Lehrerin verweigert meinem Sohn das Pausenbrot!

Ach, noch was: Du sprichst davon, dass du ungern Erdbeeren mitgeben möchtest (seh ich jetzt mal stellvertretend für anderes Obst), weil ja dann die anderen Kinder eventuell auch Appetit auf Erdbeeren bekommen. Aber auf der anderen Seite sagst du, was die anderen Kinder machen, interessiert dich eigentlich nicht. Ganz davon abgesehen, dass es ja völlig egal ist, ob die Kinder nun neidisch auf ein paar Erdbeeren sind (die man ja u.U. in die "Gesunde Jause" einbeziehen könnte im Sommer) oder auf ein Schoko-Croissant!

also bestätigst du damit
das mein erster Gedanke richtig war ???
 
Stell dir mal vor jeder Erzieht an deinem Kinder rum...

Deswegen sollten Lehrer und Eltern an einem Strang ziehen, denn i.d.R. will den Kindern niemand etwas böses. Es gibt nur teilweise fragliche Methoden auf beiden Seiten. Ich denke Lehrer sollten auch Teil an der Erziehung haben. Sie haben den nötigen Abstand zu den Kinder um niemanden zu bevorzugen oder zu benachteiligen und sie haben Pädagogik studiert, wogegen Eltern nur aus Erfahrung handeln und keine fundierten Grundlagen für eine gute Erziehung haben.
 
Nein, eigentlich meine ich eher, dass du versuchst, die Situation so zu biegen, wie sie dir gerade passt :D Auf der einen Seite stört es dich nicht, ob die Kinder nicht auch lieber was anderes hätten. Aber wenn es dann darum geht, dass du ihm was Gesundes mitgeben könntest, stört es dich dann plötzlich doch. Zumindest begründest du es damit ;) Im Grunde hab ich das Gefühl, als suchst du Entschuldigungen dafür, dass du so handelst, wie du handelst. Aber wenn du dir jetzt einmal von hinten bis vorn alles durchliest, was du geschrieben hast, merkst du vielleicht selbst, dass da in gewisser Weise Widersprüche auftreten. An deiner Stelle würd ich überlegen, ob du nicht viele Sachen doch aus der Situation heraus anders beurteilt hast, als du es mit etwas Abstand tun würdest.
 
Ja aber es ist dann die Aufgabe von den Erziehungsberechtigten das Essen der Kinder,zu beurteilen und umzuändern...


Stell dir mal vor jeder Erzieht an deinem Kinder rum...


Lg

AAAAAHH!! Ich raste aus ^^
Willst du es nicht verstehen oder blickst du das jetzt tatsächlich nicht??
1. Die Grundschullehrerin ist nicht "jeder", sondern eine Autorität, die durchaus auch die Aufgabe hat danach zu gucken, dass das Kind keine Megaasozialen Aktionen (etwas übertrieben) durchzieht.... zum Beispiel sich einfach nicht in die Klassengemeinschaft integriert und Regeln einfach mal befolgt, indem es an der gesunden Jause teilnimmt.

2. geht es nicht primär darum, dass irgendwas am Essen bemängelt oder verboten wurde, sondern verlangt wurde an der gesunden Jause teilzunehmen... Was selbstverständlich ist, wenn es doch zuvor mit den Eltern (die auch aus deiner Sicht erziehungsberechtigt sind) abgesprochen wurde!

also bestätigst du damit
das mein erster Gedanke richtig war ???

Ich glaube fast, dass knueffchen sagen wollte, dass du dir da widersprichst.
 
Ja aber es ist dann die Aufgabe von den Erziehungsberechtigten das Essen der Kinder,zu beurteilen und umzuändern...


Stell dir mal vor jeder Erzieht an deinem Kinder rum...

