[...]Ist aber deshalb irgendwas falsch an dem, was er sagt? Aber BildBlog versucht nur, ihn zu diskreditieren, an seiner Glaubwürdigkeit zu rütteln. Sie gehen gar nicht gegen seine Argumente vor, sondern nur gegen ihn. Das ist doch kein Journalismus, das ist primitiv. Es mag vielleicht helfen, den Wendt als Person besser einzuschätzen, wenn es etwa um die Frage geht, ob er ein politisches Amt bekleiden sollte oder ob er in meinen Freundeskreis passt. Aber nichts davon widerlegt die Richtigkeit seiner Aussagen. Deshalb ziehe ich mir auch den Wendt als Quelle heran. [...]

Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau, ob der BildBlog schon mal die Einzelaussagen des Herrn Wendt unter die Lupe genommen hat (den von darkkurt vor kurzem geposteten Link hatte ich auch nur überflogen).

Ist mir aber auch relativ egal wenn er von Einzelfällen auf die Masse schließen möchte. Das scheint mir der Fall zu sein.

Na oder Kameras, Wachschutz, und/oder Polizeipatroullien, die im Falle des Auslösens einer Alarmanlage binnen 3 oder weniger Minuten vor Ort sein können. [...]

Müssten schon Menschen (Wachschutz/Polizei) sein. Kameras halten Vandalen nicht von Ihrem Tun ab, wie man an vielen öffentlichen Orten sehen kann. Allenfalls würden sie eien Aufklärung erleichtern, wenn man denn die Manpower hätte, alles zu verfolgen.

Das solltest Du aber tunlichst vermeiden. Selbst der dpa ist schon der eine oder andere Fauxpas passiert (sehr wohlwollend formuliert). Andere Blätter schreiben wenigstens dazu: "... berichtet die Bild am Sonntag...". Klar, dass man nicht zu jeder Meldung auch immer alle Quellen prüfen kann, dann könnte ich pro Tag vermutlich nur 1 oder 2 Meldungen "verarbeiten". Ist auch gar nicht notwendig. Aber kritisch bleiben ist immer das erste Gebot - besonders wenn man schon genau weiß, an welchem Ufer ein Medium fischt.

Nochmal: Der Bildblog liefert immer Links zu seinen Quellen... :roll: Und ja. Auch dort werden Fehler gemacht. Aber wenn sie auffallen, dann wird das auch kenntlich gemacht (s. Nachträge). Und tatsächlich wird im BildBlog meistens nur ein "echter" Artikel am Tag veröffentlicht. Alles andere sind Links zu anderen Medien.

Da stimme ich Dir absolut zu. Das wird sich aber drastisch nach der Wahl 2017 ändern, wenn die Steuern erhöht werden. Oder ein neuer "Soli" kommt für die Flüchtlinge, der je nach Bedarf notfalls vierteljährlich angepasst (heißt: erhöht) werden kann. [...]

Das wäre gut möglich, wenn es denn dazu kommt. Ich persönlich habe keine Glaskugel, die in die Zukunft blickt. Und vor Steuererhöhungen habe ich pauschal erstmal auch keine Angst. Es kommt dann wesentlich darauf an, wofür die Steuern erhoben werden (sollen).

[...] Aber gut, lassen wir die Vergleiche, nehmen wir das als neue Herausforderung: Haben wir denn überhaupt ausreichend Infrastruktur, Judikative und Exekutive, um über 1 Million Menschen pro Jahr aufzunehmen? [...]

Das sicherlich nicht. Wenn denn nun jedes Jahr eine Millionen kommt...
Sollen wir aufgrund einer Vermutung schon mal alles ausbauen? Oder einen Zaun um Deutschland ziehen?

[...] Für so einen drastischen Wandel muss ein Volk bereit sein und (was viel wichtiger ist) es auch wollen. [...]

Das mag ja richtig sein. Andererseits müsste man "das Volk" dann aber auch fragen, welche Maßnahmen es (zur Verhinderung einer Zunahme von Menschen mit islamischen Glauben) bereit ist zu tolerieren.

Verstärkte Ausgaben des Staates zur Kompensation von entstehenden Problemen etwa für Polizei, Sozialarbeiter, Lehrer und deren Infrastruktur könnte ich hingegen nur begrüßen, auch wenn es für mich dadurch vielleicht ein wenig teurer würde. Die könnten wir ohnehin gut gebrauchen. Ebenso für neue Überlegungen hinsichtlich einer möglichst frühen Integration und zur Bekämpfung der Fluchtursachen. Die würde ich jedenfalls 150 mal lieber bezahlen als einen Zaun oder eine Frontex-Agentur.

Das weiß ich im Detail natürlich auch nicht. Aber wenn ich parallel dazu höre, dass unsere Polizei und sämtliche Staatsorgane hoffnungslos überlastet sind, dann gehe ich davon aus, dass man derzeit überhaupt gar nicht die Möglichkeiten hat, das in einem Maße zu verfolgen, wie es nötig wäre. [...]

Möglicherweise nicht. Aber: Wir wissen es eben nicht. :biggrin:

[...] Und trotzdem muss das Problem gelöst werden. Nur meine ich eben, dass es sich nicht dadurch löst, in dem immer mehr rein gelassen werden.

Tja. Aber wohin dann mit Ihnen? Und wie das umsetzen? Konkret?

Ich denke, dass Frau Merkel gerade an diesen Fragen schraubt. Und solange sie keine Antworten darauf hat, kann sie doch nicht einfach sagen, wir legen jetzt Grenze X fest. Und das weiß sicher auch Herr Seehofer. Vielleicht macht er ja auch nur den Ablenkungshampelmann, aber eigentlich will ich das auch nicht so recht glauben.
 
Aber es ist doch merkwürdig, dass du, Kelle und CO, Pegida stets über einen Kamm schert, behauptet sie würden dies mit den Ausländern machen (und nicht nur vereinzelnd, sondern in Masse). Also bevor du den ersten Stein wirfst, beantworte die doch selbst die Frage. Gleiche Grundlage? Ausgewogen? Fair?

Was soll man bei Rassisten denn noch differenzieren?

Denkst Du, der Molli den besorgte Bürger in ein Haus werfen wo Personen drin wohnen, differenziert zwischen Muslimen und Athesiten, zwischen arabisch-stämmingen Flüchtlingen oder Leute aus dem Kaukasus?

Es ist doch einfach nur Dein kläglicher Versuch, die braune Scheiße schön zu reden.

Und es ist kein Eiertanz. In den Medien kommt sehr klar rüber, dass eben nicht viel gegen die aktuelle Politik gesagt werden darf.

Dein Schuldkult in dem Du Dich suhlst, scheint Dir ja echt zu gefallen.

gruss kelle!
 
Müssten schon Menschen (Wachschutz/Polizei) sein. Kameras halten Vandalen nicht von Ihrem Tun ab, wie man an vielen öffentlichen Orten sehen kann. Allenfalls würden sie eien Aufklärung erleichtern, wenn man denn die Manpower hätte, alles zu verfolgen.
Da ich davon ausgehe, dass es bis jetzt nur eine Hand voll Leute sind, müsste das Problem jetzt noch in den Griff zu bekommen sein, wenn man sie identifizieren und dann dingfest machen könnte. Ob da auch auf die Zukunft zutrifft, weiß ich nicht.

Und vor Steuererhöhungen habe ich pauschal erstmal auch keine Angst. Es kommt dann wesentlich darauf an, wofür die Steuern erhoben werden (sollen).
Es ist wirklich schön, dass Du Steuererhöhungen nicht ablehnst. Das beruhigt mich persönlich aber in keiner Weise. Denn ich lehne sie ab und bin auch deswegen beunruhigt. Und ich bin das Melkkuh spielen auch langsam leid.

Das sicherlich nicht. Wenn denn nun jedes Jahr eine Millionen kommt...
Sollen wir aufgrund einer Vermutung schon mal alles ausbauen? Oder einen Zaun um Deutschland ziehen?
Das müsste man eben evaluieren. Wenn es keine bessere Lösung gibt, dann ja. Vo mir aus auch Minenfelder, Wachhunde, Schießbefehl. Aber vielleicht gibt es ja in Kooperation mit Europa noch bessere Möglichkeiten für alle Seiten. Nur müssen dazu erstmal die Rahmenbedingungen geklärt sein. Und davon rede ich ja die ganze Zeit.

