Drogen legalisieren?

  • Natürliche Drogen (z.B. Cannabis) legalisieren.

    Stimmen: 86 50,9%
  • Alle Drogen (auch synthetische) legalisieren.

    Stimmen: 19 11,2%
  • Alles so geregelt lassen, wie es ist.

    Stimmen: 51 30,2%
  • Ich enthalte mich der Stimme. / Siehe Thread! / Andere Meinung.

    Stimmen: 13 7,7%

  • Umfrageteilnehmer
    169
Schön, dass ich mit meiner Frage eine neue Richtung angestossen habe 8)

Wieso ist eigentlich jeder der Drogen konsumiert gleich ein Junkie? Aber du hast durchaus recht mit deiner frage.
Und nicht nur Songs. Viele Künstler haben Drogen konsumiert und herausragende Werke erschaffen.

Wollte damit nicht behaupten, dass jeder Konsument ein Junkie ist. Wenn du den Thread verfolgt hast, dann solltest du wissen, dass ich pro Legalisierung bin.

Die Frage war nur etwas provokativ formuliert.

Gegenfrage an die Pro-Drogen-Fraktion: Wozu wollt ihr Drogen legal haben? Könnt ihr ohne sie nicht? Wollt ihr ohne sie nicht können? Geht euch jetzt ohne sie etwas ab?

Ich bin für eine Legalisierung, obwohl ich momentan nur die gesellschaftlich anerkannten Drogen konsumiere und auch nicht vorhabe bei einer Legalisierung alles mögliche auszuprobieren. Und jetzt?

Warum sterben so viele mit 27 ? :think:

Und die größten als Direkte Folge ihres Drogenkonsums?

J. Hendrix, J. Joplin, J. Morrison, K. Cobain, A. Winehouse?

Klar wegen den Drogen. Aber durch den Missbrauch! Gibt auch Künstler, die an ihrer eigenen Kotze erstickt sind, weil sie zuviel gesoffen haben (Bon Scott).

Sieht du, was haben die Hippies gemacht? Sich zugedonnert, Musik gehört und Liebe gemacht. Und noch heute sind viele der 68er Generation zu nichts zu gebrauchen :mrgreen:

Das ist hart. Du behauptest, die Kinder der 68er Generation sind zu nichts zu gebrauchen? Naja, mutige These.

Das ein paar "Künstler" Drogis sind oder waren ist eher ein schlechtes Signal oder? Ob jede Art von Kunst nützlich ist sei sowieso mal dahingestellt. Der Großteil der Künstler sind jedenfalls keine Abhängigen ...

Da hast du schon Recht. Und ob Kunst sinnvoll oder -los ist, ist Geschmackssache. Cristo find ich auch überflüssig. Ich kann genauso gut an alle Hauswände in New York pinkeln und das als Kunst verkaufen.

Trotzdem haben viele Künstler geniale Werke geschaffen, gerade weil sie Drogen konsumiert haben. Das erweitert den Horizont, auch wenn auf eine sehr spezielle Art.

PS: Wenn du dir nicht grad die Currysoße durch die Nase ziehst dürfte noch nie jemand vom McDonalds Essen high geworden sein ... was für ein Vergleich soll das wieder sein? ...

Es geht bei dem Vergleich um die Schädlichkeit, nicht um die akute Wirkung. Von daher schon ein angebrachter Vergleich.

Nur dass sie mal gute Folgen hatten oder jemand durch Drogen sein Leben verbessert hat ist mir nicht bekannt ...

Auch diese Folgen wird es geben. Frauen konsumieren z.B. gerne mal Cannabis, wenn sie ihre Menstruation haben - schmerzlindernd = verbesserte Lebensqualität.

Dass viele Promis und "Künstler" Drogenkontakt haben liegt wohl eher andersrum begründet. Sie sind nicht erfolgreich weil sie Drogen nehmen, sondern nehmen Drogen weil sie erfolgreich sind.

