Dem kann ich LEIDER nur zustimmen, aber es wäre interessant zu wissen wie jemand auf soetwas reagiert wenn es die eigenen Kinder betrifft.

Ich würde definitiv keiner Hochzeit meinen Segen geben, wenn es meine Kinder betreffen würde und ich würde den Partner auch nicht in mein Heim lassen... Das Problem ist doch immer, dass alle hier von toleranz sprechen und davon, dass die Schwulen doch nix dafür können, dass sie so zu ticken, wie sie ticken. Aber das die Väter, die daran innerlich kaputt gehen, wenn ihre Kinder schwul sind auch nichts dafür können zu denken wie sie denken, auf die Idee kommt keiner... Und ja, auch wenn es irrational ist, bei einer lesbischen Tochter hätte ich wohl weniger Probleme.

Zudem hat Winterstern nicht direkt gesagt, dass er was gegen Schwule hat, er habe sogar schwule Bekannte, er sagt ausschließlich, dass die Ehe etwas heiliges ist und als solches auch behandelt werden sollte. Es dürfen ja auch keine Menschen Katzen heiraten, wobei man sicherlich nichts gegen Katzen hat! Die Eher ist ein kulturelles und heiliges Gut und ich denke dieses sollte halt zwischen Mann und Frau bleiben, welche gemeinsam den Fortbestand unserer Gesellschaft gewährleisten.
 
Die Ehe ist ein kulturelles und heiliges Gut und ich denke dieses sollte halt zwischen Mann und Frau bleiben, welche gemeinsam den Fortbestand unserer Gesellschaft gewährleisten.
Kulturen ändern sich. Das heilige Gut der Ehe bestand einmal darin, dass sie nicht aufgelöst werden darf (Scheidung). Und das heilige Gut Ehe wird auch nicht zerstört, weil sie durch gleichgeschlechtliche Partner vollzogen wird.
 
Kulturen ändern sich. Das heilige Gut der Ehe bestand einmal darin, dass sie nicht aufgelöst werden darf (Scheidung). Und das heilige Gut Ehe wird auch nicht zerstört, weil sie durch gleichgeschlechtliche Partner vollzogen wird.

Also möchtest du sagen, dass es gut ist, dass immer mehr Menschen sich scheiden lassen? Tolle Einstellung, kein Wunder die Ehe wird immer mehr als Hobby betrachtet zum Steuern sparen (was eh nicht klappt, wenn man dann die Scheidungskosten betrachtet) und nicht als Institution mit dem wahren Partner.
 
... Das Problem ist doch immer, dass alle hier von toleranz sprechen und davon, dass die Schwulen doch nix dafür können, dass sie so zu ticken, wie sie ticken. Aber das die Väter, die daran innerlich kaputt gehen, ...


Zudem hat Winterstern nicht direkt gesagt, dass er was gegen Schwule hat, er habe sogar schwule Bekannte, er sagt ausschließlich, dass die Ehe etwas heiliges ist und als solches auch behandelt werden sollte. ...

Das empfinde ich auch so. Der Toleranzbegriff steht über allem, wenn jemand eine andree Meinung hat und diese äußert wird er angefeindet. Und für mich ist die Ehe immer noch eine heilige Institution. Und wenn unsere Gesellschaft andere Partnerschaften toleriert/zulässt/... ist das die eine Seite. Es aber mit dem Begriff "Ehe" zu belegen und der Ehe gleichzustellen halte ich für falsch.

.... Und das heilige Gut Ehe wird auch nicht zerstört, weil sie durch gleichgeschlechtliche Partner vollzogen wird.

Das empfinde ich anders.
 
Das empfinde ich anders.

Auf der einen Art kann ich das sehr gut nachvollziehen, auf der anderen Seiten muss ich aber zugeben, dass ich da wieder anders empfinde.

Ihr sprecht alle vom "heiligen Gut" Ehe.
Ich hab keine Ahnung was ihr darunter versteht.

