In Remember

28. Juli 1951:
Der Disney-Film Alice im Wunderland nach dem gleichnamigen Roman von Lewis Carroll hat in den USA seine Weltpremiere.
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Der Disney-Klassiker „Alice im Wunderland“ (1951) ist der 13. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt Disney Studios und basiert auf den berühmten Büchern von Lewis Carroll.

Handlung & Stil:
Die Reise:

Das neugierige Mädchen Alice folgt einem weißen Kaninchen in seinen Bau und fällt in eine surreale Welt voller logischer Widersprüche, psychedelischer Farben und skurriler Figuren.
Literarische Vorlage:
Der Film kombiniert Elemente aus „Alice im Wunderland“ und dem Nachfolgebuch „Alice hinter den Spiegeln“.
Visueller Stil:
Stark geprägt von den farbenfrohen und avantgardistischen Konzeptkunst-Designs der Künstlerin Mary Blair.

Unvergessliche Charaktere:
Alice:

Ein junges, fantasievolles Mädchen, das sich nach einer Welt sehnt, in der alles anders ist.
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Das Weiße Kaninchen:
Ständig im Stress und im Verzug („Ich zu spät, ich zu spät!“).
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Der Verrückte Hutmacher & der Märzhase:
Veranstalten die berühmte „Nicht-Geburtstags“-Teeparty.
(Siehe Alice Im Wunderland-Thread vom 04. Juli:
Der verrückte Hutmacher – Eine wahre dramatische Geschichte, warum der Hutmacher verückt ist (Bleivergiftung))
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Die Grinsekatze (Cheshire Cat):
Eine stets lächelnde, gestreifte Katze, die sich unsichtbar machen kann und philosophischen Unsinn redet.
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Die Herzkönigin:
Eine tyrannische Herrscherin mit einem Hang zum Köpfen („Ab mit ihrem Kopf!“).
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Berühmte Lieder:
Der Film enthält mehr Lieder als jeder andere Disney-Klassiker, darunter:„
In My Own World“ (In meiner Welt)„
The Unbirthday Song“ (Das Nicht-Geburtstags-Lied)
„All in the Golden Afternoon“ (Die goldene Nachmittagszeit)
Grundsätlich möchte ich dir fuer all deine Berichte danken, du machst das so so toll. Danke dir.
 
28. Juli 2011:
Bernd Clüver, deutscher Schlagersänger stirbt.
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Bernd Clüver (* 10. April 1948 in Hildesheim; † 28. Juli 2011 in Palma, Spanien) war ein äußerst populärer deutscher Schlagersänger, der vor allem in den 1970er Jahren seine größten Erfolge feierte. Bekannt wurde er insbesondere unter dem Spitznamen „Der Junge mit der Mundharmonika“, passend zu seinem gleichnamigen Nummer-1-Hit. Im Laufe seiner Karriere verkaufte er mehr als 10 Millionen Tonträger.

Steckbrief & Biografie:
Geburt:

10. April 1948 in Hildesheim.
Ausbildung:
Er studierte zunächst Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg.
Karrierebeginn:
Entdeckt wurde er von Peter Orloff. Seinen ersten großen Auftritt hatte er 1971 bei einer Talentshow der Internationalen Funkausstellung in Berlin, was ihm seinen ersten Plattenvertrag einbrachte.
Tod:
Er verstarb am 28. Juli 2011 im Alter von 63 Jahren an den Folgen eines schweren Treppensturzes auf Mallorca. Seine Urne wurde später in der Nordsee beigesetzt.

Die größten Hits:
Clüver landete zahlreiche Charterfolge und war Stammgast in bekannten Musiksendungen wie der ZDF-Hitparade oder der Sendung ZDF-Disco. Zu seinen bekanntesten Liedern gehören:
Der Junge mit der Mundharmonika (1973, Platz 1 der deutschen Charts)„
Der kleine Prinz (Ein Engel, der Sehnsucht heißt)“„
Bevor du einschläfst, denk an mich“
Ich schenk dir mein Geheimnis
Das Tor zum Garten der Träume


 
Emil[1] Erich Kästner (* 23. Februar 1899 in Dresden;
29. Juli 1974 in München Der Schriftsteller Erich Kästner (Emil und die Detektive, Das fliegende Klassenzimmer, Das doppelte Lottchen) stirbt.
er war ein deutscher Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Kabarettdichter.