Die Fälle gibt es auch, keine Frage. Aber andersrum gibt es dass eben auch. Meinst du Bob Marley hätte solche Lieder produziert, wenn er nie gekifft hätte? Übrigens mögen auch Nicht-Kiffer diese Songs, bevor jetzt son Argument kommt.

Dröhn dich zu, bzw. "erweitere deinen Geist" und du schaffst Kunst, siehst Wahrheiten oder wirst gar weise :D Schlecht - oder?

Nicht unbedingt, wie ich finde. Natürlich kann man nicht sagen: Drogen = Kreativität
 
Ich bin für eine Legalisierung, obwohl ich momentan nur die gesellschaftlich anerkannten Drogen konsumiere und auch nicht vorhabe bei einer Legalisierung alles mögliche auszuprobieren. Und jetzt?

Klar wegen den Drogen. Aber durch den Missbrauch! Gibt auch Künstler, die an ihrer eigenen Kotze erstickt sind, weil sie zuviel gesoffen haben (Bon Scott).

Auch diese Folgen wird es geben. Frauen konsumieren z.B. gerne mal Cannabis, wenn sie ihre Menstruation haben - schmerzlindernd = verbesserte Lebensqualität.

Die Fälle gibt es auch, keine Frage. Aber andersrum gibt es dass eben auch. Meinst du Bob Marley hätte solche Lieder produziert, wenn er nie gekifft hätte? Übrigens mögen auch Nicht-Kiffer diese Songs, bevor jetzt son Argument kommt.

ad 1) Find ich gut, dass du die dann nicht ausprobieren würdest. Aber wozu dann legalisieren? Wenn wir sie eh alle nicht ausprobieren würden? Ich gehe aber davon aus, dass es einige ausprobieren würden und die dann mitunter (wahrscheinlich auch nur prozentuell sehr gering) in die Sucht fallen...

ad 2) Stimmt. Aber auch hier wird ja Gott sei Dank gearbeitet - in der Formel 1 sind sämtliche Zigaretten- /Alkoholfirmen schon längere Zeit verboten. Aus gutem Grund.

ad 3) Wo sind die Homöopathie-Freunde und Heilkräuter-Mischer? Versteht mich nicht falsch, ich halte nicht viel von dem Zeug... Aber gibt es gerade für Menstruationsbeschwerden nicht andere schmerzlindernde Mittel? Laut meinen bisherigen Erfahrungen mit dem weiblichen Geschlecht und deren monatlichen Ausflügen ins "Erdbeerland" schon. Also wozu Cannabis?

ad 4) Wahrscheinlich nicht. Aber hätte er Fußball gespielt oder Briefmarken gesammelt, dann wären wahrscheinlich ähnliche Lieder mit anderen Inhalten komponiert worden. Ein echter Künstler schafft Weltbewegendes aus dem Nichts heraus...alles andere sind bloße Modeerscheinungen (wie Casting-Show-Finalisten, etc.). Da braucht er/sie keine Drogen, er/sie ist einfach gut (musikalisch betrachtet).
 
[...] Ich gehe aber davon aus, dass es einige ausprobieren würden und die dann mitunter (wahrscheinlich auch nur prozentuell sehr gering) in die Sucht fallen...

Das ist aber doch auch jetzt schon so. Ein Verbot und erst recht die Strafbarkeit macht doch nur dann Sinn, wenn die Gefahr deutlich verringert wird. Das scheint aber nicht unbedingt so zu sein, wenn man sich die Erfahrungen in Holland oder Portugal ansieht.

ad 4) Wahrscheinlich nicht. Aber hätte er Fußball gespielt oder Briefmarken gesammelt, dann wären wahrscheinlich ähnliche Lieder mit anderen Inhalten komponiert worden.[...] Da braucht er/sie keine Drogen, er/sie ist einfach gut (musikalisch betrachtet).

Das ist genau so eine unhaltbare Behauptung, wie zu sagen er hätte die Musik nie ohne Drogen schreiben können. Fakt ist, er hat sie nicht ohne Drogen geschrieben.
 
Aber wozu dann legalisieren?

