Warum nicht langfristig denken - in die eigenen Menschen investieren um die Bildung voranzubringen ....

Da bin ich ganz bei Dir.

Das hilft uns aber nur bei langfristigen Planungen.
Kollege Müller geht in zehn Jahren in den Ruhestand, das heißt ich muss mir jetzt nen jungen Studenten schnappen, den ich nachziehen kann, so dass Kollege Müller kein Loch hinterlässt.

Es hilft uns aber nicht weiter, wenn akuter Bedarf da ist, der Markt aber leergefegt ist.

gruss kelle!
 
Es hilft uns aber nicht weiter, wenn akuter Bedarf da ist, der Markt aber leergefegt ist.

Die Frage ist nur, ob wir wirklich zu wenig Fachkräfte ausbilden für den eigenen Bedarf oder zu viele Fachkräfte abwandern aufgrund der Lebensbedingungen in Deutschland.

Zweiteres würde nur dazu führen, dass wir auch nur qualitativ schlechtere Fachkräfte aus dem Ausland bekommen, da die besseren sich dann einen Standort suchen würden mit besseren Lebensbedingungen, ebenso wie unsere Fachkräfte.

Ansonsten sehe ich es ähnlich wie Phip. Ich denke schon, dass wir Europweit genug Fachkräfte haben. So dass wir nicht noch andere brauchen. Ich habe auch schon einige hochqualifizierte ausländische Fachkräfte in der IT kennen gelernt. Bei der Hälfte verstehe ich aufgrund von sprachlichen Mängeln nicht mal was die einem sagen wollen. Da bringt es mir auch nichts, wenn diese theoretisch ihr Fach super verstehen, wenn diese dann nicht mit ihren Kollegen so produktiv arbeiten können, wie einer, der vielleicht ein tick schlechter im Fach ist.
 
Diese Einwanderungsgesetze sind nichts als überbleibsel aus den 60er und 70er Jahren
Das Zuwanderungsgesetz wurde unter Rot-Grün grundlegend erneuert.,
wo man sich hochqualifiziertes Personal aus dem Ausland beschaffen wollte
War dem wirklich so?!
Warum nicht langfristig denken - in die eigenen Menschen investieren um die Bildung voranzubringen ....
Um das Heizungsbeispiel aufzugreifen: Wenn deine Heizung defekt ist wartest du auch nicht x Jahre, bis du den Meistertitel hast.
Nein es ist ja viel bequemer sich Leute zu importieren aus aller Welt. Diese Volksstämme pushen ja das Bruttosozialprodukt und sind meist viel günstiger als deutsches entsprechend qualifiziertes Personal.
Und? Natürlich ist es bequemer und vor allem günstiger sich "fertige" Fachkräfte zu holen. Und es geht ja nicht darum, daß sie deutsche Fachkräfte verdrängen, sondern leere Stellen besetzen.

Die Frage ist nur, ob wir wirklich zu wenig Fachkräfte ausbilden für den eigenen Bedarf oder zu viele Fachkräfte abwandern aufgrund der Lebensbedingungen in Deutschland.
Beides. Letzteres ließe sich einschränken, wenn diejenigen mehr auf der Tasche hätten. Fordere mal in diesem Land die (steuerliche) Entlastung von Fachkräften und damit Spitzenverdienern...

Zweiteres würde nur dazu führen, dass wir auch nur qualitativ schlechtere Fachkräfte aus dem Ausland bekommen, da die besseren sich dann einen Standort suchen würden mit besseren Lebensbedingungen, ebenso wie unsere Fachkräfte.
Lieber "schlechtere" Fachkräfte als gar keine bzw. die Stellen unbesetz lassen.

Ansonsten sehe ich es ähnlich wie Phip. Ich denke schon, dass wir Europweit genug Fachkräfte haben. So dass wir nicht noch andere brauchen.
Und wo sind die!? Als EU-Bürger gibt es doch so gut wie keine Hürden um hier zu arbeiten.
 
Ne dich. Phip geht davon aus, dass innerhalb der EU genug Fachkräfte exestieren sollten.
Und phip wollte zusätzlich Fachkräfte aus aussereuropäischen Ländern, aber leider nur aus "westlichen wie der USA".

