In Remember

19. Juli 1956:
Juliane Werding, deutsche Sängerin und Texterin wird geboren.
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Juliane Werding (geboren am 19. Juli 1956 in Essen) ist eine der erfolgreichsten deutschen Pop- und Rocksängerinnen der 1970er, 1980er und 1990er Jahre, die sich völlig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat.

Meilensteine ihrer Musikkarriere:
Der Durchbruch:

Mit nur 15 Jahren landete sie 1972 mit dem dramatischen Song Am Tag, als Conny Kramer starb einen Nummer-eins-Hit in Deutschland.
Weitere große Hits:
Zu ihren bekanntesten Liedern zählen Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst (1975) sowie die Synthie-Pop-Klassiker Nacht voll Schatten (1983) und Stimmen im Wind (1986).
Erfolgreichstes Album:
Ihr 1986 veröffentlichtes Album Sehnsucht ist unheilbar hielt sich über ein Jahr lang in den deutschen Charts.

Rückzug und heutiges Leben:
Zweite Karriere:

Werding absolvierte eine Ausbildung zur Heilpraktikerin und arbeitete ab 2009 in einer Gemeinschaftspraxis in Starnberg.
Rückzug aus den Medien:
Seit 2009 meidet sie die große Bühne komplett und lehnt Angebote für Schlager-Comebacks konsequent ab.
Lebenszeichen:
Nach rund 15 Jahren Funkstille verfasste sie 2024 überraschend ein schriftliches Grußwort für eine Best-of-CD, um sich bei ihren treuen Fans zu bedanken.


 
19. Juli 1947:
Brian May, britischer Musiker wird geboren.
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Sir Brian Harold May ist ein weltberühmter britischer Gitarrist, Komponist, Astrophysiker und Tierschützer, der vor allem als Gründungsmitglied und Leadgitarrist der Rockband Queen Musikgeschichte geschrieben hat.Gemeinsam mit Freddie Mercury, Roger Taylor und John Deacon prägte er den unverkennbaren Sound von Queen, zu dem er legendäre Hymnen wie "We Will Rock You" und "The Show Must Go On" beisteuerte. Einzigartig macht ihn auch seine legendäre, selbstgebaute E-Gitarre „Red Special“.

Musikalische Karriere & Queen
The Red Special:

Seine ikonische Gitarre baute May Anfang der 1960er Jahre zusammen mit seinem Vater aus dem Holz eines alten Kamins. Sie verleiht ihm bis heute seinen unverwechselbaren, singenden Klang.
Hymnen-Schreiber:
Aus seiner Feder stammen Welthits wie "We Will Rock You", "Tie Your Mother Down", "I Want It All" und "Who Wants to Live Forever".
Queen + Adam Lambert:
Nach dem Tod von Freddie Mercury führt May das Erbe der Band fort. Seit 2012 tourt er gemeinsam mit Schlagzeuger Roger Taylor und dem Sänger Adam Lambert extrem erfolgreich um die Welt.
Soloprojekte:
Neben Queen veröffentlichte May erfolgreiche Soloalben wie Back to the Light und Another World, die in den letzten Jahren als Sondereditionen neu aufgelegt wurden.

Wissenschaft & Aktivismus:
Doktor der Astrophysik:
May unterbrach seine akademische Laufbahn in den 1970ern für Queen. Nach über 30 Jahren Pause stellte er seine Doktorarbeit fertig und erlangte 2007 den Doktortitel in Astrophysik. Er arbeitete unter anderem auch mit der NASA zusammen.
Tierschutz:
Er ist ein leidenschaftlicher Aktivist für die Rechte von Wildtieren und setzt sich in Großbritannien intensiv gegen die Fuchsjagd und das Keulen von Dachsen ein.
Ritterschlag:
Aufgrund seiner Verdienste um die Musik und die Wohltätigkeit wurde er von König Charles III. offiziell zum Ritter (Knight Bachelor) geschlagen und darf sich seither Sir Brian May nennen.

Persönliches & Gesundheit
Schlaganfall:

Im Spätsommer 2024 erlitt Brian May überraschend einen leichten Schlaganfall, durch den er zeitweise die Kontrolle über seinen linken Arm verlor. Er erholte sich jedoch glücklicherweise vollständig.
Vermögen:
Mit einem geschätzten Vermögen von rund 190 Millionen Pfund gehört er zu den wohlhabendsten Musikern des Vereinigten Königreichs.