Weil ich auch die andere Seite der Beschaffung kenne. Wenn du Drogen nehmen willst, dann tust du das eben auch, weil man immer dran kommt. Wenn die Droge dann aber garantiert sauber ist, hat man als Konsument einen riesigen Vorteil.

Übrigens bin ich nicht für die Legalisierung aller Drogen, sondern für eine Legalisierung von smart drugs. Andere Drogen müssen nicht legalisiert werden und wenn doch, dann unter strengsten Auflagen (auf Rezept).

Gut es mag auch Leute geben, die bestimmte Drogen nicht ausprobieren, weil sie Angst haben, was gestrecktes zu kaufen und das Risiko somit schlechter einschätzen können.

ad 3) Wo sind die Homöopathie-Freunde und Heilkräuter-Mischer? Versteht mich nicht falsch, ich halte nicht viel von dem Zeug... Aber gibt es gerade für Menstruationsbeschwerden nicht andere schmerzlindernde Mittel?

Klar gibt es die, aber nicht jeder hat Bock sich ne Ladung Chemie zu geben. Kenne Frauen, die hat deshalb lieber einen kiffen. Man kann übrigens auch komplett "gesund" kiffen. Ein Vaporizer (Verdampfer) ist da eine gute Wahl.

ad 4) Wahrscheinlich nicht. Aber hätte er Fußball gespielt oder Briefmarken gesammelt, dann wären wahrscheinlich ähnliche Lieder mit anderen Inhalten komponiert worden. Ein echter Künstler schafft Weltbewegendes aus dem Nichts heraus...alles andere sind bloße Modeerscheinungen (wie Casting-Show-Finalisten, etc.). Da braucht er/sie keine Drogen, er/sie ist einfach gut (musikalisch betrachtet).

Das mag schon so sein. Am Beispiel Bob Marley glaube ich das aber nicht. Du erlebst Musik viel intensiver, wenn du einen geraucht hast. Ich glaube schon, dass diese Erfahrung ihm einiges gebracht hat.
Würdest du das Gefühl kennen, dann bräuchten wir darüber nicht diskutieren.

Aber du glaubst nicht, wie intensiv du das dann wahrnimmst. Unbeschreiblich und eine Erfahrung wert.

Damit will ich jetzt aber niemanden anstiften. Außerdem brauch man dafür eine gewisse Erfahrung. Am Anfang einer Kiffer-Karriere hat man ja nur Lach- und Fressflashs.
 
Sind für mich keine positiven Seiten.
Tja, für dich vielleicht nicht, aber für die Medizin schon. :ugly:

PS: Wenn du dir nicht grad die Currysoße durch die Nase ziehst dürfte noch nie jemand vom McDonalds Essen high geworden sein ... was für ein Vergleich soll das wieder sein? ...
Oh Mann, selten so einen Schwachsinn gehört. baffi hat verstanden, wie das gemeint war. Am besten, du liest meinen Vergleich nochmal langsam und in Ruhe. Dann wirst du ihn auch verstehen. Ist doch gar nicht so schwer. ;)

Und wenn das Verbot eh nichts bringt, brauch man es ja auch nicht aufheben ;)
Diese Aussage ist ja noch der größere Schwachsinn. xD

Dröhn dich zu, bzw. "erweitere deinen Geist" und du schaffst Kunst, siehst Wahrheiten oder wirst gar weise :D Schlecht - oder?
Das sehen aber viele hochangesehene Psychologen, Chemiker, Pharmakologen mit Doktorat und Professur anders (bezgl. halluzinogener Drogen à la LSD, MDMA oder Magic Mushrooms). Das sind keine Junkies oder irgendwelche P*nner aus der Gosse. Das sind einige der klügsten Köpfe der Gesellschaft.

Dass der Vergleich zwischen Lebensmitteln und Drogen sinnfrei ist. Der übermäßige Konsum von sehr vielen ungiftigen, teilweise sogar gesunden Dingen kann auch tödlich sein, wovon reden wir also :roll:
Übermäßiger Konsum von - wie du es nanntest - "ungiftigen Dingen" kann aber durchaus giftig sein.

