Glauben an Gott? Geister? Wahrsager?

Glauben an Gott?Geister?Wahrsager?


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    143
Kannst du das etwas ausführen? Mir wäre neu, dass Gläubige sich ihrer Vernunft bedienen, wenn es um ihren Gott geht...

Sehe ich anders. Wenn mein Verstand meinem Glauben widerspäche, dann wäre einer von beiden "schief gewickelt". Daher muss - aus meiner Sicht - Glaube und Verstand zusammenlaufen. Bei Dir ist es ja auch so, dein "nicht-Glaube" passt genau in deine Denkweise. (Das war jetzt nicht wertend gemeint).
Ich finde, das ist ähnlich wie mit der Liebe. Wenn meine Frau mich ständig spüren lassen würde, dass sie mich verachtet, dann würde ich irgendwann an ihrer Liebe zu mir zweifeln.
 
Sehe ich anders. Wenn mein Verstand meinem Glauben widerspäche, dann wäre einer von beiden "schief gewickelt". Daher muss - aus meiner Sicht - Glaube und Verstand zusammenlaufen. Bei Dir ist es ja auch so, dein "nicht-Glaube" passt genau in deine Denkweise. (Das war jetzt nicht wertend gemeint).

Da muss nichts zusammenlaufen: wenn mein Verstand mir sagt, dass es keine Gott gibt, dann glaube ich auch nicht daran, unabhängig davon, ob ich das gerne möchte. Mein "Nicht-Glaube" passt nicht zu meiner Denkweise, sondern er ist notwendige Konsquenz meines Weltbilds.
 
Da muss nichts zusammenlaufen: wenn mein Verstand mir sagt, dass es keine Gott gibt, dann glaube ich auch nicht daran, unabhängig davon, ob ich das gerne möchte. Mein "Nicht-Glaube" passt nicht zu meiner Denkweise, sondern er ist notwendige Konsquenz meines Weltbilds.
Dann verwende statt "passt zu" eben "folgt aus" oder "ergibt sich" oder etwas ähnliches. Deine Aussage "passt nicht zu" ist auf jeden Fall nicht richtig, denn sie passen sehr wohl zusammen.

Im Sinne von darkkurts Ergänzung, genau.
 
Ich glaube, genau das wollte smailies zum ausdruck bringen... :biggrin:

Für mich liest sich das eher so, dass Glaube und Verstand sich gegenseitig bedingen, harmonieren müssen, um zu funktionieren. Und das sehe ich eben anders, weil der Verstand dominiert und der Glaube sich dem unterordnet, indem er als Unsinn entlarvt und abgelehnt wird.

@smailies: klar, er passt dazu. Aber eben nur, weil er Konsequenz davon ist. Das bedingt sich nicht gegenseitig.
 
Für mich liest sich das eher so, dass Glaube und Verstand sich gegenseitig bedingen, harmonieren müssen, um zu funktionieren. Und das sehe ich eben anders, weil der Verstand dominiert und der Glaube sich dem unterordnet, indem er als Unsinn entlarvt und abgelehnt wird.

Entlarvt? da warte ich immer noch drauf... Wenn du diese Wahrheit gefunden hättest, müsstest du selbst den Verbohrtesten überzeugen und zum Atheisten machen können.

edit: vor ein paar seiten wolltest du dich nicht in Wortklaubereien verlieren... ;)
 
Entlarvt? da warte ich immer noch drauf... Wenn du diese Wahrheit gefunden hättest, müsstest du selbst den Verbohrtesten überzeugen und zum Atheisten machen können.

Entlarven heißt nicht: nach allgemeinen und wissenschaftlichen Maßstäben erkennen. Und davon mal ab halte ich meine Sicht der Dinge für so schlüssig, dass sie jeder einsehen kann, ja einsehen muss, der ein bisschen über die Geschichte des Menschen nachdenkt und eben nicht sein Hirn ausschaltet, wenn es um den Glauben geht.


Wortklauberei? Wo?
 
Entlarven heißt nicht: nach allgemeinen und wissenschaftlichen Maßstäben erkennen.
Was denn sonst?
Und davon mal ab halte ich meine Sicht der Dinge für so schlüssig, dass sie jeder einsehen kann, ja einsehen muss, der ein bisschen über die Geschichte des Menschen nachdenkt und eben nicht sein Hirn ausschaltet, wenn es um den Glauben geht.
Hier klinke ich mich aus. Das wird mir zu chauvinistisch und borniert...
 
Ich denke einfach allgemein gesagt das jeder seine eigene Religion haben sollte und das es zudem nicht unbedingt vorteilhaft ist wenn diese eben dann als "nicht die richtige Religion" angesehen wird. Denn gibt es überhaupt die einzig Wahre? Ich denke nein und Religion ist eh nur in meinen Augen eine Angewohnheit und zudem eine Ausführung von "Wissen und nicht Wissen".