Und mit billige Argumentationskette ist deine Nazikeule gemeint. Nichts anderes ist der Ruf nach Unterdrückung von Kulturen und Hautfarben.
Welche Nazikeule? Wieso wird von ihm ein Unterschied gemacht? Warum ist ein Einwanderer aus den USA OK, aus Indien aber nicht? Entweder sagt er "nur EU", dann würde das SInn machen, aber zu sagen "nur EU und evtl. USA" macht Null Sinn. Genauso wie Deine Polemik darauf.

Moinsen Kelle,
ich hätte da eine Alternativlösung:

- Qualifikationen im eigenen Land fördern und unterstützen (wie es ursprünglich ja auch geplant war.
Oh ja, gerne. Macht das Arbeitsamt. Es schult 45 Jahe alte Bäcker zu SAP-Fachkräften um, die dann niemand wirklich braucht, weil Fachkraft doch was anderes ist.

Und mein Arbeitgeber bildet sich die meisten seiner Fachkräfte selber aus, wo möglich. Leider bekommt man Spitzenkräfte, die man heute braucht, nicht in 3 Jahren ausgebildet.

Marty
 
Und mein Arbeitgeber bildet sich die meisten seiner Fachkräfte selber aus, wo möglich. Leider bekommt man Spitzenkräfte, die man heute braucht, nicht in 3 Jahren ausgebildet.

Die wandern aber auch nicht (oder nur zu einem kleinen Teil) einfach mal so in Deutschland ein.
Generell finde ich das Arbeitsvisia-System von Australien wirklich gut, je nach Qualifikation usw. bekommst du mehr oder weniger Punkte. Damit erreicht Australien es wirklich das zum Großteil hochqualifizierte Arbeiter kommen, die auch dringend benötigt werden.
Und was noch dazu kommt, es muss mit einem Sprachtest belegt werden, dass man der englischen Sprache mächtig ist.
 
Weil die Herkunft scheißegal ist, wenn es um Qualifikation geht.
Sehe ich nicht so! Würdest du sagen, dass die Deutschen eine Nation bilden? Oder ist die globalisierte Welt nur noch eine grenzenlose Welt in der sich Arbeitgeber ohne auf die Belange der Menschen eines bestimmten Landes aus einen weltweiten Pool fischen können?
Weil es mir als Arbeitgeber völlig egal ist, woher meine Spitzenkraft kommt. Und wenn die aus Indien kommt, dann kommt die eben aus Indien.
Das kann ja dem Arbeitgeber wirklich egal sein... Aber darf man nicht mal aus der Geschichte lernen?
- Prognosen sind schwierig, da sie die Zukunft betrachten... Insofern bezweifle ich den prognostizierten Fachkräftemangel... Auch das DIW hat Zweifel an diesen Panikschreien geäußert.
- Bisher kam auf jeden noch so XXL-Aufschwung eine mehr oder weniger starke Abkühlung
- Derzeit sind unkalkulierbare Risiken in der Weltwirtschtssystem
- Etwa 4,3 Millionen Menschen in Deutschland sind arbeitslos (inklusive 1 €-Jobber, Menschen in Bewerbungstraings, usw.)
- Die Rückwanderungsbereitschaft war in wirtschaftlich schlechten Zeiten nicht wirklich ausgeprägt.

Und da überlegt man sich jetzt tatsächlich, ob man nicht Regelungen treffen muss um den winzigen, unregulierten Arbeitsmarkt von nur 500 Millionen Menschen noch mit weiteren Fachkräften zu bereichern? Ich frage mich, warum es nicht möglich sein das Potential von Zig-Millionen jungen EU-Bürgern zu nutzen und diese anständig auszubilden? Natürlich ist es für die Unternehmen bequemer fertig ausgebildete Menschen aus allen Herren Ländern anzuwerben... Aber meiner Meinung nach stehen sie in der Pflicht, dass sie ihre Fachkräfte selbst "generieren"... Und sollte es einen Fachkräfte-Mangel geben, dann ist es nicht die Schuld der Jugend, sondern eine verfehlte Zukunftspolitik vieler Firmen.

