Soziales "Merkelheuer" macht alles Teuer - Wahlbetrug

Kelle schrieb:
Das ist IMHO schwer zu finden.

[...]Mitarbeiter von Krauss Maffey, was die davon halten würden, wegen Rüstungseinsparungen auf der Straße zu sitzen.[...]

Gutes Argument.

Kelle schrieb:
Ergo muss der Weg gefunden werden, der aus ner Investition des Staates mittel- und langfristig das meiste rausholt.

Meiner Meinung wird aber leider nicht wirklich langfrisstig gedacht, sondern nur
notdürftig ein Milliardenloch nach dem anderen notdürftig geflickt und an
anderer Stelle wieder Eines aufgerissen.
 
das_makro schrieb:
Das mit der Sparquote wurde hier schon z.T widerlegt *ZONK*
Wo? Wie?

Wenn ich höre "Mehr Ausgaben als Einnahmen" UND "Mehr sparen geht nicht"
krich ich die Krätze.
Da gibt es Salbe gegen. Und schau Dir mal die Versuche der letzten Jahre an, wo man sparen wollte. Alles wegen Widerstands irgendwelcher Interessengruppen falsch gelaufen.

Seit Jahren tingeln deutsche Sodaten ( und nicht nur ein Paar) im Ausland rum,
Genau, beteiligen wir uns nicht mehr an Nato-Einsätzen und Hilfsprojekten, warum sollten wir auch, sollen die doch alle verrecken, damit wir ein paar Euro sparen.

dank der
blödsinnig umgesetzten Vorschläge von Atze Harz werden außerdem Milliarden
aus dem Fenster geworfen
Tja, damit wollte man ja sparen, kannst Du Dich an die Widerstände und Demos noch erinnern?

Sag du mit bitte nicht das es kein Einsparpotenzial gibt!
Sicher gibt es das. Frage ist aber, was sich durchsetzen lässt und was nicht. Stoppen wir doch morgen mal die Staatszuschüsse für die Rentenversicherung. Was denkst Du, passiert dann?
 
MartyMcFly schrieb:
Vor etlichen Seiten hab ich ne Tabelle verlinkt, auf der die Sparquoten von 1990 - 2005 verzeichnet waren und aus der hervorgeht, daß die Sparquote aktuell gerade einmal im Durchschnitt liegt, das Gerede von einer zu hohen Sparquote im Zusammenhang mit mangelnder Binnennachfrage also im Grunde Unfug ist.
Die schlechte Binnennachfrage kommt imho einzig aus der hohen Arbeitslosigkeit, dem Kernproblem Deutschlands mit allem, was da dran hängt.
 
Taladius schrieb:
Vor etlichen Seiten hab ich ne Tabelle verlinkt, auf der die Sparquoten von 1990 - 2005 verzeichnet waren und aus der hervorgeht, daß die Sparquote aktuell gerade einmal im Durchschnitt liegt, das Gerede von einer zu hohen Sparquote im Zusammenhang mit mangelnder Binnennachfrage also im Grunde Unfug ist.

Warte mal...
Wenn die Sparquote durchschnittlich glech geblieben ist, sich aber die Zahl der Erwerbslosen in der Zeit so locker verdreifacht hat, heißt das für mich, rein logisch gedacht:
Die Sparquote über die Masse bleibt gleich.
Die Menge der sparenden Menschen nimmt ab -> ich behaupte mal nen Arbeitsloser hat nicht viel zum Ansparen.
Ergo steigt die Sparqutoe bei denen, die sparen können.

Also ne praktisch gestiegene Sparquote, die statistisch kaum Auswirkungen hat.

gruss kelle!
 
Also zunächst einmal ist die Sparquote durchaus etwas gestiegen die letzten Jahre, ist aber trotzdem aktuell immer noch niedriger als beispielsweise Anfang der 90er Jahre, als es Deutschland wirtschaftlich recht gut zu gehen schien, bzw. die Probleme einfach noch nicht so groß waren.

