In Remember

22. Juni 2026:
:confused:In der Nacht zum 22. Juni ist Guesch Patti nach langer Krankheit mit 80 Jahren verstorben.
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Die französische Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin Guesch Patti ist im Alter von 80 Jahren in Paris gestorben. Wie ihre Künstleragentur mitteilte, verstarb die Künstlerin nach langer, schwerer Krankheit in der Nacht zum 22. Juni 2026.

Großer Durchbruch und Welthit
Der Megahit:

Weltweit bekannt wurde Patti im Jahr 1987 mit dem lasziven und provokanten Song „Étienne“. Der Titel stürmte in Frankreich an die Chartspitze und wurde europaweit zum Kulthit.
Das Skandalvideo:
Das in Schwarz-Weiß gedrehte Musikvideo zeigte einen freizügigen Striptease der Künstlerin. Aufgrund der damals als anstößig empfundenen Szenen zensierten viele Musiksender wie MTV Europe den Clip oder verbannten ihn in das Spätprogramm.
Weitere Erfolge:
Ihr Debütalbum „Labyrinthe“ verkaufte sich im Zuge des Erfolgs hunderttausendfach. 1988 legte sie mit der Single „Let Be Must The Queen“ nach.

Vielseitige Karriere:
Wurzeln im Tanz:

Guesch Patti, die mit bürgerlichem Namen Patricia Porrasse hieß, startete ihre Laufbahn bereits als Neunjährige an der Pariser Oper. Sie arbeitete im Laufe ihres Lebens intensiv als Solotänzerin mit namhaften Choreografen zusammen.
Künstlerisches Chamäleon:
Sie spielte unter anderem im Musical „Les Misérables“ und war als Schauspielerin aktiv. So stand sie 1997 für das Kinodrama „Die Schwächen der Frauen“ vor der Kamera.

Der Fluch des Erfolgs:
Später gestand sie in Interviews, dass ihr der extreme Medienrummel rund um „Étienne“ zeitweise zu viel wurde, weshalb sie sich danach bevorzugt ruhigeren Projekten abseits des Mainstreams widmete.

 
Zuletzt bearbeitet:
23. Juni 1929:
June Carter Cash, US-amerikanische Songschreiberin und Sängerin wird geboren.
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June Carter Cash (geboren am 23. Juni 1929 als Valerie June Carter; gestorben am 15. Mai 2003) war eine weltbekannte US-amerikanische Country-Sängerin, Songschreiberin und Schauspielerin. Sie erlangte zunächst als Mitglied der legendären Musikerfamilie Carter Family Berühmtheit und prägte später über Jahrzehnte hinweg an der Seite ihres Ehemanns Johnny Cash die Musikwelt.

Musikalische Karriere:
Die Carter Family: June wuchs als Tochter von Maybelle Carter auf und trat schon früh mit der traditionsreichen Musikgruppe ihrer Familie auf.
Ring of Fire:
Sie schrieb 1961 gemeinsam mit Merle Kilgore den Welthit „Ring of Fire“. Das Lied wurde in der Version von Johnny Cash zu einem der bekanntesten Country-Songs aller Zeiten.
Grammy-Auszeichnungen:
Für ihre berühmten Duette mit Johnny Cash – darunter „Jackson“ und „If I Were a Carpenter“ – wurde sie mehrfach mit dem Grammy ausgezeichnet.
Solo-Erfolge:
Auch als Solo-Künstlerin feierte sie späte Erfolge. Ihr 1999 veröffentlichtes Akustik-Album Press On gewann ebenfalls einen Grammy.

Privatleben und Partnerschaft:
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Die Ehe mit Johnny Cash: Nach zwei früheren Ehen (unter anderem mit dem Country-Sänger Carl Smith) heiratete sie 1968 Johnny Cash. Die beiden blieben 35 Jahre lang verheiratet und galten als eines der absolut legendären Paare der Musikgeschichte.
Gemeinsame Kinder:
Aus der Ehe ging der gemeinsame Sohn John Carter Cash hervor, der heute selbst als Musiker und Produzent aktiv ist. Zudem brachte June Töchter aus ihren vorherigen Ehen mit in die Familie, darunter die Sängerin Carlene Carter.
Rettungsanker:
June Carter galt zeit ihres Lebens als die stabilisierende Kraft im Leben von Johnny Cash und half ihm mehrfach im Kampf gegen seine schweren Drogen- und Alkoholabhängigkeiten.

