Die Kirche. Die Religion. Der Austritt?

ja aber was bringt es dann zu hoffen?
unendlich lang weiterzuleben ist richtig scheisse, die ersten paar milliarden jahre bestimmt ganz nett. aber unendlich? :roll:

Wieso sollte das scheiße sein?
es wird nicht langweilig wenn du das meinst. Laut Bibel ist das ein Dauerhafter Glückszustand.
Viele die den Klinischen Tod erlebt haben und dann das Licht gesehn haben, haben das gleiche behauptet und wollten lieber Sterben als hier zu uns zurückzukehren
 
Viele die den Klinischen Tod erlebt haben und dann das Licht gesehn haben, haben das gleiche behauptet und wollten lieber Sterben als hier zu uns zurückzukehren
Hat jemals einer von denen von der Hölle berichtet, oder waren das alles gute Menschen? *räusper* ;)
 
kann ja sein, dass ich mich jetzt absolut vom Thema wegbewege, aber eine Frage habe ich - vielleicht kann man mir die mal in PN oder neuem Thread oder wie auch immer beantworten.

Woher kommen die verschiedenen ... (wie nennt man das?) also ich meine:
römisch-katholisch, griechisch-orthodox, Lutheraner, Juden, Evangelen usw.
Im Grunde glauben doch alle an den gleichen Gott bzw. Jesus oder nicht?
 
Mir ist die Todsünde "Unglauben" aus dem Islam bekannt bei der keine Vergebung gewährt wird und der jenige in der Hölle schmoren soll.

Grundsätzlich beschäftige ich mich mit allen Weltreligionen.
Nur sind sich selbst Gelehrte nicht einig, wie sie einige Sachen interpretieren.
Und spätestens da greift wieder der Spruch eines Posters hier: "Ich lasse mir von niemandem sagen, was ich zu glauben habe." ;)
 
Wieso sollte das scheiße sein?
es wird nicht langweilig wenn du das meinst. Laut Bibel ist das ein Dauerhafter Glückszustand.
Viele die den Klinischen Tod erlebt haben und dann das Licht gesehn haben, haben das gleiche behauptet und wollten lieber Sterben als hier zu uns zurückzukehren
tja und rate mal was die wissenschaft gemacht hat. sie hat nachgeforscht.
all das sind reaktionen auf das sterbende gehirn


"Viele Mediziner deuten die Erlebnisse als Halluzinationen, die in erster Linie durch die DMT-Ausschüttung im Gehirn des klinisch Toten hervorgerufen werden. Eine Untersuchung hat ergeben, dass Versuchspersonen, denen hohe Dosen von DMT intravenös zugeführt wurden, von Nahtod-Erfahrungen und mystischen Erlebnissen berichteten[9]. Auch unter LSD-Einfluss kommt es zu vergleichbaren Halluzinationen. Weitere Untersuchungen an Piloten und Astronauten, die hohen Beschleunigungen ausgesetzt gewesen sind und dabei für kurze Zeit ihr Bewusstsein verloren haben, berichten von ähnlichen Wahrnehmungen."
quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Nahtod-Erfahrung


was ist wohl wahrscheinlicher und glaubwürdiger? :roll:
 
Woher kommen die verschiedenen ... (wie nennt man das?) also ich meine:
römisch-katholisch, griechisch-orthodox, Lutheraner, Juden, Evangelen usw.
Im Grunde glauben doch alle an den gleichen Gott bzw. Jesus oder nicht?


Röm-Kath, Griechisch-orthodox, usw sind Gruppen innerhalb vom Christentum auch Konfessionen genannt.Die glauben an das gleiche haben aber andere Prinzipien...
Jesus war ein Jude also glauben Christen und Juden an den gleichen Gott

Frage beantwortet?
 
Eigentlich wollte ich mich aus der Diskussion raushalten, aber da erblickte mein Auge folgenden Hinweis:

CDD-R schrieb:
da würde ich dir dann auch empfehlen viele sachen zum thema zu lesen. (the god delusion von richard dawkins) evolutionstheorie,big bang theorie etc.

Ich persönlich halte Richard Dawkins' Werk "The God Delusion" (Dt. "Der Gotteswahn") für eine sehr beschränkte, kritische und einseitige Sichtweise auf Religionen. Dawkins' Argumentationen sind voller Widersprüche und undifferenzierter, polemischer Vergleiche, sowie zahlloser Behauptungen, für die er jegliche Belege oder Indizien schuldig bleibt.

