Meinst du https://www.deinbus.de/ ?die sind finde ich sehr günstig

Busse sind zweifelsohne recht günstig bei der Preisbetrachtung. Allein schon durch den geringsten Energiebedarf pro Reisenden.
Dem gegenüber stehen aber auch die längsten Fahrzeiten und die mangelnde bis gar nicht vorhandene Flexibilität.
Das betrifft nicht nur deinbus.de sondern auch Linienanbieter a la Berlin Linien Bus.

Hier noch ein recht guter Artikel zum Thema überfüllte Züge: https://www.focus.de/reisen/urlaubs...r-fakten-zum-ewigen-aergernis_aid_621576.html
Da kommt sowohl die Bahn als auch ein Fahrgastverband zu Wort.

gruss kelle!
 
Meinst du https://www.deinbus.de/ ?die sind finde ich sehr günstig
Da muss man aber schon Glück haben, dass genau die Verbindung an dem gewünschten Reisetag/-zeitraum vorhanden ist. Und auch wenn es eine Verbindung gibt, heißt es nicht, dass der Bus fährt. Denn es muß eine Mindestanzahl an Mitfahrern geben, sonst fährt der Bus nicht.
Wie bei der Bahn muß man rechtzeitig buchen und sollte auch in größeren bzw. Großstädten leben, um günstig reisen zu können.
Sollte die Bahn dann auch noch Sonderangebote wie für 29/39 € durch Deutschland anbieten (und man ein Ticket bekommt), ist der große Preisvorteil dahin.
 
Die Bahn hat schon günstige Angebote wenn man so überlegt, nur wenn die immer wieder die Preise erhöhen für normale Tickets (oder diese Zeitkarten), dann ist es klar, dass die Kunden gehen.

Wir wollen Geld sparen und nicht noch mehr Geld ausgeben.

Aber man muss auch mal die Sicht der Bahn sehen, diese müssen Ihre Leute bezahlen, die Kosten tragen für die Züge usw., und damit Sie das auch weiterhin können, weil die Kosten sich auch erhöhen, müssen die Preise erhöht werden oder Personal muss gekündigt werden.

Und damit das letztere nicht so schnell passiert, werden eher die Preise erhöht, damit das Personal noch bleiben kann.

Und dazu kommt noch die nie schlafende Konkurrenz, die noch günstiger ist.

Also ich finde die Bahn muss noch viel tun, um konkurrenzfähig zu werden.

Und auf das Thema zu kommen mit den Verspätungen:

Egal welches öffentliche Mittel man verwendet, es kann MAL zu spät kommen, doch bei der Bahn ist es ziemlich häufig.

Aber man muss auch bedenken dabei, bevor man sich beschwert, dass es auch Schäden / Ursachen gibt, dafür kann die Bahn nichts dann.

Aber ich muss euch zustimmen, für das meiste kann die Bahn was und genau dort muss Sie ansetzen und dies ändern, dann werden wahrscheinlich sich auch die Kunden nicht beschweren und bleiben letztendlich dann auch.

Also ich rate der Bahn folgendes nur:

1. Probleme erkennen
2. Lösungen suchen
3. günstigste Lösung ermitteln, die den Kunden und auch nicht der Firma gerade schädigt
4. Lösung anwenden
5. Ergebnis beobachten

Und vorallem Finger weg von den Preisen, erst wenn alle Stricke reißen, dann sollte man an die Preise gehen, weil der Kunde ist König und den König lässt man nicht für seine eigenen Fehler büssen.

MFG

schalkefan1990
 
Aber vielleicht bin ich zu naiv, wenn ich glaube, dass man an einen Zug einfach einen Waggon dranhängen kann oder eben mehr Züge fahren lassen kann.

