In Remember

10. Juni 1967:
Spencer Tracy, US-amerikanischer Filmschauspieler wird geboren.
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Spencer Tracy (5. April 1900 – 10. Juni 1967) war einer der profiliertesten US-amerikanischen Charakterdarsteller des 20. Jahrhunderts und ein absoluter Spitzenstar des Goldenen Zeitalters von Hollywood. Von Kollegen oft als „Schauspieler aller Schauspieler“ bezeichnet, bestach er durch ein für seine Zeit ungewöhnlich natürliches und zurückhaltendes Schauspiel. Er verbrachte rund zwei Jahrzehnte als Kassenmagnet unter Vertrag beim renommierten Studio Metro-Goldwyn-Mayer.

Meilensteine und Erfolge
Oscar-Rekord:

Als erster Schauspieler überhaupt gewann er den Oscar als bester Hauptdarsteller zweimal in Folge – für Manuel (1937) und Teufelskerle (1938 ). Insgesamt war er neunmal für den Goldjungen nominiert.
Das legendäre Filmpaar:
Ab den 1940er-Jahren drehte er neun erfolgreiche Filme mit Katharine Hepburn. Die Screwball-Komödien und Ehedramen lebten vom genialen Kontrast zwischen ihrer eleganten Extravaganz und seiner bodenständigen, rauen Art.
Bedeutende Altersrollen:
Zu seinen späten Klassikern zählen Meisterwerke wie Stadt in Angst (1955), Der alte Mann und das Meer
(1958 )
sowie das Antirassismus-Drama Das Urteil von Nürnberg (1961).

Privatleben und Geheimnisse:
Das Doppelleben:

Auf dem Papier blieb der streng gläubige Katholik bis zu seinem Tod mit seiner Ehefrau Louise verheiratet, mit der er einen gehörlosen Sohn hatte.
Die heimliche Liebe:
Ungeachtet seiner Ehe führte er über 25 Jahre lang bis zu seinem Tod eine tiefgehende, von der Hollywood-Presse diskret verschwiegene Liebesbeziehung mit seiner Leinwandpartnerin Katharine Hepburn.
Letzter Vorhang:
Nur wenige Tage nach Abschluss der Dreharbeiten zu seinem letzten gemeinsamen Film mit Hepburn, Rat mal, wer zum Essen kommt (1967), verstarb Tracy an einem Herzinfarkt.
 
10. Juni 2004:
Ray Charles, US-amerikanischer Soul-Musiker stirbt.
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Ray Charles (bürgerlich Ray Charles Robinson) war ein legendärer US-amerikanischer Musiker, der als einer der wichtigsten Pioniere der Soul-Musik gilt. Wegen seiner wegweisenden musikalischen Fähigkeiten wurde er oft ehrfürchtig als „The Genius“ bezeichnet. In seiner rund 50-jährigen Karriere verband er Blues, Gospel, R&B, Jazz und Country zu einem völlig neuen Sound und prägte die Popmusik des 20. Jahrhunderts nachhaltig.

Wichtigste Lebensstationen
Geburt & Herkunft:

Er wurde am 23. September 1930 in Albany, Georgia, geboren und wuchs in sehr ärmlichen Verhältnissen auf.
Erblindung:
Im Alter von sieben Jahren erblindete er vollständig an den Folgen eines Glaukoms (Grüner Star). Seine musikalische Ausbildung erhielt er an einer Blindenschule.
Durchbruch:
In den 1950er-Jahren feierte er bei Atlantic Records große Erfolge, indem er spirituelle Gospel-Gesänge mit weltlicher R&B-Musik kreuzte.
Tod:
Ray Charles starb am 10. Juni 2004 im Alter von 73 Jahren in Beverly Hills an Leberversagen.

Bekannte Welthits:
Laut [Last.fm](https://www.last.fm/de/music/Ray+Charles/Ray+Charles+16+Greatest Hits) und Apple Music gehören zu seinen bekanntesten Titeln:
„What’d I Say“ (Gilt als einer der ersten echten Soul-Songs)„
Georgia on My Mind“ (Wurde später die offizielle Hymne des US-Bundesstaates Georgia)„
Hit the Road Jack“ (Sein vielleicht bekanntester, rhythmischer Klassiker)„
I Can’t Stop Loving You “ (Ein großer Crossover-Erfolg im Country-Stil)

Kulturelles Erbe:
Neben seiner Musik setzte sich Ray Charles auch gegen die Rassentrennung in den USA ein, indem er sich beispielsweise weigerte, in Hallen aufzutreten, in denen das Publikum nach Hautfarben getrennt wurde. Seine Lebensgeschichte wurde 2004 im erfolgreichen Kinofilm Ray verfilmt, für den Hauptdarsteller Jamie Foxx einen Oscar erhielt.



 
Elizabeth Hurley, britische Schauspielerin, bekannt durch Vier Hochzeiten und ein Todesfall u.a.
hat heute Geburtstag.

Sie wurde am 10. Juni 1965 geboren, ebenso wie Veronica Ferres, deutsche Schauspielerin (das Superweib) und Andrea Kiewel, deutsche Fernsehmoderatorin (ZDF-Fernsehgarten), die genau am gleichen Tag geboren wurden.