Glauben an Gott? Geister? Wahrsager?

Glauben an Gott?Geister?Wahrsager?


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    143
ich glaube halt einfach daran, dass es irgendwas geben muss *g* das hat was mit ner inneren gewissheit zu tun. nicht mit wissen, das man lernt, wenn mans liest oder hört.

Das macht die Sache ja so unangreifbar für vernünftige Argumente...ob jemand nun an Gott glaubt oder an Wahrsager, immer ist es eine Gewissheit in ihm, die ihn dazu bewegt...

naja, du hast ja noch ein paar andere Sachen von mir schon gelesen. Meinst du das insgesamt? oder beschränkst du das auf diese "Einstellung"?
(mit letzterem könnte ich leben.) ;)

Siehst du, dass ist ja das Rätsel: jemand, der die Wissenschaften kennt, selbst studiert und auch sonst einen mitunter sehr vernünftigen Eindruck erweckt, kann doch nicht so eine Einstellung haben...man muss schon schizophren sein, um zwei so gegensätzliche Weltbilder in sich zu vereinigen...
 
also ist er für dich doch nicht einfach nur "liebe" ;)

richtig. nicht "nur".
das wäre ja auch anmaßend, wenn man ihn - wenn er wirklich alles geschaffen hat - nur mit diesem Begriff definieren würde.

Siehst du, dass ist ja das Rätsel: jemand, der die Wissenschaften kennt, selbst studiert und auch sonst einen mitunter sehr vernünftigen Eindruck erweckt, kann doch nicht so eine Einstellung haben...man muss schon schizophren sein, um zwei so gegensätzliche Weltbilder in sich zu vereinigen...


ich verstehs selber nicht. Es ist da und ich kriegs nicht weg ^^
auch wenn ich selbst viele Argumente habe, die das bekräftigen würden.
Und glaub mir, ich habs versucht:ugly:
Es ist einfach eine Art innerer Gewissheit und Ruhe... ;)
 
ich verstehs selber nicht. Es ist da und ich kriegs nicht weg ^^
auch wenn ich selbst viele Argumente habe, die das bekräftigen würden.
Und glaub mir, ich habs versucht:ugly:
Es ist einfach eine Art innerer Gewissheit und Ruhe... ;)


Jetzt klingt's wie eine Krankheit...^^

Aber wie all diese "Gewissheiten" kommt so etwas nicht aus einem selbst, sondern wurde durch äußere Einflüsse so lange eingeimpft, bis es vollkommen verinnerlicht ist...
 
Jetzt klingt's wie eine Krankheit...^^

naja... überspitzt schon.
Isses aber nicht. Im Gegenteil. Es macht mein Leben "besser".


Aber wie all diese "Gewissheiten" kommt so etwas nicht aus einem selbst, sondern wurde durch äußere Einflüsse so lange eingeimpft, bis es vollkommen verinnerlicht ist...

das kann nich sein, denn sonst wäre ich insgesamt ja auch absolut stumpf und würde Dinge tun, die die breite Masse tut, nur weils inner Glotze vorgemacht wird.
Und von den Eltern will sich doch jeder abgrenzen.

Ich kann kein Gefühl wegreden. Und andere auch nicht. Wenn ich es fühle, kann mir keiner mit schönen und schlauen Worten kommen. Das Gefühl geht halt nich weg ;)

und mal davon abgesehen. mir gehts jetz nich wirklich schlecht.
Never change a running system :ugly: :evil:
 
und mal davon abgesehen. mir gehts jetz nich wirklich schlecht.
Never change a running system :ugly: :evil:
was ist aber wenn dieses placebo bei manchen gut wirkt und bei manchen richtig schlecht bzw. selbst den leuten die mit den menschen in kontakt stehen bei denen das placebo gut wirkt geht es schlecht . und was wenn es auch einen weg gibt OHNE das placebo. würdest du nicht diesen weg gehen wollen?
 
naja... überspitzt schon.
Isses aber nicht. Im Gegenteil. Es macht mein Leben "besser".

