In Remember

08. Juli 1947:
US-General Roger Ramey erläutert der Presse, bei in der Nähe von Roswell (New Mexico) aufgefundenen Trümmerteilen handele es sich um Überreste eines Wetterballons. Eine frühere Luftwaffen-Meldung über den Fund eines UFOs wird dementiert.

Die Erste Meldung:
Jesse Marcel (oft fälschlicherweise Marcell geschrieben) war der Geheimdienstoffizier der US-Armee, der im Juli 1947 als einer der Ersten die rätselhaften Trümmerteile beim weltberühmten Roswell-Zwischenfall untersuchte. Er gilt als Schlüsselfigur der modernen UFO-Forschung, da er die Fundstücke zunächst für außerirdisch hielt, bevor das Militär die Version eines abgestürzten Wetterballons vorgab.

Die Rolle im Roswell-Zwischenfall
Der Fund:

Als Geheimdienstoffizier des 509th Bomb Group wurde Major Jesse Marcel im Juli 1947 zu einer Ranch nahe Roswell (New Mexico) gerufen, um merkwürdige, metallische Trümmer zu begutachten. (Laut Zeugenaussagen liegen auch seltsam aussehende leblose Opfer geborgen. Unter anderem auch diverse Soldaten und der Bestattungsunternehmer W. Glenn Dennis.)
Die Pressemitteilung:
Das Militär gab zunächst bekannt, eine „fliegende Scheibe“ geborgen zu haben. Kurz darauf wurde die Meldung revidiert: Es habe sich angeblich nur um einen Wetterballon gehandelt.
Das Beweisfoto:
Marcel wurde damals fotografiert, wie er für die Presse mit den harmlosen Überresten eines Ballons posierte.
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Spätere Enthüllungen und Vermächtnis:
Das Schweigen gebrochen:

Ende der 1970er Jahre brach Jesse Marcel sein Schweigen. In Interviews gab er an, dass die Trümmer auf den offiziellen Fotos damals ausgetauscht worden waren. Er war bis zu seinem Tod davon überzeugt, dass das echte Material nicht von der Erde stammte.

Projekt Mogul:
Offizielle Regierungsberichte aus den 1990er Jahren legten offen, dass es sich bei dem Absturz in Wahrheit um ein geheimes Spionage-Ballonprojekt handelte.
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Die Familie:
Sein Sohn, Jesse Marcel Jr., gab zeitlebens an, als kleiner Junge die echten, hochentwickelten Trümmerteile von seinem Vater gezeigt bekommen zu haben. Er beschrieb diese in seinem Buch The Roswell Legacy. Auch er kannte (auch später) keine Alufolie?

Seltsam:
Erstens:

Auf einem militärischen Flughafen, auf dem in den 40er Jahren ständig Wetterballons gestartet werden erkennt der Geheimdienst-Offizier Jesse Marcell nicht einmal die Überreste dieses „Wetterballons“!

Zweitens:
Das "Mogul-Projekt": Warum wurde aus einem Wetterballon plötzlich ein Spionage-Ballon. Schlimmer: Ein Geheimdienst-Offizier – der u.a. für Spionage-Ballons verantwortlich ist – erkennt nicht einmal einen Spionage-Ballon, für den er doch zuständig ist!

Drittens:
Warum werden für die Bergung der „Ballons“ hunderte von Soldaten eingesetzt, die das Gebiet peinlich genau durchkämmen müssen. Sie müssen jeden Fetzen des abgestürzten Ballons einsammeln. Nicht das kleinste Teil darf liegen bleiben. Dieser Aufwand für Aufolie, Holzlatten und normalem Klebestreifen?

Viertens:
Warum liegen bei dem Beweisfoto mit Marcel lediglich ein paar Fetzen Alufolie und Holzlatten herum? Wie kann man diesen Müll für ein UFO halten?

Fünftens:
Die geborgenen „seltsam aussehenden“ Leichen werden später als Dummie-Puppen für Projekt Mogul erklärt.
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Warum werden diese Dummie-Puppen bei derPressemitteilung von Marcell und der folgenden Pressekonferenz nicht erwähnt? Warum sind in einem einzelnen „Spionage-Ballon“ mehrere Dummie-Puppen? (Verwendete Dummies des Projektes „Mogul“ trugen zu jener Zeit US-Uniformen (Overalls) – warum wird bei Veröffentlichungen diese US-Uniformen nicht erwähnt? Warum glauben die Beteiligten, dass die seltsamen „Leichen“ tote Lebewesen sind? Selbst der Bestattungsunternehmers W. Glenn Dennis stellt nicht fest, dass es eine "Platikfigur" ist! Warum erkennt keiner eine Plastikpuppe??? Dummies waren zu jener Zeit zwar nicht so weitverbreitet bekannt. Jedoch lebensgroße Schaufenterpuppen kannte wohl jeder!

