Wie sonst erreicht man öffentliche Aufmerksamkeit für dieses Thema und erreicht damit den notwendigen Druck auf die eigene Regierung, im entsprechenden Land aktiv zu werden?
Deiner Aussage nach können sich demnach alle Unterstützer von Gruppierungen im Ausland, Gegner politischer Systeme oder Kritiker ausländischer Kriege ihre Demos in Deutschland ab sofort sparen.
Bringt ja nix. :ugly::biggrin:

Ja, ok. "Nix" ist vielleicht ein bisschen zu gemein :). Ich würde die größere Chance bei normaler politischer Arbeit sehen oder beim Engagement bei Vereinen wie Amnesty International.
 
Wenn wir uns da alle einig sind, musst du wohl niemandem "Appeasement" vorwerfen, der sich gegen die Aufweichung von Grundrechten ausspricht.

Leider nicht ganz getroffen. Denn es geht hier lediglich um eine "Forderung", die einige hier als "Aufweichung der Grundrechte" sehen denn ein Gesetz existiert bisher noch nicht.
Weiterhin ist es schon vermessen, dass ausgerechnet Du den Richterposten einnimmst [wolltest nicht vor kurzem mir noch "in dubio pro reo" doppelt und fett markiert in Erinnerung rufen?] und dieses geforderte [!] Gesetz pauschal als Aufweichung der Grundrechte be- und verurteilst.

Auch in Frankreich gibt es eine Institution die sich "Verfassungsrat" nennt.
Dieser sollte das entscheiden und darüber urteilen - wenn es denn einen Kläger gibt.

Zum anderen [auch wenn ich mich wiederhole] spricht Kelle hier "von uns" bzw. "bei uns". Bei "uns" in Deutschland gibts solch ein Gesetz nicht.
Ergo muss ich hier wohl Kelle mal den Spiegel vorhalten, warum er sich in Sachen einmischt, die nichts mit "unserer Innenpolitik" zu tun haben. :ugly:
 
Reichen Dir Agenturmeldungen inkl. Bilder von AP oder Reuters aus? :ugly:
Und weshalb mußt du dir die anschauen?
Das hat mit fanatisch nichts zu tun sondern ist lediglich eine Reaktion auf sich häufende Ereignisse in Europa, die es vor 10 Jahren so noch nicht gab.
Mag ja sein, daß dies eine Reaktion ist, ändert aber nix, daß sich alles wie Beiträge eines Fanatikers lesen.
Damit meine ich die immer öfter aufkeimenden Forderungen nach Scharia-Gesetzen (siehe UK, Niederlande, Frankreich) durch radikale Islamisten. Das Deutschland auch dabei keine Ausnahme bildet ist bekannt.
Ist mir nicht bekannt.
Auch Dir sei die aktuelle "Focus"-Ausgabe ans Herz gelegt.
Nein danke. bei dem Blatt fängt bei mir der Brechreiz an.
Würdest Du meine Posts lesen wäre Dir klar, dass das nicht zur Debatte steht
Würdest du den Threadtitel lesen, wäre dir klar, daß genau das zur Debatte steht.
sondern Kelle meinte, er müsse die potentiell bevorstehende Unterdrückung einer religiösen Minderheit schnellstmöglich auf Schärfste verurteilen [weil wir ja erstmal hier anfangen, das schreiende Unrecht zu beseitigen bevor wir überhaupt daran denken dürfen, andere zu kritisieren] während Unterdrückungen religiöser Minderheiten 1000x schlimmer weltweit stattfinden.
Was spricht dagegen? Wenn man deine Übertreibung ("bevor wir überhaupt daran denken dürfen, andere zu kritisieren") mal beseite läßt, einfach nichts. Zum einen dürften wir Mißstände in diesem Land kaum ansprechen, wenn als Maßstab die Verhältnisse andere Länder gelten. Zum anderen ist es schlichtweg einfacher, die Mißstände im eigenen Land zu beseitigen als in anderen, fernen Ländern.
Siehste. Das ist genau Dein Problem. Du magst scheinbar genau so wenig Lesen wie Reddogg. Die Kotze landet genau da wo sie hingehört - ins Klo!
Aber auch nur, weil Kelle so weit weg wohnt.
 
