In Remember

15. Juni 1946:
Demis Roussos, griechischer Sänger wird geboren.
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Demis Roussos (bürgerlich Artemios Ventouris Roussos) war ein international bekannter griechischer Sänger und Musikpionier, der vor allem in den 1970er-Jahren weltweite Berühmtheit erlangte. Er wurde am 15. Juni 1946 in Alexandria (Ägypten) geboren und verstarb am 25. Januar 2015 im Alter von 68 Jahren in Athen. Zu seinen Markenzeichen gehörten seine unverwechselbare, hohe Falsettstimme, sein markanter Vollbart und seine wallenden Kaftane auf der Bühne.

Musikalische Meilensteine:
Aphrodite’s Child:

Ende der 1960er-Jahre gründete er gemeinsam mit dem späteren Oscar-Preisträger Vangelis diese legendäre Progressive-Rock-Band. Ihr bekanntester Hit war "Rain and Tears".
Internationale Solokarriere:
Nach der Trennung der Band wechselte Roussos erfolgreich ins Pop- und Schlagerfach. Er verkaufte im Laufe seiner Karriere über 60 Millionen Tonträger weltweit.
Erfolge im deutschsprachigen Raum:
In Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde er vor allem durch sehnsuchtsvolle Schlager wie "Goodbye, My Love, Goodbye" oder "Schönes Mädchen aus Arcadia" zum Superstar.



 
15. Juni 1946:
Noddy Holder, britischer Musiker wird geboren.
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Noddy Holder (geboren am 15. Juni 1946 als Neville John Holder in Walsall) ist ein britischer Musiker, der vor allem als Leadsänger und Rhythmusgitarrist der legendären Glam-Rock-Band Slade weltbekannt wurde. Mit seiner unwechselbar kraftvollen, kratzigen Stimme und prägnanten Outfits prägte er die Musikwelt der 1970er Jahre maßgeblich.

Musikalische Meilensteine mit Slade
Hit-Maschine:

Gemeinsam mit Bassist Jim Lea schrieb Holder die meisten Hits der Band. Slade landete in den 1970ern 21 Top-20-Hits, darunter sechs Nummer-eins-Erfolge wie „Cum On Feel the Noize“, „Mama Weer All Crazee Now“ und „Gudbuy t'Jane“.

Der Weihnachts-Klassiker:
Sein wohl bekanntestes Vermächtnis ist der Weihnachtshit „Merry Xmas Everybody“ von 1973. Der ikonische, von ihm geschriene Ausruf „It's Christmaaaaas!“ hallt bis heute jährlich durch die Feiertage.

Abschied:
Im Jahr 1992 verließ Noddy Holder die Band nach 26 Jahren endgültig, um sich neuen künstlerischen Projekten zuzuwenden.

Karriere nach Slade
Nach seiner Zeit als aktiver Rockstar etablierte sich Holder als vielseitiger Medienprofi in Großbritannien. Er arbeitete erfolgreich als Fernseh- und Radiomoderator, Schauspieler (unter anderem in der ITV-Serie The Grimleys) und als gefragter Synchronsprecher.




 
16. Juni 695:
Der Mönch Suitbert, ein Missionar unter den Germanen, gründet auf einer Insel im Rhein ein Benediktinerkloster, das spätere Kaiserswerth, heute ein Stadtteil von Düsseldorf.
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Der Stern ist das zentrale Erkennungsmerkmal und Attribut des heiligen Suitbert (auch Suitbertus oder Swidbert), einem angelsächsischen Missionar und Bischof des 7. und 8. Jahrhunderts.In kirchlichen Darstellungen wird er fast immer als Bischof mit einem Hirtenstab gezeigt, der einen Stern in den Händen trägt oder über dem ein Stern leuchtet.

Die Legende hinter dem SternDie Verbindung zwischen Suitbert und dem Stern basiert auf einer spätmittelalterlichen Geburtslegende aus der Zeit um 1500:

Der Traum der Mutter:
Vor Suitberts Geburt sah seine Mutter im Traum einen Stern mit zwei hellen Strahlen vom Himmel direkt auf ihr Lager stürzen.
Die Deutung:
Der heilige Bischof Aidan von Lindisfarne deutete den Traum. Er prophezeite, dass der ungeborene Knabe ein herausragender Glaubensbote werden und berufen sei, in zwei Ländern – Gallien (Frankenreich) und Germanien – das Christentum zu verkünden

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Fakten zur Klostergründung durch Suitbert :

Der Ort: Die damalige Rheininsel wurde zunächst Swidbertswerth genannt. Durch die spätere Verlandung der Rheinarme im 12. Jahrhundert wurde sie zu Festland.
Die Gönner:
Das Land für die Gründung schenkte ihm der mächtige fränkische Hausmeier Pippin der Mittlere und dessen Ehefrau Plektrudis.
Die Bedeutung:
Es war das erste rechtsrheinische Mönchskloster überhaupt und sicherte die fränkische Grenzzone zum Gebiet der Sachsen.

Spuren bis in die Gegenwart:
Suitbert verstarb im Jahr 713 in seinem Kloster. Seine Gebeine ruhen noch heute vor Ort in der St. Suitbertus Basilika in Kaiserswerth, gebettet in den prachtvollen, goldenen Suitbertusschrein aus dem 13. Jahrhundert.
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Ein bekanntes Erkennungsmerkmal im Stadtteil ist der Suitbertus-Stern, der bis heute viele historische Gebäude ziert.

