Die Kirche. Die Religion. Der Austritt?

da steht von einem Verbot S*x vor der Ehe glaube ich wohl nichts - als nach den "Vorgaben" der katholischen Kirche.

Doch, steht da wohl drin, aber nicht mit den Worten "du sollst keinen S*x vor/außerhalb der Ehe haben". Unter anderem wird dort über "Hurerei" gesprochen, was man damals zu jeder sexuellen Handlung vor/außerhalb der Ehe sagte. Steht da sogar an mehreren Stellen drin.

Unter anderem zu den Themen

Ehebruch:
2. Mose 20,14; 1. Korinther 6,9-10; Hebräer 13,4

Unzucht:
Epheser 5,3-5; Galater 5,19-21; 1. Korinther 6,9-11; Markus 7,21-23

Unmoral (sexuell):
1. Korinther 6,18-20; Galater 5,19-21; 1.Thessalonicher 4,3-8

und noch ein paar Stellen mehr, aber da müsstest Du mal selbst nachlesen. Gibt gute online Bibeln.
 
Hmmm, merkt man, dass ich 7 Jahre Messdienerin und 2 Jahre im Klosterinternat war? :mrgreen:

Übertreibe also nicht mit den sündigen Taten und Gedanken, denn sonst brutzelst Du irgendwann bei Luzifer in der Hölle. :ugly:

ich hab schon Buße getan. 11 Jahre Messdiener :p

Und eigentlich lebst du mehr nach der Bibel - da steht von einem Verbot S*x vor der Ehe glaube ich wohl nichts - als nach den "Vorgaben" der katholischen Kirche. So seh ich das aus deinen Ausführungen.

Da bin ich ja dann doch noch "evangelischer" als ich eigentlich dachte :ugly:

richtig, hab ja auch schon ein paarmal gesagt, ich bin ein schlechter Katholik, aber wahrscheinlich ein relativ guter Christ ;-)


@spockonline:
Naja, das mit dem S*x is sone Sache. Ich hab ja auch nur in ner festen Beziehung S*x. Für mich ist ne Beziehung nur dann sinnvoll, wenn ne Perspektive besteht auf ne gemeinsame Zukunft. Damit bin ich eigentlich schon so gut wie verheiratet, außer die Frau wird unzüchtig und brennt durch. Dann kann man mir aber keine Schuld geben ;) :biggrin:
 
:biggrin: ach nee
Meine Rede. Religion ist im Grunde nichts anderes, als sich das rauszusuchen, was man gut findet, das zu lesen, was man im Text lesen möchte usw.


Irgendwie...unsinnig, dann. Und wieso werden Nicht-Gläubige von Gläubigen kritisiert? Die suchen sich doch auch nur raus, was sie gut finden und lesen den Text, wie sie ihn lesen möchten - nämlich als Fiktion ohne nennenswerten relevanten Inhalt für das eigene Leben. Wenn Religion ein Zusammenwürfeln von metaphysischen Dingen ist, die einem ganz gut gefallen (ich könnte auch überspitzt sagen: die einem in den Kram passen), dann ist ihr Wert noch sehr viel niedriger anzusetzen....
 
Was ist denn hier passiert? Das artet ja aus.

[...]
Ich zitiere einen schlauen Menschen, der das Posten in Foren vereinfachen wollten.
Lesen, denken, nochmal lesen, nochmal denken, dann schreiben.

[...]

Und auch hier wieder ein super Argument.
Ich als Katholik verbrenne in meiner Freizeit Hexen, habe schon Völker ausgelöscht und nagele natürlich meine Freundin ans Kreuz, weil die drauf steht.

Guck dir dein Zitat von weiter oben an!
Ich verurteile keine Mitglieder, sondern die Institution an sich. Wenn du lesen könntest oder würdest, dann hättest du auch gelesen, kann ich mir selber einen Glauben vorstellen kann, aber diesen nicht in der Kirche ausleben werde.

Maaaaaaaaaan
fang an zu überlegen, was du schreibst...
es zwingt dich keiner dir nicht ein Volk zu suchen, das in seiner Geschichte keine Schuld auf sich geladen hat... aber dann fang besser heute damit an :roll:

Seit wann bin ich auf der Suche?

Wer du bist kann ich dir nicht sagen, aber wer sich vor allem Fremden verschließt, wird sich net weiterentwickeln können.

Dummschwätzer.


Und da mir das gerade zuviel wird und nicht keine Lust habe meine Zeit mit diesem Thread zu verschwenden, steige ich aus dem Thema aus. Wenn noch was ist -> PN

Cya
 
dein Argument war, die Kirche hätte schon soviel Gräueltaten vollbracht. Dann schau dich doch mal wirklich um. Wer von diesen Völkern auf der Erde hat noch nie Mist gebaut?

Ich behaupte kein Mensch ist frei von "Schuld". :roll:
Damit ist das Argument mit den Hexen und Inquisitoren, den Kreuzzügen und und und entkräftet. Mal vom Aktualitätsbezug ganz zu schweigen :roll:


außerdem, wie willst du dich denn sonst entwickeln, wenn du nichts Neues, Fremdes kennenlernst? :roll: (egal in welche Richtung die Entwicklung geht...)

