In Remember

06. Juli 1785:
Der US-Dollar wird einstimmig zur Währung der Vereinigten Staaten gewählt. Dies ist das erste Mal, dass ein Staat ein Dezimal-Währungssystem annimmt.
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6. Juli 1785 verabschiedete der US-Kontinentalkongress den „Dollar Act“ und bestimmte den US-Dollar offiziell zur neuen, einheitlichen Landeswährung der noch jungen Vereinigten Staaten von Amerika.

Die wichtigsten Details zur Einführung:
Dezimalsystem:

Der Kongress beschloss ein dezimales Währungssystem, bei dem ein Dollar in 10 Dimes und 100 Cents unterteilt wurde. Damit waren die USA Vorreiter bei der Nutzung eines rein dezimalen Geldsystems.
Politische Abgrenzung:
Die Einführung der eigenen Währung, neun Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung von 1776, war ein wichtiger Schritt zur wirtschaftlichen und symbolischen Abnabelung vom britischen Mutterland und dessen Pfund. Als Vorbild dienten weit verbreitete spanische Silbermünzen (Pesos), die im Sprachgebrauch der Kolonisten bereits „Dollar“ genannt wurden.

Das Dollarzeichen:
Im selben Jahr (1785) übernahmen die USA auch offiziell das Dollarzeichen ($), welches sich schrittweise aus der spanisch-amerikanischen Abkürzung für Pesos entwickelt hatte.
Das Dollarzeichen ($) entstand im späten 18. Jahrhundert aus dem Geschäftsverkehr zwischen den spanischen Kolonien und Nordamerika.
Viele fragen sich, warum für den Dollar ein „S“ steht – und kein „D“. Nun, das kommt daher, dass der eben genannte Peso die meist verwendete Währung in Nordamerika war. Denn dieser Peso war dadurch sehr sabil, da er aus Silber bestand. Das Zeichen für diesen Peso war ein „P“ und einem „s“ mit einem Balken durch den Buchstaben. Im Laufe der Zeit vereinigten sich die Beiden Buchstaben mit einem hinzugefügten „T“ auf der Münze.
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Verschmelzung von P und S:
Die in der Buchhaltung verwendete Abkürzung für „Peso“ war „ps“. Im Laufe der Zeit wurden diese beiden Buchstaben immer schneller und unordentlicher ineinandergeschrieben, bis der Bogen des P direkt über das S rutschte und nur noch ein Strich übrig blieb.
Die Säulen des Herkules:
Der „spanische Dollar“ (die Acht-Real-Münze) zeigte die zwei Säulen des Herkules, die von einem Schriftband umwunden waren. Das Symbol $ soll eine stilisierte Darstellung dieser Säulen mit dem Band ( |S| ) sein.
Die Praxis der Händler:
Der irische Kaufmann Oliver Pollock nutzte das Zeichen ab 1770 in seinen Geschäftsbüchern, um spanische Peseten (Pesos) abzukürzen. Die amerikanische Regierung übernahm dieses Kürzel später für ihre neue Währung.
Die Entstehung des Wortes "Peso"
Spanische Wurzeln: Das Wort „Peso“ stammt aus dem Spanischen und bedeutet wörtlich „Gewicht“ oder „Wägestück“.
Die Kolonialzeit:
Im spanischen Kolonialreich wurde die berühmte Acht-Real-Münze (der „Peso de a Ocho“) eingeführt. Dieses Stück Silber, das genau eine Unze wog, wurde zum Standard in der gesamten Neuen Welt und in Teilen Asiens.

Die Entstehung des Wortes "Dollar"
Ursprünglich kommt das Wort vom deutschen „Taler“. Es leitet sich von den Silbermünzen ab, die ab 1519 im böhmischen St. Joachimsthal geprägt und als „Joachimstaler“ (später nur Taler) bekannt wurden.
Die Niederländer nannten die Münze „Daalder“.
Über den transatlantischen Handel gelangte der Begriff in die englischsprachigen Kolonien und wurde dort als „Dollar“ ausgesprochen.