Im November 1932 erschien sein drittes Kinderbuch Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee. Es ist sein ungewöhnlichstes und fasziniert durch seine phantasievoll erzählten Geschichten.[23] Die Texte von Erich Kästner und die Illustrationen von Walter Trier ergänzen sich auch hier auf kongeniale Weise.[24] Dieses Kinderbuch verkaufte sich im Weihnachtsgeschäft 1932 sehr gut, bald gab es neue Auflagen. Doch es war mit dem nur wenige Tage zuvor erschienenen Gedichtband Gesang zwischen den Stühlen die letzte Buchveröffentlichung Erich Kästners vor dem 30. Januar, als Hindenburg H****r als Reichskanzler einsetzte. Bald darauf wurden Kästners Bücher bei Bücherverbrennungen verbrannt und in Deutschland verboten.

ach ich liebe ihn
lest selbst

https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Kästner
 
28. Juli 1945:
Jim Davis, US-amerikanischer Zeichner wird geboren.
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Jim Davis ist ein weltbekannter US-amerikanischer Comiczeichner, Drehbuchautor und Produzent, der vor allem als Schöpfer des kultigen, lasagneliebenden Katers Garfield berühmt wurde. Der am 28. Juli 1945 in Marion, Indiana, geborene Zeichner schuf mit Garfield einen der am weitesten verbreiteten Comicstrips der Weltgeschichte.
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Irischer Musiker und Oscar-Preisträger Glen Hansard ist tot

die heutige Schlagzeile - heute morgen am 29. Juli 2026 ging der Notruf ein, dass er bei einem Motorradunfall verunglückt ist und noch am Unfallort verstorben ist :(
geboren am 21. April 1970 in Irland - ein irischer Sänger, Gitarrist und Schauspieler.
Er war Sänger und Gitarrist der irischen Rockband The Frames und war Hauptdarsteller in Once. Dessen Regisseur John Carney war bei The Frames bis 1993 Bassist. Hansard spielte auch die Figur Outspan Foster im Musikfilm Die Commitments.

Joyn hat sofort reagiert und man kann seinen Erfolgsfilm ONCE jetzt streamen. sehr empfehlendwert.
 
29. Juli 1958:
US-Präsident Dwight D. Eisenhower unterzeichnet den National Aeronautics and Space Act, der die Schaffung der NASA vorsieht. Dieses historische Ereignis markiert die Geburtsstunde der modernen amerikanischen Raumfahrt.
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Wichtige Fakten zur NASA-Gründung
Datum:

