In Remember

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„Die Depression ist gleich einer Dame in Schwarz. Tritt sie auf, so weise sie nicht weg, sondern bitte sie als Gast zu Tisch und höre, was sie zu sagen hat.“ C.G. Jung

Carl Gustav Jung, bekannt als C. G. Jung, wurde 1875 in Kesswil, Schweiz, geboren. Er war ein Psychiater und der Begründer der analytischen Psychologie. Anhänger dieser Richtung werden Jungianer genannt. Jung studierte Medizin an der Universität Basel und interessierte sich schon früh für okkulte Phänomene und Spiritismus. Er spezialisierte sich auf Psychiatrie und arbeitete am Burghölzli in Zürich. 1913 kam es zum Bruch zwischen Jung und Sigmund Freud aufgrund unterschiedlicher Ansichten über die Sexualtheorie. Danach widmete er sich verstärkt seiner eigenen psychoanalytischen Theorie, der Analytischen Psychologie, und beschäftigte sich intensiv mit seinem Unbewussten, seinen Träumen und Phantasien. Jung war verheiratet mit Emma Rauschenbach und hatte fünf Kinder.

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/carl-gustav-jung/
 
:mad:
06. Juni 1838:
US-amerikanische Truppen unter General Winfield Scott beginnen auf Basis des Indian Removal Act mit der Vertreibung der Cherokee von ihren angestammten Gebieten und der Übersiedlung in ein Indianerreservat im Indianerterritorium, dem heutigen Oklahoma. Der Pfad der Tränen kostet rund 4000 der 10.000 übersiedelten Indianer das Leben.
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Als Pfad der Tränen (englisch Trail of Tears) wird die gewaltsame Vertreibung von über 100.000 nordamerikanischen Ureinwohnern aus ihren fruchtbaren Heimatgebieten im Südosten der USA in das karge "Indianerterritorium" (das heutige Oklahoma) zwischen 1831 und 1839 bezeichnet. Diese staatlich organisierte ethnische Säuberung forderte Zehntausende Todesopfer durch Krankheiten, Kälte und Unterernährung.

Historischer Hintergrund:
Der Indian Removal Act (1830):

US-Präsident Andrew Jackson unterzeichnete dieses Gesetz, das die Vertreibung legalisieren sollte, um Platz für weiße Siedler und Baumwollplantagen zu schaffen.
Die "Fünf zivilisierten Stämme":
Die Deportation betraf vor allem die Völker der Cherokee, Choctaw, Chickasaw, Creek (Muscogee) und Seminolen. Sie wurden so genannt, weil sie europäische Wirtschaftsweisen, Schriftsysteme und Verfassungen übernommen hatten.
Missachtung des Obersten Gerichtshofs:
Die Cherokee klagten erfolgreich vor dem US-Supreme Court gegen ihre Vertreibung. Die Jackson-Regierung ignorierte das Urteil jedoch verfassungswidrig und setzte die Zwangsumsiedlung militärisch durch.
Der Todesmarsch:
Die Route:

Die Ureinwohner wurden größtenteils zu Fuß über eine Strecke von mehr als 1.600 Kilometern nach Westen getrieben.
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Die Bedingungen:
Die Menschen wurden ohne nennenswerte Habe, adäquate Kleidung oder ausreichende Lebensmittelrationen deportiert.
Die Opfer:
Allein beim Marsch der Cherokee im Jahr 1838 starben rund 4.000 der 17.000 Deportierten an Ruhr, Typhus, Cholera, Hunger und Erschöpfung – also etwa ein Viertel des gesamten Stammes.