Ich glaube zwar nicht unbedingt an die "UFO-Theorie" - aber warum besteht der Roswell-Vorfall von Seiten der Regierung und des Militärs nur aus Lügen und Fehlinformationen? Warum sind diese Lügen bis heute nicht korregiert worden?
 
Zuletzt bearbeitet:
08. Juli 2012:
Ernest Borgnine, US-amerikanischer Schauspieler stirbt.
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Ernest Borgnine (geboren am 24. Januar 1917 als Ermes Effron Borgnino; gestorben am 8. Juli 2012) war einer der bekanntesten und vielseitigsten US-amerikanischen Charakterdarsteller Hollywoods. Er erlangte Weltruhm durch seine einprägsame Optik mit dem markanten „Bulldoggengesicht“ und einer charakteristischen Zahnlücke. Im Laufe seiner über sechs Jahrzehnte andauernden Karriere spielte er in mehr als 200 Film- und Fernsehproduktionen mit.

Biografie und Karrierebeginn
Herkunft:

Er kam in Connecticut als Sohn italienischer Einwanderer zur Welt.
Militärdienst:
Vor seiner Schauspielkarriere diente er zehn Jahre lang in der United States Navy.
Später Einstieg:
Erst nach dem Zweiten Weltkrieg begann er auf Drängen seiner Mutter mit der Schauspielerei.
Der Durchbruch:
Zunächst oft auf brutalere Schurkenrollen abonniert, feierte er 1953 als sadistischer Sergeant „Fatso“ in Verdammt in alle Ewigkeit seinen ersten großen Erfolg.
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Der Oscar-Gewinn:
Gegen sein bisheriges Image als Bösewicht wurde er 1955 für das Drama Marty besetzt. Seine sensible Darstellung des gutmütigen, einsamen Metzgers Marty Piletti brachte ihm 1956 den Oscar als bester Hauptdarsteller ein. Er setzte sich dabei gegen Hollywood-Größen wie Spencer Tracy, Frank Sinatra und James Dean durch.
Berühmte Filme und Serien:
Borgnine blieb bis ins hohe Alter als gefragter Darsteller aktiv. Zu seinen bekanntesten Projekten gehören:
Der Flug Des Phönix (1965)
Das dreckige Dutzend (The Dirty Dozen, 1967)
The Wild Bunch – Sie kannten kein Gesetz (1969)
Die Höllenfahrt der Poseidon (The Poseidon Adventure, 1972)
Die Klapperschlange (1981)
Airwolf (Kult-Fernsehserie der 1980er Jahre, Rolle als Hubschrauber-Pilot Dominic Santini)
Gattaca (1997)
SpongeBob Schwammkopf: Im englischen Original lieh er über viele Jahre dem gealterten
Superhelden Meerjungfraumann (Barnacle Boy) seine Stimme.
 
08. Juli 1999:
Pete Conrad, US-amerikanischer Astronaut stirbt.
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Charles „Pete“ Conrad Jr. war ein US-amerikanischer Astronaut und der dritte Mensch auf dem Mond. Er kommandierte 1969 die Mission Apollo 12. Bekannt war er vor allem für seinen ausgeprägten Humor und seine unkonventionelle Art

Raumfahrt-Missionen:
Conrad flog insgesamt viermal in den Weltraum:
Gemini 5
(1965):
Stellte zusammen mit Gordon Cooper einen neuen Langzeitrekord im All auf.
Gemini 11 (1966):
Flog gemeinsam mit Richard Gordon und erreichte einen Höhenrekord für bemannte Erdumkreisungen.
Apollo 12 (1969):
Conrad landete am 19. November 1969 auf dem Mond. Als er die Mondoberfläche betrat, scherzte er in Anspielung auf seine geringe Körpergröße: „Whoopee! Man, that may have been a small one for Neil, but that's a long one for me.“
Skylab 2 (1973):
Als Kommandant der ersten Besatzung rettete er die beschädigte Raumstation durch riskante Reparaturarbeiten im All.

Leben und Hintergrund:
Vor seiner Karriere bei der NASA studierte Conrad Luftfahrttechnik an der Princeton University. Danach arbeitete er als Testpilot für die US Navy. Nach seinem Ausscheiden aus der NASA war er in der Privatwirtschaft im Luft- und Raumfahrtsektor tätig. Er verstarb im Jahr 1999 an den Folgen eines Motorradunfalls. Sein Erbe lebt unter anderem in der von seiner Witwe gegründeten Conrad Challenge für junge Erfinder weiter
 
09. Juli 1946:
Bon Scott, australischer Rocksänger wird geboren.
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Ronald Belford „Bon“ Scott war der legendäre Frontmann und Sänger der australischen Hard-Rock-Band AC/DC von 1974 bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1980. Er prägte mit seiner markanten, rauen Stimme und seiner charismatischen, rebellischen Bühnenpräsenz den weltweiten Durchbruch der Band maßgeblich.