Tod und Vermächtnis:
June Carter Cash verstarb am 15. Mai 2003 im Alter von 73 Jahren in Nashville an den Folgen einer Herzklappenoperation. Nur knapp vier Monate später verstarb auch ihr Ehemann Johnny Cash. Ihr gemeinsames Leben wurde im Jahr 2005 im erfolgreichen und Oscar-prämierten Kinofilm Walk the Line verfilmt, in dem Reese Witherspoon die Rolle der June Carter übernahm.


 
24. Juni 1763:
Um die Belagerung von Fort Pitt durch Lenni Lenape während des Pontiac-Aufstands zu beenden, lässt Garnisonskommandeur Simeon Ecuyer den Ureinwohnern mit Pockenerregern verseuchte Decken zukommen. Ein erhoffter Ausbruch der Krankheit unter den Belagerern – der wohl erste Versuch biologischer Kriegsführung in Amerika – bleibt jedoch aus.

Der Pontiac Aufstand:
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Der Pontiac-Aufstand (auch Pontiac-Krieg genannt) von 1763 bis 1766 war ein großer, koordinierter Krieg nordamerikanischer Ureinwohner gegen die britische Kolonialherrschaft nach dem Siebenjährigen Krieg. Benannt wurde der Konflikt nach Pontiac, einem einflussreichen Kriegs-Häuptling des Ottawa-Stammes, dem es gelang, zahlreiche verfeindete Stämme des Nordostens für den gemeinsamen Kampf zu vereinen.

Die wichtigsten Hintergründe und Ursachen:
Ende der französischen Herrschaft:

Nach dem Sieg der Briten im Siebenjährigen Krieg (in Nordamerika auch als Franzosen- und Indianerkrieg bekannt) verloren die indigenen Völker Frankreich als wichtigen Handelspartner und geopolitisches Gegengewicht zu den Briten.
Gekürzte Handelsgüter:
Der britische General Jeffrey Amherst strich kurz nach dem Sieg traditionelle Geschenke und Lieferungen von Schießpulver sowie Munition an die Ureinwohner, was deren Lebensgrundlage massiv bedrohte.
Landnahme der Siedler:
Die indigenen Stämme befürchteten eine unaufhaltsame Expansion britischer Siedler auf ihr Territorium westlich der Appalachen.

Verlauf des Konflikts:
Belagerung von Fort Detroit:

Im Mai 1763 startete Pontiac einen Überraschungsangriff auf das strategisch wichtige Fort Detroit. Als der Plan verraten wurde, ging er zu einer monatelangen Belagerung über.
Stürmung britischer Posten:
Gleichzeitig erhoben sich verbündete Stämme (darunter Algonkin, Irokesen und Shawnee) im gesamten Gebiet der Großen Seen und des Ohio-Tals. Sie eroberten rasch acht von elf britischen Forts.
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Brutale Kriegsführung:
Der Konflikt wurde auf beiden Seiten mit extremer Härte geführt. Auf britischer Seite kam es unter anderem zu den historisch dokumentierten Versuchen, die Pocken durch infizierte Decken als biologische Waffe gegen die Ureinwohner einzusetzen.
Wende und Friedensschluss:
Da die erhoffte militärische Unterstützung durch französische Truppen ausblieb, schwand die Schlagkraft des Aufstands. Nach zähen Verhandlungen schloss Pontiac im Juli 1766 offiziell Frieden mit den Briten.
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Die historischen Folgen:
Obwohl die indigenen Stämme die Briten nicht dauerhaft vertreiben konnten, zwang der Aufstand das Britische Empire zu einem politischen Kurswechsel:
Die Königliche Proklamation von 1763:
Um weitere Kriege zu verhindern, erließ König Georg III. ein Dekret, das jegliche weiße Besiedlung westlich der Appalachen-Bergkette untersagte und dieses Gebiet den Ureinwohnern reservierte.
Keimzelle der Amerikanischen Revolution:
Dieses Siedlungsverbot verärgerte die britischen Kolonisten und Landspekulanten in Amerika tief. Es schürte den ersten großen Unmut gegen die britische Krone und gilt damit als einer der indirekten Wegbereiter für den späteren Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg
 