Wenn ich an Ehe denke, denke ich an Liebe. An die Bereitschaft mein Leben mit einem Partner zu teilen. Die guten Zeiten und die schlechten. Ich denke an nicht! aufgeben, sondern an Kämpfen. An sich arbeiten, an der Beziehung arbeiten, am gemeinsamen Leben arbeiten. Ich denke bei Ehe immer an Zusammenhalt, Respekt, Fürsorge, Füreinanderdasein, Halt, Unterstützung, Vertrauen, Ehrlichkeit. Und an das Einhalten des entweder gesprochene Versprechen "bis das .... usw. oder auch das unausgesprochene Versprechen. Denn egal ob kirchlich oder nicht. Die Ehe ist ein Versprechen und eine Verpflichtung und eine große Verantwortung. Für beide Partner.


Und wenn ich an all das denke, dann sehe ich in diesen Zeilen eigentlich immer das Wort "Partner". Da steht nix explizites von Mann in meinem Fall oder auch von Frau im umgekehrten Fall.
Wenn also mein Verständnis von dem heiligen Gut Ehe nicht so gänzlich falsch ist, dann kann ich es auch nicht den Homosexuellen verwehren. Das Einzige was ich dann im Fall der Fälle zum Vorwurf machen könnte, wäre die Scheidung.
Denn für mich gilt: man sollte sich sicher sein und noch noch noch sicherer, wenn man es nicht mehr will. Das man sich heutzutage scheiden lassen darf ist nicht übel, man sollte aber dieses Privileg nicht ausnutzen. Was leider getan wird, aber es gibt immer die positiven und negativen Seiten von Möglichkeiten und Privilegien.


Wie gesagt, ich verstehe es, wenn man die Institution Ehe schützen möchte, aber liegt dieses Denken nicht eher daran, dass man eine Ehe naturgemäß mit Mann und Frau gleichsetzt? Weil es immer so war und man sich an neue Gegebenheiten einfach nicht gewöhnen kann/will?

Keiner hat doch heutzutage was dagegen (Ausnahmen bestätigen die Regel) dass Mann und Frau in der Ehe gleichgestellt sind. War auch nicht immer der Fall. Und auch das hat Zeit gebraucht bis es in alle Köpfe drin ist und man sich daran gewöhnt hat(manche immer noch nicht, aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel).
 
Meiner Meinung nach vergessen viele, dass es in der Ehe nicht nur um zwei Personen geht. Denn eine Ehe wurde früher so wie auch Heute für die Vermehrung eingeführt. Kinder brauchen nunmal zwei Elternteile, die sich "Lieben" und ihre Kinder erziehen können. Die Ehe ist auch eine klare Grenze um Inzucht und um eventuelle Mißbildungen zu vermeiden. Wobei auch diese unter "normalen" Umständen auch oft genug vorkommen können. Aber Homosexualität kann und wird für mich in Sachen Familie, Ehe und Vermehrung niemals funktionieren.
 
Ich bin seit 40 Jahren verheiratet und empfinde es als Beleidigung wenn gleichgeschlechtige Heiraten, den hier wird meiner Meinung nach die Ehe in den Schmutz gezogen.

Wenn man es nicht mag, okay. Aber warum wird die Ehe dadurch in den Schmutz gezogen? :think:

Die meisten gucken dabei nur aufs Geschlecht, aber warum? Who cares? ;)

Ich würde definitiv keiner Hochzeit meinen Segen geben, wenn es meine Kinder betreffen würde und ich würde den Partner auch nicht in mein Heim lassen...

8O

Und ja, auch wenn es irrational ist, bei einer lesbischen Tochter hätte ich wohl weniger Probleme.

Und als Frau hättest du weniger Probleme mit einem schwulen Sohn? :ugly:
 
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Wenn ich an Ehe denke, denke ich an Liebe. An die Bereitschaft mein Leben mit einem Partner zu teilen. ...
Wie gesagt, ich verstehe es, wenn man die Institution Ehe schützen möchte, aber liegt dieses Denken nicht eher daran, dass man eine Ehe naturgemäß mit Mann und Frau gleichsetzt? Weil es immer so war und man sich an neue Gegebenheiten einfach nicht gewöhnen kann/will?
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Das ist mir auch kein Problem, wenn das jemand für sich und einen gleichgeschlechtlichen Partner so lebt ist das deren freie Entscheidung, und das kann auch vom Staat abgesegnet werden. Nur ich bin der Meinung, dass zur Ehe eben Mann und Frau gehören. Da bin ich eben biblisch-konservativ. Wäre es ein Problem, einen anderen Begriff für die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften zu erfinden/verwenden?

