In den entlegensten Winkeln der Erde haben sich in allen Kulturen (teils abhängig voneinander, teils völlig isoliert und unabhängig) der Glaube an eine höhere Macht entwickelt.
Der Sonnenkult der Inkas, der Ahnenkult in Nordamerika, Naturkult der Adivasi, Islam, Christentum, und, und, und, oder, oder, oder.
Bei allen Unterschieden, haben (meines Wissens) alle Formen der Religion die Gemeinsamkeit dem Leben einen Sinn zu geben und vor allem auch über den Tod hinaus.
Die Grundsätzliche Frage die sich für mich dadurch stellt ist: Rechtfertigt die Tatsache, dass sich nun eine dieser zahlreichen Ansichten, in Form einer weltlichen Macht, durch Schwert und Muskete verbreitet und sich von Sekte zu Weltreligion gemausert hat, zwangsläufig ihre Richtigkeit und Daseinsberechtigung in Form einer Institution?
Oder ist die heutige Kirche (als Institution) vielmehr eine über Generationen angewöhnte Staatsform, die ihre Ideale in Form von Gleichnissen und Geboten präsentierte, statt in trockenen Paragraphen und einem Grundgesetz.
Heutzutage ist die Verbreitung religiöser Inhalte durch Gewalt verpöhnter als der reine Gebietsanspruch. Dennoch basiert der heutige Umfang der Kirche maßgeblich auf einer damaligen Verbreitung durch Gewalt.
Jeder sträubt sich vor dem Gedanken, dass es am Ende des Lebens vorbei sein könnte. Null, nichts, nada. In jedem steckt die Sehnsucht, dass es vielleicht doch anders sein könnte. Das betrifft Menschen in Europa, Afrika, im Dschungel von Brasilien und in Erdteilen in die nie zuvor einer hingereist ist.
Ich für meinen Teil werde das auch hoffen. Völlig gleich, ob einer von tausenden Propheten gekreuzigt wurde, eine Kuh in Kamtschatka gesprochen hat, in Tlaxalca die Sonne 3 Tage still stand oder irgendwo Hasen vom Himmel regneten. Ich werde niemanden Töten, mir regelmäßig die Füße waschen, keine Tiere quälen und Schweinefleisch sollte man momentan ja auch meiden (Das sind gute Leitfäden fürs Leben). Und dann werde ich sehen ob mich am Ende ewige Dunkelheit erwartet, ein bärtiger Mann, dem ich sagen kann, dass ich so gut wie möglich gelebt habe oder dem Ziegengott der Germanen erklären muss, dass ich so gut wie möglich gelebt habe. Oder sonst wem erklären muss, dass ich gut gelebt habe. Hauptsache man hat gut gelebt, dann kann einem im Fall der Fälle auch nichts passieren. :>
Dafür brauch ich nicht irgendwelche anderen Menschen, die meinen in der Gottes-Vertreter-Hierarchie höher zu stehen.
P.S.: Das heutige Engagement der Gemeinden für die Gesellschaft ist durchaus positiv im sozialen Sinne. Nicht alles an der Kirche ist schlecht.
*edit*
*edit2*
Achja, eins noch.
Der Sonnenkult der Inkas, der Ahnenkult in Nordamerika, Naturkult der Adivasi, Islam, Christentum, und, und, und, oder, oder, oder.
Bei allen Unterschieden, haben (meines Wissens) alle Formen der Religion die Gemeinsamkeit dem Leben einen Sinn zu geben und vor allem auch über den Tod hinaus.
Die Grundsätzliche Frage die sich für mich dadurch stellt ist: Rechtfertigt die Tatsache, dass sich nun eine dieser zahlreichen Ansichten, in Form einer weltlichen Macht, durch Schwert und Muskete verbreitet und sich von Sekte zu Weltreligion gemausert hat, zwangsläufig ihre Richtigkeit und Daseinsberechtigung in Form einer Institution?
Oder ist die heutige Kirche (als Institution) vielmehr eine über Generationen angewöhnte Staatsform, die ihre Ideale in Form von Gleichnissen und Geboten präsentierte, statt in trockenen Paragraphen und einem Grundgesetz.
Heutzutage ist die Verbreitung religiöser Inhalte durch Gewalt verpöhnter als der reine Gebietsanspruch. Dennoch basiert der heutige Umfang der Kirche maßgeblich auf einer damaligen Verbreitung durch Gewalt.
