge an die Rand des Abgrunds treiben.
Nein ich Rede von Interessenverbänden, anderen Ländern, der EU und weiß
der liebe Himmel wem "wir" uns noch alles verpflichtet fühlen.
 
das_makro schrieb:
Sag du mit bitte nicht das es kein Einsparpotenzial gibt!

Das ist IMHO schwer zu finden.

Klar mögen Rüstungsprojekte nicht allzu sinnvoll erscheinen, nur frag mal die Mitarbeiter von Krauss Maffey, was die davon halten würden, wegen Rüstungseinsparungen auf der Straße zu sitzen.

Das ist ja das Problem:
Spart der Staat, zahlt er in kurzer Zeit dafür den Preis, meistens in Form von Arbeitslosengeld.

Ergo muss der Weg gefunden werden, der aus ner Investition des Staates mittel- und langfristig das meiste rausholt.

gruss kelle!