Das mag ja richtig sein. Andererseits müsste man "das Volk" dann aber auch fragen, welche Maßnahmen es (zur Verhinderung einer Zunahme von Menschen mit islamischen Glauben) bereit ist zu tolerieren.
Die da wären?

Verstärkte Ausgaben des Staates zur Kompensation von entstehenden Problemen etwa für Polizei, Sozialarbeiter, Lehrer und deren Infrastruktur könnte ich hingegen nur begrüßen, auch wenn es für mich dadurch vielleicht ein wenig teurer würde. Die könnten wir ohnehin gut gebrauchen. Ebenso für neue Überlegungen hinsichtlich einer möglichst frühen Integration und zur Bekämpfung der Fluchtursachen. Die würde ich jedenfalls 150 mal lieber bezahlen als einen Zaun oder eine Frontex-Agentur.
Ja, dann ist das eben Deine Meinung. Das ist allerdings nicht meine und ich glaube auch nicht, dass sie es jemals wird.

Ich bin gerne bereit, eine temporäre Steuererhöhung für einen Militäreinsatz im Nahen Osten hinzunehmen. Oder zur Integration der Leute, wenn dafür Syrien das 17. Bundesland wird. Oder die USA schickt uns monatlich Geld, damit wir wieder einmal ihren Dreck weg räumen - also die Flüchtlinge bei uns integrieren oder ausbilden und wieder zurück schicken plus Wiederaufbauhilfe leisten. Aber ich sehe eine Sache schon ganz deutlich: Nichts davon steht auf dem Zettel von irgendwem. Also soll ich jetzt dafür mehr Steuern zahlen, dass Leute hier verpflegt und ausgebildet werden sollen, die ich gar nicht haben will? Ok, in letzter Konsequenz habe ich ja keine Wahl, als wieder einmal zähneknirschend zu bezahlen, wie immer. Aber gefallen oder gutheißen kann ich es deshalb noch lange nicht. Und ob das dazu beiträgt, dass man sich annähert, möchte ich ganz deutlich bezweifeln.

Tja. Aber wohin dann mit Ihnen? Und wie das umsetzen? Konkret?
Also die Vorschläge liegen ja eigentlich schon auf dem Tisch. Es kann hier nur eine Lösung geben, an der ganz Europa beteiligt wird. Aber konkret mein Plan:

  • Volksabstimmungen durchführen zur Aufnahmebereitschaft allgemein und Maximalgrenze etc
  • Keine neuen hirnlosen Blanko-Einladungen in die Welt verschicken und außerdem muss Frau Doktor öffentlich in den Medien ihre Einladung zurück ziehen und stattdessen eindeutig ein Maximum benennen, denen Zuflucht gewährt wird, verbunden mit der eindeutig formulierten Aussage, dass jeder weiteren Person der Zutritt verweigert wird.
  • Prüfung, welche Beamte wo abgezogen und kurzfristig wo eingesetzt werden können. Dazu eine Ausbildungsoffensive starten
  • Position als größter Nettozahler der EU nutzen und die Nachbarstaaten unter Druck setzen. Wer weniger Flüchtlinge aufnimmt, als er könnte, erhält weniger Geld von der EU (also Deutschland). Wer mehr aufnimmt, bekommt mehr Zuwendungen
  • Staaten, die die Grenzen der EU sichern sollen, unterstützen. Finanziell und wenn möglich auch personell, die Grenzen der EU zu sichern und Registrierungen vorzunehmen
  • Dublin III-Abkommen sofort aussetzen. Ein Flüchtling wird dem Land zugewiesen, das freie Kontingente hat und nicht, wo er durch Zufall als erstes registriert wurde
Sowas könnte (auch in anderer Reihenfolge) passieren. Vielleicht noch ein zusätzlicher Punkt einer militärischen Intervention der UN. Vielleicht in höchster Not auch die Krisenländer Syrien, Afghanistan und Irak erstmal unter internationale Verwaltung stellen bis sich eine bessere Möglichkeit ergibt. Einfach nur, um erstmal Ruhe und eine kurze VErschnaufpause zu bekommen.
 
Also die Vorschläge liegen ja eigentlich schon auf dem Tisch. Es kann hier nur eine Lösung geben, an der ganz Europa beteiligt wird. Aber konkret mein Plan:

  1. Volksabstimmungen durchführen zur Aufnahmebereitschaft allgemein und Maximalgrenze etc
  2. Keine neuen hirnlosen Blanko-Einladungen in die Welt verschicken und außerdem muss Frau Doktor öffentlich in den Medien ihre Einladung zurück ziehen und stattdessen eindeutig ein Maximum benennen, denen Zuflucht gewährt wird, verbunden mit der eindeutig formulierten Aussage, dass jeder weiteren Person der Zutritt verweigert wird.
  3. Prüfung, welche Beamte wo abgezogen und kurzfristig wo eingesetzt werden können. Dazu eine Ausbildungsoffensive starten
  4. Position als größter Nettozahler der EU nutzen und die Nachbarstaaten unter Druck setzen. Wer weniger Flüchtlinge aufnimmt, als er könnte, erhält weniger Geld von der EU (also Deutschland). Wer mehr aufnimmt, bekommt mehr Zuwendungen
  5. Staaten, die die Grenzen der EU sichern sollen, unterstützen. Finanziell und wenn möglich auch personell, die Grenzen der EU zu sichern und Registrierungen vorzunehmen
  6. Dublin III-Abkommen sofort aussetzen. Ein Flüchtling wird dem Land zugewiesen, das freie Kontingente hat und nicht, wo er durch Zufall als erstes registriert wurde

Ich will das die Vorschläge nicht schlecht machern, hab aber ein paar Fragen zum besseren Verständnis:
  1. Beinhaltet der Volksentscheid ggf. bei mangelnder Aufnahmebereitschaft, Landkreise oder Bundesländer "Migrantenfrei" zu machen? Oder müssen alle Bundesländer eine bundesweite Mehrheitsentscheidung akzeptieren? Oder widerspricht das deinem Punkt 6? Wer deffiniert wie eine Maxmimalgrenze, und anhand welcher Grundlagen?
  2. Um es nochmal klar zu stellen: die "hirnlose Blanko-Einladung" steht im Grundgesetz, dem steht auch eine Maximalzahl und pauschaler Einreisestop im weg
  3. keine Frage, jegliche Flexiblität im Beamtenapparat ist wünschenswert. Zu beachten sind aber Unterschiede in den Verwaltungen, begründet durch die föderale Stzuktur
  4. Schwierig. Das letzte mal, als wir massiv Druck auf andere Staaten in Europa gemacht haben, kam das nicht besonders gut an. Und das soll jetzt nicht die Nazikeule sein, sondern einfach die Realität abbilden. Aber was die Finanziellen Unterstützungen angeht: Wer kommt wie für ggf. nötigen Mehraufwendungen für die Staaten auf, die spuren? Du wolltest doch nicht wieder die Melkkuh sein?
  5. Zu den Kosten - siehe oben!
  6. Kostet wieder Geld: Transport, Verpflegung etc.
 
Beinhaltet der Volksentscheid ggf. bei mangelnder Aufnahmebereitschaft, Landkreise oder Bundesländer "Migrantenfrei" zu machen? Oder müssen alle Bundesländer eine bundesweite Mehrheitsentscheidung akzeptieren? Oder widerspricht das deinem Punkt 6? Wer deffiniert wie eine Maxmimalgrenze, und anhand welcher Grundlagen?
Nein, da diese Entscheidung alle Bürger betrifft, sind es ein bundesweite, zwingend bindende Volksentscheide. Zum Punkt 6 stelle ich mir auch eine Kommission vor, die aus allen Ländern Europas besteht und dann auch prüft, ob die gemeldeten Aufnahmekapazitäten ungefähr der Wahrheit entsprechen oder nicht. Oder die Kommission legt die Kapazitäten gleich selbst anhand des BSP, pro-Kopf-Einkommens und/oder Bevölkerungsdichte fest. Das ist schwer zu sagen, das müsste jemand anderes letztlich entscheiden. Dazu fehlt mir der überblick. Gleiches gilt für eine Maximalgrenze. Es könnte hier eine EU-weite Einigung geben, dass im Sine des Kulturerhaltes kein Land verpflichtet werden kann, mehr als X% seiner eigenen Bevölkerung an Flüchtlingen aufnehmen zu müssen. Und/oder BSP mit heran ziehen und so weiter. Muss man sehen.

