Die Kirche. Die Religion. Der Austritt?

In den entlegensten Winkeln der Erde haben sich in allen Kulturen (teils abhängig voneinander, teils völlig isoliert und unabhängig) der Glaube an eine höhere Macht entwickelt.
Der Sonnenkult der Inkas, der Ahnenkult in Nordamerika, Naturkult der Adivasi, Islam, Christentum, und, und, und, oder, oder, oder.
Bei allen Unterschieden, haben (meines Wissens) alle Formen der Religion die Gemeinsamkeit dem Leben einen Sinn zu geben und vor allem auch über den Tod hinaus.
Die Grundsätzliche Frage die sich für mich dadurch stellt ist: Rechtfertigt die Tatsache, dass sich nun eine dieser zahlreichen Ansichten, in Form einer weltlichen Macht, durch Schwert und Muskete verbreitet und sich von Sekte zu Weltreligion gemausert hat, zwangsläufig ihre Richtigkeit und Daseinsberechtigung in Form einer Institution?
Oder ist die heutige Kirche (als Institution) vielmehr eine über Generationen angewöhnte Staatsform, die ihre Ideale in Form von Gleichnissen und Geboten präsentierte, statt in trockenen Paragraphen und einem Grundgesetz.

Heutzutage ist die Verbreitung religiöser Inhalte durch Gewalt verpöhnter als der reine Gebietsanspruch. Dennoch basiert der heutige Umfang der Kirche maßgeblich auf einer damaligen Verbreitung durch Gewalt.

Jeder sträubt sich vor dem Gedanken, dass es am Ende des Lebens vorbei sein könnte. Null, nichts, nada. In jedem steckt die Sehnsucht, dass es vielleicht doch anders sein könnte. Das betrifft Menschen in Europa, Afrika, im Dschungel von Brasilien und in Erdteilen in die nie zuvor einer hingereist ist.

Ich für meinen Teil werde das auch hoffen. Völlig gleich, ob einer von tausenden Propheten gekreuzigt wurde, eine Kuh in Kamtschatka gesprochen hat, in Tlaxalca die Sonne 3 Tage still stand oder irgendwo Hasen vom Himmel regneten. Ich werde niemanden Töten, mir regelmäßig die Füße waschen, keine Tiere quälen und Schweinefleisch sollte man momentan ja auch meiden (Das sind gute Leitfäden fürs Leben). Und dann werde ich sehen ob mich am Ende ewige Dunkelheit erwartet, ein bärtiger Mann, dem ich sagen kann, dass ich so gut wie möglich gelebt habe oder dem Ziegengott der Germanen erklären muss, dass ich so gut wie möglich gelebt habe. Oder sonst wem erklären muss, dass ich gut gelebt habe. Hauptsache man hat gut gelebt, dann kann einem im Fall der Fälle auch nichts passieren. :>

Dafür brauch ich nicht irgendwelche anderen Menschen, die meinen in der Gottes-Vertreter-Hierarchie höher zu stehen.

P.S.: Das heutige Engagement der Gemeinden für die Gesellschaft ist durchaus positiv im sozialen Sinne. Nicht alles an der Kirche ist schlecht.

*edit*
Aber ja, ich behaupte, dass die Leute, mit denen ich da zu tun habe, geistig mehr draufhaben, als die anderen meiner Freunde, die von der Kirche nix wissen wollen.
Gefährliche Wortwahl. Der Laie erkennt nicht sofort, dass du explizit eine auf eingeschränkte Erfahrung beruhende Gruppierung ansprichst.

Kannst du mir eine Kirche in deiner Nähe nennen, die innerhalb der letzten 10 Jahre für viel Geld gebaut wurde?
Ja! Sie sind nur nicht aus Sandstein und heißen meistens Gemeindezentrum, Jugendzentrum etc. Ich kenne "frische" Kirchen und Anbauten. Was nicht bedeutet, dass sie nicht notwendig sind.

meins ist toll, eben weil ich es als "vielfältiger" empfinde. Weil es mir die Mitgliedschaft in einer Kirche leichter macht meine sozialen Kontakte zu pflegen.
Ja, durchaus sehr sehr sehr nette Leute. Kann ich so bestätigen. Tollerant, cool. Würde ich durchaus öfter partizipieren, wenn da nich die Sache mit Gott wär. ^^

Die Amis sind doch eh bekloppt. Wiss mer doch alle ^^
signed

Meine Entwicklung war jetzt auch nicht so dramatisch negativ.
Also komm. Als ob gläubige Menschen jetzt alle doof wären...
Nen Quote außerhalb der Chronologie, der sich mit auf deinen "gequoteten quote" bezieht. Aber es ist nicht zu leugnen, dass deine Eltern und vor allem deine örtliche Geburt maßgeblich zu deiner Glaubensrichtung beigetragen haben. Weniger die "Erleuchtung durch den christlichen Gott".

