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08. März 1971:
Harold Lloyd, US-amerikanischer Schauspieler stirbt.
Harold Lloyd (1893–1971) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Produzent, der neben Charlie Chaplin und Buster Keaton als einer der „großen Drei“ der Stummfilmkomik gilt. Er drehte zwischen 1914 und 1947 fast 200 Filme und war in den 1920er Jahren zeitweise der kommerziell erfolgreichste Star Hollywoods.
Markenzeichen und Stil:
Der „Glasses Character“: Im Gegensatz zu Chaplins Landstreicher verkörperte Lloyd den modernen, optimistischen US-Amerikaner der 1920er Jahre. Sein Markenzeichen war eine runde Hornbrille (oft ohne Gläser, um Reflexionen zu vermeiden) und ein Strohhut.
Thrill Comedy: Lloyd perfektionierte Filme, die Slapstick mit atemberaubender Akrobatik und Nervenkitzel verbanden. Legendär ist die Szene aus Ausgerechnet Wolkenkratzer! (1923), in der er in schwindelerregender Höhe am Zeiger einer Hochhaus-Uhr hängt.
Stunts trotz Handicap: Lloyd führte viele seiner gefährlichen Stunts selbst aus, obwohl er 1919 bei einem Fotoshooting durch eine echte Bombe (die er für eine Requisite hielt) den Daumen und Zeigefinger seiner rechten Hand verloren hatte. In späteren Filmen trug er eine spezielle Prothesen-Handschuh, um die Verletzung zu verbergen.
Wichtige Werke:
Safety Last! (Ausgerechnet Wolkenkratzer!, 1923): Sein berühmtester Film mit der ikonischen Uhren-Szene.
The Freshman (Der Sportstudent, 1925): Sein kommerziell erfolgreichster Stummfilm, in dem er einen Außenseiter spielt, der zum Football-Star wird.
The Kid Brother (Der kleine Br uder, 1927): Von vielen Kritikern als sein künstlerisches Meisterwerk angesehen.
Speedy (Straßenjagd mit Speedy, 1928 ): Sein letzter großer Stummfilm, gedreht an Originalschauplätzen in New York.
08. März 1976:
Im Deutschen Fernsehen wird die erste Folge der Sendereihe Loriot des gleichnamigen Humoristen mit Sketchen wie Studiointerview und Der Lottogewinner ausgestrahlt.
09. März 1995:
Der US-amerikanische Science Fiction-Film Stargate startet in den deutschen Kinos.
Handlung:
Die Entdeckung: 1928 wird bei Ausgrabungen in Gizeh ein mysteriöser Metallring gefunden. Jahrzehnte später wird der brillante, aber unbeliebte Ägyptologe Dr. Daniel Jackson beauftragt, dessen Hieroglyphen zu entschlüsseln.
Das Sternentor: Jackson findet heraus, dass das Artefakt ein „Stargate“ ist – ein Portal, das durch ein Wurmloch Verbindungen zu ähnlichen Toren auf fernen Planeten herstellt.
Die Expedition: Das US-Militär stellt eine Spezialeinheit unter der Leitung des traumatisierten Colonel O'Neill zusammen, um das Tor zu erforschen. Jackson reist mit, da er die Hieroglyphen versteht.
Die neue Welt: Auf dem Planeten Abydos landen sie in einer Wüstenwelt, die an das alte Ägypten erinnert. Die Menschen dort werden von dem als Sonnengott Ra verehrten Außerirdischen unterdrückt.
Der Konflikt: O'Neills ursprünglicher Auftrag ist es, bei Gefahr das Stargate mit einer Atombombe zu zerstören. Nun müssen Jackson und das Team die versklavten Abydosianer im Kampf gegen Ra unterstützen, der Rache an der Erde nehmen will.
Die Auflösung: Jackson verliebt sich in eine Einheimische (Sha're), während O'Neill und die Soldaten die Rebellion anführen, um Ra zu besiegen und den Rückweg zur Erde zu sichern.