Meiner Meinung nach verbeißt er sich ebenso fanatisch in seinen Atheismus, wie die Theisten, die er kritisiert, in ihren Glauben.

Ja, ich weiß, dass er auf S. 528 im Abschnitt "Sie sind genau wie die Fundamentalisten, die Sie kritisieren" versucht sich davon freizusprechen, indem er klare Bedingungen setzt, unter welchen er seine Ansicht ändern würde. Schön und gut, doch greift dieses Argument lediglich in einer Diskussion über die Existenz Gottes, nicht jedoch, wenn man allgemein über Religion(en) spricht. Doch wettert Dawkins in 98% seines Werkes gegen Religion(en) im Allgemeinen.


Zu meiner Einstellung gegenüber Religion bzw. Gottesglaube: Ich bin Ignostiker.
 
Frage beantwortet?

nicht wirklich bzw. mir unverständlich
Soll heißen Jesus oki - Bibel wird unterschiedlich interpretiert und je na Interpretationsform ist dann irgendeine Form des Glaubens und diese Gemeinschaft hat sich dann irgendwann mal einen Namen gegeben?


Zu meiner Einstellung gegenüber Religion bzw. Gottesglaube: Ich bin Ignostiker.

hab mal kurz nachgelesen, wer oder was das ist.
da schwirrt einem ja der Kopf :ugly:
 
im Grunde gehts um die unterschiedliche Auslegung. Genau.

guck mal hier... https://de.wikipedia.org/wiki/Schisma

Danke schön.
Jetzt aber mal an dich die Frage, die sich mir so aufdrängt immer, wenn ich mich mit Religion beschäftige:

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?

ich weiß meine Fragen führen jetzt echt zu weit, aber im Grunde ist die Bibel doch nur ein Zusammenverschnitt verschiedener Schriften, die irgendwann mal irgendjemand bzw. mehrere aufgeschrieben haben - angeblich von Gott inspiriert oder so ähnlich.
Setzt man sich eigentlich innerhalb der Kirche damit auseinander von wem die Schriften überhaupt mal ursprünglich stammten, die man einfach so übernimmt und im Endeffekt im Grunde von jedem irgendwie nach seinem eigenen Ermessen ausgelegt werden?

ich meine die 10 Gebote sind klar formuliert. Damit kann jeder was anfangen, aber die Bibel oder auch die Tora oder altes oder neues Testament, nicht zu vergessen die Lutherische Auffassung bzw. Neuschreibung?
Mir als Außenstehende ist das zu hoch. Wie sehen das Gläubige? Nehmt ihr das einfach so hin, dass die Schriften so zerpflückt werden?
 
Danke schön.
Jetzt aber mal an dich die Frage, die sich mir so aufdrängt immer, wenn ich mich mit Religion beschäftige:

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?

ich weiß meine Fragen führen jetzt echt zu weit, aber im Grunde ist die Bibel doch nur ein Zusammenverschnitt verschiedener Schriften, die irgendwann mal irgendjemand bzw. mehrere aufgeschrieben haben - angeblich von Gott inspiriert oder so ähnlich.
Setzt man sich eigentlich innerhalb der Kirche damit auseinander von wem die Schriften überhaupt mal ursprünglich stammten, die man einfach so übernimmt und im Endeffekt im Grunde von jedem irgendwie nach seinem eigenen Ermessen ausgelegt werden?

ich meine die 10 Gebote sind klar formuliert. Damit kann jeder was anfangen, aber die Bibel oder auch die Tora oder altes oder neues Testament, nicht zu vergessen die Lutherische Auffassung bzw. Neuschreibung?
Mir als Außenstehende ist das zu hoch. Wie sehen das Gläubige? Nehmt ihr das einfach so hin, dass die Schriften so zerpflückt werden?


In der Kirche bzw in der Theologie wird das, was damals geschrieben wurde, wirklich wissenschaftlich zerpflückt. Theologen sind in dem Sinne keine Kirchensklaven, die für die Kirche das schlaue Zeug aus der Bibel rauslesen und alles andere untern Tisch kehren. Im Gegenteil.
Ich kenn genug Theo-Professoren die ne sehr liberale Meinung vertreten und eher in einem Seminar diskutieren, was sie über ihren Arbeit- und Brötchengeber denken, als in der breiten Öffentlichkeit ;)