...Was schadet es deiner Ehe - sprich deinem Bund mit deinem Partner - wenn andere diesen für sich anders auslegen?

Meinem Bund mit meiner Partnerin :) schadet das primär nicht. Aber für mich ist das eine Fehlinterpretation, weil zur Ehe grundsätzlich auch zumindest die Möglichkeit der Kinderzeugung dazugehört - mit allem was sich daraus ergibt. Das geht bei den anderen Partnerschaften zumindest von den natürlichen Gegebenheiten her nicht. Das wäre - z.B. - ein Alleinstellungsmerkmal für die Ehe. Und daher gehört aus meiner Sicht auch ein anderer BEgriff dazu.
 
Meiner Meinung nach vergessen viele, dass es in der Ehe nicht nur um zwei Personen geht. Denn eine Ehe wurde früher so wie auch Heute für die Vermehrung eingeführt.

Hab ich nicht vergessen. Ich hab den Aspekt bewußt rausgelassen. Hier ging es um den Fakt Ehe und den habe ich interpretiert, wie ich ihn verstehe.

Wenn es so sein sollte, wie du es schreibst, dann dürften ja im Grunde diejenigen, die keine Kinder wollen oder auch traurigerweise keine bekommen können oder diejenigen die vielleicht ab 40+ heiraten und die bei denen Kindervermehrung bereits abgeschlossen ist, nicht heiraten.
Oder verstehe ich deinen Satz nur nicht?


Zumal ich auch in dieser Konstellation - Kinder, Familie - nicht nur unbedingt Negatives sehe. auch für Kinder nicht. Kinder sind heutzutage viel weltoffener und können mit "unangepassten" Familienmodellen glücklich werden. Aber das denke ich ist noch ein ganz anderer Faden der einen Extra-Thread glücklich machen würde.
 
Meinem Bund mit meiner Partnerin :) schadet das primär nicht.
Und es schadet sekundär oder in welcher Form inwiefern?
Aber für mich ist das eine Fehlinterpretation, weil zur Ehe grundsätzlich auch zumindest die Möglichkeit der Kinderzeugung dazugehört - mit allem was sich daraus ergibt. Das geht bei den anderen Partnerschaften zumindest von den natürlichen Gegebenheiten her nicht.
Genauer betrachtet ist der Geschlechtsverkehr mit der Möglichkeit zur Kindzeugung für dich eine zwingende Voraussetzung für die Ehe; weniger die Kinder ansich. Klingt für mich genauso seltsam als ob zwei Männer bzw. Frauen heiranten würden. Beides halte ich für nicht normal. Aber was nicht normal ist, muss ja nicht schlecht sein (oder gar schädlich).
 
Wenn ich an Ehe denke, denke ich an Liebe. An die Bereitschaft mein Leben mit einem Partner zu teilen. Die guten Zeiten und die schlechten. Ich denke an nicht! aufgeben, sondern an Kämpfen. An sich arbeiten, an der Beziehung arbeiten, am gemeinsamen Leben arbeiten. Ich denke bei Ehe immer an Zusammenhalt, Respekt, Fürsorge, Füreinanderdasein, Halt, Unterstützung, Vertrauen, Ehrlichkeit. Und an das Einhalten des entweder gesprochene Versprechen "bis das .... usw. oder auch das unausgesprochene Versprechen. Denn egal ob kirchlich oder nicht. Die Ehe ist ein Versprechen und eine Verpflichtung und eine große Verantwortung. Für beide Partner.

Alles von dir aufgezählte sollte man sowieso in eine Partnerschaft stecken, ansonsten wird es nicht zu einer Ehe kommen. Zumindest sollte es nicht. Dafür brauch man keine Ehe...