Herkunft und frühe Jahre:
Geburt: 9. Juli 1946 in Kirriemuir, Schottland.
Auswanderung:
Seine Familie zog 1952 nach Australien um.
Schulabbruch:
Er verließ die Schule mit 15 Jahren wegen seiner Abneigung gegen Autoritäten.
Frühe Bands:
Er spielte Schlagzeug und sang in Bands wie The Spektors, The Valentines und Fraternity.
Erfolg mit AC/DC
Einstieg:

Er ersetzte 1974 den ursprünglichen Sänger Dave Evans.
Meilensteine:
Er schrieb und sang Klassiker wie T.N.T., Whole Lotta Rosie und den Welthit Highway to Hell (YouTube).
Stil:
Er war bekannt für humorvolle, von Alkohol und Frauen geprägte Songtexte sowie seinen energetischen Lebensstil.

Tragischer Tod und Nachfolge
Todestag:

Er starb am 19. Februar 1980 in London im Alter von nur 33 Jahren.Todesursache: Offiziell wurde eine Alkoholvergiftung bzw. ein Unfall zertifiziert; er wurde leblos im Auto eines Bekannten gefunden.
Nachfolger:
Nach seinem Tod übernahm Brian Johnson den Posten am Mikrofon und nahm das Tribut-Album Back in Black auf.


 
10. Juli1862 - In Helsinki kommt die Malerin Helene Schjerfbeck zur Welt.
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Helene Schjerfbeck, Tochter des Eisenbahnangestellten Svante Schjerfbeck, war schon als Kind eine begabte Malerin und Zeichnerin. Als Vierjährige erlitt sie einen Hüftbruch, der dazu führte, dass sie die Schule nicht besuchen konnte; auch musste sie deshalb in späteren Jahren eine Lehrtätigkeit aufgeben, weil ihr der Aufstieg zu den Unterrichtsräumen zu beschwerlich war. Bereits als Schülerin hat sie mehrere Preise gewonnen; ein Bild der damals Siebzehnjährigen wurde von der Finnischen Kunstgesellschaft nach einer Ausstellung angekauft. In ihren Jugendjahren reiste Schjerfbeck viel. 1880 lebte sie mit einem Stipendium des finnischen Senats zu Studienzwecken einige Monate in Paris, wo sie bedeutende Anregungen aus der Künstlerszene gewann. Sie war Schülerin bei Léon Bonnat[1] und Jean-Léon Gérôme.[1]

Vom Juli 1887 bis in den Frühling des Folgejahres hinein besuchte Schjerfbeck ihre Freundin, die austro-britische Malerin Marianne Stokes und deren Mann Adrian Scott Stokes in St Ives in der englischen Grafschaft Cornwall und kehrte im Sommer 1889 noch einmal für einen längeren Aufenthalt dorthin zurück, wo sie mit ihrer finnischen Freundin Maria Wiik ein gemeinsames Atelier bezog. Im Gegensatz zu diesen bewegten Jugendjahren lebte Schjerfbeck später mehr als ein Jahrzehnt in Abgeschiedenheit in einem Dorf, ca. 30 Kilometer von Helsinki entfernt. Zusammen mit ihrer Mutter, die sie als alleinstehende Frau zu versorgen hatte, lebte sie auf engstem Raum in einer Einzimmerwohnung. Unter diesen Bedingungen schuf sie eine Reihe von Bildern, meist mit Frauen als Sujet. 1917 lernte sie den Kunsthändler Gösta Stenman kennen, der ihr eine Ausstellung ermöglichte. Nach ihrem Tod wurde sie in Helsinki auf dem Friedhof Hietaniemi beigesetzt.
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Ihr wohl bekanntestes Werk ist Toipilas (schwedisch: Konvalescenten, deutsch: Die Genesende) aus dem Jahre 1888. Das Bild zeigt ein entrückt lächelndes kleines Mädchen in einem Korbstuhl, das mit glasigen Augen eine zarte Blume in der Vase mit den Händen umschließt. Einige Forscher halten das Bild für ein symbolisches Selbstporträt, in dem Schjerfbeck ihre eigene Situation als verletzte aber genesende Person reflektiert, während andere es in erster Linie für einen typischen Ausdruck zeitgenössischer Sujets halten.[3]