In Remember

09. Juni 1884:
Der deutsche Kaiser Wilhelm I. legt den Grundstein für das Berliner Reichstagsgebäude, das nach den Plänen des Architekten Paul Wallot errichtet wird.
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Das ist ein historischer Meilenstein der deutschen Geschichte. Am 9. Juni 1884 legte Kaiser Wilhelm I. den Grundstein für das Reichstagsgebäude in Berlin.

Hier sind die wichtigsten Fakten zu diesem Ereignis:
Der Bau und die Architektur
Architekt:

Paul Wallot setzte sich in einem Wettbewerb gegen 189 Entwürfe durch.
Baustil:
Ein Mix aus Renaissance, Barock und Klassizismus (Historismus).
Bauzeit:
Der Bau dauerte zehn Jahre und wurde erst 1894 unter Kaiser Wilhelm II. fertiggestellt.
Konflikte hinter den Kulissen:
Kaiserlicher Unmut: Wilhelm II. verachtete das Gebäude später und nannte es abfällig „Reichsaffenhaus“.
Das Kuppel-Problem:
Wallot musste die Kuppel tiefer planen, damit sie nicht das benachbarte Berliner Stadtschloss der Hohenzollern überragte.
Heutige Bedeutung:
Nach dem Reichstagsbrand 1933, der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und dem Umbau durch Sir Norman Foster in den 1990er-Jahren ist das Gebäude heute der Sitz des Deutschen Bundestages. Die moderne Glaskuppel symbolisiert die Transparenz der heutigen Demokratie.
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09. Juni 1934:
Donald Duck hat seinen ersten Auftritt in dem Zeichentrickfilm Die kluge kleine Henne.
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„Die kluge kleine Henne“ (Originaltitel: The Wise Little Hen) ist ein weltberühmter US-amerikanischer Zeichentrick-Kurzfilm aus dem Jahr 1934, der vor allem als das offizielle Debüt von Donald Duck Filmgeschichte schrieb. Der Film gehört zu Walt Disneys Reihe der Silly Symphonies und basiert auf der traditionellen Fabel The Little Red Hen (Die kleine rote Henne).

Die Handlung:
Die Bitte um Hilfe:

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Eine Henne möchte zusammen mit ihren Küken Mais säen und später ernten. Dafür bittet sie ihre Nachbarn Donald Duck und Peter Pig um Unterstützung.
Die Ausrede:
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Sowohl Donald (der hier auf einem Hausboot lebt) als auch das Schwein Peter Pig sind extrem faul. Sie täuschen heftige Bauchschmerzen vor, um sich vor der harten Feldarbeit zu drücken.
Die eigene Ernte:
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Die Henne lässt sich nicht entmutigen, bestellt das Feld mit ihren Küken allein und kocht am Ende köstliche Maisgerichte.
Die Lektion:
Als Donald und Peter den Duft riechen, sind ihre Bauchschmerzen plötzlich verflogen, und sie wollen mitessen. Die kluge Henne durchschaut das Spiel jedoch: Sie reicht den beiden eine abgedeckte Schüssel, in der sich statt Essen eine Flasche Rizinusöl gegen ihre angeblichen Bauchschmerzen befindet.

Bedeutung und Trivia:
Donald Ducks Geburtsstunde:

Der Film feierte am 9. Juni 1934 Premiere. Dieser Tag gilt bis heute als der offizielle Geburtstag von Donald Duck.
Erstes Design:
Donald trägt bereits seine charakteristische blaue Matrosenjacke und den Hut, hat in diesem ersten Auftritt jedoch noch einen deutlich längeren Schnabel und eher händeartige Flügel.

Die Moral:
Wie die zugrundeliegende Fabel vermittelt der Film auf humorvolle Weise die Moral, dass man nur die Früchte (oder in diesem Fall den Mais) genießen darf, wenn man auch bereit ist, dafür zu arbeiten.