Der Begriff "Pfad der Tränen" leitet sich direkt aus den Berichten von Überlebenden und Beobachtern ab, welche das unermessliche Leid und die Trauer der indigenen Bevölkerung auf diesem Marsch dokumentierten. In der modernen Geschichtswissenschaft wird das Ereignis zunehmend als Teil eines Genozids an den indigenen Völkern Amerikas eingestuft.
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06. Juni 1944:
Die Landung alliierter Truppen an der Atlantikküste der Normandie beginnt am so genannten D-Day.
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Als D-Day wird der 6. Juni 1944 bezeichnet, an dem die Westalliierten im Zweiten Weltkrieg in der Normandie landeten. Diese Landeoperation trug den Decknamen Operation Overlord und markierte den Beginn der Befreiung Westeuropas von der nationalsozialistischen Herrschaft. Es handelte sich um die größte amphibische Landungsoperation der Menschheitsgeschichte.

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Der Begriff „D-Day“:
Bedeutung:

Im militärischen Sprachgebrauch steht das „D“ schlicht für Day (Tag). Es bezeichnet als Platzhalter für einen noch nicht festgelegten den Stichtag einer geplanten Großoperation („Tag X“).
In der Regel bezeichnen diese Abkürzungen den Zeitpunkt militärischer Operationen. Ganz bewusst werden Ort, Ziel oder Gegner der Militäraktion nicht benannt. Dies soll helfen, die Vertraulichkeit der Operationsplanung zu sichern.
Im Fall der Landung in der Normandie kann man außer "TagX" auch von "D-Day als "Decision Day" (Tag der Entscheidung sprechen. Denn dieser Tag war entscheidend dafür, gegen Deutschland eine weitere 3. Front aufzubauen (Neben 1. Afrika und dann Italien und 2. der Ostfront). Alles hing an diesen Tag. Wäre die Landung fehlgeschlagen wäre es verheerend gewesen. Somit entschied der Erfolg der Landung über den weiteren Verlauf. Hätten die Alliierten die 150.000 Soldaten, die Ausrüstung und die Schiffe verloren wäre der Krieg nur schwer zu gewinnen gewesen. Daher der Begriff "Decision Day".

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Ablauf der Invasion:
Unter dem Oberbefehl des US-Generals Dwight D. Eisenhower griffen die alliierten Truppen an fünf verschiedenen Strandabschnitten an:
Utah Beach (US-Truppen)
Omaha Beach (US-Truppen – hier kam es zu besonders schweren Verlusten)
Gold Beach (Britische Truppen)
Juno Beach (Kanadische Truppen)
Sword Beach (Britische Truppen)
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Bereits in der Nacht zuvor sprangen Tausende Fallschirmjäger hinter den feindlichen Linien ab. Am Abend des 6. Juni hatten sich rund 155.000 alliierte Soldaten an den Stränden festgesetzt.

Historische Bedeutung:
Zweite Front:

Durch die erfolgreiche Landung wurde im Westen die dringend benötigte Entlastung für die Rote Armee an der Ostfront geschaffen.

Kriegswende:
Der D-Day leitete das entscheidende Endstadium des Zweiten Weltkriegs in Europa ein und führte im August 1944 zur Befreiung von Paris.
 
6. Juni1971 - Von Alice Schwarzer initiiert erklären 374 teils prominente Frauen in der Zeitschrift Stern Wir haben abgetrieben!
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1977
Wir haben abgetrieben!
war die Titelschlagzeile der Zeitschrift Stern am 6. Juni 1971. Es handelte sich um eine Aktion, bei der 374 prominente und nicht prominente Frauen – auch wenn dies zum Teil nicht zutraf – öffentlich bekannten, ihre Schwangerschaft abgebrochen und damit gegen geltendes Recht verstoßen zu haben.[1]

Die Aktion wurde von der Feministin und späteren Gründerin der Zeitschrift Emma, Alice Schwarzer, initiiert,[2] um gegen den Schwangerschaftsabbrüche verbietenden § 218 des Strafgesetzbuchs anzukämpfen, und gilt als Meilenstein der neuen Frauenbewegung in Westdeutschland.
 
06. Juni 1948:
Jürgen Marcus, deutscher Sänger wird geboren.
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Jürgen Marcus (bürgerlich Jürgen Beumer; * 6. Juni 1948 in Herne; † 17. Mai 2018 in München) war einer der erfolgreichsten deutschen Schlagersänger der 1970er-Jahre. Mit seinem unverkennbaren Evergreen „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ schrieb er deutsche Musikgeschichte.

