Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Mit jedem Tag, die unsere AKWs weiterlaufen nähern wir uns statistisch einem größeren Störfall. Dieses sollte jedem Befürworter der Laufzeitverlängerung unserer, teilweise maroden, Mailer aus den 70ern des letzten Jahrhunderts
klar sein. Als besonders gefährlich muß man hier noch die unsägliche Verquickung der Betreiber mit den Kontrollgremien bzw. "unabhängigen" Gutachtern benennen. Sehr interessant zu diesem Thema finde ich diesen Artiklel. https://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_15_07/atomkraft___laufzeitverlaengerung.html Ich habe seinerzeit den Bericht in dem Magazin gesehen und war schon erstaunt, wie sich der Vertreter der Aufsichtsbehörde von den TÜV-Leuten den Mund verbieten ließ.
 
Wenn das Geld nun in die Richtung der erneuerbaren Energien fließt werden die Wege besser, es wird geforscht und investiert und die Effizienz wird sich immer weiter erhöhen.

Bis wir irgendwann mehr Strom raus bekommen als wir an Sonnenenergie rein stecken? ;)
Damit will ich nicht sagen das man nicht in regenerative Energien investieren sollte aber was die Effizienz angeht glaube ich nicht das wir noch große Sprünge machen werden.(Effizienz=Elektrische Energie raus/Sonnenenergie rein)


Man erhält immer mehr Kwh pro Kapitaleinsatz und irgendwann überholt die neue Energie die Alte schon weil der die Brennstoffe ausgehen.
Das Öl wird knapp aber Kohle ist noch genug da damit können wir noch ne weile unsere Energie produzieren. Falls wir davor nicht wegspüllt oder weggepustet worden sind.

Um mal bei dem Beispiel heizen mit Holz aus dem Wald zu bleiben. Wir können die Effizienz nicht so weit steigern das wir in Deutschland unsere ganze Energie dadurch produzieren das wir regenerativ Pflanzen verheizen.

Natürlich müssen wir in neue Energien investieren aber wir haben heute nicht die Möglichkeiten AKW's durch Erneuerbare Energien zu ersetzen die einzige alternative ist Kohle und da sind die Folgen einfach unvorhersehbar.
 
Dein grünes Wohlfühlpaket wird aber durch Steuergeld subventioniert.

Dein nukleares aber auch. Und das sollten alle mal langsam einsehen. Es ist quatsch das wir immer wieder darüber diskutieren was mehr Geld kostet / was mehr subventioniert wird. Im Endeffekt kommt vermutlich das gleiche raus (wenn man mal alle dafür benötigten Daten hätte / zusammenträgt)

Wichtiger bei der ganzen Debatte, ist die Nachhaltigkeit. Und das ist beim Atomstrom leider nur der Atommüll.

Wind haben wir genug, Wasser auch und die Sonne hält auch noch nen paar Jahre. Dazu noch Stromsparmethoden (bzw. effizienterer, sinnvollerer Umgang mit Strom) der von großen Firmen und Haushalten (zusammen fast 3/4 des gesamten Stromverbrauchs) besser umgesetzt werden sollte und das ganze ist gar nicht mal soo unabdenkbar wie immer behauptet.

Nur leider wird immer wieder nur damit argumentiert der Strom müsse billiger werden. Das man aber auch weniger zahlt, in dem man weniger verbraucht, darauf kommen scheinbar die wenigsten.
 
Dein grünes Wohlfühlpaket wird aber durch Steuergeld subventioniert.
Dein billig Atomstrom aber auch - sogar noch mehr...

Natürlich sind die Kapazitäten eine Frage. Allerdings ist Sonnenenergie und Windkraft nicht endlich, sonder deren Deren Ausbeute hängt am (immer noch entwicklungsfähigen) Wirkungsgrad.

@Birnchen: Ich will das auch nicht, aber ich mache es trotzdem - mit der Konsequenz, den Stromverbrauch zu senken. Damit tue ich schonmal doppelt soviel für die Umwelt ;)

Nachtrag: als Argument für die Atomkraft den mangelhaften Wirkungsgrad der erneuerbaren Energien herzunehmen ist auch nicht gerade sinnvoll - AKWs sind auch nicht Beispiele für hohe Effizienz... ;)
 
Dein billig Atomstrom aber auch - sogar noch mehr...