Diese Aliensache...
Bitte... Leute... sachlich bleiben... Irgendwo, irgendwann, vielleicht... aber kein Alien war jemals hier. Physikalisch und Stochastisch unmöglich (bisher). Sowas behaupten immer nur Amis. Zum Thema Amis: siehe oben.

muss man nicht. aber ich behaupte, man kommt besser zurecht.
Behauptung! Man muss wirklich keinen gott haben um besser zurecht zu kommen. Allerdings (und da geb ich dir gern die Steilvorlage) sind die moralischen Lehren sehr hilfreich und sicherlich nicht fehl am Platz. Die Verpackung ist nur das, was den Leuten nicht gefällt.

*edit2*
Achja, eins noch.
es könnte gott in person vor mir stehen und ich würds wahrscheinlich nicht glauben
Genau aus diesem Grund bin ich der Meinung. Sollte Jesus jemals gelebt haben und Gottes Sohn gewesen sein und wäre er jemals auferstanden von den Toten und als Heiland zurückgekehrt, hätten wir ihm vermutlich ne Weste angezogen und eingesperrt. Und so sitzt er heute da im spanischen Gefängnis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kannst du mir eine Kirche in deiner Nähe nennen, die innerhalb der letzten 10 Jahre für viel Geld gebaut wurde?

Ja kann ich, allerdings heißen die Dinger dann Moscheen(da die Christen im Moment ja eher nen Rücklauf in der Kirche haben). Ich hab ja schon gesagt Kirchen im allgemeinen.
OK, hatte auch so ein wenig an das Riesen Teil in Rom gedacht, gebe ich zu.

Ist das in unserem demokratischen System nicht ähnlich?
Da beschwert sich keiner drüber :-?

Würd mich beschweren, wenn es denn was bringen würde (Änderungen)

und bei großen Hilfsorganisationen geht die Kohle auch für Verwaltung drauf... was willst machen? hat ja keiner Bock mal nach Afrika zu fahren und ein Jahr dort unten als Helfer zu arbeiten... :ugly:

Bin am überlegen das echt mal zu machen, habe allerdings ehrlich gesagt auch ein wenig Angst davor

(ja, ich oute mich als gelegentlicher Bild-Leser...) Die Tittenbildchen sind immer ganz nett

Das wars dann aber auch, was man aus der Bild glauben darf.

Ohh, wo wir gerade bei Aliens sind.....ich sollte mal wieder Stargate gucken :ugly:

achja:
Ich gehe zwar nicht in die Kirche(komme mir da irgendwie fehl am Platze vor), bin aber auch nicht ausgetreten. Denn ob da jetzt nen paar Euro mehr oder weniger nach dem ganzen Steuerabzug stehen (der deutlich schlimmer ist, als die Kirchensteuer), ist dann auch egal.
 
können auch. Na und? Diskreditiert das jetzt meine freundschaftlichen Erfahrungen "innerhalb" einer christlichen Gemeinschaft? Sind meine Freunde genauso dumm, wie ich, nur weil sie an einen Gott glauben? 8O

Ich habe nie behauptet, dass jemand, der an Gott glaubt, dumm ist. Ich sage, dass er seine Vernunft ausschaltet, wenn es um seinen Glauben geht. Was aber jeder tut, wenn man an dem rührt, was ihm sehr wichtig ist. Außerdem solltest du, der nicht-religiöse Menschen für geistig weniger fit erklärt, mit dieser Behauptung ohnehin vorsichtig sein...

Ich habe niemals geschrieben, dass ich an die Lehren glaube, die die Kirche mir vor den Latz knallt. Ich suche mir da das raus, was ich mit meinem Intellekt (ja auch als Gläubiger Mensch fühl ich mich wohl in der Lage meinen Grips zu benutzen) vereinbaren kann. Vieles kann ich mir nicht erklären, aber da behaupte ich dann auch nicht, dass es dann also nicht existieren kann :roll: Das wäre vermessen...
Dann bist du ein prinzipienloser Mitläufer. Punkt. Du bist in einer Vereinigung, die stark durch ihre Lehren geprägt wird, ohne diese Lehren zu beachten oder zu verstehen. Du nutzt einige Aspekte der Kirche und ignorierst andere, so, wie's dir gerade passt. Opportunismus in reiner Form.

Meine Entwicklung war jetzt auch nicht so dramatisch negativ.
Also komm. Als ob gläubige Menschen jetzt alle doof wären... :roll:
Siehe oben.

