Hast Du phip im Filter oder liest Du seine Beiträge nicht? Mach das mal und denk noch mal über Deinen Satz nach.Keiner hier sagt, dass Atomkraft die ultimative Lösung für alle Zeit ist
Marty
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Hast Du phip im Filter oder liest Du seine Beiträge nicht? Mach das mal und denk noch mal über Deinen Satz nach.Keiner hier sagt, dass Atomkraft die ultimative Lösung für alle Zeit ist
Sowas ist natürlich immer sehr schwer zu sagen, da viele Folgenschäden erst nach Jahrzehnten auftreten, du also nur statistisch rechnen kannst.Ist es ja nicht. Oder wieviel Todesopfer gabs in D seit den ersten AKWs?
Und allein für diese halbe Milliarde kriegst du eine Menge Windräder/Solarmodule! (Halbe Mia ist dabei die geplante Summe für die meisten AKW, geht auch deutlich höher, und nach den Erfahrungen in England kannst für den Realpreis ein mehrfaches rechnen.)Kosten für den Rückbau nach dem Betriebsende mit berücksichtigen.
Schon klar. Aber bei Solarparks z.B. musst Du auch die versiegelte Fläche etc. berücksichtigen. Außerdem: Wie willst Du diese Mega-Flächen vor Terror schützen? Ok, wenn da ein Flugzeug drauf fällt, passiert erstma nix, außer "Strom weg".musst du da auch die Kosten für die Endlagerung sowie die Kosten für den Rückbau nach dem Betriebsende mit berücksichtigen.
Berlin (dpa) - Der schwere Atomunfall von Fukushima hat für einen radikalen Stimmungsumschwung in Deutschland gesorgt: Eine Mehrheit von 53 Prozent ist nach einer Infratest-dimap-Umfrage für den ARD-«Deutschlandtrend» jetzt der Ansicht, alle deutschen Atomkraftwerke sollten so rasch wie möglich stillgelegt werden (43 Prozent dagegen). Nach ZDF-«Politbarometer» sind sogar 60 Prozent für einen Atom-Ausstieg so schnell wie möglich. Laut Infratest hält die große Mehrheit der Deutschen (70 Prozent) einen AKW-Unfall wie in Japan auch in Deutschland für denkbar. Bundeskanzlerin Angela Merkel will heute (Dienstag) in Berlin mit den fünf Ministerpräsidenten, in deren Ländern Atomkraftwerke stehen, über die Zukunft der Anlagen sprechen. Die CDU-Vorsitzende hatte gestern (Montag) eine dreimonatige Aussetzung der von Union und FDP beschlossenen Laufzeitverlängerung angekündigt. Als Sofortmaßnahme sollen die als unsicher kritisierten Atomkraftwerke Isar I (Bayern) und Neckarwestheim I (Baden-Württemberg) rasch vom Netz gehen. Möglicherweise muss auch das älteste AKW Biblis A abgeschaltet werden, zunächst ist dort aber nur eine Revision geplant. Die Atomkraftwerke sollen als Reaktion auf die Katastrophe im japanischen Fukushima sofort einem Sicherheitscheck unterzogen werden. Es ist durchaus möglich, dass weitere Anlagen vom Netz genommen werden. Der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) plädierte dafür, «jetzt ergebnisoffen nach Lösungen zu suchen». Die Entscheidung von Schwarz-Gelb in Berlin biete die Möglichkeit, nun «erst einmal innezuhalten» und Alternativen zur Nutzung der Atomenergie zu prüfen, sagte Mappus am Montagabend im ZDF-«Heute Journal». Es gelte, «die Ängste ernst zu nehmen, die Wünsche der Bevölkerung ernst zu nehmen», sagte Mappus. Der baden-württembergische Regierungschef war einer der Hauptbefürworter der von Schwarz-Gelb durchgesetzten Atom-Laufzeitverlängerung, die mit dem Moratorium nun in Frage steht. In Baden-Württemberg wird am 27. März gewählt - Mappus droht der Verlust seiner Macht. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) warb für einen breiten gesellschaftlichen Konsens in der Energiepolitik. Die schwarz-gelbe Regierung müsse jetzt alle gesellschaftlich relevanten Gruppen wie Kirchen, Gewerkschaften und Unternehmen einladen, «dieses Thema aus der Kampfzone herauszubringen», sagte der auch für Reaktorsicherheit zuständige Minister am Abend in der ARD. Der Beschluss der Bundesregierung, die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken auszusetzen, habe nichts mit Wahlkampftaktik zu tun, sagte Röttgen. «Diese Frage ist viel zu fundamental.» Der Minister sagte, er gehe davon aus, dass diejenigen Atomkraftwerke, die während des Moratoriums vom Netz genommen würden, auch dauerhaft stillgelegt werden. «Das kann ja nicht anders sein.» Deutschland müsse jetzt möglichst schnell aus der Kernenergie herauskommen. Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) will «den Ausstieg aus der Kernenergie zugunsten der erneuerbaren Energien» mit Unterstützung durch die Wissenschaft vorantreiben. Sie sagte der «Rheinischen Post» (Dienstag): «Wir wollen alle wissenschaftliche Kompetenz einsetzen, um diesen Prozess zu beschleunigen. Die drei Monate Moratorium können genutzt werden, um aus dem Kreis der Wissenschaft dazu Vorschläge für die weitere Forschung und Entwicklung zu bekommen.» Sie habe die Nationale Akademie Leopoldina beauftragt, einen Stab an Wissenschaftlern zusammenzustellen, und wolle sich «mit den Wissenschaftlern noch in diesem Monat treffen». Die Atombranche hält nach dem Aussetzen der Laufzeitverlängerung (Moratorium) auch das endgültige Aus für Meiler in Deutschland für möglich. «Wir werden jetzt Anlage für Anlage im Sinne der Risikobeherrschung prüfen müssen, welche Konsequenzen zu ziehen sind», sagte der Präsident des Deutschen Atomforums, Ralf Güldner, der «Süddeutschen Zeitung» (Dienstag). «Das Stilllegen einzelner Anlagen kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.» Eine generelle Rücknahme der Laufzeitverlängerung und einen beschleunigten Atomausstieg in Deutschland lehnt die Branche jedoch ab. Güldner kündigte Nachbesserungen bei der Sicherheit in deutschen AKW an. Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König, sah im Interview der «Passauer Neuen Presse» (Dienstag) keinen Grund für Panik. «Die Sicherheitsstandards der Atomanlagen in Deutschland haben konkrete Risikobewertungen als Grundlage» - jetzt werde es eine Neubewertung geben. König: «In Japan sind alle davon ausgegangen, dass es nie ein Erdbeben mit einer Stärke von 9,0 geben würde. Doch die Natur hat sich nicht daran gehalten.» Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) unterstützte die Entscheidung der Regierung für ein dreimonatiges Moratorium in der Atompolitik. In der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Dienstag) mahnte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann aber zugleich Besonnenheit und Transparenz an. «Wegen der grundlegenden Bedeutung der Energieversorgung von Privathaushalten, öffentlichen Einrichtungen und der Unternehmen dürfen wir uns Schnellschüsse nicht leisten.» Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Peter Altmaier, rechnet nicht mit höheren Strompreisen durch die Abschaltung von Atomkraftwerken. Er sagte am Montagabend in der SWR-Talkshow «2+Leif»: «Ich glaube, dass diese Ausfälle bewältigt werden können. Ich hoffe, dass die Energieversorgungsunternehmen nicht der Versuchung erliegen, an dieser Stelle jetzt an irgendwelchen Schrauben zu drehen.»
Wie willst Du diese Mega-Flächen vor Terror schützen?
Dein Dach würdest Du sonst ja anders nutzen, oder?Schon klar. Aber bei Solarparks z.B. musst Du auch die versiegelte Fläche etc. berücksichtigen.
Stimmt, so ein Supergau durch zerstörte Solaranlagen ist natürlich existenzgefährdend für Millionen.Außerdem: Wie willst Du diese Mega-Flächen vor Terror schützen? Ok, wenn da ein Flugzeug drauf fällt, passiert erstma nix, außer "Strom weg".
Ich finde einen Mix aus allem regenerativen am besten. Wenn jedes Dach schon mal Solarenergie erzeugen würde... Und dann stellen wir doch mal norddeutsches Flachland mit ein paar Windrädern zu. Oder die Zugspitze.Edit: /me findet Wasserkraft am hübschesten.
Wieviele Dächer = 1 Atomkraftwerk?Dein Dach würdest Du sonst ja anders nutzen, oder?
Ist das nicht egal? Wir haben Millionen Dächer und die direkt da, wo auch Energie benötigt wird. Ist doch klasse. Und selbst, wenn wir 1 Mio. Dächer für ein AKW bräuchten. Die Dächer sind da und können genutzt werden, sie werden für nichts anderes gebraucht.Wieviele Dächer = 1 Atomkraftwerk?
Platz/Leistungs-Verhältnis ...
Ist das nicht egal? Wir haben Millionen Dächer und die direkt da, wo auch Energie benötigt wird. Ist doch klasse. Und selbst, wenn wir 1 Mio. Dächer für ein AKW bräuchten. Die Dächer sind da und können genutzt werden, sie werden für nichts anderes gebraucht.
Wozu sich Solarzellen wunderbar eignen wäre z.B. zum produzieren von Wasserstoff. Kann man Autos mit fahren lassen oder in - in "Erdgas" umgeandelt - speichern und verteilen.PS: Solarzellen sind nicht das gelbe vom Ei, aber man kann aus der Sonne sehr gut Energie gewinnen
Euch kann man aber auch nichts recht machen. Erst heulen wegen der Laufzeitverlängerung und jetzt wo die Teile abgeklemmt werden sollen, da meckert ihr immer noch, daß es jetzt plötzlich gemacht wird.
Ich bin sicher, daß sich Frau Merkel weder auf Tsunamis noch Erdbeben der Stärke 9 bezog.... und Du fühlst Dich dabei nicht verarscht wenn Frau Merkel vor 6 Monaten genau gegenteilig argumentiert und für die Meiler pauschal behauptet, sie wären sicher?
Sie beugt sich lediglich dem Willen der Bevölkerung.

aber das dürfte für euch doch keine Rolle spielen, solange ihr euren Willen bekommt.
Warum wenn Wahlen anstehen, kannst du dir sicher auch selbst beantworten.Wo warst Du im Herbst 2010, als hunderttausende gegen den Beschluss von schwarz-gelb, die Laufzeiten zu verlängern demonstrierten?
Wieso beugt man sich erst dem Willen wenn Wahlen anstehen und genau das [achso kalkulierbare] "Restrisiko" eingetreten ist?