Ich nehme auch stark an, dass keine der von Dir genannten Personen behaupten würde, es gäbe keine Vorurteile und Anfeindungen mehr gegen Homosexuelle, nur weil sie davon weniger betroffen bzw. trotzdem erfolgreich sind.

Es gibt Anfeindungen gegen alle Menschen. Wenn ich zu einem Schwulen, der mit auf den Sack geht "Du Schwuchtel" sage muss ich dadurch nicht etwas gegen alle Schwulen haben. Natürlich wird es aber vom betroffenen Schwulen dann als Schwulenfeindlich ausgelegt. Dabei liegt die Anfeindung bei ihm als Person, die Tatsache der sexuellen Orientierung nutzt man nur als Angriffspunkt. Man hätte als nicht Schwuler also ebenso mit Anfeindungen zu tun gehabt. Es ist nur einfacher sich immer als Opfer aufgrund seiner Stellung in der Gesellschaft zu betrachten als aufgrund der Tatsache, dass man einfach ein unerträglicher Typ ist.
 
Diskriminierende Schimpfwörter kommen einem in einer solchen Situation aber nur in den Sinn, wenn einem die sexuelle Orientierung seines Gegenübers in der Auseinandersetzung eben nicht vollkommen egal ist.
 
[...] Ich glaube es für dich mit. Ich denke sie werden eher in die Gruppe aufgenommen und weniger ausgeschlossen als andere Menschen mit dem gleichen Charakter. Ein absolut tuntiger und nerviger Mensch wird ja wegen der nervigen Art gemieden und nicht wegen der sexuellen Ausrichtung. Aber selbst hier hat ein Homosecueller es wahrscheinlich einfacher als ein nerviger heterosexueller Mensch.

Mal eine Frage, wann warst Du zuletzt Schüler? Es gibt solche und solche Berichte. Ich aus meiner Erfahrung wie ich es mitbekommen habe, gab es Fälle wo einer sogar verprügelt wurde aufgrund seiner sexuellen Orientierung. Nicht immer werden diese Menschen "offen" Aufgenommen.

Ich hatte einen Homosexuellen in der Klasse gehabt, der arme hat mir Leid getan. Vor allen kamen immer beim Sport doofe Bemerkungen wenn er in der Umkleide war wie zum Beispiel "Passt auf! Max ist da, bloß nicht die Seife aufheben!" - und hier habe ich noch ein harmloses Beispiel verwendet.

Und wenn man als Kerl zu ihm einen freundschaftlichen Kontakt hatte, wurde gleich geflunkert und man selber konnte sich dann auch dumme Sprüche anhören wie "Ah hast was mit ihm am laufen?!".
Das förderte die "Isolierung" dieser Person noch mehr!
 
Es gibt Anfeindungen gegen alle Menschen. Wenn ich zu einem Schwulen, der mit auf den Sack geht "Du Schwuchtel" sage muss ich dadurch nicht etwas gegen alle Schwulen haben. Natürlich wird es aber vom betroffenen Schwulen dann als Schwulenfeindlich ausgelegt. Dabei liegt die Anfeindung bei ihm als Person, die Tatsache der sexuellen Orientierung nutzt man nur als Angriffspunkt. Man hätte als nicht Schwuler also ebenso mit Anfeindungen zu tun gehabt. Es ist nur einfacher sich immer als Opfer aufgrund seiner Stellung in der Gesellschaft zu betrachten als aufgrund der Tatsache, dass man einfach ein unerträglicher Typ ist.

Du machst es Dir schon recht einfach. Du behältst Dir vor, das mit "der Schwuchtel" gar nicht so gemeint zu haben und erwartest selbstverständlich, dass Dein Gegenüber das mitbekommt? So kann man einem echten Konflikt natürlich auch aus dem Weg gehen.

Aber abgesehen von solchen (zugegeben ebenfalls existierenden) Konstellationen gibt es eben auch explizit homophob motivierte Straftaten:

[...]
Das schwule Anti-Gewalt-Projekt Maneo hat am Montag die Zahlen zu schwulenfeindlicher Gewalt in Berlin in 2011 vorgestellt - und warnt vor einer Bagatellisierung der Gewalttaten.

