Wahlen Hättet ihr vertrauen in eine schwarz-gelbe Regierung?

Hättet ihr Vertrauen in eine schwarz-gelbe Regierung?

  • ja

    Stimmen: 33 34,7%
  • nein

    Stimmen: 57 60,0%
  • weiß nicht

    Stimmen: 5 5,3%

  • Umfrageteilnehmer
    95
Du kannst ja nichteinmal zwischen zwei verschiedenen Usern unterscheiden... :mrgreen:

Große Leistung...

Zum Rest: Zeigt wirklich irgendwie, dass du liest, was du willst... Ergo bist du wirklich, wie ich mir so einen Linkspartei-Anhänger vorstelle... Du erfüllst wirklich jedes schlechte Klischee...
 
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Du bist echt witzig... :LOL:
Zeig mir bitte ein Beispiel, in der eine Firma eine andere Firma augekauft hat um selbige zu schließen!
*rofl* Googel mal nach "Finanzheuschrecke" - wenn ich mich nicht stark irre ist der Begriff Unwort des Jahres 2007, und entstanden, indem Fonds Unternehmen aufgekauft haben, um sie zu zerschlagen und am Ende aus dem Verkauf der Einzelteile mehr Geld zu bekommen, als sie für das Gesamtpaket gezahlt haben.
Unternehmen sind natürlich nur sehr selten auf so etwas spezialisiert, aber es passiert dennoch häufiger. Hier ist es meist ein Konkurrent, der erledigt werden soll. Was passt, wird einverleibt, der Rest platt gemacht.

Heute übrigen ein Argument gegen Vertrauen: Die CSU in Bayern hat als einzige gegen ein bundeseinheitliches Umweltgesetzbuch gestimmt - jetzt gibts wahrscheinlich 16 und die Bürokratie wird steigen statt sinken. Dabei hätte es Umwelt und Unternehmen genützt - selten genug.


btw: Wäre schön, wenn memphi und phip die Schlammschlacht unterlassen könnten.
 
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Und wieder zum Thema zurück kommen würden. Da trage ich mal meinen Teil dazu bei:

Ja.

Nein, nein und nochmals nein! Aber das ist für mich keine Frage der Couleur. Ich habe insgesamt kein Vertrauen mehr in Politiker, denn die Probleme ihrer Wähler gehen denen nämlich meilenweit am Allerwertesten vorbei.
 
Vertrauen in die Politik zweier Parteien zu haben ist schon etwas weit gegriffen, aber man muss ja auch mal ehrlich sein: Bei einer Wahl entscheidet man sich für das kleinste Übel. Keine Partei vereint alle Wünsche und Einstellungen eines Menschen, ansonsten ist es eher eine Splittergruppe und für die Regierung vollkommen uninteressant.

Ich fände jedwede Beteiligung der FDP wünscheswert, da sie die einzigen sind, die immer noch eine radikale Vereinfachung des Steuersystems fordern und auch sonst bei der Bürokratie sparen wollen. Man sieht zwar anhand des Finanzsektors, dass der Staat sich nicht aus allen Bereichen vollkommen zurückziehen darf, aber er muss nur rahmenbedingungen setzen und diese kontrollieren und nicht jeden furz regeln und am besten noch selbst ausführen. Deutschland ist in dieser Hinsicht ein furchtbares Land in dem sich niemand traut einer Interessensgruppe auf die Füsse zu treten. Lieber jahrzehnteland sinnlose Subventionen zahlen UND noch zusätzlich einen Riesenapparat der die Verteilung kontrolliert (Wohnungsbauprämie, Pendlerpauschale, Ausnahmen bei der Einkommensversteuerung, etc.)
 
@phip: Eigentlich wollte ich die falschen Anmerkungen streichen, weiß auch nicht, was mich geritten hat dich zu verwechseln (wobei der Name auch mit P losgeht und die Argumente ebenso ähnlich sind - egal). Aber bin zu faul nochmal die ganzen Postings durchzugehen, denk dir also die Falschen einfach weg - bist doch ein kleveres Kerlchen. :)
 
*rofl* Googel mal nach "Finanzheuschrecke" - wenn ich mich nicht stark irre ist der Begriff Unwort des Jahres 2007, und entstanden, indem Fonds Unternehmen aufgekauft haben, um sie zu zerschlagen und am Ende aus dem Verkauf der Einzelteile mehr Geld zu bekommen, als sie für das Gesamtpaket gezahlt haben.
Ist aber doch was komplett anderes als eine Firma aufzukaufen um sie zu schließen, da ja die Einzelbereiche weiterleben... Ergo ist das kein Argument, dass DDR-Firmen aufgrund solcher Machenschaften nicht überlebt haben...
 