Marty

Ich hab mich letztens mit einem Bekannten unterhalten, der bei der DB arbeitet und diese Frage gestellt: Erstens wie schon gesagt, es fehlen die Züge, sie nur für Ferienzeiten bereitzustellen ist unrentabel. Einfach ein paar Waggons ranhängen geht auch nicht, meistens sind die Züge schon so ausgelegt. Kommen ein paar Waggons ran, haben am nächsten Bahnhof die Reisenden dann schon das Problem und müssen außerhalb des Bahnsteigs aussteigen:ugly:. Die Anfuhrzeit des Zuges verändert sich aufgrund der Masse und der Fahrplan kann nicht mehr eingehalten werden.
Früher gab es mehr die Reservierungsmöglichkeit, die wurde abgeschafft weil der Kunde es so wollte( fühlte sich unflexibel). Fakt ist, vieles steht und fällt mit dem maroden Schienennetz ( jedenfalls bei uns M-V), innerhalb eines Jahres ist eine Strecke hier mehrmals die Geschwindigkeit geändert worden, so schnell konnte man den Fahrplan nicht ändern,also Verspätung.
Meine Tochter war Ostern in Berlin, da haben wir bemerkt, es kommen 2 ICE in HRO an, aber nur einer fährt weiter, der andere als Regionalbahn8O. Als wir sie abholten wurde durchgesagt, ihr Zug hätte 15min Verspätung. Während der Durchsage fuhr ihr Zug aber gerade ein, 10min vor der Ankunftszeit. Da fühle ich mich als Kunde doch schon verschaukelt:evil:

DB- eine unendliche Geschichte:mrgreen:
 
Da haben wir doch schon den Beweis, dass die DB nach Lösungen schauen muss um die Kunden zu behalten.

Aber genau diese Lösungen sind schwer umzusetzen bei einem so großem Schienennetz was die DB nun hat.
 
Da haben wir doch schon den Beweis, dass die DB nach Lösungen schauen muss um die Kunden zu behalten.

Nu übertreib mal nicht so schamlos...

Zweifelsohne gibt es bei der DB AG Probleme, die zu lösen sind.
Nur ist das keine Feststellung, die exklusiv für die DB gilt, sondern das betrifft alle Firmen und alle Systeme.

Das Problem bei der Bahn ist doch im wesentlichen nur das, dass die Leute das Bahn Bashing als Lieblingshobby haben, insbesondere die Personen, die das letzte Mal vor 20 Jahren Bahn gefahren sind.

Deshalb werden Vorfälle, die bezogen auf das Gesamtsystem im Promille Bereich liegen, in der Presse breitgetreten wie ein Weltuntergang, obwohl quasi nix passiert ist.

gruss kelle!
 
Also ich bin nicht vor 20 Jahren zu letzt gefahren. Aber die letzten male war immer etwas wo ich gesagt habe, das ist aber sch....

Das letzte mal bin ich nach Oldenburg gefahren und zurück. Wenn man nicht 1 Std. am Bremer Hbf. waren möchte darf man schön laufen und das bei einem nicht gerade kleinen Bahnhof, der voll ist...
Und dann noch mit Gepäck ist besonders scheiße....

Vielleicht ist es daher eher bei den Leuten die selten Fahren und immer etwas ist, so in den Köpfen drin. Ich fahre selte aber fast immer ist irgendwas, da denke ich doch das ist normal...
 
Also ich bin nicht vor 20 Jahren zu letzt gefahren. Aber die letzten male war immer etwas wo ich gesagt habe, das ist aber sch....

Du musst Dich ja auch nicht jedesmal angesprochen fühlen. :mrgreen:
Ich denke da eher an die Experten, die beim Klimaanlagenchaos letzten Jahres sofort wussten, dass Mehdorns geplanter Börsengang dran Schuld war, obwohl ein Verkehrsminister Dollinger unterdimensionierte Klimaanlagen bestellt hatte.

Und dann noch mit Gepäck ist besonders scheiße....

Hör mir mit Gepäck auf, da komm ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.
Da ist die Blödheit der Kunden echt ungeschlagen, was ich da so erlebe. :wall:

Ich fahre selte aber fast immer ist irgendwas, da denke ich doch das ist normal...

Um so mehr man fährt, desto eher relativieren sich die Vorkommnisse.
Ich hatte schon diverse Vorkommnisse, die als solches genommen übel waren.
Bezogen auf die Jahre, die ich fahre, das sind ca. 13 Jahre als quasi Wochenendpendler, sieht das nicht so wild aus.

