Ich versteh aber auch nicht so richtig, warum das ein Problem sein soll. Man muß mE kein Deutscher sein, erst recht nicht muß man sich als Deutscher fühlen/verstehen, um gut integriert zu sein.

Was muss man denn dann um gut integriert sein? Sprachen sprechen und gut ist? So dass wir tausende kleine Parallelgesellschaften haben, welche aber zumindest die selbe Sprache sprechen?
 
Ich finde es schon bemerkenswert, wie die Medien jetzt wieder über Seehofer herfallen (quasi zu 100 Prozent)... Nur wurde mir heute von einem Bekannten in Deggendorf berichtet, dass die Stimmung in der Bevölkerung bei der Rede von Seehofer fast ebenso zu 100 Prozent zustimmend war... Da helfen wohl die ganzen wohlfeilen, pseudoklugen und erzieherischen Maßnahmen der Medien nichts. Selbst in der Tagesschau wurde nach dem Bericht über Seehofer ein Beitrag mit einem erfolgreichen Türken nachgeschoben. Man muss ja die Integrationserfolge feiern... 8)

„Wenn jemand in Berlin schockiert ist, weil er in einem Raumschiff lebt, ist das nicht mein Problem. Ich kümmere mich um die Lebensrealität.“ Zitat Seehofer von heute... => "Nicht hilfreich" 8O
 
Was muss man denn dann um gut integriert sein?
Das würde mich auch mal interessieren. Alles spricht von Integration, aber was das genau bedeutet (mal von Sprache und (grund)gesetzes Treue), sagt keiner - von beiden Seiten nicht. Zumindest hab ich noch nix gehört.
Sprachen sprechen und gut ist? So dass wir tausende kleine Parallelgesellschaften haben, welche aber zumindest die selbe Sprache sprechen?
Im Prinzip ja. Ich seh auch kein Problem an Parallelgesellschaften, solang es zwischen ihnen keine zu großen Reibungen kommt. Außerdem muß das ja nicht zwingend zu Parallelgesellschaften führen.

Gerade hier in Deutschland sollte man sich davon verabschieden unter Integration zu verstehen, das Ausländer Deutsche werden. Aus drei Gründen:

Deutschland hat 40 Jahre verpennt, sich um die Integration zu kümmern. Man sollte mit kleinen Schritten anfangen.

Die deutsche Idendität ist auf Grund der Geschichte (Nazizeit, Teilung) sehr verkümmert. An was sollen sich Ausländer orientieren?

Es ist sicherlich übertrieben zu sagen, Nationalitäten sind anachronistisch, aber zumindest geht die Entwicklung in dieser unser globalisierten Welt dahin.

Oder kurz: Was interessiert mich die Nationalität meines Gegenübers, solang ich mit ihm kommunizieren kann und man sich respektiert und akzeptiert!?

Selbst in der Tagesschau wurde nach dem Bericht über Seehofer ein Beitrag mit einem erfolgreichen Türken nachgeschoben. Man muss ja die Integrationserfolge feiern... 8)
In Zeiten, wo Populisten wie Sarrazin oder Seehofer und entsprechende "einfache" Medien die Stimmung anheizen und auf der Anti-Integrationswelle reiten, durchaus begrüßenswert,
 
Fakten:
Die islamische Welt ist in Auflösung begriffen und hat jede Menge Probleme.
Sie suchen auch gerne Sündenböcke und das sind dann meistens Juden und Christen - führen auch Kriege.

Frage:
Wer will deren Probleme nach Europa importieren und warum?
 
Fakten:
Die islamische Welt ist in Auflösung begriffen und hat jede Menge Probleme.
Sie suchen auch gerne Sündenböcke und das sind dann meistens Juden und Christen - führen auch Kriege.

Frage:
Wer will deren Probleme nach Europa importieren und warum?

Deine "Fakten" kann man in die Tonne treten. Jede Religion hat Probleme. Ich will auch nicht wissen, was für dich "Sündenböcke" sind. Klar ist aber, dass sich die Religionen oft miteinander bewerfen. Jeder will die Schuld schließlich nur ungern zugeben...
 
Deine "Fakten" kann man in die Tonne treten. Jede Religion hat Probleme. Ich will auch nicht wissen, was für dich "Sündenböcke" sind. Klar ist aber, dass sich die Religionen oft miteinander bewerfen. Jeder will die Schuld schließlich nur ungern zugeben...
Der Islam kann sich nicht reformieren; die Entwicklung ist vor 1000 Jahren stehen geblieben. Sogar die Integration des Islam in Europa ist kaum möglich. Es ist auch weniger die Religion Islam, als die Politik Islam.
 
Der Islam kann sich nicht reformieren; die Entwicklung ist vor 1000 Jahren stehen geblieben.

