Die Idee ist mit die, dass die kinderlosen Paare - bevor sie Kinder haben - bevorzugt werden, damit sie in die Lage versetzt werden, KInder zu zeugen. Habe ich mir zumindest so sagen lasssen...

So ist das auch. Wenn man verantwortungsvoll Kinder in die Welt setzen möchte benötigt man gute Rahmenbedingungen. Diese schafft man sich leichter, wenn es finaziell einfacher wird. Wobei man ehrlich sagen muss, dass sich das ein wenig relativiert zur Zeit, denn dadurch, dass Frau und Mann heutztage meistens beide arbeiten sind die Vorteile eher sekundär. Wobei es noch welche gibt.
 
Also wird das Wohl einer Minderheit über das Wohl von Kindern gestellt. Ich könnt kotzen und steig hier echt aus. Der Egoismus den viele an den Tag legen kotzt mich einfach immer wieder an.

Ich finde eher, dass Du Dich hier egoistisch äußerst. Du behauptest doch, das Wohl der Kinder sei gefährdet, obwohl Dir bereits von mehreren Menschen dargestellt wurde, warum dies nicht der Fall sein muss. Scheinbar erachtest Du Deine Meinung als wichtiger und richtiger und verlierst dabei möglicherweise ja selbst das Wohl des Kindes aus dem Blick.

Da Dich die Ansichten von Forenteilnehmern ja nicht zu überzeugen scheinen, habe ich mir mal die Mühe gemacht, eine repräsentative Studie (DIE LEBENSSITUATION VON KINDERN IN GLEICHGESCHLECHTLICHEN LEBENSPARTNERSCHAFTEN; aus der Reihe "Rechtstatsachenforschung", herausgegeben vom Bundesministerium der Justiz Köln 2009: Bundesanzeiger-Verlag) unter die Lupe zu nehmen. Dabei wurden Eltern, Experten, aber auch die Kinder (sofern sie alt genug waren) zu Ihrer Lebenssituation befragt.

[...] Wie viele Kinder gibt es, die ihre leiblichen Eltern suchen, wenn sie adoptiert wurden, weil instinktiv im Menschen verankert ist, dass man die eigenen Wurzeln als wichtig erachtet?

Offenbar wissen die gleichgeschlechtlichen Paare das sehr genau und scheinen verantwortungsvoll damit umzugehen:

Studie; S. 286 schrieb:
Bis auf ein Kind, das noch zu jung ist, sind alle über die Adoption informiert, zumal alle Paare mit dem Thema von Anfang an offen umgehen. Dies zeigt sich auch daran, dass wichtige Personen aus dem Umfeld des Kindes wie Lehrer(innen) oder Erzieher(innen) zu einem großen Teil darüber Bescheid wissen. Die Erkenntnis von den leiblichen Eltern zur Adoption freigegeben worden zu sein, ist für die Kinder in unterschiedlichem Maße belastend. Während vier der Adoptiveltern keine beunruhigenden Reaktionen wahrgenommen haben, berichten einzelne von Angst davor verlassen zu werden, Entwicklungsverzögerungen oder Schlafstörungen. Es werden aber auch positive Reaktionen erwähnt, wie z.B. der Stolz darauf, ausgewählt worden zu sein. Obwohl mit einer Adoption rechtlich gesehen die Verbindung zur Herkunftsfamilie aufgelöst wird, haben vier der 13 Kinder Kontakt zu ihren leiblichen Eltern, zwei davon sogar regelmäßig und persönlich.

[...] Entweder man raubt dem Kind die biologische Identität und macht ein Reagenzglaskind bei dem der Vater unbekannt ist [...]

Auch hier verhalten sich gleichgeschlechtliche Paare offenbar vorbildlich:

Studie schrieb:
Die meisten Paare haben die Insemination im Inland durchgeführt bzw. durchführen lassen (89%). In etwas mehr als der Hälfte der Fälle ist der Samenspender (51%) bekannt, von diesen ist rund jeder Dritte (35%) auch im Geburtenbuch eingetragen. [...]