Kelle schrieb:
Die Sparquote über die Masse bleibt gleich.
Die Menge der sparenden Menschen nimmt ab -> ich behaupte mal nen Arbeitsloser hat nicht viel zum Ansparen.
Ergo steigt die Sparqutoe bei denen, die sparen können.

Also ne praktisch gestiegene Sparquote, die statistisch kaum Auswirkungen hat.
Das ist letztlich doch alles ein und dasselbe. Zu unterscheiden zwischen praktisch gestiegener Quote und statistisch gemessener Quote bedeutet schlicht, die deutsche Bevölkerung in zwei Lager einzuteilen und getrennte Quoten zu ermitteln, anstatt eine gesamtdeutsche Quote.

Worauf ich eigentlich nur hinausmöchte ist, daß es eben keinen simplen, linearen Zusammenhang zwischen Sparquote und Wirtschaftsleistung gibt wie es beinahe immer postuliert wird.
In China beträgt die Sparquote 40 - 50% und deren Wirtschaft wächst massiv, in den USA ist die Sparquote aktuell sogar negativ und die Wirtschaft wächst (noch und nominell) recht ordentlich.

Darum ist das wahre Problem eben nicht die Binnennachfrage und nicht die Sparquote, denn das sind nur abgeleitete Probleme aus dem Problem der Arbeitslosigkeit, welche wiederum ein abgeleitetes Problem aus den Sozialsystemen und wohl noch einer ganzen Reihe von weiteren Gründen ist.
 
Taladius schrieb:
Also zunächst einmal ist die Sparquote durchaus etwas gestiegen die letzten Jahre, ist aber trotzdem aktuell immer noch niedriger als beispielsweise Anfang der 90er Jahre, als es Deutschland wirtschaftlich recht gut zu gehen schien, bzw. die Probleme einfach noch nicht so groß waren.

Wie schaut es denn mit der Konsumquote aus ?
 
MartyMcFly schrieb:
Da gibt es Salbe gegen.

äääscht?:mrgreen:


MartyMcFly schrieb:
Und schau Dir mal die Versuche der letzten Jahre an, wo man sparen wollte. Alles wegen Widerstands irgendwelcher Interessengruppen falsch gelaufen.

Jep, schauen wir uns doch mal zusammen die letzten jämmerlichen Versuche
an zu sparen! Ähhh.... gab es überhaupt ersthafte Versuche?
Da wurd mal die Pendlerpauschale gekürzt (nachdem sie auf 0,45€
angehoben worden ist), die Eigenheimzulage würde gestrichen, ein wenig
Subventionsabbau hier und ein wenig da, aber das war's dann auch woran ich
mich so erinnern kann.


MartyMcFly schrieb:
Genau, beteiligen wir uns nicht mehr an Nato-Einsätzen und Hilfsprojekten, warum sollten wir auch, sollen die doch alle verrecken, damit wir ein paar Euro sparen.

.... könnte man meinen ABER schau dir mal die letzten Einsätze unserer Jungs
und Mädels an. Will sagen, gegen humanitäre Einsätze will ich nix sagen aber
was machen wir bitte z.B in Afghanistan? NATO- Einsatz? Ich glaube nicht.


MartyMcFly schrieb:
Tja, damit wollte man ja sparen, kannst Du Dich an die Widerstände und Demos noch erinnern?

Ja kann ich.
Ich finde das Schröder& Co es falsch angefasst haben und deshalb die
Proteste "aufgeflammt" sind. Würden die uns nicht alle für dumm verkaufen
und mal reinen Wein eingießen, also mal die Wahrheit sagen, Zahlen Daten
und echte Fakten auf den Tisch legen, dann kann ich mir vorstellen, dass
der Großteil von uns Deutschen die Ärmel hochkrempeln und mit anfassen
würde.
Wir oder besser gesagt ich, kann aber nicht verstehen (sorry nur Hauptschule)
warum immer an den Leistungsträgern, nämlich an uns Arbeitnehmern
"gespart", wärend große Firmen ein Steuergeschenk nach dem Anderen
erhalten.
Ich kann auch nicht verstehen, dass eine Firma Müller mit Subventionen
vollgepumpt wird, damit es in einem strukturschwachen Bundesland
ein Werk erricheten kann, im Gegenzug aber in ( ich glaube) Hamburg
von Müller geschlossen wird. Aber ich schweife ab!

