In Remember

10. Juli 2004:
Inge Meysel, deutsche Schauspielerin stirbt.
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Inge Meysel (1910–2004) war eine der populärsten deutschen Schauspielerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch ihre Paraderolle als resolute, aber herzensgute Hausfrau Käthe Scholz in der legendären Fernsehserie „Die Unverbesserlichen“ erlangte sie enorme Berühmtheit und den dauerhaften Kitznamen „Mutter der Nation“. Sie war bekannt für ihr energisches Auftreten, ihre Berliner Schnauze und ihr starkes gesellschaftspolitisches Engagement.

Leben und KarriereHerkunft:
Geboren am 30. Mai 1910 in Berlin-Neukölln als Ingeborg Charlotte Hansen. Ihr Vater war ein jüdischer Kaufmann, ihre Mutter stammte aus Dänemark.
Auftrittsverbot:
Wegen ihrer jüdischen Herkunft väterlicherseits erlitt sie während der NS-Diktatur ab 1933 ein weitreichendes Berufs- und Auftrittsverbot.
Theater-Erfolge:
Nach dem Zweiten Weltkrieg startete sie in Hamburg (unter anderem am Thalia Theater) tiefgehend durch.
Fernsehdurchbruch:
In den 1960er-Jahren wurde sie durch das Fernsehen zum gesamtdeutschen Superstar. Sie spielte oft bodenständige, schlagfertige Charaktere aus dem Arbeitermilieu.
Ehen:
Sie war zweimal verheiratet (mit Helmut Rudolph und dem Regisseur John Olden), blieb kinderlos, adoptierte jedoch später ihre Nichte.

Berühmte Rollen & Filmografie:
Eine ausführliche Übersicht ihrer Arbeiten bietet die Filmografie auf fernsehserien.de. Zu ihren wichtigsten Projekten gehören:
Die Unverbesserlichen (Familienserie, 1965–1971)
Gertrud Stranitzki / Ida Rogalski (Vorabendserien der 1960er/1970er)
Polizeiruf 110 (Ihre letzte große Rolle spielte sie dort 2004 trotz einsetzender Altersdemenz)

Inge Meysel verstarb am 10. Juli 2004 im Alter von 94 Jahren in Seevetal bei Hamburg. Ihre letzte Ruhestätte fand sie auf dem berühmten Friedhof Ohlsdorf.
 
:(
Heute morgen veröffentlicht:
08. Juli 2026:
Bonnie Tyler stirbt.
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Die britische Pop- und Rocksängerin Bonnie Tyler ist am 8. Juli 2026 im Alter von 75 Jahren in Faro, Portugal verstorben. Wie ihre Familie über tagesschau.de mitteilte, erlag sie in einer Klinik an der Algarve-Küste den Folgen eines Darmdurchbruchs und einer anschließenden Sepsis, nachdem sie zuvor wochenlang im künstlichen Koma gelegen hatte.Die als Gaynor Hopkins geborene Waliserin galt mit über 100 Millionen verkauften Tonträgern und ihrer unverwechselbaren Reibeisenstimme als eine der prägendsten Rock-Ikonen der 1970er- und 1980er-Jahre

Große musikalische Meilensteine:
„Lost in France“ (1976):

Ihr erster internationaler Charterfolg.„
It's a Heartache“ (1977):
Der weltweite Durchbruch, der sie an die Spitzen der Charts katapultierte.„
Total Eclipse of the Heart“ (1983):
Ihr absoluter Megahit. Die dramatische Ballade erreichte Platz 1 in den USA und Großbritannien und wurde über eine Milliarde Mal auf Spotify gestreamt
.„Holding Out for a Hero“ (1984):
Soundtrack-Klassiker aus dem Kultfilm Footloose.
Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen (1990er):
Alben wie Bitterblue brachten ihr vor allem in Kontinentaleuropa neue Charterfolge und mehrfache Platinauszeichnungen.

Stimme und Markenzeichen:
Ihre charakteristische, rauchige Stimme entstand durch einen glücklichen Zufall. Nach einer Operation wegen Stimmbandknötchen im Jahr 1977 missachtete sie das ärztliche Sprechverbot und schrie aus Frust auf. Die dadurch veränderte Stimme wurde zu ihrem weltweiten Markenzeichen und brachte ihr häufig Vergleiche mit Rod Stewart ein. Für ihre Verdienste in der Musik wurde sie 2022 von Queen Elizabeth II. zum Member of the Order of the British Empire (MBE) ernannt.