Bislang sind 28% der Kinder (N = 37), die mithilfe der Reproduktionsmedizin und/oder Samenspende gezeugt wurden, mit ihrer Entstehungsgeschichte vertraut. Der Kenntnisstand ist erwartungsgemäß altersabhängig und hierbei ist zu bedenken, dass Inseminationskinder in den befragten Familien überwiegend in den jüngeren Altersklassen zu finden sind. Grundsätzlich vertritt die überwiegende Mehrheit der Eltern die Meinung, dass dieses Thema den Kindern gegenüber offen und frühzeitig behandelt werden solle.

Die Aufgabe der Aufklärung über die Herkunft der Kinder übernehmen größtenteils die biologischen Mütter und ihre Lebenspartnerinnen, doch wurden diese in 15% der Fälle von den biologischen Vätern unterstützt. Der Großteil der Kinder ist den Beobachtungen der Eltern zufolge durch die Tatsache, dass sie mithilfe einer Samenspende gezeugt wurden, nicht belastet oder beeinträchtigt.

Ähnliches gilt wohl auch, wenn gleichgeschlechtliche Paare Pflegekinder aufnehmen:

Studie schrieb:
Die Mehrheit der Kinder (69%; N = 25) weiß, dass sie Pflegekinder sind, da auch diese Eltern offen mit der Familiensituation umgehen, sobald bzw. sofern das Kind dazu in der Lage ist, die Sonderstellung zu verstehen. Die Information, ein Pflegekind zu sein, wurde von den Kindern recht unterschiedlich aufgenommen. Dabei berichten die Pflegeeltern einerseits über Verlustängste (28%; N = 7), andererseits auch, dass die Kinder stolz darauf seien, aufgenommen und damit ausgewählt worden zu sein (24%; N = 6). Bei einzelnen Kindern (20%; N = 5) kam es in Folge der Aufklärung zu Entwicklungsverzögerungen. Die große Mehrheit (88%) der bereits aufgeklärten Kinder kennt ihre leiblichen Eltern, von diesen steht wiederum ein Großteil (77%) in persönlichem Kontakt mit ihnen.

[...]Kinder haben ein Anrecht auf ihre leiblichen Eltern und darauf mit diesen durch das Leben zu gehen. Das dies teils nicht klappt durch das Fehlverhalten einiger, bei denen man das nicht kontrollieren kann bedeutet aber nicht, dass man Kindern von Grund auf das Recht auf ein normales Leben nehmen darf.

Hierzu habe ich mal das Fazit der Kinderstudie (-befragung) herausgegriffen, weil in diesem Rahmen auch Vergleichsdaten von Kindern aus gemischtgeschlechtlichen Familien herangezogen wurden:

Studie schrieb:
Die Ergebnisse zeigen, dass sich Kinder und Jugendliche aus LP in Bezug auf die Beziehungsqualität zu beiden Elternteilen und in ihrer psychischen Anpassung von Kindern und Jugendlichen, die in anderen Familienformen aufwachsen, nur wenig unterscheiden. Gleiches gilt für Konflikte zwischen den Partner(inne)n in der LP sowie für Auseinandersetzungen mit dem externen Elternteil. Signifikante Unterschiede fanden sich dahingehend, dass Kinder und Jugendliche aus LP über ein höheres Selbstwertgefühl und über mehr Autonomie in der Beziehung zu beiden Elternteilen berichteten als Gleichaltrige in anderen Familienformen.

Die Ergebnisse der Kinderstudie legen in der Zusammenschau nahe, dass sich Kinder und Jugendliche in Regenbogenfamilien ebenso gut entwickeln wie Kinder in anderen Familienformen. Unabhängig von der Familienform wirken sehr ähnliche Einflussfaktoren. Entscheidend für die Entwicklung der Kinder ist nicht die Struktur der Familie, sondern die Qualität der innerfamilialen Beziehungen. Für die betrachteten Entwicklungsdimensionen von Kindern und Jugendlichen erwies es sich somit als nicht bedeutsam, ob sie bei einem allein erziehenden Elternteil, zwei Müttern oder Vätern oder bei Vater und Mutter aufwachsen,
sondern wie die Beziehungsqualität in diesen Familien ist.