Aber ja, ich behaupte, dass die Leute, mit denen ich da zu tun habe, geistig mehr draufhaben, als die anderen meiner Freunde, die von der Kirche nix wissen wollen.
Ganz, ganz, ganz hässliche Formulierung...das ist nicht sehr sachlich, oder? ^^

Ich habe MEINE persönlichen Erfahrungen geschildert und muss mir jetzt von euch allen wieder anhören, wie dumm und minderwertig und niveaulos ich doch bin, nur weil ich an etwas glaube, was ihr nicht nachvollziehen könnt. (jaja, ich weiss hat keiner geschrieben, aber ganz so bescheuert bin ich auch net - nicht zu wissen - was ihr denkt...)
Herzlichen Dank :roll:
Irgendwelche Vermutungen darüber, was andere von dir denken, sind 1. immer vage und in diesem Falle 2. auch noch weinerlich. Es kann dir zum einen egal sein, wer was von dir denkt (zumindest wenn du ein selbstständiger, selbstliebender Mensch bist) und zum anderen WEIßT du schlicht nicht, was jemand über dich denkst und beleidigst viele mit solchen Pauschalurteilen.

Man braucht auch keine Wissenschaft, um glücklich zu sein :roll:
Glaube ich schon....ohne die Wissenschaft könnten wir unsere Umwelt nicht erklären und hätten immer noch Angst vor ihr - eine Angst, die die Kirche nie nehmen konnte.

Sachlich bleiben oder ruhig sein. Ô.o

ich mach das, weil da nette Leute sind, die mich so akzeptieren ,wie ich bin.
Trotz langen Haaren, schwarzen Shirts und nem Auto-Kennzeichen in dem die Zahl des Teufels drin vorkommt :ugly:
Bestätigt meinen Eindruck: Opportunist, der sich das heraussucht, was ihm gefällt, und alles andere wegdenkt.


@aessitt: Jetzt mal nur von mir gesprochen: mich plagt der Gedanken überhaupt nicht, dass nach dem Tod nichts mehr kommt...da steckt keinerlei Sehnsucht nach zweitem Leben in mir...;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dann bist du ein prinzipienloser Mitläufer. Punkt. Du bist in einer Vereinigung, die stark durch ihre Lehren geprägt wird, ohne diese Lehren zu beachten oder zu verstehen. Du nutzt einige Aspekte der Kirche und ignorierst andere, so, wie's dir gerade passt. Opportunismus in reiner Form.

...und ab hier habe ich aufgehört zu lesen. Gehts noch? Wie eingeschränkt kann man eigentlich diskutieren? Dass das Unsinn ist, sollte dir echt so langsam klar sein. Teilweise habe ich echt angefangen, deine Beiträge in dieser Diskussion zu schätzen. Du machst aber irgendwie wieder alles zunichte. Deine Ansichten hier sind vergleichbar mit den radikalen Ansichten der Kirche zu Zeiten der Kreuzzüge...
 
Dann bist du ein prinzipienloser Mitläufer. Punkt. Du bist in einer Vereinigung, die stark durch ihre Lehren geprägt wird, ohne diese Lehren zu beachten oder zu verstehen. Du nutzt einige Aspekte der Kirche und ignorierst andere, so, wie's dir gerade passt. Opportunismus in reiner Form.

Die Bibel ist ein Leitfaden, kein Dogma! Genau das scheinst Du zu verwechseln.

Ich habe es bisher in keinem Gottesdienst (kenne leider nur die der evangelischen Kirche), dass mir ein Pfarrer irgendwelche "Wahrheiten" verkaufen wollte.
Der Leitfaden Bibel (und ich beziehe mich da auf das neue Testament), mündet für mich in der Erkenntnis diverser Werte wie Nächstenliebe, Vergebung und Toleranz.
Es heisst aber nicht [!], dass ich alles und jeden toleriere - soweit geht mein Glaube nicht [Asche auf mein Haupt].
Das hat aber nichts mit Opportunismus zu tun sondern das ist der Glaube, den ich aus der christlichen Lehre ziehe.
 
Du nimmst mir die Worte aus dem Mund (die mir nicht explizit in den Sinn gekommen sind ;-))
Die Bibel ist ein Leitfaden, kein Dogma! Genau das scheinst Du zu verwechseln.

...was aber auch kein Wunder ist, wenn man einschlägige Literatur liest. :roll:
Wie gesagt... wer sich irgendwelche Reden aus dem rechten Lager zu gemüte führt und sie auch noch für bare Münze nimmt, hat natürlich auch eine eingeschränkte Meinung über das Judentum, unsere Asylpolitik oder Homosexualität.
 
1. Bei uns in der Stadt ist der Großteil der sozialen Einrichtungen unter kirchlicher Trägerschaft: https://www.spitalstiftung-horb.de/
Und bezahlt wird das Altenheim von der Pflegeversicherung und alles andere direkt vom Staat. Das einzige, was die Kirche da selber zahlen dürfte, sind die kirchlichen Einrichtungen. Der kath. Kindergarten und die kath. Grundschule, in denen ich war, war zu 99% vom Staat bezahlt. Der kath. Jugendclub findet in Räumen der Stadt mietfrei sein zu Hause und bertreut werden die Jugendlichen von einem Betreuer, der Angestellter der Stadt ist.

