Dem Krisen-Euro geht's ja momentan ganz gut.
So?

:arrow: GR will Inseln verkaufen, man braucht aber 2500 Genehmigungen dazu:
https://www.bernerzeitung.ch/wirtsc...nd-muss-seine-Inseln-verkaufen/story/24553408
Man findet auch immer mehr Schulden im GR-Haushalt (waren nicht so gut versteckt, aber besser als die anderen ;)):
https://www.handelsblatt.com/politi...uldenberg-groesser-als-bisher-bekannt;2671216

:arrow: IR muss wieder Banken retten
https://www.ftd.de/finanzen/maerkte...nds-regierung-spielt-auf-risiko/50181516.html
und hat auch dieses Jahr bis jetzt über 30% Neuverschuldung. :yawn:
https://www.zeit.de/wirtschaft/2010-10/irland-fitch-bonitaet-kreditwuerdigkeit

:arrow: Die ARD hat vor 2 Wochen einen Bericht gebracht, wie die Spanier auf die Rezession reagieren: Sie reißen das Pflaster in den Städten auf und legen Nutzgärten an.

:arrow: Belgien scheint auch weiter zu zerbrechen:
https://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33463/1.html

:arrow: In Frankreich gibt es mal wieder Streiks - wäre auch nicht so ungewöhnlich, wenn es nicht um eine Rentenreform ginge.
 
Yep, momentan schon. Im Vergelich zu den vor 5 Monaten "prophezeiten" Untergangsszenarien
Naja, einige Länder wollen abwerten, andere nicht - könnte zu einem Bruch des Eurosystems führen:
https://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/0,2828,722820,00.html
Und die Bundesbank will wieder aus dem Rettungsschirm/EZB-Aufkäufen aussteigen und zwar je eher desto besser:
https://www.wirtschaftsfacts.de/?p=9186

Die Sache ist noch nicht ganz vom Tisch.
 
Achja das alte Thema worüber man immer wieder spricht. Alleine die Weltcasinos sind nicht daran schuld, dass die Krise entstanden ist es liegt alleine an der Geldschöpfung aus dem Nichts und dem nicht mehr gedeckten Papiergeld sowie an den Zinsen. Das Griechenland Projekt ist doch nur eine Art Testlauf für jeden Machtbessenen Bubi wäre ein toltaler Bargeldloser Zahlungsverkehr das höchste aller Gefühle, weil dann jeder Geldstorm nachvollzogen werden kann. Ach und bevor ich es vergesse es ist doch schon einen Neue Währung da es hat nur noch nicht jeder mitbekommen. Sie ist vom IWF und nennt sich Sonderziehungsrechte.
 
Interessanter Artikel meiner Meinung nach.
Ja sehr interessant und sie sprechen auch fast alle Probleme an.
Das Wichtigste ist wohl, dass der Bondmarkt eine Inflation erwartet und deshalb Langläufer kaum platzierbar sind. Wenn es jetzt zu einer Inflation käme würden die auf den Markt fliegen und damit fast automatisch die Zinsen steigen, während gleichzeitig die Kurse für diese Papiere sinken und damit günstig zurück gekauft werden können. ;)
 
Krise ist Ergebnis verfehlter Haushaltspolitik

Folgende News wurde am 11.11.2010 um 16:15:00 Uhr veröffentlicht:
Krise ist Ergebnis verfehlter Haushaltspolitik
Finanznews

ESSEN (Dow Jones)--Angesichts der jüngsten Spannungen an den Märkten für Staatsanleihen von einigen europäischen Peripherie-Ländern hat der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Jürgen Stark, auf die langfristigen Ursachen der Krise verwiesen. "Die aktuelle Krise ist keine Krise des Euro. Sie ist eine Krise der Staatsfinanzen. Und sie kommt nicht überraschend", sagte Stark am Donnerstag laut Redetext bei einer Veranstaltung in Essen. Im Kern sei die Krise das Ergebnis einer "jahrelang verfehlten Haushaltspolitik in einigen Mitgliedsländern" der Währungsunion. Stabilitätskriterien seien "zum Teil sträflich missachtet, fiskalische Regeln nur unzureichend eingehalten und Statistiken geschönt" worden.