Selbst Wasser ist bei übermäßigem Konsum tödlich.

Bei Drogen ist die giftige und berauschende Wirkung das Hauptmerkmal um das es hier geht.
Nicht alle Drogen sind giftig, informiere dich mal besser.
 
Weil ich auch die andere Seite der Beschaffung kenne. Wenn du Drogen nehmen willst, dann tust du das eben auch, weil man immer dran kommt. Wenn die Droge dann aber garantiert sauber ist, hat man als Konsument einen riesigen Vorteil.

Das mag schon so sein. Am Beispiel Bob Marley glaube ich das aber nicht. Du erlebst Musik viel intensiver, wenn du einen geraucht hast. Ich glaube schon, dass diese Erfahrung ihm einiges gebracht hat.
Würdest du das Gefühl kennen, dann bräuchten wir darüber nicht diskutieren.

Ich finds super, dass wir - trotz total konträrer Meinungen - sachlich und ohne Übergriffe diskutieren :)

Mag sein, dass die Leute, die Drogen nehmen wollen, den Stoff ohnehin besorgen und sich über legale und saubere Mittelchen freuen. Aber, und das ist meine eigentliche Frage, weshalb sie diese überhaupt nehmen?

Ich gehöre zu denen, die ihren Spaß mit Freunden auch ganz ohne Alkohol haben können...ich brauch nicht erst X Bier, um lustig zu sein - das geht auch ohne. Ich brauche auch nicht eine Zigarette, um cool zu sein. Und deshalb brauch ich auch keine Drogen oder Ähnliches...

Aber warum brauchen das manche Menschen? Da muss ich zugeben, dass es mir schwer fällt, mich da in andere reinzuversetzen...

Ich bin selbst recht musikalisch, spiele Klavier, Keyboard, etwas Gitarre und Schlagzeug, will Saxophon lernen, beschäftige mich intensiv mit Harmonielehre, liebe Jazz über alles, etc... Brauch ich da wirklich Drogen, um die Musik intensiver zu erleben?? Ich denke nicht...
 
Tja, mal abgesehen vom gar nicht wegzudiskutierenden Suchtverhalten finde ich es zum Beispiel sehr angenehm eine Zigarette rauchen zu können, wenn ich Wartezeiten überbrücken muss. Es beruhigt mich und ich habe was zu tun.

Alkohol brauche ich auch nicht, wie ich festgestellt habe. Ich kann aber trotzdem Menschen verstehen, die nicht darauf verzichten mögen.
 
Die schlimmste Droge ist Unwissenheit.

Ich würde mal die These aufstellen das Drogen und Abhängigkeit nichts miteinander zu tun haben.
Abhängigkeit von bestimmten Substanzen hat nichts mit Drogen zu tun. Alles was es gibt auch Essen kann bei Missbrauch zur Abhängigkeit und damit eine Sucht sein.
Wir haben uns aber schon lange angewöhnt von einigen Substanzen als Droge und Abhängigkeit zu sprechen. Aber betrachten nur die Symptome und meinen die Krankheit zu sehen.
Aber ist nicht jede unzählig wiederholte Handlung ein Anzeichen von Abhängigkeit von allen wenn man bedenkt das wir nicht davon lassen können. Also wir davon abhängen zwangsweise die Handlung zu wiederholen.
Alles was wir als Drogen bezeichnen sind Substanzen die unser Gehirn reizen Glückshormone über Gebühr aus zustoßen. Dieser Glücks taumel hält dann solange an wie die Hormone vom Körper wieder verarbeitet wurden. Um so mehr wie dieses künstliche Glücks bad genießen um so mehr baut der Körper die Substanzen in die körpereigene Chemie was am Ende den Kater auslöst ist nur das Fehlen von Alkohol den der Körper benötigt.
Theoretisch könnten es also noch mehr Substanzen geben die als Drogen benutzt werden können Zucker zum Beispiel. Ein Zucker Entzug ist auch nicht zu verachten. Und gerade Haushaltszucker hat Sucht Potential na und was die Krankmachenden Wirkungen betrifft sollte es genug Aufklärung geben.

