Schalte mal NTV oder N24 ein. :)

Komisch, ich sehe da keine Panik...
Aktienkurse steigen heute, Gold fällt, der Euro gewinnt gegenüber Dollar UND Pfund.

Über mögliche Folgen zu reden spekulieren ist noch keine Panik. Außerdem ist der lange Zeitraum bis zur evtl. Volksabstimmung nicht geeignet, Panik zu verbreiten oder entstehen zu lassen. Wir reden von einem Zeitraum von bis zu vier Jahren! Bis dahin fließt noch viel Wasser die Themse hinunter. Und wenn Cameron es mit der Krise im eigenen Land nicht besser hinbekommt, dann könnten sich die Mehrheiten auch in England wieder ändern.

Wie schon angemerkt: Gross-Britannien schultert KEINE Belastungen aus der Eurokrise, sitzt aber selber in einer Staatsschuldenkrise und hat ähnliche strukturelle Probleme wie die Südeuropäer, wenn auch noch nicht so gravierend...
 
"Echte Demokratie herrscht in Deutschland nicht" - Ein Hoch auf die deutsche Sprache!



Vielleicht schafft die, die EU auch noch ab damit meine ich die deutsche Sprache. Aber erstmal gibt es eine Wassersteuer dann sieht man weiter.

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Ach übrigens die EU hat angekündigt in England großflächig Werbung für die EU zu machen. Man solche Witzfiguren wie Schulz und wie sie alle heißen.

https://deutsche-wirtschafts-nachri...z-kuendigt-eu-werbekampagne-auf-der-insel-an/
 
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Ach übrigens die EU hat mittlerweile angekündigt in England großflächig Werbung für die EU zu machen. Man solche Witzfiguren wie Schulz und wie sie alle heißen.

Wenn man so liest, was Cameron so in Davos erzählt, könnte man glatt auf die Idee kommen, dass er gar nicht 'raus will aus der EU... :think:

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Zuletzt bearbeitet:
Bereits Adam Smith sagte, dass der Egoismus des Menschen zum Wohlstand aller führt. Denn wenn alle das Beste wollen, dann ergibt sich ein natürliches Gleichgewicht.

Das Problem ist, dass nicht jeder gleichermaßen fähig ist seine Forderungen auch durchzusetzen. Mittelfristig profitieren die starken Unternehmen/Nationen davon, aber so entsteht auch schleichend ein nationales/internationales Ungleichgewicht, dass sich schlagartig entladen kann.
 
@wannabe: :hö: die Briten sind nicht im Euro und zahlen auch nicht für seine Rettung. EU und Euroraum sind nicht deckungsgleich...

Dann nennen wir es EU-Führung. Klingt nicht so schön aber damit Leute wie du zufrieden sind kann man das ja dann nehmen.Euroraumführung hatte ich ja auch nicht geschrieben und ich denke mal es war gewusst, was gemeint war bei den Meisten. Aber für dich ist ja nun hier noch eine Erklärung :)

Die EU wurde doch nur aus ökonomischen Ideen heraus gegründet. Der rasant aufstrebende asiatische Markt und der starke amerikanische haben es doch für unsere Großkonzerne attraktiv, wenn nicht sogar notwendig gemacht, die Bühne zu vergrößern. Und diese Bühne heißt nunmal "EU". Was glaubst Du wohl, was passiert, wenn die EU schwächer und schwächer wird? Meine Volksvertreter können ohne Anleitung doch jetzt schon kein Loch in den Schnee pissen. Was erst, wenn es noch härter kommt?