29. Juli 1958.
Grund:
Reaktion auf den sowjetischen Sputnik-Schock von 1957.
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Ziel:
Zivile Kontrolle über die Weltraumforschung statt militärischer Leitung.
Vorläufer:
Die NASA übernahm die Infrastruktur der NACA (National Advisory Committee for Aeronautics).
Betriebsbeginn:
1. Oktober 1958.
Die Anfangsjahre der NASA von 1958 bis 1963 waren geprägt vom bitteren Wettlauf ins All gegen die Sowjetunion, technologischen Rückschlägen und dem historischen Start des ersten bemannten US-Raumfahrtprogramms. Die junge Behörde musste aus dem Stand eine völlig neue Infrastruktur aufbauen, um den sowjetischen Vorsprung einzuholen
In den ersten Monaten fehlte es der NASA an starken Trägerraketen, weshalb eigene Startversuche regelmäßig in spektakulären Explosionen endeten.
Militärische Schützenhilfe:
Im Dezember 1959 gliederte die NASA die Army Ballistic Missile Agency (ABMA) aus Huntsville ein.
Das deutsche Raketenteam:
Mit diesem Transfer wechselte auch der deutsche Konstrukteur Wernher von Braun und sein Team zur NASA. Er wurde Direktor des neuen Marshall Space Flight Center und entwickelte dort die dringend benötigten, zuverlässigen Großraketen (wie die Saturn-Reihe).
Projekt Mercury: Die ersten Amerikaner im All.
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Nur wenige Tage nach der offiziellen Organisation rief die NASA im Oktober 1958 das Projekt Mercury ins Leben – das erste bemannte Raumfahrtprogramm der USA.
Die "Mercury Seven":
Im April 1959 stellte die NASA ihre ersten sieben Astronauten vor, allesamt militärische Testpiloten, die im Land wie Popstars gefeiert wurden. Zu ihnen gehörte auch die Mathematikerin Katherine Johnson, die als "menschlicher Computer" die Flugbahnen berechnete.
„Katherine Johnson“:
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Die Verbindung zwischen Katherine Johnson und John Glenn ist eine der legendärsten und wichtigsten Anekdoten der US-Raumfahrtgeschichte. Sie zeigt, wie wichtig menschliches Vertrauen in einer Ära des technologischen Umbruchs war:
Das historische Problem vor dem Flug von Friendship 7:
Im Februar 1962 stand die NASA kurz davor, mit der Mission Friendship 7 den Astronauten John Glenn als ersten Amerikaner in eine Erdumlaufbahn zu schicken.
Die neuen Computer:
Die NASA nutzte für die hochkomplexen orbitalen Berechnungen erstmals die brandneuen, raumgroßen IBM 7090-Großrechner. Diese kalkulierten Startwinkel, Geschwindigkeiten und die exakten Wiedereintrittskoordinaten.
Das Misstrauen:
Die Technik war damals noch extrem fehleranfällig und neigte zu Systemabstürzen. Die Astronauten – allen voran John Glenn – zögerten verständlicherweise, ihr Leben blind einer Maschine anzuvertrauen.
„Holt das Mädchen!“
Vor dem Start forderte John Glenn die NASA-Ingenieure ausdrücklich auf, die Berechnungen der IBM-Computer von Katherine Johnson manuell überprüfen zu lassen. Da sie für ihre fehlerfreie Arbeit an den Flugbahnen früherer Missionen bekannt war, genoss sie im Team allerhöchsten Respekt.
Glenn sagte damals den berühmten Satz:„
Holt das Mädchen. Wenn sie sagt, dass die Zahlen stimmen, bin ich bereit zu fliegen.“
(„Get the girl to check the numbers. If she says they’re good, I’m ready to go.“)