Musikalische Meilensteine
Der Durchbruch:

Im Jahr 1972 landete er mit „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ den größten Hit seiner Karriere.
Weitere Erfolge:
Es folgten namhafte Kulthits wie „Ein Festival der Liebe“, „Schmetterlinge können nicht weinen“ und „Ein Lied zieht hinaus in die Welt“.
Hitparaden-König:
Er avancierte mit insgesamt 36 Auftritten zu einem der bestplatzierten Künstler in der legendären ZDF-Hitparade.
Eurovision Song Contest:
1976 vertrat er Luxemburg beim ESC mit dem französischsprachigen Titel „Chansons pour ceux qui s'aiment“.
Privatleben und Krankheit:
Schweres Schicksal:

Jürgen Marcus litt seit 2002 an der chronischen Lungenkrankheit COPD. Diese zwang ihn 2017 zum endgültigen Rückzug aus der Öffentlichkeit.
Große Liebe:
Er lebte über 20 Jahre lang mit seinem Partner und Manager Nikolaus Fischer zusammen. Dieser pflegte ihn bis zu seinem Tod im Mai 2018.
Letzte Ruhestätte:
Nachdem er zunächst in Wolfratshausen beigesetzt worden war, wurde seine Urne im Jahr 2025 auf den Waldfriedhof in Geretsried (nahe München) umgebettet. Dadurch kann sich sein Lebensgefährte besser um die Grabpflege kümmern.





;)Das erinnert mich an meine Kindheit, als die gesamte Familie vor dem TV gesessen hat und Hitparade anschaute. Hitparade und Disko musste man gesehen haben - sonst konnte man auf dem Schulhof nicht mitreden.
 




;)Das erinnert mich an meine Kindheit, als die gesamte Familie vor dem TV gesessen hat und Hitparade anschaute. Hitparade und Disko musste man gesehen haben - sonst konnte man auf dem Schulhof nicht mitreden.
Mich erinnert das an meine Eltern. „ Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben.“ ist das Lied meiner Eltern. ❤️❤️❤️
 
06. Juni 2015:
Pierre Brice, französischer Schauspieler stirbt.
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Pierre Brice (geboren am 6. Februar 1929 in Brest, Frankreich; gestorben am 6. Juni 2015 bei Paris) war ein französischer Schauspieler, der durch seine Rolle als Apachen-Häuptling Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er-Jahre legendäre Berühmtheit im deutschsprachigen Raum erlangte.

Leben und Karriere
Herkunft:

Er entstammte einer alten französischen Adelsfamilie und hieß gebürtig Pierre Louis Baron le Bris.
Militärzeit:
Vor seiner Schauspielkarriere meldete er sich freiwillig zur französischen Armee und kämpfte im Indochinakrieg.
Der Durchbruch:
Der deutsche Produzent Horst Wendlandt entdeckte ihn 1962 bei den Berliner Filmfestspielen. Kurz darauf übernahm Brice die Hauptrolle in Der Schatz im Silbersee.
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Winnetou-Kult:
Insgesamt spielte er den edlen Häuptling in elf Kinofilmen, meist an der Seite von Lex Barker als Old Shatterhand. Die Rolle prägte sein gesamtes Leben und machte ihn zum absoluten Publikumsliebling.
Bühne und TV:
Später verkörperte er Winnetou auch bei den Karl-May-Spielen in Elspe und Bad Segeberg sowie in der Fernsehserie Mein Freund Winnetou.
Musik:
Neben der Schauspielerei nahm Brice ab Mitte der 1960er-Jahre auch mehrere Musiktitel als Sänger auf.
Privatleben und Tod:
Pierre Brice war ab 1981 mit der Deutschen Hella Krekel verheiratet, mit der er bis zu seinem Tod zusammenlebte. Er starb im Juni 2015 im Alter von 86 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung in einem Krankenhaus nahe Paris. Seine letzte Ruhestätte fand er auf eigenen Wunsch in Deutschland, auf dem Friedhof in Gräfelfing bei München.
 