Natürlich sind die Kapazitäten eine Frage. Allerdings ist Sonnenenergie und Windkraft nicht endlich, sonder deren Deren Ausbeute hängt am (immer noch entwicklungsfähigen) Wirkungsgrad.

Für Sonnen Energie stimmt das nicht da können wir uns kaum noch verbessern und in Deutschland haben wir nicht genug Sonne bzw. Fläche um den Nötigen Strom aus der Sonne zu beziehen. Dazu kommen dann noch probleme mit der "Lagerung" des Stroms für die nacht und anderes.

Nachtrag: als Argument für die Atomkraft den mangelhaften Wirkungsgrad der erneuerbaren Energien herzunehmen ist auch nicht gerade sinnvoll - AKWs sind auch nicht Beispiele für hohe Effizienz... ;)

Ich habe nicht gesagt das AKW's auf grund ihres Wirkungs grads besser sind als Erneuerbare Energien. Ich habe nur gesagt das wir heute und auch nicht in 20 Jahren die möglichkeiten haben werden unseren Energiebedarf mit Erneuerbahren Energien zu decken und mir AKW's lieber sind als Kohle Kraft.

Akw's haben keine höhere Effizienz als gute Solar anlagen, aber dafür ist es möglich mit AKW's in Deutschland den Strom herzustellen den wir in Deutschland verbrauchen. Versuch das mal mit Photovoltaik oder Wasserkraft ;)
 
Akw's haben keine höhere Effizienz als gute Solar anlagen, aber dafür ist es möglich mit AKW's in Deutschland den Strom herzustellen den wir in Deutschland verbrauchen. Versuch das mal mit Photovoltaik oder Wasserkraft ;)

Momentan ist die Situation so, das in AKWs hauptsächlich der Strom produziert wird, der die Gewinne der Stromkonzerne sichert. Brauchen tun wir die AKWs rein rechnerisch nicht. Auch technisch gesehen machen sie nur begrenzt Sinn (wie von der Atomlobby so gerne kolportiert), denn als Lieferant für Strom in Hauptlastzeiten eignen sie sich ebenso wenig wie Kohlekraftwerke, da man sie nicht aus- und anschalten kann wie man lustig ist.
 
Bis wir irgendwann mehr Strom raus bekommen als wir an Sonnenenergie rein stecken?
Damit will ich nicht sagen das man nicht in regenerative Energien investieren sollte aber was die Effizienz angeht glaube ich nicht das wir noch große Sprünge machen werden.(Effizienz=Elektrische Energie raus/Sonnenenergie rein)

Effizienz ist auch:
Ressourcen(Strom) raus/ Ressourcen(Kapital, Umweltfaktoren,Rohstoffe,Platz..)rein.

Sonnenernergie produziert in Deutschland ist eh Käse. In anderen Ländern sieht es aber ganz anders aus. Besonders effizient nach Deiner Effizienzdefinition muss man aber auch nicht sein, weil die Sonne der Erde immernoch den 7000-fachen Weltprimärenergiebedarf liefert.

Natürlich müssen wir in neue Energien investieren aber wir haben heute nicht die Möglichkeiten AKW's durch Erneuerbare Energien zu ersetzen die einzige alternative ist Kohle und da sind die Folgen einfach unvorhersehbar.

Wir haben erstens die Möglichkeiten viel mehr aus regenerativen Energien zu machen und zweitens viel mehr einzusparen, sicher genug um zumindestens einige Kernkraftwerke abzuschalten.
 
Momentan ist die Situation so, das in AKWs hauptsächlich der Strom produziert wird, der die Gewinne der Stromkonzerne sichert. Brauchen tun wir die AKWs rein rechnerisch nicht.

Und Woher nehmen wir dann die benötigte Energie?
Aus Kohle oder Gas Kraftwerken?

Sonnenernergie produziert in Deutschland ist eh Käse. In anderen Ländern sieht es aber ganz anders aus.

Da hast du recht, aber was haben wir davon?
Um unseren Strom aus Afrika zu importieren brauchen wir mindestens 20Jahre.

Besonders effizient nach Deiner Effizienzdefinition muss man aber auch nicht sein, weil die Sonne der Erde immernoch den 7000-fachen Weltprimärenergiebedarf liefert.