Die Leistung hinter den Kulissen:
Obwohl die USA zu dieser Zeit noch stark von der rassistischen Jim-Crow-Segregation geprägt waren und Katherine Johnson als afroamerikanische Frau in einem getrennten Trakt arbeiten musste, war ihre mathematische Brillanz unverzichtbar:
Präzisionsarbeit unter Zeitdruck:
Johnson setzte sich an ihren Schreibtisch und rechnete die komplexen orbitalen Gleichungen der IBM-Computer eineinhalb Tage lang per Hand nach.
Werkzeuge:
Ihr standen dabei lediglich ein Bleistift, Papier und eine mechanische Tischrechenmaschine zur Verfügung.
Das Ergebnis:
Sie bestätigte, dass die Zahlen der Computer absolut korrekt waren. Erst nach ihrem sprichwörtlichen „grünen Licht“ stieg Glenn am 20. Februar 1962 in die Kapsel und flog erfolgreich ins All.
Diese außergewöhnliche Geschichte und das Leben von Katherine Johnson sowie ihren Kolleginnen Dorothy Vaughan und Mary Jackson wurden über 50 Jahre später durch das Buch und den Oscar-nominierten Kinofilm Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen weltberühmt.
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Erneuter Dämpfer:
Bevor die NASA einen Menschen ins All schicken konnte, flog der Sowjet Juri Gagarin am 12. April 1961 als erster Mensch in den Orbit.
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Alan Shepard zieht nach:
Am 5. Mai 1961 flog Alan Shepard mit der Kapsel Freedom 7 als erster Amerikaner ins All. Es war jedoch nur ein 15-minütiger, suborbitaler Flug (ein "Sprung" in den Weltraum ohne Erdumrundung).
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John Glenns Triumph:
Erst am 20. Februar 1962 gelang es John Glenn in der Kapsel Friendship 7, als erster Amerikaner die Erde dreimal komplett zu umrunden.
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Kennedys historische Kampfansage:
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Der anhaltende sowjetische Vorsprung veranlasste US-Präsident John F. Kennedy am 25. Mai 1961 zu seiner legendären Rede vor dem Kongress. Er setzte das radikale Ziel, noch vor Ende des Jahrzehnts einen Menschen sicher auf dem Mond zu landen.
Dieses politische Versprechen transformierte die NASA innerhalb kürzester Zeit von einer kleinen, strauchelnden Behörde in einen gigantischen Forschungsapparat mit einem Budget, das zeitweise über 4 % des gesamten US-Bundeshaushalts verschlang. Mit dem Ende des Mercury-Programms im Jahr 1963 war das Fundament gelegt, um über das zweisitzige Gemini-Programm direkt das Apollo-Mondprogramm anzusteuern.
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Die Namen der Astronauten kannten wir als Jungen alle. Wir sammelten die Bilder von ihnen kunstvoll mit in Schönschrift verfaßten Texten in Ringbüchern. Ein freundschaftlicher Wettstreit, wer es am schönsten gemacht hatte.
Für uns sah damals so die Zukunft aus. Raumfahrt, Mond, Mars, …
Es war die Zeit von Raumschiff Enterprise.
„Fremde neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen zu suchen, mutig dorthin zu gehen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist.“ …

Science Fiction wie Charles Dickens. Isaak Assimov, Arthur C. Clarke, H. G. Wells …
(Vieles wurde ja auch Wirklichkeit: Laser, Laserwaffen, Raumstationen, bemannte Raumfahrt, Mondlandung …)
 
29. Juli 1958:
US-Präsident Dwight D. Eisenhower unterzeichnet den National Aeronautics and Space Act, der die Schaffung der NASA vorsieht. Dieses historische Ereignis markiert die Geburtsstunde der modernen amerikanischen Raumfahrt.
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Wichtige Fakten zur NASA-Gründung
Datum:

