Wie wär's denn mal mit 10-Jahres Charts (so lange gibbet den € nämlich)? Und in ner Größe, die man auch lesen kann.

25 % Wertzuwachs des € vs. $ in 10 Jahren

ca. 30 % Wertzuwachs des € vs. GBP in 10 Jahren mit dem Spitzenwert zu Beginn der Immobilienkrise

ca. 20 % Wertverlust des € vs. Yen nachdem der Wertzuwachs bis zur Immobilienkrise schon mal ca. 30 % betragen hatte. Da war die japanische Wirtschaft offensichtlich wesentich besser auf die Krise vorbereitet als die europäische.

6 Jahre lang Anstieg des € vs. CHF, dann Umkehr bis vor gut 1 Jahr die Schweizer Nationalbank die Reißleine ziehen musste und eine Untergrenze für den Umtauschkurs festlegte, damit der (zu) starke Franken nicht die heimische Wirtschaft kaputt macht. Seitdem auch wieder Anstieg und jetzt gleichbleibendes Level

Währungsschwankungen sind etwas völlig normales, sie sind aber für Unternehmen, die ex- oder importieren Bestandteil ihrer Kalkulationen. Der € erleichtert einfach die Kalkulation bei Geschäften innerhalb des €-Raums.

Für den Verbraucher ergeben sich die Vorteile in der Vergleichbarkeit von Preisen in unterschiedichen Ländern und im Wegfall der - früher horrenden - Umtauschgebühren. Wer im letzten Jahrtausend mit 100 DM aus Deutschland weggefahren ist, der hat ohne einen einzigen Pfennig für Waren etc. ausgegeben zu haben, bei einer Reise durch die jetzigen €-Länder 4/5 seines Geldes an Umtauschgebühren bei den jeweiligen Wechselstuben/Banken gelassen, wenn er nur in die jeweilige Landeswährung getauscht hat. Ohne irgendwas gekauft zu haben, ist er also mit nur 20 DM heim gekommen. Ja, DAS war "die gute alte Zeit" :ugly:
 
ca. 20 % Wertverlust des € vs. Yen nachdem der Wertzuwachs bis zur Immobilienkrise schon mal ca. 30 % betragen hatte. Da war die japanische Wirtschaft offensichtlich wesentich besser auf die Krise vorbereitet als die europäische.
Die Japaner hatten ihre Krise schon Ende der 1980er. Genaugenommen sogar exakt die Krise, die die Welt 2008/2009 erwischt hat und die jetzt im Euroraum explodiert. Bubble Economy und deren Folgen kannten die also schon. Damals ist der japanische Index, der Nikkei, quasi implodiert, die Immobilienpreise gingen runter und die Notenbank hat das erste Mal die Nullgrenze bei den Leitzinsen erreicht. Auch dort gab es schon für Sparer negative Zinsen.

Deshalb auch der konträre Verlauf des Euro zum Yen, der Yen hatte seine Abwertung schon hinter sich.

Also alles bekannt, man hätte was lernen können. Nur verhindern hätte man es nicht können.

Marty
 
Die Japaner hatten ihre Krise schon Ende der 1980er. Genaugenommen sogar exakt die Krise, die die Welt 2008/2009 erwischt hat und die jetzt im Euroraum explodiert.
In den USA waren es "nur ein paar" faule Hypotheken, in Europa sind es Staatsanleihen, also der Kern der Währung. Es sind letzlich die Staaten, die für den Euro garantieren.
Japanische Staatsanleihen haben so weit ich weiß keine Probleme.
 
Wie wär's denn mal mit 10-Jahres Charts (so lange gibbet den € nämlich)? Und in ner Größe, die man auch lesen kann.

25 % Wertzuwachs des € vs. $ in 10 Jahren

ca. 30 % Wertzuwachs des € vs. GBP in 10 Jahren mit dem Spitzenwert zu Beginn der Immobilienkrise

ca. 20 % Wertverlust des € vs. Yen nachdem der Wertzuwachs bis zur Immobilienkrise schon mal ca. 30 % betragen hatte. Da war die japanische Wirtschaft offensichtlich wesentich besser auf die Krise vorbereitet als die europäische.

6 Jahre lang Anstieg des € vs. CHF, dann Umkehr bis vor gut 1 Jahr die Schweizer Nationalbank die Reißleine ziehen musste und eine Untergrenze für den Umtauschkurs festlegte, damit der (zu) starke Franken nicht die heimische Wirtschaft kaputt macht. Seitdem auch wieder Anstieg und jetzt gleichbleibendes Level

Währungsschwankungen sind etwas völlig normales, sie sind aber für Unternehmen, die ex- oder importieren Bestandteil ihrer Kalkulationen. Der € erleichtert einfach die Kalkulation bei Geschäften innerhalb des €-Raums.