Verzögerung bei der Umsetzung:
Obwohl der Beschluss 1785 fiel, dauerte die reale Umsetzung noch Jahre:
Wegen politischer Uneinigkeiten über die Kompetenzen der Bundesregierung wurde erst mit dem Coinage Act von 1792 eine eigene staatliche Münzprägeanstalt (U.S. Mint) ins Leben gerufen und der Dollar als gesetzliches Zahlungsmittel mit festem Silber- und Goldwert etabliert.
Erste reguläre Dollar-Banknoten aus Papier (die sogenannten „Greenbacks“) wurden sogar erst 1861/1862 zur Finanzierung des amerikanischen Bürgerkriegs gedruckt.

Secret Service:
Jeder heute sieht den Secret Service als eine Polizeieinheit, die den Präsidenten, Politiker und wichtige Leute schützen soll.
Aber der Dollar war auch der Grund, warum diese Einheit unter Abraham Lincoln aufgestellt wurde. Nachdem immer mehr Falschgeld in den USA auftauchte sollte diese Einheit dafür sorgen, dass dem Fälschen möglichst hart Einhalt geboten wurde. (Rund ein Drittel des gesamten US-Bargelds war gefälscht.) Der Schutz von Politikern war dabei gar nicht vorgesehen. Lincoln wurde nie vom Secret Service geschützt.
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Erst nach dem tödlichen Attentat wurde die gesetzliche Grundlage für die Gründung des Secret Service unterzeichnet. Der Schutz von Personen baute sich dann erst langsam auf.
 
06. Juli 2020:
Ennio Morricone, italienischer Komponist und Dirigent stirbt.
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Ennio Morricone (1928–2020) war ein weltberühmter italienischer Komponist, Dirigent und Oscarpreisträger, der mit der Musik zu über 500 Film- und Fernsehproduktionen sowie mehr als 100 klassischen Werken zu den produktivsten und einflussreichsten Tonschöpfern der Kinogeschichte gehört. Besonders seine unverkennbaren Soundtracks für das Genre des Italowesterns machten ihn zu einer Legende der Popkultur.

Berühmte Meisterwerke:
Spiel mir das Lied vom Tod
(Once Upon a Time in the West, 1968 ): Legendär für den Einsatz von
Mundharmonika und E-Gitarre.
Zwei glorreiche Halunken (The Good, the Bad and the Ugly, 1966): Bekannt für den markanten,
einem Kojotenruf nachempfundenen Haupttitel.
Mission (The Mission, 1986): Ein epischer Soundtrack mit Oboen-Themen und Choralmusik.
Cinema Paradiso (1988 ): Eine zutiefst emotionale, nostalgische Filmmusik.
Es war einmal in Amerika (Once Upon a Time in America, 1984): Morricones melancholisches Meisterwerk für das Gangster-Epos von Sergio Leone.

Auszeichnungen und Meilensteine:
Oscar für das Lebenswerk
: Erhielt die Auszeichnung der Academy im Jahr 2007.
Kompetetiver Oscar: Gewann 2016 im Alter von 87 Jahren den Oscar für die beste Filmmusik im Quentin-Tarantino-Western The Hateful Eight.
Weitere Preise: Vielfach ausgezeichnet mit Grammys, Golden Globes, BAFTAs und dem Polar Music Prize.

Musikalischer Stil:
Morricone revolutionierte die Filmmusik durch das Einbinden ungewöhnlicher Klänge. Statt rein orchestraler Untermalung nutzte er Peitschenknalle, Pfiffe, Maultrommeln, menschliche Stimmen und die damals neuartige Fender-E-Gitarre. Er studierte klassische Komposition und Trompete am Conservatorio di Santa Cecilia in Rom



 
06. Juli 1925:
Bill Haley, US-amerikanischer Rockmusiker wird geboren.
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Bill Haley (1925–1981) war ein US-amerikanischer Pionier des Rock ’n’ Roll, der mit seiner Band Bill Haley & His Comets Musikgeschichte schrieb. Sein Welthit „Rock Around the Clock“ gilt als der Zündfunke, der die Rock-’n’-Roll-Revolution weltweit auslöste. Mit seinem markanten Haarschnitt, der nach vorn ins Gesicht fallenden Locke („Kiss Curl“), wurde er zu einer der ersten globalen Ikonen der Jugendkultur.

