In Remember

18. Juni 1967:
Nach zwei Tagen endet das Monterey Pop Festival, der kulturelle Höhepunkt des Summer of Love.
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Das Monterey International Pop Festival fand vom 16. bis 18. Juni 1967 auf dem Monterey County Fairgrounds in Kalifornien statt. Es gilt als der musikalische Urknall der Hippiekultur und läutete offiziell den legendären Summer of Love ein.

Als erstes großes, logistisch durchgeplantes Rockfestival der Musikgeschichte setzte es Maßstäbe und diente zwei Jahre später als direktes Vorbild für das Woodstock-Festival.

Historische Meilensteine und Durchbrüche:
Das Festival zeichnete sich dadurch aus, dass fast alle Künstler komplett ohne Gage spielten; die Einnahmen wurden für wohltätige Zwecke gespendet. Für viele weltbekannte Ikonen bedeutete Monterey den endgültigen internationalen Durchbruch:
Jimi Hendrix: Er spielte sein erstes großes Konzert in den USA. Nach einer virtuosen Performance zündete er am Ende von Fire seine Stratocaster auf der Bühne an und zerschlug sie – einer der ikonischsten Momente der Rockgeschichte.
Janis Joplin:
Als Frontfrau von Big Brother and the Holding Company sang sie sich mit einer energiegeladenen Blues-Performance (besonders mit dem Song Ball and Chain) über Nacht in den weltweiten Fokus.
The Who: Die britische Band feierte ebenfalls ihr US-Debüt und hinterließ bleibenden Eindruck, indem Pete Townshend am Ende des Sets seine Gitarre zertrümmerte und Keith Moon sein Schlagzeug zerstörte.
Otis Redding:
Er trat vor einem überwiegend weißen Rock-Publikum auf. Seine leidenschaftliche Soul-Performance brachte ihm schlagartig eine gigantische, neue Fangemeinde ein.
Ravi Shankar:
Der indische Sitar-Meister spielte ein dreistündiges Konzert, das der westlichen Jugendkultur die traditionelle indische Raga-Musik eröffnete.

Kultureller Einfluss:
Organisiert wurde das Event unter anderem von John Phillips (Sänger von The Mamas & the Papas) und dem Musikproduzenten Lou Adler. Unter dem Motto "Music, Love and Flowers" zog das Festival zwischen 50.000 und 90.000 friedliche Besucher an. Neben der Musik hatte das Festival auch technologischen Einfluss: Der Erfinder Robert Moog stellte dort an einem eigenen Stand seinen neuartigen Moog-Synthesizer vor, was den Einsatz elektronischer Klänge in der Popmusik massiv beschleunigte.

Der Regisseur D. A. Pennebaker hielt das gesamte Spektakel im zeitlosen Dokumentarfilm Monterey Pop (1968 ) fest.


 
18. Juni 1961:
Alison Moyet, britische Sängerin wird geboren.
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Alison Moyet (*18. Juni 1961 in Essex) ist eine britische Sängerin, die in den 1980er Jahren als Teil des Synthie-Pop-Duos Yazoo Weltruhm erlangte. Mit ihrer markanten Blues-Stimme startete sie 1984 eine sehr erfolgreiche Solokarriere, die sie bis heute mit regelmäßigen Albumveröffentlichungen und Tourneen fortführt.

Die prägenden Stationen ihres Werdegangs:
Die Anfänge (bis 1981): Moyet sammelte erste musikalische Erfahrungen in lokalen Punk- und Bluesbands, bevor sie mit 16 Jahren die Schule verließ.
Der Durchbruch mit Yazoo (1981–1983):
Nach einer Zeitungsanzeige gründete sie mit Ex-Depeche-Mode-Keyboarder Vince Clarke das Synthie-Pop-Duo Yazoo. Die Hits "Only You" und "Don't Go" machten sie europaweit berühmt.
Solokarriere (ab 1984):
Nach der Trennung von Yazoo etablierte sie sich als Solokünstlerin. Ihr Debütalbum "Alf" (1984) und Hits wie "Love Resurrection" waren internationale Charterfolge. Es folgten weitere gefeierte Alben wie "Raindancing" und "Hoodoo".
Vielfältige Genres:
Moyet ist bekannt für ihre musikalische Bandbreite, die von Pop über Synthie-Pop bis hin zu Jazz und Chansons reicht.
Theater und Live-Auftritte:
Im Jahr 2002 übernahm sie erfolgreich die Rolle der Matrone "Mama" Morton im Musical Chicago im Londoner West End.





 
19. Juni 1962:
Der Howard-Hawks-Film Hatari! wird in den Vereinigten Staaten uraufgeführt.
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„Hatari!“ ist ein weltbekannter Filmklassiker aus dem Jahr 1962 mit John Wayne in der Hauptrolle, bei dem Howard Hawks Regie führte.