Um es nochmal klar zu stellen: die "hirnlose Blanko-Einladung" steht im Grundgesetz, dem steht auch eine Maximalzahl und pauschaler Einreisestop im weg
Und um nochmals darauf zu antworten: Es kann kein Land verpflichtet werden, über seine Fähigkeiten hinaus zur Hilfe heran gezogen zu werden. Wenn das nicht durch logisches Nachdenken allein klar wird, muss hier das Grundgesetz geändert werden, da fehlerhaft, bescheuert und anfällig. Offensichtlich hat diesen "Bug" im Grundgesetz sogar schon Lothar die Misere erkannt (Spiegel).

keine Frage, jegliche Flexiblität im Beamtenapparat ist wünschenswert. Zu beachten sind aber Unterschiede in den Verwaltungen, begründet durch die föderale Stzuktur
Es geht jetzt erstmal nur darum, dass Beamte, die per Definition bundesweit eingesetzt werden können, eben jetzt (temporär) dort eingesetzt werden, wo es brennt. Dafür sind diese Staatsdiener da. Wenn dereinst genug ausgebildete Leute nachgerückt sind, können sie wieder in ihren angestammten Pupssessel zurück kehren. Bis dahin ist das Land aber in einem Quasi-Ausnahmezustand und es ist an ihnen, jetzt zu helfen so gut sie können.

Schwierig. Das letzte mal, als wir massiv Druck auf andere Staaten in Europa gemacht haben, kam das nicht besonders gut an. Und das soll jetzt nicht die Nazikeule sein, sondern einfach die Realität abbilden. Aber was die Finanziellen Unterstützungen angeht: Wer kommt wie für ggf. nötigen Mehraufwendungen für die Staaten auf, die spuren? Du wolltest doch nicht wieder die Melkkuh sein?
Die Staaten, die mehr aufnehmen als sie müssten, bekommen den Teil der Zuwendungen, die den Staaten weg gekürzt wird, die weniger aufnehmen. Nehmen alle auf wie sie können, bleibt alles beim Alten. Nehmen alle auf wie sie können und einige bekommen den Hals nicht voll und holen noch mehr, ist das ihr eigenes Vergnügen. Mir geht es nur darum, dass alle Länder etwa gleich stark belastet werden. Wer sich auf Kosten anderer Länder einen Vorteil erschleichen will, muss es eben bezahlen, also in EU-Sinne "Weniger Geschenke aus Deutschland bekommen". Dann bleibt womöglich der Gabentisch auch mal leer.

Kostet wieder Geld: Transport, Verpflegung etc.
Ja, also mir ist schon von Anfang an klar gewesen, dass diese Flüchtlingskatastrophe, die über Europa herein gebrochen ist, ein Minusgeschäft wird. Alles kostet Geld. Auch neue Beamte kosten Geld, die ganze Verwaltung - angefangen von der Registrierung bis zur Verpflegung, Unterbringung und so weiter, kostet Geld. Und zwar alles Unsummen. Aber wenn wir schon wissen, dass es so oder so ein horrender Schaden wird, dann kann man ihn doch wenigstens begrenzen und den Schmerz teilen. Letztlich wäre es unfair, Ungarn in der Scheiße sitzen zu lassen, nur weil sie das Pech haben, an der Grenze ihr Land zu haben. Entweder man bekommt in diesem Fall endlich mal ein gemeinsames Verständnis in die EU oder wieder nicht. Aber dann scheitert die EU wenigstens endgültig und völlig zu recht.

Was aber bei aller ablehnenden Haltung, die ich der EU gegenüber habe, erwähnen möchte, dass jetzt ein Punkt gekommen ist, da mich die EU wirklich mal beeindrucken könnte und meine Meinung tatsächlich ändern könnte: Wenn sich in dieser schweren Krise die Länder der EU einfach mal gegenseitig unterstützen und eine gewisse Einigkeit demonstrieren, vom Willen beseelt, eine Lösung zu finden, die so vielen Flüchtlingen wie möglich hilft, die EU und die einzelnen Länder dabei trotzdem so gut wie möglich schützt - nicht nur finanziell, sondern auch kulturell.

Dass es hier nix für Null-Overt geben wird, ist wohl jedem klar. Die Frage ist nur, wann kostet es Kopf und Kragen?
 
Aber konkret mein Plan:
Ich würde erstmsl nach ganz oben setzen, dass die Krise auch als Krise behandelt wird.
Es kann eigentlich nicht sein, dass man sich heute mal zwei Stündchen zusammensetzt und sich gemütlich auf Donnerstag vertagt während die Notversorgung an teils so banalen Dingen wie zu wenig Busfahrern scheitert.
 
Ich würde erstmsl nach ganz oben setzen, dass die Krise auch als Krise behandelt wird.
Es kann eigentlich nicht sein, dass man sich heute mal zwei Stündchen zusammensetzt und sich gemütlich auf Donnerstag vertagt während die Notversorgung an teils so banalen Dingen wie zu wenig Busfahrern scheitert.
Na da rennst Du bei mir aber offene Türen ein. Ich sage schon seit Monaten, dass Frau Doktor mal endlich aus ihrem Whirlpool steigen soll und eiligst eine Krisensitzung einberufen soll. Wir haben im Land einen Ausnahmezustand und unsere phlegmatische Kanzlerin regiert weiter wie beim Kindergeburtstag. Eigentlich müsste man ihr inzwischen Böswilligkeit unterstellen und zwar jedem gegenüber. Denn mit ihrer Politik hilft sie weder den Flüchtlingen, noch dem eigenen Volk, noch den Hilfsorganisationen. Niemandem. Nur ist aber 2017 noch sehr lange hin. Hoffentlich hat das Frau Doktor auch auf den Schirm. Bis dahin können ihre Umfragewerte noch weit abstürzen. Was sie hoffentlich auch noch tun werden.

Mir wäre sie, entgegen meiner Überzeugung, wie man die Krise handhaben sollte, noch immer sympathischer gewesen, wenn sie sofort ein paar Millionen Soforthilfe locker gemacht, die Krise zur "Chefsache" erklärt und sich fortan fokussiert mit diesem Thema (auch öffentlich!) beschäftigt und auseinander gesetzt hätte. Aber einfach wie immer nichts zu tun und nur heiße Luft abzusondern, ist so ziemlich das Schlimmste, was sie machen konnte. Und es ist katastrophal, dass sie auch noch so weiter macht.

Sie hat Glück, dass die Zeiten vorbei sind, wo man noch mit Mistgabel und Fackel den Palast stürmte und so eine Person am nächsten Baum aufknüpfte. Aber ich meine, dass wenn (falls) die Krise irgendwann überstanden sein sollte, sie sich einem ordentlichen Gerichtsprozess stellen müsste. Sie hat ihrem Amtseid gebrochen, Landesverrat nach §94 StGB begangen und sich in böswilliger Absicht dem Hochverrat nach §§ 81-83a StGB schuldig gemacht - zumindest würde ich es so sehen.
 
Nein, da diese Entscheidung alle Bürger betrifft, sind es ein bundesweite, zwingend bindende Volksentscheide. Zum Punkt 6 stelle ich mir auch eine Kommission vor, die aus allen Ländern Europas besteht und dann auch prüft, ob die gemeldeten Aufnahmekapazitäten ungefähr der Wahrheit entsprechen oder nicht. Oder die Kommission legt die Kapazitäten gleich selbst anhand des BSP, pro-Kopf-Einkommens und/oder Bevölkerungsdichte fest. Das ist schwer zu sagen, das müsste jemand anderes letztlich entscheiden. Dazu fehlt mir der überblick. Gleiches gilt für eine Maximalgrenze. Es könnte hier eine EU-weite Einigung geben, dass im Sine des Kulturerhaltes kein Land verpflichtet werden kann, mehr als X% seiner eigenen Bevölkerung an Flüchtlingen aufnehmen zu müssen. Und/oder BSP mit heran ziehen und so weiter. Muss man sehen.
Du darfst nicht vergessen, dass Deutschland mit Abstand das reichste Land in der EU ist, also werden HIER auch die Meisten Menschen untergebracht werden, vielleicht sogar mehr, als wir jetzt erwarten. Und warum auf einmal so was schwammiges wie "Kulturerhalt", wo wie bislang bei harten wirtschaftlichen Fakten und Volksabstimmungen waren? Im übrigen eine Pflichtabstimmung, denke ich - wo es doch alle betrifft? Was ist die Kultur, die hier erhalten werden muss?