Was man gegen Missbrauch von Substanzen egal welche machen kann ist so einfach das es traurig ist das kaum jemand davon spricht. Statt Verbote und Gesetze die am Ende kaum Wirkung zeigen wäre ein starke ausgeglichene mit der Fähigkeit mit möglichst vielen Situationen umzugehen und vertraut ist mit Lösungswegen auch aus aussichtslosen Situationen.

Die Wege sind so alt und bestens getestet das es traurig ist das es immer noch Menschen gibt die aus Angst vor dem eigenen Vorteil alles tun um zu verhindern das es jeder die Möglichkeit bekommt damit umzugehen.
Ich meine damit ganz normale Dinge wie Philosophie als Lehre mit den Umgang des Lebens. Als eine Vorbereitung auf das Leben und das Sterben. Viele gute Entspannungsmethoden wie Yoga aber auch neuere Methoden aus der Medizin. Rhetorik um einen Standpunkt zu bestimmen sich mitzuteilen und weiteres. ZEN als Möglichkeit sein innerstes zu bestimmen Erfahrungen aus sich selber zu gewinnen. Sport um Selbstvertrauen aufzubauen Selbstbestätigung und Anerkennung zu gewinnen. Schach und auch andere Möglichkeiten um Zusammenhänge zu erkennen Lösungswege zu erkennen, Probleme zu definieren. Ausreichend Bildung außer das Wissen was man in Schulen erwirbt gibt es noch mehr nützliches und weitaus Spannendes zu Erfahren als Wissenstest und Denkschablonen.
Nichts gegen Schule ich hab sie gehasst nichts als Krampf Disziplin Angst und Schrecken und jede Menge Demütigungen der verschiedensten Art. Gelernt habe ich nach der Schule im Umgang mit anderen durch Bücher aber nichts was ich in der Schule gelernt habe.
Neugier ist die beste Triebfeder um Wissen zu suchen und Nachzufragen. Wissen wiederum hilft im Leben dort nicht zu scheitern wo andere eben zu Mitteln treiben um das für Momente zu vergessen was sie tagtäglich peinigt. Und wo sie nicht in der Lage sind mit jemanden um Hilfe zu bitten eventuell keine erhalten.
Oder wie ich es empfunden habe niemand wirklich interessiert ist. Meine Bücherwelt hat mich vor zu viel Grübeln bewahrt außerdem hat es mir geholfen zu Wissen was andere Menschen in ihren Leben gemeistert haben. Am Ende steht dann die Frage warum soll ich das nicht auch können.
Alltag ist immer eine Plage ein Syndikus Arbeit eine nie Endende Strapaze die morgens beginnt und erst Abends im Bett beendet ist. Kaum jemand von uns kann sich frei Entscheiden weil er ein Teil der Gesellschaft ist keine Mitsprache besitzt und nur durch Schweigsames Erdulden der ihm aufgetragenen Aufgaben nicht ausgemustert wird. Spätestens wenn wir zu alt sind werden wir aber genau das. Wer sich nutzlos und ausgegrenzt sich fühlt verspürt aber einen starken Drang etwas zu tun um wenigstens für einen Moment abschalten zu kennen.
Ein Tasse Kaffee, ein Bier, Wein und so weiter schaffen einen Moment der Ruhe und Entspannung ein Ritual zum Abschalten sich rausnehmen aus den Trott. Selbst Essen kann das Bewirken.
Und wenn man das Missbraucht, die Folgen sind hinlänglich bekannt. Auch die Ursachen die Auslöser von Sucht egal welcher Art. Nur glaubt unsere Gesellschaft nicht anders handeln zu können als mit Strafe und Verboten. Ansonsten würde das ganze Weltbild unserer Gesellschaft in Frage gestellt werden müssen. Aber will das schon wer will da der erste sein. Ruhm gibt´s für so etwas bestimmt nicht nur Schelte.
Deshalb bin ich für eine Aufhebung des Verbots von Drogen aber nur für den Privaten Gebrauch. Nicht was den Handel betrifft. Totschläger wie Christel Meaf würde ich weiter untersagen zu Handeln und Strafrechtlich verfolgen. Aber ansonsten würde ich die Sachen die auf Natürliche Art gewonnen werden zum freien Handel zulassen ohne Zusatzstoffe das würde ich übrigens auch auf Tabake ausdehnen und Alkohol, Tabletten. Die Zusätze bei Tabak und Alkohol halte ich mehr für bedenklicher als die reine Droge an für sich.
 