Tschö!
 
Ich bin aus der katholischen Kirche ausgetreten, weil diese Kirche Menschen in meinem persönlichen Umfeld diskriminiert hat und nach wie vor behandelt wie Menschen zweiter Klasse.

Meine Mutter musste eine kath. Grundschule als Lehrerin verlassen, als sie sich hat scheiden lassen. "Schuldig" (das gab es damals noch) war mein Vater laut Gericht. Das interessierte die Kirche reichlich wenig. Aussage der Kirche: "Wenn ein Mann fremdgeht, dann hat die Frau etwas falsch gemacht, ergo ist nicht der Mann schuld, sondern die Frau!"

Und deshalb durfte sehr wohl ein geschiedener Mann an dieser Schule unterrichten, eine geschiedene Frau aber nicht. Und deren Kindern wurde empfohlen, doch den kath. Kindergarten zu verlassen, weil die Mutter ja geschieden ist.

Marty

Ich komme auch aus so einem religiösen Kaff und dort ist ähnliches geschehen. Ein Religionslehrer "wurde gegegangen" nachdem er sich hat scheiden lassen.... und die ungetauften Heiden:)lol:) die den Ethik- statt Religionsunterricht besuchten und Familien die man nicht in der Kirche wiedertrifft sind schon ein wenig wie Aussätzige.
Ich bin ohne Religion aufgewachsen, und habe keinen der Vorteile die hier aufgezählt wurden vermisst. Man braucht nicht zwingend eine Kirche um unter Leute zu kommen und sich seine Freizeit zu organisieren. Da kann man auch jedem anderen "Verein" beitreten.
Was mich am meisten störte ist das geschätzte 90% der Kirchgänger nur sonntags in der Kirche erscheinen um gesehen zu werden, es mit dem Glauben an sich und deren Leitsätze aber nicht so genau nehmen. Eine große heuchlerische Gemeinschaft, die ab und an jemanden braucht(und findet!) auf den sie den moralischen Zeigefinger werfen kann um von den eigenen Verfehlungen abzulenken.
An sich bin ich den hiesigen Religionen gegenüber aber positiv eingestellt Schließlich sind deren Leitsätze(wie etwa die 10 Gebote) kein purer Unsinn. Die Art und Weise wie man an sie herangeführt wird finde ich jedoch zweifelhaft. Von klein an Religion eingetrichtert bekommen ist meiner Meinung nach falsch. Das macht die wenigsten zu besseren Menschen. Schöner fände ich es wenn man früh einen Einblick in die verschiedenen Religionen geboten bekommt und sich dann frei entscheidet welcher und ob man sich einer anschließt. So wird vielleicht auch etwas mehr Toleranz gegenüber Anderesgläubigen geweckt. Dieses Mitläufertum von Kind an finde ich zum Kotzen. Dann doch lieber erst als Erwachsener getauft werden, dafür aber auch von der Sache an sich überzeugt sein.
@Kirchensteuer: Würde ich unter "Nächstenliebe" verbuchen sofern das Geld auch entsprechend genutzt wird. Wer wirklich glaubt sollte sich an dem Betrag nicht stören.
 
Dann doch lieber erst als Erwachsener getauft werden, dafür aber auch von der Sache an sich überzeugt sein.
da hat die kirche sicherlich was gegen, denn welcher erwachsene, der nicht mit religion aufgewachsen, würde sich dann taufen lassen? geht gegen 0.

@mighty
"Ich kann saufen, fressen, ficken, und weiss trotzdem, dass im schlimmsten aller Fälle meine Sünden vergeben werden "

so eine aussage, wenn auch übertrieben, ist sowas von ..... :roll:
 
da hat die kirche sicherlich was gegen, denn welcher erwachsene, der nicht mit religion aufgewachsen, würde sich dann taufen lassen? geht gegen 0.

Ich weiß nicht woher du deine Informationen beziehst. Hab bisher keine Stellungnahme irgendeiner Kirche gesehen, die vergleichbar mit deiner Hypothese ist. Wie auch immer, ich kenne mehre Leute (durch nicht-kirchlichen Kontext), bei denen das der Fall war 8)
 
da hat die kirche sicherlich was gegen, denn welcher erwachsene, der nicht mit religion aufgewachsen, würde sich dann taufen lassen? geht gegen 0.

Dann schaue mal bei Google nach den Begriffen "Erwachsenentaufe" und "Gläubigentaufe". Die Erwachsenentaufe ist heute fast genau so üblich bzw. wird fast genau so häufig praktiziert wie die Kindstaufe. Die Kindstaufe ist sogar jüngeren Datums als die Erwachsenentaufe - lese mal das neue Testament durch; dort wird nur von der Taufe bei Erwachsenen berichtet. Kann sein, dass damals auch schon Kinder getauft wurden, aber das war dann eher die Ausnahme. Getauft wurde man damals, wenn man sich vor der Gemeinde ausdrücklich zum Christentum bekannte - also als Jugendlicher/Erwachsener.