Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Die Frage, die sich für mich hauptsächlich stellt: Ist es ökonomisch überhaupt etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen? Ich denke nicht, da der Aufwand die möglichen Abschwächungen der Folgen bei weitem übertreffen... Weiterhin wird nicht erwähnt, dass der Klimawandel auch Vorteile mit sich bringt... Wo will man lieber seinen Ruhestand verbringen? Am Mittelmeer oder in Norwegen?
 
vielleicht ist aber die frage auch, über Wasser oder unter Wasser...

Weil unter Wasser wäre bei vielen wohl die Folge des Klimawandels...
 
Da bin ich aber anderer Ansicht... Die Niederlande beispielsweise gewinnt eher neues Land hinzu als dass sie zulassen würde, dass ein Quadratmeter überflutet wird...
 
Und wie kommt das? Vielleicht dadurch, das die Deiche erhöht werden? Wohne mehr oder weniger am Meer und hier werden Momentan die Deiche auch um einige cm erhöht! Ohne Deiche wären die NL wohl jetzt shcon ganz schön unter Wasser.
 
Die NL sind glücklicherweise nicht direkt von der Meeresspiegelerhöhung bedroht. Durch Deiche und schützende Technologien, die zur Zeit schon recht weit entwickelt sind, kann das Land recht gut geschützt werden. Dass dies teuer war/ist/wird ist klar, aber die NL sind glücklicherweise in der Lage, das Geld dazu aufzubringen. Zudem können die NL ihre Technologien sogar für viel Geld an andere Länder verkaufen.

Anders sieht es z.B. in Bangladesch, Ägypten, Thailand, Tubalu und in einigen anderen Entwicklungs- und Schwellenländern aus. In Ägypten leben laut Wikipedia ca. 12 Mio. Menschen in einem Gebiet, das bei einem Anstieg von 50 cm. überflutet wäre. Diese Länder haben nicht das Geld, sich ausreichend zu schützen.

Dazu kommen selbstverstänglich noch Schäden durch Sturmfluten, Wetterschwankungen, Gefährdung bzw. Verschmutzung der Trinkwasservorräte und etliche andere Probleme.
 
Die Frage, die sich für mich hauptsächlich stellt: Ist es ökonomisch überhaupt etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen? Ich denke nicht, da der Aufwand die möglichen Abschwächungen der Folgen bei weitem übertreffen...

Deiche sind sehr teuer, außerdem sind die Schäden von Überflutungen, Stürmen und anderen Wetterextremen wie Dürren extrem hoch. Wir im Land drinnen brauchen uns da keine Sorgen zu machen, aber die Milliarden von Menschen, die kein Grundwasser mehr haben, keine nutzbare Ackerfläche besitzen, oder überschwemmt werden, denen macht es doch etwas mehr aus und diese werden dadurch sterben.
 
Die Frage, die sich für mich hauptsächlich stellt: Ist es ökonomisch überhaupt etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen? Ich denke nicht, da der Aufwand die möglichen Abschwächungen der Folgen bei weitem übertreffen... Weiterhin wird nicht erwähnt, dass der Klimawandel auch Vorteile mit sich bringt... Wo will man lieber seinen Ruhestand verbringen? Am Mittelmeer oder in Norwegen?
Also bei der Abwägung von Folgen/Risiken etc. sollte man immer ein Auge auf die (Rück)versicherer haben.
Und die sind sich da verdammt einig: Die finanziellen Folgen des Klimawandels übersteigen die Kosten der Eindämmung jetzt um ein Vielfaches - das 10fache, laut irgendso einem Chef von ich glaube der Münchner Rück. So genau kann ich mich nicht mehr daran erinnern, wers war.

übrigens: gerade erst war der "Ecological Dept Day" - natürlich eher als voriges Jahr.
https://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26352/1.html
 
Waldbrand in Californien

Habt ihr von dem riesen Waldbrand in Californien mitbekommen?
Klick
Das ist ja schon brutal!
Solche Brände von so großem Ausmaß gab es dort schon lange nichtmehr.
Die Menschen sind auf der Flucht vor den gewaltigen Flammen und müssen ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen.
Glaubt ihr das der ständig propagierte Klimawandel dafür verantwortlich ist?
Werden solche Naturkatastrophen in Zukunft keine Seltenheit mehr sein?
Hätte man die Ausbreitung durch eine stärkere Feuerwehr verhindern können?
Auf alle Fälle eine schlimme Sache.
Ich hoffe das es bald regnen wird in Californien!!
 