24. Juni 1966:
Die Beatles beginnen ihre Deutschlandtournee.
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Die Bravo-Beatles-Blitztournee im Juni 1966 war die erste und einzige offizielle Deutschlandtournee der Beatles. Auf dem absoluten Höhepunkt der weltweiten "Beatlemania" spielte die Band an drei aufeinanderfolgenden Tagen insgesamt sechs Konzerte in drei deutschen Städten.

Tourstationen und Konzertorte:
Die Tournee wurde von der Jugendzeitschrift BRAVO organisiert und umfasste jeweils zwei Auftritte pro Tag (eine Nachmittags- und eine Abendvorstellung):
24. Juni 1966:
München: Auftritte im Circus Krone vor jeweils ausverkauftem Haus.
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25. Juni 1966:
Essen: Zwei Shows in der Essener Grugahalle.
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26. Juni 1966:
Hamburg: Die finalen Konzerte in der Ernst-Merck-Halle. Dies war eine emotionale Rückkehr, da die Beatles Anfang der 1960er-Jahre ihre Karriere in den Clubs von Hamburg-St. Pauli gestartet hatten.
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Besonderheiten der Tournee:
Extrem kurze Auftritte:

Die Beatles standen bei jedem Konzert als Headliner nur rund 30 Minuten auf der Bühne und spielten lediglich elf Songs.
Ohrenbetäubender Lärm:
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Durch das ununterbrochene, gellende Kreischen der meist jugendlichen Fans war die Musik in den Hallen kaum zu hören. Die damalige Beschallungstechnik war den Fanmassen nicht gewachsen.
Reisen im Sonderzug:
Um dem enormen Fanansturm an den Flughäfen und Hauptbahnhöfen zu entgehen, reiste die Band in einem eigenen, streng abgeschirmten Sonderzug der Deutschen Bundesbahn.
Ticketpreise:
Die Karten kosteten damals zwischen 10 und 25 DM. Was aus heutiger Sicht günstig wirkt, wurde von der damaligen Presse im Vorfeld als exorbitant teuer kritisiert. Insgesamt sahen rund 34.000 Zuschauer die Shows.

Die Deutschlandtour war Teil einer kurzen Welttournee. Nur wenige Monate später, im August 1966, gaben die Beatles in San Francisco ihr letztes kommerzielles Live-Konzert überhaupt und zogen sich danach komplett in das Studio zurück.
 
25. Juni 1876:
In der Schlacht am Little Bighorn wird das siebte US-amerikanische Kavallerieregiment unter George A. Custer von Indianern der Sioux und Cheyenne unter ihren Führern Sitting Bull und Crazy Horse vernichtend geschlagen.
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Das Thema ist so groß, dass ich darüber besser ein Buch schreiben könnte. Es werden daher wichtige Informationen fehlen. Allerdings wäre dann der Beitrag für viele zu lang. Also die stark verkürzte Version:

Die Schlacht am Little Bighorn:
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Die Schlacht am Little Bighorn fand am 25. Juni 1876 am Little Bighorn River im Süden des heutigen US-Bundesstaates Montana statt. In diesem geschichtsträchtigen Gefecht wurde das 7. US-Kavallerieregiment unter der Führung von Oberstleutnant George Armstrong Custer von einer Allianz aus Lakota-Sioux, Cheyenne und Arapaho unter den Häuptlingen Crazy Horse und Sitting Bull vernichtend geschlagen. Die Schlacht ging auch als "Custer’s Last Stand" in die Geschichte ein und gilt als die berühmteste Konfrontation der Indianerkriege.