Mich haben diese Ergebnisse in meiner Auffassung bestärkt, möglicherweise regen sie Dich ja zum Nachdenken an. ;)

Außer dass sie - wie oben geschrieben - immer erklären müssen, wie das bei ihnen nun mit Vater und Mutter ist/war. Und mit der Gewissheit, dass da eben nicht alles (biologisch gesehen) normal gelaufen sein kann!

Das gilt natürlich auch für adoptierte und durch künstlich befruchtete Kinder in gemischtgeschlechtlichen Familien, die es ja nun auch gibt. Dort könnte man natürlich leichter vortäuschen, dass die Kinder (biologische gesehen) normal gezeugt worden wären. Ich denke aber nicht, dass eine solche Vorgehensweise dem Kindeswohl besonders förderlich wäre.
 
Mich haben diese Ergebnisse in meiner Auffassung bestärkt, möglicherweise regen sie Dich ja zum Nachdenken an. ;)

Nachdenken tue ich immer ;) Aber unabhängig von Homosexualität kenne ich noch aus der Pädagogik die Wertvollen unterschiede frühkindlicher Prägung durch den Vater und durch die Mutter. Und ich persönlich teile auch diese Auffassung. Meine Mutter hätte mir niemals meinen Vater ersetzen können und mein Vater niemals meine Mutter. Ich habe von beiden komplett unterschiedliche Dinge gelernt. Studien haben doch meistens nur das Ziel etwas zu bestätigen, dass man bestätigt haben möchte. Wie vorher schon geschrieben sind nicht alle alleinerziehende Mütter schlecht. Viele sind sicherlich sehr liebevoll und haben am Ende dann auch total anständige Kinder. Ich bin mir aber sicher (und wie gesagt da sind sich Pädagogen ja auch meist einig) das die gleiche Mutter, wenn der Vater noch da wäre und ebenso liebevoll wäre ganz anders auf die Kinder eingehen könnte. Und das dies Vorteile für die Kinder hätte. Und damit meine ich nicht nur Arbeitsteilung.

Interessant ist auch, dass in deiner Quelle geschrieben wird
Der Großteil der Kinder ist den Beobachtungen der Eltern zufolge durch die Tatsache, dass sie mithilfe einer Samenspende gezeugt wurden, nicht belastet oder beeinträchtigt.

Einige Eltern haben also den Eindruck die Kinder seien dadurch belastet? Und man kann davon ausgehen, dass sich die meisten Eltern besser darstellen wollen und deswegen nicht ausssagen würden, wenn ein Kind belastet ist. Fakt ist aber das selbst in deiner Studie Kinder exisitieren, die das belastet und die Schwierigkeiten damit haben. Und diese Kinder zwingt man dazu die Entscheidung der Eltern mitzutragen. Da man diese nicht fragen konnte. Du tolerierst also das potentielle Unwohlsein der Kinder damit, dass es ja solange o.k. ist, solange es eben dein Wunsch ist.
 
Für mich ist das Thema hier mit Wannabe auch durch. Ich habe bisher niemanden gesehen der so verbohrt und intolerant war wie du.

Du bist der Jenige der das Wohl der Kinder nach hinten stellt, weil du der Meinung bist, dass nur "normale Paare " einem Kind ein ordentliches Leben bieten können. Das ist völliger Bullshit!

Viele Studien und homosexuelle Paare haben es oftmals bereits widerlegen können, dass Kinder in gleichgeschlechtlichen Beziehungen eine ausgesprochen gute Kindheit genießen. Diese ist den Verhältnissen einer "nomal geschlechtlichen Beziehung " sogar ebenbürtig. Das möchtest du jedoch einfach nicht wahr haben, wahrscheinlich kratzt dieser Gedanke an deinem verzerrten Weltbild und nichts anderes!

Schwul und Lesbisch bedeutet nicht zwangsläufig eine schlechte Mutter oder Vater zu sein. Dies hat rein gar nichts mit der sexualität zu tun, sondern damit, wie man sich dem Kind gegenüber Verhält, welche Weltansichten man hat etc. Wenn man jedoch deine Weltansichten hat, dann möchte ich mit Verlaub sagen, dass bei den Kindern auch nicht besonders viel rum kommen kann! Du kochst hier nur dein eigenes Süppchen nach deiner Fassette!