Alternativ macht sich dann die Erfahrung bemerkbar, dass man einige Sachen schlichtweg nicht macht, so a la die letzte Verbindung bei einer Fernreise nehmen. Somit bleiben diverse Unbillen außen vor.

gruss kelle!
 
Waren das noch Zeiten:



  • keine Klima-Anlagen-Probleme
  • Verspätungen garantiert
  • Abfahrtszeiten variabel
  • Gepäck ohne Aufpreis
  • keine Online-Buchungen
  • kein Ticketautomat
  • und trotzdem kamen sie an ..
die "Schweineschnäuzchen" :LOL:
 
@(Bier)Kelle
Ich fühl mich aber gern angesprochen ;)

Nun was willst mir damit sagen? Ich hatte eine Sporttasche mit, weil ich für paar Tage zu meinem Bruder wollte.

Tjo vielleicht ist das so das es sich relativiert, aber wenn man nun mal selten fährt ist das echt in Fader beigeschmack. Die dritte Faht zu meinem Bruder habe ich mitm Auto gemacht, wil ich die Schnauze voll hatte. Und das obwohl ich umsonst per Bahn hätte fahren können...

Welchen Eindruck haben die die dafür auch noch zahlen müssen?
 
Welchen Eindruck haben die die dafür auch noch zahlen müssen?

Der wesentliche Punkt wird sein, welche Anforderungen man selbst an die Bahn hat und ob man diese auch an Alternativen stellt.

Der durchschnittliche Braunschweiger ist am Kotzen wenn die A2 wegen nem Unfall gesperrt ist, und alle Autofahrer versuchen, durch die Innenstadt zu fahren. Da geht gar nix mehr.
Und leider häufen sich hier die Unfälle, letztens war Richtung Berlin knapp einen Tag Vollsperrung, weil ein LKW verunglückt war und dabei eine Schilderbrücke beschädigt hat.
Ne Freundin hat hier ne Fahrschule, die konnte den Tag ein Teil ihrer Fahrstunden absagen, weil es maximal Stehstunden geworden wären.
Und ich darf an den Ampeln zu Fuß um die Autos kurven, weil die Kreuzungen verstopfen.

Nervfaktor: extrem hoch.

Vor 12 Tagen ist der Anlasser meines Motorrades gestorben.
Ich habe mir damit jetzt schon ca. 3 Stunden Zeit ans Bein gebunden und 440 € gezahlt. Also nicht nur nervig sondern auch noch richtig teuer.
Zum Glück bin ich nicht drauf angewiesen, da hält sich der Nervfaktor noch in Grenzen.

Passiert was unvorhergesehenes bei der Bahn, ist das zwar auch tendenziell nervig, kostet mich aber kein extra Geld, bzw. bekommt man noch etwas zurück.

Ich will jetzt hier nicht alle möglichen Einzelbeispiele auflisten, da dies nicht wirklich zielführend ist.
Für mich steht aber in der Endkonsequenz fest, dass es weder systematisch noch real bei der Bahn einen höheren Nervfaktor gibt.
Wobei ich da sowohl auf der Straße als auch mit der Bahn schon jeweils mehr als 100.000 Kilometer zurück gelegt habe.

Was an der DB am meisten nervt, sind immer noch die Kunden, die keine Ahnung vom Bahn fahren haben, und damit nur Stress und Hektik verbreiten.
Manchmal kommt man aus dem Lachen nicht mehr raus, aber manchmal *argh*

gruss kelle!
 
und 440 € gezahlt. Also nicht nur nervig sondern auch noch richtig teuer.
Was? Zu meiner Zeit hat man Anlasser noch vom Schrottplatz geholt und selbst eingebaut. - O.K. ich hab eigentlich keine Ahnung ob das bei Deinen Motorrad so leicht geht wie bei unseren Autos damals.