Die Bühne zu vergrößern? Hat Deutschland vor Gründung der EU keinen Außenhandel betrieben? Waren wir vorher nicht auf dem Weltmarkt aktiv? Hatten wir nicht auch trotz der starken DM einen sehr guten Export innerhalb anderer europäischer Staaten? Welche größere Bühne ist denn nach auftauchen des asiatischen Marktes gekommen innerhalb der EU? Wurden in Europa neue Völker entdeckt mit denen wir vorher nicht handeln konnten? Wenn die EU auseinander bricht werden einige sehr Reiche sehr schnell am Arsch sein und der größte Teil der Bevölkerung wird weiter leben. Wissen, Infrastruktur und Grundwerte gehen nicht verloren...

Die "Souveränität" Deutschlands geht auf Kosten der Wirtschaft. Und da rede ich nicht von "weniger Wachstum", sondern von Rezession oder (je nach Härtegrad) auch Zusammenbruch. Ganz ehrlich - ich habe inzwischen keine Angst davor, notfalls auch von Brüssel durchregiert zu werden. Wieviel schlimmer kann es unter dem Strich denn werden?

Es geht nicht um schlimmer. Selbst wenn ich unter H****r besser gelebt hätte als Heute, hätte ich seine Regierung nicht gewollt. Demokratie und Würde der MEnschen sind mir wichtiger als mein Wohlstand. Ich könnte gut und gerne auf die Hälfte meines Lohnes verzichten, wenn ich dadurch Deutschland erhalten könnte und die Würde der Menschen hier in Deutschland.


Also im Augenblick gehen wir für alle Schwachen mit arbeiten - in der Hoffnung, dass sie irgendwann zumindest so stark sind, die Stabilitätskriterien dauerhaft zu erfüllen. Die meisten profitieren von der EU, wir zahlen.

Die anderen profitieren nicht. Dadurch, dass wir die Währung aufwerten sind alle am Arsch. Wir profitieren doch mit am meisten trotz der hohen Zahlungen. Zumindest wirtschaftlich. Aber unsere Würde geben wir auf.
 
Die Bühne zu vergrößern? Hat Deutschland vor Gründung der EU keinen Außenhandel betrieben? Waren wir vorher nicht auf dem Weltmarkt aktiv? Hatten wir nicht auch trotz der starken DM einen sehr guten Export innerhalb anderer europäischer Staaten? Welche größere Bühne ist denn nach auftauchen des asiatischen Marktes gekommen innerhalb der EU?
Der europäische Binnenmarkt. Natürlich gab es den vorher auch schon. Aber der war eben mit Zöllen belegt. Sowas erschwert natürlich den Handel über die Grenzen hinweg. Außerdem haben ja auch die meisten Länder den Euro bekommen, weswegen das Risiko des Devisenhandels weitestgehend ausgeräumt wurde.

Was mir als Privatperson alles ziemlich wurscht ist, aber für Konzerne schon eine enorme Erleichterung ist und dem internationalen Handel etwas mehr Stabilität gibt. Damit hat man die Bühne vergrößert. Denn nun musste sich nicht mehr jede Währung einzeln gegen den allmächtigen USD behaupten, sondern man trat "gemeinsam" mit dem Euro an.

Wenn die EU auseinander bricht werden einige sehr Reiche sehr schnell am Arsch sein und der größte Teil der Bevölkerung wird weiter leben. Wissen, Infrastruktur und Grundwerte gehen nicht verloren...
Welcher Reiche wird deswegen am Arsch sein? Die haben ihr Geld seit eh und je international gestreut und vor allem in Sachwerten, Edelmetallen, Immobilien, Aktien, Fonds, ... angelegt. Wohl niemand, der wirklich vermögend ist, hat sein Geld im Kopfkissen eingenäht oder es auf das Sparbuch gebracht. Ein Zusammenbruch der EU wird vor allem vom Steuerzahler getragen. Und Steuern zahlen die Reichen bekanntermaßen ohnehin nicht mehr (weswegen sie wohl auch so reich sind :D ). Wenn man vermögend ist, dann ist man stets auch viel flexibler, um auf Veränderungen des Marktes zu reagieren. Die wird es am allerwenigsten treffen.