Ist aber doch was komplett anderes als eine Firma aufzukaufen um sie zu schließen, da ja die Einzelbereiche weiterleben... Ergo ist das kein Argument, dass DDR-Firmen aufgrund solcher Machenschaften nicht überlebt haben...
Ähm... "Verkauf von Einzelteilen" schließt auch solche Dinge wie zur Produktion benötigte Maschinen und ähnliches ein.
Da wird durchaus ein größerer Teil des Unternehmens platt gemacht. Manchmal sogar das ganze.
Außerdem hat hier im Zusammenhang mit den Heuschrecken keiner von der DDR gesprochen, oder hab ich was übersehen?
Fakt ist, dass eine ganze Anzahl Betriebe "abgewickelt" wurden, indem sie aufgelöst wurden. Egal, ob durch Fonds, Treuhand oder andere Unternehmen, die sich ein paar Rosinen rausgepickt und den Rest verschüttet haben.
 
[...]
Fakt ist, dass eine ganze Anzahl Betriebe "abgewickelt" wurden, indem sie aufgelöst wurden. Egal, ob durch Fonds, Treuhand oder andere Unternehmen, die sich ein paar Rosinen rausgepickt und den Rest verschüttet haben.

Ist das verwerflich oder doch eher verständlich? Warum sollte sich irgendwer Firmen aussuchen, die mehr Umstände machen als Chancen bieten? Würde man ja als Privatmann auch nicht anders machen...

[...] Ich korrigiere mich also, Berlin ist zwar am höchsten verschuldet, aber nicht so hoch wie alle anderen Bundesländer zusammen. - Sorry!
[...]

Um das auch endlich mal zu korriegieren.... Berlin ist nicht am höchsten verschuldet... Pro Kopf ist das Bremen und absolut NRW... 8)
 
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Um das auch endlich mal zu korriegieren.... Berlin ist nicht am höchsten verschuldet... Pro Kopf ist das Bremen und absolut NRW... 8)

Da sieht man mal, wie man sich blamieren kann, wenn man einfach zu recherchierende Informationen nicht selbst nachprüft, sondern nur was sagt, damit was gesagt ist ;)

https://de.statista.org/statistik/d...he-pro-kopf-verschuldung-nach-bundeslaendern/

Da kann man es doch nachlesen, lieber Menphi. Zweiter Hit bei Google bei der Suche nach Schuldenstand Bundesländer.
 
Ist das verwerflich oder doch eher verständlich? Warum sollte sich irgendwer Firmen aussuchen, die mehr Umstände machen als Chancen bieten?
Warum kann man die Firmen nicht einfach weiter machen lassen?
Gerade die "Finanzheuschrecken" nehmen ich natürlich besonders gern die eher gutgehenden Betriebe vor - dann noch lästige, Gewinn schmälernde Sachen wie Sozialleistungen und so weggürzen, wie gesagt die Rosinen verkaufen und dann das Ganze wieder abstoßen. Ergebnis sind ein paar (zugegeben oft relativ zur Größe viel Gewinn erwirtschaftende) Überreste und ne Menge Ruinen.
Ich habe lieber ein familienfreundliches, soziales Unternehmen, das einen kleinen Gewinn macht, als ein Rauhbein mit einem Zehntel der Arbeitsplätze aber doppelt so großem Gewinn. Kannst mich deswegen ruhig einen Linken nennen ;)
 
Ich habe lieber ein familienfreundliches, soziales Unternehmen, das einen kleinen Gewinn macht, als ein Rauhbein mit einem Zehntel der Arbeitsplätze aber doppelt so großem Gewinn. Kannst mich deswegen ruhig einen Linken nennen ;)

Dann sollten die Besitzer der Firma diese einfach nicht an die "Heuschrecke" verkaufen. Warum wird oft trotzdem verkauft? Weil die Firma kurz vor der Pleite steht. Die "Heuschrecke" kauft das Ding, zerlegt es in Einzelteile, und was eventuell ne Chance aufs Überleben hat, wird weiterverkauft. Das kostet viele Arbeitsplätze in der Firma, aber sonst hätte sie sowieso nicht mehr lange gehabt und alles wär komplett den Bach runtergegangen. So läuft es doch oft. Würde es der Firma soooo gut gehen, würd man sie doch nicht verkaufen als Eigentümer (seien es nun die Gründerfamilie oder die Aktienbesitzer).