Du möchtest den Gedanken Schwule oder gar Lesben Kindern zuteilen zu dürfen gar nicht wahrhaben, sondern lässt dein konservatiges Weltbild einfach weiter laufen. Das die Realität weit aus mehr als nur das bringt ist dir nicht bewusst oder willst du gar nicht erst sehen. Verschliesse nur weiter deine Augen, aber auch für dich wird der Punkt kommen, wo du merkst, dass Kinder lieber schwule und lesbische Eltern haben als gar keine!


Ein Kind erfährt in einer gleichgeschlechtlichen Ehe/Beziehung genau so viel Liebe, Zuwendung, Zuneigung und auch Grenzen wie wo anders auch. Dies sehe ich in meinem eigenen Umfeld und frecherweise muss ich sogar sagen, geht es den Kindern viel besser als bei den hetro Paaren die ich kenne!

Bsp:

Mutter 1, 3 Kinder von drei verschiedenen Knackis und Drogensüchtigen! Alle Kinder im Heim! Bemüht sich nicht diese wieder zu bekommen, sondern setzt einfach ein neues rein. Jugendamt? Haha macht gar nichts!... Hartz IV und ging nie arbeiten und will es auch nicht. Hat sich sogar während die Kinder da waren mit ihren Makkern geprügelt und die Drogen reingepfiffen! Jetzt trotz das die Drogensachen immer noch vorhanden sind bekommt sie wohl 2 der Drei Kinder nach und nach wieder! Den Kindern ging es sehr schlecht dort, sie sind geistig bis heute unterentwickelt. Mit welchem Recht kommen die Kinder wieder zurück? Nach fast 2 Jahren im Heim? Der kleine Junge sagt zur Pflegemama bereits Mama und kennt seine leibliche Mutter nur von "maximal " 1 Mal im Monat sehen! Da wird das Wohl doch auch wieder Mal als nebensächlich betrachtet!

Mutter 2 : 3 Kinder, Hartz IV, zwei Mal im Leben arbeiten gewesen, schreit die Kinder pausenlos an und mit pausenlos meine ich das auch genau so. Vater der Kinder? Interessiert sich nur für die Konsole und wenn er zu Hause ist schreit er selber.

Lesbisches Päärchen. 2 Kinder aus früherer Heterobeziehung mit eingebracht. Kinder sind tadelos entwickelt. Keinerlei Probleme mit den sexuellen Ausrichtungen der Mama. Die Partnerin ist Kinderpflegerin und die andere ist im Altenheim tätig. Verdienen beide gutes Geld! Das Umfeld der Kinder macht sich nichts aus der lesbischen Beziehung - denn wie du weißt sind Kinder da immer sehr einfach gestrickt und sehen dies nicht als etwas schlechtes an, wenn man es ihnen nicht gerade als etwas schlechtes auf dem Butterbrot präsentiert!!!


Lesbisches Päärchen. Künstliche Befruchtung durchgeführt und einen gesunden Jungen zur Welt gebracht. Das Kind ist sehr gut entwickelt, schulisch und auch der freundeskreis läuft alles tadelos wie bei einem "normalen Kind" ab. Verdienst beider Elternteile überdurchschnittlich gut. Es handelt sich um eine Rechtsanwältin und eine Einzelhandelsverkäuferin. Wenn man die Eltern nicht sehen würde und es wüsste, dann würde es nicht Mal auffallen, dass das Kind in einer gleichgeschlechtlichen Ehe auf die Welt kam. Das Kind weiß auch, dass es aus einer Samenbank ist. Das Kind sieht im Umfeld, dass viele Eltern getrennt sind usw! Seltsamerweise No-Problem damit


Du bist meiner Meinung nach hier intolerant und möchtest deine Weltanschaung von der normalen Bilderbuch Familie ala Vater,Mutter Kind einfach nicht angekratzt fühlen! Für dich zählt nicht das Wohl des Kindes, denn dann würdest du anders sprechen.



Zudem Mal by the way. Es geht nicht darum einen Vater oder eine Mutter zu ersetzen, sondern darum, dass ein Kind sein Leben geniessen darf! Ersetzen soll hier das gleiche Geschlecht niemanden! Es gibt noch immer Opa, Bruder und besten Freund oder die weibliche Gattung von alledem, aber das ist dir wahrscheinlich nicht gut genug!
 