Es geht nicht um schlimmer. Selbst wenn ich unter H****r besser gelebt hätte als Heute, hätte ich seine Regierung nicht gewollt. Demokratie und Würde der MEnschen sind mir wichtiger als mein Wohlstand. Ich könnte gut und gerne auf die Hälfte meines Lohnes verzichten, wenn ich dadurch Deutschland erhalten könnte und die Würde der Menschen hier in Deutschland.
Das sind wirklich schöne Worte und ich würde mir wünschen, dass mehr Menschen so denken. Vor allem die, denen die Macht in Deutschland anheim fiel. Aber genau die denken da ganz anders - sowohl aus Wirtschaft, als auch aus der Politik.

Inzwischen muss ich sagen, dass es mir weitestgehend egal geworden ist, ob ich von Vollpfosten aus Berlin oder Brüssel durchregiert werde. Für den Einzelnen wird sich dadurch de facto nichts ändern. Und für das Land an sich - naja, wohl auch nichts. Deutschland ist längst nicht mehr führend in den Bereichen Forschung, Technik und Innovation. Da hat uns der Weltmarkt längst überholt. Meine Volksvertreter behaupten, dass der Islam inzwischen fester Teil der deutschen Kultur geworden sei. In vielen Firmen meiner Branche wird inzwischen nur noch englisch im Büro gesprochen, weil die Mitarbeiter international zusammengewürfelt wurden. Und so weiter und so fort. Was könnte also die EU Deutschland antun, dass wir souverän besser dran wären?
 
Inzwischen muss ich sagen, dass es mir weitestgehend egal geworden ist, ob ich von Vollpfosten aus Berlin oder Brüssel durchregiert werde.

Die Europäische Union könnte aber auch Vorteile bieten. Man ist nur ein wenig zuweit gegangen, als man den Euro ohne Volksabstimmung eingeführt hat. Das hätte später kommen müssen. Erst die politische Integration und dann als krönenden Abschluss die gemeinsame Währung.

Tja, nun haben wir den Euro und nun? Es passiert erst einmal nichts, außer dass Deutschland zahlen soll. Das wird wohl der Preis für den 2. Weltkrieg sein, den alle Deutschen zu zahlen haben.
Wir sollten aufhören, die Welt verändern zu wollen. Das regelt sich alles schon irgendwie. Der Einzelne kann gegen den Fortschritt der Globalisierung recht wenig tun, außer seine Ersparnisse in die richtigen Anlageklassen zu investieren (Edelmetalle, Aktien, Immobilien, Cash).

Es geht alles nur über den Geldhahn. Das ist der einzige Stimmzettel, den man hat.

Und für das Land an sich - naja, wohl auch nichts. Deutschland ist längst nicht mehr führend in den Bereichen Forschung, Technik und Innovation.

Ist das schlimm?

Da hat uns der Weltmarkt längst überholt. Meine Volksvertreter behaupten, dass der Islam inzwischen fester Teil der deutschen Kultur geworden sei.

Jo. Der Islam gehört zu Deutschland! Es ist doch recht anmaßend, alle Islamisten über einen Kamm zu scheren, nicht wahr? Wir sollten aufhören Feindbilder zu suchen, um von den eigentlichen Problemen abzulenken und uns auf unser Grundgesetz besinnen. Das ist nämlich das beste Gesetz, welches Menschen bisher zu Stande gebracht haben, finde ich.

Sind wir doch mal ehrlich? Wer von uns geht mal in eine Moschee oder kümmert sich um Menschen, die eine andere Lebensweise haben? Ich sehe immer nur, dass wir viel reden und nicht selbst handeln. Ich war neulich in einer Synagoge und in einer Moschee zu Gast und muss sagen, dass ich Respekt vor dem Glauben habe, wenn ich selbst aber aus Gewissensgründen aus der christlichen Kirche ausgetreten bin. Man muss trotzdem immer neugierig sein und sich auch auf Ungewohntes einlassen.

