Schlumberger
Well-known member
- 19 Mai 2008
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Nur ganz kurz mal klugscheißen: MDMA ist kein Halluzinogen.
Da hast du recht, MDA ist halluzinogen. Aber MDMA verursacht auch "leiche Halluzinationen".
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Nur ganz kurz mal klugscheißen: MDMA ist kein Halluzinogen.
Was ich allerdings denke ist dass wenn die entsprechenden Drogen legalisiert wären und man dadurch kontrolliert an sie kommen würde es auch einfacher wäre den jeweiligen Süchtigen zu erkennen und ihm zu helfen. Was im Moment definitiv nicht der Fall ist, da viele Süchtige es entweder nicht merken oder nicht merken wollen.
[...] Vllt. weiß da ja jemand anderes was genaueres zu. Natürlich mit Quelle.
[...]In Portugal sind seit 2001 alle Drogen entkriminalisiert. Der Erfolg zeigt sich u.a. in einer Studie aus dem Jahr 2009 sowie auch in aktuellen Meldungen. Einfach mal nachlesen.
Mir wurde gestern noch mitgeteilt dem wäre am Beispiel NL und Portugal nicht so. [...] Natürlich mit Quelle.
Allerdings ist damit schon mal klar, dass es weniger Cannabiskonsumenten in den Niederlanden gibt als in Deutschland
Duderich, das Reno stammt von mir. Allerdings bezog sich das keineswegs auf die von dir zitierte Stelle, sondern auf die These von Drrichardfahrer, der du zustimmtest, nämlich dass eine Drogenpolitik der Entkriminalisierung zwangsläufig mehr Süchtige nach sich zöge. Das ist imho falsch, wie man an NL und Portugal sieht. Meine Quelle gibt hier allerdings nur Aufschluss über den relativen Drogenkonsum (auch regelmässigen) in den Niederlanden, was möglicherweise keinen direkten Schluss auf die Zahl der Süchtigen zulässt. Allerdings ist damit schon mal klar, dass es weniger Cannabiskonsumenten in den Niederlanden gibt als in Deutschland (trotz ähnlicher wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Situation).
Sollten wir uns dann nicht lieber die Drogenpolitik in Rumänien, Malta, Schweden oder Griechenland angucken? Dort wird gemäß EMCDDA-Jahresbericht (Seite 50) noch weniger Cannabis konsumiert.
[...] Aber sämtliche Logik verbietet es einfach (und da sind sich denke ich 99% aller denkenden Menschen einig), dass es schwieriger ist an Sachen ran zu kommen, die ab 18 sind in einem Staat, als an Sachen ran zu kommen, welche gar nicht erlaubt sind. [...]
Sollten wir uns dann nicht lieber die Drogenpolitik in Rumänien, Malta, Schweden oder Griechenland angucken? Dort wird gemäß EMCDDA-Jahresbericht (Seite 50) noch weniger Cannabis konsumiert.
Das Interessante ist nur, dass es in dem Thread auch schon Quellen und Zitate diesbezüglich gab, dass deine Aussage falsch ist. Nun möchte ich weder so weit gehem zu sagen, dass die anderen Quellen recht haben oder deine. Diese Arroganz überlasse ich dir, für dich die Wahrheit zu pachten und Filtern zu dürfen, wem und was man vertrauen darf und was nicht.
Aber sämtliche Logik verbietet es einfach (und da sind sich denke ich 99% aller denkenden Menschen einig), dass es schwieriger ist an Sachen ran zu kommen, die ab 18 sind in einem Staat, als an Sachen ran zu kommen, welche gar nicht erlaubt sind. Viellicht ist das bei deinem Drogendealer anders, da er keine Dinge ab 18 verkauft, sondern nur illegale Substanzen. Aber das hatten wir hier schon ausdiskutiert und ich denke das bringt eh nichts, wenn man tausend mal erhofft, dass andere mal nachdenken über deren Logik.
Diese Quelle legen wenigstens noch nahe, dass
a) entweder Cannabis keineswegs Einstiegsdroge ist
b) weniger Menschen in den NL Cannabis konsumieren als hier.
Die Zahl der Läden, die vom Haschischverkauf leben («Coffee-Shops»), stieg in Amsterdam seit der Liberalisierung im Jahr 1980 von rund 20 auf 400 im Jahr 1991 und auf mindestens 2000 in ganz Holland.
Von 1984 bis 1988 verdoppelte sich die Zahl der über 15jährigen Haschischraucher in Holland. Von 1988-1992 verdoppelte sich die Zahl der 14-17jährigen Haschischraucher nochmals, diejenige der 12-13jährigen verdreifachte sich sogar.
In Deutschland ist die Zahl der Cannabiskonsumenten vergleichsweise niedrig. Weniger als 1,5 Prozent der jungen Männer zwischen 14 und 34 Jahren berauschen sich täglich oder fast täglich daran. Bei den Frauen sind es weniger als 0,5 Prozent.