[...] Glaubt ihr das der ständig propagierte Klimawandel dafür verantwortlich ist?
Es gibt auch Stimmen, die behaupten, dass der Mensch dafür selbst verantwortlich ist. Nicht durch CO2 und den ganzen Hype darum, sondern durch Besiedlung der Gebiete. Es gab in der Region schon immer Waldbrände, einige Pflanzenarten benötigen sogar die Hitze, damit sich die Früchte öffnen und ihren Samen verteilen können.

Nur so heftig und diesem Umfang ist es wohl erst seitdem gekommen, da der Mensch teils durch Besiedlung, teils duch andere Umweltsünden in die Natur eingegriffen hat. Also ein klassisches Actio-Reactio-Verhältnis.

Werden solche Naturkatastrophen in Zukunft keine Seltenheit mehr sein?
Naja, Yellowstone ist längst überfällig und rein statistisch auch ein größerer Meteoriten-Einschlag. Realistisch betrachtet eher unwahrscheinlich, dennoch denkbar, dass alles auf ein Mal kommt: Yellowstone wird von der Landkarte getilgt, etwa gleichzeitig wird ein Tsunami ausgelöst und da alle schlechtne Dinge immer im 3er-Pack kommen...

Aber sicherlich werden aufgrund der Klimaerwärmung die Wirbelstürme schlimmer werden.

Hätte man die Ausbreitung durch eine stärkere Feuerwehr verhindern können?
Rein biologisch betrachtet: Bloß nicht! Andererseits frage ich mich, warum Menschen (mindestens eines der Feuer in CA soll ja Brandstiftung gewesen sein) auch noch die Sache unterstützen und Feuer legen? Dann ist es kein natürlicher Vorgang mehr und ich frage mich (wie jedes Jahr, wenn CA brennt), warum legt dort jemand Feuer?

Gruß,
Photon
 
Andererseits frage ich mich, warum Menschen (mindestens eines der Feuer in CA soll ja Brandstiftung gewesen sein) auch noch die Sache unterstützen und Feuer legen? Dann ist es kein natürlicher Vorgang mehr und ich frage mich (wie jedes Jahr, wenn CA brennt), warum legt dort jemand Feuer?

Evtl aus demselben Grund wie in Griechenland: Grundstücksspekulanten, die davon ausgehen, dass nicht alle zerstörten Waldflächen wiederaufgeforstet werden und günstig als Bauland gekauft werden können.
 
Evtl aus demselben Grund wie in Griechenland: Grundstücksspekulanten, die davon ausgehen, dass nicht alle zerstörten Waldflächen wiederaufgeforstet werden und günstig als Bauland gekauft werden können.
Naja, wenn man den Artikel der TAZ liest, könnte das sogar stimmen. Traurig, aber bekannt - wo Geld ist, muss die Natur weichen :(

Gruß,
Photon
 
So ist es eben in der Welt.
Jeder kümmert sich nur um seinen Arsch!!
Schön wär's ;) Wenn das mit der Brandstiftung stimmt und es aus Gründen von Grundstücksspekulationen geschah, dann hat der aber für ein paar Dollar ganz schön viele andere Ärsche in Gefahr gebracht...

Gruß,
Photon
 
Schön wär's ;) Wenn das mit der Brandstiftung stimmt und es aus Gründen von Grundstücksspekulationen geschah, dann hat der aber für ein paar Dollar ganz schön viele andere Ärsche in Gefahr gebracht...

Gruß,
Photon

Für eine Hand voll Dollar........
Ja, solchen Leuten sollte man in den Arsch treten - am besten mit nem ICE oder sowas ähnlichem...:mrgreen:

Ist leider so: Wenn du wissen willst, warum ein Verbrechen passiert, dann frag wo das Geld ist. Dann hast du den Fall schon zur Hälfte gelöst. Das gilt nicht nur für Ankh-Morpork. ;)
 
Ein Mutmaßlicher Brandstifter wurde letzte Woche in Californien schon erschossen... Naja, er war wohl so dämlich, sich seiner Festnahme mit Waffengewalt zu widersetzen.
 
Hmm... gilt in California nicht auch auch dieses komische "wenn du dich bedroht fühlst darfst du schießen" - Gesetz oder war das woanders?
In diesem Fall würde ich lieber nicht öffentlich ein Streichholz anzünden, nicht mal direkt vorm Grill :LOL:
 
Hmm... gilt in California nicht auch auch dieses komische "wenn du dich bedroht fühlst darfst du schießen" - Gesetz oder war das woanders?

Das gilt überall, sogar hier - vorausgesetzt, du darfst eine Schusswaffe besitzen. Das Recht auf Selbstverteidigung gilt überall. Und der kerl wurde ja nicht erschossen, weil er mit einem Feuerzeug gespielt hat, sondern weil er eine Knarre gezogen hat. :roll: