karin-pferdefan
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6. März1475 - Michelangelo, einer der bedeutendsten Künstler der italienischen Hochrenaissance, kommt zur Welt.
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06. März 1987:
Das britische Fährschiff Herald of Free Enterprise kentert vor dem Hafen von Zeebrugge, wobei 193 Menschen sterben.
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Die MS Herald of Free Enterprise war eine britische Ro-Ro-Fähre (Roll-on/Roll-off), die am 6. März 1987 kurz nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Zeebrügge (Belgien) kenterte. Bei diesem Unglück kamen 193 Menschen ums Leben, was es zu einem der schwersten zivilen Schifffahrtsunglücke in der britischen Geschichte macht.
Das Unglück:
Ursache: Die Fähre verließ den Hafen mit offenen Bugtoren. Da das Schiff aufgrund gefluteter Ballasttanks (um eine zu niedrige Laderampe auszugleichen) einen tieferen Tiefgang hatte, drang bei zunehmender Geschwindigkeit Wasser auf das Fahrzeugdeck ein.
Verlauf: Innerhalb von nur 90 Sekunden kenterte das Schiff und blieb auf der Backbordseite auf einer Sandbank in flachem Wasser liegen. Dies verhinderte ein vollständiges Versinken und rettete vielen der 459 Passagiere und 80 Besatzungsmitglieder das Leben.
Menschliches Versagen: Der stellvertretende Bootsmann, der für das Schließen der Tore zuständig war, war in seiner Kabine eingeschlafen. Der Untersuchungsbericht kritisierte jedoch vor allem eine „Kultur der Schlamperei“ bei der Reederei Townsend Thoresen.
Folgen und Bedeutung:
Sicherheitsreformen: Das Unglück führte zu strengeren internationalen Vorschriften für Ro-Ro-Fähren, wie der Installation von Kontrollleuchten auf der Brücke für die Bugtore, dem Einbau wasserdichter Schotten und besseren Notbeleuchtungen.
Institutionelle Änderungen: In Großbritannien wurde als direkte Folge die Marine Accident Investigation Branch (MAIB) gegründet.
Kulturelle Resonanz: Zur Unterstützung der Hinterbliebenen nahmen bekannte Musiker (u. a. Paul McCartney) unter dem Namen Ferry Aid eine Coverversion von „Let It Be“ auf.
Das Wrack wurde im April 1987 gehoben und schließlich 1988 in Taiwan verschrottet.


7. März1985 - Die deutsche Kinderbuchautorin Tamara Ramsay (Die wunderbaren Fahrten und Abenteuer der kleinen Dott) stirbt.
Arghun (mongolisch ᠠᠷᠭᠤᠨ Arġun; ca. 1258; † 7. März 1291[1]) war von 1284 bis 1291 der vierte Herrscher der mongolischen Ilchane. Er war der Sohn Abaqas und wie dieser Buddhist (obwohl auch prochristlich). Er war dafür bekannt, dass er mehrere Gesandtschaften nach Europa schickte mit der Absicht, eine franko-mongolische Allianz gegen die Muslime im Heiligen Land zu schmieden. Arghun war es auch, der von seinem Großonkel Kublai Khan eine neue Braut verlangte. Die Aufgabe, die junge Prinzessin Kököchin durch Asien zu Arghun zu bringen, wurde (angeblich) von Marco Polo übernommen. Arghun starb, bevor Kökötchin eintraf, sodass sie stattdessen Arghuns Sohn Ghazan heiratete, der zum Islam übertrat.