 
Joseph Salomo Delmedigo (auch Josef Schelomo ha Rofe[1], Akronym JaSchaR; geboren 16. Juni 1591 in auf Kreta ; gestorben 16. Oktober 1655 in Prag) war ein jüdischer Arzt, Rabbi, Philosoph, Mathematiker und Astronom.
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Er studierte an der Universität von Padua Astronomie und Mathematik unter anderen auch bei Galileo. Er hatte gleichzeitig Kontakt mit dem venezianischen Rabbiner Leone da Modena, der ihn offensichtlich stark beeinflusst hatte.
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Über Hamburg und Glückstadt erreichte er 1628 Amsterdam, wo bei Menasse ben Israel 1629 sein erstes Buch Sefer Elim gedruckt wurde, das auch Einfluss auf den jungen Spinoza hatte.
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Über die letzten zehn Jahre seines Lebens ist nur wenig bekannt. Joseph Salomo Delmedigo starb im Herbst 1655 und wurde im Alten Jüdischen Friedhof begraben.

Quelle:
 
16. Juni 1960:
In den US-amerikanischen Kinos wird der Film Psycho von Alfred Hitchcock erstmals gezeigt; die Werbekampagne sorgt für Schlangen an den Kinokassen.
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Psycho (1960) von Alfred Hitchcock ist einer der wegweisendsten Meilensteine der Filmgeschichte und gilt als Urtext des modernen Horror- und Slasher-Kinos. Der psychologische Thriller revolutionierte mit seiner unkonventionellen Erzählstruktur, den schockierenden Wendungen und der berühmten Duschszene die damaligen Sehgewohnheiten radikal.

Worum geht es? (Handlung)
Die Flucht: Die Sekretärin Marion Crane unterschlägt 40.000 Dollar ihres Chefs, um ein neues Leben zu beginnen.
Die Falle:
Auf ihrer Flucht gerät sie in einen heftigen Sturm und checkt im abgelegenen, heruntergekommenen Bates Motel ein.
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Das Bates Haus über dem Horror-Motel

Die Begegnung:
Sie trifft auf den schüchternen, von seiner dominanten Mutter kontrollierten Motelmanager Norman Bates.
Das Grauen:
Kurz nach Marions Ankunft nimmt die Geschichte eine mörderische Wendung, die eine verzweifelte Spurensuche auslöst.
Die Entdeckung:
Lila Crane, Marions Schwester, schleicht sich in das Bates-Wohnhaus und findet im Keller die Mutter.
Der Schock:
Als Lila die Gestalt auf dem Stuhl umdreht, entpuppt sich „Mother“ als eine einbalsamierte, skelettierte Leiche.
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Der Angriff:
Im selben Moment stürzt Norman Bates mit einer Frauenperücke und Frauenkleidern bewaffnet mit einem Messer in den Keller.
Die Rettung:
Der verdeckte Ermittler Sam Loomis überwältigt Norman im letzten Moment und rettet Lila.
Die psychiatrische Erklärung:
Die Spaltung:

Ein Psychiater erklärt den Ermittlern, dass Norman nach dem Mord an seiner echten Mutter vor vielen Jahren eine gespaltene Persönlichkeit entwickelte.
Die Übernahme:
Um seine Schuldgefühle zu verdrängen, „erweckte“ er seine Mutter in seinem eigenen Geist zum Leben.
Die Eifersucht:
Jedes Mal, wenn Norman sich zu einer anderen Frau hingezogen fühlte, übernahm die eifersüchtige „Mutter-Persönlichkeit“ die totale Kontrolle und tötete die Frauen.
Die Schlussszene:
Der finale Blick: Norman sitzt allein in einer Gefängniszelle. Seine eigene Identität ist komplett ausgelöscht; die sadistische Persönlichkeit der Mutter hat die vollständige Kontrolle übernommen.
Der Monolog:
Man hört die innere Stimme der Mutter, die behauptet, sie könne „keiner Fliege etwas zuleide tun“, um den Ermittlern die Schuld in die Schuhe zu schieben.
Das Subliminal-Bild:
Für den Bruchteil einer Sekunde blendet Hitchcock das Totenkopfgesicht der Mutter über Normans wahnsinnig lächelndes Gesicht, bevor das Auto mit Marions Leiche aus dem Sumpf gezogen wird.

Wichtige Fakten & Hintergründe
Das Budget:

Hitchcock drehte den Film als Low-Budget-Produktion für nur rund 800.000 Dollar mit der Crew seiner TV-Serie.
Die Inspiration:
Die Romanvorlage von Robert Bloch basiert lose auf den realen Verbrechen des US-Serienmörders Ed Gein.
Die Zensur:
Der Film brach 1960 Tabus durch die explizite Darstellung von Gewalt und die allererste gezeigte Toilettenspülung im US-Kino.
Die Besetzung:
Anthony Perkins verkörperte Norman Bates so brillant, dass die Rolle ihn lebenslang prägte.
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An seiner Seite spielten Janet Leigh und Vera Miles.
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