Dem Bericht zufolge bleibt die Zahl der gemeldeten Übergriffe ungefähr auf dem gleichen Niveau wie im Jahr zuvor: 2011 wurden Maneo 422 neue Fälle und Hinweise gemeldet, sieben mehr als 2010. In 201 Fällen, die sich auf Berlin bezogen, konnte ein homophober Hintergrund nachgewiesen werden - das sind 15 weniger als 2010. [...]
Quelle
 
Mal eine Frage, wann warst Du zuletzt Schüler? Es gibt solche und solche Berichte. Ich aus meiner Erfahrung wie ich es mitbekommen habe, gab es Fälle wo einer sogar verprügelt wurde aufgrund seiner sexuellen Orientierung. Nicht immer werden diese Menschen "offen" Aufgenommen

2009 war ich noch in einer Berufsschulklasse. Rein männliche Klasse in der sogar ein Schwuler war. Er selbst war ein stocksteifer Schwächling. Und ich denke er hätte es viel schwerer gehabt, wenn es nicht dadurch entschuldigt worden wäre, dass er schwul ist. Das ist ja der Punkt. Schwule, denen du anmerkst, dass sie schwul sind wären wahrscheinlich auch die Opfer, wenn sie nicht schwul wären und ebenso wären. Durch die Homosexualität haben sie wenigstens die Chance verschont zu werden. So ein Typ wie der von Tokio Hotel, der behauptet Hetero zu sein aber rum läuft wie ein Mädchen hingegen wäre bei uns sofort nieder gemacht worden.


Du machst es Dir schon recht einfach. Du behältst Dir vor, das mit "der Schwuchtel" gar nicht so gemeint zu haben und erwartest selbstverständlich, dass Dein Gegenüber das mitbekommt? So kann man einem echten Konflikt natürlich auch aus dem Weg gehen.

Aber abgesehen von solchen (zugegeben ebenfalls existierenden) Konstellationen gibt es eben auch explizit homophob motivierte Straftaten:

Ich erwarte nichts von demjenigen. Wenn ich ihn Schwuchtel nenne möchte ich ihn wahrscheinlich verletzen, dann wäre es mir sogar lieber, wenn er es persönlich nimmt. Dies würde aber nie bedeuten, dass ich nicht Abends dann mit einem Schwulen ins Kino gehe. Der Angriff würde seine Schwäche ausnutzen, dass Homosexuelle das tiefer trifft als wenn ich sage "du idiot". Es würde aber Null darüber aussagen ob ich etwas gegen Schwule habe. Wäre er nicht schwul hätte ich eine andere Sache gesucht, die ihn mehr verletzt als wenn ich sage "du trottel"

explizit homophob motivierte Straftaten? Ich haue einem Schwulen eine rein der mit seinem Freund Hand in Hand läuft. Dann ist es explizit homphop motiviert. Ich haue einem Hetero einem rein der mit seiner Freundin Hand in Hand läuft und ich hab ein Aggressionsproblem. Gewalttaten werden doch alleine dadurch homophop, weil sie gegen Homosexuelle verübt werden. Ob der jenige generell gewalttätig ist und schon 1000 Anzeigen hat, weil er ständig Leute verprügelt aus egal welchen erfunden Gründen spielt da nämlich keine Rolle.
 
Deiner Meinung nach sind Homosexuelle durch ihre sexuelle Orientierung "geschützt". Außerdem betreffe Gewalt gegen Schwule gar nicht immer deren Schwulsein. Und wenn ich Dir Gegenbeispiele präsentiere, dann behauptest Du einfach das seien Ausreden der Täter gewesen um ihren eigentlichen Beweggrund zu verschleiern?

"Es kann nicht sein, was nicht sein darf", scheint mir hier die passende Antwort zu sein.
 
Deiner Meinung nach sind Homosexuelle durch ihre sexuelle Orientierung "geschützt". Außerdem betreffe Gewalt gegen Schwule gar nicht immer deren Schwulsein. Und wenn ich Dir Gegenbeispiele präsentiere, dann behauptest Du einfach das seien Ausreden der Täter gewesen um ihren eigentlichen Beweggrund zu verschleiern?

"Es kann nicht sein, was nicht sein darf", scheint mir hier die passende Antwort zu sein.