Wichtige Meilensteine seiner Karriere:
Die Anfänge:

Er begann in den 1940er Jahren als Country- und Western-Sänger. Seine Band hieß damals noch The Saddlemen.
Stil-Fusion:
Haley kombinierte den traditionellen Country-Sound mit Rhythm and Blues. Dieser Stil wurde auch als Northern Band Style bekannt.
Erster Hit:
Mit dem Song „Crazy Man Crazy“ gelang ihm 1953 der erste große Millionenerfolg.
Der Durchbruch:
„Rock Around the Clock“ erschien 1954, wurde aber erst 1955 zum Welthit, als der Song im Vorspann des Jugend-Dramas „Die Saat der Gewalt“ (Blackboard Jungle) lief.
Internationale Touren:
1957 reiste er als erster großer US-Rockmusiker nach England und löste dort Massenhysterien aus. Auch in Deutschland gab er legendäre Konzerte.
Bedeutung und Spätwerk
Obwohl Haley ab Mitte der 1950er Jahre optisch und in Sachen Rebellion von jüngeren Künstlern wie Elvis Presley oder Chuck Berry eingeholt wurde, blieb er ein gefragter Live-Act. In den 1960er Jahren feierte er unter anderem große Erfolge in Mexiko und tourte bis in die späten 1970er Jahre regelmäßig durch Europa. Für seine Verdienste wurde er posthum in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.



 
06. Juli 1964:
Der erste Beatles-Film Yeah! Yeah! Yeah! (Originaltitel A Hard Day’s Night) hat Premiere.

Worum geht es im Film?
Die Mockumentary begleitet die vier Musiker John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr scheinbar 24 Stunden lang durch ihren turbulenten Alltag auf dem Höhepunkt der „Beatlemania“.
Die Handlung:
Die Band reist per Zug von Liverpool nach London für einen großen Fernsehauftritt.
Das Chaos:
Sie müssen ständig vor Horden kreischender, weiblicher Fans fliehen.
Die Sabotage:
Pauls fiktiver Großvater – ein exzentrischer Querulant – sorgt hinter den Kulissen für reichlich Ärger.
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Das Verschwinden:
Kurz vor der Live-Show büxt Schlagzeuger Ringo aus, woraufhin die verbliebenen Beatles ihn quer durch London suchen müssen.

Musikalische Highlights:
Der Film wird durch zahlreiche Live-Performances und legendäre Songs untermalt, darunter:„A Hard Day’s Night“„Can’t Buy Me Love“„She Loves You“„I Should Have Known Better“
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Zuletzt bearbeitet:
06. Juli 1957:
John Lennon und Paul McCartney (The Beatles) treffen das erste Mal einander.
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Am 6. Juli 1957 trafen sich der damals 16-jährige John Lennon und der 15-jährige Paul McCartney zum ersten Mal auf einem Gemeindefest in Liverpool. Dieses legendäre Treffen gilt als die Stunde null der Beatles und legte den Grundstein für eines der erfolgreichsten Songwriter-Duos der Musikgeschichte.

Wo fand das Treffen statt?
Das Treffen ereignete sich im Stadtteil Woolton in Liverpool.
Anlass:
Ein alljährliches Garten- und Kirchenfest der Pfarrgemeinde St. Peter’s Church.
Ort:
Zuerst auf dem Außengelände und später in der Gemeindehalle (Woolton Village Hall).

Wie lief die erste Begegnung ab?
Der Auftritt:

John Lennon trat am Nachmittag mit seiner damaligen Schüler-Skiffle-Band The Quarrymen auf dem Fest auf. Paul McCartney war als Zuschauer im Publikum und beobachtete die Show.
Die Vorstellung:
Ein gemeinsamer Freund namens Ivan Vaughan stellte die beiden Teenager nach dem Auftritt in der Gemeindehalle einander vor.
Der musikalische Eindruck:
Paul McCartney hatte seine eigene Gitarre dabei. Um John zu beeindrucken, spielte er fehlerfrei den Song „Twenty Flight Rock“ von Eddie Cochran und stimmte zudem Johns Gitarre. Lennon war begeistert, da McCartney im Gegensatz zu ihm alle Liedtexte auswendig konnte.