Es geht Dir also gar nicht um die Länder, sondern eher um die Hautfarbe oder Kultur? Also ist der Rumäne besser als der Argentinier? Der Kosovo-Albaner gerne gesehen, der Australier nicht?
Um Hautfarbe nicht... Aber um Kultur... Amerikaner/Israelis waren doch auch mal Europäer... Weiterhin sehe ich es umgekehrt: Der Australier passt viel besser in die westliche Kultur als Kosovo-Albaner, die durch Demographie den Kosovo erobert haben (muslimische Kriegstaktik 8) ).


Gut, ich brauche eine Reihe hochqualifizierte ABAP- und Java-Programmierer für SAP. Fakt ist: Es gibt keine auf dem Arbeitsmarkt. Es gibt nur welche bei anderen Arbeitgebern, die kann ich abwerben. Und woher nehmen die dann die Fachkräfte?
Tja, dann hätten sie die mal ausbilden sollen, dann gäbe es nicht einen solchen Notstand... Aber mir ist klar, dass es billiger/einfacher ist einfach nach ausländischen Fachkräften zu schreien... Die Jugend ist ja zu doof hier...

Ich sehe da kein Problem... Der Markt würde das schon lösen: Die Arbeitgeber, die vernünftig in die Zukunft (das heißt zukünftige Mitarbeiter) investieren, die werden eben auf lange Sicht belohnt.
Die Arbeitgeber lassen die Fachkräfte dann eben im Ausland arbeiten.
Und man kann dem Inder bestimmt noch ein bisschen weniger zahlen... Weiterer Vorteil für den Unternehmer... Warum sollte denn SAP überhaupt ein Interesse haben einen Programmierer hier in Deutschland sitzen zu haben? Der kann doch seine Arbeit genauso gut in Mumbai verrichten... Insofern sehe ich da überhaupt kein logisches Interesse.
Dann zahlen die dort Steuern und nicht in Deutschland und geben Ihr Gehalt dort aus.
Paaaaanik... Und weiterhin werden ungefähr 66 deutsche Mitarbeiter nicht eingestellt, sobald eine Spitzen-Elite-Kraft aus dem Ausland fehlt...

Oder hört der Liberalismus an Deutschlands Grenzen, oder spätestens an den Grenzen der EU zu Gunsten des Nationalismus' auf?

Ich finde es schlimm, dass Nationalismus in Deutschland tatsächlich einen faden Beigeschmack hat... Aber ein Staat muss und soll seiner Nation eine Heimat geben... Wäre es nicht so, dann gäbe es ja nur noch Disneyland-Länder, die sich durch verschiedene Attraktionen unterscheiden...

Ich wäre absolut für einen grenzüberschreitenden Binnenmarkt mit den selben Prinzipien wie in der EU für alle westlichen Länder. Diese ca. 1,5 Mrd. Menschen bieten dann genug Potentiale für jeden Arbeitgeber und auch jeder Arbeitnehmer sollte frei auswählen, wo er lebt... Trotz allem muss dann noch jede Nation schauen, dass es die eigene Identität wahrt... Und dies ist wohl leichter möglich, wenn Zuwanderer (die für die Wirtschaft benötigt werden) mit einem ähnlichen Wertesystem einwandern...

Um nochmals konkreter zu werden: Ich finde es zum Kotzen, dass die UN zwei verschiedene Arten von Menschenrechten unterscheidet... Eine Charta ist dabei die Scharia...
Die wandern aber auch nicht (oder nur zu einem kleinen Teil) einfach mal so in Deutschland ein.

Wer hat eigentlich wann beschlossen, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist? Würde mich mal interessieren... Eine Abstimmung hat es da bestimmt nicht gegeben. Und wenn man mal auf die Landkarte schaut, dann wird man schnell festellen, was die USA, Australien und Kanada von Deutschland unterscheidet.

Und zu guter Letzt: Die deutschen Firmen sollten überlegen möglicherweise mehr Geld auf den Tisch zu legen... Dann kommen auch viele Fachkräfte aus dem Ausland wieder nach Deutschland zurück... Es kann doch aber nicht sein, dass Handwerker, Facharbeiter, aber auch Forscher im Ausland mehr als das Doppelte verdienen... Aber es ist natürlich einfacher und billiger zu jammern und Zuwanderung zu fordern... Wenn Firmen das so machen wollen, dann könnten sie ja auch sagen: Im Risikofall werden eventuell anfallende Sozialkosten bezahlt... Es ist doch aber so, dass im Ausland mit den Vorzügen des deutschen Sozialsystems geworben wird: "Auch wenn Sie arbeitsunfähig werden wird Deutschland Sie nicht im Stich lassen"...
 