MartyMcFly schrieb:
Sicher gibt es das. Frage ist aber, was sich durchsetzen lässt und was nicht. Stoppen wir doch morgen mal die Staatszuschüsse für die Rentenversicherung. Was denkst Du, passiert dann?

Staatszuschüsse? Die wären doch garnicht nötig wenn man von Anfang an
das Geld der Renten nicht immer wieder dazu genommen hätte Löcher zu
stopfen und JEDER in diese Kasse hätte einzahlen müssen!
 
Zuletzt bearbeitet:
MartyMcFly schrieb:
Nein, das ist nicht gerechtfertigt. Ein Bundestagsabgeordneter ist Vollzeit-Abgeordneter, deshalb sollten solche Tätigkeiten, sofern sie eine gewisse Arbeitszeit überschreiten, nicht erlaubt werden. Aber was hat das mit der Bezahlung als Abgeordneter zu tun?

Wenn Du Maurer bist und Dein Chef würde Dir plötzlich weniger Geld zahlen mit der Begründung, dass Du am Wochenende ja nebenbei mit Maurern auch noch Geld verdienst... was würdest Du sagen?

Was hat das damit zu tun? wenn du schon den Chef in Spiel bringst. Dein Chef kann dir verbieten, das du einen weiteren Job annimst/ausübst, wenn er denkt, das du ihm nicht deine ganze Arbeitskraft zur verfügung stellen kannst. Machst du es dennoch, kann er dich so feuern!

Wenn die Abgeordneten 50 Std. die Woche für anderes nutzen, dann können Sie sich nicht wirklich um ihr amt kümmern. also entweder lassen die das eine oder andere, oder erhalten weniger Geld. Kann doch nciht sein, das die einen sonderbonus haben, weild ie Abgeordnete sind. Sonst hat man die Arschkarte vom gesetzgeber her, aber als Abgeordneter hat man leichtes Spiel...

MartyMcFly schrieb:
Nein, das ist nicht korrekt. Aber das ist eine persönliche Einstellung des Abgeordneten. Und solange man das nicht kontrolliert, und es auch nicht verboten ist...

Und was soll uns das jetzt sagen? Das wir wegen der schwarzen Schafe allen das Gehalt kürzen sollen? Dann sollen bitte alle Handwerker ab morgen weniger Geld bekommen, weil ein paar davon ihren Kunden zu viele Stunden aufschreiben.
Dann soll das kontrolliert werden, sowas kann doch nicht angehen. Du kannst den handwerker auch Anzeigen, wenn er dir Stunden berechnet, die er gar nciht geleistet hat!!


MartyMcFly schrieb:
Nein, aber da dreht sich das Rad im Kreis. Willst Du nun fähige Leute, die wissen was sie tun, oder willst Du nur Fraktions-Ja-Sager. Fähige leute kosten Geld, Ja-Sager bekommst Du billiger.

Also mir kommt es vor als haben wir teure Ja-Sager dort sitzen! Die nicht mal wissen wozu sie ja sagen.

MartyMcFly schrieb:
Manche von denen, die zur Zeit da sitzen, bekommen zu viel für ihre Leistung. Andere zu wenig. Und wenn Du wirklich gute haben willst, dann lockst Du die mit den paar Euro nicht.


Anscheinend sieht das die Mehrheit in der deutschen Politik anders als Du. Auch ich sehe nicht auf Anhieb, warum eine MwSt.-Erhöhung pauschal schlecht sein soll. Hast Du Volkswirtschaft studiert und kannst das besser beurteilen?