Das wichtigste an der Ehe ist, dass man zur Familie wird hast du ausgelassen, wie du später schreibst sogar bewusst. Und innerhalb dieser Familie den Rahmen schafft für Kinder. Klar gibt es auch Paare, welche nur aus Steuervorteilen heiraten oder aber keine Kinder kriegen können, aber ich denke, der eigentliche Sinn der Ehe, einen Rahmen für eben eine Familie zu schaffen ist so elementar wichtig, dass man diese als heilig betrachten sollte! Bei homosexuellen Paaren ist der Rahmen aber irrelevant, weil nicht nur einige, sondern alle dies nicht bieten können. Und nein, adoptionen erhöhen zum einen nicht die Geburtenrate, welche weltweit zwar zu hoch ist, aber in Deutschland zu niedrig, noch sind Leihmütter, schwängern lassen (bei lesbischen), etc eine adäquate Lösung für mich. Alles hat meines erachtens mehr Nachteile wie Vorteile.

Hankfromhelvete schrieb:
Und als Frau hättest du weniger Probleme mit einem schwulen Sohn?

Nein, ich denke auch als Frau hätte ich mehr Probleme mit einem schwulen Sohn, als mit einer lesbischen Tochter. Fast alle Frauen, die ich kenne und auch alle Männer finden es widerlich, wenn sich Männer küssen. Allein diese Tatsache, dass man eine Sache mit etwas widerlichen in Verbindung bringt, lässt es nur sehr schwer zu, es akzeptieren zu können.

Perlini schrieb:
Was schadet es deiner Ehe - sprich deinem Bund mit deinem Partner - wenn andere diesen für sich anders auslegen?

Was schadet es homosexuelle Paare, wenn diese nicht heiraten können? Also wenn man ihnen eheähnliche Rechte gibt, dies aber einfach anders nennt? Es schadet gar nicht, aber dennoch wollen viele auch die "normale" Ehe haben, um ein Symbol zu setzen. Ebenso wollen hier einige die Ehe als solches schützen. Und wenn du schon die eine Seite nicht verstehst, dann solltest du konsequenterweise auch die andere Seite nicht verstehen.
 
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Fast alle Frauen, die ich kenne und auch alle Männer finden es widerlich, wenn sich Männer küssen. Allein diese Tatsache, dass man eine Sache mit etwas widerlichen in Verbindung bringt, lässt es nur sehr schwer zu, es akzeptieren zu können.

Das glaube ich dir nicht, oder du kennst nur so wenige Menschen, dass man sie an einer Hand abzählen kann und das wage ich doch sehr zu bezweifeln... :roll:
 
Das glaube ich dir nicht, oder du kennst nur so wenige Menschen, dass man sie an einer Hand abzählen kann und das wage ich doch sehr zu bezweifeln... :roll:

Kenne recht viele. Und das ist durchweg eigentlich die Aussage. Dabei ist es auch egal, ob das Thema in der Schule war oder bei verschiedenen Arbeitgebern, also unterschiedliche Kreise. Kannst ja mal eine Umfrage machen hier bei Klamm, ich bin mir sicher, dass selbst die, die das tolerieren sagen, dass sie das nicht ästhetisch finden, wenn sie denn ehrlich sind.
 
Sogar meinem eher rechtsradikalen Opa macht es nix aus und bei nem Geburtstag oder so fragt er immer, ob ich nicht meinen Freund mitbringe. Und er und meine Oma sind ziemlich konservativ... jeden Sonntag in die Kirche usw...

Da hab ich echt Glück, dass sowohl die komplette Verwandtschaft als auch die Freundeskreise von mir und meinem Freund so drauf sind. Sie tolerieren es nicht nur, sondern akzeptieren es auch.

Und wegen der Ehe: Ich war schon immer abgeneigt, mal irgendwann zu heiraten... Und einen steuerlichen Vorteil zu haben? Scheiß drauf, wir verdienen beide ganz gut und müssen zum Glück nicht auf jeden Penny achten. Jedoch, die Möglichkeit zu haben mir es irgendwann anders zu überlegen und mit ihm einen Bund für die Ewigkeit zu schließen finde ich schon sehr wichtig. Sind ja immerhin schon bald 3 Jahre zusammen 8)
 
Sogar meinem eher rechtsradikalen Opa macht es nix aus und bei nem Geburtstag oder so fragt er immer, ob ich nicht meinen Freund mitbringe. Und er und meine Oma sind ziemlich konservativ... jeden Sonntag in die Kirche usw...

Da hab ich echt Glück, dass sowohl die komplette Verwandtschaft als auch die Freundeskreise von mir und meinem Freund so drauf sind. Sie tolerieren es nicht nur, sondern akzeptieren es auch.