Und um nochmals darauf zu antworten: Es kann kein Land verpflichtet werden, über seine Fähigkeiten hinaus zur Hilfe heran gezogen zu werden. Wenn das nicht durch logisches Nachdenken allein klar wird, muss hier das Grundgesetz geändert werden, da fehlerhaft, bescheuert und anfällig. Offensichtlich hat diesen "Bug" im Grundgesetz sogar schon Lothar die Misere erkannt (Spiegel).
Da die Leistungsfähigkeit nicht definiert ist, ist das zumindest im Moment eine haltlose Forderung. Das wir von der Verwaltung her nicht fähig sind, die ankommenden Mengen zeitnah zu registrieren und adäquat unterzubringen, ist nicht Ausdruck von "Überschwemmung", sondern von verwaltungstechnischem Dilettantismus


Es geht jetzt erstmal nur darum, dass Beamte, die per Definition bundesweit eingesetzt werden können, eben jetzt (temporär) dort eingesetzt werden, wo es brennt. Dafür sind diese Staatsdiener da. Wenn dereinst genug ausgebildete Leute nachgerückt sind, können sie wieder in ihren angestammten Pupssessel zurück kehren. Bis dahin ist das Land aber in einem Quasi-Ausnahmezustand und es ist an ihnen, jetzt zu helfen so gut sie können.
Die Beamten können noch so erfahren sein, wie sie Wollen. Wer er aus Niedersachsen kommt und in Bayern eingesetzt wird, muss er sich mit den dortigen Abläufen und Arbeitsmitteln vertraut machen. nicht jeder Verwaltungakt ist überall gleich, und sogar die Formulare sind manchmal unterschiedlich.

Die Staaten, die mehr aufnehmen als sie müssten, bekommen den Teil der Zuwendungen, die den Staaten weg gekürzt wird, die weniger aufnehmen. Nehmen alle auf wie sie können, bleibt alles beim Alten. Nehmen alle auf wie sie können und einige bekommen den Hals nicht voll und holen noch mehr, ist das ihr eigenes Vergnügen. Mir geht es nur darum, dass alle Länder etwa gleich stark belastet werden. Wer sich auf Kosten anderer Länder einen Vorteil erschleichen will, muss es eben bezahlen, also in EU-Sinne "Weniger Geschenke aus Deutschland bekommen". Dann bleibt womöglich der Gabentisch auch mal leer.
Der Vorschlag mit der Belohnung stammt ja von Dir, deshalb frag ich nach. Wenn ich es richtig verstehe wolltest du so andere Staaten ermutigen, MEHR Flüchtlinge als verbrieft aufzunehmen, auf Kosten des deutschen Steuerzahlers. Dementsprechend funktioniert dein System nur, wenn für "Mehraufnehmer" genügend "Wenigeraufnehmer" da sind. Wenn sich das nicht die Waage hält, kostet das!

Ja, also mir ist schon von Anfang an klar gewesen, dass diese Flüchtlingskatastrophe, die über Europa herein gebrochen ist, ein Minusgeschäft wird. Alles kostet Geld. Auch neue Beamte kosten Geld, die ganze Verwaltung - angefangen von der Registrierung bis zur Verpflegung, Unterbringung und so weiter, kostet Geld. Und zwar alles Unsummen. Aber wenn wir schon wissen, dass es so oder so ein horrender Schaden wird, dann kann man ihn doch wenigstens begrenzen und den Schmerz teilen. Letztlich wäre es unfair, Ungarn in der Scheiße sitzen zu lassen, nur weil sie das Pech haben, an der Grenze ihr Land zu haben. Entweder man bekommt in diesem Fall endlich mal ein gemeinsames Verständnis in die EU oder wieder nicht. Aber dann scheitert die EU wenigstens endgültig und völlig zu recht.
Wie man es dreht und wendet: es wird teuer für uns. Entweder, die EU zahlt, also mehr Beiträge nach Brüssel, oder wir zahlen selber, egal, ob wir in der EU bleiben oder nicht. Im Austrittsfall schicken uns die Nachbarn entweder reichlich unregistrierte an oder über die Grenze, oder wir brauchen eine Verdammt hohen Zaun, der instand gehalten und bewacht werden muss, und ich glaube nicht, dass es bei 1,5 Promille des BIP bleibt, die die DDR über den Daumen für ihre Mauer jedes Jahr abgedrückt hat - der Zaun wäre ungefähr 8-10 mal so lang! Von den diplomatischen und wirtschaftlichen Folgen (Exportnation!!!) mal ganz zu schweigen.

Was aber bei aller ablehnenden Haltung, die ich der EU gegenüber habe, erwähnen möchte, dass jetzt ein Punkt gekommen ist, da mich die EU wirklich mal beeindrucken könnte und meine Meinung tatsächlich ändern könnte: Wenn sich in dieser schweren Krise die Länder der EU einfach mal gegenseitig unterstützen und eine gewisse Einigkeit demonstrieren, vom Willen beseelt, eine Lösung zu finden, die so vielen Flüchtlingen wie möglich hilft, die EU und die einzelnen Länder dabei trotzdem so gut wie möglich schützt - nicht nur finanziell, sondern auch kulturell.
Die Einigkeit in der EU ist doch da ziemlich klar: jeder will so wenig wie möglich...
 
Was ist die Kultur, die hier erhalten werden muss?

Wikipedia schrieb:
Kultur (von lateinisch cultura „Bearbeitung, Pflege, Ackerbau“) bezeichnet im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. Kulturleistungen sind alle formenden Umgestaltungen eines gegebenen Materials, wie in der Technik oder der bildenden Kunst, aber auch geistige Gebilde wie Sprachen, Moral, Religion, Recht, Wirtschaft und Wissenschaft.

Geistige Gebilde sind wohl im großen und ganzen gemeint. Ich denke, dass jeder Großstädter weiß was gemeint ist. Denn der gesellschaftliche Wandel in Bezug auf Religion, Moral, Sprache ist enorm. Also man fühlt sich nicht mehr zu Hause in dem Sinne, dass man den Ort, so kennen und schätzen kann, wie zu der Zeit in der man hier aufgewachsen ist.

Die Veränderungen mag man als Bereicherung empfinden (wahrscheinlich in deinem Fall) aber das es starke Veränderungen gab und noch gibt kann man glaub ich schwer leugnen.
 
Geistige Gebilde sind wohl im großen und ganzen gemeint. Ich denke, dass jeder Großstädter weiß was gemeint ist. Denn der gesellschaftliche Wandel in Bezug auf Religion, Moral, Sprache ist enorm. Also man fühlt sich nicht mehr zu Hause in dem Sinne, dass man den Ort, so kennen und schätzen kann, wie zu der Zeit in der man hier aufgewachsen ist.

Die Veränderungen mag man als Bereicherung empfinden (wahrscheinlich in deinem Fall) aber das es starke Veränderungen gab und noch gibt kann man glaub ich schwer leugnen.

Wenn man Moral im Sinne von ethischen Grundlagen für das Zusammenleben versteht, ist der Wandel denkbar klein. Und im Endeffekt ist die Moral auch der Schlüssel zum bewahren der Kultur: Gibt man die Moral auf, bleibt nicht mehr viel Übrig, was man verteidigen will. Dann gibt es kein Recht mehr, keine bildende Kunst, keine funktionierende Wirtschaft... in diesem Sinne möchte ich auch auf den Satz in meiner Signatur verweisen...