29. Juli 1958.
Grund:
Reaktion auf den sowjetischen Sputnik-Schock von 1957.
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Ziel:
Zivile Kontrolle über die Weltraumforschung statt militärischer Leitung.
Vorläufer:
Die NASA übernahm die Infrastruktur der NACA (National Advisory Committee for Aeronautics).
Betriebsbeginn:
1. Oktober 1958.
Die Anfangsjahre der NASA von 1958 bis 1963 waren geprägt vom bitteren Wettlauf ins All gegen die Sowjetunion, technologischen Rückschlägen und dem historischen Start des ersten bemannten US-Raumfahrtprogramms. Die junge Behörde musste aus dem Stand eine völlig neue Infrastruktur aufbauen, um den sowjetischen Vorsprung einzuholen
In den ersten Monaten fehlte es der NASA an starken Trägerraketen, weshalb eigene Startversuche regelmäßig in spektakulären Explosionen endeten.
Militärische Schützenhilfe:
Im Dezember 1959 gliederte die NASA die Army Ballistic Missile Agency (ABMA) aus Huntsville ein.
Das deutsche Raketenteam:
Mit diesem Transfer wechselte auch der deutsche Konstrukteur Wernher von Braun und sein Team zur NASA. Er wurde Direktor des neuen Marshall Space Flight Center und entwickelte dort die dringend benötigten, zuverlässigen Großraketen (wie die Saturn-Reihe).
Projekt Mercury: Die ersten Amerikaner im All.
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Nur wenige Tage nach der offiziellen Organisation rief die NASA im Oktober 1958 das Projekt Mercury ins Leben – das erste bemannte Raumfahrtprogramm der USA.
Die "Mercury Seven":
Im April 1959 stellte die NASA ihre ersten sieben Astronauten vor, allesamt militärische Testpiloten, die im Land wie Popstars gefeiert wurden. Zu ihnen gehörte auch die Mathematikerin Katherine Johnson, die als "menschlicher Computer" die Flugbahnen berechnete.
„Katherine Johnson“:
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Die Verbindung zwischen Katherine Johnson und John Glenn ist eine der legendärsten und wichtigsten Anekdoten der US-Raumfahrtgeschichte. Sie zeigt, wie wichtig menschliches Vertrauen in einer Ära des technologischen Umbruchs war:
Das historische Problem vor dem Flug von Friendship 7:
Im Februar 1962 stand die NASA kurz davor, mit der Mission Friendship 7 den Astronauten John Glenn als ersten Amerikaner in eine Erdumlaufbahn zu schicken.
Die neuen Computer:
Die NASA nutzte für die hochkomplexen orbitalen Berechnungen erstmals die brandneuen, raumgroßen IBM 7090-Großrechner. Diese kalkulierten Startwinkel, Geschwindigkeiten und die exakten Wiedereintrittskoordinaten.
Das Misstrauen:
Die Technik war damals noch extrem fehleranfällig und neigte zu Systemabstürzen. Die Astronauten – allen voran John Glenn – zögerten verständlicherweise, ihr Leben blind einer Maschine anzuvertrauen.
„Holt das Mädchen!“
Vor dem Start forderte John Glenn die NASA-Ingenieure ausdrücklich auf, die Berechnungen der IBM-Computer von Katherine Johnson manuell überprüfen zu lassen. Da sie für ihre fehlerfreie Arbeit an den Flugbahnen früherer Missionen bekannt war, genoss sie im Team allerhöchsten Respekt.
Glenn sagte damals den berühmten Satz:„
Holt das Mädchen. Wenn sie sagt, dass die Zahlen stimmen, bin ich bereit zu fliegen.“
(„Get the girl to check the numbers. If she says they’re good, I’m ready to go.“)

Die Leistung hinter den Kulissen:
Obwohl die USA zu dieser Zeit noch stark von der rassistischen Jim-Crow-Segregation geprägt waren und Katherine Johnson als afroamerikanische Frau in einem getrennten Trakt arbeiten musste, war ihre mathematische Brillanz unverzichtbar:
Präzisionsarbeit unter Zeitdruck:
Johnson setzte sich an ihren Schreibtisch und rechnete die komplexen orbitalen Gleichungen der IBM-Computer eineinhalb Tage lang per Hand nach.
Werkzeuge:
Ihr standen dabei lediglich ein Bleistift, Papier und eine mechanische Tischrechenmaschine zur Verfügung.
Das Ergebnis:
Sie bestätigte, dass die Zahlen der Computer absolut korrekt waren. Erst nach ihrem sprichwörtlichen „grünen Licht“ stieg Glenn am 20. Februar 1962 in die Kapsel und flog erfolgreich ins All.
Diese außergewöhnliche Geschichte und das Leben von Katherine Johnson sowie ihren Kolleginnen Dorothy Vaughan und Mary Jackson wurden über 50 Jahre später durch das Buch und den Oscar-nominierten Kinofilm Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen weltberühmt.
Anhang anzeigen 40668
Erneuter Dämpfer:
Bevor die NASA einen Menschen ins All schicken konnte, flog der Sowjet Juri Gagarin am 12. April 1961 als erster Mensch in den Orbit.
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Alan Shepard zieht nach:
Am 5. Mai 1961 flog Alan Shepard mit der Kapsel Freedom 7 als erster Amerikaner ins All. Es war jedoch nur ein 15-minütiger, suborbitaler Flug (ein "Sprung" in den Weltraum ohne Erdumrundung).
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John Glenns Triumph:
Erst am 20. Februar 1962 gelang es John Glenn in der Kapsel Friendship 7, als erster Amerikaner die Erde dreimal komplett zu umrunden.
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Kennedys historische Kampfansage:
Anhang anzeigen 40672
Der anhaltende sowjetische Vorsprung veranlasste US-Präsident John F. Kennedy am 25. Mai 1961 zu seiner legendären Rede vor dem Kongress. Er setzte das radikale Ziel, noch vor Ende des Jahrzehnts einen Menschen sicher auf dem Mond zu landen.
Dieses politische Versprechen transformierte die NASA innerhalb kürzester Zeit von einer kleinen, strauchelnden Behörde in einen gigantischen Forschungsapparat mit einem Budget, das zeitweise über 4 % des gesamten US-Bundeshaushalts verschlang. Mit dem Ende des Mercury-Programms im Jahr 1963 war das Fundament gelegt, um über das zweisitzige Gemini-Programm direkt das Apollo-Mondprogramm anzusteuern.
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Die Namen der Astronauten kannten wir als Jungen alle. Wir sammelten die Bilder von ihnen kunstvoll mit in Schönschrift verfaßten Texten in Ringbüchern. Ein freundschaftlicher Wettstreit, wer es am schönsten gemacht hatte.
Für uns sah damals so die Zukunft aus. Raumfahrt, Mond, Mars, …
Es war die Zeit von Raumschiff Enterprise.
„Fremde neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen zu suchen, mutig dorthin zu gehen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist.“ …