Leider nicht ganz getroffen. Denn es geht hier lediglich um eine "Forderung", die einige hier als "Aufweichung der Grundrechte" sehen denn ein Gesetz existiert bisher noch nicht.
Um mal ausnahmsweise nicht mit der "Nazikeule" zu schwingen - die Notstandgesetze haben auch mal mit einer "Forderung" angefangen...

Weiterhin ist es schon vermessen, dass ausgerechnet Du den Richterposten einnimmst [wolltest nicht vor kurzem mir noch "in dubio pro reo" doppelt und fett markiert in Erinnerung rufen?] und dieses geforderte [!] Gesetz pauschal als Aufweichung der Grundrechte be- und verurteilst.

Grundgesetz - Die Grundrechte schrieb:
Artikel 3
...

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Es wurde schon ein paar mal angesprochen - diese Forderung bezieht sich EINZIG UND ALLEIN auf das Tragen von Burka oder Niqab. Es handelt sich nicht um ein generelles "Vermummungsverbot". Es ist ein "Lex muslima".

Etwas anderes ist die Frage, in wie weit Frauen gezwungen werden, solche Kleider zu tragen:
Artikel 1

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Artikel 2

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Zum anderen [auch wenn ich mich wiederhole] spricht Kelle hier "von uns" bzw. "bei uns". Bei "uns" in Deutschland gibts solch ein Gesetz nicht.
Ergo muss ich hier wohl Kelle mal den Spiegel vorhalten, warum er sich in Sachen einmischt, die nichts mit "unserer Innenpolitik" zu tun haben. :ugly:
Es wird hier auch "gefordert". Lies mal die entsprechende Meldung. Es handelt sich um eine Vertreterin einer Regierungspartei.
 
... allerdings ohne im Gesetz explizit auf die Burka zu verweisen. Schlaue Belgier. ;)

Tjaja, da wird mal wieder die Freiheit mit Verboten traktiert...

Ich bin ja mal auf die Auslegungen bzgl. Motorradfahrern gespannt.

Gut, da Helmpflicht besteht, ist der außen vor, wie im Text erwähnt, aber wie sieht das mit unter dem Helm getragenen Sturmhauben, Buffs oder Halstüchern aus?
Die sind nämlich nicht Pflicht, dienen aber hervorragend zur Verschleierung der Identität, wenn ich da so an das eine Foto denke, was mir als Besitzer eines Motorrades zugeschickt wurde.
Ich konnte beim besten Willen nicht sagen, ob da ein Mann oder eine Frau auf dem Motorrad saß.

Naja, ich werde dann wohl mal im kalten Winter mit Mütze bis über die Ohren und Schal bis über die Nase in Belgien zur Polizei gehen, und Selbstanzeige erstatten.

Schön wie dort Grauzonen und Rechtsunsicherheiten geschaffen werden, nur um ein paar hundert Leuten politisch korrekt das Tragen von Kleidung zu verbieten.

gruss kelle!
 
übrigens auch schlecht für Wintersportler (weiß nicht, wie präsent das in Belgien ist, aber in Frankreich gibts da so manches Gebiet)

ich hab auf dem Snowboard immer ne Sturmhaube auf, Brille drüber und ich bin absolut unkenntlich gemacht
 
ich hab auf dem Snowboard immer ne Sturmhaube auf, Brille drüber und ich bin absolut unkenntlich gemacht

Hmm, in den Ardennen gibt es die Möglichkeit Wintersport zu betreiben.

Du schmeißt Dich mit Snowboard, ohne Sturmhaube natürlich, in den Schnee, verklagst dann Belgien wegen den drei Schrammen am Kinn, mit der Begründung "Mit Sturmhaube, die ja verboten ist, wäre das nicht passiert, also ist Belgien an den Schrammen schuld."... :mrgreen:

gruss kelle!
 
