In Remember

02. Juni 1941:
Charlie Watts, britischer Schlagzeuger wird geboren.
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Charlie Watts (2. Juni 1941 – 24. August 2021) war der legendäre Schlagzeuger der Rolling Stones und galt fast 60 Jahre lang als das unerschütterliche, rhythmische Fundament der Band. Im Gegensatz zu seinen exzentrischen Bandkollegen Mick Jagger und Keith Richards war er für seinen eleganten, unaufgeregten Stil und sein Dasein als „englischer Gentleman“ weltbekannt.

Das musikalische Fundament:
Einstieg:

Er schloss sich den Rolling Stones im Jahr 1963 an.
Stil:
Seine Technik war stark vom Jazz geprägt, was den Felsschlag der Stones einzigartig swingend machte.
Welthits:
Er prägte Meilensteine wie (I Can't Get No) Satisfaction, Paint It Black und Gimme Shelter.
Ehrung:
Das Musikmagazin Rolling Stone listete ihn auf Platz 12 der 100 besten Schlagzeuger aller Zeiten.
Der Antistar im Rampenlicht:
Privatleben:

Skandale mied er meistens. Er war von 1964 bis zu seinem Tod mit seiner Ehefrau Shirley Ann Shepherd verheiratet.
Leidenschaft:
Neben den Stones leitete er eigene Jazz-Formationen wie das Charlie Watts Quintet.
Modestil:
Er war berühmt für seine maßgeschneiderten Anzüge der Londoner Savile Row.
Charakter:
Legendär ist sein Spruch an Mick Jagger: „Du bist mein verdammter Sänger!“

Watts verstarb im August 2021 im Alter von 80 Jahren in einem Londoner Krankenhaus. Sein Platz am Schlagzeug wurde bei den Live-Auftritten der Rolling Stones von Steve Jordan übernommen.




 
03. Juni 1929:
Dem Zeppelin LZ 126 / ZR-3 USS Los Angeles der US-Marine gelingt als erstem Luftschiff das Absetzen und die Aufnahme eines Flugzeuges in der Luft.
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Im Juni 1929 gelang dem Zeppelin LZ 126 (in den USA unter dem Namen USS Los Angeles im Dienst) ein historisches Manöver, bei dem erstmals ein Flugzeug im Flug an das Luftschiff andockte und wieder abgesetzt wurde.
Details zum Andockmanöver 1929:
Das Prinzip:

Das Luftschiff fungierte als „fliegender Flugzeugträger“, ohne selbst landen zu müssen.
Die Technik:
Ein Doppeldecker-Flugzeug vom Typ Consolidated UO-1 flog mit einer Geschwindigkeit von rund 90 km/h an das Luftschiff heran. Es hakte sich mit einer speziellen Vorrichtung in ein unter dem Rumpf der USS Los Angeles befestigtes Trapez ein.
Der Zweck:
Diese Versuche bewiesen, dass Luftschiffe Aufklärungsflugzeuge im Flug aufnehmen, auftanken und für Verteidigungszwecke wieder starten lassen konnten.
Hintergrund zum Luftschiff LZ 126
Der Zeppelin wurde ursprünglich in Friedrichshafen am Bodensee gebaut und im Oktober 1924 als Reparationsleistung in die USA überführt. Dort taufte die US Navy ihn auf den Namen USS Los Angeles (ZR-3). Aufgrund dieses Namens wird das geschichtsträchtige Manöver im englischsprachigen Raum oft mit dem Jahr 1929 und der Stadt Los Angeles verwechselt, obwohl der Test an der Ostküste in Lakehurst stattfand.

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Die ZR-3 Los Angeles auf dem Flugzeugträger USS Saratoga (CV-3) am 28. Januar 1925.
 
03. Juni 1621:
Die Niederländische Westindien-Kompanie erhält in ihrem Land das exklusive Handelspatent für Amerika.
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Am 3. Juni 1621 wurde die Niederländische Westindien-Kompanie (niederländisch: Geoctroyeerde West-Indische Compagnie, kurz WIC) durch das Parlament der Republik der Sieben Vereinigten Niederlande gegründet. Die Kompanie erhielt ein exklusives Handelsmonopol für Amerika (die Westindischen Inseln, Nord- und Südamerika) und Westafrika.

Die WIC wurde nach dem Vorbild der VOC (Westindien-Kompanie) 1602 gegründet und organisiert wurde.

Ziele und Aktivitäten in Amerika
Wirtschaftliche Erschließung:

Die WIC sollte die Küsten Amerikas kolonialisieren und den transatlantischen Handel kontrollieren.
Krieg gegen Spanien und Portugal:
Das Hauptziel war, die Vormachtstellung der katholischen Erzfeinde Spanien und Portugal in der „Neuen Welt“ zu brechen. Dies geschah oft durch staatlich sanktionierte Piraterie (Kaperkrieg).
Koloniegründungen:
In Nordamerika errichtete die WIC ab 1624 die Kolonie Nieuw Nederland (Neu-Niederlande).
Ihr Verwaltungssitz wurde die Siedlung Nieuw-Amsterdam (das heutige Manhattan/New York).