Ansonsten verstehe ich nicht genau, welche meiner Aussagen falsch war. Es wäre hilfreich, wenn du mir das noch einmal darlegen könntest und dann eben auch warum sie falsch sind. Ich selbst stufte meine Quelle als durchaus vertrauenswürdig ein, aber weil ich die gegenteiligen Quellen nicht kenne, kann ich das nicht vergleichen.
Im Übrigen würde ich mich freuen, wenn du solche Vorwürfe von Arroganz o.ä. weglassen könntest; das Ganze ist hier wenig hilfreich, dein Reno ist Feedback genug.
Was baffit sagt: Sind die Konsumenten deshalb mehr? Sieht imo nicht danach aus.
Ich möchte hinzufügen, dass ich keinen Drogendealer habe (ich wusste nicht, dass es offenbar üblich ist, einen zu "besitzen").
Es ist nicht so, dass ich ein großartiges Interesse an legalem Cannabis/anderen Drogen per se besitze; erstens bringt das Verbot sowieso relativ wenig in Sachen Regulation und zweitens bin ich kein Konsument (mehr? Probieren und so...).
Es ist nur so, dass ich es nicht gutheiße, wenn
a) Gute Menschen wegen derartigen Dingen ihre Lebensqualität einbüßen
b) so viel Geld deswegen verschwendet wird
Soviel dazu, guten Abend wünsche ich.
TA
[...]Wird hier nicht Ursache/Wirkung etwas falsch ausgelegt?
Erste Formulierung kam von konservative.de und zweite vom Spiegel. Findet man hier im Thread noch ausführlicher, daher nicht noch mal.
[...]Zu a gebe ich dir ja recht. Für eine Entkriminalisierung bin ich ja ebenfalls. Menschen können nicht dafür besftraft werden, dass sie ein Problem (Für mich ist Drogensucht ein Problem) haben und solange sie dabei niemanden schaden gehört ihnen geholfen.
Welches Problem? Und behebt die Illegalisierung ein Problem? Wenn ja, sollten dann nicht auch Drogen wie Alkohol und Tabak verboten werden?Drogen zu legalisieren würde das Problem nicht beseitigen und würde eine kriminalitätsrate nur beschönigen mehr auch nicht.
Absurder Vergleich. Aber die kommen immer bei dieser sinnlosen Diskussion. Sinnlos, weil es schlichtweg keine logischen Argumente FÜR Drogen gibt. Der Mensch braucht keine Drogen zum (über)leben. Aber das Leben wäre sehr traurig, wenn es nur Dinge gäbe bzw. Mensch nur Dinge täten, die wir brauchen.Um mal ein hypothetisches Beispiel zu bringen "Wenn ich keine Morde mehr als Straftaten haben will, legalisiere ich es!" - zu gegeben etwas krass, aber ich denke der ein oder andere weiß worauf ich hinaus will.
Ich denke, die Entkriminalisierung geringer Mengen sollte das Minimum sein. Es ist doch bürokratischer Irrsinn, dass die Polizei bei geringen Mengen "Anzeige" stellt, die Justiz aber in den aller meisten Fällen ob der schwammigen "Geringen-Menge-Regelung" das Verfahren einstellt.
Der Konsum ist weder in den Niederlanden noch in Deutschland verboten.
Das habe ich noch nie erlebt. Du kennst Fälle, wo es eine Anzeige wegen Erwerb oder Besitz von BTM gekommen ist, weil man festgestellt hat, dass jemand konsumiert hat?Da hast du recht. Aber der Erwerb und Besitz ist verboten und die Polizei und Justiz schlussfolgern, dass du ohne Erwerb und Besitz auch nicht konsumieren hättest können. Daher kommt es doch wieder zu einer Anzeige.
Kann ich mir auch nicht vorstellen. Aber "problemlos" halte ich wiederum für keine passende Beschreibung. Als Konsument KANN es dir passieren, dass du gefilzt wirst. Oder das Auto wird durchsucht, in dem du MITfährst.Das habe ich noch nie erlebt. [...]
Man kann problemlos Konsument sein, ohne Erworben oder Besessen zu haben.
Absurder Vergleich. Aber die kommen immer bei dieser sinnlosen Diskussion. Sinnlos, weil es schlichtweg keine logischen Argumente FÜR Drogen gibt. Der Mensch braucht keine Drogen zum (über)leben. Aber das Leben wäre sehr traurig, wenn es nur Dinge gäbe bzw. Mensch nur Dinge täten, die wir brauchen.
Es ist daher ein Frage der Akzeptanz, welche Drogen der Staat bzw. die Gesellschaft seine Bürger bzw. seine Mitmenschen konsumieren lässt.
Ich meinte damit nur, dass man konsumieren kann, ohne im Besitz zu sein.
Wenn man in einer Runde einen Joint rumgehen lässt und jemand zieht daran, dann konsumiert er, er besitzt aber nicht.
Eine Annahme der Polizei, dass jemand, bei dem Konsum festgestellt worden ist, automatisch ja mal Besitzer gewesen sein muss, ist falsch.
Als Dauerkonsment wird es natürlich schwierig, nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten.
Marty