Das Wort stammt aus dem Swahili und bedeutet übersetzt „Gefahr“.

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Wichtige Fakten zum Film:
Handlung:
Der gefährliche Job:

Der raue US-Amerikaner Sean Mercer (John Wayne) leitet die Fangstation im heutigen Tansania. Das Team jagt ohne Gewehre, was extrem riskant ist. Direkt zu Beginn wird das Teammitglied „Little Wolf“ von einem Nashorn schwer verletzt.
Neue Teammitglieder:
Der französische Scharfschütze „Chips“ rettet Little Wolf durch eine spontane Blutspende und schließt sich der Truppe an. Zum Team gehören außerdem der deutsche Ex-Rennfahrer Kurt Müller (Hardy Krüger) und der Erfinder „Pockets“ (Red Buttons).
Trubel durch „Dallas“:
Die italienische Fotografin Anna Maria, genannt „Dallas“ (Elsa Martinelli), reist an, um die Jagd für einen Schweizer Zoo zu dokumentieren. Sean ist anfangs genervt von einer Frau im Camp, doch bald entwickeln sich romantische Gefühle zwischen den beiden.
Die Elefanten-Babys:
Dallas adoptiert im Laufe der Zeit drei verwaiste Elefantenbabys, die ihr auf Schritt und Tritt folgen, was zu vielen komischen Momenten führt (untermalt vom berühmten Song „Baby Elephant Walk“ von Henry Mancini).
Das Finale:
Nach einer erfolgreichen Jagdsaison, in der auch das gefährliche Nashorn gefangen wird, will Dallas das Camp heimlich verlassen, weil sie glaubt, Sean liebe sie nicht. Das gesamte Team startet eine turbulente Suchaktion mit Jeeps und den drei Elefantenbabys in der Stadt Arusha, um sie einzuholen. Am Ende finden Sean und Dallas zusammen und heiraten

Musik:
Der Soundtrack von Henry Mancini ist legendär, besonders das Musikstück „Baby Elephant Walk“ (Baby-Elefant-Marsch).Drehort: Der Film wurde größtenteils im heutigen Tansania gedreht, nahe dem Mount Meru und dem Arusha-Nationalpark.

Besonderheit:
Die rasanten Jagdszenen mit Fangschlingen wurden ohne Stuntmen von den Schauspielern selbst gefilmt.


;)Der Tierfang aus dem Filmklassiker „Hatari!“ (1962) ist aus heutiger Sicht des Tierschutzes und der Ethik absolut undenkbar und illegal. Während der Film damals als authentisches Abenteuer gefeiert wurde, bewertet man die dort gezeigten Methoden heute als massive Tierquälerei.
Trotzdem ist der Film in meinen Augen einfach nur genial. Zu jener Zeit war es absolut normal, für Zoos Tiere auf diese Art einzufangen. Es wäre unfair, damalige Ansichten mit heute zu vergleichen. Der Film soll ja nicht „Werbung für die heute veraltete Methoden“ machen. Der Film kommt lediglich aus einer anderen Zeit.
 
19. Juni 1962:
Paula Abdul, US-amerikanische Sängerin wird geboren.
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Paula Abdul ist eine US-amerikanische Choreografin, Sängerin und Fernsehpersönlichkeit. Sie feierte in den späten 1980er- und frühen 1990er-Jahren gigantische Erfolge als Popstar. Später erlangte sie Kultstatus als langjährige Jurorin in Talentshows.

Die Karriere-SäulenTanz & Choreografie:
Ihre Karriere startete als Cheerleaderin für die L.A. Lakers. Schnell stieg sie zur gefragten Choreografin auf und gestaltete berühmte Musikvideos, unter anderem für Janet Jackson.

Musik-Erfolge:
Mit ihrem Debütalbum Forever Your Girl (1988 ) wurde sie zum weltweiten Pop-Phänomen. Zu ihren bekanntesten Nummer-1-Hits gehören Straight Up, Forever Your Girl und Opposites Attract.

Fernsehen:
Einem jüngeren Publikum wurde sie ab 2002 als warmherzige, emotionale Jurorin bei American Idol neben Simon Cowell bekannt. Später saß sie auch in Jurys von Shows wie The X Factor und So You Think You Can Dance.

Trivia & Aktuelles:
Privatleben:

Sie war in den 90er-Jahren unter anderem mit dem Schauspieler Emilio Estevez verheiratet, die Ehe blieb kinderlos.

Popkulturelle Renaissance:
Ihre klassischen Hits erleben durch Trends auf TikTok und Erwähnungen in der Popkultur immer wieder neue Höhepunkte.