Die Folgen des Treffens:
Der Bandbeitritt:

John Lennon war so fasziniert von Pauls Talent und seinem Auftreten (Lennon fand, Paul sähe aus wie Elvis Presley), dass er ihn wenige Tage später einlud, Mitglied der Quarrymen zu werden.
Der Weg zu den Beatles:
Über Paul McCartney stieß später auch George Harrison zur Band. Im Mai 1960 benannte sich die Gruppe schließlich in The Beatles um und eroberte von Liverpool aus die Welt.
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07. Juli 1881:
In Rom erscheint die erste Geschichte über Die Abenteuer des Pinocchio, verfasst von Carlo Collodi.
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Pinocchio ist eine weltbekannte Kinderbuchfigur, die im Jahr 1881 von dem italienischen Autor Carlo Collodi erschaffen wurde. Die ursprüngliche Fortsetzungsgeschichte erschien unter dem Titel Le Avventure di Pinocchio: Storia di un burattino (Pinocchios Abenteuer: Geschichte einer Holzpuppe). Das Märchen erzählt von einer lebendigen Holzmarionette, deren Nase bei jeder Lüge wächst und die sich danach sehnt, ein echter Junge aus Fleisch und Blut zu werden.

Die Kernhandlung:
Die Erschaffung:

Der arme, einsame Holzschnitzer Geppetto schnitzt aus einem sprechenden Stück Pinienholz eine Marionette und nennt sie Pinocchio.
Die Erziehung:
Pinocchio erweist sich als frech, ungezogen und leichtgläubig. Er schwänzt die Schule und läuft von zu Hause weg.
Das Markenzeichen:
Jedes Mal, wenn Pinocchio lügt, wächst seine Nase augenblicklich in die Länge. Sagt er wieder die Wahrheit, schrumpft sie zurück.
Die Erlösungsgeschichte:
Nach zahlreichen Gefahren – darunter der Aufenthalt auf dem „Spielplatz“ (wo sich unartige Jungen in Esel verwandeln) und das Verschlucken durch einen riesigen Walfisch – rettet er Geppetto. Zur Belohnung für seine Tapferkeit verwandelt eine Fee ihn am Ende in einen echten Jungen.

Bekannte Filmadaptionen:
Das Werk gehört zu den am häufigsten adaptierten Geschichten der Weltliteratur. Die bekanntesten Versionen sind:
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Der Disney-Klassiker (1940): Der Zeichentrickfilm von Walt Disney prägte das heute weltbekannte, freundlichere Bild der Holzpuppe und machte die Figur der Jiminy Grille (als Pinocchios Gewissen) berühmt.

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Guillermo del Toros Pinocchio (2022): Eine mit dem Oscar ausgezeichnete, düsterere Stop-Motion-Adaption auf Netflix, die im faschistischen Italien der Zwischenkriegszeit spielt.

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Disney Realverfilmung (2022): Eine moderne Kombination aus Realfilm und computeranimierten Effekten auf Disney+ mit Tom Hanks als Geppetto.
 
07. Juli 2006:
Rudi Carrell, niederländischer Showmaster stirbt.
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Rudi Carrell (geboren als Rudolf Wijbrand Kesselaar; 19. Dezember 1934 – 7. Juli 2006) war einer der erfolgreichsten und prägendsten niederländischen Entertainer, Showmaster und Sänger im deutschen Fernsehen. Über mehr als vier Jahrzehnte hinweg gestaltete er die deutsche TV-Landschaft maßgeblich mit und erreichte mit seinen Samstagabendshows ein Millionenpublikum.

Beruflicher Werdegang und Meilensteine:
Früher Durchbruch:

Carrell startete seine Karriere bereits mit 17 Jahren als Bauchredner und Zauberkünstler. Den Durchbruch im niederländischen Fernsehen feierte er 1959 mit der eigenen Rudi-Carrell-Show, die später internationale Preise gewann.
Wechsel nach Deutschland:
Ab 1965 produzierte er Shows für das deutsche Fernsehen und startete eine legendäre Zusammenarbeit mit Radio Bremen.
Kult-Formate:
Zu seinen größten Erfolgen in der ARD zählen die Samstagabend-Klassiker Die Rudi Carrell Show, Am laufenden Band (1974–1979) und Laß Dich überraschen.
Spätere Karriere:
In den 1990er- und frühen 2000er-Jahren blieb er als Produzent und Kopf von Formaten wie Herzblatt oder der Comedy-Show 7 Tage, 7 Köpfe präsent.
Musikalische Erfolge:
Neben seiner Moderationstätigkeit feierte er große Erfolge als Schlagersänger. Sein bis heute bekanntestes Lied ist der Sommer-Kultsong „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ aus dem Jahr 1975. Ein weiterer bekannter Titel ist der Song „Goethe war gut“.