Immer wenn es zu einer Krise kommt, muss es Randgruppen geben, die für die Krise verantwortlich gemacht werden. Damit macht man sich das aber zu einfach!

Wer lobt von euch denn mal andere Mitmenschen/Unternehmen für ihr gutes Handeln?
Es dreht sich alles immer darum, wie ich möglichst jemand anderen abzocken kann oder möglichst eine Gegenleistung erhalte. Also bevor wir versuchen etwas zu verändern, sollten wir gleich mit uns anfangen, denn wir sind alle (mich eingeschlossen) nicht besser.

Es ist leichter hämisch und schadenfreudig seine eigenen Privilegien damit zu verteidigen, dass andere Schuld sind. Ziemlich engstirnig, finde ich.

In vielen Firmen meiner Branche wird inzwischen nur noch englisch im Büro gesprochen, weil die Mitarbeiter international zusammengewürfelt wurden. Und so weiter und so fort. Was könnte also die EU Deutschland antun, dass wir souverän besser dran wären?

Ich glaube die Zeit der Souveränitätsbestrebungen spielen in der zukünftigen Welt keine Rolle mehr.
Was nützt es, wenn es Deutschland gutgeht und die Menschen in der Nachbarschaft alle leiden? Man macht sich damit sicher keine Freunde.

Es ist aber nicht unsere Aufgabe, die politischen Probleme der Tagespolitik zu lösen. Man hat seine Stimme bei der Wahl in die Wahlurne begraben, somit haben unsere Politiker die Aufgabe die Stellschrauben zu drehen. Schaffen die es nicht, formiert sich die EU neu aber untergehen werden wir deshalb nicht.

Als Einzelner kann man nur aufmerksam bleiben und sein Lebensstandard versuchen zu erhalten (insbesondere die Existenzbedürfnisse). Daher muss man als Einzelner sich breit aufstellen in seiner finanziellen Planung. Man muss jedenfalls davon ausgehen, dass man im Falle eines Zusammenbruchs der Währungsunion sich gut positioniert hat und vor allem gelassen sein. Uns wird schon etwas einfallen irgendwie. :mrgreen: Außerdem gibts neben dem Materiellem auch noch andere Dinge, die wesentlich wertvoller sind. Man will sich schließlich ja selbst auch entwickeln, nicht wahr?
 
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Das hat nichts mit dem 2. Weltkrieg zu tun, dass Deutschland für jederman den Zahlemann macht. Der Euro wurde doch nur erschaffen um Deutschland unten zu halten. Das wurde in diversen Talkshows sogar schon angesprochen, dass der Euro der Preis der Wiedervereinigung war.
 
Die Europäische Union könnte aber auch Vorteile bieten.
Ja sicher, aber nicht für alle und jeden. Sondern eben nur für die Konzerne. Ansonsten ist für den "Normalbürger" weiter erstmal nichts passiert, als dass er ein höheres Risiko trägt, dass sein Geld schneller wertlos wird oder er für Fehlentscheidungen die Rechnungen bezahlen muss - die jetzt aber teurer werden als auf nationaler Ebene. Das Argument "Frieden" in Europa höre ich auch immer wieder. Von allen Ländern, die jetzt in der EU sind, fällt mir keins ein, welches jüngst einen Krieg anzetteln wollte. Oder wenigstens irgendwelche Anzeichen gemacht hätte, dass ihm ein Pfurz quer säße. Alle anderen Länder, die es auch mit den Menschenrechten nicht so genau nehmen, sind gar nicht in der EU. Für mich ist dieses Argument folglich sowas von wertlos...

Das wird wohl der Preis für den 2. Weltkrieg sein, den alle Deutschen zu zahlen haben.
Sehe ich nicht so. Sähe ich es so, stünde ich schon vor dem Reichstag und rüttelte am Zaun des Kanzleramtes.