Ich sage nur, dass es nicht immer so ist. Sicherlich gibt es auch reine Schwulenhasser, die sonst total friedlich sind und nur gegen Schwule aggressiv sind. Ich denke aber die meisten, die Gewalt ausüben üben diese generell aus und suchen immer wieder neue Gründe
 
2009 war ich noch in einer Berufsschulklasse. Rein männliche Klasse in der sogar ein Schwuler war. Er selbst war ein stocksteifer Schwächling. Und ich denke er hätte es viel schwerer gehabt, wenn es nicht dadurch entschuldigt worden wäre, dass er schwul ist. Das ist ja der Punkt. Schwule, denen du anmerkst, dass sie schwul sind wären wahrscheinlich auch die Opfer, wenn sie nicht schwul wären und ebenso wären. Durch die Homosexualität haben sie wenigstens die Chance verschont zu werden. So ein Typ wie der von Tokio Hotel, der behauptet Hetero zu sein aber rum läuft wie ein Mädchen hingegen wäre bei uns sofort nieder gemacht worden.
Der Vorteil, den Du Schwulen also zum Vorwurf machst, ist, nicht verprügelt zu werden? Hast Du schon mal überlegt, wo Du alles Vorteile erfährst, weil Du nicht schwul bist? Ich denke, letztere sind eindeutig zahlreich. Du kannst es als Experiment ja mal ausprobieren. Das Ergebnis würde mich interessieren.
(Übrigens sind längst nicht alle schwulen Menschen mit Bill von Tokio Hotel vergleichbar.)
Und wie sieht dieser Vorteil Deiner Meinung nach für Lesben aus?
 
Wenn man manches hier so liest, dann hat man den Eindruck, jeder, der mit Schwulsein o.ä. ein Problem hat wird von der anderen Seite automatisch als "homophob" dargestellt.
 
Wie kommst Du denn jetzt darauf?

Ich habe das Wort bislang nur im Zusammenhang mit Straftaten gegen Homosexuelle verwendet und da ist es doch wohl passend?
 
Homophob bedeutet doch, eine Aversion gegen Schwule und Lesben zu haben bzw. Angst vor ihnen oder dem Lebensstil zu haben und genau das hat man doch, wenn man ein Problem mit dem Schwulsein hat, oder nicht? :think:
Bezeichnet wurde aber tatsächlich niemand hier mit diesem Begriff. Er fiel nur als Zitat aus den Nachrichten.
 
Eine Phobie ist eine übersteigerte, irrationale Angst, so z.B. die Angst vor Spinnen in D. Und ich habe es so empfunden, dass im Umgang mit Homosexualität - wenn man sich dazu kritisch äußert - sehr schnell dieser Begriff verwendet wird.
 
Der Vorteil, den Du Schwulen also zum Vorwurf machst, ist, nicht verprügelt zu werden? Hast Du schon mal überlegt, wo Du alles Vorteile erfährst, weil Du nicht schwul bist? Ich denke, letztere sind eindeutig zahlreich. Du kannst es als Experiment ja mal ausprobieren. Das Ergebnis würde mich interessieren.
(Übrigens sind längst nicht alle schwulen Menschen mit Bill von Tokio Hotel vergleichbar.)
Und wie sieht dieser Vorteil Deiner Meinung nach für Lesben aus?

Wo mache ich es ihnen zum Vorwurf? Ich wünschte die Menschen wären generell nicht immer so grausam zueinander.

Ansonsten sehe ich keine Vorteile dadurch, dass ich nicht schwul bin. Ich hätte kein Problem damit mich irgendwo zu outen und auszuprobieren schwul zu sein. Alle Schwulen, die ich kenne leben recht normal, sofern sie keine Klischeeschwulen sind. Von daher weiß ich nicht, was dadurch schlimmes geschehen soll? Also im Call-Center in dem ich früher mal gearbeitet habe, da waren 3 richtig tuckige Schwule, die Leben sicher anders, das würden sie aber auch, wenn sie tuckig und hetero wären. Da sehe ich immer noch nicht den Grund in der sexuellen Ausrichtung.

Ich habe nirgends behauptet, dass alle schwulen Menschen mit Bill von Tokio Hotel vergleichbar sind.

Lesben sind doch absolut neutral, weil die doch von den meisten als heiß empfunden werden.
 