Wenn ich verzogene Gören hätte (mein nun nicht die Kinder des Threaderstellers, dafür kenne ich das Kind zu wenig um mir da ein Urteil zu erlauben), die ich selber nicht im Griff hätte wäre ich sicherlich froh über die Hilfe einer Lehrerin, die sicherlich nichts böses von meinem Kind will und zudem mehr Erfahrung mit Kindern hat als ich es habe. Ich würde natürlich nie einem Lehrer gestatten meinem Kind weh zu tun, aber sofern es im Rahmen bleibt (und der ist in diesem Fall sicher eingehalten worden) bin ich doch über jede Hilfe dankbar wenn ich selber nicht weiter weiß.
 
Erziehung ist ein sehr schwieriges Thema und es ist auf keinen Fall die Aufgabe von Lehrern oder aber von Grosseltern.

Eltern sind dafür veratntwortlich und dann sind diverse Ansichten nebengründig.
Das Essverhalten ändern müssen die Eltern und die Lehrerin übt Erziehung an deinem Kinde aus.
Lass die das nicht gefallen.

Egal welche Absichten sie hat.
Es ist nicht ihre Aufgabe.
Sie ist Pädagogin und keine Erzieherin.


Lg

Das gibt mir aber zu Lachen, dass man als LehrerIn keine erziehende Funktion übernimmt/übernehmen soll, ich glaube da kommt man absolut gar nicht drum herum!!! :ugly:
 
Das gibt mir aber zu Lachen, dass man als LehrerIn keine erziehende Funktion übernimmt/übernehmen soll, ich glaube da kommt man absolut gar nicht drum herum!!! :ugly:

Mir fallen da nur zwei Sprichwörter ein

Zitat:
Was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmermehr.
Was der Bauer nicht kennt isst er nicht.
Zitatende.

Ich sehe das nüchtern und wünsche dem Vater alles gute für die Zukunft.Schullandwoche,Ausbildung mit Betriebsküche und die liebe Bundeswehr.
 
Nein, eigentlich meine ich eher, dass du versuchst, die Situation so zu biegen, wie sie dir gerade passt :D Auf der einen Seite stört es dich nicht, ob die Kinder nicht auch lieber was anderes hätten. Aber wenn es dann darum geht, dass du ihm was Gesundes mitgeben könntest, stört es dich dann plötzlich doch..

ja aber es ist ein Unterschied
ob ich ihm Montags Erdberren oder ne Schinkensemmel mitgebe
oder...obwohl Tostschinken nicht wirklich fett ist.
 
Wenn sich das ein Lehrer bei uns getraut hätte... Dann wäre er wohl kein Lehrer mehr.

Ich finde Eltern sollten ihre Kinder erziehen und nicht die Lehrer!
 
Ja aber es ist einfach anders.ob ich nun ein Kind als Elternteil erziehe oder ob es nun die Lehrerin macht.
Ist einfach so...


Lg
 
Nichts ist einfach so und du hast völlig unrecht, aber das habe ich dir oben schon erklärt und du bist nicht drauf eingegangen.
 
Natürlich gehe ich da nicht drauf ein,da ich ja einen eigenen Standpunkt habe.:ugly:.

Ich finde eben das die Lehrerin da die Finger nicht im Spiel haben soll.
Es ist Pausenzeit und er macht nichts verbotenes ausser sein Brot essen usw.
Wenn er eben nicht Lust hat in der Schule das zu essen dann ist es eben so und dann kann sie Ihm nicht verbieten was anderes zu essen.

Nur weil es immer nur die Norm entsprechen soll?
Soll er doch sich ungesund ernähren.
Die Eltern müssen da aufpassen,nicht die Lehrer.
So jetzt bin ich auf weiteres gespannt...
 
Das gibt mir aber zu Lachen, dass man als LehrerIn keine erziehende Funktion übernimmt/übernehmen soll, ich glaube da kommt man absolut gar nicht drum herum!!! :ugly:

dafür muss man nicht unbedingt lehrer/in sein um das zwangsläufig zutun.
Aber es sollte nicht über das normale Maß hinaus gehen wie ich finde oder bewußt provoziert werden.
Gerade Kinder werden unbewußt durch ihre Umgebung mit"erzogen".

Aber es kann nicht die primäre Aufgabe des Lehrkörpers sein sich in die direkte Erziehung meiner Kinder einzumischen was wie in diesem Fall die Essgewohnheiten angeht.