Die Kirche nimmt sich nur das Recht heraus zu entscheiden, was dort passiert.

3. Das tut mir leid für dich. Aber liegt das jetzt nur an der bösen Kirche, oder an der bescheuerten "Dorf"-Mentalität?
Der Pastor war und ist für mich direkter Vertreter der kath. Kirche. Und er hat mir wörtlich gesagt, dass ich eigentlich bei der Kommunion nichts verloren hätte, weil meine Mutter ja in Scheidung lebt. Die anderen Kinder sollten sich mal ein Beispiel an mir nehmen, was daraus werden kann, wenn die Eltern nicht zusammen leben.

Und was heisst "gemieden" ? Wurdest du ausgeschlossen aus den Vereinen? Haben dich deine Freunde verstoßen wegen deiner Eltern?
In einem zu 95% kath. Dorf waren meine Freund alle evangelisch. Alle drei. Zufall?

Dadurch, das meine Mutter gemieden wurde von sehr vielen, schlug sich das auf den Fussball- und später Tennisverein durch, auf den Jugendclub etc. Zum Glück war die Stadt nur 5km weg.

Das ist übrigens kein Jammern. Damals fand ich das gar nicht toll. Im Nachhinein kann ich sagen, dass es mir die Augen geöffnet hat, wie doppeldeutig die Kirche argumentieren kann und alles zu ihrem Wohl auslegt.

Das der Pfarrer seine Haushälterin als Ehefrau-Ersatz hat, ist in vielen Dörfern völlig normal. Das derselbe Pfarrer dann in der Messe was von S*x nur in der Ehe erzählt dann aber auch. Diese Scheinheiligkeit hat mir gestunken. Und deshalb habe ich mich dort verabschiedet. Meine Kinder können selber entscheiden, ob sie Mitglied einer Kirche werden wollen. Sie werden vorher weder getauft noch kommuniziert noch sonst irgendwas.

Marty
 
Dadurch, das meine Mutter gemieden wurde von sehr vielen, schlug sich das auf den Fussball- und später Tennisverein durch, auf den Jugendclub etc. Zum Glück war die Stadt nur 5km weg.

Sowas ähnliches kenne ich auch. Als junges Ding nach Bayern gezogen, schwanger und schwups fand ich mich in einer Welt wieder, wo ich sofort heiraten sollte und mein Kind getauft werden sollte (katholisch). Meine Familie (außer ich = ungetauft) ist aber evangelisch. Also ich mich geweigert. Fazit:
Keine Wohnung, kein Job und wurde ebenfalls von der Bevölkerung gemieden, wo es nur ging. Nur mein Freund damals nicht, komische Welt 8)


@Mimo
ich würde niemals zu dir sagen, dass du dumm bist, ich hoffe das weißt du 8O
Wenn deine Gemeinde so gut ist, wie du sagst, dann finde ich das schön. Weil genau das erwarte ich eigentlich von der Kirche. Aber leider sieht die Realität anders aus. Gerade auch was die "Scheinheiligkeit" angeht in vielen Bereichen der Kirche stößt mich absolut ab.

Ich kann nicht mitreden in der Sache, für was eigentlich die Kirchensteuer verwendet werden. Ich kenne nur den Aspekt, wie die Kirche mit Eigentum umgeht. Und das ist einfach nur knallhartes Geschäft. Höchstmögliche Gewinne bei wenig Einsatz.
 
Und bezahlt wird das Altenheim von der Pflegeversicherung und alles andere direkt vom Staat. Das einzige, was die Kirche da selber zahlen dürfte, sind die kirchlichen Einrichtungen. Der kath. Kindergarten und die kath. Grundschule, in denen ich war, war zu 99% vom Staat bezahlt. Der kath. Jugendclub findet in Räumen der Stadt mietfrei sein zu Hause und bertreut werden die Jugendlichen von einem Betreuer, der Angestellter der Stadt ist.

Bei mir aber nicht. Bei mir inner Stadt läuft das halt anders.
Unser Jugendclub trägt sich von selbst. Wir bezahlen unsere Ausgaben selbst! Die Stadt hat bei uns nix verloren. Sämtliche Angestellte der Stadt haben sowieso keinen Blassen, wie Jugendliche heute wirklich drauf sind.
Die haben wir ausgesperrt. Die sollen sich um die Kids auf der Straße kümmern, die am Bahnhof rumlungern. Nicht um uns, die wir selbst verantwortlich für uns sind und diese Verantwortung auch wahrnehmen.