Zuletzt bearbeitet:
Die wandern aber auch nicht (oder nur zu einem kleinen Teil) einfach mal so in Deutschland ein.
Leider. Aber das hat einen Grund: Andere Länder sind deutlich attraktiver und weniger ablehnend.

Selbst Engländer überlegen sich doch zweimal, in Deutschland zu arbeiten. Der Inder geht doch lieber nach Singapur oder woanders hin, am liebsten bleibt er natürlich in Indien und arbeitet von da.

Die wenigsten Probleme mit einem Umzug haben noch Osteuropäer, weil die Lebensbedingungen hier besser sind.

Das kann ja dem Arbeitgeber wirklich egal sein... Aber darf man nicht mal aus der Geschichte lernen?
Wann in der Geschichte hatte Deutschland gerade noch Probleme wegen Zuwanderung von Spitzenkräften?
- Prognosen sind schwierig, da sie die Zukunft betrachten... Insofern bezweifle ich den prognostizierten Fachkräftemangel... Auch das DIW hat Zweifel an diesen Panikschreien geäußert.
Gut, dann sag mir bitte, bei welchem Arbeitsamt ich die SAP-Programmierer bekomme?

- Etwa 4,3 Millionen Menschen in Deutschland sind arbeitslos (inklusive 1 €-Jobber, Menschen in Bewerbungstraings, usw.)
Was nützt mir ein arbeitsloser Bäcker, wenn ich einen Informatiker brauche?

- Die Rückwanderungsbereitschaft war in wirtschaftlich schlechten Zeiten nicht wirklich ausgeprägt.
Na und? Reden wir über Millionen oder ein paar tausend Ausländer, die dann evtl. mal kurzfristig arbeitslos werden. Wieviele Ausländer mit Hochschulabschluss kennst Du denn, die in Deutschland arbeitslos sind?

Ich frage mich, warum es nicht möglich sein das Potential von Zig-Millionen jungen EU-Bürgern zu nutzen und diese anständig auszubilden?
Das frage ich mich auch und das sollten sich auch mal fragen, die jung sind, keine Ausbildung machen (wollen) und dann jammern. Ich sehe das Potential immer in den Bewerbertests, die werden seit 15 Jahren immer schlechter.

Natürlich ist es für die Unternehmen bequemer fertig ausgebildete Menschen aus allen Herren Ländern anzuwerben... Aber meiner Meinung nach stehen sie in der Pflicht, dass sie ihre Fachkräfte selbst "generieren".
Hast Du meinen Beitrag gelesen? Genau das macht mein Arbeitgeber, wir bilden über Bedarf aus. ABER ich kann keinen hochqualifizierten Informatiker selber ausbilden, der muss einen Uni-Abschluss haben und Berufserfahrung. Und an Leuten mit Uni-Abschluss krankt es schon.

Um Hautfarbe nicht... Aber um Kultur... Amerikaner/Israelis waren doch auch mal Europäer... Weiterhin sehe ich es umgekehrt: Der Australier passt viel besser in die westliche Kultur als Kosovo-Albaner, die durch Demographie den Kosovo erobert haben
Also schliesst Du bei Deiner Auflistung potentieller Arbeitskräfte eigentlich auch Osteuropäer aus? Du kannst nur nicht, wegen Europa und so?

Tja, dann hätten sie die mal ausbilden sollen, dann gäbe es nicht einen solchen Notstand... Aber mir ist klar, dass es billiger/einfacher ist einfach nach ausländischen Fachkräften zu schreien... Die Jugend ist ja zu doof hier...
Betriebliche Ausbildung ersetzt kein Studium! Und ja, die Jugend wird tendenziell dümmer. So leid mir diese Aussage tut.

Sag mir doch mal, wie ich heute Fachkräfte ausbilden kann für Probleme, die ich in 10 Jahren habe, aber heute noch nicht kenne. Wenn wir vor 10 Jahren gewusst hätten, daß wir heute SAP nutzen, dann hätte ich damals darauf gedrängt, entsprechend auszubilden und Studenten zu besorgen für dieses Thema.