[...] Studien haben doch meistens nur das Ziel etwas zu bestätigen, dass man bestätigt haben möchte. Wie vorher schon geschrieben sind nicht alle alleinerziehende Mütter schlecht. Viele sind sicherlich sehr liebevoll und haben am Ende dann auch total anständige Kinder. Ich bin mir aber sicher (und wie gesagt da sind sich Pädagogen ja auch meist einig) das die gleiche Mutter, wenn der Vater noch da wäre und ebenso liebevoll wäre ganz anders auf die Kinder eingehen könnte. Und das dies Vorteile für die Kinder hätte. Und damit meine ich nicht nur Arbeitsteilung.

Ehrlich gesagt hatte ich eine solche Reaktion erwartet. Schade eigentlich.
Du zitierst ja nun selbst wieder andere Experten, um Deine Meinung zu untermauern (anders als ich aber ohne Quelle). Sind das nun neutrale Erkenntnisse oder auch nur Ergebnisse die man bestätigt haben wollte?

[...] Einige Eltern haben also den Eindruck die Kinder seien dadurch belastet? Und man kann davon ausgehen, dass sich die meisten Eltern besser darstellen wollen und deswegen nicht ausssagen würden, wenn ein Kind belastet ist. Fakt ist aber das selbst in deiner Studie Kinder exisitieren, die das belastet und die Schwierigkeiten damit haben. Und diese Kinder zwingt man dazu die Entscheidung der Eltern mitzutragen. Da man diese nicht fragen konnte. Du tolerierst also das potentielle Unwohlsein der Kinder damit, dass es ja solange o.k. ist, solange es eben dein Wunsch ist.

Das betrifft aber auch Kinder, die in einer gemischtgeschlechtlichen Beziehung aufwachsen und durch Samenspende gezeugt wurden. Bist Du allgemein für ein Verbot dieses Verfahrens?

Mit dem zweiten Satz unterstellst Du nun also auch noch den teilnehmenden Eltern Unehrlichkeit, nachdem Du die Redlichkeit der Wissenschaftler schon in Zweifel gezogen hast?
 
Für mich ist das Thema hier mit Wannabe auch durch. Ich habe bisher niemanden gesehen der so verbohrt und intolerant war wie du.

Wenn das Thema für dich durch ist solltest du danach keinen Roman schreiben. Das wirkt einfach merkwürdig...

Du bist der Jenige der das Wohl der Kinder nach hinten stellt, weil du der Meinung bist, dass nur "normale Paare " einem Kind ein ordentliches Leben bieten können. Das ist völliger Bullshit!

Lern lesen. Dann schreib erst. Ansonsten macht das keinen Sinn... Ich habe explizit des Öfteren geschrieben, dass eine alleinerziehende Mutter keine Schlechte Mutter sein muss. Ich spreche von allgemeinen Rahmenbedingungen, dass du das nicht nachvollziehen kannst wundert mich aber auch nicht

Naja weiter gehe ich da bei dir nun auch nicht mehr ein. Bringt eh nichts, wenn du nicht lesen kannst.


Baffi schrieb:
Das betrifft aber auch Kinder, die in einer gemischtgeschlechtlichen Beziehung aufwachsen und durch Samenspende gezeugt wurden. Bist Du allgemein für ein Verbot dieses Verfahrens?

Ja bin ich. Ich denke, dass es genügend Kinder gibt, die sich über ein Zuhause freuen würden und man auch für diese Kinder gute Eltern sein kann. Ich empfinde es als grundsätzlich Falsch, wenn zum Beispiel leihmütter benutzt werden. Ich denke auch nicht, dass die Samenspende an sich das Richtige ist.
 
:think: Zumindest diese Zahlen zur Adoption:

Ende 2007 waren (in Deutschland) 886 Kinder und Jugendliche für eine Adoption vorgemerkt. Dagegen lagen den Adoptionsvermittlungsstellen insgesamt 8.914 Adoptionsbewerbungen vor. Quelle: Wikipedia

scheinen etwas anderes zu belegen. Aber ich will mich darüber nicht unbedingt streiten, da es nicht unmittelbar in diesen Thread gehört, wenn Du die künstliche Befruchtung generell ablehnst. Damit ist es aus der Diskriminierungsdebatte ausgeklammert.
 