Wer sind denn die fähigen Leute, die die Regierung beraten haben und ihr abgeraten haben von der MwSt-Erhöhung. Nenn doch mal Ross und Reiter.

Auch, wenn das nicht Thema ist: ich sehe bei der MwSt.-Erhöhung durchaus positive Dinge wie Lohnnebenkostensenkung, Verbesserung der kommunalen Finanzierung über die Länder etc.

Gruss
Marty

Also wer sieht das so? Nur die Wirtschaftsweisen, leute die Wirtschaftswissenschaften, Volkswirtschaft und ähnliches Studiert haben.

Und ich würde mal behaupten, das ich schon ein wenig verstehe von Wirtschaft und was eine USt-Erhöhung so mit sich bringt.

Habe ja ne abgeschlossene ausbildung und Studiere im Moment in dieser Richtung.
 
Topini1962 schrieb:
da magst du recht haben, aber im gegensatz zu anderen die für ein paar € die stunde arbeiten, kann sie von ihren 250.000€ ganz gut leben

*lol* für 250.000 € würde ich nicht die prügelfigur der nation sein wollen..... da bleib ich lieber auf nem managerposten sitzen und verdien das gleiche.....

Topini1962 schrieb:
ein lob auf die deutsche wirtschaft, wir sind export weltmeister, nur vom export alleine kann keine volkswirtschaft leben, die binnennachfrage, spielt da eine große rolle, und wenn durch die mwst. erhöhung auf einmal dem bürger wieder 3% im geldbeutel fehlen, dann wird mit 100%tiger sicherheit nicht 3% mehr sondern weniger gekauft, oder sehe ich das falsch ???

lass mal die 3% erhöhung der vollen mwst 1% in deiner geldbörse ausmachen, vielmehr wird es beim durchschnitt nicht sein......

Taladius schrieb:
Vor etlichen Seiten hab ich ne Tabelle verlinkt, auf der die Sparquoten von 1990 - 2005 verzeichnet waren und aus der hervorgeht, daß die Sparquote aktuell gerade einmal im Durchschnitt liegt, das Gerede von einer zu hohen Sparquote im Zusammenhang mit mangelnder Binnennachfrage also im Grunde Unfug ist.
Die schlechte Binnennachfrage kommt imho einzig aus der hohen Arbeitslosigkeit, dem Kernproblem Deutschlands mit allem, was da dran hängt.

wobei die deutschen schon mehr sparen als in den jahren zuvor. aber sicherlich hast du recht, das die schwache binnennachfrage vorallem an der zu hohen arbeitslosigkeit liegt.....

das_makro schrieb:
Jep, schauen wir uns doch mal zusammen die letzten jämmerlichen Versuche
an zu sparen! Ähhh.... gab es überhaupt ersthafte Versuche?
Da wurd mal die Pendlerpauschale gekürzt (nachdem sie auf 0,45€
angehoben worden ist), die Eigenheimzulage würde gestrichen, ein wenig
Subventionsabbau hier und ein wenig da, aber das war's dann auch woran ich
mich so erinnern kann.

wer z.b. die wohnungsbauprämie brauchte zur finanzierung seines eigenheims, der hatte eh keine wirklich stehende finanzierung. das waren geschenke des staates, die ich für absolut sinnlos halte.... aber nach geschenken kann man ja fordern, weil man ist ja egoist....

das_makro schrieb:
Ja kann ich.
Ich finde das Schröder& Co es falsch angefasst haben und deshalb die
Proteste "aufgeflammt" sind. Würden die uns nicht alle für dumm verkaufen
und mal reinen Wein eingießen, also mal die Wahrheit sagen, Zahlen Daten
und echte Fakten auf den Tisch legen, dann kann ich mir vorstellen, dass
der Großteil von uns Deutschen die Ärmel hochkrempeln und mit anfassen
würde.
Wir oder besser gesagt ich, kann aber nicht verstehen (sorry nur Hauptschule)
warum immer an den Leistungsträgern, nämlich an uns Arbeitnehmern
"gespart", wärend große Firmen ein Steuergeschenk nach dem Anderen
erhalten.
Ich kann auch nicht verstehen, dass eine Firma Müller mit Subventionen
vollgepumpt wird, damit es in einem strukturschwachen Bundesland
ein Werk erricheten kann, im Gegenzug aber in ( ich glaube) Hamburg
von Müller geschlossen wird. Aber ich schweife ab!