Hintergründe und Ursachen:
Bruch von Verträgen:

Auslöser war der vertragswidrige Einbruch von US-Goldsuchern und Siedlern in die für die Lakota heiligen Black Hills.
Ultimatum der US-Regierung:
Indigene Gruppen, die sich weigerten, in die zugewiesenen Reservate umzusiedeln, wurden vom Militär zu Feinden erklärt.
Zerstörung der Lebensgrundlage:
Die rücksichtslose Dezimierung der Büffelbestände durch weiße Jäger entzog den Prärievölkern systematisch ihre Existenzgrundlage.

Die Hauptgegner: General A. Custer und Sitting Bull
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Ablauf der Schlacht:
Fehleinschätzung:

George A. Custer verzichtete auf Nachschubwagen, Artellerie und dem „Gattling-Gun – dem Vorläufer des Maschinengewehrs, um schneller voran zu kommen. Er unterschätzte die Stärke des gegnerischen Lagers massiv. Er vermutete nur wenige Hundert Krieger, stand jedoch einer Streitmacht von schätzungsweise 1.500 bis 3.000 Kriegern gegenüber.
Aufteilung der Truppen:
Custer spaltete seine ohnehin kleine Einheit von rund 600 Mann in drei Gruppen auf (unter sich selbst, Major Marcus Reno und Captain Frederick Benteen).
Taktisches Desaster:
Der Angriff von Major Reno geriet schnell ins Stocken und endete in einer chaotischen Flucht. Dadurch konnten die indigenen Krieger ihre vollen Kräfte gegen Custers isoliertes Bataillon bündeln.
Die Vernichtung:
Innerhalb kürzester Zeit wurden Custer und alle rund 225 Soldaten seiner unmittelbaren Abteilung umzingelt und bis auf den letzten Mann getötet. Insgesamt starben 268 Angehörige der US-Armee sowie etwa 60 bis 100 indigene Krieger.

Historische Folgen:
Obwohl die Schlacht ein überwältigender, taktischer Triumph für die indigenen Völker war, besiegelte sie langfristig deren Niederlage. Die geschockte amerikanische Öffentlichkeit forderte harte Vergeltung. Die US-Armee verstärkte ihre militärischen Kampagnen drastisch, vertrieb die verbliebenen freien Stämme und erzwang die vollständige Umsiedlung in Reservate, was das Ende der nomadischen Lebensweise in den Plains bedeutete.

Heute erinnert das Little Bighorn Battlefield National Monument in Montana als historische Gedenkstätte an die Ereignisse dieses Tages.
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25. Juni 1948:
General Lucius D. Clay befiehlt die Errichtung der Berliner Luftbrücke zur Versorgung von West-Berlin. Über die geteilte Stadt hat die Siegermacht Sowjetunion eine Blockade verhängt.
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Die Berliner Luftbrücke war eine der größten humanitären Hilfsaktionen der Geschichte, mit der die Westalliierten vom 26. Juni 1948 bis zum 30. September 1949 das von der Sowjetunion blockierte West-Berlin aus der Luft versorgten. Da die sowjetischen Truppen alle Zufahrtswege sperrten, hielten die USA und Großbritannien drei Luftkorridore offen, um über 2 Millionen Bürger am Leben zu erhalten.

Logistische Meisterleistung im Überblick:
Dauer der Luftbrücke: 462 Tage (26. Juni bis 30. September 1949).
Gesamte Frachtmenge: Über 2,3 Millionen Tonnen (davon 1,5 Mio. Tonnen Kohle).
Anzahl der Flüge: Mehr als 277.000 Flüge der Westalliierten.
Taktfrequenzt: Zu Spitzenzeiten landete alle 30 bis 45 Sekunden ein Flugzeug.
Genutzte Flughäfen: Tempelhof (Hauptbasis), Gatow sowie das neu gebaute Tegel