Photon schrieb:
Deutschland ist längst nicht mehr führend in den Bereichen Forschung, Technik und Innovation.
Ist das schlimm?
"Schlimm" vielleicht nicht im Sinne von "katastrophal", aber im Sinne von "beängstigend". Denn das waren wir mal. Folglich konnten viele Unternehmen schon über Patente gutes Geld verdienen. Wir waren ja mal ein Land der Dichter und Denker. Heute wohl eher der Dödel und Deppen. Und ja, das finde ich schon schlimm.

Jo. Der Islam gehört zu Deutschland!
Weißt Du, so gesehen gehört jede Religion zu Deutschland, weil wir hier Religionsfreiheit haben. Es leben etliche Buddhisten in Deutschland, viele Hindus und Sikhs, Muslime, Christen, Juden und was weiß ich nicht noch alles.

Wenn aber meine Volksvertreter explizit den Islam als festen Bestandteil deutscher Kultur hervor heben und bei jeder nur passenden Gelegenheit den Kniefall vor den Juden proben, dann weiß ich doch, woher der Wind weht. Offensichtlich hat die türkische Gemeinde und der ZdJ extrem viel Einfluss auf meine gewählten Vertreter. So lange die Türkei nicht in der EU ist, kann das durch die EU nur besser werden. Vielleicht ein kleiner Pluspunkt für die EU aus meiner Sicht.

Sind wir doch mal ehrlich? Wer von uns geht mal in eine Moschee oder kümmert sich um Menschen, die eine andere Lebensweise haben? Ich sehe immer nur, dass wir viel reden und nicht selbst handeln. Ich war neulich in einer Synagoge und in einer Moschee zu Gast und muss sagen, dass ich Respekt vor dem Glauben habe, wenn ich selbst aber aus Gewissensgründen aus der christlichen Kirche ausgetreten bin. Man muss trotzdem immer neugierig sein und sich auch auf Ungewohntes einlassen.
Dank der Religionsfreiheit bei uns kannst Du das alles machen. Wenn man sich dafür interessiert, warum denn auch nicht. So lange ich da nicht hin muss, soll mir alles recht sein. Ich fordere ja auch nicht (im Gegensatz zu so manchem Salafisten), dass die Leute konvertieren oder sterben sollen. Von mir aus können sie ja auch Moscheen, Synagogen, Tempel und Pagoden bauen bis der Arzt kommt, sofern ich das nicht mit meinem Steuergeld bezahlen muss. Aber deswegen betrachte ich persönlich den Islam noch lange nicht als festen Bestandteil deutscher Kultur. Übrigens auch nicht das Judentum, den Buddhismus, Hinduismus, ... Es sind Teile fremder Kulturen, die für den geneigten Betrachter durchaus auch interessant sein können.

Was nützt es, wenn es Deutschland gutgeht und die Menschen in der Nachbarschaft alle leiden? Man macht sich damit sicher keine Freunde.
Freunde? Redest Du von Staaten oder von zwei Leuten, der eine in einer Villa aus Marmor und Gold auf der einen Seite und der andere mit Holz und Wellblech auf der anderen?

"Freundschaft" in der Politik entsteht immer dort, wenn sich zwei Staaten gegenseitig nutzen können. Sei es militärisch oder ökonomisch. Andere "Freundschaften" gibt es nicht.