Also ich hab auch mal ein paar Zeilen eine Zusammenfassung gelesen - und auch die geschilderten Fälle von oben. Dabei fallen mir ein paar Aussagen auf:

1. Die homosexuellen Paare sind tendentiell besser gestellt, als die "Durchschnittsfamilie"

Zitat: "Die Eltern in Regenbogenfamilien weisen ein überdurchschnittliches Bildungsniveau aus und sie sind in höherem Maße als heterosexuelle Elternpaare erwerbstätig, allerdings häufiger in Teilzeit, was u.a. auch mit dem hohen Frauenanteil zusammenhängt. Die finanzielle Situation ist in den meisten Familien gut..." (idw-online.de/pages/de/news327616)

2. Die Kinderzahl ist tendenziell unterdurchschnittlich, so dass Kinder in LP tendenziell häufiger Einzelkinder sind.

3.Gleichzeitig gibt es immer weniger gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern. Ihr Anteil hat sich seit 2005 halbiert.

4. "Dennoch dürften gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften auch künftig eine vergleichsweise kleine Minderheit bleiben." (alle in https://www.ifb.bayern.de/imperia/md/content/stmas/ifb/materialien/mat_2009_1.pdf)

Was ich daraus herauslese ist folgendes:
1. Überdurchschnittliche Bildung und Einkommen bei den Eltern führt zu überdurchschnittlicher Bildung bei den Kindern, das ist auch bei "normalen" Ehen der Fall. Also müßte ein Vergleich dies berücksichtigen, was aber auch in obigen Beispielen nicht der Fall war!

2. Wieso wurden es so viel weniger Kinder in LPs? Sind die alle plötzlich 18 geworden?!? Oder haben sich eine entsprechende Anzahl dieser Partnerschaften (schon) wieder getrennt?
 
Zu Punkt 1:

Ich habe jetzt noch mal nachgesehen und konnte keinen Hinweis darauf finden, dass die Vergleichsdaten der Kinderteilstudie im von mir angeführten Forschungsbericht aus Familien mit anderem sozialen und intelektuellen Hintergrund stammen (Hierzu müsste man sich dann wohl die entsprechende Studie ansehen).

Für unsere Diskussion ist das aber auch gar nicht so erheblich, wenn wir weiterhin davon ausgehen, dass uns das Kindeswohl in erster Linie am Herzen liegt (was sicher über die Bildung hinausgeht).

Wenn Kinder in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften häufig bessere soziale Verhältnisse, sowie Eltern mit einer höheren Erziehungsverantwortung und einem reflektierteren Erziehungsverhalten (Forschungsbericht S. 292 f.) erwarten können, kann das doch nur für das Kindeswohl sprechen.

Es hat ja auch niemand behauptet, dass homosexuelle Elternpaare grundsätzlich die besseren Eltern sind.

Zu Deinem zweiten Punkt:

Die von Dir verlinkte ifb-Studie bringt die Antwort mit. Zum einen gibt es methodische Gründe:
ifbStudie Seite 7 schrieb:
Unklar bleibt, ob der auffällige Rückgang der gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften mit Kindern seit 2005 methodische oder empirische Gründe hat. Der Mikrozensus hat 2005 auf ein neues Erhebungs-, Hoch-rechnungsverfahren umgestellt; siehe Iversen 2007a und b. Es sprechen allerdings auch empirische Gründe für den Rückgang; siehe hierzu Teil 2 der Expertise.

Im benannten Teil 2 (ab S. 17) benennt die Studie vor alle folgenden empirischen Grund. Offenbar stammen die meisten Kinder in homosexuellen Lebenspartnerschaften aus einer früheren heterosexuellen Partnerschaft. Die ifb-Studie geht davon aus, dass mit wachsender Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebenspartner weniger Menschen überhaupt eine heterosexuelle Partnerschaft eingehen (werden) und deshalb auch weniger Kinder daraus hervorgehen. Dies gelte auch vor allem deshalb, weil Männer (sowohl hetero-/ als auch homosexuelle) einen deutlich weniger ausgeprägten Kinderwunsch hätten. Bei einer heterosexuellen Partnerschaft käme eine Vaterschaft häufiger zustande, weil dort nicht die rechtlichen bzw. biologischen Hürden zu nehmen seien.
 