Bist Du schon mal mit Helm auf dem Kopf in eine Bank gegangen?

Schon des öfteren, aber grundsätzlich mit hochgeklappten Visier.

Ich weiß aber nicht, warum Du Dich jetzt zur Bank zurück retten willst.

Ich zitiere aus dem von Dir verlinkten Textg "Danach dürften Kleidungsstücke wie die Burka und der Nikab, die das Gesicht ganz oder fast ganz verhüllen, in der Öffentlichkeit nicht mehr getragen werden."

Straßen, Parkplätze etc. sind doch öffentlicher Raum oder?
Und ne Skipiste auch.

Also wird (mindestens) Motorradfahrern und Snowboardern verboten, sich so zu kleiden, wie sie es für sinnvoll und zweckmäßig erachten.
Und im eisigen Winter klagen die belgischen Ärzte vermehrt über Erfrierungen, da man sich nicht witterungsgerecht anziehen darf.

gruss kelle!
 
:yes: Ich wurde höflich aber bestimmt darauf hingewiesen, das ich ihn doch bitte abzunehmen habe. Ich wurde weder verhaftet noch zu Boden geworfen oder mit einer Strafe belegt... :LOL:

Sieh mal an. Diese Aufforderung habe ich bisher mehrfach vermisst wenn ich in der Darmstädter Postbank Geld geholt habe und vollverschleierte Frauen inkl. Familie die Bank betraten.
Naja - in Hamburg wird ein auch nur ein Skandal daraus gemacht wenn sich eine Schalterbeamtin weigert eine Kundin mit Nikab zu bedienen. :ugly:
 
Schon des öfteren, aber grundsätzlich mit hochgeklappten Visier.

Ich weiß aber nicht, warum Du Dich jetzt zur Bank zurück retten willst.

Ich zitiere aus dem von Dir verlinkten Textg "Danach dürften Kleidungsstücke wie die Burka und der Nikab, die das Gesicht ganz oder fast ganz verhüllen, in der Öffentlichkeit nicht mehr getragen werden."

Straßen, Parkplätze etc. sind doch öffentlicher Raum oder?
Und ne Skipiste auch.

Also wird (mindestens) Motorradfahrern und Snowboardern verboten, sich so zu kleiden, wie sie es für sinnvoll und zweckmäßig erachten.
Und im eisigen Winter klagen die belgischen Ärzte vermehrt über Erfrierungen, da man sich nicht witterungsgerecht anziehen darf.

gruss kelle!

Ich ziehe mich auf gar nix zurück denn Du hast diesen Faden in die Diskussion gebracht. Ich dachte, ich hätte ausgerechnet von Dir die Kritik an der Ungleichbehandlung gelesen [sprich - kein Burkaverbot weil Diskriminierung sondern wenn dann Vermummungsverbot für alle].
Nun wird genau das in einem Rechtsstaat per Gesetz eingeführt und Dir fällt nix anderes ein Dich für die angebliche Beschränkung der Rechte von Motorradfahrern und Snowboardern stark zu machen? :ugly::biggrin:
Wie albern.
 
Sieh mal an. Diese Aufforderung habe ich bisher mehrfach vermisst wenn ich in der Darmstädter Postbank Geld geholt habe und vollverschleierte Frauen inkl. Familie die Bank betraten.

Och, Als ich noch Beim Bund war, hab ich mal bei einer Übung abends in einer Metzgerei für unsere Werferbesatzung Abendessen gekauft. Angetan mit Panzerkombi, Koppeltragegestell, Sturmhaube und mit MG am langen Arm. Hat auch keinen Großeinsatz ausgelöst - obwohl ich nicht nur "vermummt", sondern auch noch "schwer Bewaffnet" war... :LOL:
 
Nun wird genau das in einem Rechtsstaat per Gesetz eingeführt und Dir fällt nix anderes ein Dich für die angebliche Beschränkung der Rechte von Motorradfahrern und Snowboardern stark zu machen? :ugly::biggrin:
Wie albern.