Als Einzelner kann man nur aufmerksam bleiben und sein Lebensstandard versuchen zu erhalten (insbesondere die Existenzbedürfnisse). Daher muss man als Einzelner sich breit aufstellen in seiner finanziellen Planung. Man muss jedenfalls davon ausgehen, dass man im Falle eines Zusammenbruchs der Währungsunion sich gut positioniert hat und vor allem gelassen sein. Uns wird schon etwas einfallen irgendwie. :mrgreen: Außerdem gibts neben dem Materiellem auch noch andere Dinge, die wesentlich wertvoller sind. Man will sich schließlich ja selbst auch entwickeln, nicht wahr?
Ja, das fällt dem Normalbürger aber reichlich schwer. Ich würde bald sagen, es wäre unmöglich. Ich denke, dass die meisten nicht einfach ihr Geld in die Welt streuen können - weil sie nicht genug davon haben oder schlicht keine Ahnung, wie und wohin man das tut. Das wissen nunmal nur die Reichen, die ihr Leben auf den Erwerb und Vermehrung des Reichtums fokussiert haben.

Und ja, es gibt wichtigere Dinge als Geld. Aber die kann man sich auch nicht kaufen. Sei es Gesundheit, sei es Liebe, sei es Glaube, sei es Hoffnung, Glück oder Seelenfrieden. Aber ich behaupte, dass es mehr reiche Leute gibt, die diese Dinge haben, als arme ;)
 
Der Euro wurde doch nur erschaffen um Deutschland unten zu halten.
Das sehe ich genau andersrum. Der Euro wurde nur geschaffen, damit Deutschland auch weiterhin Abnehmer für seine immer teurer werdenden Produkte findet und die ständig aufwertende D-Mark nicht mehr den Wohlstand gefährden kann.

Der Euro bringt Deutschland Milliarden und die Länder im Süden haben es bezahlt und konnten nicht mal ihre Währung abwerten. Das, was früher zumindest teilweise die Märkte regulierte, ist jetzt weg.

Marty
 
Das sehe ich genau andersrum. Der Euro wurde nur geschaffen, damit Deutschland auch weiterhin Abnehmer für seine immer teurer werdenden Produkte findet und die ständig aufwertende D-Mark nicht mehr den Wohlstand gefährden kann.

Der Euro bringt Deutschland Milliarden und die Länder im Süden haben es bezahlt und konnten nicht mal ihre Währung abwerten. Das, was früher zumindest teilweise die Märkte regulierte, ist jetzt weg.

Marty



Wie du das siehst ist egal die fakten sagen etwas anderes. Letzendlich kann man sagen das Deutschland seine eigenen Exporte bezahlt.


Und siehe hier:

https://www.youtube.com/watch?v=RNT2hco9U8Q
 
Der europäische Binnenmarkt. Natürlich gab es den vorher auch schon. Aber der war eben mit Zöllen belegt. Sowas erschwert natürlich den Handel über die Grenzen hinweg. Außerdem haben ja auch die meisten Länder den Euro bekommen, weswegen das Risiko des Devisenhandels weitestgehend ausgeräumt wurde.

Zölle gab es aber für alle. Das heißt die eigene Wirtschaft wurde nicht so stark durch Importe geschwächt. Also können wir doch festhalten, dass der Export erschwärt war, dies galt aber auch für andere Länder und somit war auch der Import geschwächt. Aber Deutschland konnte früher durch Innovationen und Leistungen dennoch gut nach Außen verkaufen. Dadurch das nun alles so billig einzukaufen ist geht natürlich die Innovation in Deutschland verloren und und das erschwert doch vielmehr den Export, wenn langfristig gesehen alle gleich gute Dienst- und Sachleistungen liefern wie wir. Wieso forschen und entwickeln, wenn man günstig importieren kann ;)

Was mir als Privatperson alles ziemlich wurscht ist, aber für Konzerne schon eine enorme Erleichterung ist und dem internationalen Handel etwas mehr Stabilität gibt. Damit hat man die Bühne vergrößert. Denn nun musste sich nicht mehr jede Währung einzeln gegen den allmächtigen USD behaupten, sondern man trat "gemeinsam" mit dem Euro an.

Stabilität? Zerbrechen heute nicht auch mal schnell Großkonzerne? Was früher undenkbar gewesen wäre... Zudem dachte ich (Zumindest wird dies bei der Griechenlandkrise gesagt), dass die starke Währung das Problem für Griechenland ist und die schwache Währung der Asiaten deren Stärke im Wachstum momentan?


