In Remember

05. Juni 1989:
Ein namentlich unbekannter Mann stellt sich während des Tian’anmen-Massaker vor eine Panzerkolonne und verhindert durch seinen zivilen Ungehorsam deren Weiterfahrt. Aufnahmen des „Tank Man“ gehen bald um die Welt und erlangen (pop)kulturelle Bedeutung.
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Als „Tank Man“ (oder auch „Unknown Rebel“) wird ein bislang unbekannter Mann bezeichnet, der am 5. Juni 1989 weltweite Berühmtheit erlangte, als er sich in Peking allein einer Kolonne von Panzern entgegenstellte. Der Vorfall ereignete sich auf der Straße des Ewigen Friedens (Chang'an-Allee) in unmittelbarer Nähe zum Tian’anmen-Platz, am Morgen nach der gewaltsamen und blutigen Niederschlagung der dortigen pro-demokratischen Studentenproteste durch das chinesische Militär.

Das ikonische Foto, das der US-Fotograf Jeff Widener von einem Hotelbalkon aus schoss, gilt bis heute weltweit als eines der stärksten Symbole für gewaltlosen Widerstand gegen Unterdrückung.

Der Ablauf des Ereignisses
Die Blockade:

Der Mann, der lediglich eine weiße Bluse trug und Einkaufstüten in den Händen hielt, stellte sich direkt vor den vordersten Panzer. Als der Panzer versuchte, ihn zu umfahren, wich er wiederholt zur Seite aus, um den Weg erneut zu versperren.
Die Konfrontation:
Schließlich stoppten die Panzer die Motoren. Der Mann kletterte auf das Kettenfahrzeug, klopfte an die Luke und rief den Soldaten Worte entgegen – Augenzeugen zufolge forderte er sie auf, die Stadt zu verlassen und das Töten zu beenden.
Das Ende der Szene:
Nachdem er wieder heruntergeklettert war und den Panzer weiter blockierte, wurde er schließlich von mehreren blau gekleideten Männern weggezogen.


Das Tian’anmen-Massaker:
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Das Tian’anmen-Massaker bezeichnet die gewaltsame Niederschlagung der chinesischen Demokratiebewegung am 4. Juni 1989 auf und rund um den Tian’anmen-Platz (Platz des Himmlischen Friedens) in Peking.

Vorgeschichte und Ursachen
Beginn im April:

Nach dem Tod des reformorientierten Ex-Generalsekretärs Hu Yaobang besetzten zehntausende Studierende den Platz.
Forderungen: Die Bewegung verlangte Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Demokratisierung, Rechtsstaatlichkeit und ein Ende der Korruption.
Ausweitung:
Die Proteste erhielten massiven Zulauf aus der Bevölkerung, weiteten sich auf andere Städte aus und gipfelten im Mai in einem Hungerstreik.
Die Nacht vom 3. auf den 4. Juni 1989
Militäreinsatz:

Die chinesische Führung unter Deng Xiaoping verhängte das Kriegsrecht und befahl der Volksbefreiungsarmee, den Platz zu räumen.
Gewalt:
Soldaten rückten mit Panzern und scharfer Munition in die Innenstadt vor und schossen wahllos auf Demonstrierende und Zivilisten.
Opferzahlen:
Die genaue Zahl der Toten ist bis heute unbekannt. Offizielle Regierungsberichte sprachen von rund 200 Toten. Unabhängige Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen und Rotkreuz-Mitarbeitern gehen von hunderten bis mehreren tausend Todesopfern aus.
 
05. Juni 1956:
Keith Marshall, britischer Musiker wird geboren.
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Keith Marshall (* 5. Juni 1956 in Hampstead, London) ist ein britischer Sänger, Gitarrist und Songwriter, der vor allem in den 1970er- und 1980er-Jahren Erfolge feierte. Er wurde zunächst als Gründungsmitglied der Glam-Rock-Band Hello bekannt und feierte später als Solokünstler mit dem Hit „Only Crying“ weltweite Erfolge.

Karriere mit der Band „Hello“
Im Jahr 1971 gründete Marshall in London gemeinsam mit Bob Bradbury, Jeffrey Allen und Vic Faulkner die Glam-Rock-Gruppe Hello. Die Band zählte zu den markanten Vertretern der damaligen Ära und feierte vor allem im europäischen Raum große Charterfolge. Zu ihren bekanntesten Hits gehörten:„
Tell Him“ (eine Coverversion des Songs von den Exciters)
New York Groove“ (später erfolgreich gecovert von Ace Frehley)
Solokarriere und größte Hits:
Nach der Auflösung von Hello Ende der 1970er-Jahre startete Keith Marshall eine Solokarriere.
1979 veröffentlichte er sein selbstbetiteltes Debütalbum „Keith Marshall“.
1981 landete er mit der melancholischen Mid-Tempo-Ballade „Only Crying“ seinen größten internationalen Solo-Hit. Das Lied erreichte Spitzenplatzierungen in mehreren europäischen Single-Charts.