Und man kann dem Inder bestimmt noch ein bisschen weniger zahlen... Weiterer Vorteil für den Unternehmer...
Das ist lächerlich. Du hast anscheinend keine Ahnung, was es kostet, ausländische Spitzenkräfte nach Deutschland zu holen. Die kommen mit Familien, brauchen Betreuung, ein vernünftiges Wohnumfeld etc., alles bezahlt vom Arbeitgeber. Du kannst mir glauben: Ein schon in Deutschland Lebender (egal welcher Nationalität) wäre mir deutlich lieber, weil günstiger.

Warum sollte denn SAP überhaupt ein Interesse haben einen Programmierer hier in Deutschland sitzen zu haben? Der kann doch seine Arbeit genauso gut in Mumbai verrichten... Insofern sehe ich da überhaupt kein logisches Interesse.
Naja, das Du nicht siehst, kann ich verstehen. Aber Du kannst ja mal Beteiligte fragen, wie die das sehen.

Ich finde es schlimm, dass Nationalismus in Deutschland tatsächlich einen faden Beigeschmack hat.
Die Nazikeule wird immer nur von denen ausgepackt, die darauf auch reagieren. Komisch, dass das hier im Thread genau von den beiden gemacht wird, die sich das wohl auch gerne vorwerfen lassen würden.

Ich wäre absolut für einen grenzüberschreitenden Binnenmarkt mit den selben Prinzipien wie in der EU für alle westlichen Länder.
Es gibt immer ein Land im Westen. Für die USA ist China im Westen.

Diese ca. 1,5 Mrd. Menschen bieten dann genug Potentiale für jeden Arbeitgeber und auch jeder Arbeitnehmer sollte frei auswählen, wo er lebt.
Wo ziehst Du denn die Grenze? Ist Polen schon nicht mehr dabei oder doch weiter nach Osten? Was ist mit Tschechen und Slowaken? Nicht mehr westlich genug? Oder doch erst die Rumänen?

Trotz allem muss dann noch jede Nation schauen, dass es die eigene Identität wahrt.
Welche Identität hat den unsere "Nation". Preussisch, Bayrisch, Sächsisch?

Wer hat eigentlich wann beschlossen, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist? Würde mich mal interessieren.
Niemand. Das ergibt sich. Ohne Einwanderung würden wir aussterben.

Und zu guter Letzt: Die deutschen Firmen sollten überlegen möglicherweise mehr Geld auf den Tisch zu legen... Dann kommen auch viele Fachkräfte aus dem Ausland wieder nach Deutschland zurück.
"Deutsche Firmen" ist gut... Das deutsche Sozialsystem wäre besser. Denn dort laufen die Fachkräfte weg. Den Firmen laufen die nicht weg.

Marty
 
Wann in der Geschichte hatte Deutschland gerade noch Probleme wegen Zuwanderung von Spitzenkräften?

Die meisten jüdischen Menschen waren durchaus gut gebildete und auch wohlhabende Menschen. Wo der Neid der deutschen Bevölkerung dann hin geführt hat, weiß man wohl leider nur zu gut. Wobei es weniger die Zuwanderung war, als die Tatsache eine große Gruppe zu haben, denen es besser ging als "den eigenen". Fremde, die mehr haben, oder Leistungen beziehen, die man selbst lieber hätte führen meines erachtens primär zu Fremdenhass. Und damit meine ich nicht nationales Denken, sondern wirklich Hass gegenüber anderen Menschen. Und das muss ich nicht noch mal haben in Deutschland.
 
Die meisten jüdischen Menschen waren durchaus gut gebildete und auch wohlhabende Menschen.
Ähm, kurze Frage: Was hat noch gerade die Religion von Menschen mit Zuwanderung zu tun? Wann sind Juden denn nach in grosser Zahl nach Deutschland eingewandert? Und was hat die Religion damit zu tun?

Wobei es weniger die Zuwanderung war, als die Tatsache eine große Gruppe zu haben, denen es besser ging als "den eigenen". Fremde, die mehr haben, oder Leistungen beziehen, die man selbst lieber hätte führen meines erachtens primär zu Fremdenhass.
Juden waren aber keine "Fremden" in Deutschland.

Die Verfolgung der Juden als Grund anzugeben gegen eine Einwanderung von Arbeitskräften aus aller Welt ist so ziemlich das Absurdeste, was ich in letzter Zeit gelesen habe.