Lebensabend und Vermächtnis:
Letzter Auftritt:

Im Februar 2006 erhielt der schwer krebskranke Entertainer die Goldene Kamera für sein Lebenswerk – es war sein emotionaler, letzter öffentlicher Auftritt.
Todesursache:
Als langjähriger, starker Kettenraucher verstarb er am 7. Juli 2006 im Alter von 71 Jahren in Bremen an den Folgen von Lungenkrebs


 
07. Juli 1946:
Fancy, deutscher Musiker wird geboren.
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Fancy (bürgerlich Manfred Alois Segieth) ist ein weltbekannter deutscher Euro-Disco- und Italo-Disco-Sänger, Songwriter und Produzent. Er feierte in den 1980er-Jahren seine größten Erfolge und prägte die Ära mit Hits wie „Slice Me Nice“ und „Flames of Love“

Steckbrief & Herkunft:
Geburtsdatum:

7. Juli 1946 in München
Bürgerlicher Name:
Manfred Alois Segieth
Frühe Karriere:
In den 1960er- und 70er-Jahren trat er unter dem Pseudonym Tess Teiges als Schlagersänger, Parodist und Zauberkünstler auf. Parallel arbeitete er als Produzent für andere Künstler.
Markenzeichen:
Seine Kunstfigur Fancy zeichnete sich durch ein extrem extravagantes Styling, auffälliges Make-up und Sonnenbrillen aus.

Die größten Hits:
Fancy feierte weltweite Charterfolge, schaffte es mehrfach in die US-Billboard-Charts und füllte Hallen rund um den Globus. Zu seinen bekanntesten Liedern gehören:„
"Slice Me Nice“ (1984) – Sein internationaler Durchbruch.„
"Bolero (Hold Me in Your Arms Again)“ (1985) – Ein Mega-Hit, der in Spanien sechs Monate lang Platz 1 der Charts belegte.„
"Lady of Ice“ (1987) – Ein weiterer Top-Hit in Europa.„
"Flames of Love“ (1988) – Sein kommerziell erfolgreichster und bis heute bekanntester Evergreen




 
07. Juli 2006:
Syd Barrett, britischer Gitarrist, Sänger und Songwriter stirbt.
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Syd Barrett (bürgerlich Roger Keith Barrett, 1946–2006) war ein britischer Gitarrist, Sänger und Songwriter sowie der kreative Kopf und Mitbegründer der Rockband Pink Floyd. Mit seinen fantasievollen Kompositionen gilt er als wegweisender Pionier des Psychedelic Rock. Exzessiver Drogenkonsum und psychische Probleme zwangen ihn jedoch schon früh zum Rückzug.

Meilensteine mit Pink Floyd
Gründung:

Barrett erfand 1965 den Bandnamen. Er benannte die Gruppe nach den Bluesmusikern Pink Anderson und Floyd Council.
Debütalbum:
Er steuerte fast alle Songs für das gefeierte erste Album The Piper at the Gates of Dawn (1967) bei.
Musikalische Merkmale:
Seine Texte basierten oft auf surrealen Kindheitserinnerungen und literarischen Einflüssen wie Alice im Wunderland. Zudem prägte er das innovative, experimentelle Gitarrenspiel der Band.
Der Bruch und gesundheitliche Probleme:
Ausstieg 1968: Aufgrund einer drogeninduzierten Psychose und unberechenbaren Verhaltens wurde die Zusammenarbeit unmöglich.
Ersatz:
Sein enger Freund David Gilmour übernahm Anfang 1968 seinen Platz an der Gitarre.
Letzter Studiobesuch:
Legendär ist sein unangemeldeter Besuch im Jahr 1975 bei den Aufnahmen zum Album Wish You Were Here. Die Band widmete ihm den Song Shine On You Crazy Diamond.

Späteres Leben und Vermächtnis:
Solo-Karriere:

Nach dem Ausstieg veröffentlichte er mit Unterstützung seiner alten Bandkollegen zwei Soloalben (The Madcap Laughs und Barrett).
Rückzug:
Ab Mitte der 1970er-Jahre lebte er völlig isoliert und fernab des Rampenlichts in seiner Heimatstadt Cambridge.
Interessen:
In seiner privaten Zeit widmete er sich intensiv der Malerei und schrieb an einem unveröffentlichten Buch über Kunstgeschichte.
Tod:
Am 7. Juli 2006 starb Barrett an Bauchspeicheldrüsenkreb