 
20. Juli 1944:
Das Stauffenberg-Attentat:

Claus Schenk Graf von Stauffenberg verübt ein Attentat auf den Führer A.H., das jedoch scheitert.
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Das Stauffenberg-Attentat vom 20. Juli 1944 war der bedeutendste Umsturzversuch des militärischen Widerstands gegen den Führer A.H. (den man hier nicht erwähnen kann) und das Nationalsozialistische Regime. Geleitet wurde die Verschwörung im Kern von Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der ein Bombenattentat auf den Führer A.H. verübte, um den Zweiten Weltkrieg zu beenden und Deutschland vor dem völligen Untergang zu retten.

Der Ablauf des 20. Juli 1944
Das Attentat:

Stauffenberg reiste zur Lagebesprechung in das Führerhauptquartier „Wolfsschanze“ bei Rastenburg (Ostpreußen). Er schaffte eine Aktentasche mit chemisch-mechanisch gezündetem Sprengstoff in den Raum und platzierte sie nahe bei dem Führer A.H. Danach verließ er die Baracke unter einem Vorwand.

Die Detonation:
Um 12:42 Uhr explodierte die Bombe. Stauffenberg beobachtete die Zerstörung aus der Ferne, war fest vom Tod des Führers A.H. überzeugt und flog sofort nach Berlin zurück, um den Staatsstreich anzuführen.

Die Operation Walküre:
In Berlin (im Bendlerblock) lief zeitgleich die „Operation Walküre“ an. Dieser offizielle Plan für innere Unruhen war von den Verschwörern so umgeformt worden, dass sie mit Hilfe der Wehrmacht die Macht im Staat, den Rundfunk und Ministerien übernehmen wollten.

Warum das Attentat scheiterte:
Der Führer A.H. überlebte die Explosion mit nur leichten Verletzungen. Dafür gab es drei wesentliche Gründe:

Weniger Sprengstoff:
Aus Zeitmangel konnte Stauffenberg nur eines von zwei Sprengstoffpaketen scharf machen.

Die Holzbaracke:
Die Besprechung fand wegen des Sommerwetters nicht im Betonbunker, sondern in einer Holzbaracke statt. Die Druckwelle entwich schnell durch die offenen Fenster nach außen.

Der Kartentisch:
Ein Anwesender hatte die Aktentasche zufällig hinter einen der massiven Holzsockel des schweren Kartentisches geschoben, der den Führer A.H. wie ein Schutzschild abschirmte.

Das Scheitern des Staatsstreichs und die Folgen:
Das Zögern:

Da das Überleben des Führers A.H. rasch über den Rundfunk verbreitet wurde, weigerten sich viele wichtige Generäle, den Befehlen der Verschwörer zu folgen. Der Umsturzversuch brach noch am Abend zusammen.

Die Hinrichtungen:
Stauffenberg wurde zusammen mit seinen Mitverschwörern Friedrich Olbricht, Albrecht Mertz von Quirnheim und Werner von Haeften noch in derselben Nacht im Innenhof des Berliner Bendlerblocks erschossen.

Die Rache des Regimes:
In den Folgemonaten nahm die Gestapo Tausende Verdächtige fest; rund 200 Verschwörer und Unterstützer wurden nach Schauprozessen vor dem „Volksgerichtshof“ brutal hingerichtet. Die Familien der Attentäter wurden in Sippenhaft genommen.

Heute gilt der 20. Juli 1944 als zentrales Symbol des deutschen Widerstands gegen die NS-Diktatur. Der Berliner Bendlerblock ist heute eine Gedenkstätte Deutscher Widerstand und das historische Erbe ist ein Fundament des Selbstverständnisses der Bundeswehr.
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Der Bendlerblock

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:(Ich finde es sehr schade, dass man den Namen des Führers "A.H." hier im Forum nicht erwähnen kann.

"Wer Geschichte vergisst ist dazu verdammt, sie zu wiederholen"

In meinen Augen ist es ein wahnsinniger Unterschied, ob man dieser Person positive Beiträge schreibt - oder ob man versucht, wichtige Teile der Geschichte warnend in Erinnerung zu bringen. Sehr Schade, dass man so wichtige Teile der Geschichte hier nicht richtig erwähnen kann.