Was an der DB am meisten nervt, sind immer noch die Kunden,

Das ist es eigentlich auch was mich am meisten nervt: eklige, schwitzende, hustende, stinkende, nervöse, besoffende, laute oder gestreßte Menschen denen ich nicht wirklich enkommen kann :ugly:

Die meisten Menschen sind ja ganz OK, aber z.B. ein richtiger Stinker im Umkreis von 5m reicht mir ja schon :ugly:

Nummer 2 auf der Nervliste ist dann aber auch schon die relative Unzuverlässigkeit der Bahn.
 
Was an der DB am meisten nervt, sind immer noch die Kunden, die keine Ahnung vom Bahn fahren haben, und damit nur Stress und Hektik verbreiten.
Manchmal kommt man aus dem Lachen nicht mehr raus, aber manchmal *argh*

Am liebsten mag ich Leute vom Typ: Älteres Ehepaar, dessen Mercedes leider wegen fehlerhafter Elektronik in der Werkstatt ist, die dadurch zur Bahnfahrt gezwungen sind, sich Freitags in einen gut gefüllten RE verirren und dort jeden vom Typ Student lauthals des versuchten Taschendiebstahls beschuldigen, der ihnen zu nahe kommt. :mrgreen:
 
Was an der DB am meisten nervt, sind immer noch die Kunden

Seh ich auch so, die meisten Verspätungen entstehen eigentlich durch den Kunden selbst, wenn z. B. die Tür blockiert wird, weil der andere Kumpel oder wer auch immer irgendwo was kauft

Oder wenn fast alle meinen sich in einen Waggon rein quetschen zu müssen ob wohl der Zug zwei Wagen weiter schon wider fast leer ist. Aber am aller Schönsten ist es, wenn man mit dem Kinderwagen ins Fahrradabteil will (was auch für Kinderwagen und Rollifahrer gedacht ist) und das Abteil besetzt ist von Fahrgästen ohne Kinderwagen, Rolli oder Fahrrad und die Leute denken nicht im geringsten daran aufzustehen und platz zu machen nein man wird noch an gepöpelt warum man den mit dem zug fährt.
 
Tja - wie schön wäre die Bahn ohne Kunden...

... ach so - dann bräuchte man sie ja gar nicht... :hö:
 
Sorry, ich verlange von der Bahn nun wirklich nicht viel, wenn ich sie nutze. Im Berufsverkehr einen Sitzplatz zu verlangen ist ja vermutlich schon zu viel. Das fahrende Bahnvolk fährt ja schliesslich täglich per Monatskarte so billig, da ist ein Sitzplatz nicht drin.

Und Pünktlichkeit ist bei der RB48 von Wuppertal nach Köln eher die Ausnahme als die Regel. Fast jedesmal, wenn ich das versucht habe, stand ich in Köln exakt die paar Minuten zu spät, die ich für den Umstieg gebraucht hätte.

Und diese Verspätung hat auch eine Ursache: Ein ICE, der zur selben Zeit dieselbe Strecke befährt und Vorfahrt hat, da muss die RB eben warten. Da das aber täglich passiert, hätte man ja auch den Fahrplan mal anpassen können.

Mehr als Pünktlichkeit im normalen Betrieb verlange ich gar nicht. Wenn sich da einer auf die Schienen schmeisst, ein Unfall ist oder der Schnee alles blockiert, dann verstehe ich jede Verspätung, die gibt es beim Auto ja auch. Aber wenn gar nichts ist ausser dem normalen Berufsverkehr, dann muss die Bahn pünktlich sein, sonst wird sie nämlich zu langsam, wenn man Anschlüsse nicht erreicht.

Schön wäre ein Sitzplatz, schön wäre Sauberkeit, schön wäre Service (z.B. vernünftige Mitteilungen, wenn Züge an anderen Gleisen fahren als angezeigt), schön wäre Freundlichkeit, schön wären schnell bedienbare Fahrkartenautomaten... Aber darauf verzichte ich, wenn es wenigstens pünktlich geht.

Marty
 
Sorry, ich verlange von der Bahn nun wirklich nicht viel, wenn ich sie nutze. [..] Schön wäre ein Sitzplatz, schön wäre Sauberkeit, schön wäre Service (z.B. vernünftige Mitteilungen, wenn Züge an anderen Gleisen fahren als angezeigt), schön wäre Freundlichkeit, schön wären schnell bedienbare Fahrkartenautomaten... Aber darauf verzichte ich, wenn es wenigstens pünktlich geht.