Und die Zeit kann man nicht aufhalten - sie bedeutet aber Veränderung. Man kann nichts festhalten und konservieren in einer modernen Gesellschaft. DAS versucht gerade der IS, und er wird langfristig keinen Erfolg damit haben.
 
Du darfst nicht vergessen, dass Deutschland mit Abstand das reichste Land in der EU ist, also werden HIER auch die Meisten Menschen untergebracht werden, vielleicht sogar mehr, als wir jetzt erwarten.
Dann ist es so. Aber dann ist es wenigstens gerecht. Der Zug, dass ich fordern könnte, bitte gar keinen Muselmanen hier haben zu wollen, ist ja ohnehin seit Jahrzehnten vorbei. Das Beste, was jetzt noch passieren kann, ist wenigstens eine gerechte Verteilung.

Und warum auf einmal so was schwammiges wie "Kulturerhalt", wo wie bislang bei harten wirtschaftlichen Fakten und Volksabstimmungen waren? Im übrigen eine Pflichtabstimmung, denke ich - wo es doch alle betrifft? Was ist die Kultur, die hier erhalten werden muss?
Schonwieder die Frage, was Kultur ist? Wie oft denn noch? Aber Dir zuliebe:

Kultur ist im Grunde der Sammelbegriff für alles, worüber sich ein Volk definiert. Dazu gehört Musik, Literatur, Religion, Gesetze, Sprache, Gepflogenheiten, Kleidung, Architektur, ja sogar Sprichworte und Redewendungen. Im Detail heißt das eben, dass es gewisse Dinge in jedem Kulturkreis gibt, auf die zu achen ist und wo man sich anzupassen hat. Ich weiß, dass da deutsche Primaten umgekehrt auch oft Schwierigkeiten damit haben. So wird am Big Buddha Day in Thailand schon mal ganz gerne gepöbelt, warum es einen ganzen Tag keinen Alkohol zu kaufen gibt. Etwa so, wie einige Flüchtlinge sich aufregen, hier kein Haus und Auto vorzufinden, wenn sie schon her kommen. Hat ja Merkel angeblich alles versprochen. Die blöde Kuh.

Da die Leistungsfähigkeit nicht definiert ist, ist das zumindest im Moment eine haltlose Forderung.
So haltlos ist die Forderung gar nicht. Hat ncht erst neulich ein Gericht jetzt endlich festgelegt, wie lange die Abarbeitung höchstens dauern darf? Und wieviel verträglich sind, muss eben endlich mal definiert werden. Hätte schon vor Jahren oder Jahrzehnten festgelegt werden können. Hat man nicht getan, muss dringend und als allererstes getan werden.

Die Beamten können noch so erfahren sein, wie sie Wollen. Wer er aus Niedersachsen kommt und in Bayern eingesetzt wird, muss er sich mit den dortigen Abläufen und Arbeitsmitteln vertraut machen. nicht jeder Verwaltungakt ist überall gleich, und sogar die Formulare sind manchmal unterschiedlich.
Also Moment. Es geht um 2 oder 3 Dinge erstmal nur. Erstens die Abarbeitung der Asylanträge. Wie lange wird man wohl für die Einarbeitung in ein anderes Antragsformular brauchen? Das bekomme ich jedem Zwergpinscher in einer Stunde beigebracht. Das wird doch wohl ein Beamter in ähnlicher Zeitspanne begriffen haben.
Dann geht es um die Sicherung von Flüchtlingsheimen und den geordneten Transport der Flüchtlinge. Also die Uniform können sie ja mitnehmen, also kommt da auch kein neuer Gummiknüppel und kein neues Tränengas. Und drittens geht es um das Aufspüren Illegaler Einwanderer und deren Abtransport. Für alle anderen Verwaltungstätigkeiten, wozu auch die Auswahl von Objekten zur Unterbringung zählt, sollen die weiter machen, die es bisher auch gemacht haben. Da herrscht nicht so extremer Notstand wie bei den anderen Punkten. Und wenn man gleichzeitig jetzt (obgleich viel zu spät!) damit anfängt, auszubilden, dann ist man für die nächsten Jahre auch weitestgehend gerüstet.

Der Vorschlag mit der Belohnung stammt ja von Dir, deshalb frag ich nach. Wenn ich es richtig verstehe wolltest du so andere Staaten ermutigen, MEHR Flüchtlinge als verbrieft aufzunehmen, auf Kosten des deutschen Steuerzahlers. Dementsprechend funktioniert dein System nur, wenn für "Mehraufnehmer" genügend "Wenigeraufnehmer" da sind. Wenn sich das nicht die Waage hält, kostet das!
Nein, ist nicht ganz richtig, weil Du die andere Hälfte meines Beitrags unbeachtet lässt. Jedes Land sollte so viel aufnehmen, wie es verbrieft aufnehmen kann. Wer anderen Ländern die Last abnimmt (also so viel mehr aufnimmt, wie ein anderes Land sich weigert), soll auch entsprechend diesen Anteil der fnanziellen Zuwendung bekommen, das sonst das Land bekäme. Wenn alle Länder bis zu ihrem Limit aufnehmen und ein Land will mehr, dann bekommt es natürlich nichts extra, weil es sein "Privatvergnügen" ist.

Wie man es dreht und wendet: es wird teuer für uns. Entweder, die EU zahlt, also mehr Beiträge nach Brüssel, oder wir zahlen selber, egal, ob wir in der EU bleiben oder nicht. Im Austrittsfall schicken uns die Nachbarn entweder reichlich unregistrierte an oder über die Grenze, oder wir brauchen eine Verdammt hohen Zaun, der instand gehalten und bewacht werden muss, und ich glaube nicht, dass es bei 1,5 Promille des BIP bleibt, die die DDR über den Daumen für ihre Mauer jedes Jahr abgedrückt hat - der Zaun wäre ungefähr 8-10 mal so lang! Von den diplomatischen und wirtschaftlichen Folgen (Exportnation!!!) mal ganz zu schweigen.
Mal davon abgesehen, dass sich andere Länder offensichtlich nicht mal halb so viel Gedanken darum machen, was wohl die Welt über sie denkt: Ich selbst bin gar nicht so "rechts", dass ich hier gar keinen aufnehmen würde. Nur soll es mit Vernunft, Voraussicht und in Einklang mit dem Volk passieren. Ohne das Volk wird es nicht gehen. Oder will man für die Flüchtlinge irgendwann das eigene Volk nieder knüppeln?

Das bedeutet also, dass es ein ausgewogenes Verhältnis aus Einheimischen und Fremdländern geben muss. Mit ein wenig Sensibilität für dieses Thema kann man doch heute schon ziemlich aussagende Studien in deutschen Großstädten erstellen, ab wann das Verhältnis kippt und eine Region vor die Hunde geht. Also ich würde ja Berlin vorschlagen, aber in Hamburg, München oder vor allem in FFM kann man es doch eindrucksvoll sehen - selbst wenn man kein "Fachmann" ist. Da hat man doch schon einen guten Anhaltspunkt.

Die Einigkeit in der EU ist doch da ziemlich klar: jeder will so wenig wie möglich...
Kann ich ja auch sehr gut verstehen und den Wunsch selbst kann man ja niemandem verübeln. Aber eine Nullrunde wird niemand fahren, auch das muss klar sein. Wer aber die Freunde sind, sieht man ja nicht, wenn es allen gut geht, sondern in der Not. Und diese Katastrophe ist höchste Not für Europa. Jetzt wird man sehen, ob und wie man sich gegenseitig unterstützt.

Und ja, wenn die EU bei der ersten wirklichen Bewährungsprobe scheitert, dann ist es so. Dann bauen wir eben wieder Grenzanlagen, nehmen die lange vermisste Mark wieder ins Portemonnaie und sehen zu, wie wir mit dem Arsch an die Wand kommen, wie es Deutschland schon immer machen musste. Wir werden sicherlich nicht die größten Verlierer aus einem Zusammenbruch der EU sein. Und ich bin mir sicher, dass viele abgewanderten Konzerne reumütig zurück gekrochen kommen werden. Aber das ist ein anderes Thema, darüber müssen wir ja im Augenblick noch nicht sprechen. Im Augenblick suchen wir noch eine gesamteuropäische Lösung.
 