In meinen Augen wäre es wichtiger, kritische Beiträge richtig schreiben zu können, Widerstandskämpfer und Opfer zu erwähnen - eben mit den Schuldigen. Spart man diese Verbrecher aus der Geschichte aus ist das in meinen Augen nur für Rechtsradikale sehr angenehm und unterstützend.

Veraltete ewig gestrige Braune Ansichten könnte man ja direkt melden. Die Moderatoren könnten diese "Beiträge" entfernen und rechtsradikale User aus dem Forum entfernen.
 
Zuletzt bearbeitet:
:mad:
20. Juli 1999:
Russland erklärt die 1945 in Deutschland erbeuteten Kunstschätze zu russischem Eigentum.
(Erwartet jedoch, dass Deutschland weiter erbeutete Kunstschätze nach Russland zurückgibt!)

Ich frage mich: Was sagt das über das internationale Rechts-System aus?

Ja, gerade Russland hat unter den NAZIs unwahrscheinlich gelitten. Die Vernichtung der Sowjet-Soldaten durch Hunger und Zwangsarbeit, all die Kriegsverbrechen ...

Nur - sagt dann dieses Beispiel "Russland" folgendes für das Recht aus: Ein Land, eine Volksgruppe, eine Glaubensgemeinschaft hat das Recht, wenn es genug gelitten hat die Justiz außer Kraft zu setzen. Aber hat man wirklich das "Recht" - wenn man "genug gelitten hat" - alle Gesetze außer Kraft zu setzen? Oder ist dieses Ignorieren von Gesetzen und diese Selbstjustiz lediglich das "Recht des Siegers". Kann der Sieger eines Krieges wirklich heute noch alle von ihm selbst geforderten Einhaltungen der Gesetze anderen gegenüber ignorieren?

Kann jeder Bürger, jeder Staat, jede Bevölkerungsgruppe - wenn sie "genug gelitten haben" - auch jedes Gesetz aushebeln? Kann jeder Sieger machen, was er will?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Zillertaler Inklinanten (auch Zillertaler Emigranten; von lateinisch inclinare, ‚neigen‘, ‚sich zuneigen‘: einer Meinung oder Ansicht Zugetane, Anhänger einer Glaubenspartei) waren eine Gruppe lutherischer Protestanten (Augsburger Bekenntnis), die 1837 aus konfessionellen Gründen aus dem Zillertal vertrieben wurden und sich im Riesengebirge neu ansiedelten.

20. Juli1837 - Den aus dem Zillertal ausgewiesenen Protestanten wird Aufnahme in Preußen gewährt.

Zwischen dem 31. August und dem 4. September 1837 verließen 427 Zillertaler in vier Auswanderungszügen ihre Heimat. Elf von ihnen wanderten nach Kärnten und in die Steiermark in bestehende Toleranzgemeinden, 416 nach Niederschlesien aus. Zum Auswandern trafen sich die Zillertaler an den drei Linden beim Ortseingang von Hippach, die heute noch vorhanden sind.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Zillertaler_Inklinanten
 
20. Juli 1969:
Im Rahmen des Apollo-Programms der USA erfolgt die erste bemannte Mondlandung im Rahmen der Mission Apollo 11 durch Neil Armstrong und Buzz Aldrin, während Michael Collins in der Kommandokapsel den Erdtrabanten umkreist.
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Apollo 11 war die historische erste bemannte Raumfahrtmission zum Mond, bei der am 20. Juli 1969 die amerikanischen Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin als erste Menschen die Mondoberfläche betraten. Damit erfüllten die USA das von Präsident John F. Kennedy ausgegebene Ziel, noch vor dem Ende des Jahrzehnts einen Menschen auf den Mond und sicher zurück zur Erde zu bringen. Die Mission markierte den Höhepunkt des sogenannten „Wettlaufs ins All“ während des Kalten Krieges zwischen den USA und der Sowjetunion.

Die Besatzung (Crew):
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Die dreiköpfige Besatzung der NASA bestand aus erfahrenen Astronauten:
Neil Armstrong: Missionskommandant und der erste Mensch auf dem Mond.
Edwin „Buzz“ Aldrin: Pilot der Mondlandefähre und der zweite Mensch auf dem Mond.
Michael Collins: Pilot des Kommandomoduls. Er verblieb in der Mondumlaufbahn, um die Rückkehr seiner Kollegen abzusichern.