Wir haben erstens die Möglichkeiten viel mehr aus regenerativen Energien zu machen und zweitens viel mehr einzusparen, sicher genug um zumindestens einige Kernkraftwerke abzuschalten.
Ich bin nicht gegen Erneuerbare Energien und auch nicht gegen deren Förderung oder Entwicklung.
Ich bin der meinung das ein AKW besser ist als ein Kohle Kraftwerk und wir haben noch nicht genug regenerative Energien um 100% unserer Energie damit zu produzieren.
 
Mal angenommen .......

die Kosten für:

die so genannten Atom-Endlager,

die Castortransporte,

die Risikovorsorge für den Atom-Gau

und was da sonst noch alles so dazu gehört

wird ab morgen in die Preisbildung für den

ach so effizienten und billigen Atomstrom eingerechnet.............

dann will keiner mehr dieses Dreckszeug haben!
 
Momentan ist die Situation so, das in AKWs hauptsächlich der Strom produziert wird, der die Gewinne der Stromkonzerne sichert. Brauchen tun wir die AKWs rein rechnerisch nicht. Auch technisch gesehen machen sie nur begrenzt Sinn (wie von der Atomlobby so gerne kolportiert), denn als Lieferant für Strom in Hauptlastzeiten eignen sie sich ebenso wenig wie Kohlekraftwerke, da man sie nicht aus- und anschalten kann wie man lustig ist.

Soviel Müll hab ich ja schon lange nicht gehört, naja doch von den Pseudo Greenpeace "Experten". Erstmal heißt das KKW nicht AKW. In Kohlekraftwerken wird Energie durch Atome erzeugt, im KKW wird durch Spaltung von Urankernen Energie erzeugt.

Natürlich kann man die Reaktoren abschalten und anschalten bzw rauf unter runterfahren wie man lustig ist. Was auch getan wird! Während Hauptlastzeiten werden die Reaktorstäbe hochgefahren --> mehr freie Neutronen werden frei welche wieder einen Urankerne spalten. Das kann man sehr gut regulieren im Gegensatz zu Wind und Sonne. Keine Sonne ,kaum Strom, kein Wind, kein Strom. Wenn viel Energie aus den alternativen Energien kommt werden die Brennstäbe auch runtergefahren und wieder hoch ,wenn wenig Strom von den alternativen Energien kommt.

Ohne KKW würden wir nicht dort sein wo wir sind, denn die Gier nach soviel Strom die die Menschen brauchen kann man eben (noch) nicht decken. Und ein KKW arbeitet sehr sauber (kein CO2). Das Problem mit dem Endlagern ist größtenteils politisch! Die abgebranden Bennstäbe (3,5 Jahre Laufzeit) können sehr wohl weiter benutzt werden, in anderen Reaktortypen, CANDU Reaktoren funktionieren z.B. mit natürlichem Uran. Selbst waffenfähiges Plutonium was aus dem kalten Krieg noch übrig ist, wird lieber in Bunkern gelagert als einfach in z.B. MOX Reaktoren in saubere Energie umgewandelt zu werden.

Und wenn wieder viele meinen bei uns könnte es ein zweites Tschernobyl geben, die muss ich leider entäuschen. Die hatten einen Reaktor der mit Graphit moderiert war. In Deutschland wird Wasser benutzt. Die Aufgabe eines Moderator ist die Neutronen die durch die Kernspaltung entstehen (langsame und schnelle Neutronen) abzubremsen, denn nur die langsamen Neutronen sind fähig erneut Kerne zu spalten. Sollte die Temperatur steigen, ändert sich natürlich auch die Dichte von Wasser, was dafür sorgt dass weniger schnelle Neutronen abgebremst werden --> Reduktion der Kernspaltung --> Kühlung. Dadurch erhöht sich allerdings wieder die Dichte von Wasser, was wiederum zu einer Erhöhung der Kernspaltung führt. Was dann allerdings wieder zu einer Reduktion führt, sprich der Vorgang ist alternierend.
Das einzige Problem ist die Nachwärme die noch entsteht, wenn die Brennstäbe ganz runtergefahren sind (Das heißt es gibt keine Neutronenquelle mehr und somit keine Kernspaltungen). Die Nachwärme muss allerdings abgeführt werden und darin besteht auch das Problem in Fukushima. Deutsche KKW haben sehr viele Sicherheitssysteme. Selbst wenn die ganzen Haupleitungen versagen gibt es letzendlich noch mehr Systeme die die Nachkühlung garantieren.