Der Pastor war und ist für mich direkter Vertreter der kath. Kirche. Und er hat mir wörtlich gesagt, dass ich eigentlich bei der Kommunion nichts verloren hätte, weil meine Mutter ja in Scheidung lebt. Die anderen Kinder sollten sich mal ein Beispiel an mir nehmen, was daraus werden kann, wenn die Eltern nicht zusammen leben.
Und auch er ist nur ein Mensch. Und Menschen handeln nach eigenen Maximen.
Ich würde sonem Pfarrer auch den Stinkefinger zeigen, wenn er mir so käme.
Da brauchen wir doch gar nicht drüber diskutieren, dass das total bescheuert ist.


In einem zu 95% kath. Dorf waren meine Freund alle evangelisch. Alle drei. Zufall?
Das sollte sich rauskriegen lassen. Ich kanns nicht, ich kenn dich leider nicht =)


Das ist übrigens kein Jammern. Damals fand ich das gar nicht toll. Im Nachhinein kann ich sagen, dass es mir die Augen geöffnet hat, wie doppeldeutig die Kirche argumentieren kann und alles zu ihrem Wohl auslegt.
Das hört sich jetz wieder so an, als würden die Menschen in der Kirche mit irgendwelchen Doktrinen beimpft und an die hielten sie sich...
:-?
Das ist vllt bei nem Teil so, aber doch nicht bei allen :-?

Das der Pfarrer seine Haushälterin als Ehefrau-Ersatz hat, ist in vielen Dörfern völlig normal. Das derselbe Pfarrer dann in der Messe was von S*x nur in der Ehe erzählt dann aber auch. Diese Scheinheiligkeit hat mir gestunken. Und deshalb habe ich mich dort verabschiedet.
Das finde ich auch lobenswert und konsequent. Ich finds auch bescheuert, dass diese Typen meinen mir was von S*x erzählen zu können, während sie selbst (manche) mit kranken Phantasien daheim sitzen und Affären mit sonstwem haben.
Na klar ist das scheisse. Aber deswegen muss ich doch nicht das ganze Gebilde ablehnen.
Aber vllt sind mir diese Dinge einfach nicht so wichtig, weil ich darüber selbst genug weiss ;)


Wenn deine Gemeinde so gut ist, wie du sagst, dann finde ich das schön. Weil genau das erwarte ich eigentlich von der Kirche. Aber leider sieht die Realität anders aus. Gerade auch was die "Scheinheiligkeit" angeht in vielen Bereichen der Kirche stößt mich absolut ab.

genau das ist der Punkt. Bei mir ist diese Realität anders.
Ihr hattet, so leids mir auch tut, vllt einfach mit Idioten zu tun :-?
Idioten ohne soziales Gewissen. Ich möchte behaupten, dass diejenigen die dort das Sagen hatten eher karrieregeil waren, als wirklich was bewegen wollten.
Das ist bei uns einfach anders (zum Großteil - auch hier kann ich nicht pauschalisieren).
Meine Realität ist anders. Und die wollte ich hier schildern.
Das Leben ist zu kurz. Macht das Beste aus der Situation. ;)



edit: auf den Opportunismus-Vorwurf von Tal möchte ich nicht weiter eingehen. Dazu wurde schon oben was gesagt.
Du hast wieder nur versucht dich rhetorisch über mich hinwegzusetzen und mir die Inhalte meiner Diskussion auf nem sprachlich/kommunikativem Niveau zugrundezumachen.

Ich will hier bei Gott (ja genau bei dem ^^) niemanden missionieren.
Ich hab mehrfach begründet und geschildert, was die Kirche für mich tut.
Hier gehts nicht um Rechtfertigung einer Existenz der Kirche. Die lässt sich nicht wegreden, egal mit wievielen schlauen Argumenten. Die Kirche ist da. Und jetzt versuchen wir halt mal ganz sachlich zu bleiben und dem Threadersteller zu erzählen, was wir von der Kirche haben oder was nicht.

Wer aber nicht gläubig ist, kann diesen Standpunkt meines Erachtens nur schwerlich nachvollziehen...
Wie will ich über etwas reden, was ich kategorisch ablehne und verneine, was aber dennoch soziale, gesellschaftliche Realität ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
genau das ist der Punkt. Bei mir ist diese Realität anders.
Ihr hattet, so leids mir auch tut, vllt einfach mit Idioten zu tun :-?
Idioten ohne soziales Gewissen.

Nur scheint es ja so, dass "meine" Realität mit vielen hier übereinstimmt ;)
Das Problem, was ich daran sehe, ist eben die Tatsache, dass dadurch viele Menschen eher abgeschreckt werden gebenüber der Religion durch eben die "Idiotenvertreter".