Für den Verbraucher ergeben sich die Vorteile in der Vergleichbarkeit von Preisen in unterschiedichen Ländern und im Wegfall der - früher horrenden - Umtauschgebühren. Wer im letzten Jahrtausend mit 100 DM aus Deutschland weggefahren ist, der hat ohne einen einzigen Pfennig für Waren etc. ausgegeben zu haben, bei einer Reise durch die jetzigen €-Länder 4/5 seines Geldes an Umtauschgebühren bei den jeweiligen Wechselstuben/Banken gelassen, wenn er nur in die jeweilige Landeswährung getauscht hat. Ohne irgendwas gekauft zu haben, ist er also mit nur 20 DM heim gekommen. Ja, DAS war "die gute alte Zeit" :ugly:

...na ganz so ist ja nicht....:mrgreen:

der vorgänger des € war der ECU und der hat schon bei den buchgeldnotierungen 30 % der SZR (sonderziehungsrechte) verloren. abgewertet....:evil:

die SZR gelten als ersatz für die golddeckung, besteht aber ebenso nur aus bedrucktem papier, oder auch nur virituel, auch eine "gutdünken-währung" ohne substanz.:evil:

ber der einführung des € hat die DM gegenüber dem us $ um weitere 25 % abgewertet.:roll: es ist eigentlich eine ganz einfache und leichte errechnung des umtauschkurses:LOL:, zunächst DM zu € - Amtlicher kurs war 1 € zu 1,95583 DM....daraus errechnet sich eine inflation, seit ausgabe der DM 1948 von 95,583 % :(teilt man diese inflationsbewertung durch die jährliche inflation, also etwa 50 jahre dann erhält man die jährliche durchschnitts-inflation die bei etwa 1,91 % lag, somit hat die DM etwa die hälfte der kaufkraft verloren.:evil: das ergibt dann den wechselkurs...das BRD-statistikamt gibt die jährliche inflationsrate bekannt, oder auch eurostat.
der us $ stand zum € anfang bei 2,6236 DM = ~ 1,31 €.:roll: und HEUTE o,80 €-ct zu 1,--... us $/ bzw. 1,30 us$ = 1,--€

was die umtauschgebühren angeht so war das abgeld oder aufgeld zwischen 2 und 3%. 8)geld/brief-(ankauf bzw. verkaufs-)kursspanne beim bargeldtausch in einer bank oder wechselstube ist die spanne etwas höher. zwischen 4 AK und 6 % VK. in anderen ländern sind die spannen etwas höher oder auch niedriger. nun tauscht ein europa-bummler ja nicht permanent den 100er um, sondern sicher nur wenn er die devisen tatsächlich gebraucht hat. es gab schliesslich auch noch die EC-checks;) die zu den briefkursen abgerechnet werden, wie alle nicht bargeld-abgewickelten geschäfte.:-? die dann in der landeswährung bar ausbezahlt wurden. die gebühren dafür waren extrem niedrig bzw waren gebührenfrei, so wie heute das plastic-geld.:D

was die erleichterungen angeht, sind diese überwiegend unternehmen zugute gekommen. dem einfachen bürger brachte es nur den vorteil im urlaub, aber wie oft wird urlaub gemacht, in der fremde ~1x im jahr.:mrgreen::mrgreen::mrgreen::D8):mrgreen:
 
Zuletzt bearbeitet:
In den USA waren es "nur ein paar" faule Hypotheken, in Europa sind es Staatsanleihen, also der Kern der Währung. Es sind letzlich die Staaten, die für den Euro garantieren.
Japanische Staatsanleihen haben so weit ich weiß keine Probleme.

Japan hat genauso wie die USA und Europa ein Schuldenproblem. Und zwar ein Staatliches. Die USA verschulden sich jedes Jahr auf einem Level, was nicht mehr lange gutgeht. Die Japaner haben gerade auch ein Problem mit neuen Anleihen, aber eher ein Politisches als ein monetäres.

Am Ende treffen sich alle bei ihren eigenen Banken wieder und stellen fest: Da sitzt die Ursache!

Marty
 
nein...es waren nicht die travellers-checks....8)

EC-checks wurden von den einezelnen banken ausgegeben, mit einer "garantie" den check bis zu 300DM im in- und ausland einzulösen. an dem verfahren, von den deutschen innitialisiert, schlossen sich fast alle -westeuropäischen ewg/EG-länder" an-(übrigens mit diesen checks konnte man im "interschop-transit" auch in der ddr einkaufen) die deutschen sind ja als einzige ungekrönt die wirklichen "reiseweltmeister" gewesen...und zum teil auch noch heute. keine nation, und darauf könnt ihr wirklich stolz sein, reist mehr rum wie die deutsche, trug und trägt den grössten beitrag zur völkerverständigung bei. auch wenn so mancher durch seine "germanen-mentalität" machmal auch aneckt. beim fussball oder sportlichen ereignissen. aber aneckungsweitmeister seit ihr nicht. die meisten bürger im ausländerreichen europa mögen deutsche, auch wenn es z.zt. hier und da ausfälle gegen die d's gibt, aber das ebbt wieder ab.

also diese EC- checks dürften nun erklärt sein. travellers-checks sind damit nicht gemeint. diese gibt es schon etwa seit *150* jahren (wirklich geschätzt) englische erfindung, durch das kolonialreich england.
grösster anbieter unter vll. noch drei anbietern ist AMEXCO -american expres- dürfte jeden geläufig sein. die geben noch diese reisechecks aus.
der unterschied zwischen ec und tavellers's checks, sind gebühren/sicherheit einlösbarkeit. amexco wird in allen ländern akzeptiert einschl. der "feinde americas":mrgreen:
 
Wieso ist hier tote Hose ?? Alle schon aufgegeben mit dem tollen EU Projekt keine Angst die fangen bald an Ihr Projekt zu bewerben. Muss man das eigentlich wenn es gut ist ??
 