Ich mein damit fängt es an und wo hört es dann auf ? Das die Lehrerin sagt: Leute nachm Sandmann geht das TV Gerät aber aus sonst streich ich Dir 1 Woche deiner Sommerferien ?

Weißt du was ich mein ?
Wenn ich bspw. die Lehrerin direkt drum bitte: " Mensch Ilse meine Tochter /Sohn holt sich ständig was aus der Kantine und bringt die Schnitten immer mit nach Hause, hab doch da bitte mal nen Auge drauf" oder aber "Herr Lehrer xyz mein Kind macht dies und das bitte achten sie da mal mit drauf".
Dann ist das alles nen anderer Schnack und dann brauchen wir auch nicht zu diskutieren, da ich der Person dann mehr oder weniger einen direkten Erziehungsauftrag erteile und meine Zustimmung gebe sofern sich die Erziehungsmittel in Grenzen halten.

Was ich hier vorhin gelesen hatte mit dem Thema Afrika und Hunger passt wie ich finde nicht hier her.
Klar "verhungert" das Kind nicht weils den Tag in der Schule nichts gegessen hat. ABER: wenn man nix isst wird einem übel, man bekommt meist Bauchschmerzen, Kopfweh, die Konzentrationsfähigkeit lässt nach etc etc etc.. Das kann einfach nicht im Sinne einer Schule sein bei der aktuellen Pisastudie sollten sie froh sein über jeden Schüler der bei Kräften ist und wenigstens theoretisch voll leistungsfähig ist und nicht mit seinem Hungergefühl zu kämpfen hat und dadurch abgelenkt wird.
 
Nur zur Info, es gibt einen Erziehungsauftrag des Staates und einen der Eltern.
Es ist also gesetzlich geregelt, dass die Schule an der Erziehung von Kindern beteiligt ist.

Und nein, du bist nicht auf meine einzelnen Argumente, wie z.B das Studium, den Abstand zum Kind und das fehlende, fundierte Wissen von Eltern eingegangen.
 
Natürlich gehe ich da nicht drauf ein,da ich ja einen eigenen Standpunkt habe.:ugly:.

Ich finde eben das die Lehrerin da die Finger nicht im Spiel haben soll.
Es ist Pausenzeit und er macht nichts verbotenes ausser sein Brot essen usw.
Wenn er eben nicht Lust hat in der Schule das zu essen dann ist es eben so und dann kann sie Ihm nicht verbieten was anderes zu essen.

Nur weil es immer nur die Norm entsprechen soll?
Soll er doch sich ungesund ernähren.
Die Eltern müssen da aufpassen,nicht die Lehrer.
So jetzt bin ich auf weiteres gespannt...

Hier ist "weiteres":
MÖÖP! Falsch!
Ich erkläre es nochmal zum (grob geschätzt) zehntausendsten mal. Es ist eben DOCH die Aufgabe der Lehrerin, nicht nur, weil es allgemein in den pädagogischen nicht-schulunterrichtlichen Teil ihrer Aufgaben gehört, sondern auch, weil die gesunde Jause hier in den Lehrplan aufgenommen wurde.... und mit den Eltern abgesprochen wurde.
Er braucht nicht immer der Norm zu entsprechen, ihm wird z.B. (schätze ich mal) auch keine Schuluniform aufgezwungen. Allerdings gibt es in der Schule (und auch sonst überall wo Zusammenleben mehrerer Menschen funktionieren soll) Regeln, an die man sich zu halten hat.

Mit "nichts verbotenes ausser sein Brot essen" impliziertest du ja schon, dass es verboten ist. Eigentlich ganz gut zu lernen, dass man verbotene Sachen nicht macht, oder? Dann muss man nicht später mit 180 kmh in ner 30er-Zohne geblitzt werden...

Und auf eine Meinung "eingehen" heißt nicht, sie blindlings zu übernehmen, sondern z.B. dazu Stellung zu nehmen...
Man man, ich packe mir gerade echt an den Kopf!