Viele Mitgliedsstaaten hätten sich nicht oder nur unzureichend an die Bedingungen der Währungsunion angepasst, sagte Stark. Die Länder, die sich jetzt in einer kritischen Phase befänden, hätten vom einheitlichen Wirtschafts- und Währungsraum profitiert, aber gleichzeitig ein zum Teil sehr ungleichgewichtiges wirtschaftliches Wachstum gefördert oder toleriert. Die jetzt erforderlichen Korrekturen seien "sehr schmerzhaft". Die notwendige Anpassung verlaufe in einer Wirtschafts- und Währungsunion anders als außerhalb, nämlich über relative Preis- und Kostenänderungen.


"Die Herausforderungen auf dem Gebiet der Fiskalpolitik sind in nahezu allen Ländern des Euroraums immens", hob Stark hervor. Da in den meisten Ländern des Euroraums wegen der Krise die öffentlichen Schulden stark gestiegen seien, sei es jetzt unabdingbar, dass nun der Ausstieg aus den Notfallmaßnahmen eingeleitet werde. Ansonsten sei damit zu rechnen, dass die öffentliche Verschuldung rasch über 100% des Bruttoinlandsprodukts steige.


Zur Konjunkturentwicklung sagte Stark, dass sich das Tempo der Erholung in der zweiten Jahreshälfte verlangsamen dürfte. Die Fundamentalfaktoren sprächen aber "weiterhin für eine anhaltend positive Wirtschaftsentwicklung auch über das Jahresende hinaus, mit zunehmenden Signalen für eine sich selbst tragende wirtschaftliche Erholung". Allerdings bleibe das "globale Umfeld unsicher", und der Ausblick für die wirtschaftliche Entwicklung sei "mit Risiken behaftet".


Nicht zuletzt würden höhere Öl- und Rohstoffpreise eine Erholung des privaten Konsums wie auch die Investitionstätigkeit im Euroraum beeinträchtigen. Darüber hinaus könnten unerwartete neuerliche Spannungen an den Finanzmärkten, Protektionismusbestrebungen sowie die Möglichkeit einer ungeordneten Korrektur globaler Ungleichgewichte ein Abwärtsrisiko darstellen, sagte Stark. Andererseits könnte ein dynamischerer Welthandel zu einer stärkeren Belebung der Ausfuhren aus dem Euro-Gebiet beitragen.


DJG/apo
 
Bei den angesprochenen Peripherie-Ländern geht es um Irland, Spanien, Portugal und natürlich mal wieder Griechenland.
Die irische Zinskurve schaut schon grausig aus: https://www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=GIGB10YR:IND
Erinnert an die griechische vom Frühjahr.

Dieses mal wird kein Bailout möglich sein, deshalb muss massivst gespart werden.
Die EZB kann auch nicht alle Staatsschuldpapiere aufkaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht verklapsen lassen!
Im Kern sei die Krise das Ergebnis einer "jahrelang verfehlten Haushaltspolitik in einigen Mitgliedsländern" der Währungsunion. Stabilitätskriterien seien "zum Teil sträflich missachtet, fiskalische Regeln nur unzureichend eingehalten und Statistiken geschönt" worden.
Der spricht von Deutschland :ugly:
 
Jetzt scheint es auch Irland wie zu erwarten, erwischt zu haben.

Als nächstes kommt Portugal, Spanien, Italien und am Ende wird das Geld nicht mehr ausreichen und dann steht in der Analyse der dpa, dass Deutschland am Abgrund steht.

Der Silberpreis ist innerhalb September bis November 2010 explodiert.

Wen wunderts auch, so ist es auch sinnvoll sein Geld lieber in Wertmetallen zu parken, als das Geld, nämlich dort wo es vernichtet werden soll, auf den Konten der Bank, liegenzulassen.
 
Wen wunderts auch, so ist es auch sinnvoll sein Geld lieber in Wertmetallen zu parken, als das Geld, nämlich dort wo es vernichtet werden soll, auf den Konten der Bank, liegenzulassen.

Es gibt doch sinnvolleres als Edelmetalle, um Geld zu parken. Allerdings sehe ich nicht, warum Geld "vernichtet" werden soll. Wenn es so wäre, hätten wir eine enorme Inflation.