07. Juni 1917:
Dean Martin, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler
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Dean Martin (geboren als Dino Paul Crocetti; 1917–1995) war ein legendärer US-amerikanischer Sänger, Schauspieler und Comedian. Aufgrund seiner unvergleichlich lässigen Eleganz und seiner samtigen Baritonstimme erhielt er den weltweiten Spitznamen „King of Cool“. Er prägte die amerikanische Popkultur des 20. Jahrhunderts maßgeblich durch Meilensteine in Musik, Film und Fernsehen.

Die wichtigsten Stationen seiner Karriere
Das Duo „Martin & Lewis“:

Der große Durchbruch gelang ihm 1946 an der Seite des Komikers Jerry Lewis. Zehn Jahre lang waren sie das erfolgreichste Comedy-Duo der USA in Nachtclubs, Filmen und im Fernsehen.
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Das Rat Pack:
In den 1960er-Jahren bildete er zusammen mit Frank Sinatra und Sammy Davis Jr. den Kern des legendären „Rat Pack“. Ihre gemeinsamen Shows in Las Vegas im Sands Hotel setzten Maßstäbe für Entertainment.
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Die Solo-Karriere:
Nach der Trennung von Lewis bewies Martin sein Talent als ernstzunehmender Schauspieler (u. a. im Westernklassiker Rio Bravo) und landete weltweite Musik-Hits.
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Der Fernseh-Showmaster:
Von 1965 bis 1974 moderierte er die extrem erfolgreiche The Dean Martin Show auf NBC. Später folgten die berühmten „Celebrity Roasts“, bei denen Stars humorvoll aufs Korn genommen wurden.

Seine größten musikalischen Hits:
Dean Martins Musik kombinierte klassischen Swing, Jazz und traditionelle italienische Klänge. Zu seinen bekanntesten Songs gehören:
Everybody Loves Somebody (Verdrängte 1964 die Beatles von Platz 1 der US-Charts).
That's Amore (Sein zeitloser, italienisch angehauchter Signature-Song).
Ain't That a Kick in the Head? (Der Inbegriff des Las-Vegas-Vibes).
Sway und Volare (Weltbekannte Coverversionen mit seinem unverkennbaren Charme).

Mythos und Privatleben:
Auf der Bühne kultivierte Martin das Image des charmanten Dauertrinkers, der stets ein Glas Whisky und eine Zigarette in der Hand hielt. In Wahrheit war dies eine perfekt gespielte Rolle für die Show – in seinem Glas befand sich meist Apfelsaft, und abseits der Bühne galt er als disziplinierter Familienmensch und leidenschaftlicher Golfspieler.

Ein schwerer Schicksalsschlag traf ihn 1987, als sein Sohn Dean Paul bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Von diesem Verlust erholte sich Martin mental nie wieder und zog sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. Er verstarb am Weihnachtstag 1995 im Alter von 78 Jahren.


 
7. Juni1976 - Thomas Bernhards Schauspiel Die Berühmten wird im Rahmen der Wiener Festwochen uraufgeführt.
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Die Berühmten ist ein Schauspiel von Thomas Bernhard. Bernhard begann nach seinem Erfolg mit Die Macht der Gewohnheit 1974 mit der Arbeit an dem Stück, welches er 1975 fertigstellte. Die Uraufführung fand nach dem Scheitern erster Aufführungspläne im Rahmen der Salzburger Festspiele nach erheblichen Schwierigkeiten am 7. Juni 1976 in Wien statt.[1]


Die Wiener Festwochen sind ein Kultur-Festival in Wien, das jedes Jahr während fünf Wochen im Mai und Juni stattfindet. Die Wiener Festwochen zeigen Theater-, Opern- und Tanzproduktionen aus allen Teilen der Welt und treten auch als Produzenten internationaler Produktionen auf.