Wem willst du das nun vorwerfen? Der "Heuschrecke", den "ehemaligen Besitzern", oder gleich ganz dem "Kapitalismus"? Was wäre deine Alternative für nen Betrieb, der schlecht läuft? Weitermachen lassen und staatlich stützen?

Jetzt mal unabhängig von der Wirtschaftskrise, da läuft es ja nirgends besonders gut.
 
Ich nenne das eher weltfremde Träumerei...

Warum weltfremde Träumerei? Achso heute ist ja jeder Gedanke entgegen des Raubkapitalimus weltfremd. Dabei funktionieren gerade "Familienunternehmer" nach der oben genannten Devise, aber auch diese minimieren sich ja von Jahr zu Jahr. Gründe gibt es da viele.

Jetzt mal unabhängig von der Wirtschaftskrise, da läuft es ja nirgends besonders gut.
Meinen Sie das ernst? Denn dann gibt es ja "gute Gründe" dass jedes Untermehmen aufkauft und ausgeschlachtet wird. Und am Ende sind wir alle arbeitslos und ohne Geld bis auf ein paar wenige die vom Verkauf "profitierten".
 
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Dann sollten die Besitzer der Firma diese einfach nicht an die "Heuschrecke" verkaufen. Warum wird oft trotzdem verkauft? Weil die Firma kurz vor der Pleite steht.

Jetzt höre bitteschön mit Logik auf...

Hätten alle VW Mitarbeiter fleißig VW Aktien gekauft, hätte Wiedeking VW nie übernehmen können.

Aber wen interessiert das schon?

gruss kelle!
 
Meinen Sie das ernst? Denn dann gibt es ja "gute Gründe" dass jedes Untermehmen aufkauft und ausgeschlachtet wird. Und am Ende sind wir alle arbeitslos und ohne Geld bis auf ein paar wenige die vom Verkauf "profitierten".

Ja genau, das meine ich ernst. Mir geht es nicht darum, dass ne Firma kurzfristig keine Aufträge hat wegen ner Wirtschaftsflaute. Du hast mich nicht verstanden, bzw. ignorierst, was ich sage, mit einem "Meinen Sie das ernst?" und laberst dann genau das Gegenteil von dem, was ich geschrieben hab. So kann man nicht diskutieren...

Und nochmal für die ganz Schlauen: Damit ne Firma von ner "Heuschrecke" aufgekauft werden kann, muss sie ihr jemand erst VERKAUFEN. Blickt ihr das nicht? Wenn die Firma gut läuft, verkauft man die nicht einfach an irgendnen Fonds. Gut, kann passieren, wenn der Besitzer ein Hornochse ist, aber im Normalfall passiert das nicht. Der besitzende Hornochse kann die Firma genau so gut selbst an die Wand fahren, den müssen wir einfach mal ausklammern, sonst könnten wir mit dem als Firmeneigner beliebige Horroszenarien aufstellen. Hier wird gerade so getan, als ob die "Heuschrecke" einfach jede Firma aufkauft, gegen den Willen aller Beteiligter, und vernichtet. Das ist höchstens 10 % der ganzen Wahrheit. Aber damit kann man als Linker gut gegen das "kapitalistische, unmenschliche System" hierzulande hetzen.
 
Da sieht man mal, wie man sich blamieren kann, wenn man einfach zu recherchierende Informationen nicht selbst nachprüft, sondern nur was sagt, damit was gesagt ist ;)
Jop, da die Pro-Kopf-Verschuldung eine Aufschlüsselung auf die Einwohner ist. Du musst schon die Gesamtverschuldung sehen - und von dieser hab ich eindeutig geredet! :roll:

"Wer lesen kann ist klar im Vorteil!" :ugly:

