rotherhund
. .. .. .. .
- 28 April 2006
- 9.676
- 2.599
Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Anmerkung: This feature may not be available in some browsers.
Grundsätlich möchte ich dir fuer all deine Berichte danken, du machst das so so toll. Danke dir.28. Juli 1951:
Der Disney-Film Alice im Wunderland nach dem gleichnamigen Roman von Lewis Carroll hat in den USA seine Weltpremiere.
Anhang anzeigen 40650
Der Disney-Klassiker „Alice im Wunderland“ (1951) ist der 13. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt Disney Studios und basiert auf den berühmten Büchern von Lewis Carroll.
Handlung & Stil:
Die Reise:
Das neugierige Mädchen Alice folgt einem weißen Kaninchen in seinen Bau und fällt in eine surreale Welt voller logischer Widersprüche, psychedelischer Farben und skurriler Figuren.
Literarische Vorlage:
Der Film kombiniert Elemente aus „Alice im Wunderland“ und dem Nachfolgebuch „Alice hinter den Spiegeln“.
Visueller Stil:
Stark geprägt von den farbenfrohen und avantgardistischen Konzeptkunst-Designs der Künstlerin Mary Blair.
Unvergessliche Charaktere:
Alice:
Ein junges, fantasievolles Mädchen, das sich nach einer Welt sehnt, in der alles anders ist.
Anhang anzeigen 40645
Das Weiße Kaninchen:
Ständig im Stress und im Verzug („Ich zu spät, ich zu spät!“).
Anhang anzeigen 40646
Der Verrückte Hutmacher & der Märzhase:
Veranstalten die berühmte „Nicht-Geburtstags“-Teeparty.
(Siehe Alice Im Wunderland-Thread vom 04. Juli:
Der verrückte Hutmacher – Eine wahre dramatische Geschichte, warum der Hutmacher verückt ist (Bleivergiftung))![]()
In Remember
www.klamm.de
Anhang anzeigen 40647
Die Grinsekatze (Cheshire Cat):
Eine stets lächelnde, gestreifte Katze, die sich unsichtbar machen kann und philosophischen Unsinn redet.
Anhang anzeigen 40648
Die Herzkönigin:
Eine tyrannische Herrscherin mit einem Hang zum Köpfen („Ab mit ihrem Kopf!“).
Anhang anzeigen 40649
Berühmte Lieder:
Der Film enthält mehr Lieder als jeder andere Disney-Klassiker, darunter:„
In My Own World“ (In meiner Welt)„
The Unbirthday Song“ (Das Nicht-Geburtstags-Lied)
„All in the Golden Afternoon“ (Die goldene Nachmittagszeit)
Grundsätlich möchte ich dir fuer all deine Berichte danken, du machst das so so toll. Danke dir.



29. Juli1817 - In Stuttgart kommt Wilhelm Griesinger, einer der Begründer der modernen, naturwissenschaftlich orientierten Psychiatrie, zur Welt.
29. Juli1954 - In London erscheint The Fellowship of the Ring, der erste Teil von J. R. R. Tolkiens Roman-Trilogie Der Herr der Ringe.









Und keiner lernt aus Terminator29. Juli 1958:
US-Präsident Dwight D. Eisenhower unterzeichnet den National Aeronautics and Space Act, der die Schaffung der NASA vorsieht. Dieses historische Ereignis markiert die Geburtsstunde der modernen amerikanischen Raumfahrt.
Anhang anzeigen 40663
Wichtige Fakten zur NASA-Gründung
Datum:
29. Juli 1958.
Grund:
Reaktion auf den sowjetischen Sputnik-Schock von 1957.
Anhang anzeigen 40664
Ziel:
Zivile Kontrolle über die Weltraumforschung statt militärischer Leitung.
Vorläufer:
Die NASA übernahm die Infrastruktur der NACA (National Advisory Committee for Aeronautics).
Betriebsbeginn:
1. Oktober 1958.
Die Anfangsjahre der NASA von 1958 bis 1963 waren geprägt vom bitteren Wettlauf ins All gegen die Sowjetunion, technologischen Rückschlägen und dem historischen Start des ersten bemannten US-Raumfahrtprogramms. Die junge Behörde musste aus dem Stand eine völlig neue Infrastruktur aufbauen, um den sowjetischen Vorsprung einzuholen
In den ersten Monaten fehlte es der NASA an starken Trägerraketen, weshalb eigene Startversuche regelmäßig in spektakulären Explosionen endeten.
Militärische Schützenhilfe:
Im Dezember 1959 gliederte die NASA die Army Ballistic Missile Agency (ABMA) aus Huntsville ein.
Das deutsche Raketenteam:
Mit diesem Transfer wechselte auch der deutsche Konstrukteur Wernher von Braun und sein Team zur NASA. Er wurde Direktor des neuen Marshall Space Flight Center und entwickelte dort die dringend benötigten, zuverlässigen Großraketen (wie die Saturn-Reihe).
Projekt Mercury: Die ersten Amerikaner im All.
Anhang anzeigen 40665
Nur wenige Tage nach der offiziellen Organisation rief die NASA im Oktober 1958 das Projekt Mercury ins Leben – das erste bemannte Raumfahrtprogramm der USA.
Die "Mercury Seven":
Im April 1959 stellte die NASA ihre ersten sieben Astronauten vor, allesamt militärische Testpiloten, die im Land wie Popstars gefeiert wurden. Zu ihnen gehörte auch die Mathematikerin Katherine Johnson, die als "menschlicher Computer" die Flugbahnen berechnete.