Sie leben nicht so normal, wie Du es sehen möchtest. Ihre eigenen Eltern wenden sich vielleicht ab, Freunde, Kollegen oder Klassenkameraden reden nicht mehr mit ihnen oder scherzen, dass sie ihnen lieber nicht den Rücken zuwenden wollen. Sie werden jeden Tag auf der Straße angesehen. Ihnen werden Fragen über ihr Sexualleben gestellt, die man bei Heteros als dreist und unverschämt sehen würde z.B. wer von ihnen die Frau im Bett ist. Manchmal werden sie als Schwuchteln oder schlimmeres beschimpft. Leute schütteln den Kopf, wenn sie sich auf der Straße küssen und rufen, sie sollen das zu Hause machen, es sei eklig. Wenn sie Kinder adoptiert haben, wird in der Schule immer nach dem "richtigen" Elternteil gefragt werden. Ihre Kinder werden sich immer für ihre Eltern rechtfertigen müssen und sei es nur bei der Frage "Und wie ist das so?". Wenn sie heiraten, bedeutet das nicht dasselbe wie eine "richtige" Ehe. Wenn sie eine Wohnung suchen, werden sie vielleicht abgelehnt, weil sie angeblich laut und schmutzig sind.

Wenn Du denkst, das passiert nicht, muss ich Dich enttäuschen. Ich gebe Dir Recht, dass es nicht bei allen gleich schlimm abläuft, aber jeder macht mindestens einmal Erfahrungen mit Leuten, die ein Problem mit ihrer Homosexualität haben. Frag Deine Bekannten mal, wenn Euer Verhältnis eine solche Frage zulässt.
Und das geht auch Lesben so. Ich kenne keine Lesbe, die noch nie den Spruch "Ach, dich muss nur mal der richtige Mann flachlegen" so oder so ähnlich gehört hat. Männer mögen das heiß finden, aber nur wenn es zwei Frauen wie aus einem P*rno sind und leider immer mit dem Hintergedanken, dass sie nur darauf warten, dass ein Mann dazu kommt, der dann der Held ist, wie es im P*rno ja auch gern der Fall ist.

Eine Phobie ist eine übersteigerte, irrationale Angst, so z.B. die Angst vor Spinnen in D. Und ich habe es so empfunden, dass im Umgang mit Homosexualität - wenn man sich dazu kritisch äußert - sehr schnell dieser Begriff verwendet wird.
Homophobie ist nicht als phobische Störung definiert wie z.B. bei der Arachnophobie. Dass man vor Spinnen eine gewisse Grundangst hat, kann schließlich als natürlich angesehen werden, weil es durchaus gefährliche Spinnen gibt. Deshalb präzisiert man, dass man mit Arachnophobie eine übersteigerte irrationale Angst meint. Vor Homosexuellen muss man aber generell zunächst einmal gar keine Angst haben. Deshalb meint man mit Homophobie tiefenpsychologisch jede irrationale Angst vor Homosexuellen, was eben auch vergleichsweise leichte Vorurteile einschließen würde.
Ich möchte trotzdem noch einmal betonen, dass hier niemand damit bezeichnet wurde. Ist "homophob" für Dich ein Schimpfwort?
 
Sie leben nicht so normal, wie Du es sehen möchtest. Ihre eigenen Eltern wenden sich vielleicht ab, Freunde, Kollegen oder Klassenkameraden reden nicht mehr mit ihnen oder scherzen, dass sie ihnen lieber nicht den Rücken zuwenden wollen.

Passiert auch anderen. Wie viele Leute haben den Kontakt zu den Eltern abgebrochen. Zu den anderen Dingen hatten wir schon viel gesagt. Man sucht sich immer Gruppen. Und alle Gruppen machen Leute aus anderen Gruppe fertig. Unschön aber Realität.

Sie werden jeden Tag auf der Straße angesehen.

Dicke werden angesehen, Punks, Tussis, hübsche Menschen, extrem hässliche Menschen, usw. Wahrscheinlich werden sehr viele Menschen angesehen. Wieso ist es denn bei Homosexuellen nun schlimmer als bei anderen? Wieso nehmen die es nicht einfach hin, so wie andere?

Ihnen werden Fragen über ihr Sexualleben gestellt, die man bei Heteros als dreist und unverschämt sehen würde z.B. wer von ihnen die Frau im Bett ist.

Glaub mir, ich kenne auch genug Heterosexuelle, die meines erachtens zu freizügig mit der Zweisamkeit umgehen. Speziell Männer neigen dazu oft sehr primitiv zu sein bei deren Fragen.

Manchmal werden sie als Schwuchteln oder schlimmeres beschimpft.

Ja und? Hatten wir auch schon oft hier das Thema. Die Menschen sind nicht immer nett zueinander. Ich denke das das Wort Schwuchtel häufiger gegenüber heterosexuellen benutzt wird als gegenüber Schwulen.