Wenn man Moral im Sinne von ethischen Grundlagen für das Zusammenleben versteht, ist der Wandel denkbar klein. Und im Endeffekt ist die Moral auch der Schlüssel zum bewahren der Kultur: Gibt man die Moral auf, bleibt nicht mehr viel Übrig, was man verteidigen will. Dann gibt es kein Recht mehr, keine bildende Kunst, keine funktionierende Wirtschaft... in diesem Sinne möchte ich auch auf den Satz in meiner Signatur verweisen...

Aber wieso sollte man Moral aufgeben, wenn man gegen einen Kulturwandel ist? Kann ich keine Patenschaft für ein SOS-Dorf eingehen, kann ich nicht nett zu meinen Mitmenschen sein (auch zu Asylanten), wenn ich generell gegen Multi-Kulti bin? Du setzt Hass gegen Menschen immer gleich mit dem Erhalt einer Gesellschaft. Aber man muss andere nicht Hassen um Patriot zu sein. Dass ist ein Irrglaube, der verbreitet wird.

Und die Zeit kann man nicht aufhalten - sie bedeutet aber Veränderung. Man kann nichts festhalten und konservieren in einer modernen Gesellschaft. DAS versucht gerade der IS, und er wird langfristig keinen Erfolg damit haben.

Das man Zeit nicht aufhalten kann bedeutet nicht, dass man sie resignierend an sich vorbei ziehen lassen muss. Der Verlauf der Geschichte ist steuerbar durch Entscheidungen und Handlungen. Dinge die gut sind können konserviert werden und Dinge, die zu verbessern sind sollte man verbessern. Schaut man sich die letzten 30 - 40 Jahre an, dann wurden aber Dinge, die gut waren verdrängt und neue Probleme hinzugewonnen.
 
Der Zug, dass ich fordern könnte, bitte gar keinen Muselmanen hier haben zu wollen, ist ja ohnehin seit Jahrzehnten vorbei. Das Beste, was jetzt noch passieren kann, ist wenigstens eine gerechte Verteilung.
Tut mir furchtbar leid für Dich, Für eine gerechte Verteilung bin ich auch, sowohl innerhalb der EU als auch innerhalb Deutschlands, also dürften wir uns einig sein, dass das Anzünden von Flüchtlingsunterkünften GRUNDSÄTZLICH kontraproduktiv ist...

Kultur ist im Grunde der Sammelbegriff für alles, worüber sich ein Volk definiert. Dazu gehört Musik, Literatur, Religion, Gesetze, Sprache, Gepflogenheiten, Kleidung, Architektur, ja sogar Sprichworte und Redewendungen.
Also, Kunst unterliegt ständigem Wandel, Kleidung auch. Bei Religion, Gesetzen und Verhaltensregeln, oder "Moral", als Sammelbegriff, sieht das anders aus, aber wie will man die verteidigen, wenn man sie selber missachtet?
Im Detail heißt das eben, dass es gewisse Dinge in jedem Kulturkreis gibt, auf die zu achen ist und wo man sich anzupassen hat. Ich weiß, dass da deutsche Primaten umgekehrt auch oft Schwierigkeiten damit haben. So wird am Big Buddha Day in Thailand schon mal ganz gerne gepöbelt, warum es einen ganzen Tag keinen Alkohol zu kaufen gibt. Etwa so, wie einige Flüchtlinge sich aufregen, hier kein Haus und Auto vorzufinden, wenn sie schon her kommen. Hat ja Merkel angeblich alles versprochen. Die blöde Kuh.
Ich bezweifele, dass sie das tun, und das Merkel so etwas gesagt hat, aber geschenkt. Und da oft der "christlich-jüdische" Grundsatz unserer Kultur kolportiert wird: Was ist mit Nächstenliebe, Fürsorge für die armen, Vergebung, Friedensliebe und Toleranz? Sind das nicht auf "Dinge, auf die man achten sollte"? Und die man vor allem VORLEBEN, nicht EINFORDERN muss?

So haltlos ist die Forderung gar nicht. Hat ncht erst neulich ein Gericht jetzt endlich festgelegt, wie lange die Abarbeitung höchstens dauern darf? Und wieviel verträglich sind, muss eben endlich mal definiert werden. Hätte schon vor Jahren oder Jahrzehnten festgelegt werden können. Hat man nicht getan, muss dringend und als allererstes getan werden.
Moment: Die Tatsache, der unsere Verwaltung jetzt nicht funktioniert, ist über Jahre hinweg aktiv herbeigeführt worden. Will sagen: wenn man den Verwaltungsapparat auf null setzt, heißt das nicht, das keine flüchtlinge aufgenommen werden müssten, weil keiner die Anträge mehr bearbeiten kann.
Also Moment. Es geht um 2 oder 3 Dinge erstmal nur. Erstens die Abarbeitung der Asylanträge. Wie lange wird man wohl für die Einarbeitung in ein anderes Antragsformular brauchen? Das bekomme ich jedem Zwergpinscher in einer Stunde beigebracht. Das wird doch wohl ein Beamter in ähnlicher Zeitspanne begriffen haben.
Ich glaub, die Sachbearbeitzer sind über jede Hilfe dankbar! Schick deinern Zwergpinscher doch morgen mal los!
Dann geht es um die Sicherung von Flüchtlingsheimen und den geordneten Transport der Flüchtlinge. Also die Uniform können sie ja mitnehmen, also kommt da auch kein neuer Gummiknüppel und kein neues Tränengas. Und drittens geht es um das Aufspüren Illegaler Einwanderer und deren Abtransport. Für alle anderen Verwaltungstätigkeiten, wozu auch die Auswahl von Objekten zur Unterbringung zählt, sollen die weiter machen, die es bisher auch gemacht haben. Da herrscht nicht so extremer Notstand wie bei den anderen Punkten. Und wenn man gleichzeitig jetzt (obgleich viel zu spät!) damit anfängt, auszubilden, dann ist man für die nächsten Jahre auch weitestgehend gerüstet.
Sicherung ist zumeist privatisiert, was ja auch schon zu Dingen führt, die ich nicht als Teil deutscher Kultur verstanden haben will

Nein, ist nicht ganz richtig, weil Du die andere Hälfte meines Beitrags unbeachtet lässt. Jedes Land sollte so viel aufnehmen, wie es verbrieft aufnehmen kann. Wer anderen Ländern die Last abnimmt (also so viel mehr aufnimmt, wie ein anderes Land sich weigert), soll auch entsprechend diesen Anteil der fnanziellen Zuwendung bekommen, das sonst das Land bekäme. Wenn alle Länder bis zu ihrem Limit aufnehmen und ein Land will mehr, dann bekommt es natürlich nichts extra, weil es sein "Privatvergnügen" ist.
Dann hast du das unklar ausgedrückt.

Mal davon abgesehen, dass sich andere Länder offensichtlich nicht mal halb so viel Gedanken darum machen, was wohl die Welt über sie denkt: Ich selbst bin gar nicht so "rechts", dass ich hier gar keinen aufnehmen würde. Nur soll es mit Vernunft, Voraussicht und in Einklang mit dem Volk passieren. Ohne das Volk wird es nicht gehen. Oder will man für die Flüchtlinge irgendwann das eigene Volk nieder knüppeln?
Es geht nicht um links oder rechts. Nur darum, dass die UN auch gerne mal Embargos gegen Länder verhängt, die gegen die Menschenrechtscharta verstoßen...

Das bedeutet also, dass es ein ausgewogenes Verhältnis aus Einheimischen und Fremdländern geben muss. Mit ein wenig Sensibilität für dieses Thema kann man doch heute schon ziemlich aussagende Studien in deutschen Großstädten erstellen, ab wann das Verhältnis kippt und eine Region vor die Hunde geht. Also ich würde ja Berlin vorschlagen, aber in Hamburg, München oder vor allem in FFM kann man es doch eindrucksvoll sehen - selbst wenn man kein "Fachmann" ist. Da hat man doch schon einen guten Anhaltspunkt.
Im großen und ganzen funktioniert Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet ganz gut - und grundsätzlich würde ich die gentrifizierung als größeres Problem ansehen als die Migranten. Natürlich gibt es auch hier sozial schwache Viertel und haufenweise Probleme, es ist nicht Friede, Freude, Eierkuchen.
Mein Problem ist, dass es höchstwahrscheinlich bei 80 Mio. Deutschen 80 Mio. Definitionen gibt, wer als Einheimischer gilt und wer nicht.