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Ablauf der Mission (16. – 24. Juli 1969):
Der Start:

Die Crew startete am 16. Juli 1969 an der Spitze einer gewaltigen Saturn-V-Rakete vom Kennedy Space Center in Florida.
Die Landung auf dem Mond:
Nach einer dreitägigen Reise erreichte das Raumschiff die Mondumlaufbahn. Am 20. Juli setzten Armstrong und Aldrin mit der Landefähre Eagle im „Meer der Ruhe“ (Mare Tranquillitatis) auf.
Der historische Schritt:
Am 21. Juli (nach Weltzeit UTC noch am 20. Juli) betrat Neil Armstrong den Mond mit den berühmten Worten: „Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit.“
Aufenthalt & Rückkehr:
Die beiden Astronauten sammelten rund zwei Stunden lang Gesteinsproben und stellten wissenschaftliche Geräte auf. Nach insgesamt knapp 22 Stunden auf dem Mond startete die Fähre wieder. Am 24. Juli wasserte die Kapsel Columbia sicher im Pazifischen Ozean.
 
20. Juli 1947:
Carlos Santana, mexikanischer Musiker und Gitarrist wird geboren.
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Carlos Santana ist ein weltberühmter, US-amerikanischer Gitarrist und Musiker mexikanischer Herkunft, der als Pionier des Latin Rock gilt. Mit seiner einzigartigen Kombination aus Rock-and-Roll, Blues-Melodien sowie lateinamerikanischen und afrikanischen Rhythmen prägte er ab den späten 1960er-Jahren die Musikgeschichte nachhaltig

Meilensteine und Musikkarriere:
Der Durchbruch:

Legendär wurde sein fulminanter Auftritt mit der Santana Blues Band beim Woodstock-Festival im Jahr 1969, wo er im Alter von nur 22 Jahren mit dem Song „Soul Sacrifice“ weltweit bekannt wurde.
Klassische Ära:
Alben wie Abraxas (1970) brachten unsterbliche Klassiker wie „Black Magic Woman“, „Oye Como Va“ und das Instrumentalstück „Samba Pa Ti“ hervor.
Das Mega-Comeback:
Nach ruhigeren Jahren gelang ihm 1999 mit dem Album Supernatural eines der erfolgreichsten Comebacks der Musikgeschichte. Der Welthit „Smooth“ (feat. Rob Thomas) und Songs wie „Maria Maria“ bescherten ihm weltweite Spitzenplätze in den Charts.

Auszeichnungen und Erfolg:
Santana hat im Laufe seiner über 50-jährigen Karriere mehr als 100 Millionen Tonträger verkauft.
Er gewann insgesamt 10 Grammy Awards sowie drei Latin Grammys. Allein neun Grammys erhielt er für das Projekt Supernatural.
Im Jahr 1998 wurde er offiziell in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
Das Magazin Rolling Stone listet ihn unter den besten Gitarristen aller Zeiten.

Privatleben und Soziales Engagement:
Carlos Santana wurde am 20. Juli 1947 in Mexiko geboren. Seit 2010 ist er in zweiter Ehe mit der Jazz-Schlagzeugerin Cindy Blackman verheiratet, die auch in seiner Band spielt. Neben der Musik widmet er sich intensiv wohltätigen Zwecken: Über seine eigene Milagro Foundation unterstützt er weltweit benachteiligte Kinder in den Bereichen Bildung und Gesundheit.



 
20. Juli 1881:
Der Sioux-Häuptling Sitting Bull kapituliert mit seinen Gefährten in Buford (North Dakota) vor der United States Army. Hunger, Heimweh und geringe Erfolgsaussichten des weiteren Kampfes haben die Indianer zur Rückkehr aus dem kanadischen Exil bewogen.
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Sitting Bull

Sittung Bull war mit seinem 2000 bis 3000 Gefolgsleuten nach seinem siegreichen Kampf bei Little Big Horn nach Kanada geflohen, um Strafexpeditionen der US-Saldaten aus dem Weg zu gehen.