In Fukushima gibts zwar auch Dieselgeneratoren, die allerdings nach einer Stunde ausgefallen sind (warum und wie viele sind es?). Für die Garantie der Kühlung sind z.B. in Biblis 2 Motoren von Nöten, allerdings zur Absicherungs sind 4 vorhanden (Natürlich alle von einander getrennt). Ebenfalls gibts es Elektrogeneratoren über Notfallbatteriesystem. Und hier möchte ich ein schönes Zitat einbringen, welches ich gefunden habe: "Es gab zwar mobile Stromgeneratoren vor Ort, die aufgrund fehlender Kabel allerdings nicht angeschlossen werden konnten." (in Fukushima I). WIE KANN DAS BITTE PASSIEREN?

Kernkraft ist der sauber, sicher und effizienz und mit einer vernünftigen Politik sind auch geschlossene Kreisläufe möglich (mehr Reaktortypen die auch Plutonium (Spaltprodukt der "normalen" Brennstäbe") verwerten. Man kann diese auch wieder anreichern, aber die Politik ist dagegen, also müssen diese eingelagert werden.

Ich bin für saubere Energien und dazu zählt eben auch Kernkraft (kein CO2). Es ist technisch eben noch nicht möglich, anders zu agieren. Ich wähle nicht "grün" sondern Vernunft!
 
Erstmal heißt das KKW nicht AKW. In Kohlekraftwerken wird Energie durch Atome erzeugt, im KKW wird durch Spaltung von Urankernen Energie erzeugt.
Ach, was! Sach an... 8O

AKW ist ebenso gebräuchlich wie KKW, aber wir brauchen nicht über begrifflichkeiten zu streiten...

Natürlich kann man die Reaktoren abschalten und anschalten bzw rauf unter runterfahren wie man lustig ist. Was auch getan wird! Während Hauptlastzeiten werden die Reaktorstäbe hochgefahren --> mehr freie Neutronen werden frei welche wieder einen Urankerne spalten. Das kann man sehr gut regulieren im Gegensatz zu Wind und Sonne. Keine Sonne ,kaum Strom, kein Wind, kein Strom.
Atomkraftewerke haben (sicherheitsbedingt) eine Schwelle, unterhalb der sie nicht betrieben werden dürfen und vollständig abgeschaltet werden müssen. Natürlich sind sie regelbar, aber nicht uneingeschränkt. Ein Abschalten des Reaktors bedeutet automatisch, den Reaktor nicht sofort wieder ans Netz nehmen zu können.
Und das als Alternativen dazu keine Wind- oder Solaranlagen zum Einsatz kommen ist logisch und hab ich auch nie behauptet :doh:

Ohne KKW würden wir nicht dort sein wo wir sind, denn die Gier nach soviel Strom die die Menschen brauchen kann man eben (noch) nicht decken. Und ein KKW arbeitet sehr sauber (kein CO2). Das Problem mit dem Endlagern ist größtenteils politisch! Die abgebranden Bennstäbe (3,5 Jahre Laufzeit) können sehr wohl weiter benutzt werden, in anderen Reaktortypen, CANDU Reaktoren funktionieren z.B. mit natürlichem Uran. Selbst waffenfähiges Plutonium was aus dem kalten Krieg noch übrig ist, wird lieber in Bunkern gelagert als einfach in z.B. MOX Reaktoren in saubere Energie umgewandelt zu werden.
Würde die Entwicklung (endlich) hin zur dezentralen Versorgung gehen, dann könnten wir bequem auf KKWs verzichten. Die Effizienz von Block(Heiz-)Kraftwerken ist für Verbraucher deutlich besser - nur für die Betreiber von Großkraftwerken nicht. Natürlich werden wir für die Industrie nicht ohne Großanlagen auskommen, aber trotzdem halte ich die Risiken der Atomkraft für so groß, dass sie nicht weiter betrieben werden sollte.