Albern?
Da stellte also jemand fest, Burka Verbot geht nicht. Gut, in Ordnung.
Aber um diesen, naja, vielleicht 300 betroffenen Personen doch noch die Burka zu verbieten, beschneiden wir erstmal die freiheitlichen Rechte aller Bürger und Touristen.

Das finde ich albern.

Fahren im Sommer tausende Biker vermummt durch den Harz, sagt keiner was.
Sieht man in der Stadt ne vermummte Frau, müssen Gesetze geändert werden.

Und ich wette, in den europäischen Staaten gibt es mehr Sturmhauben tragende Biker denn Burka tragende Muslima.

Das finde ich noch alberner.

gruss kelle!
 
Zumal das ultimative, meinungslose und unwiderlegbare Argument, dass zumindest manche Frauen, die jetzt nur mit Burka raus'dürfen' dann gar nicht mehr vor die Tür treten, durch andere Argumente (bspw. Freiheitseinschränkung) nicht an Stärke verliert.

dieses Argument übersehen, das ist albern.

Ich dachte, ich hätte ausgerechnet von Dir die Kritik an der Ungleichbehandlung gelesen [sprich - kein Burkaverbot weil Diskriminierung sondern wenn dann Vermummungsverbot für alle].

ich finde jetzt Kelle's Post hierzu nicht, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass er sich nicht für ein allgemeines Vermummungsverbot ausgesprochen hat, sondern dieses nur dem Burkaverbot aus Gründen der Gerechtigkeit vorziehen würde.
Desweiteren macht ein explizites Burka- und Niqabverbot weniger Sinn - ich schätze, dass nicht ganz so extreme (die ihre Frau nicht ohne Burka aus dem haus lassen) in dem Fall bspw. stumpf auf ein Carsaf 'umsteigen' würden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer mit Burka auf die Straße geht, verhält sich doch bewusst provokativ... Das ist in etwa dasselbe wie wenn bekennende Nudisten sich verweigern würden sich auf öffentlichen Plätzen anzuziehen... Und Nackheit erregt doch weniger öffentliches Aufsehen als solch ein Kostüm, mit dem man dem deutschen Staat dem Mittelfinger zeigt... Wer für das Recht eine Burka zu tragen eintritt, der sollte sich auch dafür einsetzen, dass man in der Öffentlichkeit mit SS-Uniform rummarschieren darf. Beide Gruppen (Nazis, Islamisten) würden doch sobald sie die Macht hätten den Staat, so wir wir ihn kennen, abschaffen.
 
Wer mit Burka auf die Straße geht, verhält sich doch bewusst provokativ...

Wenn ich manche Deiner Posts lese, erinnere ich mich gerne an ein Longsleve mit dem ich durch die Öffentlichkeit renne...

Da steht drauf: "Wenn ich Du wär, wär Ich lieber Ich." :ugly:

Meinst Du, meine Kreator Shirts sind nicht provokativ.

Sollen diese Sachen deshalb alle verboten werden?

Du unterstellst ein provokatives Verhalten, nachweisen wirst Du es nie können.

gruss kelle!
 
Du unterstellst ein provokatives Verhalten, nachweisen wirst Du es nie können.

Und selbst wenn - nennt mich pubertär - müsstest du (phip) mir erstmal begründen, was an Provokation falsch ist.
Natürlich seinen Nachbarn durch Rasenmähen am Sonntagmorgen ist falsch, aber auch ein T-Shirt mit der Skizze eines Penisses würde ich nicht verurteilen.

Ich glaube ich mal mir einen Penis auf ein T-Shirt :) Wobei das falsch - frauenfeindlich - rüberkommen könnte, das würde ich nicht beabsichtigen und auch bei jemand anderem mit entsprechendem T-Shirt nicht hineininterpretieren. Eher eine Verfechtung seines bzw. meines Freiheitsrechtes und ein kleiner Protest gegen die Verklemmtheit der Gesellschaft