09. März 1862:
Im Amerikanischen Bürgerkrieg kommt es zwischen der Virginia und der Monitor am zweiten Tag der Schlacht von Hampton Roads zum ersten Duell zweier gepanzerter Kriegsschiffe, dieses endet unentschieden.
Wichtigste Fakten:
Historische Bedeutung: Es war das weltweit erste Gefecht zwischen zwei gepanzerten Kriegsschiffen (Panzerschiffen).
Die Kontrahenten:
Union (Norden): Die USS Monitor, ein innovatives Schiff mit flachem Profil und einem drehbaren Geschützturm.
Konföderation (Süden): Die CSS Virginia (oft fälschlicherweise als Merrimack bezeichnet, da sie auf dem Rumpf der gehobenen USS Merrimack aufgebaut wurde).
Verlauf: Am ersten Tag (8. März) zerstörte die Virginia mühelos mehrere hölzerne Schiffe der Union. Am zweiten Tag traf sie auf die neu eingetroffene Monitor. Die beiden Schiffe beschossen sich stundenlang aus nächster Nähe, ohne dass die Geschosse die Panzerung des jeweils anderen durchschlagen konnten.
Ergebnis: Die Schlacht endete taktisch mit einem Unentschieden. Strategisch war es jedoch ein Sieg für die Union, da die Monitor die Virginia daran hinderte, die restliche Unionsflotte zu vernichten und die Blockade der Südstaatenhäfen aufrechtzuerhalten.
Langfristige Folgen
Die Schlacht bewies die Überlegenheit von Eisen gegenüber Holz und machte hölzerne Kriegsschiffe praktisch über Nacht obsolet. Dies löste weltweit ein technologisches Wettrüsten im Schiffbau aus, das den Weg zu modernen Schlachtschiffen ebnete.
Beide Schiffe gingen noch im selben Jahr verloren: Die Virginia wurde von den Konföderierten selbst zerstört, um eine Gefangennahme zu verhindern, während die Monitor in einem Sturm sank.
10. März 1958:
Sharon Stone, US-amerikanische Filmschauspielerin und Malerin wird geboren.
Sharon Stone (* 10. März 1958 ) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, die in den 1990er Jahren durch Rollen in Basic Instinct und Casino zum Weltstar und Sexsymbol wurde. Nach einer gesundheitlich bedingten Zäsur im Jahr 2001 widmet sie sich heute verstärkt der Kunst und dem gesellschaftlichen Engagement.
Filmauswahl:
1980: Stardust Memories
1981: Tödlicher Segen (Deadly Blessing)
1983: Remington Steele (Fernsehserie, Folge Phantasten und Terroristen)
1984: Triple Trouble (Irreconcilable Differences)
1984: Magnum (Magnum, p.i., Fernsehserie, Doppelfolge: Schwarzer Spiegel)
1984: Mike Hammer (Mickey Spillane’s Mike Hammer, Fernsehserie, Folge Spione)
1985: T.J. Hooker (Fernsehserie, Folge Verbrechen im Filmstudio)
1985: Quatermain – Auf der Suche nach dem Schatz der Könige (King Solomon’s Mines)
1987: Quatermain II – Auf der Suche nach der geheimnisvollen Stadt (Allan Quatermain and
the Lost City of Gold)
1987: Police Academy 4 – Und jetzt geht’s rund (Police Academy 4: Citizens on Patrol)
1987: Cold Steel
1988: Nico (Above the law)
1988: Action Jackson
1988–1989: Feuersturm und Asche (War and Remembrance, Fernsehminiserie, acht Folgen)
1989: Und die Tränen vergehen im Regen (Tears in the Rain)
1989: Moon Trek (Beyond the Stars)
1990: Blood & Sand
1990: Die totale Erinnerung – Total Recall (Total Recall)
1991: Na typisch! (He Said, She Said)
1991: Final Instinct (Scissors)
1991: Verliebt in die Gefahr (Year of the Gun)
1991: Keiner kommt hier lebend raus (Diary of a Hitman)
1992: Basic Instinct
1992: Sleeping Dogs – Tagebuch eines Mörders (Where Sleeping Dogs Lie)
1993: Sliver
1994: The Specialist
1994: Begegnungen – Intersection (Intersection)
1995: Schneller als der Tod (The Quick and the Dead)
1995: Casino
1996: Diabolisch (Diabolique)
1996: Last Dance
1998: Sphere – Die Macht aus dem All (Sphere)
1998: The Mighty – Gemeinsam sind sie stark (The Mighty)
1999: Die Muse (The Muse)
1999: Gloria
1999: Simpatico
2000: Women Love Women
2000: Beautiful Joe
2000: Ich hab doch nur meine Frau zerlegt (Picking Up the Pieces)
2003: Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss (Cold Creek Manor)
2003: Practice – Die Anwälte (The Practice, Fernsehserie, 3 Folgen)
2004: Catwoman
2004: The Third Identity – Im Bann der Macht (A Different Loyalty)
2005: Broken Flowers
2005: Tal der Wölfe (Kurtlar Vadisi, Fernsehserie)
2006: Basic Instinct – Neues Spiel für Catherine Tramell (Basic Instinct 2)
2006: Bobby
2006: Alpha Dog – Tödliche Freundschaften (Alpha Dog)
2006: Huff – Reif für die Couch (Huff, Fernsehserie, 3 Folgen)
2007: If I Had Known I Was a Genius
2007: Desires of a Housewife – Menschen am Abgrund (When a Man Falls in the Forest)
2008: Das Jahr, in dem wir uns kennen lernten (The Year of Getting to Know Us)
2008: Five Dollars a Day ($5 a Day)
2009: Streets of Blood
2010: Law & Order: Special Victims Unit (Fernsehserie, 4 Folgen)
2011: Largo Winch II – Die Burma Verschwörung (Largo Winch II)
2012: Border Run – Tödliche Grenze (The Mule)
2013: Lovelace
2013: Gods Behaving Badly
2013: Plötzlich Gigolo (Fading Gigolo)
2014: Un ragazzo d’oro
2015: Agent X (Fernsehserie, 10 Folgen)
2015: Der Sturm – Life on the Line (Life on the Line)
2015: Moi c’est Afflelou (Kurzfilm)
2016: Mothers and Daughters
2016: Fashion Is a Lovestory (Kurzfilm)
2016: Win-Win (Kurzfilm)
2017: Running Wild
2017: The Disaster Artist
2017: A Little Something for Your Birthday
2018: Mosaic (Fernsehserie, 7 Folgen)
2018: Happy Birthday – Ein Geburtstag zum Verlieben (All I Wish)
2019: Die Geldwäscherei (The Laundromat)
2020: The New Pope (Fernsehserie, Folge 1x05)
2020: Ratched (Fernsehserie)
2022: Beauty
2025: Nobody 2
10. März 1954:
Tina Charles, britische Sängerin wird geboren.
Tina Charles (geboren als Tina Hoskins am 10. März 1954 in London) ist eine britische Pop- und Disco-Sängerin, die vor allem in den 1970er Jahren weltweit Erfolge feierte.
Karrierehöhepunkte:
Durchbruch: Ihr internationaler Durchbruch gelang ihr 1976 mit dem Song "I Love to Love (But My Baby Loves to Dance)", der in Großbritannien drei Wochen lang Platz 1 der Charts belegte.
Weitere Hits: Weitere bekannte Erfolgstitel aus dieser Ära sind "Dance Little Lady Dance", "Dr. Love" und "Love Me Like a Lover".
Anfänge: Vor ihrer Solokarriere sang sie 1975 die Lead-Vocals für den Hit "I’m on Fire" der Gruppe 5000 Volts. Bei ihren frühen Aufnahmen (1969) wirkte der damals noch unbekannte Elton John als Backgroundsänger und Pianist mit.