Und wenn wieder viele meinen bei uns könnte es ein zweites Tschernobyl geben, die muss ich leider entäuschen. Die hatten einen Reaktor der mit Graphit moderiert war. In Deutschland wird Wasser benutzt. Die Aufgabe eines Moderator ist die Neutronen die durch die Kernspaltung entstehen (langsame und schnelle Neutronen) abzubremsen, denn nur die langsamen Neutronen sind fähig erneut Kerne zu spalten. Sollte die Temperatur steigen, ändert sich natürlich auch die Dichte von Wasser, was dafür sorgt dass weniger schnelle Neutronen abgebremst werden --> Reduktion der Kernspaltung --> Kühlung. Dadurch erhöht sich allerdings wieder die Dichte von Wasser, was wiederum zu einer Erhöhung der Kernspaltung führt. Was dann allerdings wieder zu einer Reduktion führt, sprich der Vorgang ist alternierend.
Das einzige Problem ist die Nachwärme die noch entsteht, wenn die Brennstäbe ganz runtergefahren sind (Das heißt es gibt keine Neutronenquelle mehr und somit keine Kernspaltungen). Die Nachwärme muss allerdings abgeführt werden und darin besteht auch das Problem in Fukushima. Deutsche KKW haben sehr viele Sicherheitssysteme. Selbst wenn die ganzen Haupleitungen versagen gibt es letzendlich noch mehr Systeme die die Nachkühlung garantieren.

Zusammengefasst - ein UNfall, der im Ablauf dem In Tschernobyl gleicht, wird es nicht geben - hat auch keiner behauptet. Zur Freisetzung einer ähnlichen Menge an radioaktivem Matreial (bzw. einer genauso großen Menge an Strahlung) aber durchaus.

In Fukushima gibts zwar auch Dieselgeneratoren, die allerdings nach einer Stunde ausgefallen sind (warum und wie viele sind es?). Für die Garantie der Kühlung sind z.B. in Biblis 2 Motoren von Nöten, allerdings zur Absicherungs sind 4 vorhanden (Natürlich alle von einander getrennt). Ebenfalls gibts es Elektrogeneratoren über Notfallbatteriesystem. Und hier möchte ich ein schönes Zitat einbringen, welches ich gefunden habe: "Es gab zwar mobile Stromgeneratoren vor Ort, die aufgrund fehlender Kabel allerdings nicht angeschlossen werden konnten." (in Fukushima I). WIE KANN DAS BITTE PASSIEREN?

Wahrscheinlich haben die bösen Greenpeace-Aktivisten den Dieseltank sabotiert... :roll:

Schon Mitbekommen? Station-Blackout, Kraftwerksgelände von einem Tsunami überspült, Erdbeben in der Region?


Ich wähle nicht "grün" sondern Vernunft!
:LOL:
 
Ich bin für saubere Energien und dazu zählt eben auch Kernkraft (kein CO2).

Kein CO2? Du scheinst zaubern zu können.
Mal ganz davon abgesehen: Kennst du Halbwertszeiten? Wie lange müssen wir deine radioaktiven Abfälle denn "endlagern"? Wie hoch sind da die jährlichen Kosten? Wie hoch sind die umgelegt auf eine kWh? Und wie zum Geier soll man eigentlich Leuten in 500 Jahren erklären, dass sie unter der Erde eine unglaubliche Gefahr gelagert haben, deren Kontrolle sie bezahlen müssen, nur wiel wir heute energiehungrig waren?
 
Ach, was! Sach an... 8O

AKW ist ebenso gebräuchlich wie KKW, aber wir brauchen nicht über begrifflichkeiten zu streiten...

Ja ugs., da hast du recht, aber trotzdem eben falsch.


Atomkraftewerke haben (sicherheitsbedingt) eine Schwelle, unterhalb der sie nicht betrieben werden dürfen und vollständig abgeschaltet werden müssen. Natürlich sind sie regelbar, aber nicht uneingeschränkt. Ein Abschalten des Reaktors bedeutet automatisch, den Reaktor nicht sofort wieder ans Netz nehmen zu können.
Und das als Alternativen dazu keine Wind- oder Solaranlagen zum Einsatz kommen ist logisch und hab ich auch nie behauptet :doh:

Ja das ist mir auch Bekannt, das ist auch mit ein Grund warum sie 1 mal pro Jahr in Revision gehn --> Warten, modernisieren usw.

Definierte Abschalten - Je nach Stromhunger werden die Brennstäbe reguliert (nachts weiter runter, tags weiter rauf). Versteh nicht genau was du meinst.