Welcher Reiche wird deswegen am Arsch sein? Die haben ihr Geld seit eh und je international gestreut und vor allem in Sachwerten, Edelmetallen, Immobilien, Aktien, Fonds, ... angelegt. Wohl niemand, der wirklich vermögend ist, hat sein Geld im Kopfkissen eingenäht oder es auf das Sparbuch gebracht. Ein Zusammenbruch der EU wird vor allem vom Steuerzahler getragen. Und Steuern zahlen die Reichen bekanntermaßen ohnehin nicht mehr (weswegen sie wohl auch so reich sind :D ). Wenn man vermögend ist, dann ist man stets auch viel flexibler, um auf Veränderungen des Marktes zu reagieren. Die wird es am allerwenigsten treffen.

Die Forbesliste mal betrachtet bei der großen Wirtschaftskrise in Amerika? Oder auch jetzt? Viele Milliardäre (siehe Facebookgründer Mark Zuckerberg) haben doch theoretische Milliarden, welche deren Besitz (darunter viele Aktien) mit bewerten. Wenn wir eine Krise haben können die schnell mal die Hälfte und mehr von Ihrem "Vermögen" verlieren. Wahrscheinlich kommen viele von denen nicht ins Armenhaus aber die Reichen haben die letzten Krisen doch immer sehr hart getroffen weil deren Anlagevermögen sehr sehr schnell an Wert verlieren können. Und ausschließlich in Edelmetalle wird selten angelegt, kann man ja auch nicht, wenn das Vermögen daraus resultiert, dass die Firma mit bewertet wird.


Inzwischen muss ich sagen, dass es mir weitestgehend egal geworden ist, ob ich von Vollpfosten aus Berlin oder Brüssel durchregiert werde. Für den Einzelnen wird sich dadurch de facto nichts ändern. Und für das Land an sich - naja, wohl auch nichts. Deutschland ist längst nicht mehr führend in den Bereichen Forschung, Technik und Innovation. Da hat uns der Weltmarkt längst überholt. Meine Volksvertreter behaupten, dass der Islam inzwischen fester Teil der deutschen Kultur geworden sei. In vielen Firmen meiner Branche wird inzwischen nur noch englisch im Büro gesprochen, weil die Mitarbeiter international zusammengewürfelt wurden. Und so weiter und so fort. Was könnte also die EU Deutschland antun, dass wir souverän besser dran wären?

Das sehe ich etwas anders. Die Vollpfosten können langfristig sicherlich ausgetauscht werden, wenn die Werte der Menschen sich mal wieder anders entwickeln. Um so größer ein System wird umso schwieriger wird dies. Dann geht sowas in der Regel nur durch einen richtigen Zusammenbruch.
 
Nur komischerweise kam das im Fernsehen und es hat jemand gesagt der EU Kommissar war. Und wenn das nicht stimmt dann weiß ich es auch nicht. Oder wo beziehst du deine Quellen aus der Bild ??


Und du liegst falsch !! Aber die Einsicht kommt später wie bei allen erst wenn es zu spät ist.



Was ich noch sagen muss, der Widerstand wächst täglich und ich bin ganz guter Hoffnung, dass die EU - Geschichte sehr bald enden wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder wo beziehst du deine Quellen aus der Bild ??
Ja, ausschliesslich. Ab und zu aber auch von meinspass.de
Und du liegst falsch !! Aber die Einsicht kommt später wie bei allen erst wenn es zu spät ist.
Einsicht ist etwas, was Dir völlig fremd zu sein scheint. Das merke ich an der Reaktion auf meine Hinweise, dass Du plenkst und das bitte unterlassen solltest. Null Verständnis, null Einsicht. Ich sollte mal ein Youtube Video zu dem Thema zeigen.

Marty