Science Fiction wie Charles Dickens. Isaak Assimov, Arthur C. Clarke, H. G. Wells …
(Vieles wurde ja auch Wirklichkeit: Laser, Laserwaffen, Raumstationen, bemannte Raumfahrt, Mondlandung …)
Und keiner lernt aus Terminator
 
30. Juli 1945:
Das japanische U-Boot I-58 versenkt die USS Indianapolis, die wenige Tage zuvor Teile für die Atombomben von der US-Westküste nach Tinian gebracht hat. Aufgrund der hohen Geheimhaltungsstufe werden erst nach fünf Tagen durch Zufall die letzten 316 Überlebenden der 1196 Mann starken Besatzung entdeckt.
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Die USS Indianapolis (CA-35) war ein Schwerer Kreuzer der Portland-Klasse der US Navy, der 1932 in Dienst gestellt wurde. Tragische Berühmtheit erlangte das Schiff durch seine Versenkung am 30. Juli 1945, die zur schwersten Marinekatastrophe in der Geschichte der Vereinigten Staaten führte

Technische Daten und Rolle:
Schiffstyp:

Schwerer Kreuzer der Portland-Klasse (nur zwei Einheiten gebaut).
Dimensionen:
Rund 186 Meter lang und knapp 10.000 Tonnen schwer.
Bewaffnung:
Neun 20,3-Zentimeter-Geschütze als Hauptartillerie.
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Einsatz:
Flaggschiff der 5. US-Flotte im Pazifikkrieg mit zehn verdienten Kampfsternen.

Die geheime Mission:
Im Juli 1945 transportierte die USS Indianapolis in einer streng geheimen Mission wichtige Bauteile und das angereicherte Uran für die Atombombe „Little Boy“ nach Tinian. Von dort aus startete später der Angriff auf Hiroshima.
Torpedierung und Katastrophe:
Nachdem das Schiff die Fracht abgeliefert hatte, wurde es auf dem Weg nach Guam in der Philippinensee vom japanischen U-Boot I-58 gesichtet. Zwei Torpedotreffer versenkten den Kreuzer in nur zwölf Minuten.
Der Untergang:
Etwa 300 der 1.195 Besatzungsmitglieder starben direkt beim Angriff und eingeschlossen beim Untergang-
Das Drama im Wasser:
Rund 900 Männer trieben ohne Nahrung und Wasser im offenen Meer. Aufgrund der strikten Geheimhaltung wurde das Schiff tagelang nicht vermisst.
Die Tage im Pazifik:
Die Überlebenden kämpften mit Dehydration, Unterkühlung, Halluzinationen und Hai-Angriffen.
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Ölverschmiert, kurz vor dem Verdursten, verletzt und unterkühlt, von
der Sonne verbrannt und von ständigen Hai-Angriffen dezimiert: Die
Überlebenden des Untergangs.