Warum kann man die Firmen nicht einfach weiter machen lassen?
Gut, dass wäre schon sehr utopisch. Allerdings ein Unternehmen zu übernehmen nur mit dem Ziel um es bankrott zu machen, finde ich schon Schwachsinn hoch acht! Da muss sich Kohl definitiv auch Vorwürfe anhören lassen, denn er hätte Gesetze beschließen können, dass übernommene Betriebe (von aufkaufen kann man ja nicht wirklich reden) min. 8 Jahre weiter bestehen bleiben müssen.
So ähnlich es wie bei Finanzspritzen großer Unternehmen gemacht wird - siehe Nokia. Die durften ja die Fördermittel auch nur behalten (und Schenkung eines Unernehmen ist ja auch nicht viel anders), wenn sie min. so und soviel Jahre in Deutschland produzieren.
Ich bin mir sicher, durch eine solche Regelung hätten deutlich mehr Ost-Firmen überlebt, was für die Wirtschaft des Ostens deutlich besser gewesen wären. Und ich wäre mir weitergehend auch sicher gewesen, dass viele Unternehmen auch nach den 8 Jahren noch bestanden hätten!

Jetzt höre bitteschön mit Logik auf...

Hätten alle VW Mitarbeiter fleißig VW Aktien gekauft, hätte Wiedeking VW nie übernehmen können.
Schon bisschen irrsinnig, dass Leute die bereits für VW arbeiten, nun auch noch ihren Lohn für VW-Aktien investieren sollen...nicht mehr weit weg, dass Leute für ihre Arbeitsstelle bezahlen sollen... :LOL:

Ich nenne das eher weltfremde Träumerei...
Nicht direkt, dein Fleischer oder Becker um die Ecke rechnet doch auch nicht Millionen Euro. Und der wird auch fairer mit seinen Angestellten umspringen, da es sich schon schwierig gestaltet, Leute mit denen man tagtäglich gearbeitet hat nur wegen profittgier rauszuhauen! In einem großen anonymeren Betrieb/Unternehmen oder besser Großkonzern (ich bin immer noch von dem Nestle-Vorstandschef schockiert!) kennt man ja gottseidank die Angestellten nicht. Da fällt es leicht Stellenkürzungen auszusprechen. Aber wo soll das hinführen? Sind wir nun eine Gesellschaft oder sind wir nur Leute die jeder gegen jeden kämpfen? Gewinnorientiert arbeiten ist ja ok, bei überzogener Profittgier ist in meinen Augen das Maß überzogen, da funktioniert auch eine Gesellschaft nicht mehr. :-?

P.s.: Auch Obama macht die USA atm sozialer! Die Supermacht, die einst so unsozial war wie nur arme Länder in der 3. Welt, fängt jetzt an das Geld fairer zu verteilen! Und die Reduzierung von Managergehältern auf 500.000EUR ist schon ein großer Schritt. Das wollte eine Union und FDP um alles in der Welt verhindern!
 
Jop, da die Pro-Kopf-Verschuldung eine Aufschlüsselung auf die Einwohner ist. Du musst schon die Gesamtverschuldung sehen - und von dieser hab ich eindeutig geredet! :roll:
Zum dritten Mal: Das ist eben falsch, dass Berlin die höchste Verschuldung hat.... NRW ist mehr als doppelt so hoch verschuldet (absolut)... Die realistischere Pro-Kopfs-Verschuldung zeigt aber ein realistischeres Bild von der Situation Berlins... Deine Haltung klare Unwahrheiten immer wieder zu postulieren zeugt von deiner Diskussionsunfähigkeit! :roll:


Da muss sich Kohl definitiv auch Vorwürfe anhören lassen, denn er hätte Gesetze beschließen können, dass übernommene Betriebe (von aufkaufen kann man ja nicht wirklich reden) min. 8 Jahre weiter bestehen bleiben müssen.
Gib doch bitte mal ein paar Beispiele für aufgekaufte Unternehmen, die nur zum Zwecke des Schließens gekauft wurden! Gibt es nicht! Wenn eine Firma alleine funktioniert, eine Zukunftsaussicht hat, muss sie gar nicht verkaufen!
So ähnlich es wie bei Finanzspritzen großer Unternehmen gemacht wird - siehe Nokia. Die durften ja die Fördermittel auch nur behalten (und Schenkung eines Unernehmen ist ja auch nicht viel anders), wenn sie min. so und soviel Jahre in Deutschland produzieren.
Super Beispiel... So bald die Fördermittel aber aufgebraucht waren, hat sich Nokia einen anderen Standort gesucht... Was ich persönlich gar nicht verwerflich finde... Jeder Privatmensch versucht den Staat bestmöglich (auszu)nutzen... Warum sollten sich große Unternehmen anders verhalten (Ja, sie sollten... bla... Aber viele tun es nunmal nicht)...