Vielleicht erwarte ich persönlich einfach zu viel: Ich erwarte: wenn man sich zu etwas bekennt (in diesem Fall Religion), dass man auch dahintersteht, mit allen Konsequenzen und wenn das heißt, dass ein Pfarrer kein S*x haben darf, weil das irgendwo steht und "Vorschrift" ist, dann sollte das auch so sein. Basta!
Wenn Nächstenliebe, anständiges Leben usw. gepredigt wird, sollte man vorzeigbares Beispeil sein. Wenn nicht, nehme ich diese Menschen nicht ernst. Weder in der Religion noch in anderen Bereichen des Lebens. ich mag auch keine Politiker, weil die eh nie das tun, was sie einem erzählen.

Wasser predigen - Wein trinken
damit hab ich ein Problem. Ich kann von anderen Menschen nichts erwarten, was ich nicht selber bereit bin zu tun oder zu handeln. ;)
 
Zur Verwendung der Kirchensteuer gibt es ja einige Fundstellen im Internet. Aufgrund des Themas natürlich kaum wirklich objektive Quellen. Aber lesen sollte man das mal, finde ich:

Kritisch sieht das z.B. https://ibka.org/infos/ksteuer.html

Anders geht das Bistum Augsburg an die Sache ran auf https://www.bistum-augsburg.de/ba/dcms/sites/bistum/finanzen/kirchensteuer/verwendung/soziales.html , leider ohne genaue Zahlen.

Den Link finde ich gut, weil man dort die Zahlen lesen kann ohne Beurteilung der Zahlen. ALs Beispiel die ev. Kirche Hannover https://www.steuer-forum-kirche.de/kist-verwendung.pdf

Dort sieht man z.B., dass es 420 Mio. Einnahmen durch Kirchensteuer gibt und davon ungefähr 260 Mio. direkt als Gehälter und sonstige Kosten an die Pfarrer gehen.

Interessant ist, das die ev. Kirche mit der Veröffentlichung der Zahlen weitaus offener umgeht.

Marty
 
Nur scheint es ja so, dass "meine" Realität mit vielen hier übereinstimmt ;)

was daran liegt, dass hier im Forum die Leute eher in kontroverse Threads reinschauen, wenn sie eine Meinung dagegen vertreten.
Ob das jetzt objektiv ist, lassen wir mal dahingestellt ;)

Ich äußer mich auch gern kritisch zu sozialpolitischen Themen. Einfach, weil mich das interessiert.
Bei ner Diskussion um die Pendlerpauschale brauch ich nicht ausholen. Da reicht ne kurze Antwort: Bin ich dafür. Zack und wieder raus aus dem Thread.

Es macht den Leuten einfach Spaß sich zu streiten. Und dass hier viele auf die Kirche eindreschen ist ja auch völlig legitim. Aber den Anspruch stellen etwas kritisieren zu können, was man nicht kennt, ist halt sone Sache... ;)


edit: nur ums nochmal klarzustellen. Kirche ist eben nicht NUR überhöhte Kirchensteuer, dicke fette Prunkpaläste, bonzige dicke Pfarrer, die ihre Ministranten missbrauchen, Päpste, die wahnsinnig sind und Stuss daherreden.
IST ES manchmal auch. Aber nicht ausschließlich.
 
Es macht den Leuten einfach Spaß sich zu streiten. Und dass hier viele auf die Kirche eindreschen ist ja auch völlig legitim. Aber den Anspruch stellen etwas kritisieren zu können, was man nicht kennt, ist halt sone Sache... ;)

Ich darf also die Kirche nicht kritieren, wenn ich ihr nicht angehöre? Ich aber trotzdem meine direkten Erfahrungen gemacht habe?

Ich kritisiere bzw. lehne Drogen auch ab, obwohl ich noch nie persönlich welche genommen habe ;) Blödes Beispiel, aber ich ist für mich im Grunde das Gleiche.
Ich hab die Bibel nie gelesen, verstehe die Worte eh nicht und genauso wie unsere Gesetze sind es für mich Gummiparagraphen, die sich jeder so auslegt, wie er sie verstehen will.
 
nein nein, das mein ich ja nicht. Ich kritisiere die Kirche als Institution doch auch, ohne großartig viel Ahnung zu haben.
Ich mein das konkret hier in diesem einen Falle, in dem der Threadersteller wissen will, was er konkret von der Kirche hat.

Und da springen lauter Hanwürst *g* auf den Zug auf und erzählen ihm, was er alles NICHT hat. Oder was er unter Umständen für Kriminelle unterstützen würde, wenn er weiterzahlt 8O

So nach dem Motto, wenn du nicht für uns bist, bist du gegen uns :ugly:

Außerdem wurden meine persönlichen Erfahrungen in Abrede gestellt und verallgemeinert, abgewertet. Das hab ich mit "kritisieren" gemeint.
Dabei weiss doch keiner von euch, wies mir persönlich innerhalb dieser bösen Gemeinschaft so geht. Ich hab wie gesagt nur Vorteile davon. 8)
Und die nutze ich. Egal, ob man mir vorwirft Opportunist oder weltfremd zu sein: Oder ich würde meinen Verstand nicht gebrauchen.
Wenn man nicht in meiner Haut steckt, kann man und muss man mich vllt auch gar nicht verstehen. ;)
 
edit: nur ums nochmal klarzustellen. Kirche ist eben nicht NUR überhöhte Kirchensteuer, dicke fette Prunkpaläste, bonzige dicke Pfarrer, die ihre Ministranten missbrauchen, Päpste, die wahnsinnig sind und Stuss daherreden.
IST ES manchmal auch. Aber nicht ausschließlich.