Marty
 
Es gibt doch sinnvolleres als Edelmetalle, um Geld zu parken. Allerdings sehe ich nicht, warum Geld "vernichtet" werden soll. Wenn es so wäre, hätten wir eine enorme Inflation.

Marty

Die da wären?

Geld wird vernichtet, indem einfach mehr gedruckt wird, als die Realwirtschaft bieten kann. Irgendwann ist Ende des Druckens und dann haben wir mal hohe Inflationsraten. Man spürt das doch auch schon bei den ständigen Preiserhöhungen, darin ist ja auch schon eine Inflation enthalten.
 
Immobilien, langhaltende Lebensmittel. Immerhin erzählst Du hier was von einem weltweiten Währungszusammenbruch. Da wären mir die Kartoffeln morgen auf dem Tisch wichtiger als der Goldbarren.

Geld wird vernichtet, indem einfach mehr gedruckt wird, als die Realwirtschaft bieten kann. Irgendwann ist Ende des Druckens und dann haben wir mal hohe Inflationsraten.
Und? Wie sieht die Entwicklung der Euro-Geldmenge aus? Wird da mehr gedruckt als die Wirtschaft bieten kann?

Man spürt das doch auch schon bei den ständigen Preiserhöhungen, darin ist ja auch schon eine Inflation enthalten.
Die Preiserhöhungen ergeben die Inflation und ich stelle davon zur Zeit nichts fest. Die Inflationsrate ist extrem niedrig.

Marty
 
Immobilien, langhaltende Lebensmittel. Immerhin erzählst Du hier was von einem weltweiten Währungszusammenbruch. Da wären mir die Kartoffeln morgen auf dem Tisch wichtiger als der Goldbarren.
Versuch mal 1000e Euros in Lebensmitteln zu parken - ne Lagerhalle voll Zucker?!

Und? Wie sieht die Entwicklung der Euro-Geldmenge aus? Wird da mehr gedruckt als die Wirtschaft bieten kann?
Ja, es kommt aber noch nicht so beim Endverbraucher an. Die Löhne werden ja nicht erhöht.

Die Preiserhöhungen ergeben die Inflation und ich stelle davon zur Zeit nichts fest. Die Inflationsrate ist extrem niedrig.
Schau mal hier: https://mogel-packung.de/ https://www.vzhh.de/ernaehrung/30287/mogelpackung.aspx
Der angezeigte Preis wird nicht erhöht, sondern einfach weniger in die Packung getan. Die Preiserhöhungen gehen z.T. bis 100%.
Ein anderes mögliches Zeichen der Inflation sind längere Lieferzeiten und die haben wir schon seit gut einem Jahr. Kann aber auch eine Mangelwirtschaft sein, wobei der Unterschied fließend ist.
 
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Versuch mal 1000e Euros in Lebensmitteln zu parken - ne Lagerhalle voll Zucker?!
Kauf Schnaps, der wird Gold wert auf dem Schwarzmarkt und hält ewig :mrgreen:, alternativ kannste die nächsten 20 Jahre Likör machen oder einfach nur feiern.

Ich geh glaub ich wirklich nächstes Wochenende ein paar Kisten Korn kaufen :mrgreen: ...kann man ja nix verlieren dabei, entweder ich hab was zum tauschen oder meine Likör-Tanten haben Rohstoff.

Ein paar hundert Kilo Zucker hat mein Vater immer zu Hause gelagert würd ich nicht mehr essen wollen wenn der jahrelang rumlag, sind auch öfter mal Löcher reingefressen von Mäusen oder Wespen oder was weiß ich.
 
Naja, den Zucker kann man auch relativ einfach in Schnaps umwandeln. :mrgreen:

Wurde früher in der Umgebung meiner Familie reichlich gemacht, die Geschichten über scheinbare oder angebliche Methylalkohlvergiftungen möchte ich nicht missen aber dann würd ich doch lieber 4 Euro/Flasche ausgeben oder wo die Kornkurse grad sind.


und bei Schnaps gibt es 48% :ugly:
Ja der fehlte noch... tatsächlich gibts auch 80, 95 oder 98% aber man muss halt kaufen was möglichst wenig Euroeinsatz pro ml reinen Alkohol ermöglicht und man trotzdem möglichst nicht erblindet dabei :)