Glauben an Gott? Geister? Wahrsager?

Glauben an Gott?Geister?Wahrsager?


  • Umfrageteilnehmer
    143
du hast gefragt, was ich meine.
das hab ich dir beantwortet =)

wenn du wissen willst, wie die allgemeinen definitionen sind, musst du nen Pfarrer fragen. Ich glaube, die sind kompetenter in dem Fall ;)
oder Wikipedia. :ugly:
 
weil diese beziehungen von der basis unseres christlichen verständnis herrühren...
wenn es "gott" nicht gäbe, wären diese beziehungen nicht existent (behaupte ich) und somit wäre mein leben wahrscheinlich um diese menschen ärmer.
 
weil diese beziehungen von der basis unseres christlichen verständnis herrühren...
wenn es "gott" nicht gäbe, wären diese beziehungen nicht existent (behaupte ich) und somit wäre mein leben wahrscheinlich um diese menschen ärmer.

da ist ein logikfehler. die existenz von diesen beziehungen beweisen nicht gott. das heißt , auch wenn es gott gibt gäbe würden solche beziehungen entstehen bzw. sind sie ja entstanden. aber da sind wir bei einem anderen thema angelangt, wo wir ja auch schonmal so eine diskussion geführt haben wo du gesagt hast, dass die kirche als organisation und veranstalter von treffen etc. dich zu vielen menschen geführt hat. dort habe ich behauptet, dass man auch anders menschen treffen kann, wo nicht eine lüge die basis ist.
 
Die Sache ist doch ganz einfach: mi-mo nennt das Gott, was andere Zwischenmenschlichkeit, Sympathie, was auch immer nennen. Weil er das eben mit christlichen Grund- und Lehrsätzen vereinigt. Das Problem hier ist also ein rein begriffliches und lässt sich leicht aus der Welt schaffen. Was dahinter steht, ist allerdings ein schwerwiegender Irrtum: die Tatsache, dass eben diese "Zwischenmenschlichkeit" auch "Gott" genannt werden kann, bedeutet nicht, dass sie "Gott" ist oder "Gott" beweisen kann. Es ist nicht der Verdienst des Christentum, dass Menschen Bindungen miteinander eingehen!
 
@CDD-R: Na klar, das ist der Leitgedanke. Selbst wenn wir Gott wegreduzieren aus unserem Denken. Die Nächstenliebe ist das, was die christlichen Kirchen propagieren.

@Tal: Das is wohl richtig. Ich behaupte nicht, dass das Gott ist. Aber in diesen Begegnungen und in diesen Lebensphilosophien spiegelt sich für mich Gott wieder. (Wir können Gott auch Liebe nennen. Macht in der christlichen Lehre begrifflich kaum einen Unterschied...)
 
@CDD-R: Na klar, das ist der Leitgedanke. Selbst wenn wir Gott wegreduzieren aus unserem Denken. Die Nächstenliebe ist das, was die christlichen Kirchen propagieren.

@Tal: Das is wohl richtig. Ich behaupte nicht, dass das Gott ist. Aber in diesen Begegnungen und in diesen Lebensphilosophien spiegelt sich für mich Gott wieder. (Wir können Gott auch Liebe nennen. Macht in der christlichen Lehre begrifflich kaum einen Unterschied...)


Das Problem ist doch, dass in der christlichen Kirche und Lehre Gott, und zwar als existenter Schöpfergott, der die Seelen im Jenseits erwartet, die Prämisse für alle anderen Sätze ist. Ohne Gott keine Nächstenliebe, ohne Gott keine Gemeindearbeit, etc. Und deswegen ist Gott eben nicht Liebe, denn Liebe hat andere Prämissen.
 
@Tal: welche Prämissen?


@CDD-R: es gibt auch innerhalb der katholischen Kirche verschiedene Überzeugungen. Quasi politische Lager. Keiner weiss es sicher. Keiner hat die Weisheit, Gott endgültig zu erklären. Für jeden stellt sich Gott anders dar.
Die Dogmen, die du zitierst, sind für mich zu nem großen Teil überholt oder rein hypothetisch zu sehen. Sie wurden vor Hunderten vor Jahren festgelegt und basieren nicht auf dem aktuellen Wissensstand, den die Theologie besitzt.
Den allgemeinen Vorwurf, dass die katholische Kirche veraltet ist, möchte ich hier auch explizit ausdrücken.
 
sind diese Prämissen nicht Definitionssache?

jeder definiert wieder anders...