Die „Rosinenbomber“ und die Folgen:
Der US-Pilot Gail Halvorsen begann damit, Süßigkeiten an kleinen Stofffallschirmen für die Berliner Kinder abzuwerfen. Die Aktion weitete sich rasch aus, weshalb die Transportmaschinen im Volksmund liebevoll Rosinenbomber genannt wurden.
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Die Sowjetunion erkannte die Wirkungslosigkeit ihrer Blockade und hob sie am 12. Mai 1949 auf. Dennoch flogen die Alliierten noch bis zum Herbst weiter, um die Vorratslager der Stadt aufzufüllen. Die Operation forderte auch Opfer: 101 Menschen, darunter Piloten und deutsche Arbeiter, verloren bei Unfällen ihr Leben. Am Berliner Platz der Luftbrücke erinnert heute das Luftbrückendenkmal an diese Leistung. Die Luftbrücke wandelte die Sicht der Deutschen über die Allierten: Aus den Siegern (der Krieg war gerade 3 Jahre vorbei) und Besetzern wurden Befreier von der Nazi Herrschaft und Garanten für die Sicherheit eines feien Staates. Es begann langsam eine Freundschaft, die bis Trump hielt.
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Das Luftbrücken-Denkmal
 
25. Juni 1950:
Mit der Überschreitung der Demarkationslinie am 38. Breitengrad durch Truppen der Volksarmee Nordkoreas beginnt der Koreakrieg.
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Der Koreakrieg von 1950 bis 1953 war ein bewaffneter Konflikt zwischen dem kommunistischen Nordkorea und der Republik Korea (Südkorea). Er gilt als einer der ersten großen Stellvertreterkriege des Kalten Krieges, bei dem Nordkorea von der Sowjetunion und China unterstützt wurde, während Südkorea unter Führung der USA von einer UN-Streitmacht verteidigt wurde. Der Krieg forderte Millionen von Menschenleben und endete in einem bis heute andauernden Zustand der Teilung.

Vorgeschichte und Ursachen:
Nach dem Zweiten Weltkrieg endete 1945 die japanische Herrschaft über Korea. Die Siegermächte teilten das Land entlang des 38. Breitengrades in zwei Besatzungszonen:
Der Norden:
Besetzt von der Sowjetunion, entwickelte sich zu einer kommunistischen Diktatur unter Kim Il-sung.
Der Süden:
Kontrolliert von den USA, bildete eine autoritäre, westlich orientierte Republik unter Rhee Syngman.

Beide Seiten beanspruchten die Alleinvertretung für die gesamte Halbinsel, was zu ständigen Grenzkonflikten führte.

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Verlauf des Krieges:
Der Krieg lässt sich in drei wesentliche Phasen unterteilen:
Der nordkoreanische Angriff (Juni – September 1950):
Am 25. Juni 1950 überschritten nordkoreanische Truppen die Grenze. Sie überrumpelten den Süden und eroberten in kurzer Zeit fast die gesamte Halbinsel bis auf ein kleines Gebiet um Busan.
Die UN-Gegenoffensive (September – Oktober 1950):
Der UN-Sicherheitsrat verurteilte den Angriff und autorisierte einen Militäreinsatz unter US-Führung. Nach einer erfolgreichen Landung bei Incheon drängten die UN-Truppen die Angreifer weit nach Norden bis an die chinesische Grenze zurück.
Chinas Eingreifen und Stellungskrieg (ab Oktober 1950):
Aus Sorge vor US-Truppen an der eigenen Grenze griff die Volksrepublik China mit Hunderttausenden "Freiwilligen" in den Krieg ein. Sie warfen die UN-Linien wieder zurück. Ab 1951 erstarrte die Front nahe des ursprünglichen 38. Breitengrades in einem verlustreichen Stellungskrieg.

Das Ende und die Folgen:
Am 27. Juli 1953 wurde in Panmunjeom ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet. Es zog eine neue Grenze, die von einer entmilitarisierten Zone (DMZ) umgeben ist.
Opferzahlen: Schätzungen gehen von bis zu 4,5 Millionen Toten, Vermissten und Verletzten aus, darunter ein enorm hoher Anteil der Zivilbevölkerung.
Kein Friedensvertrag:
Da bis heute kein formaler Friedensvertrag geschlossen wurde, befinden sich Nord- und Südkorea völkerrechtlich weiterhin im Kriegszustand.Globale Auswirkungen: Der Konflikt zementierte die Spaltung der Welt in einen West- und einen Ostblock und trieb die Aufrüstung im Kalten Krieg massiv voran