Marty
 
Ähm, kurze Frage: Was hat noch gerade die Religion von Menschen mit Zuwanderung zu tun? Wann sind Juden denn nach in grosser Zahl nach Deutschland eingewandert? Und was hat die Religion damit zu tun?

Dachte der Fremdenhass bezieht sich heute überwiegend auf Menschen aus anderen Kulturkreisen mit primär anderen Religionen. Zumindest behaupten das doch alle, auch hier im Forum. Probleme entstehen dabei erst ab einer gewissen Menge, davor vernachlässigt man meist das Thema. Daher würde eine Zuwanderung wieder zu stärkeren Abneigungen führen. Damals war der Fremdenhass auch gegenüber der fremdartigkeit durch Religion und Kultur bestimmt. Denke schon, dass man sagen kann, dass damaliger entstandener Hass auch heute befürchtet werden kann. Ob es dann tatsächlich os geschieht steht auf einem anderen Blatt.

Die Verfolgung der Juden als Grund anzugeben gegen eine Einwanderung von Arbeitskräften aus aller Welt ist so ziemlich das Absurdeste, was ich in letzter Zeit gelesen habe.

Liest du deine eigenen Artikel nie? ;)
 
Leider. Aber das hat einen Grund: Andere Länder sind deutlich attraktiver und weniger ablehnend.
Dass ein Engländer lieber nach Australien oder die USA auswandert ist doch klar... Dort wird dieselbe Sprache gesprochen.
Wieviele Ausländer mit Hochschulabschluss kennst Du denn, die in Deutschland arbeitslos sind?
Ich kenne gut ausgebildete Doktoranden, die Angst haben müssen nach ihrer Promotion die nächsten Jahre in schlecht bezahlten, befristeten Stellen unterzukommen... Warum? Weil ja der Chinese klaglos 15 Stunden am Tag arbeitet und sich mit einem lächerlichen Gehalt zufrieden gibt.
Ich sehe das Potential immer in den Bewerbertests, die werden seit 15 Jahren immer schlechter.
Die Jugend wird doch seit 2000 Jahren immer dümmer... Das haben nämlich schon die Römer festgestellt.
Genau das macht mein Arbeitgeber, wir bilden über Bedarf aus. ABER ich kann keinen hochqualifizierten Informatiker selber ausbilden, der muss einen Uni-Abschluss haben und Berufserfahrung. Und an Leuten mit Uni-Abschluss krankt es schon.
Schon mal etwas von dualem Studium gehört? Da bezahlt das Unternehmen den Studierenden bereits während des gesamten Studium ein Ausbildungsgehalt... Würde das beispielsweise auf 1500 Euro erhöht, dann gäbe es wohl genügend finanzielle Anreize ein langwieriges, mit hohem Risiko behaftetes (wer weiß, ob man in 5 Jahren noch gefragt ist?!) Studium zu beginnen.
Also schliesst Du bei Deiner Auflistung potentieller Arbeitskräfte eigentlich auch Osteuropäer aus? Du kannst nur nicht, wegen Europa und so?
Nö, Nicht-EU-Länder sollten ausgeschlossen werden, da die EU-Staaten doch eigentlich erstmal dafür sorgen sollten, dass ihre 30 Millionen arbeitslosen Menschen qualifiziert werden... Aber mit 30 hat man ja schon Probleme Arbeitgeber zu finden, die einem eine Chance auf eine hochqualifizierte Ausbildung gewähren... Da wird lieber nach jungem Frischfleisch geschrien.
Betriebliche Ausbildung ersetzt kein Studium! Und ja, die Jugend wird tendenziell dümmer. So leid mir diese Aussage tut.
Schon klar... Das ist anscheinend genetisch determiniert?! Wie bitteschön soll denn eine Gesamtpopulation dümmer werden? So wie Sarrazin behauptet? Das glaube ich kaum.
Sag mir doch mal, wie ich heute Fachkräfte ausbilden kann für Probleme, die ich in 10 Jahren habe, aber heute noch nicht kenne.
Das Problem hat aber jeder ach so dumme Jugendliche auch...