Nächstenliebe würde - ohne Gott - wahrscheinlich nicht existieren.
Barmherzigkeit, Mitleid etc. :-? ich kanns mir jedenfalls nicht vorstellen

aber auch das ist wieder Definition und subjektiv. Für mich sind das einfach passendere Erklärungen...
ich sehe keinen biologisch-evolutionären Vorteil davon, wenn ich meinen Feinden Gutes zukommen ließe. Die würden mich auffressen :biggrin:
 
Nächstenliebe würde - ohne Gott - wahrscheinlich nicht existieren.
Barmherzigkeit, Mitleid etc. :-? ich kanns mir jedenfalls nicht vorstellen

aber auch das ist wieder Definition und subjektiv. Für mich sind das einfach passendere Erklärungen...
ich sehe keinen biologisch-evolutionären Vorteil davon, wenn ich meinen Feinden Gutes zukommen ließe. Die würden mich auffressen :biggrin:
hast du dich in dem bereich schon mal informiert? das thema ist sehr interessant. die religionen haben schon immer die moral für sich beansprucht, aber das ist sicherlich nicht so.

du würdest also als christ deinen feinden gutes zukommen lassen? im religionsunterricht habe ich immer beigebracht bekommen, dass die nächstenliebe und die backe hinhalten nur so lange gilt bis ich mich selbst verteidigen muss.

was habe ich davon, wenn ich z.b. geld spende? das lässt sich leicht auf die früheren verhältnisse zurückführen. früher war man in kleinen gruppen und das prinzip des nehmens und gebens galt. es brachte mir was allen zu helfen, da sie mir auch helfen. das sind einfach überbleipsel , die es bis in unsere zeit geschafft haben obwohl wir es nicht (mehr) brauchen.
 
Nächstenliebe würde - ohne Gott - wahrscheinlich nicht existieren.
Barmherzigkeit, Mitleid etc. :-? ich kanns mir jedenfalls nicht vorstellen

Ich habe ja nun oft genug gesagt, dass Mitleid etc. soziologisch zwingend erforderliche Voraussetzungen des Miteinanders darstellen, die sich immer bilden, wenn Menschen zusammen leben (müssen).

aber auch das ist wieder Definition und subjektiv. Für mich sind das einfach passendere Erklärungen...

Die passende Erklärung muss aber nicht die richtige, beste, vernünftigste sein...
 
@mi-mo: Es gibt viele Hinweise darauf, dass unser (Gemeinschafts-)Bewusstsein im Zuge der Evolution entstanden ist.

Eine Verhaltensweise, die es auch unter Tieren gibt, und damit nicht nur den Menschen "verliehen" ist, ist der reziproke Altruismus, kurz: Ich helfe, damit auch mir geholfen wird.

Daraus resultiert häufig friedliche Kooperation, selbst mit Menschen, die man nicht leiden kann.
 
Ich habe ja nun oft genug gesagt, dass Mitleid etc. soziologisch zwingend erforderliche Voraussetzungen des Miteinanders darstellen, die sich immer bilden, wenn Menschen zusammen leben (müssen).

die Existenz von Religionen aber auch. Warum kann man da keinen Zusammenhang herstellen?

Die passende Erklärung muss aber nicht die richtige, beste, vernünftigste sein...
muss nicht.
Aber das ist ja dann meine Entscheidung ;)
 
die Existenz von Religionen aber auch. Warum kann man da keinen Zusammenhang herstellen?

Gibst du damit zu, dass der Schöpfergott der Fantasie der Menschen entspringt? ^^

Man kann natürlich einen Zusammenhang herstellen - aber welche Argumente gibt es dafür? Die Moral/das Zusammenleben entsteht vor der Religion...

muss nicht.
Aber das ist ja dann meine Entscheidung ;)

Ja, ist deine Entscheidung, weist dich aber als unvernünftig und geradezu unaufgeklärt aus ^^
 
Gibst du damit zu, dass der Schöpfergott der Fantasie der Menschen entspringt? ^^

Man kann natürlich einen Zusammenhang herstellen - aber welche Argumente gibt es dafür? Die Moral/das Zusammenleben entsteht vor der Religion...

wenn ichs beweisen könnte, würde ichs auch tun. kann ich aber nicht.
ich kann dir nicht sagen, ob der schöpfergott nur ein symbol is.
ich glaube halt einfach daran, dass es irgendwas geben muss *g* das hat was mit ner inneren gewissheit zu tun. nicht mit wissen, das man lernt, wenn mans liest oder hört.

(ob er mit hand und fuß das universum geschaffen hat, oder nur den urknall, kann ich nicht beantworten. keine ahnung)
Ja, ist deine Entscheidung, weist dich aber als unvernünftig und geradezu unaufgeklärt aus ^^
naja, du hast ja noch ein paar andere Sachen von mir schon gelesen. Meinst du das insgesamt? oder beschränkst du das auf diese "Einstellung"?
(mit letzterem könnte ich leben.) ;)