sicherlich ist es eine schweinerei was da unter anderem die firma müller gemacht hat, aber sie war rechtens. man hat sich den zuschuss geholt weil es erlaubt ist... aber das haben nicht nur firmen wie müller gemacht, sondern teilweise auch kleine firmen.....

das_makro schrieb:
Staatszuschüsse? Die wären doch garnicht nötig wenn man von Anfang an
das Geld der Renten nicht immer wieder dazu genommen hätte Löcher zu
stopfen und JEDER in diese Kasse hätte einzahlen müssen!

schwachsinn, sorry, aber da informiere dich bitte genau über das umlagesystem der gesetzlichen rente und warum es im eimer ist. ich sage nur "verhältnis von beitragszahlern zu leistungsempfängern"....
 
So wieder ein Skandal um Politiker und Nebentätigkeit.

Ein Politiker aus Schleswig-holstein soll einkünfte aus einer Nebentätigkeit gehabt haben, die er nicht versteuert hat.Außerdem gibts wohl ein Gesetz, wonach ein Politiker 2/3 dieser Einkünfte an das Land abgeben muß...
Also das Gesetzt halte ich ja mal für was gutes. Aber das die sich dann nciht dran halten...

Die sollten dann finde ich empfindliche Strafen erhalten, z.b. das 5 Fache dann Zahlen müssen...
 
Genau den NAgel auf dem Kopf getroffen

Das Problem leigt in der Tatsache begründet, das die Regierungen den Staat nicht als Bevolkerungsgruppe sieht, dem sie verpflichtet ist, sondern als eigenständiges Gebilde, dem die Bevölkerung ihren Tribut zu zahlen hat

Genau den Satz, den Du gewählt hast - genau das ist Deutschland. Wie viele Intrigen und Affären augedeckt wurden (die Dunkelziffer ist sicher 1000 -mal höher), das macht mich persönlich sprachlos. Wenn ich könnte, würde ich Deutschland verlassen. Wisst ihr, das sogar der Unterhaltsvorschuß vom Jugenamt gekürzt wurde??? Den bekommt man, wenn der z.B. Vater für das Kind nicht für den Unterhalt aufkommen kann und die alleinerziehende Mutter dann wenigstens einen Teil (nur etwa die Hälfte vom Regelsatz) vom Jugendamt für den Unterhalt des Kindes bekommt...ich bin ehrlich sprachlos.

Die Butter und die Milch soll extrem teuer werden - und wer isst solche Produkte am häufigsten? - Kinder. Und die Regierung wird sich nicht bemühen dagegen etwas zu unternehmen, es werden eher noch andere Lebensmittelhersteller mit der Zielstellung geben: Erhöhung um fast 50 %, nachziehen. Siehe Strommarkt. Da hat es ja auch funktioniert.

AMEN. Du christliche Union
 
lass mal die 3% erhöhung der vollen mwst 1% in deiner geldbörse ausmachen, vielmehr wird es beim durchschnitt nicht sein...

Wer soll denn das glauben?
Die Rentner werden mit Sicherheit, zu Recht, etwas völlig anderes dazu sagen.
EDIT
Nicht zu vergessen die ostdeutsche Friseurin, die für drei Euro die Stunde (brutto) arbeiten geht und zusätzlich HartzIV bekommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau den Satz, den Du gewählt hast - genau das ist Deutschland.

Ein bissl einseitig.
Deutschland wird von Deutschen regiert.

Und was sagen Deutsche?
"Warum soll ich arbeiten gehen, bei HartzIV krieg ich 50 € weniger und brauch nix zu tun."