Leute schütteln den Kopf, wenn sie sich auf der Straße küssen und rufen, sie sollen das zu Hause machen, es sei eklig.

Es sieht auch eklig aus. Ebenso aber auch bei Dicken. Oder auch bei Assijugendlichen. Wenn man weiß, dass es andere eklig finden, wieso muss man andere damit belästigen und kann es nicht zu Hause machen?

Wenn sie Kinder adoptiert haben, wird in der Schule immer nach dem "richtigen" Elternteil gefragt werden.

Ist in Deutschland doch meines erachtens immer noch verboten und wird nur über Menschenhandel im Ausland realisiert.

Ihre Kinder werden sich immer für ihre Eltern rechtfertigen müssen und sei es nur bei der Frage "Und wie ist das so?". Wenn sie heiraten, bedeutet das nicht dasselbe wie eine "richtige" Ehe. Wenn sie eine Wohnung suchen, werden sie vielleicht abgelehnt, weil sie angeblich laut und schmutzig sind.

Es wird auch nie das selbe sein.

Und das geht auch Lesben so. Ich kenne keine Lesbe, die noch nie den Spruch "Ach, dich muss nur mal der richtige Mann flachlegen" so oder so ähnlich gehört hat. Männer mögen das heiß finden, aber nur wenn es zwei Frauen wie aus einem P*rno sind und leider immer mit dem Hintergedanken, dass sie nur darauf warten, dass ein Mann dazu kommt, der dann der Held ist, wie es im P*rno ja auch gern der Fall ist.

Und du denkst das sich heterosexuelle Frauen keine Dummen sprüche gefallen lassen müssen? Das denen nicht gesagt wird, dass die nur schlechte Laune haben, weil die nicht regelmäßig flach gelegt werden? Machos wird es immer geben, die Frauen respektlos behandeln. Ich denke auch nicht, dass sich eine heterosexuelle Frau denkt, zum Glück bin ich keine Lesbe und er hat es damit noch in Verbindung gesetzt.
 
Passiert auch anderen. Wie viele Leute haben den Kontakt zu den Eltern abgebrochen. Zu den anderen Dingen hatten wir schon viel gesagt. Man sucht sich immer Gruppen. Und alle Gruppen machen Leute aus anderen Gruppe fertig. Unschön aber Realität. Dicke werden angesehen, Punks, Tussis, hübsche Menschen, extrem hässliche Menschen, usw. Wahrscheinlich werden sehr viele Menschen angesehen. Wieso ist es denn bei Homosexuellen nun schlimmer als bei anderen? Wieso nehmen die es nicht einfach hin, so wie andere? [...]

Wer sagt denn so etwas? Wir sind hier nun einmal beim Thema Homosexualität, deswegen wurde sich darauf bezogen. Ein korrektes Gegenbeispiel wären also nur Menschen die wegen ihrer Heterosexualität solche Dinge erleben würden.

Und ob die "anderen" es einfach so hin nehmen oder sich nicht auch verletzt fühlen, wie willst Du das beurteilen?

Es sieht auch eklig aus. Ebenso aber auch bei Dicken. Oder auch bei Assijugendlichen. Wenn man weiß, dass es andere eklig finden, wieso muss man andere damit belästigen und kann es nicht zu Hause machen?

Weil es Teil einer freiheitlichen Gesellschaft ist? Mich nerven die Unmengen von Autos auf der Straße, aber deswegen will ich sie doch nicht abschaffen.

Ist in Deutschland doch meines erachtens immer noch verboten und wird nur über Menschenhandel im Ausland realisiert.

Das stimmt nicht ganz.

Wikipedia schrieb:
In Deutschland steht gleichgeschlechtlichen Paaren seit 2005 die Stiefkindadoption offen, so dass Kinder nun rechtlich zwei Eltern desselben Geschlechts bekommen können. Eine gemeinsame Annahme von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare (Lebenspartner) ist hingegen nicht gestattet. Quelle

Zudem gibt es ja auch noch den Fall, dass einer der beiden Partner der leibliche Vater/ die leibliche Mutter eines Kindes ist. Auch diese Kinder müssen sich dann die von snowcat genannten Fragen gefallen lassen.
 