Das kann ich unterschreiben. Gerade in den ärmeren Gebieten dieses Planeten ist die Kirche auch deutlich mehr. Sie leistet doch unschätzbare Hilfe. Evtl. nicht uneigennützig, aber das darf nicht Maßstab bei einer Beurteilung sein. Sie hilft in Afrika und in Asien auch ohne von den Menschen dort dafür Geld zu bekommen. Absolut löblich.

In Deutschland läuft dafür aber vieles falsch. Und um das nicht mittragen zu müssen, bin ich ausgetreten. Das Geld, was dabei übrigbleibt, geht übrigens dann auch wieder an arme Menschen auf diesem Planeten. Und zum Teil ja auch wieder über kirchliche Organisationen. Aber da weiß ich wenigstens, dass der deutsche Pfarrer nicht von meiner Spende bezahlt wird und das Geld bei denen ankommt, die es dringend brauchen.

Marty
 
Find ich konsequent und du bist jetzt für mich absolut kein schlechter Mensch 8)
Das kann ich so ja auch nur unterstützen. Es wird keiner gezwungen mildtätig und wohltätig zu sein.

Aber so wie manche hier diskutieren, habe ich das Gefühl sie halten mich für bescheuert, nur weil ich ne andere Erfahrung und Meinung habe :ugly:
 
Ich moechte betonen, dass es nie meine Absicht war, irgendwelche (bekannten) schlechten Machenschaften der Katholischen (und wegen mir auch evangelischen, da faellt mir spontan nur nichts ein) Kirche gut zu reden oder in Schutz zu nehmen!
Es geht mir nur darum, dass es auch tolle Gemeinden gibt.
Auch grundsaetzlich Pfarrern ihr gehalt abzuerkennen finde ich bescheiden. Pfarrer sind Hochschulabsolventen so wie die meisten Manager (die ja nicht weniger verdienen... verdient oder nicht. Dazu gibts ja diverse Threads hier), Biologen, Historiker oder Mediziner. Auch Theologie ist eine Wissenschaft, wenn auch der Pure Glaube nicht. Ein Pfarrer, der seine Arbeit gut macht (wovon es scheinbar nicht so viele gibt, wenn man eure Aussagen hier als repraesentativ ansieht) arbeitet in der Woche sicherlich mehr Stunden als z.B. ein durchschnittlicher Lehrer. Ich kannte so einen. Daher auch meine so positive Einstellung. ;)
Es gibt sicher schwarz Schafe. Vielleicht auch viele. Ich moechte mich hier (nochmals) ausdruecklich von der katholischen Kirche distanzieren :p
Per se schlecht reden darf man hier aber nichts aufgrund von eigenen Erfahrungen oder negativen Medienberichten.
 
Meine Entwicklung war jetzt auch nicht so dramatisch negativ.
Also komm. Als ob gläubige Menschen jetzt alle doof wären... :roll:
das erschreckende ist ja, dass es viele intelligente menschen gibt, die an gott glauben. an intelligenz kann man das nicht messen. da muss es noch was geben. eine weitere eigenschaft des menschens. vielleicht brauchen die leute einfach etwas höheres, aber vielleicht kann man es ihnen auch austreiben bzw. lehren es nicht nötig haben zu müssen.
Aber ja, ich behaupte, dass die Leute, mit denen ich da zu tun habe, geistig mehr draufhaben, als die anderen meiner Freunde, die von der Kirche nix wissen wollen. Die verweigern etwas, was sie nicht kennen, weil sie es nicht kennen. Nach dem Motto: was der Bauer net kennt, frisst er net.
:roll:
wie war das noch? :roll:
hier behauptest DU das deine freunde, die nicht gläubig sind, dümmer sind als atheisten (welcher art auch immer).
und uns anderen haust du auf die finger und sagst, dass wir nicht verallgemeinern dürfen.
Wer du bist kann ich dir nicht sagen, aber wer sich vor allem Fremden verschließt, wird sich net weiterentwickeln können.
was heisst denn vor dem fremden verschließen? es setzt sich jeder mit der kirche auseinander. nur weil du denkst, dass man nur zu einem schluss kommen kann, kannst du hier nicht sowas behaupten.
Genau, und gerade DU hast natürlich alles Wissen der Welt in dir vereinigt.