Genauso großer Egoismus wie es den Politikern vorgeworfen wird, und genauso schädlich für den deutschen Staat.

Geht einer nämlich arbeiten, entlastet er den Staat um locker 1.000 € pro Monat im Gegensatz zu Hartz IV.

Aber das man Teil eines Staates ist, und somit durch eine Einsparung von 1.000 € monatlich zwar nicht sofort, aber direkt profitiert, daran denkt keiner.

gruss kelle!
 
Hallo Kelle

das ist definitiv nicht richtig! Ich war leider für 3 Monate arbeitslos und bin alleinerziehend und habe 300.- € !!!!! weniger gehabt als jetzt, wo ich wieder in Arbeit bin. Ich habe sogar noch Hartz 4 Zuschuss bekommen. Mach Du das mal, mit einem Kind allein und alle Kosten selber tragen. Da bleibt man nicht freiwillig arbeitslos!
Du gehst anscheinend von Singels oder Paaren aus, die dann wirklich genug hätten...aber ein Kind ist sehr teuer und das spürst Du selbst, wenn Du arbeiten gehst.

Gruß vom Sonnenstrahl
 
Hallo Kelle

das ist definitiv nicht richtig! Ich war leider für 3 Monate arbeitslos und bin alleinerziehend und habe 300.- € !!!!! weniger gehabt als jetzt, wo ich wieder in Arbeit bin. Ich habe sogar noch Hartz 4 Zuschuss bekommen. Mach Du das mal, mit einem Kind allein und alle Kosten selber tragen. Da bleibt man nicht freiwillig arbeitslos!

Es mag sein, das ich es falsch verstehe, aber Wenn man 3 Monate arbeitslos ist, bekommt man noch kein Arbeitslosengeld 2 (=Hartz4), sondern Arbeitslosengeld 1, welches sich an folgenden Dingen bemisst:

Die Agentur für Arbeit errechnet und leistet das Arbeitslosengeld für jeden Kalendertag. Ist es für einen vollen Kalendermonat zu zahlen, ist dieser mit 30 Tagen anzusetzen. Für einen Monat, für den Sie Anspruch auf volle Auszahlung haben, erhalten Sie also 30 Tagesbeträge.

Für die Höhe des Arbeitslosengeldes ist von Bedeutung:

* das beitragspflichtige Arbeitsentgelt, das Sie in der letzten Beschäftigung vor Entstehung Ihres Leistungsanspruches zuletzt durchschnittlich erzielt haben;
* das Vorhandensein eines Kindes im Sinne des § 32 Absatz 1, 3 bis 5 Einkommensteuergesetz;
* die zu berücksichtigende Lohnsteuerklasse.

Quelle
 
Es mag sein, das ich es falsch verstehe, aber Wenn man 3 Monate arbeitslos ist, bekommt man noch kein Arbeitslosengeld 2 (=Hartz4), sondern Arbeitslosengeld 1, welches sich an folgenden Dingen bemisst:



Quelle

Stimmt...Aber wenn das Arbeitslosengeld1 niedriger ist, als es das ALG2 wäre, dann kann man ergänzend ALG2 beantragen....
 
Wie man sieht, haben Sie wirklich wenig Ahnung!
Wenn das Arbeitslosengeld nicht ausreichend ist, bekommt man zuschüssig Hartz 4 bis das Minimum an Lebensstandart erreicht ist. Viele wissen das nur nicht - ich habe mich da von einem Anwalt beraten lassen.
Und:
Seien Sie froh nicht in dieser Situation gewesen zu sein, denn dann würden Sie sicher anders argumentieren!

Grüße vom Sonnenstrahl
 
Ich habe nicht argumentiert, sondern etwas angesprochen, was mir unklar war, für die Erklärung sage ich danke schön - das wusste ich tatsächlich nicht. Das ich mal Arbeitslosengeld bezogen habe, liegt VOR der Zeit von Hartz 4...

Im übrigen passiert es oft, das ALG1, ALG2 und Sozialhilfe in einen Topf geworfen werden...;)