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Schlacht am Little Big Horn / General Custer

Die 7. US-Kavallerie:
Nach Goldfunden hatte die US-Regierung diversen Indianer-Stämmen befohlen, ihre Gebiete zu verlassen und sich dem sich diverse Stämme weigerten, ihre Gebiete aufzugeben - und in die Reservate zu ziehen. Da sie sich weigerten wurden von der Regierung Truppen gesandt, die diese Indianer zu verfolgen und zu besiegen.

Die Schlacht am Little Big Horn:
Bei Little Big Horn griff General Custer mit ca. 650 Soldaten – wie er glaubte ein Soux-Dorf mit wenigen Hundert Indianern an. Es stellte sich jedoch heraus, dass bei Little Big Horn mehrere Tausend Indianer diverser Stämme rasteten.

Um schneller zu den indianischen Stämmen zu kommen ließen Custers Truppen die Kanaonen, Planwagen mit dem Nachschub und die Gattling-Waffen (Vorgänger der Maschinengewehre) zurück. Zudem teilte Custer seine Streitkräfte in 3 Gruppen auf. Im Gegensatz zu den Indianern hatten die US-Soldaten lediglich veraltete Pistolen und einschüssige Karabiner vom Typ Springfield Modell 1873 Trapdoor Kaliber .45-70 Government, die bei intensivem Gebrauch häufig Ladehemmung hatten. Ausgelöst durch Schwarzpulverrückstände, verschmutzte der Verschluss und machte die Waffe so nutzlos.
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Karabiner vom Typ Springfield Modell 1873 (Hinterlader mit Scharnierverschluss)

Die Lakota, der Cheyenne und der Arapaho:
Neben den Kriegern lagerten dort ca. 6000 „Nichtkombatttanten": Frauen, Kinder und Alte.
Etwa 12000 wütende Krieger stellten sich den Soldaten entgegen. Ihre Bewaffnung: Pfeil und Bogen; einschüssige Karabiner – und ca. 200 mehrschüssigen Repetiergewehren der Hersteller „Spencer“, „Henry“ und „Winchester“. Die Winchester-Gewehre z.B. waren jeweils für 20 Schuß Pistolenmunition in einem Magazin ausgelegt. Erst danach musste man die Winchester wieder nachladen.
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Winchester Modell 1866 (Magazin)

Die Flucht:
Keiner der Soldaten der 7. Kavellerie überlebte diese Schlacht. Aber Sitting Bull wusste, dass die US-Regierung sich die verlorene Schlacht nicht gefallen lassen würde. Es würden stärkere Truppen mit besserer Ausrüstung für Strafexpeditionen folgen. So flohen im Frühjahr 1877 Sitting Bull mit rund 2.000 bis 3.000 Gefolgslauten über die Grenze nach Kanada, um sich der Gefangennahme zu entziehen.

Die Enttäuschung:
Die kanadische Regierung und die britische Krone verweigerten dem Stamm dauerhaft eigenes Reservatsland und finanzielle Unterstützung.

Die Gründe für die Rückkehr (1881):
Ausrottung der Büffel:

Die Lebensgrundlage der Lakota wurde durch die systematische Vernichtung der Büffelherden zerstört.

Hungersnot:
Ohne Jagdwild und staatliche Rationen litten die Menschen unter extremem Nahrungsmangel und harten Wintern. So kehrten Sitting Bull und seine Gefolgsleute in die USA zurück.

Erzwungene Kapitulation:
Am 19. Juli 1881 ergab sich ein geschwächter Sitting Bull im Fort Buford (North Dakota) den US-Behörden.

Der Weg ins Reservat und die späten Jahre:
Internierung:
Nach seiner Kapitulation verbrachte er zunächst fast zwei Jahre als Kriegsgefangener im Fort Randall.

Leben in Standing Rock:
Erst 1883 durfte er zu seinem Volk in das Standing Rock Reservat ziehen.

Wild West Show:
Im Jahr 1885 nutzte er eine Tournee mit Buffalo Bills Wild West Show, um medienwirksam auf das Unrecht an seinem Volk aufmerksam zu machen.
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Tragisches Ende:
Der legendäre Sioux-Häuptling Sitting Bull (Tatanka Iyotake) wurde am 15. Dezember 1890 während eines Handgemenges von Mitgliedern der indianischen Reservatspolizei erschossen.
 
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