Aber warum brauchen das manche Menschen? Da muss ich zugeben, dass es mir schwer fällt, mich da in andere reinzuversetzen...
Aus eigener Erfahrung mit Cannabis kann ich Dir sagen, dass die Wirkung sehr stark entspannend war. Wenn man tagsüber sehr viel Stress hat, immer stark angespannt ist, diverse grössere Probleme hat, dann verhilft so ein Joint zu einem angenehmen Zeitraum der Entspannung. Man ist in der Lage, den Stress abzubauen, völlig abzuschalten, sich auf andere Dinge einzulassen.

Das ist ja auch das Risiko dabei: Wer nicht die Kontrolle hat über diesen Konsum, der wird diese Rauschmittel immer häufiger nutzen, ohne sich um die tatsächliche Bewätigung seiner Probleme zu kümmern.

Ich habe mittlerweile festgestellt, dass ich mit ein paar Minuten autogenem Training dieselbe Entspannung erreichen kann wie früher mit einem Joint.

Die letzte Droge habe ich übrigens vor fast 20 Jahren probiert.
Marty
 
Gegenfrage an die Pro-Drogen-Fraktion: Wozu wollt ihr Drogen legal haben? Könnt ihr ohne sie nicht? Wollt ihr ohne sie nicht können? Geht euch jetzt ohne sie etwas ab?

Nur so am Rande: Isst du gerne gut? Also andere Dinge als Grundnahrungsmittel?
Wenn ja, warum? Kannst du ohne das nicht? Willst du ohne das nicht können? Geht euch jetzt etwas ab ohne das?

Es gibt auch Drogenkonsumenten, die keineswegs der Meinung sind, sie "können" ohne ihre Droge nicht. Vielmehr sehen sie das wie Süßigkeiten oder hochwertiges Fleisch.


Darüber hinaus impliziert der Einsatz gegen eine Drogen-Kriminalisierung keineswegs, Drogenkonsument zu sein.
Dieses Argument muss schleunigst aus unserer Welt verschwinden.

Es ist der Inbegriff des Ad Hominem und verläuft ähnlich wie eine Argumentation zugunsten Kinderporno-Netzsperren: "Ihr seid dagegen, also seid ihr Konsumenten des betreffenden "Produkts".

Gruß, TA

PS: Die Unterteilung von Drogen in synthetisch und natürlich in Bezug auf ihre Gefährlichkeit und/oder Legalisierbarkeit ist aus der Luft gegriffen und nicht wissenschaftlich fundiert. z.B. das halbsynthetische Heroin ist definitiv gefährlicher und schädlicher als das vollsynthetische MDMA. Es gibt unzählige weitere Beispiele (Tabak ist schädlicher als LSD, etc.)
 
Ich finds super, dass wir - trotz total konträrer Meinungen - sachlich und ohne Übergriffe diskutieren :)

So soll es sein ;)

Mag sein, dass die Leute, die Drogen nehmen wollen, den Stoff ohnehin besorgen und sich über legale und saubere Mittelchen freuen. Aber, und das ist meine eigentliche Frage, weshalb sie diese überhaupt nehmen?

Kann man pauschal nicht sagen. Langeweile, Stress, Neugierde, Gruppenzwang, etc...