Aber wieso sollte man Moral aufgeben, wenn man gegen einen Kulturwandel ist? Kann ich keine Patenschaft für ein SOS-Dorf eingehen, kann ich nicht nett zu meinen Mitmenschen sein (auch zu Asylanten), wenn ich generell gegen Multi-Kulti bin? Du setzt Hass gegen Menschen immer gleich mit dem Erhalt einer Gesellschaft. Aber man muss andere nicht Hassen um Patriot zu sein. Dass ist ein Irrglaube, der verbreitet wird.
Die frage ist, was ein Patriot bereit ist zu tun, um sein Land zu verteidigen. Auch ein Patriot sollte sich dem kategorischen Imperativ unterwerfen. Grundlage ist, dass man die selben Grundsätze für alle gleich anwenden muss, sonst ist man unglaubwürdig.
 
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Tut mir furchtbar leid für Dich, Für eine gerechte Verteilung bin ich auch, sowohl innerhalb der EU als auch innerhalb Deutschlands, also dürften wir uns einig sein, dass das Anzünden von Flüchtlingsunterkünften GRUNDSÄTZLICH kontraproduktiv ist...
Wie kommste denn jetzt bitte auf dieses Thema? 8O8O8O Aber ja, können wir uns einig sein.

Also, Kunst unterliegt ständigem Wandel, Kleidung auch. Bei Religion, Gesetzen und Verhaltensregeln, oder "Moral", als Sammelbegriff, sieht das anders aus, aber wie will man die verteidigen, wenn man sie selber missachtet?
Ja, nun wie schon mehrfach gesagt: GEWOLLTE Veränderung, weil das Volk etwas irre toll findet oder VERORDNETE und damit ERZWUNGENE Veränderung, weil ein irgendein sozialromantischer Politiker das will. Das sind zwei völlig und grundverschiedene Dinge.

Und da oft der "christlich-jüdische" Grundsatz unserer Kultur kolportiert wird: Was ist mit Nächstenliebe, Fürsorge für die armen, Vergebung, Friedensliebe und Toleranz? Sind das nicht auf "Dinge, auf die man achten sollte"? Und die man vor allem VORLEBEN, nicht EINFORDERN muss?
Mir brauchste damit nicht kommen, ich bin kein Christ. Auch kein Jude oder Moslem. Was aber nicht heißt, dass man als Agnostiker sich nicht das Beste aus den jeweiligen Religionen heraus picken darf. So, dann schauen wir mal. Also Toleranz gipfelt in Parallelgesellschaft (wie in einer Antwort an Baffi schon ausführlich erklärt). Aber ja, kann man von mir erwarten und jederzeit gelebt. Fürsorge für die Armen - dafür haben wir ja Hartz IV. Dafür ist also gesorgt. Vergebung - mir hat bislang kein Flüchtling ein Leid zugefügt, es gibt nichts zu vergeben. Merkel kann ich vergeben, wenn sie sofot aufhört, mich zu regieren. Frieden ist geil. Könnten sich die Leute in Syrien, Afghanistan, USA; ... mal überlegen. Und nun?

Moment: Die Tatsache, der unsere Verwaltung jetzt nicht funktioniert, ist über Jahre hinweg aktiv herbeigeführt worden. Will sagen: wenn man den Verwaltungsapparat auf null setzt, heißt das nicht, das keine flüchtlinge aufgenommen werden müssten, weil keiner die Anträge mehr bearbeiten kann.
Absolut richtig. Die Flüchtlinge können nichts dafür, dass meine beschissene Regierung (und die davor) immer mehr abgebaut hat. Das ist ein Problem, das wir auch ganz schnell lösen müssen.

Dass wir nicht genug Wohnraum haben, ist aber auch nicht unsere Schuld, denn wir konnten nicht unbedingt damit rechnen, dass jetzt die halbe Welt "zu Besuch" kommen will. Aber Schuld hin oder her, wir können es derzeit nicht leisten. Punkt. Wir können gerne sofort anfangen (aus-) zu bauen, dann können wir monatliche Kontingente frei geben für anerkannte Asylanten. Bis dahin können wir die Auffanglager voll laufen lassen und der Rest muss halt weiter marschieren. Wahlweise auch zurück oder bis nächsten Monat sitzen bleiben, mir völlig egal. Was nicht geht, geht nicht. Und wem die Unterkunft in den Auffanglagern nicht luxuriös genug ist, kann gern seinen Schlepper verklagen, aber hier die Schauze aufreißen und fordern (womöglich sogar gerichtlich) ist unter aller Sau. Wenn die ihren Kopp auf machen, dann höchstens um "Danke" zu sagen, das war's dann auch schon.

Sicherung ist zumeist privatisiert, was ja auch schon zu Dingen führt, die ich nicht als Teil deutscher Kultur verstanden haben will
Ach komm. Wenn ich jetzt auf diversen Plattformen lese, was in den Unterkünften tagtäglich los ist (Körperverletzung bis hin zu Todesfolge, Vergwaltigungen an Frauen und Kindern, Sachbeschädigungen en masse, ...), dann bin ich schon der Ansicht, dass man eben hart durch greifen muss in der Hoffnung, dass sie das besser verstehen als Nächstenliebe, Unterkunft, Versorgung und Verpflegung, was sie ja bislang erhalten. Und da ich bislang noch immer nicht weiß, was da voraus gegangen ist, sondern nur die Berichte kennen, worin es gipfelte, ist es schwer, die Leute da zu verurteilen.

Aber ungeachtet dessen wird auch nicht jeder Wachschutz so drauf sein. Auch wird nicht jeder Wachmann ein Kinderschänder sein, auch wenn es nun gerade der Entführer des Kindes Mohammed war. Also wird man wohl noch ein paar Leute finden, die liebend gerne in Arbeit kommen möchten und notfalls eben auch in solchen Brennpunkten ihren Dienst verrichten wollen. Hoffe ich zumindest, denn Polizei haben wir ja derzeit nicht genug.

Es geht nicht um links oder rechts. Nur darum, dass die UN auch gerne mal Embargos gegen Länder verhängt, die gegen die Menschenrechtscharta verstoßen...
Ja, nun sollte das aber keine Gefahr sein, so lange wir so viel aufnehmen, wie wir können. Mehr kann auch die UN nicht von uns verlangen. Schon erstmal gar nicht, so lange der Hauptverursacher (USA) gerade mal 10.000 aufnimmt (die Trump auch gleich wieder raus schmeißen will) und denen nicht mal mit Sanktionen gedroht wird. Also immer mal die Relation wahren.

Mein Problem ist, dass es höchstwahrscheinlich bei 80 Mio. Deutschen 80 Mio. Definitionen gibt, wer als Einheimischer gilt und wer nicht.
Mag sein. Aber dann muss es eben notfalls neu definiert werden. Wobei ich dafür gar keinen Anlass sehe. Es gibt ja eine Definition. Und nach der wird sogar ganz offiziell nach Deutscher und Deutscher NDH (nicht-deutscher Herkunft) unterschieden. Daneben auch Migrant, Asylant und Ausländer. Das ist ja eine bewährte Basis und wir brauchen uns gar nichts neues auszudenken.
 
Für Dich ist, die letzten Jahre ca. 2 Millionen, schon die halbe Welt? Wie häufig wollen wir noch durchkauen das gerade einmal 5% der auf der ganzen Welt Flüchtenden überhaupt nach Europa kommen, noch weniger nach D. Aber wie gesagt, heute wird Dir wieder das erzählt. Bleibt für paar Tage in Deinem Kopf und dann heisst es wieder alle, die Hälfte oder ähnlich kommen nach Deutschland.:ugly: Warum haben es manche Personen so arg schwer mit Zahlen und Statistik?
 