Ist halt die Frage, ob ein Leben auf Hypothesen gründend für gut erachtet werden kann...

das kann nich sein, denn sonst wäre ich insgesamt ja auch absolut stumpf und würde Dinge tun, die die breite Masse tut, nur weils inner Glotze vorgemacht wird.
Und von den Eltern will sich doch jeder abgrenzen.

Das kann sehr wohl sein, man glaubt gar nicht, wie sehr wir uns beeinflussen lassen...

Ich kann kein Gefühl wegreden. Und andere auch nicht.

Nichts für ungut, aber...ich kann das. ^^
 
klingt wie ein gut wirkendes placebo :mrgreen:


ich sehs nicht als placebo. denn ich bin von der existenz des wirkstoffs fest überzeugt. ;)


jungs, lassen wir das. insgesamt können wir das hier sowieso nichtmehr klären.
das haben schlauere menschen vor uns nicht geschafft und ich denke ohne neuere erkenntnisse, sei es inner theologie, psychologie oder biologie wird sich auch bei uns nix ändern.

außerdem muss ich den männer vs frauen-thread im auge behalten :ugly:
 
jungs, lassen wir das. insgesamt können wir das hier sowieso nichtmehr klären.
das haben schlauere menschen vor uns nicht geschafft und ich denke ohne neuere erkenntnisse, sei es inner theologie, psychologie oder biologie wird sich auch bei uns nix ändern.
weil es letztlich immer dazu führt "ich glaube das". warum denkst du, dass dieses gefühl von gott kommt? "ich glaube das"

da nutzten uns auch neue erkenntnisse in der biologie nichts. die fakten liegen schon auf dem tisch.
 
naja, ich glaube da gibts noch viel, was wir lernen und wissen könnten.

zb. die frage nach dem urknall. (ok, das is eher ne physikalisch-astronomische dimension).

und wie schon gesagt. mir gehts eigentlich ganz gut mit dieser "lebensphilosophie".
ich begründe damit meine existenz.
 
und wie schon gesagt. mir gehts eigentlich ganz gut mit dieser "lebensphilosophie".
ich begründe damit meine existenz.

Alles schön und gut, das kannst du ja auch tun (egal, wie unsinnig und irrational das anderen scheint). Aber die gleiche Art "Lebensphilosophie" führt andernorts zu Unterdrückung, Gewalt, Tod, Krankheit, Machtmissbrauch, etc...

Edit: genug für heute, ich bin off...
 
was ist aber wenn dieses placebo bei manchen gut wirkt und bei manchen richtig schlecht bzw. selbst den leuten die mit den menschen in kontakt stehen bei denen das placebo gut wirkt geht es schlecht . und was wenn es auch einen weg gibt OHNE das placebo. würdest du nicht diesen weg gehen wollen?

Wie es bei anderen wirkt, sollte einem selbst egal sein. Solange es jemanden zufrieden durchs Leben führt und niemandem wirklich schadet, sollte es kein Problem sein, und schon gar nicht deins.

Wenn seine Ansichten in euren Augen unvernünftig, oder ignorant sind, er sie aber niemandem aufzwingt oder sich dadurch nicht zu irgendwelchem Blödsinn verleiten lässt, dann ignoriert sie einfach.

Für mich ist es wesentlich "erschreckender" zu sehen, wieviel Intoleranz man einem, für einen selbst absurden, Gedanken entgegenbringen kann, der keinerlei negative Konsequenzen hat.

Wenn ihr denn aufgeklärt, erwachsen und vernünftiger seid, wieso fällt es euch dann so schwer, über seine, eurer Ansicht nach, Unvernunft, hinwegzusehen?


Taliesyn schrieb:
Alles schön und gut, das kannst du ja auch tun (egal, wie unsinnig und irrational das anderen scheint). Aber die gleiche Art "Lebensphilosophie" führt andernorts zu Unterdrückung, Gewalt, Tod, Krankheit, Machtmissbrauch, etc...

Verstehe ich dich grob falsch, oder setzt du hier tatsächlich friedliche, religiöse Menschen, mit Fanatikern gleich?

Nein, es ist eben nicht die gleiche Art Lebensphilosophie, sondern eine Abwandlung kranker, menschlicher Gedanken, welche zwanghaft versuchen, anderen eine Lebensweise aufzudrängen, an die sie sich z.T. selbst nicht halten.