Amazon macht munter Werbung, auch wenn die Umsätze jedes Jahr wieder explodieren. Also halt mal den Ball flach, du "Experte". Du kannst doch nur nicht ertragen, Unrecht zu haben mit deinen Unkenrufen, die seit x Jahren ungehört verhallen.
 
Amazon macht munter Werbung, auch wenn die Umsätze jedes Jahr wieder explodieren. Also halt mal den Ball flach, du "Experte". Du kannst doch nur nicht ertragen, Unrecht zu haben mit deinen Unkenrufen, die seit x Jahren ungehört verhallen.

Tja, ein hoher Umsatz ist halt nicht alles.

Der höchste Umsatz auf der Welt bringt dir gar nix, wenn du keinen Gewinn dadurch hast...
 
*G*
Jedes Unternehmen strebt nach dem maximalen Gewinn und nicht nach dem maximalen Umsatz.

Einfaches Beispiel:
Du kannst wählen zwischen 100 MRD € Umsatz oder
50 MRD € Gewinn.

Jeder wird Variante 2 wählen, solange das erste Unternehmen nicht eine Umsatzrendite von mehr als 50 % hat...

Ein großer Marktanteil nützt dir nämlich erstmal gar nix, wenn du daraus keinen Gewinn schlägst.

Bzw.:
Unternehmen A hat einen Marktanteil von 70 %, einen Umsatz von 70 MRD € und einen Gewinn von 10 MRD €.
Unternehmen B hat einen Marktanteil von 20 %, einen Umsatz von 20 MRD € und einen Gewinn von 11 MRD €.
Die restlichen 10 % teilen sich dutzende andere Unternehmen auf.

Welches Unternehmen würdest du jetzt lieber haben?
Normalerweise das Unternehmen B, da das anscheinend viel kostengünstiger produzieren kann und daher langfristig besser dasteht, als Unternehmen A.
Wenn nämlich bei Unternehmen A der Umsatz um 10 MRD € zurückgeht, es also 10 % Marktanteil verliert, kann es sein, dass gar kein Gewinn mehr überbleibt.
Bei Unternehmen B hingegen wäre dann höchstwahrscheinlich immer noch ein Gewinn vorhanden (eventuell sogar noch bis zu 5,5 MRD €).
 
Dein Beispiel ist mir zu speziell --> Das Unternehmen das nächstes Jahr besser dasteht als dieses Jahr. Zweitrangig ist mir der Gewinn mit dem kann ich sowieso nichts sinnvolleres machen als zu expandieren. Wenn ich Gewinn mache zahle ich nur sinnlos Steuern.

Ich nehme an, du bist kein Unternehmer, bzw. kennst auch keinen?

Was ist wohl besser?
a) Keinen Gewinn haben, dafür keine Steuern zahlen, aber eben auch kein Geld bekommen (als Unternehmer)
b) Gewinn haben, dafür einen Anteil Steuern zahlen, aber am Ende mehr Geld zu haben

Und übrigens: Wenn du den Gewinn reinvestierst in dein Unternehmen, musst du nur wenig Steuern zahlen.

Ich will halt allgemein sagen, dass man von Umsatz alleine als Unternehmen nicht sehr lange bestehen kann. Und jedes Unternehmen letztendlich auf Gewinn aus ist. (Außer die Wohlfahrt oder so..)
 
Ich nehme an, du bist kein Unternehmer, bzw. kennst auch keinen?
Ne ich wohn in ner Höhle und kenne niemanden. Eigentlich habe ich ein schäbiges kleines Gewerbe und mein Leben lang "verkauft" - aber das tut alles nichts zur Sache.

Seh es dochmal ein das es noch mehr Unternehmensziele gibt als Geld anzuhäufen - das am Ende die Kasse trotzdem immer stimmen muss bleibt avon unbenommen.
 
Ne ich wohn in ner Höhle und kenne niemanden. Eigentlich habe ich ein schäbiges kleines Gewerbe und mein Leben lang "verkauft" - aber das tut alles nichts zur Sache.

Seh es dochmal ein das es noch mehr Unternehmensziele gibt als Geld anzuhäufen - das am Ende die Kasse trotzdem immer stimmen muss bleibt avon unbenommen.

Klar gibt es mehr Ziele.

Aber letztendlich ist das letzte und allem übergeordnete Ziel halt der Gewinn.

Was war denn bei dir dein Beweggrund für dein Gewerbe?