Pastor und Rabbi behaupten "Sandy" sei Strafe Gottes für Homosexualität

Folgende News wurde am 06.11.2012 um 10:08:00 Uhr veröffentlicht:
Pastor und Rabbi behaupten "Sandy" sei Strafe Gottes für Homosexualität
Shortnews

Kurz vor der US-Präsidentschaftswahl behaupten sowohl ein Rabbi als auch ein Pastor, der Hurrikan "Sandy" sei eine Strafe Gottes gewesen. Der Sturm verwüstete New York. So glaubt der Pastor John McTernan, das sei aufgrund der erlaubten Homo-Ehe in New York passiert. Rabbi Noson Leiter sieht es auch so, Ursache seien die Homosexuellen, die Gott erzürnt hätten. Die Naturkatastrophe sei daher eine "gerechte Strafe" gewesen. Dass der Sturm kurz vor der Wahl aufzog, sieht Pastor John McTernan als Beweis, dass Gott sich auch gegen Obama und Romney richtet, die er beide als Pro-Homosexualität-Aktivisten bezeichnet.
 
Erste europäische Moschee für Schwule und Lesben wurde in Paris eröffnet

Folgende News wurde am 30.11.2012 um 22:03:00 Uhr veröffentlicht:
Erste europäische Moschee für Schwule und Lesben wurde in Paris eröffnet
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Der ehemalige radikale Salafist Ludovic-Mohamed Zahed hat in Paris das erste islamische Gotteshaus in Europa für Homosexuelle eröffnet. Gegründet hat er diese Art von Moschee, weil er so einen Ort weit und breit nicht gefunden hatte. In den USA soll es dies schon geben, in islamischen Ländern wäre so etwas nicht denkbar. In einigen islamischen Ländern droht sogar die Todesstrafe, weil Homosexualität angeblich nicht mit dem Islam vereinbar wäre. Das sieht Zahed aber anders, weil im Koran gleichgeschlechtliche Liebe nicht verboten wird. In dieser neuen Moschee dürfen sogar Frauen mit Männern gemeinsam beten. Mittlerweile hat sein homosexueller Verein "Homosexuels Musulmans de France" über 250 Mitglieder."Wir wollen zeigen, dass es kein Widerspruch ist, homosexuell, feministisch und muslimisch zu sein", sagt Zahed.
 
Religiöser Verein bietet Therapie zur Heilung von Homosexualität an

Folgende News wurde am 06.12.2012 um 21:59:00 Uhr veröffentlicht:
Religiöser Verein bietet Therapie zur Heilung von Homosexualität an
Shortnews

Der Verein "Offensive Junger Christen" (OJC), ist der Auffassung, dass Homosexualität heilbar sei und bietet deshalb Vorträge sowie auch Therapien zwecks Heilung dieser an. Dabei wird der Verein, der als Träger des freiwilligen sozialen Jahres (FSJ) anerkannt ist, mit Landesmitteln gefördert. Christl Vonholdt, die auch das OJC-Institut leitet sowie auch die Vorträge hält, vertritt die Ansicht, dass es sich bei gleichgeschlechtlicher Liebe um "ein Symptom einer emotionalen Störung und ein Identitätskonflikt" handle und diese heilbar sei. Aktuell wird vom hessische Sozialministerium überprüft, ob der OJC die Trägerschaft des FSJ nicht aberkannt werden kann, da Volker Beck, der parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Bundestag, in dieser Therapie mehr eine Gefährdung als Heilung sieht.
 
Erzaehlt der Raab nicht laufend in 'TV Total', dass er frueher mal schwul war und ihn dann sein Arzt 'geheilt' hat?:think:

Scheint also zu klappen!;)
 
Hab ich auch noch nie gehört. Das aber Homosexualität "heilbar" sein soll, dass ist doch nun mal wirklich Käse.
 
Ich habe schon Berichte gelesen, dass MEnschen, die früher homosexuell waren und dann ihre Gesinnung gewandelt haben. Was ist denn daran Unsinn?!?