„Katherine Johnson“:
Anhang anzeigen 40666
Die Verbindung zwischen Katherine Johnson und John Glenn ist eine der legendärsten und wichtigsten Anekdoten der US-Raumfahrtgeschichte. Sie zeigt, wie wichtig menschliches Vertrauen in einer Ära des technologischen Umbruchs war:
Das historische Problem vor dem Flug von Friendship 7:
Im Februar 1962 stand die NASA kurz davor, mit der Mission Friendship 7 den Astronauten John Glenn als ersten Amerikaner in eine Erdumlaufbahn zu schicken.
Die neuen Computer:
Die NASA nutzte für die hochkomplexen orbitalen Berechnungen erstmals die brandneuen, raumgroßen IBM 7090-Großrechner. Diese kalkulierten Startwinkel, Geschwindigkeiten und die exakten Wiedereintrittskoordinaten.
Das Misstrauen:
Die Technik war damals noch extrem fehleranfällig und neigte zu Systemabstürzen. Die Astronauten – allen voran John Glenn – zögerten verständlicherweise, ihr Leben blind einer Maschine anzuvertrauen.
„Holt das Mädchen!“
Vor dem Start forderte John Glenn die NASA-Ingenieure ausdrücklich auf, die Berechnungen der IBM-Computer von Katherine Johnson manuell überprüfen zu lassen. Da sie für ihre fehlerfreie Arbeit an den Flugbahnen früherer Missionen bekannt war, genoss sie im Team allerhöchsten Respekt.
Glenn sagte damals den berühmten Satz:„
Holt das Mädchen. Wenn sie sagt, dass die Zahlen stimmen, bin ich bereit zu fliegen.“
(„Get the girl to check the numbers. If she says they’re good, I’m ready to go.“)
Die Leistung hinter den Kulissen:
Obwohl die USA zu dieser Zeit noch stark von der rassistischen Jim-Crow-Segregation geprägt waren und Katherine Johnson als afroamerikanische Frau in einem getrennten Trakt arbeiten musste, war ihre mathematische Brillanz unverzichtbar:
Präzisionsarbeit unter Zeitdruck:
Johnson setzte sich an ihren Schreibtisch und rechnete die komplexen orbitalen Gleichungen der IBM-Computer eineinhalb Tage lang per Hand nach.
Werkzeuge:
Ihr standen dabei lediglich ein Bleistift, Papier und eine mechanische Tischrechenmaschine zur Verfügung.
Das Ergebnis:
Sie bestätigte, dass die Zahlen der Computer absolut korrekt waren. Erst nach ihrem sprichwörtlichen „grünen Licht“ stieg Glenn am 20. Februar 1962 in die Kapsel und flog erfolgreich ins All.
Diese außergewöhnliche Geschichte und das Leben von Katherine Johnson sowie ihren Kolleginnen Dorothy Vaughan und Mary Jackson wurden über 50 Jahre später durch das Buch und den Oscar-nominierten Kinofilm Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen weltberühmt.
Anhang anzeigen 40668
Erneuter Dämpfer:
Bevor die NASA einen Menschen ins All schicken konnte, flog der Sowjet Juri Gagarin am 12. April 1961 als erster Mensch in den Orbit.
Anhang anzeigen 40669
Alan Shepard zieht nach:
Am 5. Mai 1961 flog Alan Shepard mit der Kapsel Freedom 7 als erster Amerikaner ins All. Es war jedoch nur ein 15-minütiger, suborbitaler Flug (ein "Sprung" in den Weltraum ohne Erdumrundung).
Anhang anzeigen 40670
John Glenns Triumph:
Erst am 20. Februar 1962 gelang es John Glenn in der Kapsel Friendship 7, als erster Amerikaner die Erde dreimal komplett zu umrunden.
Anhang anzeigen 40671
Kennedys historische Kampfansage:
Anhang anzeigen 40672
Der anhaltende sowjetische Vorsprung veranlasste US-Präsident John F. Kennedy am 25. Mai 1961 zu seiner legendären Rede vor dem Kongress. Er setzte das radikale Ziel, noch vor Ende des Jahrzehnts einen Menschen sicher auf dem Mond zu landen.
Dieses politische Versprechen transformierte die NASA innerhalb kürzester Zeit von einer kleinen, strauchelnden Behörde in einen gigantischen Forschungsapparat mit einem Budget, das zeitweise über 4 % des gesamten US-Bundeshaushalts verschlang. Mit dem Ende des Mercury-Programms im Jahr 1963 war das Fundament gelegt, um über das zweisitzige Gemini-Programm direkt das Apollo-Mondprogramm anzusteuern.
Anhang anzeigen 40673
Die Namen der Astronauten kannten wir als Jungen alle. Wir sammelten die Bilder von ihnen kunstvoll mit in Schönschrift verfaßten Texten in Ringbüchern. Ein freundschaftlicher Wettstreit, wer es am schönsten gemacht hatte.
Für uns sah damals so die Zukunft aus. Raumfahrt, Mond, Mars, …
Es war die Zeit von Raumschiff Enterprise.
„Fremde neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen zu suchen, mutig dorthin zu gehen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist.“ …
Science Fiction wie Charles Dickens. Isaak Assimov, Arthur C. Clarke, H. G. Wells …
(Vieles wurde ja auch Wirklichkeit: Laser, Laserwaffen, Raumstationen, bemannte Raumfahrt, Mondlandung …)