Ich glaub, die Sachbearbeitzer sind über jede Hilfe dankbar! Schick deinern Zwergpinscher doch morgen mal los!
Dann müssen entsprechende Stellen geschaffen werden, die zur Entlastung beitragen.
Da müssen ja nicht gleich ganze Aufgabengebiete per 10-Jahres-Vertrag an gescheiterte Türsteher outgesourct werden, aber man kann schon auf die Idee kommen so ein Formular von einem Studenten entziffern und eintippen zu lassen, statt von einem hochbezahlten Beamten, der sich in der Zwischenzeit um wichtigeres kümmern könnte. Das darf im Krisenmodus keine Frage des Budgets sein. Ich kann mir vorstellen, dass es innerhalb der Institutionen und Organisationen genug zu tun gibt, wofür man kein Verwaltungsfachwirt sein muss.
Und wenn wir tatsächlich nicht genügend Busfahrer, Polizisten, technische Hilfskräfte, Sanitäter, Fahrzeuge, Zelte, Container, Heizstrahler etc. haben, muss man eben internationale Hilfe anfordern.
 
Die frage ist, was ein Patriot bereit ist zu tun, um sein Land zu verteidigen. Auch ein Patriot sollte sich dem kategorischen Imperativ unterwerfen. Grundlage ist, dass man die selben Grundsätze für alle gleich anwenden muss, sonst ist man unglaubwürdig.

Was soll er denn schon bereit sein zu tun? Gesetze verabschieden und dafür sorgen, dass diese auch von der Politik eingehalten werden und diese sich nicht verselbständigt.
 
Ich habe irgendwie das Gefühl, dass die Flüchtlingskrise in den Medien etwas zu überdramatisiert wird um von irgendwas anderem großem abzulenken :think:

Soll nicht heißen, dass diese Krise weniger wichtig ist, aber irgendwie kommt dieses Thema aus dem "Nichts", obwohl in den letzten Jahren schon immer Flüchtlinge kamen. Jetzt nur halt etwas mehr.
 
Ups. Kum ist man einen Sonntag nicht da, schon wird es schwer noch mitzuhalten. 8O Ich antworte daher mal auf den Post, in dem ich direkt angesprochen werde und lese danach erst den Rest...

Da ich davon ausgehe, dass es bis jetzt nur eine Hand voll Leute sind, müsste das Problem jetzt noch in den Griff zu bekommen sein, wenn man sie identifizieren und dann dingfest machen könnte. Ob da auch auf die Zukunft zutrifft, weiß ich nicht. [...]

Du meinst, alle Brandstiftungen der letzten Wochen wurden von "reisenden" Tätern begangen? Oder irgendwie "gesteuert"? :think: Theoretisch denkbar. Ebensogut würden aber auch Nachahmungstäter passen, die sich Mut angetrunken haben "um in einer Heldentat ihr Umfeld vor dem Zuzug zu bewahren"...

Es ist wirklich schön, dass Du Steuererhöhungen nicht ablehnst. Das beruhigt mich persönlich aber in keiner Weise. Denn ich lehne sie ab und bin auch deswegen beunruhigt. Und ich bin das Melkkuh spielen auch langsam leid. [...]

Heißt das, wenn Du nicht zu Kasse gebeten wirst (würdest), würde Dich das ganze Thema weniger aufregen? Dann sollten wir vielleicht noch mal über alternative Staatsfinanzierungen reden... :mrgreen:

[...] Das müsste man eben evaluieren. Wenn es keine bessere Lösung gibt, dann ja. Vo mir aus auch Minenfelder, Wachhunde, Schießbefehl. Aber vielleicht gibt es ja in Kooperation mit Europa noch bessere Möglichkeiten für alle Seiten. Nur müssen dazu erstmal die Rahmenbedingungen geklärt sein. Und davon rede ich ja die ganze Zeit. [...]

Ich will keine neue deutsche Grenze. Weder mit noch ohne Gewalt. Nicht zuletzt deshalb, weil das ja auch nicht funktioniert (USA/Mexico). Ich bin auch der festen Überzeugung, dass es für Gewalt an der Grenze keine Mehrheit in Deutschland gibt, auch nicht in einer Volksabstimmung.

Und an Alternativen scheint Frau Merkel doch zu arbeiten. Genau das ist auch ihre Aufgabe und nicht etwa die Organisation vor Ort, wie manche behaupten. Dass das aber etwas dauert und bestimmt nicht einfach wird, wenn Deutschland ausnahmsweise mal als Bittsteller an Europas Türen klopft, kann ich mir gut vorstellen. Da riecht man ja schon förmlich die Gegenleistungsforderungen.

Und wie gesagt, ohne Alternativen machen Obergrenzen aus meiner Sicht auch keinen Sinn.

  • Volksabstimmungen durchführen zur Aufnahmebereitschaft allgemein und Maximalgrenze etc
  • Keine neuen hirnlosen Blanko-Einladungen in die Welt verschicken und außerdem muss Frau Doktor öffentlich in den Medien ihre Einladung zurück ziehen und stattdessen eindeutig ein Maximum benennen, denen Zuflucht gewährt wird, verbunden mit der eindeutig formulierten Aussage, dass jeder weiteren Person der Zutritt verweigert wird.
  • Prüfung, welche Beamte wo abgezogen und kurzfristig wo eingesetzt werden können. Dazu eine Ausbildungsoffensive starten
  • Position als größter Nettozahler der EU nutzen und die Nachbarstaaten unter Druck setzen. Wer weniger Flüchtlinge aufnimmt, als er könnte, erhält weniger Geld von der EU (also Deutschland). Wer mehr aufnimmt, bekommt mehr Zuwendungen
  • Staaten, die die Grenzen der EU sichern sollen, unterstützen. Finanziell und wenn möglich auch personell, die Grenzen der EU zu sichern und Registrierungen vorzunehmen
  • Dublin III-Abkommen sofort aussetzen. Ein Flüchtling wird dem Land zugewiesen, das freie Kontingente hat und nicht, wo er durch Zufall als erstes registriert wurde
Sowas könnte (auch in anderer Reihenfolge) passieren. Vielleicht noch ein zusätzlicher Punkt einer militärischen Intervention der UN. Vielleicht in höchster Not auch die Krisenländer Syrien, Afghanistan und Irak erstmal unter internationale Verwaltung stellen bis sich eine bessere Möglichkeit ergibt. Einfach nur, um erstmal Ruhe und eine kurze VErschnaufpause zu bekommen.

zu 1: Für bundesweite Volksabstimmungen gab es bislang nie Mehrheiten. Wie kommst Du darauf, in einer so brenzligen Situation würde man seine Meinung ändern?

zu 2: Ich halte die Aussagen von Frau Merkel nicht für Blanko-Einladungen und stimme Dir im Übrigen auch nicht zu (siehe oben).

zu 3: Das würde ich sofort unterschreiben, zumindest, um den ersten Schwung mal zu ordnen und wieder Ruhe in die Verfahren zu bringen.

zu 4: Auch damit könnte ich mich anfreunden, sofern das nicht schon im Hintergrund geschieht.

zu 5. und 6.: Grenzen sichern im obigen Umfang nein. Aber die übrigen Punkte erscheinen mir vernünftig.
Allerdings wird auch das nicht in den nächsten zwei Wochen fertig sein. ;)

Die internationale Intervention unter dem Dach der UN. Wie schön, wenn das auch nur halbwegs realistisch wäre. Aber auch an einer Lösung der Fluchtursachen muss weiter mit allen möglichen Mitteln gearbeitet werden. :yes:
 
Was soll er denn schon bereit sein zu tun? Gesetze verabschieden und dafür sorgen, dass diese auch von der Politik eingehalten werden und diese sich nicht verselbständigt.
Moral fängt nicht erst an den Parlamentstüren an. Und die wenigsten tatsächlichen und vermeintlichen Patrioten werden jemals das Vergnügen/die Last haben, (hoffentlich demokratische und rechtsstaatsliche) Gesetze zu verabschieden oder gar zu gestalten.

Trotzdem: wer eine "deutsche", "christlich-abendländische" oder gar "christlich-jüdische" Kultur verteidigen will, muss sich der dazugehörigen Moral auf unterordnen, ansonsten Lügt er sich selbst was vor und nimmt seine Kultur selber nicht ernst, kann also auch kein Patriot sein! "Respekt vor dem Land" steht in deiner Signatur - DAS gehört auch dazu!