Weil es Teil einer freiheitlichen Gesellschaft ist? Mich nerven die Unmengen von Autos auf der Straße, aber deswegen will ich sie doch nicht abschaffen.[/Quotes]

Autos sind ein doofes Beispiel. Die sind nützlich für die Gesellschaft ;) ICh furze aber auch nicht in öffentlichen Räumen, selbst wenn ich das gerne würde. Denn das stört die anderen. Man nimmt nun mal manchmal rücksicht ;)


Heute habe ich aber etwas anderes gelesen. Die Schwulen haben eine eigene Computerspielemesse. Die Gamescon ist aber für jeden. Hetereos, Männer, Frauen, Homosexuelle. Jeder darf da hin. Wieso gibt es dann extra für Schwule nun eine eigene Messe? Wenn man sich seine eigene Welt schafft, ist es dann nicht normal, dass man von der Allgemeinheit als anders angesehen wird?
 
Autos sind ein doofes Beispiel. Die sind nützlich für die Gesellschaft ;)

Okay, dann nehme ich Menschen, die in Parfum oder Haarspray baden... :mrgreen:
Oder Menschen, die Laubsauger/ -püster verwenden...


Heute habe ich aber etwas anderes gelesen. Die Schwulen haben eine eigene Computerspielemesse. Die Gamescon ist aber für jeden. Hetereos, Männer, Frauen, Homosexuelle. Jeder darf da hin. Wieso gibt es dann extra für Schwule nun eine eigene Messe? Wenn man sich seine eigene Welt schafft, ist es dann nicht normal, dass man von der Allgemeinheit als anders angesehen wird?

Ich kenne die Messe nicht. Dürfen da nur Schwule hin? Falls nicht würde ich es eine zielgruppenorientierte Spartenmesse nennen. Davon gibt es jede Menge, seit die Messehallen überall aus dem Boden sprießen.
 
Furzen und seine(n) Geliebte(n) in der Öffentlichkeit zu küssen, ist aber auch kein angebrachter Vergleich. Sicher nimmt man Rücksicht, aber diese Rücksicht hat Grenzen, wenn man sich in seiner Freiheit eingeschränkt fühlt. Wenn man einem heterosexuellen Pärchen das Küssen erlaubt, sollte das für homosexuelle Pärchen nicht anders aussehen.

Das mit der Gamescon für Schwule ist mir neu. Ich verstehe ja das Bedürfnis, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und sich unter Seinesgleichen einfach mal normal zu fühlen, aber ich muss Wannabe Recht geben, dass ich eine übermäßige Abgrenzung auch nicht förderlich finde. Trotzdem macht ja allein die Notwendigkeit eines "Coming Out" immer etwas besonderes aus der Homosexualität und das prägt eben.
Fakt ist, dass es die absurdesten Gruppenbildungen aller möglichen Randgruppen gibt. Man kann nicht immer verstehen, ob und warum diese Menschen diese Verbundenheit brauchen, aber durch die reine Existenz einer schwulen Gamescon entsteht ja noch kein Schaden. Zusätzlich ist anzunehmen, dass da eine marktwirtschaftliche Zielgruppenorientierung hintersteht. Da es keinen Nachweis für Homosexualität gibt, kann theoretisch auch mindestens jeder Mann hingehen. Mann muss sich dann eben nur darauf einstellen, dort vielleicht mit sich küssenden Schwulen konfrontiert zu sein.
 
Heute habe ich aber etwas anderes gelesen. Die Schwulen haben eine eigene Computerspielemesse. Die Gamescon ist aber für jeden. Hetereos, Männer, Frauen, Homosexuelle. Jeder darf da hin. Wieso gibt es dann extra für Schwule nun eine eigene Messe? Wenn man sich seine eigene Welt schafft, ist es dann nicht normal, dass man von der Allgemeinheit als anders angesehen wird?

Ich bin mir sicher das auch bei einer Messe für Schwule jeder hin darf ;). Nur Du wirst wahrscheinlich nicht hin wollen. Fakt ist das "Schwule" eine lohnenswerte Zielgruppe sind, weil sie konsumfreudiger sind und mehr frei verfügbares Einkommen haben als die Durchschnittsmenschen. Letzteres könnte auch damit zusammenhängen das sie seltener Kinder zu versorgen haben und Doppelverdiener bleiben können. Und dann sind sie noch 2 männliche Verdiener, die im Schnitt ja auch besser bezahlt werden als Frauen. Es gibt also gute Gründe um schwul zu sein ;)
 
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