 
10. Juli 1980:
Jessica Simpson, US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin wird geboren.
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Jessica Simpson ist eine erfolgreiche US-amerikanische Sängerin, Schauspielerin und milliardenschwere Modeunternehmerin, die Ende der 1990er-Jahre weltbekannt wurde. Neben ihrer Musikkarriere erlangte sie durch die Reality-TV-Show Newlyweds Kultstatus und baute das extrem erfolgreiche Lifestyle-Imperium Jessica Simpson Collection auf.

Musikkarriere:
Durchbruch:

1999 gelang ihr mit dem Debütalbum Sweet Kisses und dem Welthit „I Wanna Love You Forever“ der Sprung in die Charts.
Erfolge:
Ihr kommerziell erfolgreichstes Album In This Skin erschien im Jahr 2003 und verkaufte sich millionenfach.
Aktuell:
Nach einer längeren Musikpause veröffentlichte sie neue Songs und gibt wieder Live-Auftritte, wie ihre Jessica Simpson Instagram-Präsenz zeigt.
Fernsehen & Film:
Newlyweds: Von 2003 bis 2005 zeigte die MTV-Reality-Show das Eheleben mit ihrem damaligen Ehemann Nick Lachey und machte sie zur Popkultur-Ikone.
Hollywood:
Als Schauspielerin feierte sie ihren größten Erfolg in der Kinoverfilmung von The Dukes of Hazzard (Ein Duke kommt selten allein) als Daisy Duke.

Mode & Business:
Milliarden-Imperium:

Im Jahr 2005 gründete sie die Jessica Simpson Collection, die Kleidung, Schuhe und Parfüm vertreibt.
Erfolg:
Die Marke entwickelte sich zu einer der erfolgreichsten von Prominenten geführten Modemarken weltweit und knackte die Umsatzmarke von einer Milliarde US-Dollar.

Privatleben & Biografie:
Familie:

Nach der Scheidung von Nick Lachey heiratete sie 2014 den ehemaligen Football-Spieler Eric Johnson, mit dem sie drei Kinder hat.
Memoiren:
In ihrer Autobiografie Open Book sprach sie offen über den enormen Druck der Unterhaltungsindustrie, Körperbilder und ihren erfolgreichen Entzug von Alkohol.

 
10. Juli 1985:
Das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior wird in Auckland, Neuseeland von französischen Geheimdienst-Agenten versenkt.
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Die Rainbow Warrior von 1955 war das legendäre erste Flaggschiff der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Weltweite Bekanntheit erlangte das Schiff, als es am 10. Juli 1985 im Hafen von Auckland (Neuseeland) durch ein folgenschweres Attentat des französischen Geheimdienstes versenkt wurde.

Herkunft und Nutzung:
Bau und Ursprung:

Das 44 Meter lange Schiff lief 1955 im britischen Aberdeen als Fischereiforschungsschiff Sir William Hardy vom Stapel.
Kauf durch Greenpeace:
Die Umweltschutzorganisation erwarb den Trawler im Jahr 1977 für rund 40.000 Pfund.
Namensgebung:
Benannt wurde das Schiff nach einer Prophezeiung der Cree-Indianer, nach der „Regenbogenkrieger“ (Rainbow Warriors) die Welt retten, wenn die Erde unbewohnbar zu werden droht.
Einsätze:
Ab 1978 kämpfte die Crew auf hoher See erfolgreich gegen kommerziellen Walfang, Robbenjagd sowie die Verkippung von Atommüll im Meer.

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Das Attentat von 1985:
Im Sommer 1985 lag die Rainbow Warrior in Neuseeland, um eine Protestflotte gegen französische Atomwaffentests auf dem Mururoa-Atoll anzuführen.
Der Anschlag:
Agenten des französischen Auslandsgeheimdienstes (DGSE) brachten unter dem Codenamen Opération Satanique zwei Haftminen am Rumpf des Schiffes an.
Das Opfer:
Bei der Detonation kurz vor Mitternacht ertrank der niederländisch-portugiesische Greenpeace-Fotograf Fernando Pereira, als er nach der ersten Explosion Ausrüstung aus seiner Kabine retten wollte.
Politischer Skandal:
Zwei der beteiligten Agenten wurden in Neuseeland gefasst. Frankreich leugnete zunächst jede Beteiligung, musste diese jedoch nach erdrückenden Beweisen eingestehen. Dies führte zum Rücktritt des französischen Verteidigungsministers Charles Hernu.

Verbleib des Wracks:
Nach dem Anschlag war das Schiff so schwer beschädigt, dass eine Reparatur wirtschaftlich unmöglich war. Am 2. Dezember 1987 wurde die Rainbow Warrior feierlich in der Matauri-Bucht im Norden Neuseelands versenkt. Dort dient sie heute als künstliches Riff für Taucher und als lebendiges Denkmal für den Umweltschutz. Der Name wird von Greenpeace bis heute für Nachfolgeschiffe weitergeführt.