Marty

Nein, nicht viel :mrgreen:
Allerdings: Sauberkeit hängt vor allem auch von den Kunden ab. Natürlich schaut mancher RE abgehalftert aus, aber das meiste an Dreck entsteht durch Vandalismus und einer gesunden "Nach mir die Sintflut"-Einstellung. Der Rest den du ansprichst, bis auf den Sitzplatz, ist bei 85% meiner Bahnfahrten allerdings zufriedenstellend, ich habe (vom ÖPNV abgesehen) selten unfreundliche Servicemitarbeiter, die Fahrkartenautomaten im Fernverkehr sind mMn sehr einfach zu bedienen, wer es schafft, im Internet in ein Forum zu schreiben, dem sprech ich auch die Fähigkeit zu, einen Automaten zu bedienen.

Gerade was Verspätungen wegen prioritätsbedingter Vorfahrt angeht, muss ich dir allerdings Recht geben (lustigerweise auf der gleichen Strecke). Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das Problem bei den Fahrplanern auch ankommt, weil auf dem Papier der ICE schon lange durch sein sollte, aber wegen Baustellen auf dem vorherigen Streckenabschnitt so gut wie grundsätzlich Verspätung hat.
 
Tja - wie schön wäre die Bahn ohne Kunden...

... ach so - dann bräuchte man sie ja gar nicht... :hö:

Wir reden ja nur von den Härtefällen unter den Kunden, nicht von Profi-Kunden. 8)

Versuche mal, freitags gegen 13 Uhr mal eben schnell eine Fahrkarte am Schalter zu erstehen, wenn Du aus welchem Grund auch immer den Automaten nicht nutzen kannst und auch kein Internetticket hast.

Da stehst Du in der Schlange, bei der maximalen Anzahl von geöffneten Schaltern, und vor Dir lamentiert der Kunde über eine Fahrt von Berlin nach Paris und zurück, die Hinfahrt bitte über Amsterdam, die Rückfahrt direkt, alternativ auch die Hinfahrt direkt, jeweils mit der Option Nachtzug, die Frage ob es am Donnerstag günstiger wäre als am Freitag *rhabarber-palaver* eventuell in sechs Wochen.
Nein, man kann das natürlich nicht an einem Mittwoch gegen 16 Uhr klären, es muss zur Hauptverkehrszeit sein.
Aber zum Glück ist man ja nicht alleine mit der Suche nach Gesprächspartnern, schließlich sind die anderen Schalter auch von Schwachmaten blockiert.
Als Schnellkäufer kann man auch froh sein, den Zug trotzdem nicht verpasst zu haben, schließlich ist man ja jung und dynamisch, so dass es zu einem Sprint durch den Bahnhof und die Treppe hoch reicht, und der Sprung in den Zug etwas gewagt war.
Nachdem man ca. 30 Minuten in der Schlange vor dem Schalter gestanden hat.

Alternativ kam ich letztens zum Bahnhof, am Automaten ne riesen Schlange. Oma und Opa Müller, auf dem Stande der Zeit, meinten unbedingt, die Fahrkarte am Automaten zu ziehen.
Wenn der Schalter ja unbesetzt wäre, würde ich das ja verstehen, ggf. den Leuten auch helfen.
Aber nein, der Schalter war besetzt, keine Schlange, also habe ich da eingekauft.

Hat man dann trotz aller Kundschaft den Zug erreicht, flucht man über die nächste Kundschaft, die mit Koffern unterwegs ist, die gefühlte 40 Kilo wiegen, wo die Leute nicht in der Lage sind, selbige handeln zu können.
Die stehen dann in Gängen rum, in die Gepäckregale kriegt die ja nur ein Gewichtheber gestemmt, werden ohne Rücksicht auf Füße und Kniee der anderen Reisenden durch die Gänge gezerrt, verhakt sich der Koffer wo, wird man noch blöd angeblafft, warum man denn den Fuß da hat...