Jeder sträubt sich vor dem Gedanken, dass es am Ende des Lebens vorbei sein könnte. Null, nichts, nada. In jedem steckt die Sehnsucht, dass es vielleicht doch anders sein könnte. Das betrifft Menschen in Europa, Afrika, im Dschungel von Brasilien und in Erdteilen in die nie zuvor einer hingereist ist.
Ich für meinen Teil werde das auch hoffen. Völlig gleich, ob einer von tausenden Propheten gekreuzigt wurde, eine Kuh in Kamtschatka gesprochen hat, in Tlaxalca die Sonne 3 Tage still stand oder irgendwo Hasen vom Himmel regneten. Ich werde niemanden Töten, mir regelmäßig die Füße waschen, keine Tiere quälen und Schweinefleisch sollte man momentan ja auch meiden (Das sind gute Leitfäden fürs Leben). Und dann werde ich sehen ob mich am Ende ewige Dunkelheit erwartet, ein bärtiger Mann, dem ich sagen kann, dass ich so gut wie möglich gelebt habe oder dem Ziegengott der Germanen erklären muss, dass ich so gut wie möglich gelebt habe. Oder sonst wem erklären muss, dass ich gut gelebt habe. Hauptsache man hat gut gelebt, dann kann einem im Fall der Fälle auch nichts passieren. :>
Dafür brauch ich nicht irgendwelche anderen Menschen, die meinen in der Gottes-Vertreter-Hierarchie höher zu stehen.
P.S.: Das heutige Engagement der Gemeinden für die Gesellschaft ist durchaus positiv im sozialen Sinne. Nicht alles an der Kirche ist schlecht.
*edit*
Gefährliche Wortwahl. Der Laie erkennt nicht sofort, dass du explizit eine auf eingeschränkte Erfahrung beruhende Gruppierung ansprichst.Aber ja, ich behaupte, dass die Leute, mit denen ich da zu tun habe, geistig mehr draufhaben, als die anderen meiner Freunde, die von der Kirche nix wissen wollen.
Ja! Sie sind nur nicht aus Sandstein und heißen meistens Gemeindezentrum, Jugendzentrum etc. Ich kenne "frische" Kirchen und Anbauten. Was nicht bedeutet, dass sie nicht notwendig sind.Kannst du mir eine Kirche in deiner Nähe nennen, die innerhalb der letzten 10 Jahre für viel Geld gebaut wurde?
Ja, durchaus sehr sehr sehr nette Leute. Kann ich so bestätigen. Tollerant, cool. Würde ich durchaus öfter partizipieren, wenn da nich die Sache mit Gott wär. ^^meins ist toll, eben weil ich es als "vielfältiger" empfinde. Weil es mir die Mitgliedschaft in einer Kirche leichter macht meine sozialen Kontakte zu pflegen.
signedDie Amis sind doch eh bekloppt. Wiss mer doch alle ^^
Nen Quote außerhalb der Chronologie, der sich mit auf deinen "gequoteten quote" bezieht. Aber es ist nicht zu leugnen, dass deine Eltern und vor allem deine örtliche Geburt maßgeblich zu deiner Glaubensrichtung beigetragen haben. Weniger die "Erleuchtung durch den christlichen Gott".Meine Entwicklung war jetzt auch nicht so dramatisch negativ.
Also komm. Als ob gläubige Menschen jetzt alle doof wären...
Bitte... Leute... sachlich bleiben... Irgendwo, irgendwann, vielleicht... aber kein Alien war jemals hier. Physikalisch und Stochastisch unmöglich (bisher). Sowas behaupten immer nur Amis. Zum Thema Amis: siehe oben.Diese Aliensache...
Behauptung! Man muss wirklich keinen gott haben um besser zurecht zu kommen. Allerdings (und da geb ich dir gern die Steilvorlage) sind die moralischen Lehren sehr hilfreich und sicherlich nicht fehl am Platz. Die Verpackung ist nur das, was den Leuten nicht gefällt.muss man nicht. aber ich behaupte, man kommt besser zurecht.
*edit2*
Achja, eins noch.
Genau aus diesem Grund bin ich der Meinung. Sollte Jesus jemals gelebt haben und Gottes Sohn gewesen sein und wäre er jemals auferstanden von den Toten und als Heiland zurückgekehrt, hätten wir ihm vermutlich ne Weste angezogen und eingesperrt. Und so sitzt er heute da im spanischen Gefängnis.es könnte gott in person vor mir stehen und ich würds wahrscheinlich nicht glauben
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