Was hat es damit zu tun, wie sie es innerlich empfinden? Vielleicht mögen sie euch als Menschen, dass hat doch nichts mit dem vorigen Sachen zu tun, die in den Beiträgen darüber waren. Ansonsten sei doch froh, dass alle euch so super toll behandeln. So wie du das schreibst wirkt es auf mich eh wie eine Pseudofreundlichkeit. Diesen Effekt haben oft Minderheiten, dass Verwandte zeigen müssen wie tolerant sie sind und dann doppelt Freundlich zu denen sind. Da können die so hohl sein, wie sie wollen, aber man muss sie ja akueptieren, wird ja von der Gesellschaft verlangt.
 
Irgendwie finde ich es sehr traurig dass es in der heutigen Gesellschaft immer noch Menschen gibt die anscheinend noch im Mittelwlter leben - da rühmt man sich immer wie offen man nicht ist und dass man sozial ist und tolerant ...

Ich weiss nicht ob es ihnen bewusst ist, aber

1. Homosexualität ist weder eine Krankheit
2. noch ist es anerzogen
3. ist es natürlich und auch im Tierreich absolut präsent - im Übrigen auch zu ca 11 %

Wobei mich ja eines interessieren würde:

Sie schreiben leider nicht ob sie Kinder haben oder nicht, aber wir nehmen es einmal an.
Jetzt gehen wir einen Schritt weiter: Eines ihrer Kinder gesteht Ihnen dass es homosexuell ist - wie würden Sie reagieren?
Und noch ein Schritt weiter: Es sagt Ihnen dass es gleichgeschlechtlich heiraten will - wie reagieren sie dann??

Es ist weiterhin ihr Kind ....

Der Mensch unterscheidet sich vom Tier dadurch, das über sein tun nachdenkt und sich dan endscheidet was er tut. Bei 11% muß man davon ausgehen das es nicht normal ist. Meine Kinder sind auch der Meinung das das Wort Ehe hier falsch am ist Platz ist und hier wohl einige den sinn einer Ehe nicht kennen. Auch glaube ich das hier einige behaupten Hedro zu sein es aber nicht sind. Wer klaubt er muß schwul sein wegen der zu hohen Weltbevölkerung dem sei gesagt das sich die Geburtenrate in Deutschland von1964 bis heute halbiert hat, die Moral wohl in gleichem Maß gesunken ist. Es ist natürlich einfach zu sagen ich bin schwul und das ist gut so, ist ja ein Gendefekt ich kann nichts dafür. Vor allem praktisch man kan sich ja jeglicher verantwortung entziehen.
 
Das glaube ich dir nicht, oder du kennst nur so wenige Menschen, dass man sie an einer Hand abzählen kann und das wage ich doch sehr zu bezweifeln... :roll:
Ich denke du willst es nicht glauben weil du selbst betroffen bist, den er steht bei weitem nicht allein mit seiner Meinung. Es giebt auch genug, auch ich zähle dazu, die sich nicht einmal einen Film anschaun in dem dies vorkommt da es einem nur übel wird dabei.
 
Was schadet es homosexuelle Paare, wenn diese nicht heiraten können? Also wenn man ihnen eheähnliche Rechte gibt, dies aber einfach anders nennt?
Vermutlich nichts. Mir erschließt sich nicht der Sinn, warum das selbe Ding zwei unterschiedliche Namen bekommen soll.
Ebenso wollen hier einige die Ehe als solches schützen.
Da bin ich wieder bei der Frage, die du noch nicht beantwortest hast: Was schadet es der Ehe?
Und wenn du schon die eine Seite nicht verstehst, dann solltest du konsequenterweise auch die andere Seite nicht verstehen.
Was hat das mit Konsequenz zu tun? Wenn ich eine Seite verstehe bzw. nicht verstehe, muss ich auch die andere Seite verstehen/nicht verstehen? Ich versteh die eine Seite aber. Sie wollen die Anerkennung, dass sie ein normaler Bestandteil der Gesellschaft sind. In diesem Sinne verstehe ich sogar die andere Seite, die schlichtweg diese Menschen nicht anerkennen. Ich verstehe nur nicht, warum man sich deshalb gerade an der Ehe festklammert. Ich mein, die Ehe!