Unschlagbar sind die Rollkofferfetischisten in dem Moment, wo sie eine Sitzreservierung haben, in Wagen sechs stolpern, der hielt grad da, wo sie auf den Bahnsteig kamen, dann auf die Karte schauen, fragen wo Wagen eins ist, und dann gefühlte 150 Meter durch den Zug stratzen müssen. Auf dem breiten Bahnsteig wäre es sicherlich zu einfach gewesen, zu Wagen eins zu gelangen. :wall:

Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das Problem bei den Fahrplanern auch ankommt, weil auf dem Papier der ICE schon lange durch sein sollte, aber wegen Baustellen auf dem vorherigen Streckenabschnitt so gut wie grundsätzlich Verspätung hat.

Klassischer Fall von Interessenskonflikt.
Legt man die Fahrzeiten für den Berufsverkehr so aus, dass alles pünktlich ist, stehen außerhalb der Stoßzeiten die Züge irgendwo rum und blockieren Gleise.
Ist dann die Frage, welche betroffene Gruppe am lautesten weint.

gruss kelle!
 
Allerdings: Sauberkeit hängt vor allem auch von den Kunden ab. Natürlich schaut mancher RE abgehalftert aus, aber das meiste an Dreck entsteht durch Vandalismus und einer gesunden "Nach mir die Sintflut"-Einstellung.
Da stimme ich Dir zu, trotzdem schaffen andere Unternehmen das, ihren Kunden saubere "Geschäftsräume" anzubieten. Zumindest regelmässig.

die Fahrkartenautomaten im Fernverkehr sind mMn sehr einfach zu bedienen, wer es schafft, im Internet in ein Forum zu schreiben, dem sprech ich auch die Fähigkeit zu, einen Automaten zu bedienen.
Klar schaffe ich das, aber es ist extrem nervig und umständlich. Ich muss nämlich jedes Mal einen Start- und Zielbahnhof eingeben, dann bekomme ich mögliche Verbindungen angezeigt, von denen ich eine wählen muss, dann schlägt er mir Tarife vor um am Ende festzustellen, dass das Tages-NRW-Ticket das Günstigste ist. Dieses Ticket ist aber weder strecken- noch zeitgebunden. Warum nicht direkt am Anfang "Nrw-Ticket", Geld rein, Ticket raus, fertig.

Ich als Informatiker stehe immer vor den Automaten und frage mich, wer das die Testverfahren entwickelt hat.

Nein, man kann das natürlich nicht an einem Mittwoch gegen 16 Uhr klären, es muss zur Hauptverkehrszeit sein.
Für mich wäre Mittwoch, 16 Uhr ganz schlecht, dann wäre meine Hauptverkehrszeit. Freitags um 13 Uhr ist doch nur für den öffentlichen Dienst Hauptverkehrszeit.

Der Kunde soll doch gefälligst den Schalter nur nachts frequentieren. Merkst Du was? Das Problem ist doch nicht der Kunde, der eine Auskunft will, sondern die Bahn, die keine vernünftigen Alternativen bietet, um Dich als "Schnellkunde" schnell abzufertigen. Mein Supermarkt kann das mit einer "Schnellkasse", selbst an Flughäfen kann man das mit Leuten ohne Gepäck, die Bahn kann es nicht.

Als Schnellkäufer kann man auch froh sein, den Zug trotzdem nicht verpasst zu haben, schließlich ist man ja jung und dynamisch, so dass es zu einem Sprint durch den Bahnhof und die Treppe hoch reicht, und der Sprung in den Zug etwas gewagt war.
Kenne ich, durfte ich häufiger machen, nachdem der Automat mehrmals nicht wollte und es gar keinen Schalter gab. Und als der Automat dann weder Ticket noch mein Geld rausrücken wollte und ich erstmal mit der Hotline telefonieren sollte, um dann noch (nach dem Sprint und dem Sprung) dem Schaffner zu erklären, warum ich kein Ticket habe.... bin ich erstmal wieder 14 Tage Auto gefahren, um sicher zu gehen, dass der Automat auch repariert ist, wenn ich das nächste Mal komme.

Marty