Würde die Entwicklung (endlich) hin zur dezentralen Versorgung gehen, dann könnten wir bequem auf KKWs verzichten. Die Effizienz von Block(Heiz-)Kraftwerken ist für Verbraucher deutlich besser - nur für die Betreiber von Großkraftwerken nicht. Natürlich werden wir für die Industrie nicht ohne Großanlagen auskommen, aber trotzdem halte ich die Risiken der Atomkraft für so groß, dass sie nicht weiter betrieben werden sollte.

Un in denen wird u.a. auch noch mit fossilen Brennstoffen die Generatoren betrieben. Naürlich auch aus regenerativen Rohstoffen. Was wiederum zu anderen Problemen führt. Woher das alles? In ärmeren Ländern wird vermehrt Weizen und Raps angebaut um den, vor allem, europäischen Markt mit Biorprodukten zu versorgen für Biokraftstoffe. Dabei leidet die Ernte für die eigene Nahrung, weil man mit Biosprit für Eurioa mehr Geld verdient - führt in Brasilien wiederum zu mehr Rodung von Regelwald um mehr Anbaufläche für uns zu machen.


Zusammengefasst - ein UNfall, der im Ablauf dem In Tschernobyl gleicht, wird es nicht geben - hat auch keiner behauptet. Zur Freisetzung einer ähnlichen Menge an radioaktivem Matreial (bzw. einer genauso großen Menge an Strahlung) aber durchaus.

Natürlich ist das ein Problem, was durch die Nachwärme hervorgerufen wurde. Das ist allerdings wiederum in Druckwasserreaktoren sehr gut gelöst, weil das Containment eine Stahlkugel ist. Man kann es zur Not fluten (Wasserbehälter die nur durch Erdanziehungskraft den Reaktorbereich fluten). Wasser kühlt und verdampft, rekondensiert und kühlt wieder (Kreislauf).


Wahrscheinlich haben die bösen Greenpeace-Aktivisten den Dieseltank sabotiert... :roll:

Schon Mitbekommen? Station-Blackout, Kraftwerksgelände von einem Tsunami überspült, Erdbeben in der Region?

Ahnt ja niemand dass an der Küste in einem Erdbebengebiet ein Erdbeben und Tsunami auftreten kann - wer hätte das gedacht :roll: Blackout? Dafür gibts die Diesel,- und Elektrogeneratoren (Batterieverbunde). Es sollten keine KKWs in Erdbebenregionen erlaubt sein. Selbst die deutschen KKWs sind auf Platten gebaut die zumidest teilweise Erdbeben absorbieren können und die Anlagen wie der Turbosatz sind auf immensen Stahlfedern entkoppelt.

Du willst doch nicht sagen, wenn man fähig ist "erdbebensichere" Wolkenkratzer zu bauen, ist man nicht in der Lage das bei den Kraftwerken auch zu machen


:LOL:

@ timo: Les was ich geschrieben hab über die Weiterbenutzung! Die ganzen endgelagerten Brennstäbe kann man ALLE weiter benutzen, aber die Politik ist dagegen!

Vergleich die CO2 Bilanz mal mit Kohlekraftwerken und bist du dir überhaupt im klaren wieviel Radioaktivität ein Kohlekraftwerk produziert?

Ich hoffe du hast in der Schule aufgepasst dass es natürlich strahlende Elemente gibt und diese werden bei der Verbrennung frei.

Ich denke wir sind und trotzdem alle einig das Kohlekraftwerke sehr schädlich sind und ich darüber nichts mehr schreiben muss. Wenn doch zweifel auf kommen einfach mal schauen wieviel Energie man aus 1 g Uran bekommt und wieivle Kohle/Öl dazu benötigt wird.
 
Kein CO2? Du scheinst zaubern zu können.

Kernspaltung produziert kein CO2 da is nix magisches dran ;)

Mal ganz davon abgesehen: Kennst du Halbwertszeiten? Wie lange müssen wir deine radioaktiven Abfälle denn "endlagern"? Wie hoch sind da die jährlichen Kosten? Wie hoch sind die umgelegt auf eine kWh? Und wie zum Geier soll man eigentlich Leuten in 500 Jahren erklären, dass sie unter der Erde eine unglaubliche Gefahr gelagert haben, deren Kontrolle sie bezahlen müssen, nur wiel wir heute energiehungrig waren?