Ich kenne mighty nicht besonders gut, aber ich würde glatt meine Hand dafür ins Feuer legen, dass er jedem den Freiräum lässt, selbst über seine Lebensphilosophie, und der daraus resultierenden Lebensführung, zu entscheiden.

Abgesehen davon ist es, meiner Meinung nach, ein wenig engstirnig, Religion, oder Gottesglaube an sich, als Ursache für Fanatismus zu sehen. Menschen, die ein solches Macht- und Herrschaftsbedürfnis haben, finden immer einen Vorwand, um ihre Ideen und Fantasien auszuleben.
 
Ich kenne mighty nicht besonders gut, aber ich würde glatt meine Hand dafür ins Feuer legen, dass er jedem den Freiräum lässt, selbst über seine Lebensphilosophie, und der daraus resultierenden Lebensführung, zu entscheiden.

Voll falsch!!!!111elf

Ich bin der beste Missionar dens gibt.
Aber auch nur mit meiner Freundin.
Sry, aber bei soner Uhrzeit muss ein wenig Spaß sein :biggrin:
 
Möglich ist alles, aber es ist so unwahrscheinlich, dass man im allgemeinen Sprachgebrauch sagen kann, dass es Einhörner,Aliens,Gott etc. nicht gibt.

Wie gesagt, du gibst der Wissenschaft zu viel Macht. Ich glaube, sie wissen garnicht, was da draußen im All alles passiert. Woher sollen sie also wissen, ob da nicht körperlose Wesen durchs All schweben.

Nächstenliebe würde - ohne Gott - wahrscheinlich nicht existieren.
Barmherzigkeit, Mitleid etc. :-? ich kanns mir jedenfalls nicht vorstellen

Und du findest Nächstenliebe erstrebenswert? Nächstenliebe hat für mich immer etwas einseitiges, das ich überhaupt nicht gut finde. Zum einen liebe ich meinen Nächsten nicht wie mich selbst, weil ich an erster Stelle stehe. Danach kommen alle anderen. Zum anderen liebe ich andere Menschen nicht aus dem Grund, dass sie "meine Nächsten" sind. Dies allein qualifiziert sie für garnix. Ein "Nächster" ist bei mir immer ein neutrales Wesen. Je nach meinen Erfahrungen stehe ich ihm dann positiv oder negativ gegenüber.

Und, um es mal ganz klar zu sagen, die Kirche braucht mit ihrer Nächstenliebe überhaupt nicht ankommen. Diese geheuchelte Scheiße von einer Institution, die riesige Kirchen für Millionen von € baut, und die ganzen Obdachlosen sitzen dann auf den Stufen in der Kälte und dürfen nicht rein. Lächerlich ist das! Für das Geld könnten die riesige Sälle bauen und unterhalten, in denen die "Nächsten" dann im Warmen sitzen würden.

Der Mensch braucht keinen Gott, der ihm sagt, wie er sein muss. Wenn ein Mensch barmherzig ist oder Mitleid empfindet, dann wird er das mit oder ohne Gott tun.
 
Und du findest Nächstenliebe erstrebenswert? Nächstenliebe hat für mich immer etwas einseitiges, das ich überhaupt nicht gut finde. Zum einen liebe ich meinen Nächsten nicht wie mich selbst, weil ich an erster Stelle stehe. Danach kommen alle anderen. Zum anderen liebe ich andere Menschen nicht aus dem Grund, dass sie "meine Nächsten" sind. Dies allein qualifiziert sie für garnix. Ein "Nächster" ist bei mir immer ein neutrales Wesen. Je nach meinen Erfahrungen stehe ich ihm dann positiv oder negativ gegenüber.

zur ersten Frage. Ich finde Nächstenliebe eindeutig erstrebenswert.