Der legendäre Kauf von Manhattan fand im Sommer 1626 statt. Der niederländische Kolonialbeamte Peter Minuit erwarb die Insel von den einheimischen Canarsee-Indianern für Handelswaren im Wert von 60 Gulden (nach heutiger Kaufkraft etwa 1000 US-Dollar). Der Vertrag ist bis heute umstritten: Die Ureinwohner verstanden das Konzept von Landbesitz nicht. Aus ihrer Sicht handelte es sich eher um eine Art zeitweises Nutzungsrecht oder Pacht und nicht um einen dauerhaften Verkauf.
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Oben: Die Karte von Nieuw-Amsterdam.
- Die Begrenzung der Stadt rechts ist die Stadtmauer – heute Wallstreet.
- Ein alter Indianerpfad, der durch Manhattan verlief übernahmen die Niederländer und nannten ihn „Breede
Wegh“ (Breiter Weg) – heute bekannt als Broadway.
- Der ursprüngliche Name von Manhattan in der Sprache der indigenen Lenape (Algonkin) lautet Mannahatta
(oder Manahahtáanung) – übersetzt: „Hügeliges Land“.


In Südamerika besetzte sie zeitweise Teile Brasiliens (Niederländisch-Brasilien) und setzte sich dauerhaft im Guyana-Gebiet sowie auf karibischen Inseln (wie Curaçao) fest.

Die dunkle Seite: Der Sklavenhandel
Transatlantischer Dreieckshandel:
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Die WIC transportierte systematisch Millionen von versklavten Menschen aus Afrika nach Amerika.

Plantage-Wirtschaft:
Auf den amerikanischen Kolonien mussten die Versklavten unter grausamen Bedingungen auf Zucker-, Tabak- und Kaffeeplantagen arbeiten. Die dort produzierten Waren wurden gewinnbringend nach Europa verschifft
 
03. Juni 1950:
Suzi Quatro, US-amerikanische Rockmusikerin wird geboren.
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Suzi Quatro (* 3. Juni 1950 in Detroit) ist eine amerikanisch-britische Musikerin, die als erste Frau den Durchbruch als Rockstar mit dem E-Bass als Hauptinstrument schaffte. Sie gilt als "Queen of Rock 'n' Roll" und prägte in den 1970ern mit Hits wie "Can the Can" und "Devil Gate Drive" die Glam-Rock-Ära.

Die Anfänge in Detroit (1950–1970):
Musikalische Wurzeln:
Geboren in Detroit, lernte sie früh Klavier und Percussion. Mit acht Jahren spielte sie Bongos in der Jazzband ihres Vaters.
Erste Bands: Mit 14 Jahren gründete sie mit ihren Schwestern die All-Girl-Band The Pleasure Seekers (später Cradle). Sie tourten sieben Jahre lang erfolgreich durch die USA und traten sogar vor US-Truppen in Vietnam auf.

Der internationale Durchbruch (1971–1979):
Umzug nach England: 1971 wurde sie vom britischen Produzenten Mickie Most entdeckt, der sie nach London holte.
Glam-Rock-Ikone:
Unter dem Songwriter-Duo Chinn/Chapman gelangen ihr Welthits wie "Can the Can" (1973), der in vielen Ländern Platz 1 erreichte. Ihr Markenzeichen wurde der schwarze Leder-Einteiler.
USA-Erfolg:
Während sie in Europa ein Superstar war, gelang ihr in den USA der Durchbruch erst 1978 mit dem Duett "Stumblin' In" mit Chris Norman.

Schauspielerei und weitere Karriere (Ab 1980):
TV & Bühne:

Sie spielte die Rockerin Leather Tuscadero in der US-Serie Happy Days. Später folgten Rollen in Musicals wie Annie Get Your Gun im Londoner West End.
Radio & Autorin:
Seit 1999 moderiert sie wöchentlich auf BBC Radio 2. Sie veröffentlichte zudem Gedichtbände und ihre Autobiografie Unzipped.

Gegenwart:
Bis heute ist sie aktiv, veröffentlicht regelmäßig Alben (z. B. The Devil in Me, 2021) und geht weltweit auf Tour.

Für ihre Verdienste um die Musik erhielt sie 2016 die Ehrendoktorwürde der Anglia Ruskin University.





 
Funfact oder besser Fan Fact :D zu Suzi Quatro:
ich war seit can the can ein grosser Fan von ihr und hatte sie als Bravo Starschnitt an der Wand hängen.
und dann hatte ich ein grosses Ziel: so gross - Körpergröße - zu werden, wie sie, 1,52m.
hat leider nicht geklappt, ich blieb bekanntermaßen ein Zwerg *schulterzuck*