Halbwertszeiten sind so ca 10000 Jahre aber das kommt nochmal stark auf deinen Radiaktiven müll an. Ich weis nicht aber aus diesem beitrag lese ich heraus das dir kürzere halbwertzzeiten deutlich lieber wären?
Wie lange müssen wir CO2 entlagern?

Und versuch mal den Leuten in 500 Jahren zu erklären warum ihr wetter nicht so gut ist wie unser Wetter heute. Der große unterschied zwischen Kohle und Kern Kraft ist der das wir bei Kernkraft die schlimmstenfolgen kennen bei Kohle (CO2) wissen wir es nicht.

Wie hoch werden die Kosten sein um CO2 wieder aus der Atmosphäre zu filtern?

@ timo: Les was ich geschrieben hab über die Weiterbenutzung! Die ganzen endgelagerten Brennstäbe kann man ALLE weiter benutzen, aber die Politik ist dagegen!

Die Politik kann da nicht viel machen in Deutschland. Es ist uns schlicht und einfach von der Internationalen Statengemeinschaft verboten zumindest teile der kette.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Bitte zittiere anständig - so kann man kaum richtig antworten.

Ich spreche vom Lastfolgebetrieb. Druckwassereaktoren können bis max. 25% der Nennleistung 'runtergefahren werden, Siedewasserreaktoren sogar nur bis 40%. Alles darunter heißt "Abschaltung" und entsprechend kein Anfahren ohne tagelangen Vorlauf. Dass es zu Kernreaktoren da bessere Alternativen gibt, wird sogar in Studien geschrieben, die EON in Auftrag gegeben hat... :LOL:

Glaubst Du, Uran ist ein unbeschränkt verfügbarer Stoff? Selbst Brutreaktoren können nciht unbegrenzt laufen - sie Sind kein Perpetuum Mobile (unabhängig davon, dass man mit Plutonium das Problem des Abfalls potenziert - es ist nicht nur Radioaktiv, sondern auf eins der stärksten Gifte, die es auf der Welt gibt...)

Bezüglich GAU in einem Druckwasserreaktor. Auch ein Stahlcontainment ist nicht unzerstörbar. Kühlflüssigkeit verwandelt sich in Dampf, es kann zu Explosionen kommen (Dampf, Knallgas), schlussendlich kann die Temperatur so hoch steigen, dass der Stahlbehaälter einfach durchschmilzt. Man kann nur hoffen, das Fukushima nicht zum Beispiel dafür wird, ab wann der Nutzen eines Containments als Biologischer Schild aufhört.

UNd was die Erdbebensicherheit angeht:3 der Deutschen KKWs liegen in oder am Mittelrheingraben (Letztes größeres Beben: Mitte Februar 2011, Stärke 4,4) und nein, ich glaube nicht, dass wir es schaffen, 100% erdbebensichere Kraftwerke zu bauen. Ein Vergleich zu Hochhäusern ist nicht unbedingt sinnvoll - siehe aktuell Japan!
 
Also von 7,0 nach 9,0 ist mehr als von 4 nach 6.... ^^
Ja und nein.
Das Verhältnis ist das gleiche - aber es geht hier um eine logarithmische Skala. Von 4 auf 5 ist es die zehnfache Stärke, genauso wie von 7 auf 8. Nur von 5 auf 9 ist halt 10x10x10x10.

Das ist übrigens auch nicht die Richter-Skala, die geht nur bis 6,5(?) und 0 ist bei der auch nicht nichts. Die Skala gibt nur die Verschiebung der Nadel auf den damaligen Messgeräten an. Nicht messbar war halt 0, heute ist man da besser. Und weiter als 6,5 ging die Nadel nicht raus. Die Richter-Skala ist also nicht "nach oben offen" (was der Grund sein dürfte, warum das so oft gesagt wird :D)
Wenn man die Skala aber weiterführt, sind die besagten 10,5 eben sowas wie "die ganze Erde bricht auf".


Wind kostet rund 5cent pro KWh in der Produktion.

Warum muss das denn dann immer so massiv subventioniert werden?!
Das war nicht die Subvention, sondern die Kosten der Windenergie. Stell ein großes Windrad auf, und mit Abzahlung Kredit, Wartung usw. kostet es 5c/kWh.