Die Rettung:
Erst nach viereinhalb Tagen entdeckte die Besatzung eines zufällig vorbeifliegenden Aufklärungsflugzeugs die Männer. Am Ende überlebten nur 316 Matrosen, darunter Kapitän Charles B. McVay III.

Nachspiel und Fund des Wracks:
Kapitän McVay wurde nach dem Krieg vor ein Kriegsgericht gestellt, da er keine Zickzack-Kurse gefahren war. Er wurde erst im Jahr 2000 posthum von der US-Regierung vollständig entlastet.

Im August 2017 entdeckte ein ziviles Forscherteam um Microsoft-Mitgründer Paul Allen das Wrack der USS Indianapolis in einer Tiefe von rund 5.500 Metern auf dem Meeresgrund.
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Zuletzt bearbeitet:
30. Juli 2003:
Der letzte VW Käfer rollt im Volkswagenwerk in Puebla (Mexiko) vom Band.
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Das war ein historischer Tag für die Automobilwelt. Am 30. Juli 2003 endete nach 65 Jahren und genau 21.529.464 gebauten Fahrzeugen eine absolute Ära.

Wichtige Fakten zum Produktionsende:
Das finale Modell:

Der letzte Käfer war ein aquablaues Modell der Sonderedition „Última Edición“.
Der Zielort:
Dieses finale Fahrzeug rollte direkt in die Autostadt nach Wolfsburg ins VW-Museum.
Der Grund:
Strengere Abgas- und Sicherheitsvorschriften sowie sinkende Verkaufszahlen machten das Aus unumgänglich.
Letztes Refugium:
Mexiko war das einzige Land, in dem der Ur-Käfer (Vocho genannt) wegen seiner Robustheit und des niedrigen Preises so lange als Neuwagen und Taxi überlebte.


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VW-Käfer
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VW-Käfer Cabrio
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und die militärische Version des VW-Käfer: Der "Kübelwagen"
 
30. Juli 1971:
David Randolph Scott und James Irwin landen mit der Mondlandefähre der Apollo 15 als vierte NASA-Mission auf dem Mond, auf dem sie drei Tage verbringen werden. Bei dieser Mission kommt erstmals das Lunar Roving Vehicle zum Einsatz.
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Am 30. Juli 1971 landete die Apollo-15-Mission auf dem Mond, bei der die Astronauten David Scott und James Irwin zum ersten Mal das Lunar Roving Vehicle (LRV) – das legendäre Mondauto – einsetzten.

Diese Mission revolutionierte die Monderkundung, da sich die Astronauten dadurch weitaus weiter von ihrer Landefähre entfernen konnten als je zuvor.

Wichtigste Fakten zum ersten Mondauto:
Entwickler:

Das LRV wurde von der Boeing Company im Auftrag der NASA entwickelt.
Besatzung:
Platz für zwei Astronauten mitsamt Lebenserhaltungssystemen, Werkzeugen und Mondgestein.
Antrieb:
Vier separate 0,25-PS-Elektromotoren (einer an jedem Rad).
Geschwindigkeit:
Die Höchstgeschwindigkeit betrug etwa 10 bis 12 km/h.
Reichweite:
Auf Apollo 15 legten die Astronauten eine Gesamtstrecke von knapp 28 Kilometern zurück.

Warum das LRV ein Meilenstein war:
Vor Apollo 15 waren Astronauten komplett zu Fuß unterwegs. Das begrenzte ihren Aktionsradius wegen des Sauerstoffvorrats drastisch. Mit dem LRV stieg die Mobilität enorm: Die Astronauten erreichten tiefere Täler und Kraterränder der Hadley-Apenninen-Region und sammelten über 77 kg wertvolles Probenmaterial, darunter die berühmte Genesis-Rock-Probe.
Das Fahrzeug war so konstruiert, dass es zusammengefaltet wie ein Koffer in der Landefähre transportiert und auf der Oberfläche über ein Seilzugsystem vollautomatisch entfaltet wurde. Insgesamt kam das LRV auch bei den nachfolgenden Missionen Apollo 16 und Apollo 17 erfolgreich zum Einsatz.