Meine Kinder sind auch der Meinung das das Wort Ehe hier falsch am ist Platz ist und hier wohl einige den sinn einer Ehe nicht kennen.
Was ist denn (der heutige) Sinn der Ehe?
Auch glaube ich das hier einige behaupten Hedro zu sein es aber nicht sind.
Behauptest du, hetero zu sein?
Wer klaubt er muß schwul sein wegen der zu hohen Weltbevölkerung dem sei gesagt das sich die Geburtenrate in Deutschland von1964 bis heute halbiert hat, die Moral wohl in gleichem Maß gesunken ist.
Wäre nett wenn du darlegen könntest, warum die Moral abhängig von der Geburtenrate ist.
Es ist natürlich einfach zu sagen ich bin schwul
Nun, es ist normaler - im Sinne von einfacher - geworden. Aber es ist gewiss nicht einfach, öffentlich zu seiner Homosexualität zu stehen. Dazu gibt es noch viel zu viel Intoleranz und Diskriminierung.
und das ist gut so, ist ja ein Gendefekt ich kann nichts dafür.
Aber als Untermenschen betrachtest du sie nicht. Vermute ich.
Vor allem praktisch man kan sich ja jeglicher verantwortung entziehen.
Meine Antwort ist sicherlich hinfällig, wenn du den Sinn der Ehe erklärt hast. Ich antworte trotzdem schon. Meine Vorstellung von Ehe bedeutet u.a., dass man Verantwortung übernimmt. Vorallem natürlich dem Partner gegenüber. Bei der religösen Variante auch noch Gott. So, nun wollen diese Menschen diese Verantwortung übernehmen, du willst sie ihnen aber verwehren. Was meinste du bitte schön mit "jeglicher verantwortung entziehen"!?
 
Was ist denn (der heutige) Sinn der Ehe? Behauptest du, hetero zu sein?Wäre nett wenn du darlegen könntest, warum die Moral abhängig von der Geburtenrate ist. Nun, es ist normaler - im Sinne von einfacher - geworden. Aber es ist gewiss nicht einfach, öffentlich zu seiner Homosexualität zu stehen. Dazu gibt es noch viel zu viel Intoleranz und Diskriminierung. Aber als Untermenschen betrachtest du sie nicht. Vermute ich. Meine Antwort ist sicherlich hinfällig, wenn du den Sinn der Ehe erklärt hast. Ich antworte trotzdem schon. Meine Vorstellung von Ehe bedeutet u.a., dass man Verantwortung übernimmt. Vorallem natürlich dem Partner gegenüber. Bei der religösen Variante auch noch Gott. So, nun wollen diese Menschen diese Verantwortung übernehmen, du willst sie ihnen aber verwehren. Was meinste du bitte schön mit "jeglicher verantwortung entziehen"!?

Sinn der Ehe wird einige Seiten vorher erläutert. Da habe ich denke ich auch auf all deine Fragen geantwortet, weiß nun nicht, was du Anfangs meintest, was noch ausbleibt.

Und die religiöse Variante hat ja dann noch die Besonderheit, dass die Bibel ansich keine Homosexualität duldet.

3Mo 18,22 Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel.


3Mo 20,13 Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.

Also meines erachtens nach ist es streng religiös gesehen gar keine Diskussion, ob homosexuelle Heiraten dürfen.

Und zum Thmea staatliche Ehe. Homosexuelle Paare haben nicht mal potentiell die Möglichkeit aufgrund ihrer Vereinigung dem Staat einen Nutzen zu stiften, daher muss der Staat auch diesen Paaren nichts anbieten. Familie, Kinder, Beziehung, eines heterosexuellen Paares bringen dem Staat aber Vorteile. Ansonsten hätte der Staat auch nicht die Ehe eingeführt und innerhalb der Ehe einige Privilegien gegeben, wenn er daraus nicht Vorteile für sich und das Volk sehen würde. Die Sicherheit einer Ehe soll die Paare schon dazu bringen, sich leichter für Kinder zu entscheiden. Was natürlich nicht immer klappt und nicht immer der Fall ist. Aber diese verbesserte Rahmenbedingung bringt wohl doch schon was!