Und, um es mal ganz klar zu sagen, die Kirche braucht mit ihrer Nächstenliebe überhaupt nicht ankommen. Diese geheuchelte Scheiße von einer Institution, die riesige Kirchen für Millionen von € baut, und die ganzen Obdachlosen sitzen dann auf den Stufen in der Kälte und dürfen nicht rein. Lächerlich ist das! Für das Geld könnten die riesige Sälle bauen und unterhalten, in denen die "Nächsten" dann im Warmen sitzen würden.
oh ja, die ausbeuterische und egoistische Kirche...
Ich war in nem katholischen Kindergarten, meine Oma war mehrfach in katholischen Pflegeheimen, mein Vater nach seinem Unfall ebenso. Unser Krankenhaus hier war bis vor kurzem unter kirchlicher Verwaltung.

Die böse böse Heuschrecke, Kirche. Alles klar.

Der Mensch braucht keinen Gott, der ihm sagt, wie er sein muss. Wenn ein Mensch barmherzig ist oder Mitleid empfindet, dann wird er das mit oder ohne Gott tun.
Der Mensch ist so schon ein Mängelwesen. Nieder von Rang und von Natur aus dämlich.

Das ist meine Sicht der Dinge ;)
 
Wenn ihr denn aufgeklärt, erwachsen und vernünftiger seid, wieso fällt es euch dann so schwer, über seine, eurer Ansicht nach, Unvernunft, hinwegzusehen?

Eben weil sie unvernünftig ist. Ich für meinen Teil toleriere seine Art des Glaubens - was aber nicht heißt, dass ich sie nicht kritisieren, für falsch erachten und auch so darstellen darf...

Verstehe ich dich grob falsch, oder setzt du hier tatsächlich friedliche, religiöse Menschen, mit Fanatikern gleich?

Nein, es ist eben nicht die gleiche Art Lebensphilosophie, sondern eine Abwandlung kranker, menschlicher Gedanken, welche zwanghaft versuchen, anderen eine Lebensweise aufzudrängen, an die sie sich z.T. selbst nicht halten.

Es ist eben doch die gleiche Art Lebensphilosophie. mi-mo sieht Gott als die Allliebe oder Allsympathie zwischen den Menschen, der religiöse Fanatiker sieht ihn als Rachegott, der ihm aufträgt, einen Ungläubigen zu ermorden. Oder, im Mittelalter, sieht man Gott als einzig wahre übernatürliche Instanz an und führt Kriege gegen jeden, der dem widerspricht. Die Dimensionen sind anders, aber die Grundlage ist überall: Gott. Religion. Es spielt keine Rolle, ob der Fanatiker an einer Krankheit leidet: er macht sich Religion zunutze. Für ihn wird sie Motivation seiner Gewalt, für mi-mo wird sie Motivation seiner Nächstenliebe...der Unterschied liegt in der Wirkung, nicht in der Ursache...

Abgesehen davon ist es, meiner Meinung nach, ein wenig engstirnig, Religion, oder Gottesglaube an sich, als Ursache für Fanatismus zu sehen. Menschen, die ein solches Macht- und Herrschaftsbedürfnis haben, finden immer einen Vorwand, um ihre Ideen und Fantasien auszuleben.

Ich habe nie behauptet, dass Religion Ursache oder einzige Ursache von Fanatismus ist...;)
 
Es spielt keine Rolle, ob der Fanatiker an einer Krankheit leidet: er macht sich Religion zunutze. Für ihn wird sie Motivation seiner Gewalt, für mi-mo wird sie Motivation seiner Nächstenliebe...der Unterschied liegt in der Wirkung, nicht in der Ursache...

Na klar spielt es eine Rolle. Der Interpretator ist der Filter dessen, was am Ende bei rauskommt.
Bei mir kommt keine Gewalt und kein Hass heraus. Ich respektiere jeden Andersgläubigen und jeden Atheisten, Agnostiker etc.

Die Ursache ist deshalb doch nicht von Grund auf schlecht. :-?
Der Fehler liegt im Interpretieren. (Und ja, da sind in der Geschichte der Kirche viele Fehler passiert. Hab ich mehrfach schon geschrieben. Aber auch hier wieder möchte ich differenzieren zwischen Glaube und Kirche :p Das sind für mich 2 verschiedene Dinge, die sich zwar manchmal überschneiden, aber nicht kongruent sind)