Ähm, das kann ich nicht wirklich glauben... Man bekommt doch beispielsweise für Solarstrom eine Mindesteinspeisevergütung... Und die ist so hoch, da kann der Strompreis gar nicht sinken.
Doch. Der Strompreis kann sogar negativ werden (was auch häufiger geschehen ist) - wenn mehr produziert wird, als "verbraucht" wird. Dann muss der Strom irgendwo hin, und du bekommst Geld, wenn du ihn abnimmst.

Wenn z.B. die regenerativen so viel Strom produzieren, dass die AKW und Kohlekraftwerke nicht benötigt werden, dann hast du diesen Überschuss. Denn die Dinger können nicht einfach abgeschaltet werden (darum ist das Gebrabbel von AKWs als nötige Grundlastkraftwerke auch Unsinn, die bremsen ganz im Gegemteil die Entwicklung, weil sie die Leitungen verstopfen.)


Sonnenkraft in Deutschland kann keine Lösung sein. Es ist doch wahnwitzig wieviel Geld für wieviel Ertrag rausgepulvert wird...
Kurzfristig: klar. Aber es geht hier um die langfristige Perspektive. In zehn Jahren hat der Preis für Solarmodule sich auf ein Drittel verringert. Inzwischen ist der Solarstrom fast auf Parität. In Spanien schon drunter. Da ist es für den Hausbesitzer billiger, sich eine Anlage auf Dach zu setzen, als Strom aus dem Netz zu ziehen, ganz ohne zusätzliche Förderung. Da will - und kann - Deutschland auch hinkommen.

Es sollte die Wahlfreiheit geben: Öko, zum Preis den er tatsächlich kostet... Und der Rest darf seinen Strom daher beziehen, woher er will... Ich entscheide mich für tschechischen Atomstrom (das AKW Temelin ist ja nahe... ^^)
Gut, ich nehme Wasserkraft aus nordischen Stauseen - sobald die Leitungen stehen bin ich dann billiger dran als du mit deinem Schmutz-AKW-Strom.

Bis wir irgendwann mehr Strom raus bekommen als wir an Sonnenenergie rein stecken?
So viel Energie aus AKWs würde sämtlichen Brennstoffvorrat an einem Tag aufbrauchen. ;)

Ich kann auch einfach alle elektrischen Geräte ausstöpseln, da spare ich noch mehr Strom.
Am besten kaufst du sie gar nicht erst, dann ersparst du uns noch die Rohstoff- und Energie-Kosten für Produktion und Entsorgung.


Zitat:
Zitat von darkkurt
Momentan ist die Situation so, das in AKWs hauptsächlich der Strom produziert wird, der die Gewinne der Stromkonzerne sichert. Brauchen tun wir die AKWs rein rechnerisch nicht.

Und Woher nehmen wir dann die benötigte Energie?
Aus Kohle oder Gas Kraftwerken?
Welche benötigte Energie?
Die Hälfte bis zwei Drittel der Atomkraftwerke produziert nur für den Stromexport! Deutschland ist seit Ewigkeiten einer der größten oder gar der größte Nettostromexporteur!
Die 5 ältesten Atomkraftwerke könnten sofort abgeschaltet werden.

Natürlich kann man die Reaktoren abschalten und anschalten bzw rauf unter runterfahren wie man lustig ist.
Dann hopp mit dir nach Japan, die haben gerade Probleme damit, 3 Reaktoren runterzufahren wie sie wollen.

Und ein KKW arbeitet sehr sauber (kein CO2)
Aber nicht der Bau, die Gewinnung des Brennstoffs, dessen Transport...
 
...

Offensichtlich stirbt selbst bei größtanzunehmenden Unfällen die Ignoranz nicht aus :(

Soviel Müll hab ich ja schon lange nicht gehört, .... In Kohlekraftwerken wird Energie durch Atome erzeugt,

Soviel Müll hab ich auch lange nicht gelesen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlekraftwerk

Editier das bitte mal, dass dort Atome verbrannt werden :biggrin:

"Es gab zwar mobile Stromgeneratoren vor Ort, die aufgrund fehlender Kabel allerdings nicht angeschlossen werden konnten." (in Fukushima I). WIE KANN DAS BITTE PASSIEREN?

...

Ich wähle nicht "grün" sondern Vernunft!

Wie nennt man das gleich?

Solange es Menschen vom Schlag Homer Simpson UND Dich gibt, wird es immer wieder zu Atomunfällen kommen.