Besonderheit für den deutschen Markt:
Speziell für seine Fans in Deutschland nahm er auch eine deutschsprachige Version seines Titels „Silver & Diamonds“ unter dem Namen „Deine Tränen“ auf.



 
05. Juni 1966:
Sebastian Krumbiegel, deutscher Sänger wird geboren.
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Sebastian Krumbiegel ist ein bekannter deutscher Sänger, Musiker und Texter, der vor allem als Frontmann und Leadsänger der Popband „Die Prinzen“ Berühmtheit erlangte. Neben seiner musikalischen Karriere ist er als Solokünstler aktiv und fällt stark durch sein gesellschaftspolitisches Engagement für Demokratie und gegen Rechtsextremismus auf.

Wichtige Meilensteine & Musik
Herkunft & Ausbildung:

Geboren am 5. Juni 1966 in Leipzig, war er in seiner Jugend Mitglied im renommierten Thomanerchor. Später studierte er Schlagzeug und Gesang an der Musikhochschule Leipzig.
Die Prinzen:
Aus der von ihm mitgegründeten DDR-Band „Die Herzbuben“ entstanden 1991 „Die Prinzen“.
Mit Hits wie „Millionär“, „Gabi und Klaus“ oder „Alles nur geklaut“ prägte er die deutsche Poplandschaft der 1990er-Jahre maßgeblich.
Solokarriere:
Krumbiegel veröffentlicht regelmäßig Soloalben (oft am Klavier, wie bei „Ein Mann, sein Klavier und Ihr“) und geht unabhängig von der Band auf Tournee.
Das Band-Ende:
Im April 2026 gaben „Die Prinzen“ bekannt, ihre Karriere nach über drei Jahrzehnten zu beenden. Für das Jahr 2027 ist eine große Abschiedstournee unter dem Motto „Tschüssi, macht's gut!“ angesetzt.

Gesellschaftliches Engagement:
Krumbiegel gilt als eine der profiliertesten politischen Stimmen in der deutschen Kulturszene. Er setzt sich intensiv für Vielfalt, Menschenrechte und den Solidargedanken ein. Für seinen Einsatz gegen Fremdenfeindlichkeit und für demokratische Werte wurde er unter anderem mit dem Bundesverdienstorden geehrt. Zudem agiert er als Botschafter für das Deutsche Kinderhilfswerk.




 
5. Juni1915 - Als fünfter Staat der Erde führt Dänemark das Frauenwahlrecht ein und verankert es in seinem Grundgesetz.

Die Cookinseln sind der erste Staat, in dem Frauen zur Wahl gingen. Zwar wurde das allgemeine Wahlrecht offiziell erst drei Tage nach dem New Zealand Election Act garantiert, aber die Frauen von Rarotonga wählten schon am 14. Oktober 1893, als die Cookinseln noch britisches Protektorat waren, vor den Neuseeländerinnen.[5]

Neuseeland war der erste Staat mit aktivem Frauenwahlrecht (1893).
Passives Frauenwahlrecht: 29. Oktober 1919[7]
Erste Wahl einer Frau ins nationale Parlament: Elizabeth Reid McCombs, 13. September 1933[8]

Frauen durften in Australien seit dem 12. Juni 1902 wählen.[9] Zwar war Australien nach Neuseeland der zweite Staat, der Frauen das Wahlrecht gab, doch beschränkte es sich auf weiße Frauen. Der Commonwealth Electoral Act von 1902 schloss Aborigines aus, auch wenn dies dem Buchstaben des Gesetzes nach nicht unmittelbar erkennbar war. Eine Bestimmung schrieb vor: „Kein Aborigine […] darf seinen Namen auf die Wählerliste setzen.“[10] Die Aborigines erhielten erst 1962 von der nationalen Regierung das Wahlrecht zugestanden.[11]
Hauptartikel: Frauenwahlrecht in Finnland und Frauenwahlrecht in Nordeuropa
Passives Frauenwahlrecht: 20. Juli 1906[13]
NorwegenHauptartikel: Frauenwahlrecht in Nordeuropa
Frauen durften sich bereits ab 1901 an Regionalwahlen beteiligen.[14] Voraussetzung war jedoch, dass sie über Grundbesitz verfügten oder mit Grundbesitzern verheiratet waren.[15] In der Wahl von 1906 unterstützen die Befürworterinnen des Frauenwahlrechts die Radikalen, und ein Sieg der Radikalen führte dazu, dass 1907 diejenigen Frauen, die bereits über das regionale Wahlrecht verfügten, auch auf nationaler Ebene dieses Recht erhielten.[15] 1913 wurden alle Beschränkungen aufgehoben.[16]