Ich gehöre zu denen, die ihren Spaß mit Freunden auch ganz ohne Alkohol haben können...ich brauch nicht erst X Bier, um lustig zu sein - das geht auch ohne. Ich brauche auch nicht eine Zigarette, um cool zu sein. Und deshalb brauch ich auch keine Drogen oder Ähnliches...

Gut, wenn du das so handhaben kannst/willst. Es geht aber dabei nicht ums cool sein, wenn du älter als 14 Jahre bist :LOL:

Und auch Drogenkonsumenten können ohne Drogen Spaß haben ;) Vergiss auch nicht, dass man Drogen, bei bestimmten Akitvitäten, nicht nehmen sollte, wenn man dabei Spaß haben will.

Beim Snowboarden hat mich das mehr gestresst. Das ist nüchtern einfach geiler. Vielleicht hätte ich aber auch eher Koks statt Cannabis nehmen müssen. 8) Aber von sowas hab ich halt auch immer die Finger gelassen.

Beim S*x wiederum können Drogen schon sehr geil sein.

Aber warum brauchen das manche Menschen? Da muss ich zugeben, dass es mir schwer fällt, mich da in andere reinzuversetzen...

Siehe oben, erster Quote.

Ich bin selbst recht musikalisch, spiele Klavier, Keyboard, etwas Gitarre und Schlagzeug, will Saxophon lernen, beschäftige mich intensiv mit Harmonielehre, liebe Jazz über alles, etc... Brauch ich da wirklich Drogen, um die Musik intensiver zu erleben?? Ich denke nicht...

Brauchen natürlich nicht, aber ich kann dir sagen, dass du die Musik intensiver erleben würdest, wenn du es ausprobieren würdest.

Wenn du nach dem Posting auf der Suche nach Dealern bist, dann wird es bei dir wohl die Neugierde sein, die dich Drogen nehmen lässt ^^

Tja, mal abgesehen vom gar nicht wegzudiskutierenden Suchtverhalten finde ich es zum Beispiel sehr angenehm eine Zigarette rauchen zu können, wenn ich Wartezeiten überbrücken muss. Es beruhigt mich und ich habe was zu tun.

Drogenkonsum aus Langeweile ;)


Ein echt langer Text und trotzdem habe ich dazu nicht viel zu sagen.

Grundsätzlich stimme ich dir zu!

Ich habe mittlerweile festgestellt, dass ich mit ein paar Minuten autogenem Training dieselbe Entspannung erreichen kann wie früher mit einem Joint.

Wird dabei körpereigenes Cannabinol produziert?


Die letzte Droge habe ich übrigens vor fast 20 Jahren probiert.

Yeah, ist ja bald Jubiläum :p
 
Aber wozu dann legalisieren? Wenn wir sie eh alle nicht ausprobieren würden? Ich gehe aber davon aus, dass es einige ausprobieren würden und die dann mitunter (wahrscheinlich auch nur prozentuell sehr gering) in die Sucht fallen...

Muss ich jetzt doch mal wieder was zu sagen, obwohl ich hier eigentlich nur heimlicher Mitleser bin..

Ganz genau, es würden einige ausprobieren die es sonst nicht getan hätten, und davon wiederum würden einige in die Sucht verfallen. Tatsache. Was ich allerdings denke ist dass wenn die entsprechenden Drogen legalisiert wären und man dadurch kontrolliert an sie kommen würde es auch einfacher wäre den jeweiligen Süchtigen zu erkennen und ihm zu helfen. Was im Moment definitiv nicht der Fall ist, da viele Süchtige es entweder nicht merken oder nicht merken wollen.

Das sehen aber viele hochangesehene Psychologen, Chemiker, Pharmakologen mit Doktorat und Professur anders (bezgl. halluzinogener Drogen à la LSD, MDMA oder Magic Mushrooms). Das sind keine Junkies oder irgendwelche P*nner aus der Gosse. Das sind einige der klügsten Köpfe der Gesellschaft.

Nur ganz kurz mal klugscheißen: MDMA ist kein Halluzinogen.