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Die Entwicklung von Donald Duck vom Beginn bis Heute
 
10. Juni 1692:
In Neuengland kommt es zur ersten Hinrichtung im Laufe der Hexenprozesse von Salem.
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Die Hexenprozesse von Salem im Jahr 1692 in Massachusetts (USA) gehören zu den berüchtigtsten Episoden der Kolonialgeschichte, bei denen über 200 Menschen der Hexerei beschuldigt und 20 Personen hingerichtet wurden. Das Besondere an dieser Hexenjagd war, dass sie sich in einer streng puritanisch-protestantischen Gemeinschaft abspielte und maßgeblich durch die Anschuldigungen von Kindern und Jugendlichen vorangetrieben wurde.

Der Ablauf der Ereignisse
Der Ausbruch (Januar 1692):

Die 9-jährige Betty Parris und die 11-jährige Abigail Williams (Tochter und Nichte des örtlichen Pastors) zeigten plötzlich unerklärliche Verhaltensweisen wie Krampfanfälle und Schreianfälle. Ein Arzt diagnostizierte daraufhin „Verhexung“.
Die ersten Anschuldigungen:
Unter Druck setzten die Mädchen die Schuld auf die karibische Sklavin der Familie, Tituba, sowie auf zwei gesellschaftliche Außenseiterinnen: die Bettlerin Sarah Good und die bettlägerige Sarah Osborne.
Die Massenhysterie:
Die Beschuldigungen weiteten sich rasch aus. Weitere junge Mädchen schlossen sich an und bezichtigten immer mehr Bürger. Wer seine Unschuld beteurte, galt als verstockt und wurde verurteilt; wer gestand und andere verriet, entkam oft der Hinrichtung.
Die Opfer in Zahlen
Anklagen:

Mindestens 144 bis über 200 Personen wurden offiziell beschuldigt.
Hinrichtungen durch Erhängen:
19 Menschen (14 Frauen und 5 Männer) wurden auf dem Hügel Proctor’s Ledge gehängt.
Tod durch Pressen:
Der über 80-jährige Giles Corey verweigerte den Prozess. Er wurde legal zu Tode gefoltert, indem man tagelang schwere Steine auf seine Brust legte (Peine forte et dure).
Weitere Todesopfer:
Mindestens 5 Menschen starben aufgrund der grausamen Bedingungen direkt in den Gefängnissen. Das jüngste inhaftierte Kind war die vierjährige Dorothy „Dorcas“ Good.
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Die tieferen Ursachen:
Historiker führen die Hysterie auf ein komplexes Geflecht von Faktoren zurück:
Religiöser Fanatismus:
Die extrem bibeltreuen Puritaner glaubten an die physische Existenz des Teufels im unberührten amerikanischen Wald.
Existenzängste:
Es herrschte ständige Angst vor blutigen Konflikten mit den amerikanischen Ureinwohnern.
Soziale Konflikte:
Im Ort brodelten tiefe interne Streitigkeiten zwischen den wohlhabenden Familien in Salem Town (Handelsstadt) und den Bauern in Salem Village.
Das abrupte Ende und die Spätfolgen:
Im Mai 1693 beendete der Gouverneur von Massachusetts die Prozesse, nachdem auch seine eigene Ehefrau ins Visier der Ankläger geraten war und die Verwendung von „spektralen Beweisen“ (Träume oder Visionen von Hexen) vor Gericht verboten wurde.

Bereits ab 1711 wurden Opfer rechtlich rehabilitiert. Die juristische Aufarbeitung dauerte jedoch Jahrhunderte: Erst im Mai 2022 wurde mit Elizabeth Johnson Jr. die historisch letzte verurteilte Person der Hexenprozesse offiziell durch das Parlament von Massachusetts begnadigt. Heute vermarktet sich die Stadt Salem als „Witch City“ und zieht mit Museen und Gruseltourismus jährlich Millionen Besucher an.