Wenn wir vor 10 Jahren gewusst hätten, daß wir heute SAP nutzen, dann hätte ich damals darauf gedrängt, entsprechend auszubilden und Studenten zu besorgen für dieses Thema.
Tja, verschlafen und jetzt rumjammern über das klägliche Angebot.
Du kannst mir glauben: Ein schon in Deutschland Lebender (egal welcher Nationalität) wäre mir deutlich lieber, weil günstiger.
Noch günstiger kommt es, wenn die Programmierer in Indien sitzen bleiben und von dort für deutsche Firmen arbeitet... Dagegen konkurrieren zu wollen ist sinnlos.
Die Nazikeule wird immer nur von denen ausgepackt, die darauf auch reagieren.
Ich habe nur festgestellt, dass der Begriff Nationalismus negativ konnotiert ist... Wo ist denn hier der Vorwurf einer Nazikeule versteckt?!
Es gibt immer ein Land im Westen. Für die USA ist China im Westen.
Zwischen einem geographischen und einem soziokulturellen Begriff - bin ich mir sicher- kannst du unterscheiden... 8)

Wiki schrieb:
Während er ursprünglich die westeuropäische Kultur definierte, wird er heute meistens auf gemeinsame Werte der Nationen in Europa und Nordamerika bezogen, die nach westlichen Werten wie Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Gleichheit, Marktwirtschaft, Kapitalismus, Individualismus und Demokratie leben. Dazu gehören auch die sprachlich und kulturell eng verwandten früheren Kolonien wie Lateinamerika oder Australien, deren ethnische Identität und dominierende Kultur von Europa abgeleitet wurden.

Welche Identität hat den unsere "Nation". Preussisch, Bayrisch, Sächsisch?
Zieh dir die Doku "Die Deutschen" rein und du wirst feststellen, dass Deutschland nicht nur ein beliebiges, auf der Landkarte bestimmtes Gebiet einzäunt.
Niemand. Das ergibt sich. Ohne Einwanderung würden wir aussterben.

Paaaanik... Schon wieder so eine Sarrazin-These... :)

Im Übrigen ist Deutschland so dicht besiedelt, dass ich keine Probleme erkennen kann, wenn auf der gleichen Fläche 10- 30 Millionen weniger Menschen leben... Das heißt: Selbst wenn die Wirtschaft nicht wächst, bleibt mehr vom Kuchen, da er unter weniger Menschen aufgeteilt werden muss... Man muss nur die positiven Seiten betrachten: Mangel an Arbeitskräften => Vollbeschäftigung => Höhere Löhne...

Wachstumsraten von 5%, aber Bevölkerungszunahmen von 6% wie in vielen Entwicklungsländern führen doch trotz angeblichen Wachstums dazu, dass die große Masse ärmer wird.
"Deutsche Firmen" ist gut... Das deutsche Sozialsystem wäre besser.
Ich würde folgendes sagen: Wer einmal aus Deutschland wegzieht und für mehrere Jahre im Ausland arbeitet, soll keine Ansprüche mehr in Deutschland geltend machen dürfen... Es kann ja nicht sein, dass man zunächst im Ausland mehr Geld verdient als zu Hause und dann bei Misserfolgen in deutsche, soziale Hängematte fällt... Insofern sollte jedem bewusst sein: Wer sich gegen Deutschland entscheidet, gibt auch die Ansprüche auf soziale Wohltaten auf... Dann würden auch weniger aus Deutschland flüchten und es sich dreimal überlegen, ob sie in ach so soziale Paradiese wie China und Indien einwandern... 8)

Wer sein Geld nicht mehr in Deutschland versteuert, keine Sozialbeiträge zahlt, usw... Was trägt der dann noch für Deutschland bei?
 
Islamwissenschaftler: "Ein Teil der muslimischen Gemeinschaft ist krank"

Folgende News wurde am 02.04.2012 um 20:45:00 Uhr veröffentlicht:
Islamwissenschaftler: "Ein Teil der muslimischen Gemeinschaft ist krank"
Shortnews

In einem Interview sagte der deutsche Islamwissenschaftler Muhammad Sameer Murtaza, "ein Teil der muslimischen Gemeinschaft ist krank", da ihre Interpretationen zum Koran falsch wären. Er habe die Vision von einem friedlichen Miteinander der Religionen. Schuld an der Misere zwischen den Kulturen habe laut ihm der Nahost-Konflikt. Al-Qaida wäre nicht so wichtig, es ginge mehr um die Ideologie. Laut den extremen Islamisten muss der Islam gereinigt werden, was nach Vorstellung mancher Islamisten nur durch Gewalt geht.
 