Schon bisschen irrsinnig, dass Leute die bereits für VW arbeiten, nun auch noch ihren Lohn für VW-Aktien investieren sollen...nicht mehr weit weg, dass Leute für ihre Arbeitsstelle bezahlen sollen... :LOL:
Du hast eben das Argument nicht verstanden und deshalb schreibst du jetzt irgendeinen Schwachsinn..


Nicht direkt, dein Fleischer oder Becker um die Ecke rechnet doch auch nicht Millionen Euro. Und der wird auch fairer mit seinen Angestellten umspringen, da es sich schon schwierig gestaltet, Leute mit denen man tagtäglich gearbeitet hat nur wegen profittgier rauszuhauen!
Also das kann ich jetzt nicht untermauern, aber ich denke mal, dass es angenehmeres gibt als in einem kleinen Familienbetrieb zu arbeiten, der auf jeden Cent schauen muss... Wo werden denn Menschen mehr ausgenutzt? In der großen anonymen Telekom oder in einem kleinen Handwerksbetrieb in der Umgebung? Soweit ich das bis jetzt mitbekommen habe wird in kleineren Betrieben weniger geschaut, wieviele Überstunden man geleistet hat... (meine Erfahrung)

In einem großen anonymeren Betrieb/Unternehmen oder besser Großkonzern (ich bin immer noch von dem Nestle-Vorstandschef schockiert!) kennt man ja gottseidank die Angestellten nicht.
Wie bekommen dann die Angestellten ihr Geld? :LOL:
Da fällt es leicht Stellenkürzungen auszusprechen.
Wer spricht Stellenkürzungen aus reiner Willkür aus? Warum baut ein Unternehmen Arbeitsplätze ab? Die kurz-doofe Antwort um Gewinne zu maximieren, stelllt mich nicht wirklich zufriden... Warum sollten weniger Mitarbeiter mehr Gewinne einbringen? Nach der Logik könnte man alle Mitarbeiter auf die Straße setzen... Die Antwort ist eben komplizierter...
Aber wo soll das hinführen? Sind wir nun eine Gesellschaft oder sind wir nur Leute die jeder gegen jeden kämpfen?
So ist das Leben... Es besteht von Anfang bis zum Ende aus Konkurrenz... Warum sollte man sich sonst auch anstrengen?
Und die Reduzierung von Managergehältern auf 500.000EUR ist schon ein großer Schritt. Das wollte eine Union und FDP um alles in der Welt verhindern!
Die Managergehälter werden nur dann beschränkt, wenn es Staatshilfen gibt... Und das auch nur bei Gewährung neuer Staatshilfe: https://www.welt.de/welt_print/arti...bezuege-in-den-USA-hat-kaum-Auswirkungen.html
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Schon bisschen irrsinnig, dass Leute die bereits für VW arbeiten, nun auch noch ihren Lohn für VW-Aktien investieren sollen...nicht mehr weit weg, dass Leute für ihre Arbeitsstelle bezahlen sollen... :LOL:

Okay, ich erkläre Dir es.

Es gibt in Deutschland die verschiedensten Formen von Geldanlagen.
Sparbuch, Bundesschatzbriefe, Aktienfonds und Aktien selbst.

Man kann beliebige Aktien kaufen, im besonderen Fall die von der Firma wo man angestellt ist. Das sind Mitarbeiteraktien.
Man bezahlt dabei nicht für seinen Arbeitsplatz, sondern erwirbt Eigentum an dem Unternehmen wo man angestellt ist, erwirbt damit das Recht, am Gewinn beteiligt zu werden und erwirbt das Recht, Entscheidungen der Unternehmensleitung zu beeinflussen.

So hat Marty in einem anderen Thread mal errechnet, dass 30.000 € pro Mitarbeiter bei Siemens dazu führen würden, dass ohne die Mitarbeiter kein Vorstand berufen, kein Aufsichtsrat gewählt, keine Dividende festgelegt werden kann etc.
D.h. über Aktien können die Mitarbeiter eine Macht ausüben, die keine Gewerkschaft und auch kein Betriebsrat hat.

Und man kann auch verhindern, dass das eigene Unternehmen an Heuschrecken verschleudert wird.

Aber soweit zu denken kann schwierig sein...

gruss kelle!