So halte ichs persönlich auch.
Ich persönlich nehme die Kirche als Institution (wie auch den Staat übrigens, der mir gewisse Regeln und Pflichten aufbürdet, von denen ich aber immer noch selbst entscheiden kann, was ich mit meinem Gewissen vereinbaren möchte und kann. Beim Staat hat das manchmal Konsequenzen. In der Kirche gibts da ja nur die Exkommunikation... von daher macht mir das keine Angst ;) ) die mir gewisse Möglichkeiten zur Verfügung stellt und von denen ich im eigenen Ermessen Gebrauch machen kann.
Ich gehe nicht regelmäßig zur Beichte, weil ich - wenn ich scheiss gebaut hab - damit zu den Menschen gehe, die es womöglich dann betrifft und mich bei denen entschuldige. Damit ist mein Gewissen rein. Für mich ist mein Gewissen die einzige moralische Instanz und das "Sprachrohr" zu und von "Gott".

Natürlich gibt es Werte und Einstellungen, die ich mit der kath. Kirche teile.
Wie z.B. dass die Ehe eine "heilige" Stellung haben sollte und man damit keinen Spaß machen sollte. Wenn man sich das Ja-Wort gibt, sollte das schon ernstgemeint sein...
Auch dass gewisse Werte in der heutigen Zeit verfallen, finde ich traurig. Dagegen versucht die Kirche ja nen gewissen Gegenpol zu bilden, was ich in diesem Falle befürworte.

Wenn Schriften zerpflückt werden, find ich das in Ordnung. Macht man schließlich mit jeglicher Literatur. Dass man aber ohne theologisches Vorverständnis nicht versteht, warum Gott im AT z.B. rachsüchtig und gewalttätig ist, muss man halt auch dazusagen.
 
...und ab hier habe ich aufgehört zu lesen. Gehts noch? Wie eingeschränkt kann man eigentlich diskutieren? Dass das Unsinn ist, sollte dir echt so langsam klar sein. Teilweise habe ich echt angefangen, deine Beiträge in dieser Diskussion zu schätzen. Du machst aber irgendwie wieder alles zunichte. Deine Ansichten hier sind vergleichbar mit den radikalen Ansichten der Kirche zu Zeiten der Kreuzzüge...


Es ist mir herzlich egal, ob irgendwer meine Beiträge schätzt oder nicht, solange man nicht ständig diesen unbesonnen Vorwurf bemüht, ich hätte keine Ahnung von dem, worüber ich spreche. Ich habe mich sehr genau mit den beiden großen christlichen Kirchen, ihren Grundsätzen und ihrer Geschichte beschäftigt, ich habe sehr viel zu diesem Thema gelesen und ich verlasse mich auf meine Vernunft, die mir immer noch das Höchste im Menschen scheint. Es sollte doch wohl möglich sein, die absolut gegensätzliche Position, die ich vertrete, genauso für voll zu nehmen wie die theistische, der man selbst anhängt.

--

Ich habe an keiner Stelle gesagt, dass die Bibel ein Dogma sei und sich die Kirche strikt und wörtlich danach richte. Aber wer der deutschen Sprache in ihren Feinheiten und Bedeutungen mächtig ist, wird mir zustimmen müssen, dass dies Opportunismus bzw. Prinzipienlosigkeit ist:
Ich suche mir da das raus, was ich mit meinem Intellekt (ja auch als Gläubiger Mensch fühl ich mich wohl in der Lage meinen Grips zu benutzen) vereinbaren kann.

Abgesehen davon richtet sich zumindest der Katholizismus sehr stark wörtlich nach der Bibel: Auferstehung, Eucharistie...wie kann ein vernünftiger Mensch wirklich der Überzeugung sein, dass er auferstehen wird, oder das ein paar gemurmelte Worte aus Brot den Leib Christi machen? Oder, wenn er daran nicht glaubt, wie kann er trotzdem dieser Kirche treu sein, die ja offensichtlich transzendentes, irrationales Verhalten propagiert?


@mighty-mohab: Ich gehe deinen Inhalten wahrlich nicht aus dem Weg, aber da dein Sprachgebrauch von meinem abweicht, und da meiner auf wörtlicher Bedeutung basiert, ist meine Kritik zwangsweise zunächst primär sprachlicher Natur. Das entkräftet deine Argumente nicht. Kann es auch nicht, da du so vage formulierst, dass man kaum einen Anhaltspunkt findet. Und solange du nicht deiner eigenen Forderung nach Sachlichkeit in den Formulierungen nachkommst und weiterhin die Ansicht vertrittst, dass Antitheisten wilde, ungebildete Barbaren seien, die des Streites wegen streiten und keine wirkliche Ahnung haben, solange lohnt sich eine Diskussion auch nicht.