Dann sollte das Christentum gleich mit gereinigt werden. Beide Religionen haben ihre Extremisten. Wo ist die Neuigkeit, hmmm?
 
Volker Kauder (CDU): Islam gehört nicht zu Deutschland

Folgende News wurde am 19.04.2012 um 09:03:00 Uhr veröffentlicht:
Volker Kauder (CDU): Islam gehört nicht zu Deutschland
Shortnews

Für Volker Kauder, Chef der CDU-Fraktion im Bundestag, gehört die islamische Religion nicht zu Deutschland. Die Muslime hingegen gehören seiner Meinung nach zu Deutschland. Kurz vor Beginn der Islamkonferenz widerspricht Kauder damit dem früheren Staatsoberhaupt Christian Wulff. Kauder meint im Gegensatz zu Wulff, der Islam sein kein Bestandteil der deutsche Tradition. Damit gehöre er nicht zu Deutschland. Die Muslime, so Kauder, seien Teil Deutschlands und haben, als deutsche Staatsbürger, die gleichen Rechte wie alle anderen. Bereits vor einem Jahr hatte der Fraktionsvorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion Vergleichbares geäußert.
 
Ist in meinen Augen auch vollkommen richtig so. Mosleme schön und gut, und jeder soll seinen Glauben auch ausüben für den er steht. Aber irgendwelche Versuche von Konventierungen seitens des Islams sollte man auf jedenfall unterbinden.

Das können die in ihren eigenen Ländern machen.
 
Das können die in ihren eigenen Ländern machen.
Muslimistan? Find ich bei Google Maps genausowenig wie das immer in den News genannte Südland (wo die Südländer herkommen). :ugly:

Und wenn wir schon beim Konvertieren sind: Der Papst hat für die Juden gebetet, sie mögen doch Jesus als den Erlöser begreifen (was eine Konvertierung zum Christentum bedeutet). Und besonders die Kathole missioniert in aller Welt die "Heiden".
 
ja die christen missionieren, werden dafür aber in muslimischen ländern verfolgt und schlimmeres.

die aussage der islam gehört zu deutschland ist weder falsch noch richtig.
wir sollten mitbürger nicht nach religionen unterteilen sondern nach ihrem verhalten.
es gibt im islam viele unterschiedlich ausgeprägte glaubensrichtung.
eine pauschale verurteilung des islams würde nur den radikalen zulauf bringen.
von mir aus kann an den satan oder an glücksbärchis geglaubt werden,
solange man sich an recht und ordnung hält: herzlich willkommen.
 
Kauder: «Islam gehört nicht zu Deutschland»

Folgende News wurde am 19.04.2012 um 11:06:41 Uhr veröffentlicht:
Kauder: «Islam gehört nicht zu Deutschland»
Top-Themen

Berlin (dpa) - Unmittelbar vor der Islamkonferenz hat Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) erneut der Aussage des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff widersprochen, der Islam sei ein Teil Deutschlands. «Der Islam ist nicht Teil unserer Tradition und Identität in Deutschland und gehört somit nicht zu Deutschland», sagte Kauder der «Passauer Neuen Presse» (Donnerstag). «Muslime gehören aber sehr wohl zu Deutschland. Sie genießen selbstverständlich als Staatsbürger die vollen Rechte, ganz klar.» Er wiederholte damit seine Position, die er schon vor einem Jahr in der selben Zeitung geäußert hatte. Gegen die Verteilung von Koran-Ausgaben durch radikalislamische Salafisten in den Fußgängerzonen einiger Städte sieht Kauder keine rechtlichen Bedenken. «Das Verteilen von religiösen Schriften ist vom Grundrecht der Religionsfreiheit gedeckt, wenn der Inhalt nicht gegen Straftatbestände verstößt.» Zwar würden die Salafisten vom Verfassungsschutz beobachtet, und auch kämen aus ihrem Umfeld Terroristen. Doch seinen nicht alle Salafisten Terroristen. Der Umgang mit Salafisten soll auch auf der Islamkonferenz besprochen werden.