Also ich für meinen Teil bin hiermit raus (zumindestens mit diesem Thema) denn jeder hat da eh andere Ansichten und diese sind eh dann nicht diskutierbar,da sie eben die allgemeine Einstellung nur wenig bis gar nicht verändern können.

MfG
 
Ich denke schon, dass Menschen , die an eine Religion glauben, für sich vernünftig und logisch innerhalb ihres Logiksystems handeln. Diese haben einfach ein ganz anderes logisches Verständnis als z.b. Atheisten. Die Frage ist wer das richtige System hat. (=> natürlich das Atheistische :mrgreen: )
 
Es gibt keine richtige Religion. Wer eben keine Religion hat, dem soll gesagt sein das auch er ein Anrecht darauf hat aber auch Leute die eine Religionszugehörigkeit haben sollen eben diese auch vertreten dürfen. Ich sehe das eben so, dass jeder so leben soll wie es ihm passt. Du vergehst ja kein Verbrechen wenn Du eine andere Glaubensrichtung hast.

MLufG (Mit Lieben und freundlichen Grüssen)
 
Ich denke schon, dass Menschen , die an eine Religion glauben, für sich vernünftig und logisch innerhalb ihres Logiksystems handeln. Diese haben einfach ein ganz anderes logisches Verständnis als z.b. Atheisten. Die Frage ist wer das richtige System hat. (=> natürlich das Atheistische :mrgreen: )

Auch ein geistig gestörter Serienmörder handelt für sich vernünftig und logisch, wenn er Kinder kreuzigt und verspeist...um mal drastisch zu sprechen. Um das vorwegzunehmen: ich will damit nicht unterstellen, dass Religion eine Krankheit sei; ich drücke nur aus, dass es eben diese Logik gibt und eine andere, "allgemeinere" - und damit stimme ich dir also voll und ganz zu. :mrgreen:
 
An Geister glaube ich nicht, es gibt bestimmt da draußen irgendetwas das man nicht erklären kann, unsere Seele verschwindet ja nicht einfach so, aber das eine menschliche Gestalt erscheint glaube ich nicht.

An Wahrsager glaub ich gar nicht, ich frage mich wie Menschen so naiv sein können und solchen Leuten noch Geld in den Arsch schieben, dass diese sie verarschen.

An Gott glaube ich. Nicht an einen aus irgendeiner bestimmten Religion, sondern an ein höheres Wesen. Einer muss das alles erschaffen haben, den nix auf der Welt ist einfach so entstanden, alles hat(te) einen Ursprung und ein Ende.
 
Wieso muss es einen Gott geben, weil die Welt ist? Wieso wird der erste Grund allen Seins immer als Person gedacht?

Ich bezieh das ganze mal aufs Universum, nur die Welt ist mir zu wenig.

Man kann es sich halt schlecht vorstellen: Erst Nix (und ich mein wirklich Nix) -> Dann Universum (Wie zum Geier?)

Ob das jetzt Gott war? Keine Ahnung, wahrscheinlich nennt er / die / es sich anders. Könnten auch mehrere gewesen sein...

Selbst wenn man den Urknall nehmen würde, wie ist der Urknall enstanden wenn da doch nix war? Irgendeinen Ursprung muss es doch geben. Warum? Wieso? Und Überhaupt? Und wer zum Henker ist dieser 42?
 
Man kann es sich halt schlecht vorstellen: Erst Nix (und ich mein wirklich Nix) -> Dann Universum (Wie zum Geier?)

Aber die Vorstellung mit einer Personifizierung der Allmacht zu bewerkstelligen...nee

Ob das jetzt Gott war? Keine Ahnung, wahrscheinlich nennt er / die / es sich anders. Könnten auch mehrere gewesen sein...

"Für die einen ist es Gott, für die anderen der wahrscheinlich größte Zufall der Welt."

Selbst wenn man den Urknall nehmen würde, wie ist der Urknall enstanden wenn da doch nix war? Irgendeinen Ursprung muss es doch geben.

Wieso ausgerechnet ein reales, schöpfendes Wesen? Das ist schon logisch unschlüssig: Wenn nichts ist, kann auch kein Gott sein, und wenn Gott ist, kann nicht nichts sein. Und wenn nicht nichts ist, also etwas, wieso muss dann erst Gott den Antrieb geben? Dann wäre alles Gott, und wir wären im Pantheismus. Der Pantheismus ist aber auch nur ein schwacher Atheismus, weil er eben Gott in der gesamten Natur (Universum) sieht, wozu man aber keinen Gottgedanken bräuchte...