:p
was meinst du denn damit? ich sage nur, dass leute, die etwas sehen oder was auch immer, und sich das nicht erklären können natürlich sofort denken, dass es gott sein muss :roll: tut mir leid, in dem stadium waren wir vor 2k jahren schon.
wie oft höre ich "das ist schicksal, gott hat einen plan für mich". und was wird draus? :ugly:

welche Organisationen?
außerdem steht dir ja frei aus der Kirche auszutreten und den Obolus dafür an gemeinnützige Organisationen direkt zu überweisen.
Machst du das dann auch? Natürlich nicht :roll:
hilfsorganisationen?
bei dir hört es sich fast so an als ob denkst, dass menschen nicht spenden würden, wenn sie nicht in der kirche wären. stimmt absolut nicht. ob er tatsächlich spendet sollte jeder für sich festlegen und nicht von der kirche vorgeschrieben bekommen.

Man braucht auch keine Wissenschaft, um glücklich zu sein :roll:

du bist dir sicher, dass du ein ernstgemeintes Christenforum gelesen hast?
Weisst du, was ich über diese Spinner denke?
Nein?
Siehste? :roll:
sicher nichts gutes, denn so weit sind wir in deutschland schon aufgeklärt. hoffentlich wird sich das in den nächsten 50 jahren verbessern. doof ist es nur, dass sich gläubige schneller vermehren :ugly: (geburtenrate höher)



das is so geil geschrieben, wie die BILD-Zeitung (ja, ich oute mich als gelegentlicher Bild-Leser...) Die Tittenbildchen sind immer ganz nett ;)
dann wundert mich nix mehr :mrgreen:

Glück? Ich behaupte du hattest Pech, dass du das nicht erleben kannst, was ich erlebe.
würdest du einem todkranken erzählen , dass er stirbt oder nicht? nur weil sich jemand für die wahrheit entscheidet, heisst das noch lange nicht, dass ich pech hatte =)
du hattest pech nur in der kirche akzeptiert zu werden, so wie sich das anhört.

Die Amis sind doch eh bekloppt. Wiss mer doch alle ^^
*g*
wahnsinn, durch ne ironische antwort kann man leicht etwas entgehen ohne wirklich drauf einzugehen :roll:
genau das ist der Punkt. Wir sagen es geht um "Glauben".
Diese Alienfans behaupten sie "wissen"... das ist schon ein Unterschied.
ich glaube, dass man da "wissen" und "glauben" um ein "wissglaube" erweitern muss. du kannst mir doch nicht erklären, dass völker in kriege ziehen, menschen umbringen, ihr leben nach etwas richten, nur weil sie dran "glauben". damit meine ich die definition . man kann das doch nicht, wenn man sich nicht etwas sicher ist.
von daher sehe ich da wirklich keinen unterschied.
Auch hier wieder die lustigen Indianer im brasilianischen Dschungel, die an irgend etwas Göttliches glauben.
Aber hast du die schonmal von Aliens reden gehört? Nada.
willst du das argument bringen, dass es gott geben muss, weil überall unabhängig von einander alle menschen einen gott erfinden?
warum das passiert ist , ist eine wirklich interessante frage, genauso wie die frage nach der moral, die sich auch überall relativ gleich gebildet hat. die antwort? menschen sind halt so intelligent geworden, dass sie vieles erklären konnten, aber vieles auch nicht, vorallem nach der sinnes - und seinsfrage. da musste gott als natürliches produkt der menschen entstehen.
Diese Aliensache ist n faszinierendes Beispiel dafür, wie Medien die Menschen manipulieren können. Und dass Menschen manchmal auch nur Schafe sind. *määäääääh*
das stimmt. sehr erstaunlich. noch erstaunlicher sieht es bei leuten aus, die meinen dass gott zu ihnen gesprochen hat oder was auch immer :roll: das schlimme ist, dass sowas noch in der gesellschaft akzeptiert ist.
 
@aessitt: Jetzt mal nur von mir gesprochen: mich plagt der Gedanken überhaupt nicht, dass nach dem Tod nichts mehr kommt...da steckt keinerlei Sehnsucht nach zweitem Leben in mir...
Wart mal ab, bis er näher kommt.

Zum Thema Kirche und Geld: Jede Institution hat strukturelle Kosten.
Und der Pfarrer, der seinen Gemeindemitgliedern innere Zufriedenheit verschafft, hat genau so ein Anrecht auf "sein täglich Brot" und Dach über dem Kopf und kostet genau so Geld, wie der Rote Kreuz Mitarbeiter, der mit nem Lastwagen voller Weizen durch die Wüste fährt. Irgendwo ist das alles sinnvoll und gemeinnützig.
Es gibt andere Fronten, an denen deutlich mehr Geld unnütz verbrannt wird.