Mal abgesehen davon, dass vor 1000 Jahren die Muslime deutlich fortgeschrittener waren (was die Entwicklung betrifft) als "wir" Europäer und alles Wissen von ihnen "gestohlen" haben, bin ich mir sicher, dass die Entwicklung heute fast überall voran geht, auch bei Muslimen...
 
Mal abgesehen davon, dass vor 1000 Jahren die Muslime deutlich fortgeschrittener waren (was die Entwicklung betrifft) als "wir" Europäer und alles Wissen von ihnen "gestohlen" haben, bin ich mir sicher, dass die Entwicklung heute fast überall voran geht, auch bei Muslimen...
Quatsch.
Das meiste orientalische Wissen kam mit der Eroberung von Byzanz durch die Türken 1453 und die Flucht der oströmischen Gelehrten nach Europa, v.a. nach Italien. Hat dann die europäische Renaissance ausgelöst; Entdeckung von Amerika - im Osten waren die Türken und man wollte nach Indien. Von wegen gestohlen. :ugly:
Gestohlen wurde es dann in dem Sinne, dass es sich nach der Eroberung den Türken zugestanden hätte, oder was?
 
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Dein fundiertes Geschichtswissen in allen Ehren... (Achtung, das könnte Ironie gewesen sein). Kannst du mir erklären, was das mit dem Thema zu tun hat?! Es mag okay für dich sein, wenn du alles außerhalb Deutschlands und alles, was daher kommt, verabscheust. Das darfst du auch gern sachlich zum Ausdruck bringen. Die meisten Beiträge sind hier ja irgendwie subjektiv angehaucht. Aber wenns ganz am Thema vorbei geht, solltest du deinen Hass einfach mal runterschlucken. :roll: Bist doch schon ein großer Junge, oder?
 
Wenn ich an die christliche Atom- Gesundheits- und Hotelpolitik denke.
Auweia!

gruss kelle!

Dabei solltest du nicht vergessen: Deutschland ist ein säkularisierter Staat, dementsprechend lässt sich die deutsche Politik nicht auf die größte Minderheit in diesem Land, die Christen, reduzieren.

Ich hab mir jetzt nicht wirklich die letzten 40 Seiten durchgelesen, generell hier aber viel Blödsinn gesehen.

Der Islam kann sich nicht reformieren; die Entwicklung ist vor 1000 Jahren stehen geblieben.

Zumindest hier muss man DocTox recht geben:
Der Islam beruft sich heute, als einzige der drei großen Weltreligionen, auf den Koran als das unverfälschte Wort Gottes. Dementsprechend ist eine Diskussion auf einer aufgeklärten, westlichen Diskussionsgrundlage schlichtweg nicht möglich. Dafür muss man erstmal den absoluten Wahrheitsanspruch aufgeben.
 
Google mal nach Ibn Sina, nicht dass Du noch dumm stirbst.
Der war Perser, d.h. er war nicht unbedingt ein Moslem - Beweis fehlt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Samaniden
Die Samaniden sahen sich als Erben der Sassaniden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sassaniden
Die Perser hatten übrigens auch schon gute Ärzte als Alexander der Große dort seinen Feldzug führte.

Wo hast du denn das bitte her?
Ist gängige Lehrmeinung.

Es mag okay für dich sein, wenn du alles außerhalb Deutschlands und alles, was daher kommt, verabscheust.
Tue ich gar nicht. Ich meine sogar, dass der Jahrhunderte dauernde Konflikt mit dem Islam Europa weiter gebracht hat, auch wenn es viele Opfer gab.
 
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Oh Man, anstatt einer einigermaßen spannenden Diskussion kommen hier praktisch nur Einzeiler und/oder haltlose Phrasen.

Kein Mensch weiß, ob es Europa nun "besser" gehen würde, hätte die Blockade nicht stattgefunden, niemand weiß wie es nach Stauffenberg weitergegangen wäre, es ist doch völlig egal, wir sind im jetzt und hier, und müssen uns mit aktuellen Integrations- und Religionsthemen befassen, weswegen ich weiteren Schlagabtausch in diese Richtung per PN klären würde.

Fakt ist, dass Migranten mit türkischem oder arabischen Hintergrund im Vergleich mit anderen Einwanderergruppen am schlechtesten abschneiden, sowohl was die Integration, Deutschkenntnisse als auch die allgemeine Bildung angeht. Deswegen stimme ich zumindest teilweise mit Wilders überein:
Migration ja, aber selektiert. Wir können es uns inzwischen nicht mehr leisten hier jeden auf Kosten des Staates leben zu lassen, auch wenn ich das natürlich per se keinem Einwanderer unterstellen möchte, so ist ein niedrigerer Bildungsgrad doch oft gleichzusetzen mit dem späteren Anspruch auf Hilfe vom Staat.
 
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